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	<title>Suchergebnisse für &#8222;onecoin&#8220; &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Suchergebnisse für &#8222;onecoin&#8220; &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2020 19:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, dass ich großes Interesse daran habe, dass die Öffentlichkeit so gut und umfassend wie möglich über Onecoin informiert wird und die Hintergründe dieses kryptischen Multi-Level-Marketing-&#8222;Kryptowährungsprojekts&#8220; aufgeklärt werden. Insofern war ich vor ziemlich genau einem Jahr sehr erfreut über den vielbeachteten und zurecht gelobten BBC-Podcast The Missing Cryptoqueen, für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, dass ich großes Interesse daran habe, dass die Öffentlichkeit so gut und umfassend wie möglich über <em>Onecoin</em> informiert wird und die Hintergründe dieses kryptischen Multi-Level-Marketing-&#8222;Kryptowährungsprojekts&#8220; <a href="https://coinspondent.de/?s=onecoin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aufgeklärt werden</a>. </p>



<p>Insofern war ich vor ziemlich genau einem Jahr <a href="https://coinspondent.de/2019/09/30/herausragender-bbc-podcast-ueber-onecoin/">sehr erfreut</a> über den vielbeachteten und zurecht gelobten BBC-Podcast <em><a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07nkd84/episodes/downloads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Missing Cryptoqueen</a></em>, für dessen audiovisuelle Umsetzung mittlerweile <a href="https://deadline.com/2020/02/missing-cryptoqueen-podcast-tv-series-adaptation-new-regency-international-1202850719/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sogar die Filmrechte verkauft wurden</a>.</p>



<p>Heute nun ist bei <em>BuzzFeedNews</em>, dem Investigativrecherche-Teil des Mediennetzwerks, mit <em><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OneCoin konnte Milliarden stehlen, obwohl Banken die Behörden informiert hatten</a></em> ein weiteres wichtiges Journalismus-Stück  erschienen, auf das ich gerne verweisen möchte. Zum einen weil es gut geschrieben ist und viele neue Details und Hintergrundinformationen enthält. Kein Wunder. Immerhin steckt nun schon ein ganzes Jahr intensive Auseinandersetzung auf Basis von teils exklusivem Material dahinter. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin.png" alt="buzzfeed Onecoin" class="wp-image-16567" title="(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-300x166.png 300w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a><figcaption>Klicken, um zum Artikel bei BuzzFeedNews zu kommen.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Kontakt-Aufruf an alle, die sich geschädigt fühlen</h6>



<p>Zum anderen ist es damit aber noch nicht getan. Denn genau wie bei <em>The Missing Cryptoqueen</em> bedeutet die heutige Veröffentlichung keineswegs das Ende der Recherche, sondern leitet vielmehr deren nächste Stufe ein. Ab jetzt nämlich mit Hilfe der Öffentlichkeit in Form von Informationen und Geschichten von Leuten mit direktem <em>Onecoin</em>-Kontakt. Denn das <em>BuzzFeedNews</em>-Team ruft all diejenigen auf, die sich als <em>Onecoin</em>-Opfer oder -Geschädigte fühlen, sich zu melden und zur weiteren Aufklärung beizutragen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="473" height="171" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2.png" alt="buzzfeed Onecoin 2" class="wp-image-16571" title="(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2.png 473w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2-300x108.png 300w" sizes="(max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption>Melden kann man sich per Mail oder über ein Formular am Ende des Artikels auf  BuzzfeedNews.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Nutzt diese Gelegenheit!</h6>



<p>Da mich im Zuge meiner eigenen Auseinandersetzung mit <em>Onecoin</em> damals sehr viele angeschrieben hatten, auf die diese Beschreibung wohl zutrifft, möchte auch ich dazu auffordern, diese Gelegenheit wahrzunehmen. </p>



<p>Auch wenn <em>BuzzFeed</em> einst als Clickbaiting-Plattform groß wurde, ist deren deutschsprachige Investigativ-Abteilung mit namhaften und hervorragenden Journalisten besetzt, von deren bisheriger Arbeit man sich schnell und einfach im Netz überzeugen kann. Man muss also keine Angst haben, als Listicle zwischen Katzenbildern zu landen, sondern kann dazu beitragen, alles über <em>Onecoin</em> ans Licht zu bringen! </p>



<p>Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele diese Chance nutzen. </p>
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		<item>
		<title>Herausragender BBC-Podcast über Onecoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2019/09/30/herausragender-bbc-podcast-ueber-onecoin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 07:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wusste, dass es irgendwann passiert und war mir (leider) auch sicher, dass es kein großes deutsches Medium sein würde, dass den Mut dazu aufbringt, diese Geschichte zu recherchieren. Aber nun ist es endlich soweit. In der herausragenden Podcast-Serie The Missing Cryptoqueen erzählt Jamie Bartlett für die BBC die unglaubliche Geschichte rund um Onecoin und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich wusste, dass es irgendwann passiert und war mir (leider) auch sicher, dass es kein großes deutsches Medium sein würde, dass den Mut dazu aufbringt, diese Geschichte zu recherchieren. Aber nun ist es endlich soweit. In der herausragenden Podcast-Serie<a rel="noreferrer noopener" aria-label="unglaublich gut gemachten achtteiligen Podcast-Serie (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07nkd84" target="_blank"> <em>The Missing Cryptoqueen</em></a> erzählt <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Jamie Bartlett (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/JamieJBartlett" target="_blank">Jamie Bartlett</a> für die <em>BBC</em> die unglaubliche Geschichte rund um <em>Onecoin</em> und verschafft dem Thema damit die Aufmerksamkeit, die es eigentlich schon seit Jahren so dringend braucht.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<span id="more-15533"></span>



<p>Für mich ist es natürlich ein Fest, das zu hören. Nicht nur, weil die die <em>BBC</em> weiß, wie man gute Podcasts macht und dabei regelmäßig <a rel="noreferrer noopener" aria-label="die Messlatte definiert (öffnet in neuem Tab)" href="https://us16.campaign-archive.com/?u=141467627fcf6b79f6636f0a1&amp;id=281c612f90" target="_blank">die Messlatte definiert</a>. Sondern natürlich vor allem, weil ich selbst in den vergangenen Jahren <a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)">immer wieder kritisch über </a><em><a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)">Onecoin</a></em><a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)"> berichtet habe</a> und diese Berichterstattung schließlich <a rel="noreferrer noopener" aria-label="sogar vor Gericht verteidigen musste (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2019/02/04/onecoin-rechtsstreit-zusammenfassung-ergebnis-abrechnung/" target="_blank">sogar vor Gericht verteidigen musste</a>.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Alle müssen von Onecoin hören!</h6>



<p>Für mich war das eine große Sache. Für <em>Onecoin</em> wohl eher ein Fliegenschiss. Immerhin war/ist der Verein in mehr als 190 Ländern aktiv und hat laut Dokumenten, die Jamie Bartlett im Laufe seiner Recherche zugespielt wurden, scheinbar allein bis 2017 vier Milliarden(!) Euro eingesammelt. </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Wäre es nicht so makaber, könnte man <em>Onecoin </em>angesichts dieser Summe als eines der größten &#8222;Fintech-Startups&#8220; aller Zeiten bezeichnen. Dessen Geschäftsmodell gleichzeitig jedoch ein großes und zwielichtiges Geheimnisse ist. Zumindest bislang. Denn in jeder der acht Folgen taucht Jamie Bartlett nun Stück für Stück immer tiefer in die dubiosen Machenschaften rund um <em>Onecoin</em> ein und berichtet, was er dabei herausfindet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wöchentlich eine neue Folge</h6>



<p>Jeden Donnerstag erscheint eine weitere Folge. Diese drei sind bisher online:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 1:  Dr Ruja (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07npk7p" target="_blank"><em>Episode 1:  Dr Ruja</em></a><em> &#8211; Dr Ruja promised financial revolution. And then, two years ago, she disappeared. Why?</em></li><li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 2:  The Bitcoin Killer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07npm4g" target="_blank">Episode 2:  The Bitcoin Killer</a> &#8211; Not all is as it seems with Dr Ruja&#8217;s revolutionary cryptocurrency, OneCoin.</em></li><li><em><a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07pdnw9" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 3:  More than just a coin (öffnet in neuem Tab)">Episode 3:  More than just a coin</a> &#8211; Dr Ruja is charged in absentia with money  laundering and fraud. But the hold OneCoin has over its investors is  far stronger than we&#8217;d imagined. Why do people still believe?</em></li></ul>



<p>Folge eins zieht sich etwas, wenn man sich selbst schon mit dem Thema gut auskennt. Spätestens  ab Folge zwei wird es aber richtig gut. Inhaltlich aber auch, weil die Stärken des Mediums Podcast hier voll ausgenutzt werden. </p>



<p>Einerseits durch eine sehr persönliche, berührende und mitunter intime Atmosphäre. Bartlett berichtet nicht einfach nur von seiner Recherche, sondern nimmt uns mit. Wir erleben, was er erlebt, während er es erlebt. Gespräche mit Wissenschaftlern und Experten, mit verzweifelten Investoren und bei seiner Suche vor Ort.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Ein Podcast mit Folgen </h6>



<p>Andererseits macht auch der <em>Work in Progress</em>-Part des Podcasts die Geschichte lebendig. Denn natürlich kommt durch die Veröffentlichung der ersten Folgen Einiges in Bewegung. Mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="teils drastischen Konsequenzen (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CatrinNye/status/1177120822990970880" target="_blank">teils drastischen Konsequenzen</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Die <em>Onecoin</em>-Stimmungsmaschine im Netz gegen den Podcast, seine Macher und die Protagonisten läuft offensichtlich schon auf Hochtouren. Noch bevor die erste Folge überhaupt online war, gab es wohl auch schon massive Beschwerden über die Lügen, die darin angeblich verbreitet würden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none"><p lang="en" dir="ltr">Another happy customer! Proooobably won’t be letting him send me a message. <a href="https://t.co/w7wW8YkmWO">pic.twitter.com/w7wW8YkmWO</a></p>— Jamie Bartlett (@JamieJBartlett) <a href="https://twitter.com/JamieJBartlett/status/1177314862252400640?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener">September 26, 2019</a></blockquote> <script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h6 class="wp-block-heading">Hören und weiterempfehlen!</h6>



<p>Umso wichtiger ist es also, dass <em>The Missing Cryptoqueen</em>, die Aufmerksamkeit bekommt, die das Thema <em>Onecoin</em> verdient. Mit dieser Podcast-Serie stoßen Jamie Bartlett und seine Producerin, <a href="https://twitter.com/GeorgiaJCatt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Georgia Catt (öffnet in neuem Tab)">Georgia Catt</a> in ein aggressives Wespennest und was sie dabei aufschrecken, lässt sich nur durch größtmögliche Öffentlichkeit besiegen. </p>



<p>Wer dabei helfen will und nützliche Informationen hat, ist aufgerufen, sich <a href="mailto:cryptoqueen@bbc.co.uk">bei Jamie und Georgia zu melden</a>. Ich für meinen Teil werde gleich mal Kontakt aufnehmen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2019/02/04/onecoin-rechtsstreit-zusammenfassung-ergebnis-abrechnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 15:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[english version below tl;dr Rechtsstreit beendet, Vergleich geschlossen, viel gelernt, Spenden können ab sofort zu 100% zurück abgerufen werden. Mehr als anderthalb Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es endlich soweit. Mit diesem Beitrag schließe ich nun offiziell meine Akte Onecoin, berichte über den Verlauf und das Ergebnis meines Rechtsstreits und leite die Auflösung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><a href="#english">english version below</a></em></p>



<p><strong><em>tl;dr</em></strong> Rechtsstreit beendet, Vergleich geschlossen, viel gelernt, Spenden können ab sofort zu 100% zurück abgerufen werden.</p>



<p>Mehr als anderthalb Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es endlich soweit. Mit diesem Beitrag schließe ich nun offiziell meine<em> Akte</em> <em>Onecoin,</em> berichte über den Verlauf und das Ergebnis meines Rechtsstreits und leite die Auflösung des damit verbundenen Spendenfonds ein.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>Doch der Reihe nach:</p>



<span id="more-13606"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Inhalt</h6>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="#Zusammenfassung">Worum geht es hier?</a></strong></li><li><a href="#Rechtsstreit"><strong>Zum Rechtsstreit und dem Ergebnis</strong></a></li><li><strong><a href="#Fond">Zum Unterstützerfonds&nbsp;&#8211;&nbsp;Rückzahlungsphase&nbsp;beginnt</a></strong></li><li><strong><a href="#zurück">Wie man sein Geld zurückbekommt</a></strong></li><li><strong><a href="#Money">Projekt &#8222;Understanding Money&#8220;</a></strong></li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Zusammenfassung">Worum geht es hier?</h4>



<p>Kurzer Rückblick: Ende April 2017 habe ich zwei Abmahnungen bezüglich meiner Berichterstattung hier im Blog über <em>Onecoin</em> erhalten <a rel="noreferrer noopener" aria-label="(Mehr dazu hier) (opens in a new tab)" href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank">(Mehr dazu hier)</a>. Ich hatte damals berichtet, dass <em>Onecoin</em> verboten worden sei, weil ich &#8211; wie viele andere Medien auch &#8211; <a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">die entsprechenden Entscheidungen der </a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">)</a> so verstanden hatte.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://coinspondent.de/2016/12/12/noch-mehr-warnungen-vor-onecoin-swisscoin-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1.png" alt="was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1" class="wp-image-10824" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1-300x166.png 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a><figcaption>Berechtigte Frage. </figcaption></figure>



<p>Die <em>Onecoin Ltd</em>. und eine Einzelperson aus dem<em> Onecoin</em>-Vertriebsnetzwerk waren da aber entschieden anderer Meinung und mit der Berichterstattung nicht einverstanden. Beide mahnten mich direkt ab, ohne zuvor anderweitig Kontakt aufzunehmen und auf kurzem Wege auf mögliche Fehler hinzuweisen und um Klarstellung zu bitten.</p>



<p>Da zu dieser Zeit auch viele andere Medien Abmahnungen für ihre Berichterstattung über <em>Onecoin</em> erhielten, hatte ich mich damals entschlossen, diese aggressive und einschüchternde Vorgehensweise nicht kampflos hinzunehmen und juristisch gegen meine Abmahnungen vorzugehen. Dieser Schritt war nicht nur für mich aus persönlichen und journalistischen Gründen wichtig, sondern hatte auch für viele aus der Bitcoin-Community eine Bedeutung. Es ging darum, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass man sich nicht einschüchtern lässt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Spendenunterstützter Rechtsstreit </strong></h6>



<p>Um das finanzielle Risiko des folgenden Rechtsstreits vorab abzusichern, habe ich damals einen Bitcoin-Spendenfonds ins Leben gerufen und die Bitcoin-Community um Unterstützung gebeten. Über hundert Menschen sind damals diesem Aufruf gefolgt und haben mir den Rücken mit mehr als 10.000 Euro (in Bitcoin) gestärkt. Daraufhin habe eine negative Feststellungsklage gegen die beiden abmahnenden Parteien eingereicht.</p>



