Archiv der Kategorie: Globale Entwicklung

Global Cryptocurrency Benchmark Study

Es kommt bei mir selten vor, dass Tabs so lange in meinem Browser offen bleiben, wie der zur ersten Global Cryptocurrency Benchmark Study. Denn normalerweise verlieren die Inhalte im Crypto-Ökosystem schnell an Aktualität und alsbald lohnt es dann (oftmals leider) nicht mehr einen Beitrag zu schreiben.

Zahlen zu Bitcoin, die es nirgendwo anders gibt

Bei der Global Cryptocurrency Benchmark Study ist das anders. Die wurde zwar bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 veröffentlicht und damals auch hier und da auf Blogs und Newsseiten erwähnt. Insgesamt hat jedoch noch nicht die Beachtung gefunden, die sie eigentlich verdient hat. Denn wer sich für das Bitcoin-Ökosystem als Ganzes interessiert, findet hier gleich eine ganze Reihe fundierter Zahlen, die es nirgendwo anders gibt.

employes in cryptocurrency
Angestellte in Krypto-Unternehmen (S. 23)

So bietet die Studie z. B.  Zahlen zu Arbeitsplätzen (S. 23), denen zufolge mindestens 1876 Menschen bereits Vollzeit in der Krypto-Industrie arbeiten. Die meisten davon in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum, die wenigsten mit 29 in Afrika.

Statistik ohne Marketing-Verzerrung

Auch die Anzahl der Menschen, die Kryptowährungen benutzen, ist eine elementare Frage, auf die es bislang aber keine verlässliche Antwort gibt. Kann es in einem dezentralen System auch gar nicht geben. Die Daten der Studie lassen aber zumindest begründete Schätzungen zu und das ist in diesem Falle besser als nichts. Zwischen 2,9 und 5,8 Millionen schätzen die Autoren (S. 25).

Diese Zahl mag überraschen, wenn schon einzelne Wallet-Anbieter wie blockchain.info im vergangenen November die 10 Millionen Wallets-Marke überschritten (aktuell sogar mit knapp 17 Millionen). Genau deswegen ist diese Studie aber so wichtig, denn sie trennt Statistik und Marketing und versucht so ein realistischeres Bild des Krypto-Ökosystems zu zeichnen und ist damit u. a. für Journalisten eine relevante Quelle.

Global Cryptocurrency Mining Map (S. 93)

Auch der Themenkomplex Mining ist aufschlussreich. Insbesondere die Mining Map ist dabei interessant. Denn hier werden globale Mining-Locations anhand der Faktoren Internetgeschwindigkeit, Klima und Stromkosten verglichen.

Vorsicht vor zu schnellen Schlüssen

Natürlich kann man kritisieren, dass auch diese Studie, so sehr sie sich auch bemüht, belastbare Zahlen zu erarbeiten, doch auch an der Herausforderung der Dezentralität scheitert. Denn ein Wert von knapp 2000 Vollzeit-Arbeitsplätzen, die weltweit in der Krypto-Industrie geschaffen wurden, ist nicht nur mengenmäßig ein Witz, sondern verleitet auch dazu, all die statistisch nicht Erfassten bzw. Erfassbaren zu vergessen. Ich selbst befasse mich bspw. durchaus nahezu Vollzeit mit Bitcoin ohne statistisch aber als bitcoinvollzeitbeschäftigt zu gelten. 90 Prozent der Menschen, die ich im Bereich Bitcoin kenne, geht es vermutlich ähnlich. Man muss daher auch die Daten der Global Cryptocurrency Benchmark Study kritisch lesen.

Nichtsdestotrotz ist sie jedoch eine enorme Bereicherung für alle, die auf der Suche nach fundierten Erkenntnissen über das Phänomen Bitcoin sind. Zumal geplant ist, die Studie regelmäßig zu wiederholen und ich gehe davon aus, dass schon die nächste noch viel mehr interessante und bisher schlichtweg nicht erhobene Informationen liefern wird.

