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So geht gute Bitcoin-Werbung

Von BitX hatte ich bisher noch nicht so viel gehört. Trotzdem ist mir das Unternehmen direkt sympathisch. Denn mit diesem Video zeigen sie, wie man im Jahr 2016 richtig gute Werbung mit einem Thema macht, das zu erklären sich selbst gestandene Journalisten oftmals mehr als schwer tun: Bitcoin.

Hut ab also vor dem, der es darüber hinaus auch noch schafft, den Menschen so smart ein Produkt anzupreisen, das auf solch einem komplexen Thema beruht.

Nicht Bitcoin ist wichtig, sondern die Menschen

Aber genau das ist die Stärke dieses Spots. Dass er nicht Bitcoin erklärt, sondern sich ganz und gar auf die potentiellen Kunden und deren aktuelle Lebenssituation konzentriert: normale Menschen, die schon mal irgendwas von Bitcoin gehört haben, die nicht doof, aber auch keine Nerds sind. Und die sich fragen, ob sie nicht auch was mit Bitcoin machen könnten oder sollten bzw. wie sie von Bitcoin profitieren könnten.

Und egal, ob man jetzt, wie BitX, ein Wallet-Anbieter ist oder etwas ganz anderes mit Bitcoin oder der Blockchain macht. An dieser Werbung sollte man sich definitiv ein Beispiel nehmen, wenn man Menschen beim Thema Bitcoin erfolgreich etwas erklären oder verkaufen will.

Ein paar weitere sehenswerte BitX-Clips nach dem Klick

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Smarte Tipps und Tricks für Bitcoin-Investoren

Bei meiner Recherche zu einem ganz anderen Thema bin ich auf diesen Report von Adamant Research gestoßen: How to position for the rally in bitcoin, der auf seinen 17 Seiten einen smarten Einstieg und die Grundlage dafür liefert, warum und wie man am besten in Bitcoin investiert:

We suggest that a well-rounded cryptocurrency portfolio follows three
points:
1. invest in currencies first, and companies later,
2. of the currencies available, focus on Bitcoin,
3. and round off your investments with a small basket of altcoins.

Auch für Bitcoin-Einsteiger geeignet

Dazu gibt es Tipps, wie man seine ersten Bitcoins kauft, diese sicher speichert und verschiedene Strategien des strategischen Investments in Kryptowährungen werden beispielhaft diskutiert. Das liest sich alles in allem sehr schnell weg und ist ein guter, anschaulicher und aufs Wesentliche komprimierter Einstieg. Zumal die Bitcoin-Investment-Tipps auch nach einem knappen halben Jahr nicht an Aktualität verloren haben.

Bitcoin und Blockchain – Der Stand Anfang 2016

Die Kollegen von Coindesk haben die aktuelle Ausgabe ihres State of Bitcoin and Blockchain-Reports rausgebracht. Darin, wie jedes Quartal, jede Menge aggregierter Informationen zum aktuellen Stand von Bitcoin. Wer nicht alle 124 Slides einzeln durchschauen will – eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse gibt es im zugehörigen Artikel.

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VPN nutzen und mit Bitcoin bezahlen

VPN’s (Virtual Private Networks) sind für viele Bitcoin-Nutzer ein unverzichtbarer Standard um ihre Privatsphäre im Netz zu schützen. Aber auch Ottonormal-User sollten darüber nachdenken, ob ein VPN-Zugang für sie nicht grundsätzlich eine gute Idee wäre. Immerhin ist das Einrichten auch für Laien mittlerweile durchaus machbar und man kann damit diese unnötige, künstliche Hürde Geoblocking umgehen, die uns Nutzer hierzulande zum Beispiel von vielen YouTube-Videos ausschließt.

Zumindest so lange, bis die EU sich endlich durchringt, die Abschaffung von Geoblocking wirksam voranzutreiben. Dass das ebenso nötig wie in Planung ist, kann man an vielen Stellen in „Das Netz“ nachlesen.

VPN mit BItcoin bezahlen

Bis es jedoch so weit ist, ist ein VPN eine praktikable Lösung und dankenswerterweise listet dieses Google Doc von Redditor ThatOnePrivacyGuy eine Übersicht über VPN-Anbietern die u.a. danach kategorisiert werden, ob sie Bitcoin akzeptieren. Und das sind erfreulich viele.