<p>Dann verging sehr viel mehr Zeit als mir lieb war, was aber leider nicht unüblich ist. Termine und Fristen wurden wegen Urlaub, Terminkollisionen und hoher Arbeitsbelastung immer wieder nach hinten verlegt und auch der Bitcoin-Kurs ging zwischenzeitlich steil nach oben und schließlich auch wieder deutlich runter.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Nebenschauplatz: Einstweilige Verfügung</h6>



<p>Gleichzeitig eröffnete der <em>Onecoin</em>-Vertriebspartner noch eine weitere juristische Front, indem er zwischenzeitlich versuchte, eine <em>Einstweilige Verfügung</em> gegen mich zu erwirken. Das wurde vom Landgericht Köln zwar abgelehnt, sorgte aber dennoch für noch mehr juristische Bürokratie und zahlreiche Schriftwechsel. Zur Orientierung: Allein der Widerspruch der Gegenseite gegen die Entscheidung des Landgerichts Köln hatte einen Umfang von mehr als hundert Seiten.      </p>



<h6 class="wp-block-heading">Schließlich der Termin vor dem Landgericht Berlin</h6>



<p>Ende August 2018 gab es dann endlich einen Termin vor dem Landgericht Berlin, der mit einem für mich sehr positiven Vergleich endete.</p>



<p>Danach liefen weitere Fristen und auch wenn sich der komplette Abschluss des juristischen Prozederes noch immer weitere Monate hinziehen könnte, ist nun ein Punkt erreicht, an dem ich den öffentlichen Teil der <em>Akte Onecoin</em> schließen möchte. Das bedeutet, zum einen detailliert über das Ergebnis zu berichten und zum anderen die Auflösung des Unterstützungsfonds einzuleiten.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Rechtsstreit">Zum Rechtsstreit und dem Ergebnis</h4>



<p>Am 30.8.2018 fand also vor dem Landgericht Berlin die Verhandlung meiner negativen Feststellungsklage gegen die Abmahnungen der beiden Gegenparteien statt. Das Ergebnis lässt sich in Kürze so zusammenfassen:</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg" alt="Landgericht Berlin" class="wp-image-13007" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Erste Abmahnung unbegründet</h6>



<p>Zunächst kritisierte das Gericht die Abmahnung des <em>Onecoin</em>-Vertriebspartners und erklärte, dass nicht erkennbar sei, warum sich gerade diese Einzelperson durch meinen Beitrag in ihren Rechten verletzt fühle. Schließlich werde sie darin weder namentlich genannt, noch sei sie sonst persönlich von meinen Aussagen betroffen. Diese Abmahnung wurde daher als unbegründete „Reflex-Abmahnung“ bewertet.</p>



<p>Anders bei der Abmahnung der <em>Onecoin Ltd. </em>Diese wurde zunächst tatsächlich als gerechtfertigt eingestuft, da zum Zeitpunkt meines Beitrags durch die <em>Bafin</em> zunächst formal nur die Geschäftstätigkeit des für die <em>Onecoin Ltd</em>. in Deutschland tätigen Zahlungsdienstleisters <em>IMS International Marketing Services GmbH</em> <a rel="noreferrer noopener" aria-label="verboten worden war (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank">untersagt worden war</a>, nicht aber die der <em>Onecoin Ltd.</em> selbst. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Zweite Abmahnung gerechtfertigt &#8230; oder auch nicht?</h6>



<p>Die Veröffentlichung, in der die <em>Bafin</em> schließlich auch explizit der <em>Onecoin Ltd</em>. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="den Geschäftsbetrieb in Deutschland untersagte (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">den Geschäftsbetrieb mit &#8222;OneCoins&#8220; in Deutschland untersagte</a>, erfolgte nämlich erst einige Tage nachdem mein von der Gegenseite beanstandeter Artikel hier im Blog erschienen war. <em>Onecoin</em>, so die Sichtweise des Gerichts, sei daher zwar mittlerweile in Deutschland verboten, war es faktisch zunächst allerdings noch nicht, als ich das so schrieb. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Intention der <em>Bafin</em> in Richtung eines Verbots durch die zeitnahe Veröffentlichung einer Reihe von Beschlüssen durchaus schon zu erkennen gewesen sei.</p>



<p>Allerdings schränkte das Gericht diese Auslegung dann noch weiter ein. Sollte besagter <em>Onecoin-</em>Zahlungsdienstleister zum Zeitpunkt meines Artikels nämlich der einzige Zahlungsdienstleister für die <em>Onecoin Ltd.</em> hier in Deutschland gewesen sein, dann wäre mit dem Verbot des Geschäftsbetriebs des Zahlungsdienstleisters letztlich faktisch auch der <em>Onecoin Ltd</em>. der Geschäftsbetrieb untersagt worden. In diesem Fall wäre mein Artikel also nicht zu beanstanden und auch die zweite Abmahnung unbegründet. &nbsp;</p>



<h6 class="wp-block-heading">Dieser Punkt konnte nicht abschließend geklärt werden</h6>



<p>Trotz kurzer Diskussion ließ sich diese letztlich entscheidende Frage an diesem Termin nicht abschließend klären und das Gericht konnte folglich auch nicht zweifelsfrei feststellen, ob <em>Onecoin</em> zum Zeitpunkt meines Artikels nun bereits verboten war (und die Abmahnung dementsprechend unberechtigt) oder noch nicht (Abmahnung berechtigt).</p>



<p>Um den aufwändigen juristischen Prozess abzukürzen, schlug das Gericht daraufhin einen Vergleich vor, dem beide Seiten mittlerweile rechtskräftig zugestimmt haben. Ich für meinen Teil aus den folgenden drei Gründen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Die Kosten für das Verfahren teilen sich die Parteien der Gegenseite. Ich zahle also letztlich nur meine anwaltlichen Kosten bis zum Beginn des Verfahrens.</li><li>Das Gericht hat festgestellt, dass die <em>Bafin</em> <em>Onecoin</em> in Deutschland mittlerweile den Geschäftsbetrieb untersagt hat. (Auch wenn deren Anwalt betonte, dass man dagegen auf verwaltungsrechtlicher Ebene immer noch vorgehe.) Mein Artikel von damals kann also in aktualisierter Form prinzipiell wieder online gehen.</li><li>Dieser Rechtsstreit ist damit nun final beendet und eine weitere zeit-, geld- und nervenraubende juristische Auseinandersetzung über (im schlimmsten Fall) noch Jahre und weitere Instanzen ist vom Tisch.</li></ol>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Fazit:&nbsp;Ein&nbsp;Vergleich,&nbsp;mit&nbsp;dem&nbsp;ich&nbsp;gut&nbsp;leben&nbsp;kann</strong></h6>



<p>Alles in allem bin ich mit diesem Ergebnis des Rechtsstreits sehr zufrieden, selbst wenn es kein echtes Urteil gegeben hat. Natürlich hätte ich lieber einen Artikel geschrieben, dass <em>Onecoin</em> vor Gericht krachend verloren hat. Das geht ohne ein solches Urteil jedoch nicht. Trotzdem &#8211; es freut mich, dass das Gericht unserer Argumentation zum großen Teil gefolgt ist. Außerdem ist ein Vergleich in einem Fall wie diesem auch nicht unüblich.</p>



<p>Noch wichtiger ist mir aber, dass ich das mir von der Bitcoin-Community für diesen Rechtsstreit anvertraute Geld weder für weitere juristische Haarspalterei &#8222;aus Prinzip&#8220; verschwenden noch länger als unbedingt nötig verwahren möchte. Außerdem kosteten mich die vergangenen anderthalb Jahre bereits mehr Zeit und Nerven, als geplant und mir lieb war. Das sind Kapazitäten, die ich nun lieber wieder in konstruktivere Projekte und die Arbeit hier am Blog stecken möchte.</p>



<p>Darüber hinaus haben der Rechtsstreit und die zugehörige Kampagne ihr großes Nebenziel bereits erreicht. Auch außerhalb des Gerichts ist <em>Onecoin</em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Auch außerhalb des Gerichts haben wir Onecoin in das Bewusstsein einer größere Öffentlichkeit gerückt (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank"> in das Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit gerückt</a>. Auch das sehe ich als Erfolg. Ganz davon abgesehen, dass der <em>Onecoin Ltd.</em> ja mittlerweile der Geschäftsbetrieb untersagt wurde (auch wenn sie wohl noch dagegen vorgeht) und es längst aktuellere und wichtigere &#8222;Baustellen&#8220; gibt, denen zu widmen sich mehr lohnt. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.</h6>



<p>Zum Abschluss obliegt es mir nun noch einmal, mich ausdrücklich für alle Formen der Unterstützung und die Geduld in den vergangenen Monaten zu bedanken. Ohne den Rückhalt durch eine so starke und engagierte Community wäre diese zeit-, geld- und nervenaufreibende juristische Auseinandersetzung nicht möglich gewesen.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Fond">Unterstützerfonds – Rückzahlungsphase beginnt</h4>



<p>Nachdem die juristische Auseinandersetzung nun also vorbei ist, freue ich mich, endlich auch die Auflösung des Unterstützerfonds einzuleiten. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="311" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png" alt="Screenshot einer Bitcoin-Adresse angezeigt im Blockexplorer" class="wp-image-14210" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1-300x197.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Der Unterstützerfonds kann nun endlich abgewickelt werden.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Fonds als Sicherheit und Bürde</h6>



<p>Dieser Fonds hat mir in den vergangenen 20 Monaten viel Sicherheit gegeben, war gleichzeitig aber auch eine Bürde. Denn so erfreulich der Anstieg des Bitcoin-Kurses 2017 auch war, weil ich dadurch einige spätere Rechnungen (in Bitcoin gerechnet) vergleichsweise billig  begleichen konnte, so wuchs mit dem fortschreitenden Kursanstieg aber auch der Druck, für die Sicherheit von so viel Geld verantwortlich zu sein.</p>



<p>Rund um das Allzeithoch Ende 2017, als der Fonds vorübergehend einen sechsstelligen Euro-Wert erreichte, habe ich sogar überlegt, die Hälfte des Fonds vorab automatisch an die Spender zurückzuschicken. Wegen der damals extrem hohen Gebühren und der unvermeidlichen Verlustquote (darauf komme ich weiter unten noch detaillierter zu sprechen), habe ich mich damals aber dagegen entschieden.</p>



<p>Umso mehr freue ich mich aber nun, dass ich das mir anvertraute Geld endlich zurückgeben kann.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Das Auflösen-oder-Abrechnen-Dilemma </h6>



<p>Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass ich den Fonds auflöse, obwohl ich noch gar keine finale Abrechnung machen kann. Mir wurde zwar vom Gericht die Erstattung des Großteils meiner Kosten und Auslagen zugesprochen. An dieses Geld zu kommen, ist jedoch noch einmal ein eigener juristisch-bürokratischer Vorgang, der sich sehr unvorhersehbar entwickeln kann. </p>



<p>Im schlechtesten Fall zieht sich dieses Rückerstattungsprozedere noch über Monate hin und endet finanziell nicht übermäßig erfreulich. Denn zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich trotz meines Rechtsanspruchs nicht mit Gewissheit sagen, ob und wie viel Geld ich am Ende tatsächlich zurückbekommen werde.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:74%;position:relative;"></div><p>



<p>Die finale Abrechnung kann ich jedoch erst machen, wenn ich diese mir noch unbekannte Summe bekommen und dann zu einem noch nicht absehbaren Kurs in Bitcoin umgewandelt und dem Fonds schlussendlich wieder zugeführt habe. So lange will ich diesen Fonds aber auf keinen Fall aufrechterhalten.</p>



<p>Daher habe ich mich entschieden, die Rückzahlungsphase schon jetzt einzuleiten und jedem Spender die Möglichkeit zu geben, seine Unterstützung zu 100 Prozent zurückzuerhalten, wenn er oder sie das möchte.</p>



<p>Diese Vorgehensweise ist natürlich riskant, da ich nach dem jetzigen Stand davon ausgehen muss, dass die zu erwartende Rückerstattung in Kombination mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs nicht ausreichen wird, die Auslagen des Fonds tatsächlich zu 100 Prozent auszugleichen. Vielmehr rechne ich derzeit damit, dass ich am Ende auf einem (möglicherweise signifikanten) Fehlbetrag sitzen bleiben könnte.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Moralische Verantwortung gegenüber den Spendern</h6>



<p>Natürlich könnte ich nun sagen, dass sich jeder, der damals in den Fonds einbezahlt hat, bewusst gewesen sein muss, dass nicht sicher ist, wann, wie viel und ob überhaupt jemals wieder etwas davon zu ihm zurückkommen würde. Ich könnte das gesamte Geld dementsprechend also auch noch die Monate bis zum Abschluss der finalen Abrechnung treuhänderisch verwalten.</p>



<p>Demgegenüber sehe ich mich jedoch auch in einer moralischen Verantwortung. Denn wenn es nur einen einzigen Spender gibt, der dieses Geld aktuell braucht und auf die Rückerstattung dringend wartet, kann ich die Auszahlung nicht guten Gewissens weiter verzögern. In Anbetracht der großen Anzahl an Spendern und der langen Zeit, die ich das Geld schon habe, halte ich diesen Fall im Übrigen für ziemlich wahrscheinlich. </p>



<p>Trotz des finanziellen Risikos beginne ich daher nun den Fonds aufzulösen und hoffe, den möglichen Fehlbetrag über eine freiwillige solidarische Lösung ausgleichen zu können.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wie kommt dieser Fehlbetrag zustande und um wie viel geht es?</h6>



<p>Verantwortlich für die mögliche Differenz ist zum größten Teil die Entwicklung des Bitcoin-Kurses in den vergangenen 20 Monaten. Zwei Drittel meiner Rechnungen (in Euro) musste ich nämlich bis Sommer 2017 begleichen, als der Bitcoin-Kurs noch deutlich niedriger stand, als er aktuell steht. Das heißt, ich musste die Bitcoins aus heutiger Sicht recht &#8222;billig&#8220; verkaufen.</p>



<p>Dementsprechend kann ich beim jetzigen &#8222;teureren&#8220; Bitcoin-Kurs für die gleiche Euro-Summe nur deutlich weniger Bitcoins in den Fonds zurückkaufen. Sollte der Bitcoin-Kurs also nicht noch einmal auf 1500 Euro oder tiefer sinken, bis ich meine finale Rückerstattung erhalte, bleibt ein möglicher Fehlbetrag von bis zu 2,5 Bitcoins.</p>



