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	<title>Berlin &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Berlin &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2018 14:34:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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		<category><![CDATA[Lightning]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich war am letzten Wochenende auf dem dritten Lightning Hackday in Berlin und da die Hauptbühne ohnehin live gestreamt wurde (und fast alles aufgezeichnet wurde) und drüben im Bitcoinblog auch ein zusammenfassender Artikel über zwei der Talks erschienen ist, mach ich hier quasi nur meine eigene kleine Sammlung, mit Erkenntnissen und Fundstücken von dem Tag. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war am letzten Wochenende auf dem dritten <i><a href="https://lightninghackday.fulmo.org/" target="_blank" rel="noopener">Lightning Hackday</a></i> in Berlin und da die Hauptbühne ohnehin live gestreamt wurde (und <a href="https://youtu.be/QrX1SpD6l9g" target="_blank" rel="noopener">fast alles aufgezeichnet wurde</a>) und drüben im <i>Bitcoinblog</i> auch ein <a href="https://bitcoinblog.de/2018/09/05/der-lightning-hackday-herausforderungen-und-loesungen-fuer-mobile-lightning-wallets/" target="_blank" rel="noopener">zusammenfassender Artikel über zwei der Talks</a> erschienen ist, mach ich hier quasi nur meine eigene kleine Sammlung, mit Erkenntnissen und Fundstücken von dem Tag.</p>
<h6>Der Room 77 empfängt erste Lightning-Bitcoins</h6>
<p>Das ist (in seinem eigenen Maßstab betrachtet) durchaus historisch. Denn nachdem der <i>Room 77</i> bekanntlich 2011 das erste Ladengeschäft war, das Bitcoins akzeptierte und im April 2017 dort auch <a href="https://imgur.com/a/64iwK" target="_blank" rel="noopener">das erste Bier für Lightnig-Testnet-Bitcoins</a> über den Tresen ging, wurden am vergangenen Samstag nun auch die ersten Bestellungen mit &#8222;echten&#8220; Bitcoins über das Lightning-Netzwerk beglichen.</p>
<p>Das ist ziemlich beeindruckend, denn es geht schnell (1 Sekunde bei direkten Kanal, 9 Sekunden beim Routing durch das Lightning-Netzwerk), ist privat (keiner weiß, durch wessen Knoten das alles gelaufen ist) und kostet bei knapp 30 Euro Rechnungswert nur 0,017 Cent.</p>
<p>Genauere Infos über das Prozedere gibt es bei <a href="https://twitter.com/renepickhardt" target="_blank" rel="noopener">René Pickhardt</a>, der an dem Bezahlvorgang beteiligt war.</p>
<p><strong>Insgesamt deutlich internationaler</strong></p>
<p>Darüber hinaus war natürlich auch der <i>Hackday</i> als solches bemerkenswert. Alles wieder ein Stück größer und internationaler &#8211; ich hab mit Leuten aus Japan, Korea, Spanien, der Schweiz und Norwegen gesprochen, aber es waren wohl auch noch welche aus Italien, den USA, Südafrika, Tschechien und anderen Ländern da. Bei &#8222;nur&#8220; rund rund 200 Teilnehmern insgesamt eine beachtliche Leistung. So viele Experten und Interessierte an einem Ort vereint findet man selten. Zumal die meisten tatsächlich &#8222;nur&#8220; für dieses Event angereist waren.</p>
<h6>Weitere Fundstücke</h6>
<ul>
<li>
<h6><span class="removed_link" title="https://studio.satoshis.games/">Satoshis Games</span></h6>
</li>
</ul>
<p>Es gibt eine kleine Spiele-Entwicklerbutze, die Bitcoin- und Lightning-inspirierte Browsergames macht. Kann man im Browser spielen, macht Spaß ist aber alles noch recht einfach.</p>
<figure id="attachment_13025" aria-describedby="caption-attachment-13025" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13025 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/satoshis-games.jpg" alt="satoshis games" width="474" height="331" title="Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/satoshis-games.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/satoshis-games-300x209.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-13025" class="wp-caption-text">Super Bro 2 &#8211; Du musst Satoshi Nakamoto retten und sammelst dabei Satoshis</figcaption></figure>
<h6>Minecraft + Lightning</h6>
<p><a href="https://twitter.com/sputn1ck" target="_blank" rel="noopener">Konstantin Nick</a> hat live gezeigt, wie man <i>Minecraft</i> und Lightning verbinden kann. Durch Lightning-Transaktion beamte er seine Spielfigur bspw. 100 Schritte vorwärts. (im obigen Live-Mitschnitt ab ca. 6:15:30)</p>
<figure id="attachment_13026" aria-describedby="caption-attachment-13026" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13026 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Mincraft-Lightning.jpg" alt="Mincraft Lightning" width="474" height="332" title="Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Mincraft-Lightning.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Mincraft-Lightning-300x210.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-13026" class="wp-caption-text">Wer diese Minecraft-Lightning-Rechnung bezahlt, beamt sich nach vorn.</figcaption></figure>
<h6>Handliche Lightning-Nodes sind praktisch und beliebt</h6>
<p>Die von <i>Fulmo</i> gebauten (und <a href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz" target="_blank" rel="noopener">komplett Open Source</a>) <i>RaspiBlitz</i> sind ziemlich smarte und handliche Geräte und als vollwertige Bitcoin- &amp; Lightning-Knoten ideal für den Einstieg in Lightning.  Im Eigenbau muss man mit ca. 130 Euro rechnen. Wer im Netz sucht, findet ähnliche bzw. zusammengesetzte Modelle für 250 bis 300 Dollar.</p>
<figure id="attachment_13027" aria-describedby="caption-attachment-13027" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-13027 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/RaspiBlitz.jpg" alt="RaspiBlitz" width="474" height="313" title="Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/RaspiBlitz.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/RaspiBlitz-300x198.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-13027" class="wp-caption-text">Jeder RaspiBlitz ist ein eigener Lightning-Knoten.</figcaption></figure>
<h6>Großes Interesse an ungelösten Problemen</h6>
<p>Eine der bestbesuchten (aber leider nicht aufgezeichneten) Sessions war die über die noch zu bewältigenden Hürden und Probleme des Lightning-Netzwerks. Das kann man bestimmt beim nächsten mal noch ausführlicher und prominenter platzieren.</p>
<p>Bester Moment dieser Session: Als gefragt wurde, wie viele der Anwesenden Bitcoins bei irgendeiner Online-Exchange liegen haben, obwohl alle wissen, dass man das nicht machen sollte und sich rund 80 Prozent der Anwesenden meldeten. Der Punkt, wie wichtig und mächtig Bequemlichkeit, Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit sind, war damit recht eindrucksvoll belegt.</p>
