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Bitcoin-Newsletter-Tipp – Chain Letter

Ich habe über die Jahre eine ganze Reihe Bitcoin- und Blockchain-Newsletter abonniert. Aber wie das so ist – erst nach einer Weile merkt man, welche man wirklich jedes Mal liest und welche man zunehmend ungeöffnet direkt in den Papierkorb weiterleitet.

Chain Letter – Bester Newsletter für den allgemeinen Überblick

Einen Bitcoin-Newsletter, den ich wirklich jedes Mal gerne lese, ist der Chain Letter von MIT Technology Review. Für mich eigentlich der beste Newsletter, wenn man mit wenig Aufwand auf dem Laufenden über die zentralen Entwicklungen von Bitcoin als Gesamtphänomen bleiben will.

Jede Ausgabe beginnt mit ein bis zwei ausführlicher erklärten und eingeordneten aktuellen Hauptthemen, die ich vor allem deswegen immer wieder gern lese, weil sie sehr gut geschrieben sind. Hier merkt man die journalistische Qualität und die Erfahrung des Herausgebers. Der Chain Letter ist nämlich nur einer von sechs tech-themenspezifischen Newslettern der MIT Technology Review.

Quer durchs gesamte Themenspektrum

Doch obwohl es einen Tech-Fokus gibt, ist es kein reiner Tech-Newsletter. Im Gegenteil – die Themenpalette ist sehr breit. Denn wie der Claim des Newsletters „Blockchains, cryptocurrencies, and why they matter“ andeutet, geht es nicht nur um Technologie, Finanzen und Kurse, sondern auch um Politik, Gesellschaft, Kultur und wie sich alles gegenseitig beeinflusst.

Dass es gelingt diese thematische Breite in einen Newsletter zu packen, der aber gleichzeitig nie überladen wirkt, ist ein weiterer großer Pluspunkt. Immerhin gibt es nach den Hauptthemen nur noch eine kleine Handvoll ausgewählter Links, ein abschließendes aktuelles Zitat und das war’s. Genau der Umfang, den man zwei Mal die Woche (Dienstags und Donnerstags) noch gut als Status-Update im Alltag unterbringen kann.

Größter Kritikpunkt: Kein Archiv

Das einzige, was man kritisieren kann, ist, dass es kein ordentliches Archiv der bisher erschienenen Ausgaben gibt (obwohl sie ja alle irgendwo online stehen!). Auf der zugehörigen Newsletter-Webseite sind immer nur die letzten beiden Ausgaben zu finden. Das ist sehr bedauerlich, weil der Newsletter für manch eine Recherche durchaus hilfreich und nützlich wäre.

Wer nun aber trotzdem mal in reinlesen will – hier habe ich aus meinen Mails zumindest die Links zu den letzten vier Ausgaben rekonstruiert.

Der Bitcoins-statt-Rauchen-Rechner

Das hier ist die richtige Website zur Jahreszeit. Denn mit dem Smoking vs. Acquiring Bitcoin Calculator kann man sich ganz leicht einen Motivationschub für den guten Neujahrsvorsatz holen. Dieser Rechner zeigt einem nämlich, wie lange es dauert, bis man sich einen Bitcoin kaufen kann, wenn man sofort mit dem Rauchen aufhört.

Nach dem aktuellen Tagespreis hier in Deutschland geht das immerhin schon nach gut anderthalb Jahren, wenn man auf eine Schachtel Kippen pro Tag verzichtet!

Mehr Motivation durch mehr Aufhören

Das mag jetzt vielleicht nicht allzu motivierend klingen. Anderthalb Jahre sind zugegebenermaßen eine ganz schön lange Zeit. Aber das Tolle am Sparen ist ja, dass man sich das alles schön rechnen kann.

Wer nämlich einfach nach Großbritannien zieht und dort aufhört, zwei Schachteln täglich zu rauchen, der hat seinen Bitcoin in nicht einmal einem halben Jahr zusammen.

Und wer sogar nach Australien geht und dort einfach nicht mehr 15 Schachteln Kippen am Tag smökert, hat seinen Bitcoin sogar schon nach zwei Wochen zusammen. Zwei Wochen! Besser geht es doch gar nicht.

