Archiv der Kategorie: Gewinne! Gewinne! Gewinne!

Ticketverlosung: Unchain-Convention

Ich hatte die Tage schon auf eine Reihe kommenden Bitcoin-Konferenzen hier in Deutschland hingewiesen. Noch nicht aufgeführt war dabei die Unchained Convention, die Mitte Juni in Berlin stattfindet.

Das ist natürlich unfair und sei deshalb hiermit nachgeholt. Zumal sich das Programm zu mehr als 50 Prozent auf Bitcoin fokussiert und einige sehr interessante Akzente setzt.

Ich hatte im Vorfeld bereits ein langes Hintergrundgespräch mit den Machern, die u.a. gute Kontakte zur südamerikanischen Bitcoin-Szene pflegen und sich international so gut vernetzt haben, dass sie ein wirklich abwechslungsreiches Programm mit einer bunten Speaker-Durchmischung auf die Beine gestellt haben.

Verlosung: 1 x 2-Tage Unchained Convention

Wer sich nun selbst davon überzeugen will, die kann jetzt hier ein kostenloses Ticket abstauben. Das ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: An dieser Verlosung können nur Frauen teilnehmen!

Denn obwohl auf der Unchain Convention die Spekerinnen-Quote mit knapp 25 Prozent schon besser ist als auf vielen anderen Bitcoin-Veranstaltungen, ist das noch ausbaufähig. Also setzen wir hier mal ein Zeichen und sorgen dafür, dass die Schlage vor dem Jungs-Klo nicht so lang wird.

Wenn ihr, liebe Bitcoin-interessierte Damen, nun also die Freikarte für die Unchain Convention gewinnen wollt, schreibt bis einschließlich 31. Mai eine Mail.

Bei mehreren Einsendungen (hoffentlich!) wird die Gewinnerin per random.org bestimmt und per Mail benachrichtigt. Verstellen lohnt sich übrigens nicht. Spätestens am Einlass müsst ihr euch identifizieren.

Kleiner Trostpreis

Für alle, die nicht gewinnen oder gar nicht erst teilnehmen können, gibt es aber glücklicherweise noch ein kleines Trostpflaster. Wer auch so zur Unchain Convention gehen möchte, bekommt 20 Prozent Rabatt auf’s Ticket, wenn er/sie mit dem Code „Coinspondent20“ bucht.

Viel Glück!

Neuigkeiten von CryptoWoo

Vor einiger Zeit habe ich hier den Berliner Felix Stein und sein Projekt CryptoWoo vorgestellt, ein WordPress-Plugin, das es in wenigen Schritten ermöglicht Bitcoin und Altcoin-Zahlungen über den eigenen WooCommerce-Shop anzunehmen. Dafür gäbe es zwar auch andere Optionen, wie bspw. Zahlungsdienstleister, allerdings hat man dann immer wieder einen Mittelsmann. Wer jedoch auf Sicherheit, Unabhängigkeit und Privatsphäre steht, für den ist CryptoWoo die bessere Option. Zeit mal nachzufragen, was sich bei dem Projekt in den letzten Wochen getan hat.

Was gibt es Neues bei CryptoWoo? Woran arbeitest du gerade?

Felix: Das nächste Update wird eine deutsche Übersetzung enthalten und mit Smartbit ist eine weitere Block-Explorer API hinzugekommen. Ich arbeite auch gerade an einem Feature, das es erlaubt, den Shop mit dem Daemon der Electrum Wallet nutzen zu können. Das Feature wäre ein Mittelweg zwischen den bereits in CryptoWoo vorhandenen Optionen, bei denen man sich entweder auf einen der API-Provider verlassen oder im anderen Fall einen privaten Block Explorer mitsamt Full Node verwenden muss. Ein Grundgerüst steht, allerdings wird es noch eine Weile dauern bis das Feature dann im Plugin zu finden ist. Außerdem experimentiere ich gerade mit dem Segregated Witness Testnet und bereite CryptoWoo für die Akzeptanz von Segregated Witness-Transaktionen vor.

Wie entscheidest du dabei, welche neuen Entwicklungen du in CryptoWoo übernimmst? Die Blocksize-Debatte läuft ja nun schon sehr lange und zwischenzeitlich war es schwer zu erkennen, welche Lösung sich letztlich durchsetzen wird.