<p>Um den Fonds aus den genannten Gründen dennoch fair auflösen zu können, habe ich mich daher für folgende Lösung entschieden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wer möchte, kann seine Spende ab sofort in vollem Umfang zurückerhalten.</li><li>Wer helfen möchte, den möglichen Fehlbetrag des Fonds auszugleichen, kann seine Spende im Fonds lassen.</li><li>Wer nur einen Teilbetrag seiner ursprünglichen Spende als Unterstützung im Fonds lassen möchte, ruft seine Spende komplett zurück und spendet dann den Teilbetrag seiner Wahl erneut. (Eine teilweise Erstattung der Spenden ist organisationstechnisch nicht möglich.)</li><li>Das von mir selbst in den Fonds eingezahlte Geld (Transaktion #1) bleibt in jedem Fall zu 100 Prozent im Fonds.</li><li>Sollte der aktuell unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Fonds am Ende doch nicht in den roten Zahlen steht, so fließt das Plus in <a href="#Money">ein anderes sinnvolles Projekt.</a></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading" id="zurück">Wie man sein Geld zurückbekommt</h4>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:116%;position:relative;"></div><p>



<p>Wie im Spendenaufruf damals bereits beschrieben, ist das Prozedere für die Rückabwicklung des Fonds so simpel wie möglich:  Dieselbe Menge Bitcoins, die damals von einer Bitcoin-Adresse gekommen ist, geht an genau diese Absenderadresse wieder zurück. Da ich sonst keinerlei andere Daten über die Spender habe, ist dies auch die einzige Möglichkeit, das Geld wieder zurückzuschicken.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Einfach in der Theorie, komplizierter in der Praxis</h6>



<p>Die praktische Umsetzung dieses simplen Prinzips gestaltet sich bedauerlicherweise jedoch etwas komplizierter. Denn ursprünglich war mein Plan, sämtliche Rückzahlungen mit Hilfe eines Skripts automatisch vorzunehmen. Das hat sich jedoch insofern als problematisch erwiesen, als dass nach so langer Zeit zweifelhaft ist, dass alle Spender überhaupt noch Zugriff auf ihre Spenden-Absenderadresse von damals haben. Vielmehr ist sogar klar, dass einige das definitiv nicht haben.</p>



<p>Eine zwischenzeitliche Analyse mit Hilfe der <em><a href="https://blog.bitcoinprivacy.net/" target="_blank" rel="noopener">bitcoinprivacy.net</a></em>-Daten (Danke, Stefan!) zeigte nämlich, dass gleich mehrere Spender ihre Bitcoins nicht von einer selbst verwalteten Wallet, sondern von einem Account bei einer Online-Börse geschickt haben. Das wiederum bedeutet, dass ich ihre gespendeten Bitcoins zwar technisch an „ihre“ Absenderadresse zurückschicken kann, dass das Guthaben aber nie bei ihnen im Account ankommen wird. Stattdessen würde das Geld als unerwartete Spende, die nicht weiter zuzuordnen ist, auf der Adresse irgendeiner Krypto-Börse landen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Not your keys, not your bitcoin</h6>



<p>Das ist das bekannte Problem mit Wallets von Drittanbietern. Als Nutzer hat man nur einen Account und Bitcoin-Guthaben, aber selbst keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel, die diese eigenen Bitcoins verwalten. Andreas Antonopoulos hat das auf den Punkt gebracht:<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" &quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank"> &#8222;</a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" &quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank">Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&#8220;</a></em></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Darf man Geld absichtlich verlieren?</h6>



<p>Ich habe daher lange überlegt, wie man diesem Problem begegnen kann und war zunächst der Ansicht, dass das dann eben so sei und ich daran nichts ändern könne. Dass die Spenden einzig an die jeweilige in der Blockchain verzeichnete Absenderadresse zurückgeschickt werden können, egal wer letztlich Zugriff darauf hat, waren nun einmal die von vornherein bekannten organisatorischen und technischen Limitationen dieses Unterstützerfonds-Experiments. </p>



<p>Nach vielen Gesprächen mit Leuten aus der Community habe ich mich aber überzeugen lassen, dass es möglicherweise doch eine bessere Lösung gibt und ich diese Bitcoins nicht sehenden Auges an Kryptobörsen verschenken (die das ja am allerwenigsten nötig haben) oder ins Blockchain-Nirvana schicken sollte (was laut Satoshi Nakamoto immerhin einer Spende an die Allgemeinheit gleichkäme).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Lost coins only make everyone else&#8217;s coins worth slightly more. Think of it as a donation to everyone.” <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=198.msg1647#msg1647" target="_blank">&#8211; Satoshi Nakamoto</a></em> </p></blockquote>



<h6 class="wp-block-heading">Einen guten Mittelweg finden</h6>



<p>Es galt also eine akzeptable Lösung zu finden, die es so vielen Unterstützern wie möglich erlaubt, schnell und einfach ihre Bitcoins zurückzubekommen und gleichzeitig verhindert, dass Bitcoins unnötig verschwendet werden. Diese Lösung sieht nun wie folgt aus:</p>



<p>Wer seinen Anteil am Unterstützerfonds zurückbekommen möchte, <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">schreibt mir bis Ende April 2019 eine kommentarlose E-Mail</a>, in der nichts weiter stehen muss als die jeweilige Ursprungsadresse und die Bitcoin-Menge, die damals von dieser Adresse kam. Sobald ich diese Mail erhalte, schicke ich den entsprechenden Betrag an ebendiese Adresse zurück. Wer dabei anonym bleiben möchte, nimmt für diese einmalige Aktion am besten eine Wegwerf-E-Mail-Adresse. </p>



<p>Wichtig ist: Sobald ich solch eine Mail erhalte, gehen die Bitcoins einmalig raus. Ob das Geld dann bei einer Krypto-Börse landet und dort versickert, in einer möglicherweise mittlerweile verlorenen Wallet ohne Backup endet oder sicher im Portfolio des Ursprungspenders ankommt, liegt dabei nicht in meiner Hand.</p>



<p><strong>Bevor ihr eure Spende also abruft, überlegt also gut, von wo ihr eure Bitcoins damals geschickt habt und ob ihr immer noch Zugriff auf die zugehörigen Private Keys habt!</strong></p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>


<div id="rank-math-howto" class="rank-math-block">
<div class="rank-math-howto-description">

<p>Für die Übersichtlichkeit habe ich das ganze Prozedere noch einmal etwas übersichtlicher in fünf Schritten zusammengefasst: </p>

</div>

<div class="rank-math-steps ">
<div id="howto-step-63f78fa04cbb7" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Überlegen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Willst du deine Spende zurück haben oder möchtest du den möglichen Fehlbetrag des Fonds ausgleichen (bzw. bei unerwartetem Überschuss ein anderes sinnvolles Projekt unterstützen)?</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbb9" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Überprüfen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Finde heraus, ob du noch Zugriff auf die Private Keys der Bitcoin-Adresse hast, von der du damals deine Bitcoins geschickt hast.</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbba" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Entscheiden</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Falls du dir unsicher bist oder du definitiv keinen Zugriff mehr auf die Adresse hast, musst du entscheiden: Entweder du riskierst es und möglicherweise tauchen die Bitcoins irgendwo in einer deiner Wallets oder einem Backup auf. Oder du lässt deine Spende im Fonds und hilfst den Fehlbetrag auszugleichen (bzw. bei unerwartetem Überschuss ein weiteres sinnvolles Projekt auf die Beine zu stellen).</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbbb" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Abrufen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Schicke bis spätestens 30.04.2019 eine E-Mail mit der ursprünglichen Absenderadresse deiner Spende und dem gespendeten Bitcoin-Betrag an redaktion@coinspondent.de. Die entsprechende Summe wird dann an genau diese Adresse zurückgeschickt. Zur Erinnerung: Es geht um eine Zahlung zwischen dem 28.4.2017 und dem 6.5.2017 (hier der Link zur Spendenadresse im Blockexplorer)</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbbc" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Unterstützen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Falls du mit einem Teilbetrag zur Deckung des erwarteten Fehlbetrages beitragen willst, schicke einen Teil deiner erstatteten Bitcoins zurück an diese Adresse: 32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe </p>
</div>
</div>
</div>
</div>


<h6 class="wp-block-heading">Was sonst noch zu klären ist</h6>



<p>Als ich diesen Unterstützerfonds vor bald zwei Jahren ins Leben gerufen habe, war klar, dass dieser ein großes Experiment wird. So ist es auch. Ich hoffe nun jedoch, mit der beschriebenen Vorgehensweise eine transparente und faire Lösung gefunden zu haben, dieses Experiment zu einem für alle Beteiligten akzeptablen und nachvollziehbaren Ende zu führen.</p>



<p>Falls trotzdem noch drängende Fragen bestehen, beantworte ich diese natürlich gerne. So sie von breiterem Interesse sind, pflege ich sie an dieser Stelle als FAQ mit ein.</p>



<p>Auch plane ich einen Vortrag, der (unabhängig vom Inhalt des Rechtsstreits) noch einmal aufarbeitet, welche Erkenntnisse sich aus diesem Bitcoin-Spenden-Experiment letztlich ziehen lassen und was und wie man es künftig hoffentlich noch besser machen kann.</p>



<p>Nun aber abschließend noch die Vorstellung des Projekts, dass umgesetzt wird, sollte nach der finalen Abrechnung doch noch etwas Geld im Fonds übrig sein.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Money">Projekt „Understanding Money“</h4>



<p>Wie bereits beschrieben, habe ich lange und gründlich überlegt, wie sich das möglicherweise verbleibende Geld des Spendenfonds möglichst sinnvoll einsetzen ließe. Wichtig sind dabei drei Kriterien:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Das Geld sollte für ein nachhaltiges Projekt verwendet werden,</li><li>es sollte eine möglichst große Wirkung haben und</li><li>es sollte im ursprünglichen Sinn der getätigten Spenden sein.</li></ol>



<p>Herausgekommen ist dabei nun das Bildungsprojekt<strong> </strong><em><strong>Understanding Money</strong></em>, das jungen Menschen helfen soll, &#8222;Geld&#8220; zu verstehen, es zu hinterfragen und sich konstruktiv-kritisch mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die sich durch digitales Geld wie Bitcoin ergeben. Denn wenn junge Menschen heutzutage die Schule verlassen, haben sie eigentlich nichts über Geld gelernt und das ist ein Problem.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Warum dieses Projekt nötig ist</h6>



<p>Ich erlebe das selbst in meinem Seminar an der Universität Leipzig jedes Jahr aufs Neue. Stelle ich den Studierenden die Einstiegsfrage: &#8222;Was ist Geld?&#8220;, blicke ich immer wieder in eine Reihe ratlose Gesichter.</p>



<p>Genau diese jungen Menschen sind es jedoch, die sich prinzipiell sehr für Bitcoin interessieren. Insbesondere, wenn man sie dabei unterstützt, sich sachlich, konstruktiv und kritisch damit auseinanderzusetzen. </p>



<p>Warum das so ist, hat Douglas Adams schon vor langer Zeit auf den Punkt gebracht: Da experimentelle und innovative Technologie für das Leben junger Menschen langfristig vermutlich eine bedeutende Rolle spielen, stehen sie neuen Konzepten prinzipiell offener gegenüber. Genau diese Auseinandersetzung soll gefördert werden.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.goodreads.com/quotes/39828-i-ve-come-up-with-a-set-of-rules-that-describe" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="232" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png" alt="douglas adams" class="wp-image-13623" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams-300x147.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption>Verstand Technologie schon damals besser, als viele heute: Douglas Adams </figcaption></figure>



<p>Positiver Nebeneffekt: Wer beginnt, sich kritisch mit Bitcoin und den Grundlagen unseres Geldsystems auseinanderzusetzen, wer den Unterschied zwischen Kryptowährung und kryptischem Geschäftsmodell kennt, wer die ungeheure Macht von Gier und FOMO durchschaut, der fällt nicht so leicht auf Scams, Betrüger und andere Abzocker herein.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Was beinhaltet das Projekt genau?</h6>



<p>Der Umfang und die Reichweite von <em><strong>Understanding Money</strong></em> hängt natürlich davon ab, wie viel Geld letztlich dafür übrig bleibt. Geplant sind daher ein modularer Aufbau und eine Umsetzung des Projekts in zwei Schritten.</p>



<p>Der erste Schritt ist die Erstellung von Materialien, auf deren Basis sich Workshops, Projekttage und Seminare zum Oberthema &#8222;Was ist Geld?&#8220; durchführen lassen. Diese Bildungsmaterialien werden anschließend als <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">Open Education</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank"> </a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">Resources</a></em> frei&nbsp;ins&nbsp;Netz&nbsp;gestellt. </p>



<p>Diese Bildungsmaterialien werden modular aufgebaut sein, sodass sich je nach verfügbarer Zeit und Zielgruppe unterschiedliche Schwerpunkte setzen lassen. Von der historischen Entwicklung des Geldes vom Tauschmittel bis zum digitalen Geld über Pro und Contra von Bargeld bis hin zu geldpolitischen Aspekten.</p>



<p>Im zweiten Schritt werden dann entsprechende Workshops und Projekttage durchgeführt. Primäre Zielgruppe sind hierbei Schulen und Universitäten. Grundsätzlich sind dabei aber auch andere Kooperationspartner möglich.</p>



<p>Ziel ist es, mit dem vorhandenen Budget so viele Menschen wie möglich zu erreichen und den allgemeinen Stand der ökonomischen Grundbildung zu erhöhen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wer ist für das Projekt verantwortlich</h6>



<p>Geplant ist <strong><em>Understanding Money</em></strong> zunächst mit einem weiteren Medienpädagogen und unterstützt durch einen Grafikdesigner umzusetzen. Alle weiteren Details hängen aber maßgeblich davon ab, ob und wie viel Geld am Ende für die Umsetzung bleibt.</p>



<p>Wer uns bei der Konzeption unterstützen will, kann aber auch schon jetzt <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">Kontakt aufnehmen</a>.  </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Soweit der aktuelle Stand. Jetzt beginnt erst einmal die Rückzahlungsphase. Alles Weitere dann zu seiner Zeit.</p>



<p>Danke für eure Geduld!</p>



<p>Friedemann</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h1 class="wp-block-heading" id="english"><em>English version</em></h1>



<p><em>ONECOIN LITIGATION &#8211; SUMMARY, RESULT, ACCOUNTING</em></p>



<p><em><strong>tl;dr</strong></em> litigation ended, settlement closed, much learned, donations can now be retrieved 100%.</p>



<p>It took more than one and a half years. Now it is finally done. With this contribution, I now officially close my <em>Onecoin</em> file, report on the course and outcome of my legal dispute and initiate the dissolution of the associated donation fund.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>But one after the other:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="#about">What&#8217;s this all about?</a></strong></li><li><strong><a href="#litigation">The litigation and the outcome</a></strong></li><li><strong><a href="#repayment">Supporter fund &#8211; Repayment phase begins</a></strong></li><li><strong><a href="#back">How to get your money back</a></strong></li><li><strong><a href="#project">Project &#8222;Understanding Money</a></strong><a href="#project">&#8222;</a></li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="about">What&#8217;s this all about?</h4>



<p>A brief review: At the end of April 2017 I received two warnings regarding my reporting here in the blog about <em>Onecoin</em> (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="more here (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank">more here</a>). I had reported that <em>Onecoin</em> had been banned because &#8211; like many other media outlets &#8211; I had understood <a rel="noreferrer noopener" aria-label="the decisions of the Federal Financial Supervisory Authority (Bafin) (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">the decisions of the <em>Federal Financial Supervisory Authority (Bafin)</em></a> this way.</p>