<figure id="attachment_13031" aria-describedby="caption-attachment-13031" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13031 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Problems-with-lightning.jpg" alt="Problems with lightning" width="474" height="298" title="Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Problems-with-lightning.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Problems-with-lightning-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-13031" class="wp-caption-text">Es funktioniert, trotzdem hat das Lightning-Netzwerk noch viele Baustellen.</figcaption></figure>
<h6>Goldene Bitcoins für alle!</h6>
<p>Als ich vor einer Weile mal nach Schoko-Bitcoins für einen Workshop gesucht habe, gab es schlichtweg keine. Das fand ich sehr schade. Umso mehr habe ich mich also gefreut, dass man offensichtlich doch wieder welche bekommen kann. <a href="https://www.worldofsweets.de/Marke+Stereo/Schoko-Bitcoins-180er.318639.html" target="_blank" rel="noopener">Sind allerdings nicht ganz billig</a>, schmecken dafür aber auch ganz gut.</p>
<figure id="attachment_13029" aria-describedby="caption-attachment-13029" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13029 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/schoko-Bitcoins.jpg" alt="schoko Bitcoins" width="474" height="331" title="Das Wichtigste vom Lightning Hackday #3 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/schoko-Bitcoins.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/schoko-Bitcoins-300x209.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-13029" class="wp-caption-text">Mo&#8216; Bitcoins, mo&#8216; Schoki</figcaption></figure>
<p>&#8230; in anderen Ländern gibt es sie offensichtlich billiger.</p>
<h6>Fazit</h6>
<p>Insgesamt ein sehr gelungenes Event, bei dem ich selbst noch nicht alles , ob der durchaus anspruchsvollen Thematiken und Konversationen, froh war, dass der Kaffee so stark war, dass binnen weniger Minuten sämtliche Schweißporen aktivierte.</p>
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		<title>Berliner Blockchain-Studie. Leider nur gut gemeint</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/02/14/berliner-blockchain-studie-leider-nur-gut-gemeint/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 11:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Technologie Stiftung Berlin hat mit Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web  vor Kurzem eine Studie zum Thema &#8222;Blockchain-Technologien&#8220; veröffentlicht, die u. a. zu folgendem bemerkenswerten Schluss kommt: &#8222;Es gibt nach wie vor zu wenig Information über die Blockchain, vor allem deutschsprachige Information, die auch einem technisch nicht versierten Publikum verständlich ist.&#8220; (S. 32) Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.technologiestiftung-berlin.de/de/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/viel-mehr-als-bitcoins-neue-studie-zu-blockchain-technologien/" target="_blank" rel="noopener"><em>Technologie Stiftung Berlin</em></a> hat mit <span class="removed_link" title="https://www.technologiestiftung-berlin.de/fileadmin/user_upload/170130_BlockchainStudie.pdf"><em>Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web</em></span>  vor Kurzem eine Studie zum Thema <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em> veröffentlicht, die u. a. zu folgendem bemerkenswerten Schluss kommt: <em>&#8222;Es gibt nach wie vor zu wenig Information über die Blockchain, vor allem deutschsprachige Information, die auch einem technisch nicht versierten Publikum verständlich ist.&#8220;</em> (S. 32)</p>
<p>Ein Satz, der kurz Hoffnung weckt. Doch wirklich nur kurz. Die Autorin scheitert nämlich selbst am formulierten Ziel, genau das mit dieser Studie zu ändern.</p>
<p>Die &#8222;Studie&#8220; beinhaltet nämlich eine Vielzahl inhaltlicher und formaler Fehler. Das wiederum stellt die ganze Veröffentlichung in Frage: Was bringt so ein Arbeit, wenn man nicht weiß, welchen Aussagen man darin trauen kann? Letztlich nichts.</p>
<p>Hier die fünf Hauptkritikpunkte:</p>
<h6>1. Hier schreibt ein Ethereum-Fangirl</h6>
<p>Das wird recht schnell offensichtlich. Grafiken, die <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> erklären sollen, bestehen vielfach aus <em>Ethereum</em>-spezifischen Begriffen und Strukturen (S. 11). Auch die immer wiederkehrende inhaltliche Fokussierung auf <em>&#8222;dApps&#8220; (dezentrale Applikationen)</em> und <em>&#8222;DAOs&#8220; (dezentrale autonome Organisationen)</em> sowie die inhaltlich Auslegung selbiger entsprechend des <em>Ethereum</em>-Duktus zeugen von mangelnder Objektivität. Dem könnte man begegnen, wenn man die gewählte Fokussierung klar kommuniziert und <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> am Beispiel <em>Ethereum</em> erklärt. Wird hier aber nicht gemacht.</p>
<p>Wobei ich hier keinesfalls die Relevanz des Industrie- und Institutionen-Lieblings <em>Ethereum</em> abwerten will.  Dennoch werden hier andere <em>&#8222;Blockchain-&#8222;</em>Konzepte und Ansätze ohne Hinweis oder Begründung unterschlagen.</p>
<h6>2. Keine kritische Diskussion</h6>
<p>Wie in vielen anderen<em> &#8222;Blockchain-Studien&#8220;</em> auch fehlt das, was solch eine Studie eigentlich so wichtig und wertvoll machen würde: die kritische Diskussion und Einordnung. Stattdessen finden sich im Kapitel <em>&#8222;Potentiale und Herausforderungen</em>&#8220; irritierende Sätze wie dieser: <em>&#8222;Die Frage, die sich hier stellt, ist nicht, ob diese Probleme gelöst werden können, sondern eher wann und wie genau sie gelöst werden.&#8220; (S. 30)</em></p>

<p>Das lässt mich sprachlos zurück. Denn doch &#8211; genau darum geht es! Selbstverständlich stellt sich die Frage, ob sich bestimmte Probleme, Erwartungen und wundersame Heilsversprechen, die im aktuellen Blockchain-Hype herumgeistern, überhaupt jemals (ein-)lösen lassen.</p>
<p>Wer sich dieser zentralen Fragestellung jedoch von vornherein verweigert, zeigt, dass die eigene Mission nicht Aufklärung ist, sondern Marketing.</p>
<h6>2. Löchrige oder fehlende Argumentation</h6>
<p>Dazu kommt, dass die Studie quasi keine nachvollziehbare Argumentation besitzt, daraus aber trotzdem Handlungsempfehlungen für den Standort Berlin ableitet. Beispiel: <em>&#8222;Obwohl Blockchain-Technologien längst der Grundlagenforschung entwachsen sind (sic!), gibt es dennoch in der angewandten Forschung erheblichen Forschungsbedarf, der sowohl durch Unternehmen als auch durch angewandte Forschung im öffentlichen Sektor bearbeitbar ist.&#8220; (S. 27).</em></p>