Felix: Im Allgemeinen folge ich der Bitcoin-Entwickler-Mailingliste und schaue mir regelmäßig sowohl neue Bitcoin Improvement Proposals als auch informelle Konzepte an. Dabei verschaffe ich mir frühzeitig einen Überblick und beschäftige ich mich näher damit, wenn sich ein Konsenz abzeichnet.

SegWit enthält meiner Meinung nach einige sinnvolle Verbesserungen und wäre selbst ohne den erhöhten Transaktionsdurchsatz eine gute Idee. Das Ergebnis der Blocksize-Debatte ist jedoch noch offen und das Thema wird uns wohl noch eine ganze Weile begleiten. Es kommt eben nicht nur auf die Größe an, sondern auch darauf, was man damit anstellt.

Mit CryptoWoo bist du ja aus tiefer persönlicher Überzeugung ein Pionierdienstleister für ein Internet, in dem Bezahlen nicht mehr über zentrale Dienste laufen soll. Woran liegt es deiner Meinung nach, dass sich selbst nach den Snowden-Veröffentlichungen so wenig Menschen Gedanken darum machen, wem sie ihre Finanzdaten anvertrauen?

Felix: Das ist eine gute Frage. Ich persönlich hatte nach den Snowden-Veröffentlichungen ein Umdenken erwartet. Es war ja vorher schon kein Geheimnis, dass da Einiges im Argen liegt, aber spätestens seit diesem Zeitpunkt kann das niemand mehr als abstruse Verschwörungstheorie darstellen. Wahrscheinlich sind trotzdem die möglichen negativen Auswirkungen für den Einzelnen zu abstrakt. Und wenn dem Menschen kein direkt wahrnehmbarer Schaden oder Gefahr droht, ist er oft nur schwer zum Ändern des eigenen Verhaltens zu bewegen.

Vielleicht muss man die negativen Auswirkungen für den Einzelnen einmal ganz konkret benennen. Hast du Beispiele, warum zentralisierte Bezahlverfahren im Netz für mich als Ottonormal-Nutzer, der „ja nichts zu verbergen hat“, ein Problem sind?

Felix: Selbst wenn Otto nichts dagegen hat, dass er zu jeder Zeit überwacht und aufgezeichnet wird, sollte es ihm doch schon etwas mulmig werden, wenn unbekannte Dritte mit Hilfe dieser Daten immer mehr Kontrolle über Ottos Leben bekommen. Die Daten geben Aufschluss darüber, ob Otto bald in Urlaub fährt, ob er demnächst Vater wird oder ob er vor einer Scheidung steht, welche politische Meinung Otto vertritt und welche Dinge ihm wichtig sind. Diese Informationen werden in zentralen Datenbanken gesammelt, was Datendiebstahl an dieser Stelle dann besonders lohnenswert macht.

Wer hier immer noch kein ungutes Gefühl hat, der sollte sich bewusst machen, dass Otto nicht nur seine Daten frei Haus liefert, er kann auch nur mit Zustimmung Dritter über sein eigenes Geld verfügen. Es muss nicht gleich eine Zahlung an den Zigarrenhändler aus Kuba, den Glücksspielanbieter oder eine Spende an Wikileaks sein: Mit zentralisierten Bezahlverfahren kann Otto nicht frei entscheiden, wann und wofür er sein Geld ausgibt.

Solange Otto der Wert dieser Daten nicht bewusst ist, und er annimmt, dass er ohnehin „nichts zu verbergen“ hat, ist ihm auch das Ausüben von Kontrolle verständlicherweise nicht so wichtig. Das Problem mit dem Kontrollverlust ist jedoch, dass man oft erst im Nachhinein feststellt, dass man die Kontrolle doch besser behalten hätte.

Wen siehst du in der Verantwortung, die Menschen für die Problematik mit dem Umgang mit personenbezogenen Daten zu sensibilisieren. Die Politik? Digitale Aktivisten wie Netzpolitik.org oder die Bitcoin-Community? Oder ist da am Ende jeder für sich selbst verantwortlich?

Felix: Natürlich ist es wünschenswert, wenn Organisationen hier Aufklärungsarbeit betreiben. Jedoch geht es ja gerade darum, die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen. Daher ist am Ende jeder für sich selbst verantwortlich. Ich habe auch ehrlich gesagt keine Idee, was man den Leuten denn noch erzählen soll, um sie zum Umdenken anzuregen. Die personenbezogenen Daten sind ja auch nur ein Aspekt. Vielleicht wird das dem Einzelnen aber erst klar, wenn kein Geld mehr aus dem Automaten kommt und die Plastikkarte trotz „eingeräumtem Verfügungsrahmen“ an der Kasse nicht mehr angenommen wird.