<p><em>Onecoin Ltd.</em> and an individual from the <em>Onecoin</em> sales network, however, decidedly disagreed with the reporting. Both of them instantly sent me a legal written warning, without contacting me directly to point out possible mistakes and ask for clarification.</p>



<p>Since many other media outlets also received warnings for their coverage of <em>Onecoin</em> at that time, I had decided not to accept this aggressive and intimidating approach without a fight and to take legal action against these written warnings. This step was not only important for me for personal and journalistic reasons, but also for many of the bitcoin community. The point was to take a stand together that we don&#8217;t let ourselves be intimidated.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Donation-supported litigation</h6>



<p>In order to hedge the financial risk of the following legal dispute in advance, I set up a bitcoin donation fund and asked the bitcoin community for support. Over a hundred people responded to this call and gave me more than 10,000 Euros (in bitcoin). Thereupon a negative declaratory action against the two warning parties was submitted.</p>



<p>Then much more time passed than I liked, but unfortunately this is not unusual. Dates and deadlines were repeatedly postponed due to holidays, date collisions and high workloads, and meanwhile the bitcoin course also went steeply up and down again.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Secondary scene: temporary injunction</h6>



<p>At the same time the <em>Onecoin</em> distributor opened another legal front by trying to obtain a temporary injunction against me in the meantime. Although this was rejected by the <em>Regional Court of Cologne</em>, it nevertheless caused even more legal bureaucracy and numerous correspondence. As an orientation: The objection of the opposite side against the decision of the <em>Regional Court of Cologne</em> alone had a volume of more than one hundred pages.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Finally the date before the Regional Court Berlin</h6>



<p>At the end of August 2018 there was finally an appointment at the <em>Berlin Regional Court</em>, which ended with a very positive settlement for me.</p>



<p>After that further deadlines ran and even if the complete completion of the legal procedure could still drag on for several months, a point has now been reached at which I would like to close the public part of my <em>Onecoin</em> file. This means, on the one hand, reporting in detail on the result and, on the other hand, initiating the dissolution of the support fund.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading" id="litigation">The litigation and the outcome</h3>



<p>On 30.08.2018 the trial of my negative declaratory action against the reminders of the two counterparties took place before the <em>Berlin Regional Court</em>. The result can be summarized as follows:</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg" alt="Landgericht Berlin" class="wp-image-13007" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">First warning unfounded</h6>



<p>First, the court criticized the warning of the <em>Onecoin</em> distribution partner and explained that it was not recognizable why this individual felt that his rights had been violated by my contribution. After all, he was neither named nor personally affected by my statements. This warning was therefore assessed as an unfounded &#8222;reflex warning&#8220;.</p>



<p>This was not the case with the warning letter issued by <em>Onecoin Ltd.</em>, which was initially classified as actually justified, since at the time of my contribution <em>Bafin</em> had initially <a rel="noreferrer noopener" aria-label="only formally prohibited (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank">only formally prohibited</a> the business activities of <em>IMS International Marketing Services GmbH</em>, the payment service provider operating for <em>Onecoin Ltd.</em> in Germany, but not those of <em>Onecoin Ltd.</em> itself.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Second warning justified &#8230; or not?</h6>



<p>The publication in which the Bafin finally also explicitly prohibited <em>Onecoin Ltd.</em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" from doing business with &quot;OneCoins&quot; in Germany (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank"> from doing business with &#8222;OneCoins&#8220; in Germany</a>, took place only a few days after my article objected to by the other side had appeared here in the blog. <em>Onecoin</em>, according to the court&#8217;s point of view, is now banned in Germany, but in fact it wasn&#8217;t when I wrote it. Even if at that time the intention of the <em>Bafin</em> towards a ban had already been recognized by the prompt publication of a number of decisions.</p>



<p>However, the court then further restricted this interpretation. If the <em>Onecoin</em> payment service provider in question had been the only payment service provider for <em>Onecoin Ltd.</em> here in Germany at the time of my article, then the ban on the payment service provider&#8217;s business operations would also have effectively prohibited <em>Onecoin Ltd.</em> from doing business. In this case, my article would therefore not be objectionable and the second warning would also be unfounded.  </p>



<h6 class="wp-block-heading">This point could not be fully clarified</h6>



<p>Despite a short discussion, this ultimately decisive question could not be conclusively clarified on this date and the court could therefore not determine beyond doubt whether <em>Onecoin</em> was already prohibited (and the warning accordingly unjustified) or not yet (warning justified) at the time of my article.</p>



<p>In order to shorten the complex legal
process, the court then proposed a settlement, which both sides have now
legally agreed to. I for my part did so for the following three reasons:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>The costs of the proceedings are shared between the parties of the opposing side. So in the end I only pay my lawyer&#8217;s fees until the start of the proceedings.</li><li>The court said that <em>Bafin</em> has now prohibited<em> Onecoin’s</em> business operations in Germany. (Even if their lawyer emphasized that they are still sueing against this on an administrative level). My article from that time can therefore in principle go online again in updated form.</li><li>This legal dispute is now finally over and another time, money and nerve consuming legal dispute over (in the worst case) years and more instances is off the table.</li></ol>



<h6 class="wp-block-heading">Conclusion: A settlement with which I can live well</h6>



<p>All in all, I am very satisfied with this outcome of the dispute, even if there has been no real judgment. Of course, I would have preferred to have written an article that <em>Onecoin</em> lost in court crashingly. But that is not possible without such a judgment. Nevertheless, I am pleased that the court has largely followed our reasoning. Moreover, a settlement in a case like this is not unusual.</p>



<p>But even more important to me is that I don&#8217;t want to waste the money entrusted to me by the bitcoin community for this legal dispute for further legal hairsplitting &#8222;on principle&#8220; or keep it longer than absolutely necessary. In addition the past one and a half years cost me already more time and nerves than planned. These are capacities that I would now rather put back into more constructive projects and the work here on the blog.</p>



<p>In addition, the litigation and the associated campaign have already achieved their major secondary objective. Outside the court, <em>Onecoin</em> has also moved<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" into the consciousness of a wider public (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank"> into the consciousness of a wider public</a>. I see that as a success, too. Quite apart from the fact that <em>Onecoin</em> <em>Ltd.</em> has meanwhile been banned from doing business (even if it is still taking action against it) and there are more current and more important fires to put out now.</p>



<h6 class="wp-block-heading">It wouldn&#8217;t have been possible without you.</h6>



<p>Finally, I would like to thank you once again for all your support and patience over the past months. Without the support of such a strong and committed community, this time, money and nerve-wracking legal dispute would not have been possible.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="repayment">Supporter funds &#8211; repayment phase begins</h4>



<p>Now that the legal dispute is over, I am happy to finally initiate the dissolution of the support fund.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="311" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png" alt="Fonds1" class="wp-image-14210" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1-300x197.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Funds as security and burden</h6>



<p>This fund has given me a lot of security over the past 20 months, but it has also been a burden. As pleasing as the rise in the bitcoin price in 2017 was, because it enabled me to settle some later bills (calculated in bitcoin) comparatively cheaply, the pressure to be responsible for the security of so much money grew with the progressive rise in the price.</p>



<p>Around the all-time high at the end of
2017, when the fund temporarily reached a six-digit euro value, I even
considered automatically returning half of the fund to the donors in advance.
However, because of the extremely high fees and the inevitable loss rate (I
will discuss this in more detail below), I decided against it at the time.</p>



<p>All the more happy am I now that I can
finally return the money entrusted to me.</p>



<h6 class="wp-block-heading">The resolution or settlement dilemma</h6>



<p>It is important to mention at this point
that I am liquidating the fund, although I cannot yet make a final calculation.
The court awarded me the reimbursement of most of my costs and expenses. But to
get this money is once again a legal-bureaucratic process of its own, which can
develop very unpredictably.</p>



<p>In the worst case, this reimbursement procedure takes months and does not end excessively pleasing financially. Because at the present time, despite my legal claim, it is not possible to say with certainty whether and how much money I will actually get back in the end.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:74%;position:relative;"></div><p>



<p>However, I can only make the final calculation once I have received this amount, which is still unknown to me, and then converted it back into bitcoin at a price that cannot yet be foreseen and finally returned it to the fund. But I don&#8217;t want to keep this fund that long.</p>



<p>I have therefore decided to initiate the
repayment phase now and give every donor the opportunity to get 100 percent of
his support back if he or she wants to.</p>



<p>This approach is of course risky as, at this stage, I have to assume that the expected rebate in combination with the current bitcoin rate will not be sufficient to actually offset 100% of the fund&#8217;s expenses. Rather, I currently expect to end up with a (potentially significant) shortfall.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Moral responsibility to donors</h6>



<p>Of course I could now say that everyone who
paid into the fund at that time must have been aware that it is not certain
when, how much and if anything at all will ever return to him. I could
therefore also manage all the money in a fiduciary capacity for the months up
to the final settlement.</p>



<p>On the other hand, I see myself as having a
moral responsibility. Because if there is only one donor who currently needs
this money and is urgently waiting for a refund, I cannot delay the payment in
good conscience. In view of the large number of donors and the long time I
already have the money, I consider this case to be quite probable.</p>



<p>Despite the financial risk, therefore, I am
now beginning to liquidate the fund and hope to be able to make up the possible
shortfall by means of a voluntary solution based on solidarity.</p>



<h6 class="wp-block-heading">How does this shortfall come about and how much is it?</h6>



<p>The development of the bitcoin price over the past 20 months is largely responsible for the possible difference. I had to pay two thirds of my bills (in euros) by summer 2017, when the bitcoin rate was still significantly lower than it currently is. That means I had to sell the bitcoins quite &#8222;cheap&#8220; from today&#8217;s point of view.</p>



<p>Accordingly, with the current &#8222;more expensive&#8220; bitcoin exchange rate, I can only buy back significantly fewer bitcoins into the fund for the same euro amount. So if the bitcoin rate doesn&#8217;t fall to 1500 Euro or lower until I get my final refund, there will be a possible shortfall of up to 2.5 bitcoins.</p>



<p>In order to be able to liquidate the fund
fairly for the reasons mentioned, I have therefore decided in favour of the
following solution:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>If you wish, you can get your donation back in full immediately.</li><li>Those who would like to help compensate the possible shortfall of the fund, can leave their donation in the fund.</li><li>If you would like to leave only a partial amount of your original donation as support in the fund, please recall your donation completely and then donate the partial amount of your choice again. (A partial reimbursement of the donations is not possible due to organizational reasons.)</li><li>The money I have paid into the fund myself (transaction #1) remains 100 percent in the fund in any case.</li><li>Should the currently unlikely case occur that the fund is not in the red at the end of the day, the plus will flow <a href="#project">into another meaningful project</a> (see below).</li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="back">How to get your money back</h4>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:116%;position:relative;"></div><p>



<p>As already described in the call for donations, the procedure for terminating the fund is as simple as possible: The same amount of bitcoins that came from a bitcoin address at that time goes back to exactly this sender address. Since I don&#8217;t have any other data about the donors, this is the only way to send the money back.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Simple in theory, more complicated in practice</h6>



<p>Unfortunately, the practical implementation
of this simple principle is somewhat more complicated. Originally my plan was
to make all repayments automatically with the help of a script. However, this
proved to be problematic in so far as it is doubtful after such a long time
that all donors still have access to their sender address from that time. In
fact, it&#8217;s clear that some definitely don&#8217;t.</p>



<p>An interim analysis with the help of the <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="bitcoinprivacy.net (öffnet in neuem Tab)" href="https://blog.bitcoinprivacy.net/" target="_blank">bitcoinprivacy.net</a></em> data (thanks, Stefan!) showed that several donors sent their bitcoins not from a self-administered wallet, but from an account at an online exchange. This means that I can technically send their donated bitcoins back to &#8222;their&#8220; sender address, but that the credit will never reach them in their account. Instead, the money would end up on the address of some crypto exchange as an unexpected donation, which cannot be allocated any further.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Not your keys, not your bitcoin</h6>



<p>This is a known problem with custodial third-party wallets. As a user, you only have an account and bitcoin credit, but you do not have access to the private keys that manage your own bitcoins. Andreas Antonopoulos has put it in a nutshell: <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="&quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)">&#8222;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&#8220;</a></em></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Is it OK to deliberately lose money?</h6>



<p>So I thought for a long time about how to
deal with this problem and was initially of the opinion that it’s just the way
it is and that I could not change anything about it. The fact that the
donations can only be returned to the respective sender address listed in the
blockchain, no matter who has access to it, was a known organizational and
technical limitation of this supporter fund experiment.</p>



<p>But after many conversations with people from the community, I was convinced that there might be a better solution and that I should not give these bitcoins to crypto exchanges (which need it least of all) or send them to blockchain nirvana (which, according to Satoshi Nakamoto, would at least amount to a donation to the general public).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Lost coins only make everyone else’s coins worth slightly more. Think of it as a donation to everyone.”<em> <a rel="noreferrer noopener" href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=198.msg1647#msg1647" target="_blank">– Satoshi Nakamoto</a></em></p></blockquote>



<h6 class="wp-block-heading">Finding a good middle way</h6>



<p>So the challenge was to find an acceptable
solution that would allow as many supporters as possible to quickly and easily
get their bitcoins back and at the same time prevent bitcoins from being wasted
unnecessarily. This solution now looks like this:</p>



<p>If you want to get your share of the supporters&#8216; fund back, <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">write me an e-mail without comment until the end of April 2019</a>, in which nothing more has to be written than the respective source address and the amount of bitcoins that came from this address at that time. As soon as I receive this mail, I send the corresponding amount back to this address. If you want to remain anonymous, it&#8217;s best to use a disposable e-mail address for this one-time action.</p>



<p>Important: As soon as I receive such a mail, the bitcoins go out once. Whether the money then lands at a crypto exchange and seeps away there, ends in a possibly meanwhile lost wallet without backup or arrives safely in the portfolio of the original donor, is not in my hands.</p>



<p><strong>So before you retrieve your donation, consider where you sent your Bitcoins from and if you still have access to the corresponding private keys!</strong></p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>For the sake of clarity I have summarized
the whole procedure in five steps:</p>



<ol class="wp-block-list"><li><strong>consider </strong>&#8211; do you want to have your donation back or do you want to make up for the possible shortfall of the fund (or, in case of unexpected surplus, <a href="#project">support another useful project</a>)?</li><li><strong>check</strong> &#8211; find out if you still have access to the private keys of the bitcoin address from which you sent your bitcoins.</li><li><strong>decide</strong> &#8211; if you are unsure or have definitely no more access to the address, you have to decide: Either you risk it and the bitcoins may appear somewhere in one of your wallets or a backup. Or you can leave your donation in the fund and help to make up the shortfall (or, in case of an unexpected surplus, set up another useful project).</li><li><strong>retrieve</strong> &#8211; send an e-mail with the<strong> original sender bitcoin address</strong> of your donation and the <strong>donated Bitcoin amount</strong> to <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">redaktion@coinspondent.de</a> by <strong>30.04.2019</strong> at the latest. The corresponding amount will then be sent back to exactly this address. Reminder: It is a payment between 28.4.2017 and 6.5.2017 (here<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" the link to the donation address in the Blockexplorer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.blockchain.com/btc/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank"> the link to the donation address in the blockexplorer</a>)</li><li><strong>support</strong> &#8211; if you want to contribute a part of the amount to cover the expected shortfall, send a part of your refunded bitcoins back to this address:</li></ol>