<p>Eine interessante These, die durch zwei Eigenschaften besticht: Sie wird erstens in keiner Weise belegt und ist zweitens, wenn man genau hinschaut, gänzlich ohne Inhalt. Denn was sind denn eigentlich diese <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em>, von denen da die Rede ist und deren Grundlagenforschung angeblich abgeschlossen sein soll? Geht es hier um Ethereum? Oder um die Bitcoin-Blockchain? Oder um Konsortien-Blockchains? Oder um etwas ganz anderes?</p>
<p>Diese Antwort bleibt die Studie &#8211; wie viele andere Antworten übrigens auch &#8211; leider schuldig. <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em> ist halt so ein schöner Begriff, der gut klingt und immer dann passt, wenn man möglichst schwammig bleiben will.</p>
<h6>3. Fehlende oder falsche Quellen</h6>
<p>Dazu kommt ein, für jemand mit einem höheren akademischen Abschluss durchaus fragwürdiger Umgang mit Quellen, die viel zu oft fehlen oder oft nicht gerade belastbar sind. Beispiel: <em>&#8222;Obwohl das Konzept von Blockchain und P2P-Netzwerken im akademischen Umfeld schon seit den 1980er Jahren existiert, gab es nie einen Anwendungsfall, der eine bedeutende kritische Masse erreicht.&#8220; (S. 15)</em> Hier hätte ich aus journalistischem Interesse doch wirklich gerne gewusst, wer in welchem Kontext vor bald vierzig Jahren bereits über <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> gesprochen hat. Ich vermute aber, keiner. Sonst hätte man ja eine Quelle verlinken können.</p>
<p>Darüber hinaus tauchen viele Mythen und Gerüchte auf, die seit Jahren unbelegt im Blockchain-Ökosystem umherschwirren. Auch hier werden sie kurzerhand als Fakten ausgegeben. Ich jedenfalls bin schon seit langen auf der Suche nach einer offiziellen Bestätigung, dass Honduras tatsächlich sein Grundbuch auf die Blockchain umstellen will. Aber auch in dieser &#8222;Studie&#8220; gibt es keinen Verweis. Nicht zu einem der Online-Artikel, die das behaupten und erst recht nicht zu einem offiziellen Statement.</p>
<h6>4. Mangelnde Recherche</h6>
<p>Letztlich ist diese Studie ohne die dafür nötige Fachkenntnis oder Recherche geschrieben worden. Stattdessen wurde einfach alles zusammengeworfen, was halt irgendwie passt. Selbst wenn es nicht einmal passt. Zum Beispiel wird der künftige Erfolg von <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> analog zu anderen &#8222;Erfolgen&#8220; im Rahmen der Digitalisierung prognostiziert:  <em>&#8222;Genau wie bis Ende der 1990er Jahre die meisten nicht abschätzen konnten, bzw. skeptisch waren, ob und wie man Online-Content Geld verdienen kann &#8230;&#8220; (S. 30).</em> Diese Aussage verwirrt, denn sie impliziert, dass das Problem mittlerweile gelöst sei. Das wage ich stark zu bezweifeln. Mir jedenfalls wäre es neu, dass Musiker, Künstler, Medienmacher und die gesamte Medienbranche ein adäquates Geschäftsmodell gefunden hätten, mit ihrem Content angemessen Geld im Netz zu verdienen. Ich würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen, doch fehlen auch hier die Belege für die steile These.</p>
<p>Die mangelnde Recherche wird aber noch an einem anderen Punkt offensichtlich. Die eingangs erwähnte Feststellung, dass es an deutschsprachigen Blockchain-Quellen mangele, beruht nämlich offensichtlich darauf, dass gar nicht nach solchen gesucht wurde.</p>
<p>Das Kapitel &#8222;Quellen und weiterführende Informationen&#8220; listet nämlich überhaupt nur fünf <em>&#8222;Online-Nachrichtenportale und Blockchain relevante Blogs&#8220;</em> auf, darunter Franchise-PR-Aggregatoren wie z. B. <em>Cointelegraph</em>, aber keinen einzige deutschsprachige Quelle.</p>
<p>Das ist peinlich. Denn man muss im Netz wirklich nicht lange suchen, um den <a href="https://bitcoinblog.de/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoinblog</a> zu finden, den<span class="removed_link" title="https://bitstaub.diskordia.org/"> Bitstaub-Podcast</span>, den <a href="https://altcoinspekulant.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener">Altcoinspekulanten</a>, deutschsprachige<a href="http://blockchain-briefing.de/" target="_blank" rel="noopener"> Blockchain-Newsletter</a> und so Einiges mehr, was durchaus Informationen zu Bitcoin und der Blockchain liefert. Vor allem oftmals in einer Qualität, an der es dieser &#8222;Studie&#8220; leider viel zu stark mangelt.</p>
<p>Fazit: Muss man nicht gelesen haben.</p>
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		<title>Andreas, Berlin und die Chemie des Bitcoin-Legos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2016 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Vergangenen Dienstag war mit Andreas Antonopoulos einer der bekanntesten und renommiertesten Köpfe der globalen Bitcoin-Community zu Gast beim Blockchain Meetup Berlin. Hörer, Leser, Senatoren &#8211; alle wollen Bitcoin erklärt bekommen Seit vielen Jahren schon beschäftigt sich Andreas Antonopoulos intensiv mit Bitcoin und hat sich dabei nicht nur als einer der Moderatoren des Let&#8217;s Talk Bitcoin-Podcasts [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Dienstag war mit <a href="https://antonopoulos.com/" target="_blank" rel="noopener">Andreas Antonopoulos</a> einer der bekanntesten und renommiertesten Köpfe der globalen Bitcoin-Community zu Gast beim <span class="removed_link" title="http://www.meetup.com/de-DE/Blockchain-Meetup-Berlin/">Blockchain Meetup Berlin</span>.</p>
<h6>Hörer, Leser, Senatoren &#8211; alle wollen Bitcoin erklärt bekommen</h6>
<p>Seit vielen Jahren schon beschäftigt sich Andreas Antonopoulos intensiv mit Bitcoin und hat sich dabei nicht nur als einer der Moderatoren des <span class="removed_link" title="https://letstalkbitcoin.com/"><em>Let&#8217;s Talk Bitcoin</em></span>-Podcasts einen Namen gemacht (vermutlich der bekannteste Bitcoin-Podcast überhaupt), sondern auch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1449374042/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1449374042&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=PG6K22YOR4YYA2MU" target="_blank" rel="noopener">als Autor</a> und Spezialist im Erklären von Bitcoin. Seine Eloquenz und Expertise haben ihm dabei zu Auftritten auf etlichen Konferenzen, in Dokumentarfilmen und sogar zu vielbeachteten Anhörungen im <a href="https://www.youtube.com/watch?v=xUNGFZDO8mM" target="_blank" rel="noopener">Senat von Kanada</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=XotOwt8bTeI" target="_blank" rel="noopener">von Australien</a> verholfen.</p>
