Archiv der Kategorie: Lesetipp

Über den Mikrokosmos Crypto-Twitter

Ich habe vor einer ganzen Weile mal der Redaktion des Online-Ablegers einer der großen deutschen Zeitungen einen Artikel über Crypto-Twitter angeboten.

Mein Vorschlag war, einen Artikel über das zunehmende Spannungsverhältnis zu schreiben. Auf der einen Seite Twitter, die Kommunikationsplattform, die seit 2009 von der Szene für alle Themen rund um Bitcoin genutzt wird (und auch für mich eine der zentralen Informationsplattformen ist), auf der anderen Seite immer mehr Scam-Bots, penetrantes Kurznachrichten ICO-Marketing und eine teils toxische Kommunikationskultur. Die Absage der Redaktion kam dann mit der kurzen Begründung: „Unsere Leser interessieren sich leider nicht für Twitter.“

Crypto-Twitter ist trotzdem ein interessantes Thema

„Oha!“ dachte ich damals, „wenn nicht einmal explizite Online-Medien Themen bzgl. Twitter für relevant genug halten …“, habe kurz überlegt eine Henne-Ei-Diskussion mit dem Redakteur zu starten, mich dann aber nicht weiter daran gestört. Denn da ich ja regelmäßig eine Kolumne für das Global Investor-Magazin schreibe, habe ich das Thema dann eben dort aufgegriffen.

Und da dieser Texte nun offensichtlich lange genug nur den Käufern des gedruckten Magazins zugänglich war, ist der Text Eine Symbiose mit Tücken nun auch online frei zugänglich.

Trotz nerviger Schwächen ist Twitter eine der wichtigsten Kommunikationsplattformen für die Bitcoin- und Blockchain-Community. Doch muss man mit dem Kurznachrichtendienst umzugehen wissen.

Alle meine bisherigen Kolumnen für das Magazin gibt es übrigens hier und die nächste habe ich auch schon fertig geschrieben. Wird dann vermutlich in ca. einem viertel Jahr online erscheinen.

Der junge Vogel fängt den Bitcoin

Drüben bei paymentandbanking.com ist vor kurzem der Artikel Bitcoin – Das Geld der kommenden Generationen erschienen, in dem die These aufgestellt wird, dass es vor allem die jungen Leute sind, die sich mit Bitcoin auseinandersetzen, es annehmen und nutzen.

Die Digital Money Natives sind kein neues Phänomen

Das ist jetzt keine ganz neue Idee. Ich habe hier im Blog immer mal wieder über die Digital Money Natives geschrieben und auch eine Umfrage der Bundesbank deutete schon vor drei Jahren stark in diese Richtung.

Dennoch ist es wichtig immer wieder darauf hinzuweisen. Denn die Digital Money Natives werden nicht nur mit jedem Tag mehr (und in absehbarer Zeit sogar in der Mehrheit sein), sondern sie vollbringen in puncto Bitcoin auch jetzt schon ganz außerordentliche Leistungen.

Early Bird front
Early Bird Gets The Bitcoin: Auf knapp 80 Seiten alles, was Kind man über Bitcoin wissen muss

So wie Andrew K. Courey, der es leid war, immer dieselben Fragen zu Bitcoin beantworten zu müssen, sich daher kurzerhand hinsetzte und mit elf Jahren alles aufschrieb, was er zu dem Zeitpunkt über Bitcoin wusste.

Bitcoin? Ist doch kinderleicht!

Herausgekommen ist dabei das Buch Early Bird Gets The Bitcoin. The Ultimate Guide To Everything About Bitcoin, ein kompakter Ratgeber für Bitcoin-Neulinge jeden Alters.

„This is my attempt to provide that one place to start – a true introduction to Bitcoin. To summarize the answers to a few of these questions.
– Yes, you should care
– No, you are not to late
– Yes, this is a huge deal that could change the world, though it is still to early to know how huge.“

Einblicke in die Lebenswelt einer neuen Generation

Das Besondere an diesem Büchlein ist nun weniger der Inhalt, der insgesamt treffend und verständlich ist, sich gut ließt und nur bei ein paar Details Fehler enthält. Viel bemerkenswerter ist hingegen die Perspektive und Einstellung aus bzw. mit der Andrew sich seinem Thema gewidmet hat.