<p style="text-align:center"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.blockchain.com/btc/address/32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe" target="_blank">32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="212" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein.png" alt="QR-Code für Bitcoin-Adresse 32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe" class="wp-image-14233" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 9" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein.png 459w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein-300x139.png 300w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">What else needs to be clarified</h6>



<p>When I started this support fund almost two
years ago, it was clear that it would be a big experiment. So it is. However, I
now hope that the procedure I have described will provide a transparent and
fair solution and that this experiment will come to an end that is acceptable
and comprehensible to all concerned.</p>



<p>If there are still urgent questions, I will
of course be happy to answer them. If they are of broader interest, I include
them here as FAQ.</p>



<p>I&#8217;m also planning a presentation which (independent of the content of the lawsuit) will review what conclusions can ultimately be drawn from this bitcoin donation experiment and what and how it can hopefully be improved in the future.</p>



<p>But finally, the idea of the project that
will be implemented should still be some money left in the fund after the final
accounting.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="project">Project &#8222;Understanding Money&#8220;</h4>



<p>As already described, I have thought long
and hard about how the possibly remaining money of the donation fund could be
used as sensibly as possible. Three criteria are important:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>The money should be used for a sustainable project,</li><li>it should have the greatest possible effect and</li><li>it should be in the original sense of the donations made.</li></ol>



<p>The result is the educational project <strong><em>Understanding Money</em></strong>, which aims to help young people to understand &#8222;money&#8220;, to question it and to deal constructively and critically with the possibilities offered by digital money such as bitcoin. Because when young people leave school today, they have actually learned nothing about money and that is a problem.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Why this project is necessary</h6>



<p>I experience this myself every year anew in my seminar at the <em>University of Leipzig</em>. As I ask the students the introductory question: &#8222;What is money?&#8220;, I keep looking into a series of helpless faces.</p>



<p>However, it is precisely these young people who are very interested in bitcoin. Especially if you support them in dealing with it objectively, constructively and critically.</p>



<p>Douglas Adams summed up why this is so a long time ago: Since experimental and innovative technology probably plays a significant role in the lives of young people in the long term, they are in principle more open to new concepts. It is precisely this debate that should be encouraged.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="232" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png" alt="douglas adams" class="wp-image-13623" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams-300x147.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>



<p>Positive side effect: If you start to critically examine bitcoin and the basics of our monetary system, if you know the difference between crypto currency and cryptic business models, if you see through the enormous power of greed and FOMO, you won&#8217;t easily fall for scams, fraudsters and other rip-offs.</p>



<h6 class="wp-block-heading">What exactly does the project involve?</h6>



<p>The scope and reach of <strong><em>Understanding Money</em></strong>, of course, depends on how much money is ultimately left over for it. Therefore a modular structure and an implementation of the project in two steps is planned.</p>



<p>The first step is the creation of materials on the basis of which workshops, project days and seminars on the main topic &#8222;What is money?” can be held. These educational materials will then be freely made available on the Internet as <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)">Open Education Resources</a>.</p>



<p>These educational materials will have a
modular structure so that different priorities can be set depending on the time
available and the target group. From the historical development of money from
medium of exchange to digital money, via pros and cons of cash to monetary
policy aspects.</p>



<p>In a second step, appropriate workshops and
project days will be held. The primary target groups are schools and
universities. In principle, other cooperation partners are also possible.</p>



<p>The aim is to reach as many people as
possible with the existing budget and to increase the general level of basic
economic education.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Who is responsible for the project?</h6>



<p><em><strong>Understanding Money</strong></em> is initially planned to be implemented with another media educator and supported by a graphic designer. All other details will depend on whether and how much money remains for the implementation.</p>



<p>If you want to support us with the conception, you can also <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">contact us now</a>.</p>



<p>That’s the current status. Now the
repayment phase begins. Everything else at its time.</p>



<p>Thank you for your patience!</p>



<p>Friedemann</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Honigdachs #33 &#8211; Aktuelles &#038; Ein Jahr ATH</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/12/20/honigdachs-33-aktuelles-ein-jahr-ath/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2018/12/20/honigdachs-33-aktuelles-ein-jahr-ath/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 10:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=13238</guid>

					<description><![CDATA[Obwohl der Bitcoin-Kurs nun schon seit einem Jahr nach unten geht, macht uns das keine Sorgen. Warum auch? Bei Bitcoin geht es ja nicht nur um Geld.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die 33. Folge <em><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/">Honigdachs</a></em> ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/#Leipzig_8211_Bitcoin">Leipziger Bitcoin-Stammtisch</span> über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://itunes.apple.com/de/podcast/honigdachs-the-coinspondent/id1099608079" target="_blank">(iTunes/RSS-Feed)</a></em></p>



<h6 class="wp-block-heading">Honigdachs #33 &#8211; Aktuelles &amp; ein Jahr All Time High</h6>



<p>Da die beiden letzten Podcast-Folgen eher unter die Kategorie &#8222;Spezial&#8220; fallen, haben wir uns dieses Mal wieder ganz klassisch zusammengesetzt, um einen Rückblick auf die Bitcoin-Ereignisse der vergangenen zwei Monate zu geben. Denn da ist einiges passiert. Die stark gefallenen Kurse und der anhaltende Bärenmarkt konsolidieren vor allem Nicht-Bitcoin-Krypto-Projekte, es gibt wieder Neuigkeiten zu Wallets und eine kurzes Statement zum aktuellen Zwischenstand meiner (fast abgeschlossenen) Klage gegen <em>Onecoin</em>.</p>



<p>Dazwischen besprechen wir noch ein paar neue Projekte, lachen hämisch und schadenfroh über Dies und Das und mutmaßen, ob der Kurs wirklich schon ganz unten angekommen ist und ob das überhaupt relevant ist. </p>



<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_33_aktuelles_und_ein_jahr_ath.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hört rein!</a></p>



<div class="wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-db9edeb8 wp-block-group-is-layout-constrained">

</div>



<p>Die Shownotes gibt&#8217;s wie immer nach dem Klick</p>



<span id="more-13238"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Shownotes</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Flappening.watch (opens in a new tab)" href="http://flappening.watch/" target="_blank"><em>flappening.watch</em></a></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="mayermultiple.info (opens in a new tab)" href="https://mayermultiple.info/" target="_blank">mayermultiple.info</a></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="In First Since 2015, Bitcoin’s Price Is Testing a 200-Week Average (opens in a new tab)" href="https://www.coindesk.com/in-first-since-2015-bitcoins-price-is-testing-a-200-week-average" target="_blank">In First Since 2015, Bitcoin’s Price Is Testing a 200-Week Average</a><em>&nbsp;&#8211; Coindesk</em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="proofofkeys.com (opens in a new tab)" href="https://www.proofofkeys.com/" target="_blank"><em>proofofkeys.com</em></a></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="bluewallet.io (opens in a new tab)" href="https://bluewallet.io/" target="_blank">bluewallet.io</a></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="SPV - Simplified Payment Verification (opens in a new tab)" href="https://bitcoin.org/en/glossary/simplified-payment-verification" target="_blank">SPV &#8211; Simplified Payment Verification</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Bitcoin Wallet (Android) (opens in a new tab)" href="https://bitcoin.org/de/wallets/mobile/android/bitcoinwallet/" target="_blank"><em>Bitcoin Wallet</em></a> (Android)</li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Neutrino: Privacy-Preserving Bitcoin Light Client (opens in a new tab)" href="https://github.com/lightninglabs/neutrino" target="_blank">Neutrino: Privacy-Preserving Bitcoin Light Client</a></li>



<li><em><span class="removed_link" title="https://dappradar.com/">dappradar.com</span></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="ConsenSys Confirms Layoffs, Projecting 13% of Staff at Startups to Be Cut (opens in a new tab)" href="https://www.coindesk.com/consensys-confirms-layoffs-projecting-13-of-staff-at-startups-to-be-cut" target="_blank">ConsenSys Confirms Layoffs, Projecting 13% of Staff at Startups to Be Cut</a> &#8211; <em>Coindesk</em></li>



<li><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/amidst-dwindling-prices-steemit-lays-70-workforce/">Amidst Dwindling Prices, Steemit Lays Off 70% of Workforce</span> &#8211; <em>Bitcoin Magazine</em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Blockchain media startup Civil is issuing full refunds to all buyers of its cryptocurrency (opens in a new tab)" href="https://techcrunch.com/2018/10/16/blockchain-media-startup-civil-is-issuing-full-refunds-to-all-buyers-of-its-cryptocurrency/" target="_blank">Blockchain media startup Civil is issuing full refunds to all buyers of its cryptocurrency</a> &#8211; <em>Techcrunch</em></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="CCC - Chaos Communication Congress (opens in a new tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Communication_Congress" target="_blank">CCC &#8211; Chaos Communication Congress</a></em></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="35C3 - A Blockchain Picture Book (opens in a new tab)" href="https://pretalx.com/35c3/talk/9573/" target="_blank">35C3 &#8211; A Blockchain Picture Book</a></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Zum Thema Onecoin  (opens in a new tab)" href="http://coinspondent.de/?s=onecoin" target="_blank">Zum Thema <em>Onecoin</em></a></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="tallyco.in (opens in a new tab)" href="https://tallyco.in/" target="_blank">tallyco.in</a></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="tippin.me (opens in a new tab)" href="https://tippin.me" target="_blank"><em>tippin.me</em></a></li>



<li>und zum Ausprobieren: <span class="removed_link" title="https://tippin.me/@thecoinspondent">https://tippin.me/@thecoinspondent</span></li>
</ul>



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<li><a href="https://www.bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2018/pm-181121-oea-digitale-agenda/579828" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="&quot;Blockchain&quot; im Bundestag (opens in a new tab)">&#8222;Blockchain&#8220; im Bundestag</a></li>
</ul>