<p>Trotzdem hatte ich zunächst gezögert, nach Berlin zu fahren. Vermutlich, weil ich dachte, da ich schon so viele Talks von Andreas Antonopoulos gesehen habe, wüsste ich, was er erzählen würde. Aber weit gefehlt. Denn Andreas Antonopoulos einmal in echt zu erleben, war eine bemerkenswerte Erfahrung.</p>
<h6>Bitcoin zu erklären ist Handwerk und man muss es üben</h6>
<p>Denn es ist beeindruckend, wie er es schafft, die Tiefe und Komplexität des Themas Bitcoin mit all seinen Facetten und aktuellen Entwicklungen in ruhige, sachliche und anschauliche Beispiele zu verwandeln: Chemie, Lego, Banken, Feuerwehrautos, Dinosaurier, Freiheit und Verantwortung &#8211; all diese Bilder und Begriffe zusammenzubringen, ohne dass es abstrus und fahrig wird, ist schwer. Umso mehr, wenn die Hälfte davon in einem offenen Fragen- und Antwortenteil stattfindet. Wer selbst einmal versucht hat, Bitcoin zu erklären, weiß, wie schnell man sich mit schiefen Metaphern in argumentatorische Abseits manövriert.</p>
<p>Andreas Antonopoulos kommt dabei jedoch sein jahrelange Erfahrung zugute. Er arbeitet nämlich schon seit 25 Jahren, also viel läger als es Bitcoin gibt, als Redner. Trotzdem, Hut ab!</p>
<h6>Andreas Antonopoulos (und mehr) im Mitschnitt nach dem Klick</h6>
<p><span id="more-9869"></span></p>
<p>Hier der Mitschnitt, bei dem leider irgendwann Ton und Bild asychron werden. Sobald die versprochene editierte HD-Version hochgeladen wird, aktualisiere ich das Video. Teil des Meetups waren übrigens auch noch drei kurze Präsentationen von <em><a href="https://satoshipay.io/" target="_blank" rel="noopener">SatoshiPay</a></em>, <em><a href="https://pey.de/" target="_blank" rel="noopener">Pey</a></em> und <em><a href="https://www.vaultoro.com/" target="_blank" rel="noopener">Vaultoro</a></em>. Wer die skippen möchte, springt gleich Minute 43:45.</p>
<p>https://youtu.be/d0hxWC7sP2k</p>
<h6>Update: <a href="https://youtu.be/YmREhosFAN0" target="_blank" rel="noopener">Hier geht&#8217;s zur aktualisierten HD-Version mit synchronem Ton.</a></h6>
<p>Und als kleiner Bonustrack hier noch ein weitere Zusammenschnitt mit vielen Fragen, die von Andreas Antonopoulos noch außerhalb des offiziellen Teils beantwortet wurden.</p>
<p>&#8230; und als zweiter Bonustrack (Danke, Dino!) noch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pKs5JSh3z7A" target="_blank" rel="noopener">Andreas Talk in Zürich</a> von Ende März, der zeigt, dass er auf seiner derzeitigen &#8222;The Future of Money&#8220;-Tour tatsächlich jedes Mal spontan redet.</p>
<p>&#8230; und wer, wie Horst (danke!) noch immer nicht genug hat: hier noch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=bFOFqNKKns0" target="_blank" rel="noopener">der Mitschnitt aus Prag</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Bitcoin-Presseschau #72</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/08/09/bitcoin-presseschau-72/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2015 10:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Brainwallets]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Mt.Gox]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 3. bis 9. August 2015 mit folgenden Themen: Neues vom Kurs Australien und das &#8222;echte Geld&#8220; Bitcoin Mt.Gox: Japanisches Gericht erkennt Bitcoin-Besitz nicht an Rekord-Nachfrage nach Bitcoin in Brasilien Viel Wirbel um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für die Woche vom 3. bis 9. August 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Neues vom Kurs</li>
<li>Australien und das &#8222;echte Geld&#8220; Bitcoin</li>
<li>Mt.Gox: Japanisches Gericht erkennt Bitcoin-Besitz nicht an</li>
<li>Rekord-Nachfrage nach Bitcoin in Brasilien</li>
<li>Viel Wirbel um Satoshi Nakamotos Reichtum</li>
<li>So soll Blockchain-Technologie die Wall Street aufmischen</li>
<li>Gerüchte um kriselndes Bitcoin-Medium</li>
<li>Brainwallets sind nicht sicher!</li>
<li>Berlin als Bitcoin-Hotspot</li>
<li>Lesenswert: das ambivalente Phänomen Bitcoin</li>
<li>Fail: Bitcoin im Google-Weltbild eines Die Welt-&#8222;Finanz-Redakteurs&#8220;</li>
</ul>
<p><span id="more-8100"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs</h4>
<p>Der Kurs blieb die ganze Woche recht stabil, bis er dann am Freitag ganz plötzlich massiv einbrach.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-08-02,2015-08-09,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8149" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart1-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="600" height="333" title="Bitcoin-Presseschau #72 10" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart1-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart1-1-300x167.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8054" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-02_bitcoinpreis-1.png" alt="2015-08-02_bitcoinpreis" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #72 11"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8148" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-09_bitcoinpreis-1.png" alt="2015-08-09_bitcoinpreis" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #72 12"></p>
<p>Als wahrscheinlichster Grund für diesen Kursrückgang gilt die Ankündigung von <em><a href="https://www.bitfinex.com/" target="_blank" rel="noopener">Bitfinex</a></em>, einem der weltweit relevantesten Bitcoin-Handelsplätze, New Yorker Kunden fortan auszuschließen, da das Unternehmen <a href="https://www.bitfinex.com/pages/announcements/?id=51" target="_blank" rel="noopener">sich nicht der dortigen <em>BitLicence</em>-Regulierung unterwerfen will</a>. Warum? <em>&#8222;In sum, we didn&#8217;t view it as worth our time or the best for our users&#8216; interests&#8220;.</em> Das ist insofern verständlich, als dass <em>Bitfinex</em> in Hong Kong sitzt und es wesentlich einfacher ist New York fortan grundsätzlich auszuschließen, als sich bei einem globalen Produkt mit dem Problem hyperlokaler Individualregulierungen auseinanderzusetzen.</p>
<p>Hier <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3g6in9/worlds_largest_bitcoin_exchange_announces_it_is/" target="_blank" rel="noopener">der <em>Reddit</em>-Thread</a>, in dem der <em>Director of Product &amp; Community Development at Bitfinex</em> zugehörige Fragen und Kommentare beantwortet.</p>
<p>Einen ganz anderen Denkanstoß hinsichtlich der ewigen Bitcoin-Preis-Debatte <a href="https://twitter.com/brian_armstrong/status/629078912908132353" target="_blank" rel="noopener">twitterte diese Woche Brian Armstrong</a>, CEO von <em>Coinbase</em>. Da die Summe aller verfügbaren Bitcoins jeden Tag steige, bedeute ein stabiler Preis, dass das Interesse in Bitcoin wächst. Smarter Einwand für alle Kursfetischisten.</p>