Early Bird back
Einfach mal ein Buch über Bitcoin schreiben? Der 11-jährige Andrew hat es gemacht.

Die sagt nämlich viel mehr über eben diese Digital Money Natives aus, die Generation, die gemeinsam mit Bitcoin oder sogar erst danach das Internet mit all seinen Möglichkeiten als nicht wegzudenkende Infrastruktur unserer Gesellschaft kennen und nutzen lernt. Ein Beispiel:

„There is a public document that tracks all of the Bitcoin transactions ever in the history of Bitcoin – this is called a blockchain. Think of it as a public Google Docs file that everyone has access to. This is very powerful, because you cannot fake a transaction that everybody using Bitcoin can see.“ 

Das Schlüsselwort hier ist Google Docs file„, eine einfache und kostenlose Möglichkeit, gemeinsam im Internet Dokumente zu erstellen und zu verwalten, die ebenfalls vor allem von jüngeren, netzaffinen Menschen genutzt wird, die nicht an ihrer einst mühsam erworbenen Microsoft Word-Kompetenz kleben.

Dass Andrew hier also mit einem Begriff arbeitet, der seiner unmittelbaren Lebenswelt entspringt und nicht auf die unter Erwachsenen weit verbreitete, zwar korrekte aber eben auch etwas dröge Verteilte Datenbank-Analogie zurückgreift, steht exemplarisch für die offene und unvoreingenommene Herangehensweise der Digital Money Natives: Wichtiger als das, was war, ist das, was ist, und das, was kommt.

Nicht die Alten, sondern die Jungen erarbeiten die Zukunft

In diesem Kontext wird Bitcoin als (aus Digital Money Native Sicht) bereits lange und beständig existierendes Phänomen mit großem Zukunftspotential an sich gar nicht mehr in Frage gestellt. Und in zeitgemäßen Erklärungen wird zudem mit Vergleichen gearbeitet, die ebenfalls bereits Teil der aktuellen digitalen Lebenswelt sind. Dass diese Lebenswelt für Nicht-Digitale Money Natives mitunter zu unkritisch, befremdlich und futuristisch erscheinen mag, ist ganz normal. Das nennt man alt werden.

Wer zumindest geistig dagegen angehen will, der sollte es vielen anderen gleich tun und mal einen Blick in Andrews Buch werfen. Rund 1500 Mal wurde Early Bird Gets The Bitcoin bereits in insgesamt 13 Länder verkauft. 24 Exemplare gingen dabei bisher nach Deutschland.

Dass er dabei für sein Buch mit Kindle Direct Publishing ganz selbstverständlich ein Angebot nutzt, das viele Ältere vermutlich nicht kennen, befremdlich und/oder futuristisch finden, passt am Ende auch ganz hervorragend.

Du fragst: Warum Bitcoin? Ich sage: Lies dieses Buch!

Bitcoin zu verstehen, ist nichts, was man mal eben nebenbei machen kann. Im Gegenteil: Bitcoin als ein sich beständig erweiterndes, facettenreiches Phänomen zu durchschauen, erfordert nicht nur einiges an Zeit und Muße, sondern vor allem gute Quellen.

Von denen gibt es (deutschsprachig) bislang aber nicht wirklich viele: Eine Handvoll Blogs, die aktuell berichten. Unregelmäßige Artikel und Berichte in den „traditionellen“ Medien (vor allem, wenn der Bitcoin-Kurs wie derzeit mal wieder im Achterbahn-Modus nach oben tendiert). Dazu noch ein paar lesenswerte Newsletter, nerdige Foren, Podcasts, Meetup-Treffen und das war es dann aber auch schon.