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<p></p>
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		<title>Update: Onecoin-Gerichtsverhandlung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/08/31/update-onecoin-gerichtsverhandlung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Aug 2018 11:46:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern war es endlich soweit. Meine Klage u.a. gegen die Onecoin Ltd. wurde vor dem Landgericht Berlin verhandelt. Zum Ergebnis kann ich noch keine Details verraten, da noch juristische Fristen laufen. Nur so viel: Wenn die Entscheidung, die gestern getroffen wurde, rechts- und bestandskräftig wird, bin ich sehr zufrieden. Aktuell rechne ich damit, im Oktober [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war es endlich soweit. Meine Klage u.a. gegen die <em>Onecoin Ltd.</em> wurde vor dem Landgericht Berlin verhandelt.</p>
<p>Zum Ergebnis kann ich noch keine Details verraten, da noch juristische Fristen laufen. Nur so viel: Wenn die Entscheidung, die gestern getroffen wurde, rechts- und bestandskräftig wird, bin ich sehr zufrieden.</p>
<p>Aktuell rechne ich damit, im Oktober dann hier mehr und ausführlicher berichten zu können.</p>
<p>Danke für eure Geduld.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Onecoin-Update: Verhandlungstermin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/08/07/onecoin-update-verhandlungstermin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 11:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange habe ich hier nichts mehr über den Fortgang meiner Klage gegen die Onecoin Ltd. und einen ihrer Vertriebler berichtet. (Mehr zu den Hintergründen hier, hier und hier). So lange, dass ich auf verschiedenen Events schon immer mal wieder persönlich auf den aktuellen Stand angesprochen wurde. Aber auch dann konnte ich nicht wirklich mehr sagen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich hier nichts mehr über den Fortgang meiner Klage gegen die <em>Onecoin Ltd.</em> und einen ihrer Vertriebler berichtet. (Mehr zu den Hintergründen <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, <a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="http://coinspondent.de/2017/07/21/bitcoin-vs-onecoin-klage-ist-eingereicht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>So lange, dass ich auf verschiedenen Events schon immer mal wieder persönlich auf den aktuellen Stand angesprochen wurde. Aber auch dann konnte ich nicht wirklich mehr sagen, als ich hier geschrieben habe: nämlich nichts bzw. &#8222;Abwarten.&#8220;</p>
<p>Doch nach fast anderthalb Jahren kommt nun endlich wieder Bewegung in die Sache und der entsprechende Gerichtstermin steht nun final fest. Die mündliche Verhandlung findet statt am</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Am 30. August 2018 um 11 Uhr </strong><br />
<strong>im Landgericht Berlin, </strong><br />
<strong>Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin</strong><br />
<strong>Altbau I/143</strong></p>
<p>Ich schreibe das hier deshalb, weil die Verhandlung offen und frei zugänglich ist und ich das ganze Verfahren ja letztlich unterstützt durch viele führe, von denen der ein oder andere sich das vielleicht selbst anschauen möchte.</p>
<p>Danke in jedem Fall noch einmal für eure Geduld und Unterstützung. Ich freue mich jedenfalls sehr, wenn dieses Thema  endlich zu einem Ende kommt und wir die Akte <em>Onecoin</em> bald schließen können.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1001 Bitcoin- und Blockchain-Links für die ruhigen Feiertage</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/12/22/1001-bitcoin-und-blockchain-links-fuer-die-ruhigen-feiertage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Dec 2017 17:28:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
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					<description><![CDATA[Das hier ist der Beitrag, mit dem ich mich nun in die verdiente Weihnachts- und Neujahrspause verabschiede. Denn erst kommt Weihnachten und danach findet quasi direkt vor meiner Haustür der 34C3 statt, sodass ich eher dort als vor dem Rechner zu finden sein werde. Geplant ist zwischen den Tagen zwar noch eine Honigdachs-Folge, aber ob die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das hier ist der Beitrag, mit dem ich mich nun in die verdiente Weihnachts- und Neujahrspause verabschiede. Denn erst kommt Weihnachten und danach findet quasi direkt vor meiner Haustür der <a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/34C3-Programm-des-Chaos-Communication-Congress-veroeffentlicht-3918046.html" target="_blank" rel="noopener"><em>34C3</em></a> statt, sodass ich eher dort als vor dem Rechner zu finden sein werde.</p>
<p>Geplant ist zwischen den Tagen zwar noch eine <em>Honigdachs</em>-Folge, aber ob die noch 2018 online gehen wird, kann ich nicht versprechen. Erfahrungsgemäß überschätzt man die verfügbare Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr und unterschätzt, was man in den Tagen eigentlich alles noch erledigen wollte.</p>
<p>Auf jeden Fall möchte ich aber ohne große digitale Anhängsel ins neue Jahr starten und packe in diesen Beitrag daher all die Links, schon ewig offenen Tabs und Medien, über die ich in den vergangenen Wochen <del>vielleicht</del> ganz bestimmt mal einen Beitrag machen wollte, aber einfach keine Zeit dafür gefunden habe.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 115%; position: relative;"></div>
<h6>2017? Bitcoin! BITCOIN!!1!!!!</h6>
<p>Denn was war 2017 für ein Jahr! Community-Drama, Blockchain-Hardforks, Kurs-Explosion, massiv gestiegenes öffentliches Interesse und beim Schreiben dieser Zeilen geht es mit dem Preis gerade wieder ordentlich bergab. Einerseits könnte man sagen: Alles wie immer. Anderseits muss man aber auch feststellen: Dieses Jahr ist Bitcoin mit viel Trara<a href="http://coinspondent.de/2017/12/14/bitcoin-als-hauptthema-in-den-mainstream-medien/" target="_blank" rel="noopener"> in der Mitte der Gesellschaft angekommen</a>. Ich jedenfalls habe mich im letzten Jahr keine Sekunde gelangweilt.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 115%; position: relative;"></div>
<h6>Bitcoin für alle!</h6>
<p>Nicht mal, als ich in einem dreistündigen Vortrag in dem Mehrzweckraum eines Soziokulturellen Zentrums in einem kleinen 15.000 Einwohner-Städtchen den drei(!) anwesenden und hochbetagten Senioren, Bitcoin erklärte. Das war, um es vorsichtig auszudrücken, eine Herausforderung. Aber eine reizvolle und lehrreiche.</p>
<p>Ich erwarte im Übrigen nicht, dass das Jahr 2018 weniger ereignisreich wird. Im Guten, wie im Schlechten. Aber genau das ist ja, was Bitcoin so spannend macht. Ich freue mich jedenfalls drauf.</p>
<p>Ihr hoffentlich auch. Kommt gut durch alle Feiertage und schaut nächstes Jahr hier mal wieder rein. Dann gibt es mit Sicherheit auch Updates zu meiner <em>Onecoin</em>-Klage. Ich erwarte, dass die juristische Auseinandersetzung bald in eine Phase eintritt, über die sich dann auch endlich wieder zu berichten lohnt.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 75%; position: relative;"></div>
<h6>Ein bunter Teller voller Artikel, Links und mehr</h6>
<p>Nach dem Klick nun all die Fundstücke des Jahres, die ich und ihr uns geben können, wenn wir wegen des vollen Rotkohl-Bauchs nicht schlafen können, eine Auszeit von der Familie brauchen (aka <em>Real-Life-Overkill</em>) oder die viele freie Zeit sonstwie sinnvoll gestalten möchten. Because Bitcoin never sleeps.</p>
<p><span id="more-12034"></span></p>
<h6>Zeit Online &#8211; <em><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2017-12/bitcoin-kryptowaehrung-passwort-verlust" target="_blank" rel="noopener">I&#8217;m a Cryptoloser, Baby</a></em></h6>
<p><em>Ein Artikel, der genau zur richtigen Zeit kommt. Denn die Schlagzeile, dass die Welt nun voller Krypto-Millionäre ist, die es ganz einfach von Nichts zum Lamborghini gebracht haben, bringt zwar Klicks, stimmt aber eben nicht so ganz. </em></p>
<h6 id="headline" class="headline">New York Times<em> &#8211; <span class="removed_link" title="https://www.nytimes.com/2017/12/19/technology/bitcoin-hedge-fund.html?_r=0">A Bitcoin Hedge Fund’s Return: 25,004% (That Wasn’t a Typo)</span></em></h6>
<p><em>Na gut. Ganz falsch ist das mit den Millionären aber auch nicht. Doch geht es hier auch um Profis.</em></p>
<h6>Natalie Enzinger &#8211; <em><a href="https://youtu.be/B38ZIk5ksoM" target="_blank" rel="noopener">Versteuerung von Kryptowährungen</a></em></h6>
<p><em>Für eine Berufgruppe wird 2018 auf jeden Fall ein gutes Jahr: Steuerberater. Für alle anderen wird es hingegen wohl eine Herausforderung das eigene Kryptovermögen rechtssicher gegenüber dem Finanzamt zu deklarieren. Dieser Vortrag über die Versteuerung von Kryptowährungen ist schon mal ein erster Einstieg ins Thema</em></p>
<h6 id="74e6" class="graf graf--h3 graf--leading graf--title">Frankfurt School of Finance and Management &#8211; <em><a href="https://medium.com/@fsblockchain/besteuerung-von-digitalen-assets-wie-kryptow%C3%A4hrungen-und-tokens-c050a06b3e6b" target="_blank" rel="noopener">Besteuerung von digitalen Assets wie Kryptowährungen und Tokens</a></em></h6>
<p><em>Selbes Thema, aber dieses Mal in Textform und weniger Österreich-Bezug.</em></p>
<h6 id="a171" class="graf graf--h3 graf--leading graf--title">Jameson Lopp &#8211; <em><a href="https://medium.com/@lopp/securing-your-financial-sovereignty-3af6fe834603" target="_blank" rel="noopener">Securing Your Financial Sovereignty</a></em></h6>
<p><em>Mit der finanziellen Freiheit, die Bitcoin mit sich bringt, kommt auch Verantwortung. Wer diese schätzt und noch nach einem erstrebenswerten Ziel für 2018 sucht: Wie wäre es mit einem Full Node? </em></p>
<h6>Europäische Komission &#8211; <a href="http://cordis.europa.eu/news/rcn/141335_en.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Project to prevent criminal use of the dark web and virtual currencies launched by international consortium</em></a></h6>
<p><em>Die eben erwähnte Freiheit wird von offizieller Seite natürlich auch kritisch gesehen. Ein Konsortium von Institutionen aus sieben europäischen Ländern startet daher ein Projekt um dem &#8222;kriminellen Gebrauch&#8220; von virtuellen Währungen angemessen begegnen zu können. Doch wer definiert eigentlich &#8222;kriminellen Gebrauch&#8220;? Aus Deutschland sind jedenfalls mehr Institutionen an dem Projekt beteiligt als aus jedem anderen Land. </em></p>
<h6 class="headline">New York Times<em> &#8211; <span class="removed_link" title="https://mobile.nytimes.com/aponline/2017/12/13/world/americas/ap-lt-venezuela-bitcoin-boom.html">Venezuelans Seeing Bitcoin Boom as Survival, Not Speculation</span></em></h6>
<p><em>&#8222;At this moment,&#8220; he said. &#8222;I don&#8217;t have a single bolivar.&#8220; &#8211; Bitcoin für uns hier in der &#8222;entwickelten&#8220; Welt ist etwas ganz anderes als Bitcoin für Leute in anderen Teilen der Welt. Wer Bitcoin verstehen will, muss sich daher von seinem egozentrischen Weltbild lösen und über den Tellerrand schauen. Dieser Artikel hilft dabei.</em></p>
<h6><em><a href="https://magoo.github.io/Blockchain-Graveyard/" target="_blank" rel="noopener">Blockchain Graveyard</a></em></h6>
<p><em>Eine interessante, wenngleich unvollständige Übersicht über Hacks und Angriffe, die verschiedene Krypto-Institutionen über die Jahre erfahren haben. Für nicht wenige war das das Aus, doch können noch heute alle daraus lernen.</em></p>
<h6 class="display-3"><em><span class="removed_link" title="https://forkgen.tech/">Fork It Till You Make It</span></em></h6>
<p><em>Damit dürfte das Ende <a href="http://coinspondent.de/2017/11/24/die-dritte-welle-die-aera-der-bitcoin-klone/" target="_blank" rel="noopener">der Bitcoin-Klon-Ära</a> eingeläutet sein. Oder geht sie mit diesem Blockchain-Fork-Generator womöglich gerade erst los?</em></p>
<h6 id="6761" class="graf graf--h3 graf--leading graf--title">Daniel Morgan &#8211; <a href="https://hackernoon.com/the-great-bitcoin-scaling-debate-a-timeline-6108081dbada" target="_blank" rel="noopener"><em>The Great Bitcoin Scaling Debate — A Timeline</em></a></h6>
<p><em>Wer etwas mehr Zeit hat und verstehen will, warum vieles an Bitcoin heute so ist, wie es ist, findet hier viele Antworten. </em></p>
<h6><em><span class="removed_link" title="https://pineapplefund.org/">Pineapple Fund</span></em></h6>
<p><em>Sehr smarter Move! Da verschenkt jemand einfach mal den Großteil seiner Bitcoins an gemeinnützige Organisationen, weil er mehr Geld hat, als er für ein anständiges Leben braucht. (Soviel zu den Bitcoin-Millionären). Mit mehr als 5000 Bitcoins Einlage ein durchaus stattlicher Topf. Bisher haben schon neun Organisationen jeweils bis zu 1 Million Dollar erhalten. Natürlich nachweislich auf der Blockchain dokumentiert. Wer sich schnell noch bewerben will (das Interesse ist erwartungsgemäß groß), <a href="https://formlets.com/forms/ikppeNKjuxeHzzba/" target="_blank" rel="noopener">hier lang</a>. Einzelpersonen haben wohl aber eher schlechte Chancen. </em></p>
<h6><span style="font-weight: bold;">Goldman Sachs &#8211; </span><em style="font-weight: bold;"><a href="http://www.goldmansachs.com/our-thinking/pages/blockchain/" target="_blank" rel="noopener">Blockchain. The new technology of trust</a></em></h6>
<p><em>Goldman Sachs hat, <a href="https://www.cnbc.com/2017/10/13/jamie-dimon-says-people-who-buy-bitcoin-are-stupid.html" target="_blank" rel="noopener">im Gegensatz zu anderen Großbanken</a>, durchaus verstanden, welches Potential Bitcoin und die Blockchain in sich bergen. Das zeigen sie in obiger, angenehm kurzweilig aufbereiteter Blockchain-Erklär-Website und <span class="removed_link" title="https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/handelsbereich-goldman-sachs-plant-abteilung-fuer-kryptowaehrungen/20768876.html">steigen wohl auch  bald direkt in den Handel mit Kryptowährungen ein</span>.</em></p>
<h6><em><a href="https://blockchaindemo.io/" target="_blank" rel="noopener">Blockchain Demo 2.0</a> + <a href="https://medium.freecodecamp.org/how-does-blockchain-really-work-i-built-an-app-to-show-you-6b70cd4caf7d" target="_blank" rel="noopener">How does blockchain really work? I built an app to show you.</a></em></h6>
<p><em>Passt zu dem vorherigen Post. Denn wer nun selber interaktiv erfahren will, wie die Blockchain funktioniert, ist bei dieser Demo richtig.</em></p>
<h6><em><span class="removed_link" title="https://www.theblockchainnewsletter.com/glossary.html">The Blockchain Dictionary</span></em></h6>
<p><em>Und wer jetzt immer noch Fragen hat: Hier ein kleines Nachschlagewerk für alle, die sich nicht sicher sind, was Crypto-Slang- und Fachtermini wie <span class="removed_link" title="https://www.theblockchainnewsletter.com/glossary.html#fud">FUD</span>, <span class="removed_link" title="https://www.theblockchainnewsletter.com/glossary.html#locktime">Locktime</span> oder <span class="removed_link" title="https://www.theblockchainnewsletter.com/glossary.html#replay-attack">Replay Attacks</span> bedeuten. </em></p>
<h6>Konrad Adenauer Stiftung &#8211; <em><a href="http://www.kas.de/wf/doc/kas_49305-544-1-30.pdf?170620164524" target="_blank" rel="noopener">Blockchain – Disruption der öffentlichen Verwaltung? Eine Technologie zur Neugestaltung der Verwaltungsprozesse</a></em></h6>
<p><em>Gut, dass mal jemand der Frage nachgeht.</em></p>
<h6>Österreich &#8211; <em><span class="removed_link" title="https://www.blockchain-austria.gv.at/">Blockchain Austria</span></em></h6>
<p><em>Österreich ist vergleichsweise progressiv, wenn es um die Auseinandersetzung mit Blockchain-Chancen und -Risiken geht.  Auf dieser Seite findet sich u. a. der 9-Punkte-Plan des dortigen Ministeriums für Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft.</em></p>
<h6>Blockchain Bundesverband &#8211; <em><span class="removed_link" title="http://bundesblock.de/wp-content/uploads/2017/10/bundesblock_positionspapier_v1.1.pdf">Blockchain. Chancen und Herausforderungen einer neuen digitalen Infrastruktur für Deutschland</span></em></h6>
<p><em>In Deutschland hat sich 2017 der <a href="http://bundesblock.de/" target="_blank" rel="noopener">Blockchain Bundesverband</a> gegründet, um das gleichnamige Thema auch hierzulande in die Politik zu tragen. Immerhin gibt es dafür schon verlinktes Positionspapier. Viel mehr aber auch nicht. Fairerweise muss man jedoch auch sagen, dass es durchaus schwierig ist, ordentliche Lobbyarbeit zu machen, wenn man gar nicht weiß, welche Parteien 2018 hierzulande eigentlich regieren werden und effektiv adressiert werden sollten.</em></p>
<h6 class="post-title"><a href="https://elementus.io/blog/token-sales-visualization/" target="_blank" rel="noopener">Four Years of Token Sales, Visualized in One Graphic</a></h6>
<p><em>Hübsche Animation der ICO-Explosion insbesondere der letzten Monate. Leider sind die Daten nicht erkundbar. Aber angenommen, die Daten stimmen, ist das eine imposant-erschreckende Entwicklung. Ob die so weitergeht, ist fraglich. Denn mittlerweile sind <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Meldung/2017/meldung_171109_ICOs.html" target="_blank" rel="noopener">die Aufsichtsbehörden auch an dem Thema dran</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Toller DLF-Hintergrund erklärt Bitcoin (das Geld)</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/08/15/dlf-hintergrund-erklaert-das-bitcoin-als-geld/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2017/08/15/dlf-hintergrund-erklaert-das-bitcoin-als-geld/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 08:17:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=11728</guid>

