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	<title>Bank &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Bank &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Litecoin Foundation kauft sich bei nicht-sicherer Bank ein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jul 2018 14:54:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Litecoin Foundation]]></category>
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					<description><![CDATA[Vermutlich hätte ich wie viele andere niemals von der Existenz der WEG Bank erfahren, wenn da nicht letzte Woche die überraschende Nachricht durchs Netz gereicht wurde, dass die Litecoin Foundation zusammen mit der Zahlungsplattform Tokenpay 9,9 Prozent an ebendieser kleinen deutschen Nischenbank erworben hat. (Statement Tokenpay / Statement WEG Bank). Die Infrastruktur der WEG Bank ist [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich hätte ich wie viele andere niemals von der Existenz der <a href="http://www.weg-bank.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>WEG Bank</em></a> erfahren, wenn da nicht letzte Woche die überraschende Nachricht durchs Netz gereicht wurde, dass die <a href="https://litecoin-foundation.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Litecoin Foundation</em></a> zusammen mit der Zahlungsplattform <span class="removed_link" title="https://www.tokenpay.com/"><em>Tokenpay</em></span> 9,9 Prozent an ebendieser kleinen deutschen Nischenbank erworben hat. (<span class="removed_link" title="https://www.tokenpay.com/litecoin">Statement <em>Tokenpay</em></span> / <span class="removed_link" title="http://www.weg-bank.de/partnerschaften.html">Statement <em>WEG Bank</em></span>).</p>
<h6>Die Infrastruktur der WEG Bank ist nicht sicher</h6>
<p>Nun wurde dazu eigentlich auch schon <a href="https://www.coindesk.com/what-crypto-really-thinks-about-litecoins-banking-ambitions/" target="_blank" rel="noopener">fast alles geschrieben</a>, aber ein kleines, Im Juli 2018 nicht unerhebliches Detail macht doch stutzig: Offensichtlich hält es die <em>WEG Bank</em> trotz großem Brimboriums um die nun seit fast zwei Monaten geltende DSGVO immer noch nicht für nötig, ihre Website zu verschlüsseln. Also nicht nur teilweise nicht, sondern gar nicht. Etwas, dass ich im Jahr 2018 nicht für möglich gehalten hätte.</p>
<figure id="attachment_12845" aria-describedby="caption-attachment-12845" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12845 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/07/WEG-nicht-sicher.png" alt="WEG nicht sicher" width="474" height="358" title="Litecoin Foundation kauft sich bei nicht-sicherer Bank ein 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/07/WEG-nicht-sicher.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/07/WEG-nicht-sicher-300x227.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-12845" class="wp-caption-text"></span> Screenshot vom 16.7.2018: Nicht einmal das Kontaktformular der WEG-Bank ist geschützt.</figcaption></figure>
<p>Ich wundere mich einfach nur. Kann denn eine Bank in einem so  stark regulierten Markt wie dem deutschen wirklich so naiv, unbedarft und technisch aus der Zeit gefallen sein, dass sie im Juli 2018 ihre Website samt Kontaktformular straf- und folgenfrei gänzlich unverschlüsselt ins Netz stellt? Erschreckenderweise ja.</p>
<h6>Wo sind die Abmahnanwälte, wenn der Markt sie braucht?</h6>
<p>Erschreckend insofern, da hier offensichtlich die (Selbst-)Regulation des Marktes versagt hat. Denn ein in puncto Datensicherheit so verantwortungslos agierendes und technisch rückständiges Unternehmen sollte eigentlich in einer Branche, deren Kernthema Vertrauen ist, nicht so lange bestehen dürfen. Doch wo ist die Konkurrenz, wo sind die pfiffigen Abmahnanwälte, wenn man sie mal braucht?</p>
<p>Vielleicht kümmern sich ja die <em>Litecoin Foundation</em> und <em>Tokenpay</em> als Anteilseigner nun bald um dieses Thema und zwingen die <em>WEG Bank</em> technisch auf die Höhe der Zeit. Das wäre nicht nur den Kunden zu wünschen, sondern brächte auch großartige Schlagzeilen mit sich, wenn erst die Krypto-Unternehmen kommen müssen, um einer deutschen Bank zu zeigen, wie man sicher und zeitgemäß mit diesem komischen neuen Ding namens &#8222;Internet&#8220; umgeht.</p>
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		<title>Chronobank.io &#8211; Momos Blockchain-Erzfeind</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/01/18/chronobank-io-momos-blockchain-erzfeind/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 07:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Momo]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin neulich im Netz auf ChronoBank.io gestoßen, eines dieser strangen &#8222;Blockchain&#8220;-Projekte, bei denen man nicht weiß, ob die das wirklich ernst meinen. Professionalisierte Blockchain-Zeitverschwendung Chronobank.io setzt als Blockchain-Währung nämlich auf &#8222;LabourHours&#8220;, also auf eine Art &#8222;Arbeitsstunden-Token&#8220;, mit denen sich dann was anstellen lassen können soll? Weder die Website noch das Imagevideo geben vor lauter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin neulich im Netz auf<a href="https://chronobank.io/" target="_blank" rel="noopener"> <em>ChronoBank.io</em> </a>gestoßen, eines dieser strangen <em>&#8222;Blockchain&#8220;-Projekte</em>, bei denen man nicht weiß, ob die das wirklich ernst meinen.</p>
<h6>Professionalisierte Blockchain-Zeitverschwendung</h6>
<p><em>Chronobank.io</em> setzt als Blockchain-Währung nämlich auf &#8222;<em>LabourHours&#8220;</em>, also auf eine Art <em>&#8222;Arbeitsstunden-Token&#8220;</em>, mit denen sich dann was anstellen lassen können soll?</p>