<p>https://twitter.com/brian_armstrong/status/629078912908132353</p>
<h4>News, Links &amp; Lesetipps</h4>
<h6 class="title"><a href="http://mashable.com/2015/08/04/bitcoin-currency-australia/#:eyJzIjoidCIsImkiOiJfcG15dGgzbG9lNWhuM29hdyJ9" target="_blank" rel="noopener">Australia takes first step toward Bitcoin as currency</a><em> &#8211; Mashable</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Währung #Geld</em><br />
Australien macht sich auf den Weg Bitcoin als &#8222;echtes Geld&#8220; anzuerkennen. Vielleicht. Denn noch sind sich in diesem Punkt nicht alle Behörden <em>Down Under</em> einig. Hier der Report <a href="http://www.aph.gov.au/Parliamentary_Business/Committees/Senate/Economics/Digital_currency/Report" target="_blank" rel="noopener"><em>Digital currency—game changer or bit player</em></a> des<em> Economics References Committee</em> des Parlaments und hier noch <a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/bitcoins-koennten-in-australien-umsatzsteuerfrei-werden-13735287.html" target="_blank" rel="noopener">eine Zusammenfassung der <em>FAZ</em></a>.<em><br />
</em></p>
<h6><a href="http://www.japantimes.co.jp/news/2015/08/06/national/crime-legal/bitcoins-lost-in-mt-gox-debacle-not-subject-to-ownership-claims-tokyo-court-rules/#.VcNtxBNVhHy" target="_blank" rel="noopener">Bitcoins lost in Mt. Gox debacle ‘not subject to ownership’ claims: Tokyo court</a><em> &#8211; The Japan Times</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Mt.Gox #Definition<br />
</em>Schlechte Nachrichten für alle, die Bitcoins durch die <em>Mt.Gox</em>-Pleite verloren haben. Der <em>Tokyo District Court</em> hat entschieden, dass nach bisheriger rechtlichen Definition Bitcoins kein Eigentum sein können, weil sie keine materiellen Form hätten und nicht exklusiv, d.h. ohne eine dritte Partei, genutzt werden könnten.</p>
<h6><a href="http://bitvalor.com/files/Infografico_Bitcoins_Mercado_Brasileiro_Julho2015.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mercado Brasileiro de Bitcoins &#8211; Novos Recordes</a><em> &#8211; bitvalor.com</em></h6>
<p><em>#Brasilien #Bitcoin #Neue Rekorde<br />
</em>Grundkenntnisse in Spanisch oder Portugiesisch reichen um dieser Infografik zu entnehmen, dass Bitcoin in Brasilien boomt. 10.000 Bitcoins wurden allein  im Juli an brasilianischen Börsen gehandelt und mit einem Gesamtwert von mehr als 45,5 Millionen Real übersteigt das Transaktionsvolumen schon jetzt den Vorjahreswert.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/no-satoshi-nakamoto-hasnt-moved-a-thing/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=2a621168f6-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-2a621168f6-78901053" target="_blank" rel="noopener">No, Satoshi Nakamoto Hasn&#8217;t Moved a Thing</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Aufregung #Blockexplorer-Dysfunktionalität<br />
</em>Ein Sturm im Wasserglas hat diese Woche die Behauptung ausgelöst Satoshi Nakamoto sei wieder in Erscheinung getreten und habe die enorme Anzahl Bitcoins, über die er aller Wahrscheinlichkeit nach verfügt (ca. 1 Million Bitcoins), in Bewegung gesetzt. Das wäre natürlich ein Ding, immerhin könnte er/sie/es damit das gesamte Bitcoin-Ökosystem massiv beeinflussen. Letztlich war es aber eine Fehlinterpretation des einstigen Vorzeige-Blockexplorers <em>blockchain.info</em>, der mittlerweile, <span class="removed_link" title="https://www.zapchain.com/a/l/what-has-blockchaininfo-done-with-the-over-30-million-they-raised-in-2014-their-site-looks-exactl/JAf02VzTtQ">wenn überhaupt</span>, nur noch durch solche Unzuverlässigkeit Schlagzeilen macht. Satoshi Nakamoto hat seine Bitcoins seit sechseinhalb Jahren nicht eingesetzt.</p>
<h6><a href="http://www.wired.com/2015/08/overstock-ceo-uses-bitcoin-tech-loan-stocks-directly/" target="_blank" rel="noopener">Overstock CEO Uses Bitcoin Tech to Spill Wall Street Secret</a><em> &#8211; Wired</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Wall Street #No Middelmen<br />
</em>So soll <em><a href="http://t0.com/" target="_blank" rel="noopener">tØ</a></em> funktionieren, das Angebot, mit dem der Overstock-Chef Patrick Byrne die Wall Street mit Blockchain-Technologie aufmischen will. Lesenswert dazu auch der <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2015/08/05/bitbeat-smart-contracts-land-on-wall-street/" target="_blank" rel="noopener">Artikel des <em>Wall Street Journal</em></a>.</p>
<h6><a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3fottn/cointelegraphcom_is_shutting_down_cutting_all/" target="_blank" rel="noopener">CoinTelegraph.com is shutting down, cutting all non-writer salary to zero&#8230;.</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Medien #Krise<br />
</em>Was ist los bei <a href="http://cointelegraph.com/" target="_blank" rel="noopener">Cointelegraph</a>? Gerade noch <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3fottn/cointelegraphcom_is_shutting_down_cutting_all/" target="_blank" rel="noopener">auf großem Expansionskurs</a> mit zahlreichen zusätzlichen Ablegern in verschiedenen Sprachen, scheint das Bitcoin-Info-Medium mit den aufwendig gestalteten Artikelbildern nun finanzielle Probleme zu haben. Zumindest, wenn man <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3fottn/cointelegraphcom_is_shutting_down_cutting_all/" target="_blank" rel="noopener">diesem <em>Reddit</em>-Post</a> Glauben schenken möchte. <span class="removed_link" title="https://www.zapchain.com/a/l/who-owns-cointelegraph-is-it-the-second-biggest-mystery-in-bitcoin-number-one-being-who-is-satos/bjPtQR84pR">Auf <em>ZapChain</em> wird derweil diskutiert</span>, wer überhaupt hinter <em>Cointelegraph</em> steckt?</p>
<h6><a title="Permalink to Why I&#039;m releasing a brainwallet cracker at DEFCON 23" href="https://rya.nc/defcon-brainwallets.html" target="_blank" rel="bookmark noopener">Why I&#8217;m releasing a brainwallet cracker at DEFCON 23</a><em> &#8211; rya.nc</em></h6>
<p class="title"><em>#Bitcoin #Brainwallets #Unsicherheit<br />