					<description><![CDATA[Im Deutschlandfunk lief schon Ende Juni dieser Hintergrund zum Thema Bezahlsystem Bitcoin &#8211; Wie die digitale Währung funktioniert (mp3), den zu hören ich auch sechs Wochen später noch uneingeschränkt empfehlen kann. Denn die Sendung ist sowohl journalistisch als auch akustisch wirklich gut gemacht. Das liegt vor allem an den hohen redaktions- und produktionstechnischen Ansprüchen, die das Format Hintergrund generell [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im <em>Deutschlandfunk</em> lief schon Ende Juni dieser <em>Hintergrund</em> zum Thema <em><a href="http://www.deutschlandfunk.de/bezahlsystem-bitcoin-wie-die-digitale-waehrung-funktioniert.724.de.html?dram:article_id=389484" target="_blank" rel="noopener">Bezahlsystem Bitcoin &#8211; Wie die digitale Währung funktioniert</a> </em>(<span class="removed_link" title="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2017/06/24/bitcoin_wie_die_virtuelle_waehrung_funktioniert_dlf_20170624_1840_995c23a6.mp3">mp3</span>), den zu hören ich auch sechs Wochen später noch uneingeschränkt empfehlen kann. Denn die Sendung ist sowohl journalistisch als auch akustisch wirklich gut gemacht. Das liegt vor allem an den hohen redaktions- und produktionstechnischen Ansprüchen, die das Format <em>Hintergrund</em> generell erfüllen will (mehrere Erzählstimmen, verschiedene Protagonisten und eine insgesamt umfassende und vielschichtige Recherche).</p>
<h6>Von Banker-Bla-Bla bis Bitcoin- und Blockchain-Enthusiasten</h6>
<p>Dass in solch einer Sendung auch Carl-Ludwig Thiele von der Bundesbank auftauchen muss, der ja von Amts wegen schon nicht die nötige Denkelastizität mitbringen darf, die jedoch nötig wäre, um ein Phänomen wie Bitcoin richtig zu verordnen, nämlich nicht nur anhand bestehender und keinesfalls perfekter Gelddefinitionen und Geldpolitikmaximen &#8211; geschenkt. Wäre ich allerdings Redakteur gewesen, hätte ich Thiele weniger Platz gegeben und dafür lieber noch einen Visionär zu Wort kommen lassen. Einen, der Bitcoin eben nicht nur durch die steif definierte Geldbrille sieht, sondern auch das grundlegende gesellschaftliche Transformationspotential dieses Phänomens erklären kann. Vielleicht eine Gründerin oder Aktivistin?</p>
<p>Aber letztlich ist das Jammern auf hohem Niveau, denn unterm Strich ist das eine wirklich gute Sendung und in 18 Minuten kann man auch nicht alles bis ins letzte Detail erklären.</p>
<h6>Auch die Stiftung Warentest erklärt noch einmal Bitcoin</h6>
<p>Und weil es so gut zum Thema passt, gibt es hier zum Lesen noch den Artikel der <em>Stiftung Warentest</em>: <a href="https://www.test.de/Bitcoin-So-funktioniert-das-Geld-aus-dem-Internet-5204320-0/" target="_blank" rel="noopener"><em>So funk­tioniert das Geld aus dem Internet</em></a>, die darin übrigens auch noch einmal explizit auf <em>Onecoin</em> hinweisen, dass sie im Gegensatz zu Bitcoin auf ihre <a href="https://www.test.de/Warnliste-Geldanlage-Unserioese-Firmen-und-Finanzprodukte-1131965-0/" target="_blank" rel="noopener"><em>Warnliste Geldanlage</em></a> gesetzt haben.</p>
<p><em>Bild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/90536753@N00/9104380056/in/photolist-eSwjZW-4DBtY5-Dz9AX-68Aupt-7jNJWN-6xnkXd-aXGqoM-dBYRBY-98KQDJ-89ppMV-8Cu2aC-54mfjY-br7Bn2-6h7Dkt-drweNz-63WXzK-dmxMse-4RbWWH-fdsm6q-bA7XPm-5L5WC-7WCdcf-4QUShp-ddYP4J-5B74jS-cse3z9-6SQun9-dgDdMm-8UGQ6H-dT9GAg-ddYPqq-6Fb1Qq-cLmrFY-dxjN95-dxjNah-nZwTo-8E6CFF-5qrG6x-6qdnZe-cse3vq-84ChM3-6qhw5b-eeMhQv-4HuTNQ-auQo6q-fjhAd-3Z6vN-9KPTxL-4ZFmh3-5WqQRg-bxFgRD">„Classic old radio 1960s or 70s style“</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/theslowlane/">theslowlane</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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		<title>Bevorstehende Bitcoin-Fork &#8211; Wer sich nicht informiert, verliert!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 10:55:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin Cash]]></category>
		<category><![CDATA[Fork]]></category>
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					<description><![CDATA[Am kommenden Dienstag, dem 1. August steht möglicherweise eine Spaltung des Bitcoin-Netzwerks bevor. Trotz einer Übereinkunft und den ersten erfolgreichen Schritten in Bezug auf die Skalierungsdebatte (aka SegWit2x) will eine Gruppe von Minern, Unternehmen und Aktivisten eine zusätzliche Variante von Bitcoin ins Leben rufen. Diese wird meist als Bitcoin Cash bezeichnet (teils auch Bitcoin ABC, UAHF, BCC, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Dienstag, dem 1. August steht möglicherweise eine Spaltung des Bitcoin-Netzwerks bevor. Trotz einer Übereinkunft <a href="http://coinspondent.de/2017/07/23/how-i-learned-to-stop-worrying-and-love-bitcoin-volatility/">und den ersten erfolgreichen Schritten in Bezug auf die Skalierungsdebatte</a> (aka <em>SegWit2x</em>) will eine Gruppe von Minern, Unternehmen und Aktivisten<a href="https://bitcoinblog.de/2017/07/18/fork-in-sicht-bitcoin-cash-wird-am-1-august-zu-groesseren-bloecken-forken/" target="_blank" rel="noopener"> eine zusätzliche Variante von Bitcoin ins Leben rufen</a>. Diese wird meist als <em>Bitcoin Cash</em> bezeichnet (teils auch <em>Bitcoin ABC</em>, <em>UAHF</em>, <em>BCC</em>, <em>BCH &#8211; Wer mehr zu den Details dieser Entwicklung erfahren möchte, findet in den unten stehenden Links ausführlichere Informationen)</em></p>
<h6>Bitcoin Cash als Fork von Bitcoin Core</h6>
<p><em>Bitcoin Cash</em> soll dabei durch eine Hardfork entstehen, bei der ein Teil der das Bitcoin-Netzwerk bildenden Miner auf eine andere Software umsteigt, die im Grunde die bisherige Bitcoin-Software ist, aber eben einige entscheidende Änderungen im Code enthält. Diese Änderungen machen<em> Bitcoin Cash</em> dadurch nicht mit dem bisherigen Code bzw. das, was im Zuge der <em>SegWit2x</em>-Implementierung geplant ist, kompatibel. Zum Beispiel wird bei <em>Bitcoin Cash</em> angestrebt, die Blöckgröße auf 8 MB zu erhöhen. Miner, die weiterhin mit dem originalen Bitcoin Code (namens <em>Bitcoin Core)</em> laufen, werden diese Blöcke jedoch als ungültig verwerfen.</p>
<p>Die Inkompatibilität beider Varianten wird dafür sorgen, dass es, sollte der Plan tatsächlich umgesetzt werden, fortan zwei eigenständige Bitcoin-Blockchains geben wird: die Bitcoin-Blockchain und die <em>Bitcoin Cash</em>-Blockchain. Wobei sich eine breite Mehrheit bereits im Vorfeld dafür ausgesprochen hat, das originale Bitcoin weiterhin als Bitcoin zu bezeichnen und zu behandeln und der neuen Variante, <em>Bitcoin Cash</em>, den Status eines Altcoins zu geben.</p>
<p><figure id="attachment_11682" aria-describedby="caption-attachment-11682" style="width: 473px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://mapofcoins.com/bitcoin" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11682 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/07/bitcoin-forks.png" alt="bitcoin forks" width="473" height="263" title="Bevorstehende Bitcoin-Fork - Wer sich nicht informiert, verliert! 11" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/07/bitcoin-forks.png 473w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/07/bitcoin-forks-300x167.png 300w" sizes="auto, (max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11682" class="wp-caption-text">Nur ein Auschnitt der bisherigen Forks des Bitcoin-Codes und der daraus entstandenen Altcoins</figcaption></figure></p>
<h6>Duplizierung der Blockchain-Historie und Bitcoin-Verteilung</h6>
<p>Das ist insofern kein ungewöhnlicher Vorgang. Der Code von Bitcoin wurde <a href="http://mapofcoins.com/bitcoin" target="_blank" rel="noopener">schon hunderte Male geforkt</a> und hat dabei jede Menge Altcoins hervorgebracht. Besonders in diesem Fall ist jedoch nicht nur das große Interesse und der möglicherweise große Support für <em>Bitcoin Cash</em>, sondern auch die bevorstehende Duplizierung sämtlichen Bitcoin-Guthabens.</p>
<p>Denn da die <em>Bitcoin Cash</em>-Blockchain nicht bei Null anfängt, sondern sich aus der aktuellen Bitcoin-Blockchain ausgründet, übernimmt sie als eigenen Ausgangswert den kompletten Status Quo der bieherigen Bitcoin-Blockchain und damit die Verteilung der Bitcoins wie sie aktuell ist.</p>
<h6>Freie Coins für alle Bitcoin-Besitzer</h6>
<p>Das bedeutet, jede Bitcoin-Adresse die zum Stichtag 1. August über Bitcoins auf der originalen Bitcoin-Blockchain verfügt, wird genau die gleiche Menge ab dann auch auf der<em> Bitcoin Cash</em>-Blockchain besitzen. Oder um es ganz einfach zu sagen: Wer Bitcoins besitzt, der bekommt prinzipiell durch die Fork noch einmal die gleiche Menge in Form von <em>Bitcoin Cash</em> geschenkt.</p>
<h6>Wer sie will muss jetzt handeln!</h6>
<p>Nun ist aber genau das mit dem &#8222;Bitcoins besitzen&#8220; der kritische Punkt an der Sache. Denn nicht in jedem Fall bekomme ich als Nutzer auch die Bitcoins der alternativen Blockchain automatisch. An dieser Stelle muss ich ggf. selber tätig werden und zwar bald, denn zum Handeln bleibt nur Zeit bis zum 31.7. In manchen Fällen vielleicht sogar weniger.</p>
<h4>Was muss ich machen, um zusätzlich zu meinen Bitcoins auch Bitcoin Cash zu bekommen?</h4>
<p>Der entscheidende Punkt ist letztlich, dass die eigenen Bitcoins zum Stichtag der Abspaltung idealerweise auf einer Adresse liegen, die verwaltet wird über ein Programm oder einen Dienstleister, der den Split in <em>Bitcoin Cash</em> unterstützt. Das macht jedoch nicht jeder Anbieter. <em>Coinbase</em> bspw. lehnt die Unterstützung von <em>Bitcoin Cash</em> kategorisch ab. Wer zum Stichtag dort sein Guthaben hält, wird definitiv kein <em>Bitcoin Cash</em> bekommen.</p>
<p>Anders ist das zum Beispiel, wer seine Bitcoins in Hardware-Wallets wie dem <em>Trezor</em> oder dem <em>Ledger Nano S</em> verwahrt. Beide Hersteller haben angekündigt, Programme bereitzustellen, mit denen sich eine Organisation des eigenen Guthabens sowohl in Bitcoin als auch in <em>Bitcoin Cash</em> mehr oder weniger automatisch durchführen lässt.</p>
<h6>Wer jetzt nicht handelt, verliert seine Chance!</h6>
<p>Wer von der möglichen Fork profitieren will, muss sich also sehr gut überlegen, wo er seine eigenen Bitcoins am kommenden Dienstag aufbewahrt und ggf. schnellstmöglich tätig werden. Einige Börsen haben beispielsweise bereits angekündigt, dass sie Ein- und Auszahlungen rund um den Stichtag der möglichen Aufspaltung temporär aussetzen werden um die Nutzereinlagen vor möglichen Verwerfungen, Angriffen und anderen Verlustszenarien zu schützen.</p>
<p>Es lohnt sich daher unbedingt die Stellungnahmen jedes einzelnen Anbieters zu überprüfen, bei denen man Bitcoin-Guthaben hat oder deren Software man nutzt um seine Bitcoins zu verwalten: Wallets, Börsen, Marktplätze, Payment-Provider, denn die jeweiligen Positionen, falls überhaupt bisher bekannt gegeben, unterscheiden sich teils deutlich.</p>
<p>Dabei sollte man sich auch noch einmal vor Augen führen, dass es einen wichtigen Unterschied gibt zwischen Bitcoin-Guthaben bspw. bei einer Börse zu besitzen und Bitcoins zu besitzen. Nur wer die Kontrolle über die privaten Schlüssel hat, besitzt auch tatsächlich die Bitcoins! (Und hat damit die besseren Chancen, die zugehörigen Bitcoin-Cash-Coins zu bekommen).</p>
<h6>Jetzt recherchieren und tätig werden!</h6>
<p>Da das hier ja ein Rechercheblog ist, habe ich für alle die von einer möglichen Fork profitieren wollen, im Folgenden eine alphabetische, aber keinesfalls vollständige Auflistung der relevantesten Bitcoin-Wallet-Anbietern, Börsen, Marktplätze und Payment-Providern und ihre jeweilige Haltung gegenüber einer möglichen <em>Bitcoin-Cash</em>-Aufspaltung aufgelistet.</p>
<p>Wer mit <em>Bitcoin Cash</em> dagegen nichts zu tun haben will, muss prinzipiell erst einmal gar nichts machen, außer vielleicht ein bisschen auf die News der kommenden Tage achten. Die Erfahrung zeigt, dass Bitcoin-Land gerne auch mal für Überraschungen gut ist.</p>
<p>Allen anderen: Viel Glück und noch einmal willkommen im großen und spannenden Bitcoin-Experiment!</p>
<h4>So reagieren Wallet-Provider, Börsen und Co.</h4>
<h6>Blockchain.info &#8211; Noch kein Statement abgegeben</h6>
<p>Auch der bekannteste Online-Wallet-Anbieter B<em>lockchain.info</em> hat im eigenen Blog noch kein Statement zum Umgang mit einer möglichen Aufspaltung des Netzwerks abgegeben. Nutzer müssen sich hier aber bewusst sein, dass sie, solange ihr Guthaben in einer <em>Blockchain.info-Wallet</em> liegt, keine Hoheit über Ihre(n) privaten Schlüssel haben und ggf. in Bezug auf <em>Bitcoin Cash</em> leer ausgehen können.</p>
<h6>Bitcoin.de &#8211; Noch kein Statement abgegeben</h6>
<p>Der deutsche Marktplatz<em> Bitcoin.de</em> hat bislang noch keine Stellungnahme veröffentlicht (<a href="https://bitcoinblog.de/2017/07/21/das-bitcoinblog-macht-2-wochen-pause-und-bittet-um-teilnahme-an-unserer-mega-umfrage/" target="_blank" rel="noopener">schlechtes Timing des <em>Bitcoinblog</em>-Urlaubs</a>). Sobald ich Antwort auf meine Anfrage erhalte, ergänze ich die Auflistung. Im Zweifel sollte man aber sein komplettes Guthaben abziehen und unter eigene Kontrolle bringen. Nur so kann man sicher gehen, am Ende beide Coins zu besitzen.</p>
<p><em>Update: Auch Bitcoin.de plant grundsätzlich die Einlagen der Nutzer <a href="https://www.coinforum.de/topic/6679-statement-von-bitcoinde-zu-bitcoin-cash/" target="_blank" rel="noopener">automatisch zu splitten und zur Verfügung zu stellen</a>.</em></p>
<h6>Bitcoin Wallet (Android) &#8211; Noch keine Aussage</h6>