Also für wen das jetzt kein ordentlicher Anreiz ist, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Coinmarketbook als Marketcap-Alternative

Wir hatten im Podcast vor einer Weile schon über eine bessere Alternative zur Marktkapitalisierung als Metrik zur Bewertung von Kryptowährungen gesprochen. Denn die ist zwar hübsch anschaulich aber wenn es darauf ankommt kaum belastbar, weil leicht zu beeinflussen.

Damals hatte ich den Link zu coinmarketbook.cc (im Gegensatz zu coinmarketcap.com) aber nicht direkt gefunden. Der wird hiermit nun also nachgereicht.

Aktuelle Nachfrage als zusätzlicher Faktor

Der Unterschied zwischen coinmarketcap.com und coinmarketbook.cc liegt nun darin, dass letzteres nicht einfach nur die Marktkapitalisierung abbildet, sondern diese mit dem buy support, also der aktuellen Nachfrage, koppelt. Denn das – so das Versprechen – solle die Stabilität des aktuellen Preises besser zeigen und informierteres Traden ermöglichen.

Ich habe mich jetzt eine Weile auf der Seite umgesehen und finde sie dennoch nur semi-spannend. Der buy support ist zwar durchaus eine interessante Größe. Vor allem, weil er zeigt, wie viel Nachfrage sich generell auf Bitcoin bündelt. Der große Verlierer ist hier bspw. Bitcoin Cash, die laut Marktkapitalisierung viertgrößte Kryptowährung, die aber nicht einmal zwei Prozent des buy supports von Bitcoin hat und damit bei coinmarketbook.cc nur auf Platz elf landet.

Obwohl mit Abstand die #1, gibt es keine detaillierten Bitcoin-Daten auf coinmarketbook.cc

Dennoch sind auch die Daten von coinmarketbook.cc nur begrenzt belastbar. Als Grundlage werden nämlich die Daten von nur zehn Börsen herangezogen und auch sonst wirkt die Seite nicht ganz so auf Aktualität fokussiert. So fehlt beispielsweise die andere Hälfte der Bitcoin Cash-Hardfork, Bitcoin SV, komplett in der Auflistung und auch dass es (noch) keine Kursdaten zu Bitcoin gibt, obwohl es mit Abstand die Nummer eins ist, man sich aber „erst einmal auf Altcoins konzentriere“, schränkt die Nützlichkeit für alle Nicht-Altcoin-Trader ein.

Coingecko.com bleibt bessere Informationsquelle

Wer daher, wie ich als Journalist, aufschlussreiche Daten zum direkten Vergleich oder allgemeinen Bewertung von Kryptowährungen sucht, wird daher auch weiterhin auf Seiten wie coingecko.com eher fündig.

Neben der Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen findet man dort nämlich auch Zahlen zum jeweiligen Allzeithoch und den Verlusten Veränderungen seitdem, zu den Aktivitäten im Entwicklerbereich, zur Präsenz im Bereich Social Media (ein Schelm, wer bei diesen Zahlen Hinweise auf die berühmt-berüchtigte Ripple-Troll-Army auf Twitter sieht) und Basisinformationen zur jeweiligen „Blockchain“.

Auch diese Daten sind zwar nur Annäherungen an den realen Status Quo, vermitteln aber ein deutlich detaillierteres Bild als coinmarketbook.cc. Am besten wäre also, man würde bei coingecko.com einfach noch einen weiteren Reiter für buy support hinzufügen.

Bitcoin-Daten einfach und sauber dargestellt

Wer, wie ich, häufiger mal auf der Suche ist nach einer klaren und sauberen Bitcoin-Datenübersicht, d.h. ohne fette Logos, fiese Farben oder zu allzu überladene Graphen, der sollte sich für bitcoinvisuals.com ein Lesezeichen setzen.  Die Seite hat genau das – ordentliche Bitcoin-Visualisierungen – nämlich zum Ziel. Und nur das.

bitcoin visuals 2
Der Zweck von Bitcoin Visuals: Einfach nur Bitcoin Daten sauber aufzubereiten

Bitcoin Visuals bereitet Daten übersichtlich auf

Das macht sie leicht und übersichtlich. Egal, ob es um Transaktionsgebühren geht (interessant ist hier zum Beispiel der Unterschied zwischen dem Graphen in BTC und dem in USD), der Anzahl von Kryptowährungen insgesamt (Höchststand 1654 am 9. Juni 2018) oder einfach nur die Größe der Blockchain (aktuell etwas über 170 GB), auf bitcoinvisuals.com findet man schnell eine gute Übersicht nebst kurzer Erläuterung und Datenquelle. Sehr nützliche Seite.