Klar, seit 2014 gibt es auch Jörg Platzers durchaus lesenswerte Bitcoin-Einführung Bitcoin kurz und gut. Aber das Büchlein ist inhaltlich nun auch schon deutlich in die Jahre gekommen und, wie der Titel schon sagt, eben auch sehr kurz.

Was bislang fehlte: ein gutes Bitcoin-Grundlagen-Buch

Was also seit langem fehlt, ist ein aktuelles Buch, das es schafft, einen umfassenden Status Quo des sich beständig weiterentwickelnden Phänomens Bitcoin zu beschreiben und sinnvoll einzuordnen. Solch ein Buch zu schreiben, ist indes keine leichte Aufgabe. Vor allem, wenn es das Ziel sein soll, nicht nur Nerds und Fanboys anzusprechen, sondern Bitcoin einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Elfriede Sixt gelingt mit ihrem Buch Bitcoins und andere dezentrale Transaktionssysteme genau das: einen umfassenden Überblick zu bieten, ohne dabei aber zu oberflächlich zu bleiben. Das ist erfreulich. Denn wenn mich nun Interessierte nach einem guten und substantiellen Einstieg ins Thema Bitcoin fragen, verweise ich ab jetzt auf dieses Buch. Die knapp 200 Seiten beinhalten nämlich alles, was sich zu dem Thema derzeit sinnvoll in Buchform zusammentragen lässt. Wenngleich das Medium selbst für Punktabzüge sorgt.

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Deep inside Bitcoin-Hardware-Wallets

Ich bin vor Kurzem im Netz auf stellaw.info gestoßen, einen nerdigen Blog, auf dem sich gbg sehr intensiv mit Hardware-Wallets auseinandersetzt und diese auf Herz und Nieren überprüft. Inklusive auf- und ggf. kaputt machen, versteht sich.

Bitcoin-Wallets: Aufmachen, anschauen, selber bauen

Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Passion, mit der er sich den Geräten widmet oder eigene Projekte durchführt (wie bspw.
I built my own Trezor clone: DINOSAUR HIPHOP ZERO
), sondern auch, wie viele Modelle er schon getestet hat, von denen ich bislang noch nie etwas gehört habe.

Wobei das eine aber auch mit dem anderen zu tun haben könnte. Denn gbg ist zu Recht durchaus kritisch. Aber genau das macht seine Arbeit so wertvoll. Denn wer will seine Bitcoins schon einem Stück Technik anvertrauen, das niemand auf Herz und Nieren geprüft hat?

Bitcoin-Bastler aus Leidenschaft

Fun fact: Eine früheres Projekt von gbg war es, seine uralte NES-Spielekonsole in einem Bitcoin-Miner zu verwandeln. Nicht wegen des Profits, sondern einfach, weil es möglich ist. Und um dieses Projekt wiederum ging es vor mehr als drei Jahren im allerersten Beitrag hier im Blog.

Bitcoin & Ethereum – Kampf, Konkurrenz oder Koexistenz?

Dieser Tage sind zwei Beiträge im Netz erschienen, die sich mit der Beziehung zwischen Bitcoin und Ethereum auseinandersetzen. Das ist hochinteressant. Denn gerade die Beziehung dieses ganz speziellen Pärchens der Kryptowelt wirft viele Fragen auf: Sind beide Projekte direkte Konkurrenten oder ergänzen sie sich? Ist Ethereum das neuere, bessere Bitcoin und möglicherweise noch viel mehr? Oder ist es letztlich doch nur ein besonders ambitionierter und überschätzter Altcoin und wie alle anderen zum Scheitern verurteilt? Immerhin wird das Ethereum-Netzwerk seit mehr als zwei Wochen permanent attackiert und die Angreifer liefern sich mit den Entwicklern ein andauerndes Katz- und Maus-Spiel, in dem es um ein Wettrennen beim Ausnutzen und Schließen von Sicherheitslücken geht.

Bitcoin und Ethereum – Kampf, Konkurrenz oder Koexistenz?