</em>Ryan Castellucci befasst sich mit der Sicherheit von <em>Brainwallets</em>, also Bitcoin-Adressen, die auf Basis von selbstgewählten Passwörtern erstellt werden. Grundsätzlich sind diese sicher, aber nur, wenn man gängige Vorgaben bezüglich sicherer Passwörter vergisst und eine bedeutend größere Zufälligkeit nutzt. Diese wiederum macht es jedoch schwer das Ausgangspasswort im Kopf zu behalten, was das komplette Prinzip <em>Brainwallet</em> in Frage stellt. <em><span class="removed_link" title="https://brainwallet.org/">Brainwallet.org</span></em> hat seinen Dienst jedenfalls daraufhin dauerhaft eingestellt. Hier die <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3g9f1s/why_im_releasing_a_brainwallet_cracker_at_defcon/" target="_blank" rel="noopener">zugehörige Diskussion auf <em>Reddit</em></a> und hier der soeben erschienene <a href="http://www.golem.de/news/def-con-bitcoin-brainwallets-werden-professionell-bestohlen-1508-115656.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Golem</em>-Artikel</a>, der den Vortrag noch einmal ausführlich zusammenfasst.</p>
<h6><span class="removed_link" title="https://www.coingecko.com/buzz/berlin-future-of-cryptocurrencies?locale=en">Berlin And The Future of Cryptocurrencies</span><em> &#8211; CoinGecko</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Berlin #Hotspot<br />
</em>Schöne Zusammenfassung, warum Berlin noch immer ein globaler Bitcoin-Hotspot ist.</p>
<h6 id="stream_title" class="instapaper_title" data-remote-headline-edit="title" data-remote-headline-promo-headine="Mt. Gox was Bitcoin's ugliest success story" data-remote-admin-entry-id="8854232"><a href="http://www.theverge.com/2015/8/3/9090191/mtgox-mark-karpeles-bitcoin-arrested-cryptocurrency" target="_blank" rel="noopener">Mt. Gox was Bitcoin&#8217;s ugliest success story</a><em> &#8211; The Verge</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Analyse #Status Quo</em><br />
<a href="https://twitter.com/russellbrandom" target="_blank" rel="noopener">Russel Brandom</a> hat einen tollen Artikel über Bitcoin nach der Verhaftung von Mark Karpeles geschrieben, der mit leichten Worten so viele Nägel direkt auf den Kopf trifft, dass ich gar nicht weiß, welches Zitat ich hier übernehmen soll, um den Artikel zu empfehlen. Vielleicht das hier: <em>&#8222;In the end, Gox&#8217;s customers didn&#8217;t know how badly they&#8217;d been taken until state power intervened.&#8220; </em>oder lieber dieses: <em>&#8222;Without the chaos, Bitcoin feels a lot less fun.</em><span class="Apple-converted-space"><em> [&#8230;] It&#8217;s just regular money now, only a little bit faster and a little bit easier to steal.&#8220;</em> oder das: <em>&#8222;Anyone can lose a few million on today&#8217;s web, but losing 400 million takes vision.&#8220;?</em><br />
</span></p>
<p>Passend dazu auch: <a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3fupg0/congratulations_bitcoiners_its_been_six_months/" target="_blank" rel="noopener">Congratulations Bitcoiners! It&#8217;s been six months since any major exchange thefts! Are we seeing the beginning of real security?</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8153" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/yeehaw-1.gif" alt="dancing" width="300" height="276" title="Bitcoin-Presseschau #72 13"></p>
<h4>Satire der Woche</h4>
<p>Als &#8222;Finanz-Redakteur&#8220; beim <em>Springer</em>-Blatt <em>Die</em> <em>Welt</em> veröffentlichte Frank Stocker diese Woche die superinvestigative Analyse <span class="removed_link" title="http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article144783398/Bitcoin-Nutzer-sind-meistens-Kriminelle.html">&#8222;<em>Bitcoin-Nutzer sind meist Kriminelle&#8220;</em></span>, die sich die These einer &#8222;Studie&#8220; zu eigen macht, die auf der Auswertung von <em>Google Trends(!)</em> basiert. Zitat: <em>&#8222;Das Ergebnis fiel dabei recht eindeutig aus. &#8222;Wir fanden klare Hinweise, dass Computer-Enthusiasten und illegale Aktivitäten für das Interesse an Bitcoins entscheidend sind&#8220;, schreiben die Wissenschaftler.&#8220;</em></p>
<p>Darüber hinaus baut Frank Stocker gleich noch eine ganze Sammlung falscher Fakten ein und beweist damit vor allem eines: <em>Welt-Finanz-Redakteure sind meist komplett Ahnungslose. </em>Wer Frank Stocker <a href="https://twitter.com/thecoinspondent/status/630320548631986176" target="_blank" rel="noopener">ebenfalls</a> zu seinem Glanzstück des Journalismus gratulieren will &#8211; <a href="https://twitter.com/FrankStocker" target="_blank" rel="noopener">über Twitter</a> freut er sich bestimmt über noch mehr Zuspruch.</p>
<p>Das Schlimmste ist jedoch. Nicht nur <em>Welt</em>-Redakteure sind <a href="https://imgur.com/a/nRPJu" target="_blank" rel="noopener">offensichtliche <em>Google</em>-Anfänger</a>. Peinlich. Ganz, ganz peinlich.</p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #73 erscheint am kommenden Sonntag. Bis dahin eine schöne Woche<em>. </em>Und wer die Bitcoin-Presseschau mag, darf sie gern unterstützen und mich so davon überzeigen sonntags lieber weiterhin schwitzend am Schrebtisch zu sitzen, als entspannt am See zu liegen. <em><br />
</em></p>
<p>Titelbild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>1up Fever &#8211; die Bitcoin-Mockumentary</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/06/20/1up-fever-die-bitcoin-mockumentary/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2015 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Mockumentary]]></category>
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					<description><![CDATA[Das hier ist der letzte Beitrag bevor ich mich in den Urlaub verabschiede und The Coinspondent in die verdiente Sommerpause versetze. Damit euch die Zeit währenddessen nicht lang wird, habe ich noch einmal diese bereits 2013 entstandene Bitcoin-Mockumentary The 1up Fever von Silvia Dal Dosso ausgegraben. Denn offenkundig ist dieser schicke Kurzfilm schon lange entstanden, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das hier ist der letzte Beitrag bevor ich mich in den Urlaub verabschiede und <em>The Coinspondent</em> in die verdiente Sommerpause versetze.</p>
<p>Damit euch die Zeit währenddessen nicht lang wird, habe ich noch einmal diese bereits 2013 entstandene Bitcoin-Mockumentary <a href="https://vimeo.com/71559751" target="_blank" rel="noopener"><em>The 1up Fever</em></a> von Silvia Dal Dosso ausgegraben. Denn offenkundig ist dieser schicke Kurzfilm schon lange entstanden, bevor dieser Blog hier Anfang 2014 online ging und wohl nur aus diesem Grund bisher hier auch noch nicht aufgetaucht.</p>
<h6>The 1up Fever &#8211; eine nostalgische Bitcoin-Berlin-Zeitreise</h6>
<p>Das wiederum macht aber gar nichts, denn genau diese Zeitverschiebung erzeugt beim verspäteten Anschauen ein faszinierend ambivalentes Zeitgefühl. Das Thema des Films ist nämlich zeitlos, denn das mockumentierte Spiel könnte auch heute genau so erfunden werden. Die Leute würden vermutlich genauso, <a href="http://coinspondent.de/2015/06/15/ibm-und-der-50-000-dollar-bitcoin-regen/" target="_blank" rel="noopener">wenn nicht sogar noch mehr darauf abgehen</a>.</p>