<p>Weder<a href="https://chronobank.io/" target="_blank" rel="noopener"> die Website</a> noch <a href="https://youtu.be/Xp3u6G1VIjY" target="_blank" rel="noopener">das Imagevideo</a> geben vor lauter Pathetik, Schwulst und Phrasendrescherei eine wirkliche Antwort darauf.</p>
<p>https://youtu.be/Xp3u6G1VIjY</p>
<p>In jedem Fall soll die Währung aber <em>&#8222;backed by time&#8220;</em> sein und damit so wertstabil wie nichts anderes auf dieser Welt. Logisch. Die Frage ist dann bloß, warum sie<a href="https://chronobank.io/" target="_blank" rel="noopener"> im derzeit laufenden <em>Initial Coin Offering</em> (ICO)</a> so unglaublich viel ordinäres Geld haben wollen? Arbeitsstunden könnten sie doch auch ganz normal wie alle anderen erzeugen.</p>
<p>Ich wage zudem auch zu bezweifeln, dass bei der dünnen Informationslage bereits 1500 Leute rund 2,5 Millionen US-Dollar in das Projekt investiert haben. Das sind nur irgendwelche Zahlen auf einer shiny Website.</p>
<h6>Momo, übernehmen Sie!</h6>
<p>Das einzige, was ich an dem Projekt wirklich mag, ist, dass es mich sofort an die <em>Grauen Männer</em> aus <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Momo_(Roman)" target="_blank" rel="noopener">Michael Endes <em>&#8222;Momo&#8220;</em> </a>denken lässt, die mit ihrer <em>Zeitsparkasse</em> die Menschen mit hübschen Versprechungen übers Ohr hauen wollen.</p>
<p>Ich denke also, ich liege nicht ganz falsch mit meiner Vorstellung, dass es im Besprechungsraum der <em>Chronobank</em> ganz ähnlich aussieht und abläuft <a href="https://youtu.be/iXp8D8azDUY?t=1h31s" target="_blank" rel="noopener">wie hier</a>:</p>
<p>Glücklicherweise wissen wir auch, wie es mit den <em>Grauen Männern</em>  und ihrer <em>Zeitsparkasse</em> ausging. Insofern: Momo, übernehmen Sie!</p>
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		<title>Facebook &#8211; Bei Geld hört die Freundschaft auf</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/06/08/facebook-bei-geld-hoert-die-freundschaft-auf/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 07:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Breitband]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Facebook eine Bank werden will oder zumindest das, was man in der digitalen Welt als eine Bank bezeichnen könnte, ist bekannt. Dabei wird spekuliert, dass das soziale Netzwerk besonders für Entwicklungsländer interessant sein könnte, also dort, wo es quasi kein Bankensystem, aber mobiles Internet und jede Menge Facebook-User gibt. Transnationale Überweisungen von im Ausland [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass <em>Facebook</em> eine Bank werden will oder zumindest das, was man in der digitalen Welt als eine Bank bezeichnen könnte, ist bekannt. <a href="http://techcrunch.com/2015/05/26/the-bank-of-facebook/" target="_blank" rel="noopener">Dabei wird spekuliert</a>, dass das soziale Netzwerk besonders für Entwicklungsländer interessant sein könnte, also dort, wo es quasi kein Bankensystem, aber mobiles Internet und jede Menge <em>Facebook</em>-User gibt. Transnationale Überweisungen von im Ausland lebenden Familienmitgliedern zurück in die Heimat sind für diese Länder oft eine wichtige Geldquelle. Daher wird vermutet, dass <em>Facebook</em> hier seinen Vorsprung nutzen könnte um sich als globaler Finanzdienstleister zu positionieren.</p>
<p>Die Sendung <em><a href="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/" target="_blank" rel="noopener">Breitband</a></em> auf <em>Deutschlandradio Kultur</em> hat sich am Samstag mit diesem Thema beschäftigt und <span class="removed_link" title="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/ueberweisungenviafacebook/">ich durfte als Interviewgast erklären</span>, warum ich es für nicht realistisch halte, dass <em>Facebook</em> seine Dominanz als soziales Netzwerk 1:1 auf das digitales Finanzsystem wird übertragen können.</p>
<p><object data="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="20"><param name="movie" value="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="FlashVars" value="mp3=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/06/06/drk_20150606_1310_01d6526f.mp3&amp;configxml=http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.xml" /></object></p>
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		<title>Das Imageproblem der Banker</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/03/23/das-imageproblem-der-banker/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2015 15:05:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Banker]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
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					<description><![CDATA[Höre ich da etwa eine Spur Selbstkritik, die die Febelfin, die &#8222;Förderation des belgischen Finanzsektors&#8220; (das deutsche Pendant ist wohl der Bankenverband), da an sich und der eigenen Branche übt? Ich möchte das gerne glauben und lasse das deswegen mal einfach so stehen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Höre ich da etwa eine Spur Selbstkritik, die die <a href="https://www.febelfin.be/en" target="_blank" rel="noopener"><em>Febelfin</em></a>, die &#8222;Förderation des belgischen Finanzsektors&#8220; (das deutsche Pendant ist wohl der <em><a href="https://bankenverband.de/" target="_blank" rel="noopener">Bankenverband</a></em>), da an sich und der eigenen Branche übt? Ich möchte das gerne glauben und lasse das deswegen mal einfach so stehen.</p>
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