Trezor One – Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test

Der Weihnachtscountdown läuft und der Bitcoin-Kurs zieht an. Wer jetzt auf der Suche nach einem Geschenk für sich selbst oder jemand anderen ist, der sollte sich mal mit dem Trezor, der wohl bekanntesten Bitcoin-Hardware-Wallet, beschäftigen. Denn dieses kleine Gerät verspricht die Gretchenfrage zu lösen, wie man seine Bitcoins gleichzeitig sicher speichern und sie dennoch im täglichen Gebrauch praktisch verwenden kann

Ob der Trezor dieses Versprechen auch halten kann, wollte ich selbst herausfinden und habe kurzerhand bei SatoshiLabs angefragt, ob sie mir ein Testgerät zur Verfügung stellen. Haben sie und hier kommt der Erlebnisbericht über die Stärken und Schwächen von Hardware-Wallets im Allgemeinen und warum es sich lohnt, sich mit dem Konzept Trezor einmal näher auseinanderzusetzen. Denn es ist clever, smart umgesetzt und für Einsteiger ebenso geeignet, wie für Bitcoin-Nerds.

Trezor One – Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test weiterlesen

Bemerkenswerte Bitcoin-Infografiken en masse

Holytransaction.com ist ein Online-Universal-Walletanbieter für Bitcoin und eine handvoll weiterer Altcoins wie Dash, Dogecoin, Blackcoin und Litecoin. Aber viel mehr noch als mit seiner Multi-Currency-Wallet fällt der luxemburgisch-weißrussiche Anbieter durch eine Vielzahl hübsch aufbereiteter Infografiken zu verschiedenen Bitcoin-Themen auf und aus manchen lerne sogar ich noch etwas. Wie z. B. aus dieser: What is Multi-Sig an why does it matter?

multisignature
Klicken zum Vergrößern (Quelle: holytransaction.com)

Für weitere Infografiken (z. B. „Who are the underbanked?“ oder „Who uses Bitcoin?“) lohnt es sich einfach mal den Blog von holytransaction.com durchzugehen, in dem darüber hinaus neben einer monatliche Zusammenfassungen der jüngsten Bitcoin-Ereignisse zu vielen weitere Themen geschrieben wird, z. B. über den ersten Blockchain-Hachathon in Athen jetzt im Oktober.

Wie steht es um Bitcoin im Herbst 2015?

Mitte Oktober schon haben die Kollegen von CoinDesk ihren vierteljährlichen State of Bitcoin and Blockchain-Report zum dritten Quartal 2015 veröffentlicht. Wie immer mit einer Vielzahl von Daten, Statistiken und Kenngrößen, die den vor allem wirtschaftlichen Teil des Bitcoin-Ökosystem umfassend und detailliert beschreiben.

State of Bitcoin and Blockchain – wie immer sehr informativ

Die Kurs-Analyse ist angesichts des enormen Aufwärtstrends der letzten Wochen zwar nicht mehr so richtig spannend, aber die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse aus Medien, Wissenschaft, Funding, Handel und die Aufarbeitung des Hypes um die Blockchain sind sehenswert und selbst wenn man die 87 Folien nur mal eben durchklickt (bei nervig langen Ladezeiten empfehle ich auf den Chrome-Browser zu wechseln), kann man eine Menge lernen. Ansonsten hat Coindesk die Ergebnisse auch selbst noch einmal in einem Artikel zusammengefasst.

Bitcoin – So ist der Stand nach dem dritten Quartal 2015

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Bitcoin lernen mit 21 Inc

Die Meinungen über 21 Inc könnten konträrer nicht sein. Die einen, halten die Geschäftsidee, ein Chip, der Bitcoin-Mining auf jedes Gerät, vom Fön über das Smartphone bis hin zur Mikrowelle, bringen soll, für die Grundlage der nächsten Evolutionsstufe des Internets: totale Vernetzung, Spam-Bekämpfung, Mikrotransaktionen als Grundlage des Internets der Dinge.

Die anderen halten einen universellen Mining-Chip für Unfug, wenn dieser letztlich nicht für die Nutzer, sondern nur für 21 Inc profitabel ein paar Satoshis minen kann. Immerhin könne man das alles ja auch mit Software lösen. Also theoretisch. (Eine Übersicht über Pro und Contra liefert bspw. dieser Artikel und die zugehörigen Kommentare.)

21 Inc investiert in gute Bitcoin-Developer

Unabhängig davon bemüht sich das Unternehmen aber das allgemeine Bitcoin-Ökosystem zu stärken. Zum Beispiel, indem es unter dem Stichwort „Learn Bitcoin“ ausführliche und sehr anschaulich aufbereitete Bitcoin-Tutorials für Entwickler anbietet. Bisher wurden dabei veröffentlicht:

Hilfe beim Erstellen und Übersetzen wird bezahlt

Die Sammlung soll noch fortgeführt werden und um die Qualität zu sichern wird investiert. Wer hilft ein Thema zu erstellen oder eines der bestehenden übesetzt, erhält dafür bis zu 200 US-Dollar. Deutsch steht allerdings bisher leider noch nicht auf der Wunschliste von 21 Inc.