Doch unabhängig dieser aktuellen Entwicklungen, bleiben die generellen Fragen zur Beziehung von Bitcoin und Ethereum. Ist es ein Kampf, den nur einer gewinnen kann, eine gesunde Konkurrenz, die dem Stillstand entgegenwirkt und treibende Kraft für Innovationen ist oder ist am Ende sogar eine friedliche Koexistenz möglich in einem wachsenden Ökosystem, dessen Grundwerte und Ideale beide Projekte teilen und das mehr Nischen bereithält, als ein Projekt alleine besetzen könnte?

Zwei Experten, zwei Meinungen, viele gute Argumente

Genau darum drehen sich die beiden folgenden, durchaus konträren Beíträge der renommierten Bitcoin-Experten, Andreas Antonopoulos und Tuur Demeester. Wobei ersterer durchaus Raum sieht für beide Projekte, wenn sie sich weiter spezialisieren.

Letzterer hingegen beschreibt in einem sehr fundierten, wenn auch nicht unumstrittenen Artikel, warum er von einer Kampf bzw. Konkurrenzsituation ausgeht, in der, vor allem im Hinblick auf die aktuellen Angriffe, Ethereum die schlechteren Karten hat.

Andreas Antonopoulos: „The Lion & The Shark“

Tuur Demeester: „Why I’m short Ethereum (and long Bitcoin)“

tuur-demeester-bitcoin-ethereum

Zwischen den Zeilen liegt viel Wahrheit

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass Andreas Antonopoulos eher aus der technischen Ecke kommt und als versierter Redner, der bei einem Ethereum-Meetup im Silicon Valley spricht, seine Aussagen natürlich anders und diplomatischer verpackt, als der Analyst Tuur Demeester in einem Online-Artikel. Achtet man auf diese Nuancen, liest zwischen den Zeilen und die Kommentare, erscheinen dann beide Beiträge an manchen Stellen doch gar nicht so konträr.

Bildnachweis: seacucumber / pepino-do-mar ANNEKE (CC BY 2.0

Digital Gold – Bitcoin spannend wie ein Krimi

Da es hier auf der Seite ja gerade etwas ruhiger zugeht, hier eine aktuelle Lesempfehlung, mit der sich die Wartezeit ganz hervorragend überbrücken lässt: Digital Gold von Nathaniel Popper

Wobei ich schon sehr skeptisch war, als ich das Buch in den Händen hielt. Der New York Times-Reporter hatte im Mai diesen Jahres im Rahmen der Veröffentlichungspromo einen Artikel aus ebendiesem Buch für die reichweitenstarke Zeitung exzerpiert, auf dessen Grundlage er Nick Szabo als Mastermind hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto identifizierte. Ich halte das aus medienethischen Gründen noch immer für eine schlechte Entscheidung. Warum, kann man hier nachlesen.

Digital Gold – trotzdem ein bemerkenswertes Buch

Nathaniel Popper hatte also keinen guten Start bei mir. Und doch hat er es geschafft mich mit Digital Gold in kürzester Zeit zu begeistern und so sehr in seinen Bann zu ziehen, dass ich mich im Sommerurlaub (der ja eigentlich auch Urlaub vom Bitcoin-Business war) regelrecht zwingen musste das Buch auch mal wieder aus der Hand zu legen. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass man die Geschichte von Bitcoin so spannend erzählen kann.

Digital Gold – Bitcoin spannend wie ein Krimi weiterlesen

t3n-Magazin mit Bitcoin-Schwerpunkt

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Unter dem Titel „Bargeld nervt“ hat das aktuelle t3n-Magazin einen Digitales Bezahlen-Schwerpunkt, der unter anderem auch Bitcoin umfasst. Ich weiß das, weil ich den Artikel „Wie Kryptonit fürs Kapital. Warum die Bitcoin-Ära gerade erst beginnt“ schreiben durfte, dessen Ziel es war den aktuellen Stand und das Zukunftspotential von Bitcoin verständlich (und auch für Einsteiger) zusammenzufassen.

