Archiv der Kategorie: Aktuelles

Weihnachtspause

Das Jahr neigt sich dem Ende und auch ich mach jetzt hier für ein paar Tage den Laden dicht.

Als kleine Allegorie auf den alljährlichen Weinachtskonsum-Overkill habe ich noch dieses kleine Unboxing-Video, eines Motherboard-Mitarbeiters, der den Service von Shitexpress ausprobiert hat und sich über das Internet eine Tupperdose voll slowenischer Pferdeäppel inkl. Beleidigung an sich selbst hat schicken lassen. Oder wie er es formuliert:

„You can now use bitcoin to buy shit online“

In diesem Sinne. Macht euch ein paar schöne Tage und kauft nicht auf den letzten Drücker noch irgend einen Scheiß, nur weil ihr denkt, ihr müsst unbedingt was schenken. Bastelt im Zweifel lieber eine hübsche Paper Wallet, füllt sie mit ein paar Satoshis und nehmt euch ein bisschen Zeit Bitcoin zu erklären.

Hier geht es jedenfalls im neuen Jahr weiter. Vielleicht poste ich zwischendurch schon mal was, vielleicht auch nicht.

Frohes Fest und kommt gut rein

Friedemann

160.000 Prozent Gewinn durch Bitcoin

In drei Wochen jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Bitcoin. Am 9. Januar 2009 hat Satoshi Nakamot den Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain gemined. Als politische Botschaft hat er darin bekanntlich die Schlagzeile der Times-Titelseite vom 3. Januar versteckt: „The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks“

Damals an Bitcoin zu kommen war sehr wenigen Personen vorbehalten (vielleicht sogar nur einer). Die Times war im Gegensatz dazu aber für läppische 1,50 Pfund zu bekommen und wer das Glück hat, heute noch eine der originalen Ausgaben von damals zu besitzen, hat ein glückliches Händchen bewiesen und eine solide Wertanlage gemacht.

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Fatalistischer Finanzjournalismus

Das ARD-Verbrauchermagazin plusminus hat neulich einen Beitrag gesendet, dass Banken bei Privatanlegern die Gebühren erhöhen um die eigenen Negativzinsen, die sie bei der EZB zahlen müssen, durch die Hintertür auszugleichen.

Obwohl diese Vorgehensweise der Banken kaum jemanden überraschen wird, ist es gut und wichtig darüber zu berichten, bietet das Thema doch den idealen Anlass sich objektiv und kritisch mit dem Thema Geld und Vermögensanlage auseinanderzusetzen.

Leider macht die plusminus-Redaktion aus dem Thema ein Paradebeispiel für den fatalistischen „Verbraucherjournalismus“, der gerade beim Thema Geld immer wieder zu finden ist, weil Journalisten ihre eigenen Scheuklappen nicht ablegen können, wollen oder schlicht zu faul sind um zu recherchieren.

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Mehr ambitionierte Bitcoin Frauen

Jede Woche berichte ich auf detektor.fm in der Serie #Digitales Bezahlen über die neuesten Entwicklungen aus der Welt von Bitcoin und anderer Themen rund um die Welt des digitalen Bezahlens.

Dabei wollen wir nicht nur die technischen und wirtschaftlichen Aspekte von digitalem Geld beleuchten, sondern auch gesellschaftliche Debatten aufgreifen. Denn Bitcoin ist eine große Chance sich mit grundsätzliche Fragen zu beschäftigen, die unser alltägliches Leben bestimmen.

In diesem Zusammenhang habe ich diese Woche u.a. mit der Berlinerin Anna Kurth gesprochen, die den Bitcoin-Mädchenabend ins Leben gerufen hat, ob sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat wie Arianna Simpson. In ihrem Blog schildert diese nämlich wie sie unverhohlenem Sexismus und Vorurteilen begegnete, als sie im Januar zu einem Bitcoin Treffen ging.

Anna Kurth - Bitcoin Mädchen Stammtisch
Die Berlinerin Anna Kurth hat den Berliner Bitcoin-Mädchen-Stammtisch ins Leben gerufen.

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Happy Dogeday! Dogecoin hat Geburtstag!

Dogecoin, der Underdog unter den Altcoins, wird heute ein Jahr alt. Herzlichen Glückwunsch!

Wie ich diese Woche bereits im Radio erzählte war damit vor zwölf Monaten ja kaum zu rechnen. Aber gerade deswegen ist es heute umso schöner und entsprechend freudig wird das Jubiläum gefeiert.

Shibes verabreden sich weltweit zu persönlichen Treffen, diverse Dogerains sind angekündigt und wundert euch nicht, wenn in euren Timelines mehr Doges als Nikolause auftauchen. Ein Thunderclap soll die Welt wissen lassen, dass Dogecoin nicht nur irgendein Altcoin ist, sondern der mit der most friendly community™, einem enormen Potential was Mikropayment angeht und mit dem nicht zu unterschätzenden Marktwert von immerhin knapp 23 Millionen US-Dollar.

Oder um es kurz zu sagen. Dogecoin ist ein stranges, aber sehr sympathisches Phänomen des Internets und wird so schnell nicht verschwinden.

doge with it

Das wunderbar passende Titelbild habe ich übrigens dogeparty.io entliehen, dem Doge-Pendant des Bitcoin 2.0-Projekts counterparty.io.

Crypto Money – Die Bitcoin-Netz-Konferenz

Bitcoin-Konferenzen gibt es ja wie Sand am Meer. Das Problem – sie sind meist teuer und weit weg. Das ist hilfreich, wenn man persönlich netzwerken will, passt aber ansonsten eigentlich nicht so richtig gut zum dezentralen Gedanken von Bitcoin und Kryptowährungen.

Ganz anders das Konzept der Crypto Money Expo. Sie findet am 5. und 6. Dezember online statt, ist kostenlos, will aber dennoch alles bieten, was auch klassische Offline-Konferenzen auszeichnet:

„The virtual expo works like any other live expo and includes exhibitions halls with virtual booths of the leading companies, cinema that will broadcast live presentations including Q&A sessions and even a pub (-: It is free and open to all the bitcoiners around the world.“

Ich habe mir gerade mein virtuelles Ticket gesichert, denn sowohl die Speaker-Liste, als auch das Programm klingen vielversprechend und ich bin gespannt und lüfte respektvoll meinen digitalen Hut, wenn sich das allein durch Sponsoring finanzieren lässt.