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	<title>Bitkom &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Bitkom &#8211; The Coinspondent</title>
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	<item>
		<title>Bitkom veröffentlicht wirren Blockchain-Leitfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 09:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich hatte mich tatsächlich ein bisschen gefreut, als der Bitkom am Freitag seinen Blockchain-Leitfaden veröffentlichte. Nicht, weil ich den tatsächlich am Wochenende hätte lesen wollen, sondern vielmehr, weil ein fundiert recherchierter und gut geschriebener Leitfaden zur Bitcoin-/Blockchain-Thematik im deutschsprachigen Raum bislang fehlt. Von wem sollte der aber auch kommen, wenn nicht vom großen Branchenverband selbst? [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mich tatsächlich ein bisschen gefreut, als der <em>Bitkom</em> am Freitag <span class="removed_link" title="https://www.bitkom.org/noindex/Publikationen/2016/Leitfaden/Blockchain/161104-LF-Blockchain-final.pdf">seinen Blockchain-Leitfaden</span> veröffentlichte.</p>
<p>Nicht, weil ich den tatsächlich am Wochenende hätte lesen wollen, sondern vielmehr, weil ein fundiert recherchierter und gut geschriebener Leitfaden zur Bitcoin-/Blockchain-Thematik im deutschsprachigen Raum bislang fehlt. Von wem sollte der aber auch kommen, wenn nicht vom großen Branchenverband selbst?</p>
<h6>Große Erwartung, herbe Enttäuschung</h6>
<p>Nun habe ich ihn gelesen. Doch leider war das alles andere als eine Freude. Denn anstatt zu klären, einzuordnen und Orientierung zu geben, verwirrt dieser Leitfaden durch leserferne Sprache, Flucht in abstrakte Formulierungen, peinliche Fehler und selbstverschuldete Widersprüche. Es mag hart klingen, aber mit dieser unausgegorenen Veröffentlichungen haben der <em>Bitkom</em> und die beteiligten Partner weder uns noch sich selbst einen Gefallen getan.</p>
<p><span id="more-10682"></span></p>
<p>Dabei geht es eigentlich ganz durchdacht los. Durch eine Abgrenzung von <em>&#8222;Bitcoin&#8220;</em>, <em>&#8222;Kryptowährungen&#8220;</em>, <em>&#8222;Blockchain-Technologie&#8220;</em> und <em>&#8222;Distributed Ledger-Technologie&#8220;</em> soll zunächst Klarheit über die zu behandelten Begrifflichkeiten geschaffen werden. Doch weder gelingt das so richtig präzise und trennscharf, noch ohne Fehler. So werden zum Beispiel <em>Litecoin</em> und <em>Dogecoin</em> als Kryptowährungen dargestellt, die ebenfalls auf der Bitcoin-Blockchain laufen. Wohingegen <em>Ethereum</em> und <em>Ripple</em> eigene Blockchains hätten. Man könnte hier ein Auge zudrücken und sagen, dass das nur missverständlich ausgedrückt ist, wenn es denn der einzige Fehler wäre. Ist es nur eben nicht.</p>
<h6>Unbegründete Behauptungen, schlechte Quellen, heiße Luft</h6>
<p>Auch beim Thema Mining gibt es recht wilde Behauptungen. So steht auf Seite 26:</p>
<p><em>&#8222;Neben dem in Kapitel 3 beschriebenen Ökosystem sind bei Bitcoin vor allem die Miner hervorzuheben. Das größte Blockchain Netzwerk des Planeten verbraucht in etwa halb so viel Energie wie Irland. </em>(Anm.: Woher weiß man das? Quellenangabe fehlt)<em> Die Anzahl der Miner, die den Großteil dieses Energieverbrauches repräsentieren, ist nicht genau bekannt.</em> (Anm.: Wie kommt man dann auf den Energieverbrauch-Irland-Vergleich?)<em> Der größte Teil der Blöcke wird von Mining-Pools verarbeitet, über die selten bekannt ist, wie viele Nodes und Eigentümer letztendlich dahinterstehen. </em>(Anm.: Was haben Nodes in einem Mining-Pool verloren? Es gibt einen Unterschied zwischen Nodes und Minern.) <em>Die Mining-Pools sind derzeit überwiegend in China zu finden. Dort hat die Kryptowährung nach einem ersten Verbot wieder an Beliebtheit gewonnen, bietet sie doch Anonymität. </em>(Anm.: Ernsthaft? Ende 2016 behauptet der große Branchenverband der Digitalwirtschaft noch immer Bitcoin sei anonym? Das ist echt hart, denn es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass Bitcoin, wenn dann, pseudonym ist. Um echte Anonymität buhlen derzeit eher die Kryptowährungen <em>Monero</em> und <em>ZCash</em>)<em>&#8222;</em></p>

<p>Leider ist dieser Absatz nur ein Beispiel für viele weitere Ungenauigkeiten. So wird bspw. auch der Begriff <em>&#8222;Miner&#8220;</em> im ganzen Leitfaden nicht eindeutig beschrieben und es bleibt an vielen Stellen Interpretationssache, ob gerade über das technische Gerät im Netzwerk gesprochen wird oder über dessen Besitzer.</p>