 

Consensus 2017 – ein ausreichender Rückblick

Mit Bitcoin- und Blockchain-Konferenzen ist das so eine Sache. Erst gab es wenige. Dann schossen Sie wie Pilze aus dem Boden. Zwischenzeitlich gab es verteilt über die ganze Welt so viele, dass die Inhalte komplett austauschbar wurden und nun sehen wir seit einiger Zeit einen Konsolidierungsprozess.

Consensus – Eine Konferenz sie alle zu binden?

Großer Gewinner desselben ist ohne Frage die Consensus-Konferenz, die vor Kurzem nun bereits zum zweiten Mal in New York stattfand und sich immer mehr als zentrales Krypto-Branchen-Event etabliert. Zumindest ist die Nachfrage trotz stattlicher Ticketpreise so groß, dass kommendes Jahr wohl die Teilnehmerzahl auf 5000 verdoppelt werden soll.

Wobei das jedoch wenig überrascht, angesichts der Tatsache, dass die Marktkapitalisierung aller Krypto-Projekte zusammen gerade die 100 Milliarden US-Dollar-Marke geknackt hat.

In jedem Fall aber habe selbst ich kurz überlegt, ob ich im kommenden Jahr zur Consensus 2018 nach New York reisen sollte. Und das, obwohl ich den Newsletter des Consensus-Hausmediums Coindesk ob dessen unglaublich anstrengend-penetrantem Konferenz-Marketing gekündigt habe.

Alles, was man zu Consensus 2017 gelesen haben muss

Dann aber habe ich mit großer Freude den Consensus 2017 Recap von WhalePanda gelesen und dachte mir: So lange jemand anderes solch lesenswerte Zusammenfassungen schreibt, kann ich mir die Reise vorerst doch noch sparen.  Zitat:

„The opening show was cringeworthy. In case you missed it you can still watch it here from my live stream (bad quality). I was sitting in the back together with Fran and Tuur and we all had the feeling it was the start of a Onecoin conference.“

Wer dagegen lieber die offizielle Berichterstattung lesen möchte: Coindesk hat den Rest der Haus-Konferenz selbstverständlich hinreichend abgedeckt.

Wie ein deutsches Bitcoin-Startup die Banken angreift

Die Deutsche Welle hat für ihr Programm Made in Germany die Jungs des Berliner Bitcoin-Startups Bitwala besucht. Herausgekommen ist ein kurzweiliger und informativer Beitrag über Das boomende Geschäft mit den Bitcoins, das Banken und anderen beteiligten Finanzinstituten das bislang sehr lukrative Geschäft mit teuren Auslandstransaktionen aus der Hand nehmen soll.

ETF abgelehnt. Bitcoin reagiert gelassener als erwartet

Gestern Abend zu (hierzulande) später Stunde hat die US-Börsenaufsicht (SEC) nach jahrelanger Bearbeitungszeit und vielem hin und her ihre Entscheidung verkündet, den von den Winklevoss-Brüdern beantragten Bitcoin ETF nicht zu genehmigen. (Mehr zum Hintergrund hier).

Ablehnung des Bitcoin ETF nicht überraschend

Man kann nicht sagen, dass diese Entscheidung überraschend kam. Bei meiner spontanen kleinen Twitter-Umfrage gestern glaubten nur 48 Prozent an eine Zustimmung der SEC. Etwas mehr als die Hälfte war skeptisch.

Unterm Strich deckte sich diese letztlich sehr knappe Unentschlossenheit auch mit der Stimmung, die vorab in vielen anderen Umfragen und Vorhersagen im Bitcoin-Ökosystem kursierten. Wobei nicht wenige auch einfach nur auf einen rakentenhaften Kurszuwachs im Falle einer Zustimmung und damit letztlich auf schnelles Geld hofften.

Enttäuschung kaum spürbar

Doch auch wenn sich die Enttäuschung über die Ablehnung des Bitcoin ETF – wie erwartet – in einem sofortigen Kurseinbruch zeigte, fielen die Reaktionen insgesamt deutlich weniger dramatisch aus, als von manchen im Vorfeld befürchtet. Der Kurs fing sich sehr schnell wieder und begann sofort wieder zu steigen.