<p><em>Bitcoin Wallet</em> ist vermutlich die bekannteste Bitcoin Wallet für Android. Dennoch gibt es bislang keine Aussage dazu, was im Falle einer Fork mit den von Nutzern in der App verwalteten Bitcoins passiert.  Eine entsprechende Nutzer-Anfrage über den <em>Google Play Store</em> <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.schildbach.wallet&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">blieb bislang unbeantwortet</a>.</p>
<h6>Bitfinex &#8211; Noch kein Statement abgegeben</h6>
<p>Auch die in Hong Kong ansässige Börse <em>Bitfinex</em> hat noch kein Statement abgegeben, wie man im Falle einer Fork vorgehen werde und welche Konsequenzen sich daraus für die Nutzer ergeben. Falls Sie sich dazu noch äußern, ist das Statemente voraussichtlich <a href="http://blog.bitfinex.com/" target="_blank" rel="noopener">im Unternehmensblog</a> zu finden.</p>
<h6>Bitpay &#8211; Fork ist unwahrscheinlich, also machen wir nichts</h6>
<p>Eine durchaus interessante Position vertritt der Bitcoin-Payment-Provider <em>Bitpay</em>. Dort geht man nämlich ganz optimistisch davon aus, <a href="https://blog.bitpay.com/august-1-service-update/" target="_blank" rel="noopener">dass es höchstwahrscheinlich gar nicht erst zu einer Aufspaltung kommen werde</a> und man deswegen auch nichts machen müsse. Ich mag die Einstellung, hoffe aber, dass sich dieser Optimismus im Nachhinein nicht als Naivität herausstellt.</p>
<h6>Bitstamp &#8211; keine Unterstützung für Bitcoin Cash</h6>
<p>Die europäische Bitcoin-Börse <em>Bitstamp</em> bspw. wird <em>Bitcoin Cash</em> <a href="https://www.bitstamp.net/article/bitcoin-hard-fork-our-position/" target="_blank" rel="noopener">vorerst nicht unterstützen</a> und begründet die Entscheidung mit der Sicherheit der Nutzereinlagen, die oberste Priorität habe.</p>
<h6>Breadwallet (iOS) &#8211; Keine automatische Aufsplittung</h6>
<p>Wenn ich<span class="removed_link" title="https://breadwallet.com/blog/keeping-your-coins-breadwallet-protects-you-forks/"> den Blogpost der <em>Breadwallet</em>-Entwickler</span> richtig verstanden habe &#8211; er liest sich an der entscheidenden Stelle etwas zwischenzeilig &#8211; dann wird die App die Bitcoins der Nutzer nicht automatisch aufsplitten. Da der Code aber Open Source sei, könnte das ja aber prinzipiell jeder selber machen, der das wolle. Wer dazu nicht in der Lage ist, sollte daher wohl seine Bitcoins zum Zeitpunkt der Fork besser nicht in dieser Wallet haben, falls er <em>Bitcoin Cash</em>-Coins haben will.</p>
<h6>BTCC &#8211; Beide Coins für alle Nutzer &amp; längste Kette wird &#8222;Bitcoin&#8220;</h6>
<p>Die chinesische Börse <em>BTCC</em> plant im Falle einer Aufspaltung des Netzwerks den Nutzern beide Coins automatisch zur Verfügung zu stellen. Interessant ist hierbei jedoch, dass man sich nicht darauf festlegt, welche Variante man als &#8222;Bitcoin&#8220; bezeichne. Das macht <em>BTCC</em> nämlich von der längsten Blockchain abhängig bzw. je nach nachdem hinter welchem Coin mehr Hashingpower steckt. Es ist also nicht ausgeschlossen, auch wenn es derzeit nicht danach aussieht, dass <em>Bitcoin Cash</em> zumindest auf <em>BTCC</em> zu &#8222;Bitcoin&#8220; wird. Das wäre jedoch, vorsichtig ausgedrückt, außerordentlich verwirrend.</p>
<h6>Coinbase &#8211; Definitiv kein Support für Bitcoin Cash</h6>
<p><em>Coinbase</em> aus den USA ist sowohl Wallet-Provider als auch Börse und hat sich entschieden <span class="removed_link" title="https://blog.coinbase.com/update-for-customers-with-bitcoin-stored-on-coinbase-99e2d4790a53">ausschließlich das originale Bitcoin zu unterstützen</span>. Wer sein Guthaben über den 31.7. hinaus auf der Plattform verwaltete, wird definitiv keinen Zugang zu möglichen <em>Bitcoin Cash</em>-Coins haben. Wer diese jedoch wolle, müsse sein entsprechendes Bitcoin- Guthaben noch im Juli komplett abheben.</p>
<h6>Huobi &#8211; Nutzereinlagen werden automatisch gesplittet</h6>
<p>Die chinesische Börse <em>Huobi</em> wird die Bitcoins der Nutzer <a href="https://www.huobi.com/p/content/notice/getNotice?id=626" target="_blank" rel="noopener">automatisch splitten und <em>Bitcoin Cash</em> in gleicher Höhe gutschreiben</a>. Beide Varianten, Bitcoin und <em>Bitcoin Cash</em>, sollen anschließend auf der Plattform handelbar werden.</p>
<h6>Kraken &#8211; Nutzereinlagen werden automatisch gesplittet</h6>
<p>Die US-Börse <em>Kraken</em> will das Bitcoin-Guthaben <a href="https://kraken.blog/post/1150/bitcoin-cash-and-a-critical-alert-for-bitcoin-margin-traders/" target="_blank" rel="noopener">der Nutzer automatisch aufsplitten</a> und dann beide Varianten, Bitcoin und <em>Bitcoin Cash</em> dem jeweiligen Account gutschreiben. Hier soll man dann auch beide Währungen handeln können. Über das von Kraken neulich aufgekaufte Kurs-Tool <a href="https://cryptowat.ch/" target="_blank" rel="noopener"><em>cryptowat.ch</em></a> soll dann auch der aktuelle <em>Bitcoin Cash</em>-Kurs nachvollziehbar sein.</p>
<h6>Ledger &#8211; Bitcoin Cash wird automatisch verfügbar gemacht</h6>
<p>Der französische Hardware-Wallet Anbieter <em>Ledger</em> kündigt an, dass Bitcoin-Guthaben, dass auf einer ihrer Hardware-Wallets liegt, <span class="removed_link" title="https://blog.ledger.co/securing-your-free-bitcoin-cash-stash-d50aff765688">automatisch gesplittet wird</span> und über die zugehörige <em>Chrome-App</em> zugänglich gemacht wird. Das Unternehmen hat bereits Erfahrung mit Forks, denn über u.a. <a href="http://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/">den <em>Ledger Nano S</em></a> lassen sich bereits sehr bequem beide <em>Ethereum-</em>Varianten, <em>Ethereum</em> und <em>Ethereum Classic</em>  verwalten.</p>
<h6>Mycelium (Android) &#8211; Bisher kein Statement</h6>
<p><em>Mycelium</em>, ebenfalls eine der bekanntesten Wallets für Android, hat <a href="https://medium.com/mycelium" target="_blank" rel="noopener">noch keine Aussage dazu gemacht</a>, was mit Bitcoins passiert, die in ihr gehalten werden. Im Zweifel sollte man diese vor dem Stichtag transferieren.</p>
<h6>OkCoin &#8211; Bitcoin ist Bitcoin, Bitcoin Cash ist ein Altcoin</h6>
<p>Die chinesische Börse <em>OkCoin</em> will ebenfalls das Guthaben der Nutzer <a href="http://blog.okcoin.com/" target="_blank" rel="noopener">automatisch aufsplitten und gutschreiben</a>.  Darüber hinaus stellt man klar, dass <em>Bitcoin Cash</em> in jedem Fall als Altcoin betrachtet werden wird.</p>
<h6>Poloniex &#8211; abwarten und dann entscheiden</h6>
<p><em>Poloniex</em>, eine andere prominente US-Börse, hält sich die Entscheidung noch offen,<a href="https://poloniex.com/press-releases/2017.07.24-Our-plans-to-handle-potential-BTC-network-disruptions/" target="_blank" rel="noopener"> welche möglichen Bitcoin-Blockchains sie überhaupt unterstützen will</a>. Auch das Aussetzen von Ein- und Auszahlungen sei möglich, um in unübersichtlichen Zeiten die Sicherheit der Einlagen zu gewährleisten.</p>
<h6>Trezor &#8211; Interface für automatisches Splitting wird bereitgestellt</h6>
<p>Auch der tschechische Hardware-Hersteller <em>Trezor</em> kündigt an, die über die hauseigenen Geräte von den Nutzern verwalteten Bitcoins <a href="https://blog.trezor.io/bitcoin-cash-hard-fork-chain-split-safe-guide-abbe3e9c553f" target="_blank" rel="noopener">automatisch zu splitten</a>. Dafür werde man ein entsprechendes Interface bereitstellen.</p>
<h4>Sonstige</h4>
<p>Natürlich betrifft die mögliche Bitcoin-Fork neben expliziten Wallet-Anbietern und großen Börsen auch kleinere Unternehmen und Projekte. Diese haben personaltechnisch jedoch mitunter nicht die Kapazitäten um sich auf alle Szenarien einer möglichen Fork und der sich daraus ergebenen Konsequenzen vorzubereiten.</p>
<p>Ein, wie ich finde, ziemlich gutes Beispiel dennoch angemessen, pragmatisch und transparent mit der Situation umzugehen, liefert der Anbieter <em>Bitrefill</em>, mit dem man sein Telefonguthaben aufladen kann. Dort plant man nämlich das Guthaben der Nutzer im Hintergrund pauschal zu splitten, <em>Bitcoin Cash</em> zu verkaufen und <a href="https://blog.bitrefill.com/bitrefill-statement-on-bitcoin-cash-8d74f398007c" target="_blank" rel="noopener">die anteiligen Erlöse den Nutzern direkt in Form von Bitcoin-Guthaben gutzuschreiben</a>.</p>
<p>Diese Variante werde ich übrigens aller Wahrscheinlichkeit nach auch für das Guthaben verwenden, dass ich im Rahmen meines <a href="http://coinspondent.de/2017/07/21/bitcoin-vs-onecoin-klage-ist-eingereicht/"><em>Bitcoin vs. Onecoin</em>-Rechtsstreits</a> verwalte. Das ist zum einen handhabbar und letztlich würden alle bei der angestrebten Rückerstattung davon profitieren.</p>
<p><em>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/29233640@N07/35920157116/" target="_blank" rel="noopener">Robert Couse Baker</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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		<title>Bitcoin vs. Onecoin: Klage ist eingereicht</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/07/21/bitcoin-vs-onecoin-klage-ist-eingereicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 11:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß, viele warten darauf, dass ich endlich mal ein Update bzgl. der juristischen Sache Bitcoin vs. Onecoin schreibe. Immerhin hat mir die Community bereits Anfang Mai eine beachtliche fünfstellige Summe als Rückendeckung für einen möglichen Rechtsstreit gegen die Onecoin-Vertreter zur Verfügung gestellt. (Mehr zum Hintergrund hier: Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Vor Gericht?, hier: Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, viele warten darauf, dass ich endlich mal ein Update bzgl. der juristischen Sache <em><a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin</a></em> schreibe. Immerhin hat mir die Community bereits Anfang Mai <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3?offset=0&amp;filter=6" target="_blank" rel="noopener">eine beachtliche fünfstellige Summe</a> als Rückendeckung für einen möglichen Rechtsstreit gegen die <em>Onecoin</em>-Vertreter zur Verfügung gestellt. <em>(Mehr zum Hintergrund hier: <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Vor Gericht?</a>, hier: <a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der Stein kommt ins Rollen!</a> und hier:  <a href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank" rel="noopener">Süddeutsche, Heise und Co berichten über Onecoin</a>)</em></p>
<p>Auch ich saß dabei die letzten Wochen wie auf heißen Kohlen, denn ich hätte gerne schon viel früher etwas zu dem Thema geschrieben, da jedoch jedes Wort, das ich hier veröffentliche, von bestimmten Menschen mit Argusaugen begutachtet und bewertet wird, war es nötig, zu schweigen, bis gewisse juristische Prozesse abgeschlossen bzw. final ihren Lauf genommen haben.</p>
<h6>Klage gegen Onecoin Ltd u.a. liegt beim Landgericht Berlin</h6>
<p>Nun aber kann ich bestätigen, dass die angestrebte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feststellungsklage" target="_blank" rel="noopener">negative Feststellungsklage</a> sowohl gegen die <em>Onecoin Ltd</em>., die mich durch Anwälte aus Hamburg abmahnen ließen, als auch gegen einen <em>Onecoin-</em>Vertriebler, der Anwälte aus Köln engagierte, beim Landgericht Berlin vorliegt und dort bearbeitet wird. Die Richter sollen nun beurteilen, inwieweit die Abmahnungen aus Hamburg und Köln aus dem April diesen Jahres rechtens waren.</p>
<h6>Gegenseite scheitert zwischenzeitlich mit einstweiliger Verfügung</h6>
<p>An dieser Stelle konsequent zu bleiben und die angekündigte Klage gegen die meiner Meinung nach unberechtigten Abmahnungen durchzuziehen ist für mich aus zwei Gründen wichtig und konsequent. Zum einen muss man zu seinem Wort stehen. Zum anderen war auch die Gegenseite aus Köln nicht untätig und hat zwischenzeitlich versucht weiter Druck aufzubauen und eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vorl%C3%A4ufiger_Rechtsschutz" target="_blank" rel="noopener">einstweilige Verfügung</a> gegen mich zu erwirken. Damit ist Sie jedoch erfreulicherweise gescheitert. Das Landgericht Köln hat das abgelehnt. Nun könnte das zuständige Oberlandesgericht diese Entscheidung noch korrigieren, ich bin aber recht zuversichtlich, dass das nicht passieren wird.</p>
<p>Soviel zum aktuellen Stand. Nun noch ein paar Antworten auf die wahrscheinlichsten Rückfragen.</p>
<h6>Warum gerade das Landgericht Berlin?</h6>
<p>Zwei Gründe waren entscheidend, für meine Klage das Landgericht Berlin auszuwählen. Zum einen ist bekannt, dass dort Leute arbeiten, die in Bezug auf Netzthemen durchaus kompetent sind. Zum anderen ist Berlin im Hinblick auf Bitcoin und andere Kryptowährungen nicht nur in Deutschland, sondern auch international nach wie vor einer der relevantesten Standorte. Das Thema passt hier einfach hin.</p>
<h6>Was ist bislang mit dem Geld aus dem Crowdfunding passiert?</h6>
<p>Bis auf eine Rechnung meines Anwalts, die ich bislang damit bezahlt habe, ruht das Geld.</p>
<h6>Wie geht es jetzt weiter?</h6>
<p>Sobald wieder etwas juristisch Relevantes passiert, dokumentiere ich das hier im Blog. Das kann schnell gehen, kann jedoch auch dauern. Auch in der Judikative ist Urlaubszeit. Ich bitte daher weiterhin um Geduld.</p>
<p>Ansonsten möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für das Vertrauen und die Unterstützung bedanken, die mir die Community in dieser Sache schenkt. Ich weiß das sehr zu schätzen und ziehe viel Kraft daraus, die Sache weiter konsequent und zuversichtlich durchzuziehen.</p>
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