<h6>Warum konkret, wenn es auch abstrakt geht?</h6>
<p>Gerade solche Feinheiten lassen jedoch erkennen, ob man einen Text vor sich hat, der jederzeit weiß, wovon er spricht oder der versucht seine Unwissenheit mit möglichst vielen, möglichst vagen Abstraktionen zu überspielen. Beispiel:</p>
<p><em>&#8222;Das Projekt erfreut sich seit seinem offiziellen Start im Februar 2016 regen Zuspruchs aus allen Bereichen der Blockchain-Wertschöpfungskette. Das stattliche Lineup der beitragenden Unternehmen und Organisationen wird in der kommenden Zeit einen signifikanten Beitrag zur Weiterentwicklung der Distributed Ledger-Technologie leisten.&#8220;</em> (Ich löse hier nicht auf, worum es hier geht.)</p>
<p>Bemerkenswert schwammig ist auch:</p>
<p><em>&#8222;Determinierend für die Weiterentwicklung wird sein, inwieweit das Innovationsgeschehen bei Cloud- Rechnerleistungs- und Speicherkapazitäten die erforderlichen technischen Rahmenbedingungen bereitstellt, um den größtmöglichen Nutzen aus der DLT zu realisieren.&#8220;</em></p>

<p>Klingt gut, sagt aber gar nichts. Und wenn es nichts zu sagen gibt, dann sollte man es auch lassen. Wobei es schon bemerkenswert ist, dass immer dann, wenn es in dem Leitfaden doch konkret wird (eher die zweite Hälfte), es nicht um &#8222;Blockchain&#8220;, sondern um Bitcoin geht. Nur so als Randnotiz.</p>
<p>Ansonsten geht es, natürlich, auch noch um <em>&#8222;private Blockchains&#8220;</em>. Aber auch hier leider ohne die richtigen und notwendigen Fragen zu stellen, die zwangsläufig zu dem Schluss führen, dass <em>&#8222;private Blockchains&#8220;</em> a) nicht funktionieren oder b) einfach keine Blockchains sind, sondern im besten Fall anderweitige auf Kryptographie beruhende Effizienzmaßnahmen. Private Anwendungen auf Basis einer echten Blockchain sind dabei ein ganz anderes Thema, tauchen aber leider in diesem Leitfaden nicht auf. Schade.</p>
<p>Dafür ist auch <a href="http://coinspondent.de/2016/06/21/plopp-oder-das-ende-der-dao/">die <em>DAO</em></a> Thema, wird aber fälschlicherweise als erste dezentrale autonome Organisation überhaupt dargestellt. War sie aber nicht &#8211; lediglich die bislang bekannteste. Aber da kann man schon fast drüber hinweg sehen, im Vergleich zu dem, was noch kommt. Denn ganz schlimm wird es noch einmal im Kapitel <em>&#8222;Verantwortlichkeit&#8220;</em>:</p>
<p><em>&#8222;Zivilrechtlich stellt sich die Frage nach der Verantwortlichkeit des Miners für die Prüfung der einzelnen Transaktionen bzw. für den Proof of Work, insbesondere wenn sich im Laufe der Zeit herausstellt, dass die Transaktion doch nicht hätte validiert werden dürfen, weil z.B. der Rechner des Miners ein Double Spending übersehen hat.&#8220;</em></p>

<p>Das ist &#8230; das ist &#8230; so schlimm. Das tut beim Lesen schon weh, wenn jemand das Prinzip &#8222;Blockchain&#8220; und den zugrunde liegenden Konsens-Mechanismus so gar nicht verstanden zu haben scheint.</p>
<h6>Die goldene Nadel im Misthaufen</h6>
<p>Aber wie so oft. Trotz gravierender Mängel gibt es auch in diesem Leitfaden einige Lichtblicke. Die recht detaillierte Einordnung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen im Hinblick auf die deutsche Finanzmarktregulierung ist durchaus eine solide und hilfreiche Zusammenfassung, die dem Wort &#8222;Leitfaden&#8220; gerecht wird.</p>
<h6>Fazit: Bitte dringend überarbeiten!</h6>
<p>Nichtsdestotrotz kann das aber nicht über die vielen Schwächen hinwegdeuten. Dass diese insbesondere in den Grundlagen liegen, ist besonders fatal. Denn damit sind auch die daraus resultierenden Schlussfolgerungen hinfällig. Davon gibt es aber ohnehin nicht sehr viele. Es handelt sich mehr um eine Zusammenfassung des aktuellen Hätte-Könnte-Wäre-Hypes um den Begriff &#8222;Blockchain&#8220;, in dem der Begriff generell viel zu oft falsch oder missverständlich benutzt wird.</p>
<p>Letztlich bleibt für diesen Leitfaden nur eine baldige, gründliche Überarbeitung. Sowohl stilistisch als auch inhaltlich. Kommen dann aber noch ein paar richtig gut durchdachte Ideen und etwas mehr thematische Weitsicht hinzu, könnte es vielleicht doch noch der hilfreiche Leitfaden werden, an dem es hierzulande vorerst aber leider weiterhin fehlt.</p>