Bitcoin und seine 45 unvollkommenen Klone

Vor einem guten halben Jahr habe ich über das Anbrechen der Ära der Bitcoin-Klone geschrieben. Damals hatte sich Bitcoin Cash von Bitcoin abgespalten und mehrere andere Bitcoin „X“-Projekte zogen nach oder verfolgten bereits ähnliche Pläne.

Meine These zu dem Zeitpunkt: Nach dem Hype um Altcoins und dem um „Blockchain-2.0“-Projekte sind ebendiese Bitcoin Klone nun die dritte Welle von Bitcoin-inspirierten Krypto-Projekten. Mit höchstwahrscheinlich ebenso überschaubarem nachhaltigem Impact, wie all die Krypto-Projekte der beiden Wellen zuvor.

Es gibt zwar viele „Bitcoin …“ aber nur ein Bitcoin

Dass ich mit dieser These wohl nicht ganz falsch lag, zeigt heute ein Blick auf diese Tabelle, in der allein 44 Neu-„Bitcoins“ gelistet sind, die seit August 2017 entstanden sind. Darunter so klangvolle Namen wie Bitcoin Candy, Bitcoin World, Bitcoin God, Bitcoin Smart oder Bitcoin Clean. (Nummer 45: Bitcoin Core (BTCC) fehlt in dieser Liste allerdings).

44 Bitcoin-Klone umfasst allein diese Liste (Quelle: BitMEX)

Dass man im Übrigen von all diesen Bitcoin-Klonen bisher noch kaum etwas gehört hat, überrascht nicht. Außer dem prominenten Namen verbirgt sich hinter all den Projekten nicht viel.

Sogar dem Bitcoin-Klon #1 fehlen die Nutzer

Selbst der größte unter ihnen, Bitcoin Cash, wird kaum genutzt. Zwar hat man bei diesem „Bitcoin“ die Blockgröße kürzlich auf bemerkenswerte 32 MB erhöht, doch hat das Netzwerk in den letzten 24 Stunden lediglich knapp 15.000 Transaktionen abgewickelt.

Zum Vergleich: Das originale Bitcoin-Netzwerk verarbeitet derzeit täglich rund 200.000 Transaktionen, also rund 13-mal mehr. Bei einer Block-Kapazität, die jedoch 16- bis 32-mal kleiner ist als die von Bitcoin Cash.

Die Blöcke von Bitcoin Cash demzufolge als leer zu bezeichnen, ist also durchaus gerechtfertigt. Blöd nur, dass aber genau diese größeren Blöcke das wichtigste Alleinstellungsmerkmal von Bitcoin Cash gegenüber Bitcoin waren und sind. Nur braucht sie offensichtlich selbst bald ein Jahr nach dem Start von Bitcoin Cash niemand.

Bitcoin-Klone ignorieren oder von ihnen profitieren?

Was also tun mit all den Bitcoin-Klonen? Ignorieren oder lassen sich die nicht vielleicht doch irgendwie sogar zu Geld machen? Bei echten Bitcoin-Klonen, also denen, die durch eine tatsächliche Hardfork der Bitcoin-Blockchain entstanden sind und die nicht einfach nur den Namen geklaut haben, existieren alle Bitcoins ja auch auf den neu-geklonten Blockchains und lassen sich (zumindest in der Theorie) verkaufen.

find my coins
Diese Seite hilft beim Splitten der Coins. Man sollte sich der Gefahren allerdings bewusst sein.