Exchangewar – Kampf der Bitcoin-Börsen

Ziemlich martialisch der Name, den sich die Website exchangewar.info gegeben hat, führt die Seite doch nur ein detailliertes Ranking über Bitcoin-Börsen weltweit. Zugegeben – die Konkurrenz beim Kampf um Kunden und Trader mit aktuell mehr als 100 gelisteten Börsen bei derzeit maximal 5,5 Millionen Bitcoin-Nutzern durchaus groß, aber „Krieg“ herrscht da nicht.

Unabhängig davon ist exchangewar.info aber ein sehr interessantes Tool, denn die aufgeführten Börsen lassen sich neben dem Namen nach diversen weiteren Kriterien sortieren.

Preistreiber-Nachtigall China, ick hör dir trapsen!

Vom Handelsvolumen der letzten 24 Stunden her sind bspw. die chinesischen Börsen OK Coin, Huobi, BTCC und BTC 100 ganz vorne, wobei das chinesische Handelsvolumen exorbitant ist. Die aktuelle Nummer eins, OK Coin, hat mit knapp 650.000 gehandelter Bitcoins ein mehr als 18-mal so großes Handelsvolumen, wie die erste nicht-asiatische Börse, Bitstamp (Platz sieben, 35.000 Bitcoin, Stand 17.10. 23:00 Uhr).

Wer sich also fragt, wo die Ursachen für den derzeit markanten Kursanstieg von Bitcoin liegt, sollte Richtung Asien schauen und nicht in die USA zu den Gebrüdern Winklevoss und deren kürzlich mit viel Promo- und Medien-Tamtam gestarteter Bitcoin-Börse Gemini. Die hat laut exchangewar.info nämlich gerade mal ein Handelsvolumen von 460 Bitcoins und liegt damit auf Platz 36.

Wo sitzen eigentlich die ganzen Börsen?

Ebenfalls sehr hilfreich: exchangewar.info listet auch den Standort der Börsen auf und wenn man diesen Filter anklickt, sieht man dass in nahezu allen deutschen Nachbarländern Bitcoin-Börsen sitzen: Dänemark, die Niederlande, Frankreich, Polen, selbst in Österreich ist eine, wenn man da definitorisch ein Auge zudrückt.

Darüber hinaus gibt es noch die Kriterien „Gebühren“, „Zahlungsmöglichkeiten“, „Kryptowährungs-Handelsoptionen“, „besondere Features“ und aktuelle „News“ des Unternehmens und je mehr man sich durch die Filter klickt, desto interessanter wird der Blick auf diesen Bitcoin-Börsen-„Kriegsschauplatz“.

Spendabit – Millionen Produkte für Bitcoin

Das passt ganz gut zu dem vorherigen Beitrag, in dem es um die verschiedenen Möglichkeiten geht Dinge mit Bitcoin zu bezahlen.

Spendabit – mehr als 2,5 Millionen Artikel für Bitcoin

Denn Spendeabit ist eine Suchmaschine für Händler, die Bitcoin akzeptieren. Einfach das gewünschte Produkt eingeben und die Seite filtert dann die Ergebnisse aus nach eigenen Angaben mehr als zweieinhalb Millionen Angeboten. Jedes davon mit Bitcoin bezahlbar.

Und das funktioniert wirklich gut. Egal ob Profi-Rundfunk-Kopfhörer oder MacGyver-DVDs, Flip Flops oder T-Shirts – die Auswahl ist wirklich beachtlich. Und wer nach „Bitcoin“ sucht findet mehr als 1000 Merchandise-Artikel von Mützen über Sticker, Tassen, Beutel, Seife und Türmatten. Der Kommerz-Himmel für alle Satoshi Nakamotos-Fanboys und-girls dieser Welt.

Rasant wachsendes Angebot für begrenzte Anzahl Bitcoins

Bleibt nur eine Frage: Wenn man alle Produkte kaufen wollen würde, die über Spendabit angeboten werden, würden die knapp 15 Millionen bisher erzeugten Bitcoins dafür reichen? Vermutlich schon. Noch.

Aber womöglich ist das ja der nächste große Milestone für Bitcoin: Wenn alle Bitcoins dieser Welt nicht mehr reichen, um das potentiell verfügbare Angebot aufzukaufen. Bei dem Angebot vermutlich nur eine Frage der Zeit.

Update 15.10.2015

Weil Stefan das zu Recht in den Kommentaren anmerkte: Eine spezifischere Abdeckung mit EU-kompatiblen Händlern ist wohl in Arbeit.