Auch das ist wenig verwunderlich. Denn es gab in den vergangenen Jahren kaum eine Gelegenheit, bei der man zeitlich so genau auf eine 50:50-Chance hoffen konnte, verhältnismäßig billige Bitcoins zu kaufen.

„Billig“ hat bei Bitcoin eine ganz eigene Bedeutung

Wobei die Definition von „billig“ in diesem Zusammenhang für viele offenbar direkt mit der symbolisch wichtigen 1000 US-Dollar-Marke verbunden war. Aber auch darüber hinaus scheint (außer den Winklevoss-Brüdern vielleicht) kaum einer diesem Bitcoin ETF ernsthaft eine Träne nachzuweinen.

Erleichterung und Rückbesinnung auf Bitcoins wahre Werte

Vielmehr äußern viele direkt ihre Erleichterung und zwischen den Zeilen der anderen schimmert die Rückbesinnung auf die ursprünglichen Werte der Bitcoin-typischen, rebellischen Unangepasstheit durch.

Dass der Bitcoin ETF wegen mangelnder Regulierungsmöglichkeiten abgelehnt wurde, ist ja schließlich genau der Grund, warum Bitcoin heute so groß und relevant ist und weiter wächst: Niemand kann es (idealerweise) kontrollieren.

Bitcoin ist kein US-amerikanisches Phänomen

Was man an dieser Stelle aber auch noch einmal explizit betonen muss: Die vergleichsweise milden Kurs-Reaktionen sind auch ein Indiz dafür, dass man den Einfluss der USA auf Bitcoin nicht überschätzen darf.

Zwar haben viele Entwickler, Medien und Investoren US-Bezug und Englisch dominiert als Sprache die Kommunikation und Berichterstattung in der westlichen Welt. Trotzdem hatte die Entscheidung der SEC für einen Großteil der global verteilten Bitcoin-Community letztlich aber nur wenig Relevanz.

Nach dem Bitcoin ETF ist vor der Blocksize-Debatte

Alles in allem ist die langerwartete Entscheidung damit aber endlich vom Tisch und man kann in Bitcoin-Land wieder zur Tagesordnung übergehen. Es ist ja nicht so, dass es nicht noch andere, bedeutend wichtigere Baustellen gäbe. Eine nachhaltige Lösung für die noch immer schwelende Blocksize-Debatte zu finden,  ist letztlich um ein Vielfaches wichtiger für Bitcoin als ein Bitcoin ETF. Bevor es die nicht gibt, macht es wenig Sinn ernsthaft über solche Spekulations-Instrumente für den Massenmarkt nachzudenken. Insofern war die Entscheidung der SEC sowohl für die Verbraucher, die sie schützen soll, als auch für Bitcoin letztlich eine gute.

In jedem Fall können wir aber festhalten: Die Auswirkungen, die einzelne Ereignisse auf Bitcoin haben, selbst wenn sie mit so großem Interesse verfolgt werden wie dieses, werden kleiner. Das ist eine sehr, sehr positive Entwicklung in Richtung Stabilität und Zuverlässigkeit.

Ach ja: Bitcoin ist tot! mal wieder …

Und bevor wir es vergessen. Falls recherchefaule Redakteure für das Thema noch eine hübsche Clickbait-Schlagzeile suchen. Wie wär es hiermit:

https://twitter.com/jamesjcousins/status/840506257920413696

Der Bitcoin-ETF und seine Konsequenzen

Der März wird spannend für Bitcoin. Bis zum 11. März will die US-Börsenaufsicht SEC entscheiden, ob der von den Winklevoss-Brüdern beantragte Bitcoin ETF (Exchange-traded fund) namens COIN genehmigt wird oder nicht.

Ich will gar nicht so sehr auf die Details zum ETF eingehen, denn das wird in den folgenden Links hinreichend erklärt. Vielmehr möchte ich darauf hinweisen, dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist, sich über eine Strategie Gedanken zu machen, die man verfolgt, wenn eine Entscheidung fällt und der Markt reagiert.