<p>Auf der anderen Seite ist <em>The 1up Fever</em> jedoch ein fast schon nostalgischer Rückblick in <em>die gute alte Zeit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>, in der Berlin in der globalen Bitcoin-Welt noch einen herausragenden Status hatte. Zweifelsohne geht in der Hauptstadt noch immer Einiges, aber andere Städte/Länder/Regionen haben sich mittlerweile zu bedeutend agileren Bitcoin-Innovationsmotoren entwickelt.</p>
<p>Aber auch das muss ja nicht schlecht sein und man kann ja auch mal ein bisschen stolz darauf sein, was in der alten Dame Berlin schon alles erreicht wurde. Vielleicht ist der Film (und das zugehörige <span class="removed_link" title="http://motherboard.vice.com/blog/super-mario-meets-bitcoin-in-silvia-dal-dossos-1-up-fever"><em>Motherboard</em>-Interview mit der Regisseurin</span>) ja auch für den ein oder anderen eine Inspiration.</p>
<h6>Over and Out</h6>
<p>Insofern euch eine schöne Zeit und danke an Christian, der mich noch einmal auf diese Perle aufmerksam gemacht hat. In ungefähr zwei Wochen geht es hier wieder weiter. Dann mit der Fortsetzung dieses Beitrags, denn natürlich hat sich seit 2013 schon wieder einiges getan.</p>

<p>Aus der Videobeschreibung:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>In the city of Berlin everyone is going crazy for a new smartphone app. Anyone with a smartphone can play a sort of Super Mario Bros arcade game in Augmented Reality and has a chance to win Bitcoins just by playing. One coin corresponds to 0.01 Bitcoins. The citizens’ habits are tainted by the game. Coins are hidden all over the city, you can spot them by scanning the local area with your device, but often they are not easy to grab. People started to leave their jobs in order to collect Coins in the streets. All over the city people are jumping and running around with their smartphones, trying to grab as many virtual coins as they can, while the App developers&#8216; identity remains covered.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>By talking about a new imaginary smart phone app, in which the whole city of Berlin is allegedly involved, acknowledged bloggers, hackers, game developers, financial experts are being interviewed about the future of Bitcoins, the relationship between the governments and the cryptographic currencies and more in general, about the relationships between internet users, their own rights and their privacy.</em><br />
<em> Part of the work is dedicated to the Bitcoinkiez, a small Berlin district where local owners started to sell their products in Bitcoins through the Bitcoin Wallet App. This neighborhood holds a world record: no other one in the world is so densely populated with commercial activities that accept the Bitcoin as a valid currency.</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Rückblick &#8211; Inside Bitcoins Berlin 2015</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/03/28/rueckblick-inside-bitcoins-berlin-2015/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 09:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun ist sie schon drei Wochen her, die Inside Bitcoins Berlin, die größte in Deutschland stattfindende Konferenz zum Thema Bitcoin. Und dass ich erst jetzt darüber schreibe, hat damit zu tun, dass ich zwischenzeitlich im Urlaub war. Es liegt aber auch daran, dass ich bisher nicht wusste, was ich eigentlich schreiben soll. Denn mein Feedback [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist sie schon drei Wochen her, die <a href="http://insidebitcoins.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Inside Bitcoins Berlin</em></a>, die größte in Deutschland stattfindende Konferenz zum Thema Bitcoin. Und dass ich erst jetzt darüber schreibe, hat damit zu tun, dass ich zwischenzeitlich im Urlaub war. Es liegt aber auch daran, dass ich bisher nicht wusste, was ich eigentlich schreiben soll.</p>
<p>Denn mein Feedback ist zwiegespalten und das liegt sowohl an der diesjährigen <em>Inside Bitcoins Berlin</em>, als auch an meinen eigenen Erwartungen basierend <a title="Rückblick Inside Bitcoins in Berlin" href="http://coinspondent.de/2014/02/15/rueckblick-inside-bitcoins-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener">auf letztem Jahr</a>. Beides hat nicht so richtig zusammengepasst. Aber anstatt diese Differenz mit Kategorien wie <em>gut</em> oder <em>schlecht</em> zu bewerten, will ich aufzeigen, an welchen Punkten mir die Diskrepanz besonders stark aufgefallen ist.</p>
<p><span id="more-5240"></span></p>
<h6>Location</h6>
<p>Fand die <em>Inside Bitcoins Berlin</em> letztes Jahr noch in der <em>Kalkscheune</em> statt, die auf kleinem Raum für eine angenehme, intime Atmosphäre sorgte, war die Location dieses Jahr ein Ballsaal im <em>Estrel Hotel</em> &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Estrel" target="_blank" rel="noopener">laut </a><em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Estrel" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia </a></em>(Stand 2011) dem größten Hotel Deutschlands.</p>
<figure id="attachment_5390" aria-describedby="caption-attachment-5390" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5390 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/Inside-Bitcoins-Berlin-Raum-1.png" alt="Inside Bitcoins Berlin Raum" width="600" height="445" title="Rückblick - Inside Bitcoins Berlin 2015 14" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/Inside-Bitcoins-Berlin-Raum-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/Inside-Bitcoins-Berlin-Raum-1-300x223.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-5390" class="wp-caption-text">Der große Raum mit viel Platz zwischen den Tischen wirkte leer.</figcaption></figure>
<p>Wer, wie ich, dahinter auch einen Zuwachs an Ausstellern und Besuchern vermutete, wurde jedoch enttäuscht. Es wirkte leer. Wenig Aussteller und auch der große Saal blieb unpersönlich. Selbst wenn so viele Teilnehmer im Raum gewesen sein sollten wie vergangenes Jahr &#8211; es war zu viel Platz zwischen den Tischen um ungezwungen mit seinen Platznachbarn ins Gespräch kommen zu können. Sehr schade.</p>
<h6>Publikum</h6>
<p>Womit wir auch schon beim nächsten Punkt wären. Das Publikum war dieses Jahr wesentlich regionaler als 2014. Vor einem Jahr habe ich Menschen aus allen Ecken der Welt getroffen, dieses Jahr waren vor allem deutschsprachige Besucher vor Ort.</p>