In den letzten Monaten ist Ethereum in der Öffentlichkeit immer präsenter geworden und zur zweitgrößten Kryptowährung aufgestiegen. Obwohl es ursprünglich nicht dafür gemacht war, entwickelt sich auch Ether immer mehr zu einem digitalen Geld. Wie siehst du diese Entwicklung und wird man über CryptoWoo bald auch mit Ether bezahlen können?

Felix: Die Integration des „Shifty“ Button von Shapeshift ermöglicht es Kunden bereits seit einer Weile, mit Ether und rund 35 anderen Kryptowährungen zu bezahlen. Dabei sendet der Kunde seinen Altcoin an eine Adresse von Shapeshift, die dann ihrerseits den entsprechenden Betrag in wahlweise Bitcoin, Dogecoin, Litecoin oder BlackCoin an eine Adresse des Händlers senden.

Im Bezug auf eine direkte Akzeptanz von Ether glaube ich momentan nicht, dass der zusätzliche Aufwand den zusätzlichen Nutzen rechtfertigt. Daher wird es in CryptoWoo außer dem Umweg über Shapeshift wohl vorerst keine Möglichkeit geben, Ether zu akzeptieren.

Gewinnen! Gewinnen! Gewinnen!

Wie beim letzten Mal auch war Felix so freundlich, drei CryptoWoo-Bundles bestehend aus je einer Single Store Lizenz + dem HD Wallet Addon zur Verfügung zu stellen, die an dieser Stelle verlost werden. Dafür müsst ihr nur folgende Frage beantworten: Welche der Features, die CryptoWoo bietet, sind eurer Meinung nach die wichtigsten? Eure Top 5 schickt ihr mir dann bis zum 20.7. per Mail und wenn mehr als drei mitmachen, entscheidet random.org über die Gewinner. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Update: Die Gewinner sind benachrichtigt. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.

CryptoWoo – Sicher mit Bitcoins bezahlen lassen

Dem aufmerksamen Leser mag es bereits aufgefallen sein: Seit kurzem ziert wieder ein Werbebanner diese Webseite. Und wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich grundsätzlich sehr sparsam mit Werbung umgehe und nur solche Angebote aufnehme, bei denen ich auch überzeugt bin, dass sie einen Mehrwert für die Leser bieten. Und dass die Geschichte dahinter erzählenswert ist.

Bei CryptoWoo ist genau das der Fall. Denn nach jahrelanger Entwicklung hat der Berliner Felix Stein mit diesem WordPress-Plugin nicht nur einfach eine weitere Bezahlen-mit-Cryptowährungen-Lösung auf den Markt geworfen, sondern eine relevante Lücke im Bitcoin-Ökosystem erkannt und, weil es keine Alternative gab, kurzerhand selbst die Initiative ergriffen, sie zu füllen.

Ich bin ein großer Fan von dieser Einstellung. Nicht nur, weil ich mit dieser Webseite ja eine ähnliche Idee verfolge, sondern auch weil genau das ja die Grundidee von Bitcoin ist: Wenn du ein Problem siehst, warte nicht auf eine Erlaubnis oder darauf, dass jemand anderes etwas tut, sondern kümmere dich selbst um die Lösung.

Welches Problem CryptoWoo konkret löst und wie man erfolgreich so ein Projekt ins Leben ruft, dazu habe ich Felix im Folgenden einige Fragen gestellt. Und auf die hat er nicht nur sehr offen geantwortet, sondern war auch noch so frei, drei CryptoWoo-Bundles (Plugin + HD Wallet Addon) zur Verfügung zu stellen, die ihr gewinnen könnt. Doch zunächst ein paar Infos über CryptoWoo und die Idee dahinter:

Hallo Felix, stell dich doch bitte selbst einmal kurz vor.

Ich bin Felix, 29 Jahre alt und habe an der Fachhochschule in Mainz Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Wirtschaftsinformatik und Steuerrecht studiert. Seit fünf Jahren wohne ich in Berlin und fühle mich hier in der Großstadt wohler als in der Kleinstadt im Westen Deutschlands, aus der ich ursprünglich stamme.

Felix Stein

Wann und wie bist du das erste Mal auf Bitcoin gestoßen und was begeistert dich daran?