Bitcoin ETF: Preisstabilität ist das unwahrscheinlichste Ereignis

Denn egal, ob der ETF erlaubt wird, oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das ganz direkt auf den Kurs auswirken wird, ist hoch. Oder wie es Vinny Lingham ausdrückt:

You think you’ve seen volatility — baby, you ain’t seen nothin’ yet!

Der Beitrag von Vinny Lingham ist auch der, dem ich in jedem Fall zu lesen empfehle. Er sieht den ETF zum jetzigen Zeitpunkt kritisch und begründet das ausführlich und reflektiert. Plus: Retrospektiv betrachtet lag Lingham mit seinen Einschätzungen und Analysen bisher sehr oft richtig.

Hier also ein paar Lesetipps zum Thema, damit am Ende keiner sagen, er hätte von nichts gewusst.

Bitcoin-Center „House of Nakamoto“ in Wien eröffnet

Ich hatte vor einiger Zeit schon auf das House of Nakamoto in Wien hingewiesen. Nun ist der „Bitcoin-Shop“, wie ihn der ORF in seinem zeitlich nur begrenzt online verfügbaren Fernseh-Beitrag nennt, eröffnet und ich bin gespannt, wie der prominent im Herzen Wiens platzierte Anlaufpunkt für Bitcoin-Interessierte angenommen wird.

Das nächste Bitcoin-Austria-Meetup findet jedenfalls schon dort statt und neben obigen ORF-Beitrag hab ich für einen weiteren Eindruck dieses Youtube-Video gefunden, das mehr ins Innere geht, allerdings mit anstrengend lauter Fahrstuhl-Musik hinterlegt wurde. Aber für einen ersten Eindruck reicht es.

Was ich mich nun nur noch frage, ist, warum es zwar einen @HouseOfNakamotoTwitter-Account gibt, aber houseofnakamoto.at, houseofnakamoto.com und houseofnakamoto.de komplett ins Leere führen?

Das globale Wachstum der Bitcoin-Akzeptanz

Reddit-User rende hat die Daten der letzten vier Jahre von coinmap.org genommen und zu einem Video verarbeitet. Dieses zeigt nun die global wachsende Verbreitung von Bitcoin-Akzeptanzstellen.

coinmap animiert

Wobei sich das Attribut „global“ dabei vor allem auf die Darstellung einer Weltkarte bezieht, denn die große Mehrheit der Bitcoin-Akzeptanzstellen befinden sich bislang in Europa und Nordamerika.

Bitcoin-Akzeptanzstellen-Entwicklung so gut es eben geht

Trotzdem eine schöne Visualisierung, auch wenn harsche Kritiker monieren, dass auch die Rohdaten von coinmap.org in puncto Aktualität nicht hundertprozentig verlässlich sind. Bessere gibt es bislang aber nicht.

Österreich, das Bitcoin-Land

Ich habe schon einige Male darauf hingewiesen, wie viel dynamischer die Österreicher mit dem Thema Bitcoin (und Blockchain) umgehen als wir. Neben Bitcoin-Automaten können Bitcoins dort nämlich auch schon lange flächendeckend in mehr als 600 Trafiken gekauft werden.

Nun zeigen zwei weitere Ereignisse, dass sich Österreich seinen festen Platz auf der Bitcoin-Karte zu Recht verdient hat.

Bitcoin und Blockchain Teil der österreichischen Digitalstrategie

Erstens wird Bitcoin in der (wirklich toll aufbereiteten) digitalen Strategie der Österreichischen Bundesregierung ganz offen als einer der „Meilensteine der Digitalisierung“ aufgelistet.

bitcoin österreich
Der wichtigste digitale Meilenstein im Jahr 2008: Bitcoin wird beschrieben

Darüber hinaus wird auch die Blockchain als möglicher Zukunftstrend explizit beschrieben:

„Eine Blockchain ist ein dezentrales Protokoll, das dauerhaft und unveränderbar definierte Transaktionen zwischen zwei Parteien innerhalb eines Netzwerks erfasst. Dabei gibt es keinen Mittelsmann mehr, weil eine Blockchain öffentlich und weltweit für alle zugänglich ist. Sie gehört niemandem und ist durch diese Transparenz nahezu unmanipulierbar. Diese Technologie kann die Art und Wiese, wie wir Verträge abschließen, an Börsen handeln oder Bankgeschäfte erledigen, grundlegend verändern. Zum Beispiel könnten in Zukunft digitale Verträge mittels Blockchain-Technologie fälschungssicher gemacht werden.“

House of Nakamoto eröffnet in Wien

Aber nicht nur die Bundesregierung treibt das Thema voran. In Wien entsteht mit dem House of Nakamoto gerade ein öffentlicher Bitcoin-Hub auf einer der Hauptshoppingstraßen, der – so hört man es zwitschern – wohl so etwas wie ein zentraler Anlaufpunkt für Bitcoin-Neugierige und -Interessierte werden soll.

Es ist wohl schon offen, sodass man vorbeischauen und sich Bitcoins am lokalen Geldautomaten kaufen kann. Die Adresse ist:

Mariahilferstraße 49, 1060 Wien

house of nakamoto google maps

Sobald ich mehr über das House of Nakamoto in Erfahrung gebracht habe, gibt es hier ein Update. Vielleicht schaffe ich es ja auch mal selbst wieder nach Wien.

Trump gewinnt – Die Bitcoin-Welt reagiert

Ich bin heute morgen aufgewacht und habe aus Gewohnheit zunächst einen Blick auf den Bitcoin-Kurs geworfen. Oha, dachte ich, schon wieder über 730 US-Dollar (Tendenz steigend).

Erst danach habe ich meine Nachrichten-Apps aufgemacht und es lief mir kalt den Rücken runter: Trump wird Präsident und mir fehlen die Worte.

Deswegen habe ich mich auf die Suche nach ersten Stimmen und Berichten gemacht, die Bitcoin und dieses fürchterliche Ereignis in Zusammenhang bringen und werde das im Laufe des Tages noch aktualisieren und ergänzen.

Aber eines ist schon jetzt klar. Der Bitcoin-Kurs steigt nicht, weil die Wahl von Donald Trump eine gute ist. Es geht vielmehr um die Trennung von Geld und Staat. Einem Staat, der bald von Donald Trump geführt wird.

In den Medien

+ Techcrunch: How bitcoin protects against geopolitical risk

Bei Reddit

if Trump wins … I’m moving all my money to bitcoin! Black swam event, brexit 2.0 !

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Auf Twitter

Wenn es doch nur so einfach wäre …

Kein Altcoin-Name trump genug …

https://twitter.com/ChrisDunnTV/status/796239780417634304

Wenigstens der Humor bleibt …

… wird fortgesetzt.

Honigdachs #12 – Bitcoin international

Die zwölfte Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs -12 – Bitcoin international

Dieses Mal nehmen wir Stefans gerade erst begonnene Weltreise zum Anlass, um ein bisschen über den Tellerrand zu schauen und zu diskutieren, was wir bislang über Bitcoin in einzelnen Ländern wissen. Denn viel zu oft wird außer Acht gelassen, dass Bitcoin ein globales Phänomen ist und überall auf der Welt anders wahrgenommen und eingesetzt wird.

Zum Beispiel haben die SBB, die „Schweizerischen Bitcoin Bahnen“ gerade erst bekannt gegeben, dass man künftig an über 1000 ihrer Fahrkartenautomaten auch Bitcoins kaufen kann. Ein smarter Schachzug, der international für Aufmerksamkeit sorgt und den Bloggern und Journalisten dieser Welt endlich einmal wieder gebührend Anlass bietet, mit schrägen Bahnreise-Wortspielen zu kalauern.

Auf diesen Zug wollen wir aber gar nicht erst aufspringen, sondern halten es lieber mit Jules Verne: „In 80 Minuten um die (Bitcoin-)Welt!“ Bitte sehr, hier entlang …

Shownotes nach dem Klick.

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