Die Website findmycoins.ninja bietet zumindest für letzteres eine Hilfestellung an. Mit ihr können die eigenen originalen Bitcoins auch auf anderen Bitcoin-Klon-Blockchains geortet und transferierbar gemacht werden.

Allerdings zu dem enorm hohen  Preis, dass man seinen Private Key offenbaren muss, was man in der Regel niemals (NIEMALS!) tun sollte. Außer man weiß ganz genau, was man tut und ist sich des Risikos bewusst. Sonst gibt es im schlimmsten Fall am Ende nicht nur keine Bitcoin-Klon-Coins, sondern es sind auch alle eigenen echten Bitcoins weg.

Zwar klärt findmycoins.ninja offen und transparent über die mit dem Service verbundenen Risiken auf und erklärt, was man diese minimieren kann, allerdings würde ich trotzdem von dieser Option abraten. Selbst wenn sie geschenktes Geld verspricht.

Das Risiko ist die Mühe nicht wert

Denn dass das Risiko oftmals nicht die Mühe eines Coinsplits wert ist, zeigt der Blick auf den Wert der jeweiligen Bitcoin-Klone. Der liegt, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nämlich meist unter 30 US-Dollar pro Coin. Bei vielen sogar unter 1 US-Dollar. Dafür den Verlust eines echten Bitcoins im Wert von derzeit rund 6700 US-Dollar (und den von ganz viel Privatsphäre!) zu riskieren, steht jedoch in krassem Missverhältnis zueinander.

Man macht also absolut nichts verkehrt, wenn man all die Bitcoin-Klone auch weiterhin einfach ignoriert.

Der Shitcoin-Detektor

Das hier ist eigentlich genau das Richtige für den Wochenstart. Denn wer kennt das nicht. Man erwacht am Montag und wundert sich beim Blick aufs eigene Krypto-Portfolio, wie dolle wohl das Wochenende gewesen sein muss und wo auf einmal dieser bunte Blumenstrauß an dubiosen Kryptowährungen, Coins, Token und ähnlichem Zeug herkommt.

Pointierte Shitcoin-Bewertungen aus dem Zufallsgenerator

Um nun also herauszufinden, wie schlimm der Shitcoin-Trading-Kater wirklich ist, hilft vielleicht doiownashitcoin.com.

Dort einfach das Währungskürzel in die Maske eingeben und schon weiß man mehr. Hier mal die aktuellen Top Five-Cryptos nach Marktkapitalisierung, deren Bewertungen durchaus treffend sind.

#1 Bitcoin

btc

#2 Ethereum

eth

#3 Ripple

XLR

#4 Bitcoin Cash

BCH

#5 EOS

eos

Je weiter man die Liste allerdings nach unten durchgeht, desto häufiger erzeugt der Zufallsgenerator die Bewertungen und der Shitcoin-Detektor kennt nur noch Formulierungen für zwei Abstufungen in Geht-So-Shitcoin und Totaler Shitcoin.

Außer natürlich man trägt einen Klassiker ein. Dann kommt sowas. Welcher Coin das wohl ist?

Doge

Cryptomaps – Hübsch gewichtete Krypto-Kursübersicht

Wer eine schnelle Übersicht über den Kryptowährungsmarkt sucht und dabei weniger auf Zahlen wert legt als auf eine sinnvolle visuelle Aufbereitung, ist möglicherweise bei cryptomaps.org an der richtigen Stelle.

cryptomaps.org
Daten der letzten Stunde sortiert nach Marktkapitalisierung

Die Seite stellt nämlich alle Coins und Token gewichtet nach ihrer Marktkapitalisierung dar, sortiert nach dem zugrunde liegenden Hash-Algorithmus und farbcodiert entsprechend der jeweiligen Kursentwicklung.