Das erste Mal habe ich von Bitcoin im Jahr 2011 gehört. Damals glaubte ich nicht, dass das funktionieren kann und habe es deshalb nicht weiter verfolgt. Erst durch die Wikileaks-Blockade ein Jahr darauf wurde mir bewusst, dass Bitcoin tatsächlich funktioniert. Seitdem fasziniert mich diese geniale Erfindung jeden Tag aufs Neue. Der spannendeste Aspekt für mich ist der freie und vergleichbar einfache Zugang zu einem globalen Netzwerk, bei dem jeder Teilnehmer direkte Kontrolle ausüben und zu jedem Zeitpunkt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den wahren Zustand des kompletten Systems bestimmen kann.

Nun zu deinem Projekt. Kannst du in kurzen Sätzen erklären, was CryptoWoo ist?

CryptoWoo ist ein Plugin für die E-Commerce Plattform WooCommerce. Es ermöglicht Webshop-Betreiber Bitcoin-, Litecoin-, Dogecoin- und BlackCoin-Zahlungen direkt in die eigene HD Wallet zu empfangen. Die Nutzung des Plugins verringert den Einfluss von Dritten auf die Geschäfte des Händlers und verbessert sowohl das Einkaufserlebnis als auch die Privatsphäre der Kunden.

Wie bist du auf die Idee zu CryptoWoo gekommen und wie lange hat es gedauert von der Idee zum fertigen Produkt?

Ursprünglich hatte ich mit dem Gedanken geliebäugelt, Beratungsleistungen im Bereich digitale Währungen anzubieten. Bei der Recherche nach Zahlungslösungen für Bitcoin habe ich dann festgestellt, dass ich keine der vorhandenen Implementationen bedenkenlos empfehlen würde. Also habe ich mich entschieden, selbst eine Lösung zu erschaffen, die meinen Ansprüchen gerecht wird. Mit einer Alpha Version Ende 2014 habe ich die Idee getestet und nach positivem Feedback mit der Arbeit an einem finalen Produkt begonnen. Das gesamte Jahr 2015 habe ich dann mit der Unterstützung mehrerer Shopbetreiber in einer Beta Phase verbracht und seit Januar 2016 ist das Plugin über www.cryptowoo.com erhältlich.

Ist CryptoWoo ein Solo-Projekt und machst du das hauptberuflich?

Ja, CryptoWoo ist ein Solo-Projekt und nimmt momentan den Großteil meiner Freizeit ein. Hauptberuflich arbeite ich in einer Marketing-Agentur. Dort kümmere ich mich um die technische Umsetzung von Kundenprojekten und übernehme Aufgaben im Marketing.

Was waren die größten Hürden/Hindernisse/unvorhergesehenen Schwierigkeiten in der Entwicklung?

Die größte Hürde in der Entwicklung ist der Balanceakt zwischen einfacher Konfiguration und Flexibilität. Der Wissensstand der Händler ist doch recht unterschiedlich, auch wenn die meisten Händler, mit denen ich während der Betaphase Kontakt hatte, schon vorher Erfahrungen mit digitalen Währungen gesammelt hatten.

Für wen machst du CryptoWoo? Welche Art von Webseite kann deiner Meinung nach am meisten von dem Plugin profitieren?

CryptoWoo ist in erster Linie für Händler, die schon erste Erfahrungen mit digitalen Währungen gemacht haben und nun daran interessiert sind, ihre Zahlungen nicht mehr über Drittparteien abzuwickeln und das Einkaufserlebnis des Kunden im Gesamten zu verbessern. CryptoWoo eignet sich am Meisten für Anwendungsfälle, in denen es nicht notwendig ist die Coins direkt in Fiat-Währung umzutauschen. Natürlich habe ich an Wege der Automatisierung gedacht. Beispielsweise ist eine Weiterleitung der Zahlung an einen Exchange mit anschließender Verkaufsorder über die API denkbar. Allerdings muss man dabei dann tendenziell auch wieder etwas Kontrolle und Sicherheit aufgeben. Daher ist dieser Weg momentan nicht mein Fokus. Die entsprechenden Schnittstellen, um so etwas selbst einzubinden, sind jedoch bereits vorhanden.

Gibt es schon Seiten, die das Plugin benutzen?

Ja, unter anderem Keys4Coins und A Cut Above Boards. Der Eine verkauft Computerspiele und Geschenkkarten, der Andere handgemachte Schneidebretter aus Kanada. Die Jungs von Keys4Coins sind Tester der ersten Stunde und haben den Entwicklungsprozess maßgeblich beeinflusst.