<p>Für mich einerseits schade, weil ich gehofft hatte an einem Ort gebündelt noch mehr zu dem globalen Phänomen Bitcoin erfahren zu können. Auf der anderen Seite war es aber auch spannend tiefer in die deutschsprachige Szene eintauchen zu können.</p>
<p>Bisher wusste ich zum Beispiel nicht, dass der Entwickler der <a href="https://www.doughwallet.net/" target="_blank" rel="noopener"><em>Dough Wallet</em></a> (eine Dogecoin-Variante der <a href="https://itunes.apple.com/us/app/breadwallet-bitcoin-wallet/id885251393?mt=8" target="_blank" rel="noopener"><em>Bread Wallet</em></a> &#8211; man beachte das geniale Wortspiel) aus Deutschland stammt.</p>
<h6>Themen und Sprecher</h6>
<p>Kommen wir zum inhaltlichen Teil. <a href="http://insidebitcoins.de/berlin2015/programm/" target="_blank" rel="noopener">Das Programm</a> hat mich nur am zweiten Tag so richtig überzeugt, der erste war mir etwas zu dünn. Das schieb ich aber auf meine eigenen Themenwünsche. Insgesamt wirkten die Inhalte der Konferenz allerdings sehr zusammengesetzt und ein bisschen zu bunt. So als müsste man die Slots um jeden Preis vollkriegen. Dieser Eindruck wurde zudem durch einige kurzfristig ausgetauschte Sessions unterstützt.</p>
<p>Auch waren dieses Jahr kaum große Namen des internationalen Bitcoin-Business in Berlin anzutreffen. Möglicherweise ist die fast gleichzeitig stattfindende <em><a href="http://mitbitcoinexpo.org/" target="_blank" rel="noopener">MIT Bitcoin Expo</a></em> für potentielle Gäste einfach das attraktivere Ziel gewesen. Aber wem will man da einen Vorwurf machen? Wenn man sich zwischen den USA und Deutschland entscheiden muss, ist Boston für jeden, der sich sowieso in ein Flugzeug setzen muss, beim Thema Bitcoin das progressivere und damit vielversprechendere Ziel.</p>
<h6>Fazit</h6>
<p>Kommen wir zu den Fragen, die sich nun stellen. Wie ist die <em>Inside Bitcoins Berlin</em> einzuordnen? In jedem Fall nicht so, <a href="http://www.taz.de/!155757/" target="_blank" rel="noopener">wie die <em>taz</em> es tut</a>, indem sie diese als <em>&#8222;weltweit größte Konferenz und Ausstellung zum Thema virtuelle Währung&#8220;</em> bezeichnet. Das stimmt so einfach nicht. Sogar das Gegenteil ist der Fall. War die <em>Inside Bitcoins</em> in Berlin letztes Jahr noch eine internationale Konferenz, muss man die <em>Inside Bitcoins</em> 2015 wohl als regionale Konferenz beschreiben. Für die Community in Deutschland und den Nachbarländern kann das durchaus von Vorteil sein. An überregionaler Strahl- und Anziehungskraft hat die <em>Inside Bitcoins</em> in Berlin allerdings verloren.</p>
<p>Hat sich der Besuch gelohnt? In jedem Fall. Ich habe viele interessante Gespräche geführt und alte Bekannte aus der deutschsprachigen Community wiedergetroffen und neue kennen gelernt. Als zentraler Treffpunkt im Jahr ist die Bedeutung solch einer Konferenz nicht zu unterschätzen. Zudem habe ich auch inhaltlich ein paar Highlights (für mich) erlebt. Es bleibt aber auch noch Luft nach oben.</p>
<p>Wird es kommendes Jahr noch einmal die <em>Inside Bitcoins</em> in Berlin geben? Der Organisator <span class="st">Stewart Quealy sagte mir, dass das durchaus geplant sei und ich würde mich freuen, wenn es so wäre. Allerdings habe ich auch Zweifel. Dass die erste <em>Inside Bitcoins</em> in Berlin ein so großer Erfolg war, lag auch daran, dass es (soweit ich weiß) die erste große Bitcoin-Konferenz auf dem europäischen Festland überhaupt war und dass man vergangenes Jahr ein Ticket noch für ca. einen Bitcoin bekam. </span></p>
<p><span class="st">Mittlerweile ist die Konferenz-Konkurrenz enorm gewachsen &#8211; es gibt Bitcoin-Konferenzen in jedem Winkel der Welt &#8211; und der Kurs ist so stark gesunken, dass die gleichbleibenden Ticketpreise im mittleren dreistelligen Eurobereich in Bitcoins gerechnet enorm viel teurer geworden sind. Gerade für Unentschlossene kann das das K.O.-Kriterium sein.<br />
</span></p>
<p>In jedem Fall wäre es jedoch ein Verlust, wenn sich die <em>Inside Bitcoins</em> aus Berlin zurückziehen würde. Das würde nämlich bedeuten, dass Deutschland droht in Sachen Bitcoin noch weiter den Anschluss zu verlieren.</p>
<p>PS: Wer noch mehr über die Konferenzinhalte und die Leute vor Ort erfahren möchte, dem empfehle ich die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=A4KiT1Iebu8" target="_blank" rel="noopener">von Berliner Bitcoinern für das <em>World Crypto Network</em> gemachten Videos</a>.</p>
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		<title>Inside Bitcoins &#8211; Auf der Bitcoin-Konferenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2015 08:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute und morgen bin ich auf der Inside Bitcoins-Konferenz in Berlin unterwegs. Das bedeutet hier im Blog wird es die kommenden Tage etwas ruhiger werden, danach aber umso spannender. Denn ich werde natürlich versuchen mit so vielen Menschen wie möglich ins Gespräch zu kommen. An wichtigen Themen und offenen Fragen  mangelte es ja wahrlich nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute und morgen bin ich auf der <a href="http://insidebitcoins.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Inside Bitcoins</em>-Konferenz</a> in Berlin unterwegs. Das bedeutet hier im Blog wird es die kommenden Tage etwas ruhiger werden, danach aber umso spannender. Denn ich werde natürlich versuchen mit so vielen Menschen wie möglich ins Gespräch zu kommen. An wichtigen Themen und offenen Fragen  mangelte es ja wahrlich nicht und die Ergebnisse gibt es dann nach und nach hier im Blog und im Radio.</p>
<h6>Der Sound Smart-Praxistest</h6>
<p>Große Lust habe ich auch ganz unvoreingenommen den <a href="http://us3.campaign-archive2.com/?u=c39de4e536e5e86994c064566&amp;id=5426b12539&amp;e=16b59d69dd" target="_blank" rel="noopener"><em>Sound Smart at #BitcoinConf-Guide</em></a> von Ryan Selkis zu testen und zu schauen wie die Leute reagieren. Das könnte wirklich amüsant werden. Allerdings muss ich mir dafür noch &#8211; Punkt 7 &#8211; ein <em>favourite</em> Hass-Bitcoin-Unternehmen aussuchen und den zugehörigen Grund.<em><br />
</em></p>
<p>In jedem Fall wird für die kommenden Tage <em><a href="https://twitter.com/thecoinspondent" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></em> voraussichtlich mein Hauptkommunikations- und Publikationstool sein. Falls ihr auch vor Ort seid, könnt ihr mich darüber am besten erreichen. Vielleicht treffen wir uns dann auf ein Käffchen, ein Interview oder einfach nur um über <em>favourite</em> Hass-Bitcoin-Unternehmen zu fachsimpeln.</p>
<p>Wer die Berichterstattung unterstützen möchte &#8211; Reisekosten, Spesen und so. Gerne!</p>
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