Dass dabei jüngere Entwicklungen wie die Bitcoin XT-Debatte im Heft nicht auftauchen, liegt daran, dass Redaktionsschluss schon Mitte Juli war, ist aber nicht weiter schlimm. Denn die Themenvielfalt und die allesamt eher hintergründigen Artikel machen das Heft auch so lesenswert und relevant.

t3n bitcoin wie kryptonit fürs kapital artikel1
t3n-Magazin Nr. 41 u.a. mit Bitcoin-Schwerpunkt

Wer sich die 9,80 Euro für das gedruckte Heft nicht leisten kann oder will und ein bisschen Geduld hat – mit ein wenig Verzögerung werden alle Magazin-Artikel auch auf t3n.de veröffentlicht und sind dann dort frei zugänglich.

Bitcoin-Sommerlektüre – 12 Lesetipps

Der Sommer steht vor der Tür und für viele ist das die ideale Zeit am Strand, am See oder im Garten liegend mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Aber welches Buch soll es sein? Und gibt es da nicht was zu unser aller Lieblingsthema Bitcoin?

Bitcoin-Bücher für den Sommer

Es gibt! Und um euch die Auswahl zu erleichtern, habe ich pünktlich zum Sommer die Unterseite Bücher & Literatur in der hiesigen Bitcoin-Mediathek überarbeitet und aktualisiert. Denn ich selbst lese sehr gerne Bücher, die sich direkt oder indirekt mit Bitcoin befassen und mittlerweile hat sich ein ganzer Stapel angesammelt, von dem das ein oder andere auch für euch interessant sein könnte.

Immerhin ist wirklich alles dabei. Vom Sachbuch über Romane bis hin zum Comic. Dabei ist es auch egal, ob man sich selbst eher als Bitcoin-Experte oder Laie bezeichnen würde. Es gibt Fachliteratur für Gründer und Software-Entwickler, aber auch richtig gut und unglaublich spannend erzählte Bitcoin-Geschichten, für die man keinerlei Vorwissen braucht.

Zwar habe ich noch nicht zu allen Büchern eine ausführliche Rezension geschrieben, denn auch ich brauche Zeit zum Lesen, aber das soll euch ja nicht daran hindern parallel auch schon mal reinzulesen.

Lesen macht schön und gutes Karma

Einen kleinen Hinweis noch in eigenes Sache. Alle Bücher habe ich mit Amazon-Partnerlinks ausgestattet. Wenn ihr darüber bestellt, unterstützt ihr automatisch meine Arbeit hier an diesem Blog und die damit verbundenen Kosten. Denn auch ich habe die meisten der Bücher aus eigener Tasche bezahlt um sie hier vorstellen zu können.

Nun aber viel Spaß beim Lesen!

PS: Falls ihr euch nicht entscheiden könnt, nehmt Digital Gold von Nathaniel Popper. Mein persönliches Lese-Highlight des Sommers.

Digital Gold - Nathaniel Popper groß

Lesetipp #5 – Bitcoin, Retter in der Not

Der Brasilianer Marco Agner wollte für ein Jahr nach Thailand. Eingentlich ohne Bitcoin, denn er plante dafür zunächst 5000 brasilianische Real ein, umgerechnet 2300 US-Dollar. Um die beachtlichen Steuern von mehr als 6 Prozent zu sparen, die der brasilianische Staat bei Auslandsüberweisungen erhebt, hat er das Geld kurzerhand in bar mitgenommen. Vor Ort musste er jedoch leider feststellen, dass es kein Einzelfall ist, wenn eine thailändische Geldwechselstube keine brasilianischen Real annimmt. Im ganzen Land ist es grundsätzlich unmöglich diese umzutauschen.

Auch seine Bitcoin waren in Brasilien geblieben

21 Flugstunden von zu Hause besaß Marco Agner plötzlich nichts mehr außer seinem Rucksack, einem großen Bündel wertloses Papier, 40 US-Dollar, die er glücklicherweise in Abu Dahbi bereits umgetauscht hatte und seinem Smartphone. Was ihn letztlich rettete? Das Internet und Bitcoin!

Die ganze Geschichte hier: How Bitcoin Saved My Life In Thailand