Als Händler könnte ich ja auch einfach BitPay benutzen. Warum sollte ich stattdessen lieber CryptoWoo einsetzen?

Viele der Kritikpunke an den vorhandenen Lösungen werden oft erst bei der Nutzung deutlich. Das beginnt bei der zwangsweisen Weiterleitung des Kunden auf die Seite des Zahlungsanbieters, geht weiter bei den Fragen nach der Kontrolle über die Zahlungsadressen und hört auch bei den Aspekten „Datensicherheit“ und „Privatsphäre“ noch nicht auf. Mit CryptoWoo findet der gesamte Prozess im Shop des Händlers statt. Die Bezahlseite kann vom Händler nach Belieben umgestaltet und an den Shop angepasst werden. Auch das Verhalten des Plugins während der eigentlichen Abwicklung kann durch verschiedene Optionen verändert werden.

Bei der Nutzung von CryptoWoo mit dem HD Wallet Add-on leitet CryptoWoo die Zahlungsadressen vom öffentlichen Schlüssel der HD Wallet des Händlers, sprich Electrum, Mycelium, Trezor ab. So ist eine Kompromittierung der privaten Schlüssel selbst bei einer Sicherheitslücke im Webshop ausgeschlossen. CryptoWoo gibt Händlern so die Möglichkeit, tatsächliche Kontrolle über ihre Zahlungen zu übernehmen und das Erlebnis für den Kunden bestmöglich zu gestalten. Da keine Zahlungsanbieter involviert sind, können auch Supportanfragen und Probleme viel direkter und schneller abgewickelt werden.

Für die Abwicklung der Zahlungen im Shop ist es natürlich notwending, aktuelle Daten aus der Blockchain abzufragen. Um das Vertrauensproblem an dieser Stelle zu verringern, haben Händler die Möglichkeit, zwischen verschiedenen öffentlichen API Anbietern zu wählen. Wer keinem der Anbieter vertrauen möchte, kann CryptoWoo auch mit einer privaten Instanz der Insight API (ein quelloffener Block Explorer) nutzen.

Gibt es schon Feedback von Nutzern?

Da das Plugin keinerlei Informationen über die tatsächliche Nutzung in den Shops der Händler sammelt, bin ich auf aktives Feedback von Nutzern angewiesen. Ich pflege einen recht engen Kontakt mit einem Teil der Händler, die eine Lizenz gekauft haben, und habe sehr positives Feedback bekommen. Alle Lizenznehmer haben ein Anrecht auf Support und da sich der Großteil noch kein einziges Mal gemeldet hat, gehe ich davon aus, dass auch dort alles okay ist.

Du arbeitest von Berlin aus. Wie ist deine Einschätzung des Standortes. Ist Berlin bzw. Deutschland ein guter Ort um ein Bitcoin-Business zu gründen? Wie empfindest du die Community hier?

Es ist schon ein wenig bürokratisch hier, deshalb kann ich die Meinung mancher Bitcoin-Unternehmer in Deutschland absolut nachvollziehen. Es kommt eben auf das Geschäftsmodell an. Grundsätzlich finde ich Auflagen für bestimmte Modelle wichtig. Manche Auflagen sind allerdings auch längst überholt und passen nicht in ein digitales Zeitalter oder sie schaffen künstliche Monopole mit fragwürdigem Nutzen für den Verbraucher.

Ich habe mich für ein Open Source-Geschäftsmodell entschieden, bei dem man mit dem Kauf Zugang zum Download freier, quelloffener Software bekommt. Mit dabei ist auch eine Lizenz, die ein Jahr lang Zugang zu Support und Download von Updates ermöglicht. Da ich keinen Einfluss oder Kontrolle über das habe, was Nutzer mit dem Quellcode anstellen, entstehen für mich keine besonderen Umstände durch die Tatsache, dass digitale Währungen involviert sind.

Die Community hier in Berlin ist recht groß und ich hatte hier bereits einige interessante Gespräche. Leider schaffe ich es viel zu selten zu den Meetups.

Gewinnen! Gewinnen! Gewinnen!

Falls ihr nun eines von drei CryptoWoo-Bundles (Lizenz + HD Wallet Addon) gewinnen wollt, dann beantwortet folgende Frage: Welche der Features, die CryptoWoo bietet, sind eurer Meinung nach die wichtigsten? Eure Top 5 schickt ihr mir dann bis zum 4.5. per Mail und wenn mehr als drei mitmachen, entscheidet random.org über die Gewinner. Rechtsweg ist ausgeschlossen.