Klingt relativ einfach, ist aber in der Tat sehr praktisch wenn man sowohl den Gesamtmarkt als auch einzelne größere Projekte erfassen will.

http://cryptomaps.org/
Daten der letzten 24 Stunden sortiert nach Marktkapitalisierung

Für kleinere Krypto-Projekte wird die Ansicht dann aber doch etwas fummelig, wobei hier die Suchfunktion weiterhelfen kann. Insgesamt aber auf jeden Fall eine sinnvolle Ergänzung zu coinmarketcap.com und Co.

cryptomaps.org
Daten der letzten sieben Tage sortiert nach Marktkapitalisierung

#BTCM – Blockchain-Konferenz & Meetup in Essen

Vor einiger Zeit hatte ich bereits über das BlockchainHotel in Essen berichtet, nun steht auch das Programm für die angekündigte Konferenz, das Blockchain Tech Crypto Meetup am 15. und 16. September, online.

Der Name ist zwar etwas sperrig, aber nicht ohne Grund gewählt. Zum einen wollten die Veranstalter wohl gerne BTC ins eigene Akronym integrieren. Zum anderen soll der Name die Ausrichtung klar machen. Denn diese Meetup-Konferenz richtet sich nicht nur an Business-People, sondern soll auch der breiten Community eine Chance geben, sich mal wieder zu treffen und auszutauschen. Idealerweise kommt es zu einer Durchmischung, von der alle profitieren.

Business meets Crypto-Szene

Insofern eröffnen Programm und Location zum einen Raum für ein großes Klassentreffen der hiesigen Bitcoin- und Kryptowährungs-Szene. Zum anderen geht es um konkrete Inhalte für Einsteiger und Fortgeschrittene und hierbei wird es dann auch international. Wobei mich in diesem Zusammenhang ganz besonders freut, dass ein bemerkenswert großer Programmteil von afrikanischen Speakern abgedeckt wird. Das scheint mir wirklich ein Alleinstellungsmerkmal und ist vor allem für mich als Journalist besonders interessant.

Ich werde jedenfalls auch vor Ort sein und wer ebenfalls kommen will, kann sich 10 Prozent des Ticketpreises sparen, wenn er/sie den Couponcode „COINSPONDENT“ benutzt.

Die einflussreichsten Bitcoiner als Tweet-Sammelkarten

Mein Lieblings-Twitteraccount der letzten Wochen ist @WeRateBitcoiner. Dort widmen die Macher den einflussreichsten Personen der Bitcoin-Sphäre jeweils einen einzigen Tweet, in dem sie ihn/sie kurz vorstellen und eine Bewertung in Form von Punkten abgeben. Das sieht dann in etwa so aus:

Wie ein Panini-Sammelheft. Nur mit Bitcoinern. Und auf Twitter

Nun ist das Prinzip nicht neu. Den WeRateDiesundDas-Trend gibt es ja schon länger. Diese Bitcoiner-Variante ist dennoch durchaus bemerkenswert.  Nicht nur bekommt man eine umfassende Liste, wem man beim Thema Bitcoin unbedingt auf Twitter folgen sollte – das kann gerade aktuell in einer der heißesten Phasen der Bitcoin-Scaling-Debatte von großem Vorteil sein – sondern jeder einzelne Tweet ist darüber hinaus gleichsam unterhaltsam wie lehrreich. Selbst für mich, der ich mich mittlerweile eigentlich ganz gut auskenne.

Satoshi, bist du das?

Wer hinter dem Account steht, ist nicht bekannt. Fest steht aber: Hier macht sich also jemand wirklich große Mühe und verpackt seine umfassende Kenntnis über die Geschichte von Bitcoin und die Leute, die diese beeinflusst und vorangetrieben haben, gekonnt in 140 Zeichen. Satirisch, neckisch und immer mit einem Augenzwinkern.

Was für die wilde These steht, dass vielleicht Satoshi selbst den Account betreibt – immerhin hat er sowohl das nötige Fachwissen als auch die Eloquenz Dinge kurz und präzise auf den Punkt zu bringen – ist die Tatsache, dass der prominent angeheftete Tweet ganz oben ihn selbst, Satoshi Nakamoto, bewertet. Besser kann er den Verdacht doch nicht von sich selbst lenken, oder?

Anderseits muss das auch nichts heißen, denn auch bei jedem anderen Betreiber hätte Satoshi Nakamoto diese Position verdient. Insofern kann man das Spekulieren auch sein lassen und sich einfach an ein paar der besten WeRateBitcoiner-Tweets erfreuen.  Hier eine Auswahl:

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