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		<title>hub conference &#8211; Mehr Bitcoin als erwartet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 13:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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		<category><![CDATA[hub conference]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich stehe noch unter dem Einfluss einer Weisheitszahn-OP, deswegen fasse ich mich kurz mit meiner Zusammenfassung der hub conference vergangene Woche: die war ziemlich beeindruckend und das Thema Bitcoin/Blockchain war gut vertreten. Karl-Theodor zu Guttenberg feiert die Blockchain Die meisten Leute hat diesbezüglich wohl Karl-Theodor zu Guttenberg auf der Hauptbühne erreicht, als er über die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stehe noch unter dem Einfluss einer Weisheitszahn-OP, deswegen fasse ich mich kurz mit meiner Zusammenfassung der <em><a href="http://coinspondent.de/2015/12/09/bitcoin-blockchain-auf-der-hub-conference/" target="_blank" rel="noopener">hub conference</a></em> vergangene Woche: die war ziemlich beeindruckend und das Thema Bitcoin/Blockchain war gut vertreten.</p>
<p><span id="more-9252"></span></p>
<h6>Karl-Theodor zu Guttenberg feiert die Blockchain</h6>
<p>Die meisten Leute hat diesbezüglich wohl <a href="https://youtu.be/dgdZUA96UBU" target="_blank" rel="noopener">Karl-Theodor zu Guttenberg auf der Hauptbühne</a> erreicht, als er über die großen Themen für das kommende Jahr gesprochen hat und sich dabei in das Thema Blockchain so richtig reinsteigern konnte (ab Minute 20). Ganz ehrlich &#8211; mit dieser Einstellung könnte er von mir aus auch wieder zurück in die deutsche Politik kommen. Der Zukunftstauglichkeit des Landes würde das jedenfalls gut tun.</p>
<p>Dann gab es das explizite <a href="https://youtu.be/YRvWv7Puk5k" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin &amp; Blockchain-Panel</a>, auf dem Jens Wiechers, Steffen von Blumröder und ich das Thema vor allem mit Hinblick auf die Finanzbranche etwas ausführlicher diskutiert haben. Auch hier war da Interesse groß &#8211; kein Platz mehr frei &#8211; und mein guter Vorsatz fürs kommende Jahr, mein Schulenglisch mal auf ein besseres Niveau zu heben, steht.</p>
<p>Anschließend hat <a href="http://coinspondent.de/2015/08/03/satoshipay-nanopayment-aus-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Meinhard Benn von</a> <em>SatoshiPay</em> noch <a href="https://youtu.be/wZSvuqEgook" target="_blank" rel="noopener">in drei Minuten gepitcht</a>. Das war allerdings nur Bitcoin ganz am Rande.</p>
<h6>Bitcoin auf der hub conference auch zwischendurch ein Thema</h6>
<p>Ansonsten habe ich mich mit sehr vielen Menschen über Bitcoin und die Blockchain unterhalten und das Interesse war jedes Mal groß, egal welchen beruflichen Background der oder diejenige hatte.</p>
<p><a href="http://coinspondent.de/2015/05/08/die-republica-zu-ignorieren-ist-okay/" target="_blank" rel="noopener">Meine Vermutung</a>, dass die <em>hub conference</em> also beim Thema Bitcoin/Blockchain bedeutend relevanter ist, als die am gleichen Ort stattfindenden Netzkonferenz <em>Republica</em>, hat sich absolut bestätigt. Aber nach der nächsten <em>Republica</em> sieht das ja <del>vielleicht</del> hoffentlich schon wieder ganz anders aus.</p>
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		<title>Bitcoin &#038; Blockchain auf der hub conference</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 09:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Morgen, den 10. Dezember findet in Berlin die hub conference statt, der Trendkongress des Bitkom. Ich werde vor Ort sein, denn mit &#8222;Bitcoin &#38; Blockchain – the Finance Disruption&#8220; gibt es eine Session, die mich ganz besonders interessiert. Und dass ich dabei nicht nur im Publikum sitzen werde, sondern gemeinsam mit Jens Wiechers (u.a. Dogecoin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="eventTitle">Morgen, den 10. Dezember findet in Berlin die <span class="removed_link" title="https://www.hub.berlin/de"><em>hub conference</em></span> statt, der Trendkongress des <em>Bitkom. </em>Ich werde vor Ort sein, denn mit <span class="removed_link" title="https://www.hub.berlin/de/bitcoin-blockchain-%E2%80%93-finance-disruption">&#8222;<em>Bitcoin &amp; Blockchain – the Finance Disruption&#8220;</em></span> gibt es eine Session, die mich ganz besonders interessiert. Und dass ich dabei nicht nur im Publikum sitzen werde, sondern gemeinsam mit <a href="https://www.linkedin.com/in/jwiechers" target="_blank" rel="noopener">Jens Wiechers (<em>u.a. Dogecoin Foundation</em>)</a> und <a href="http://coinspondent.de/2015/07/29/bitkom-bitcoin-sollte-in-deutschland-viel-verbreiteter-sein/">Steffen von Blumröder (<em>Bitkom</em>)</a> auf dem Podium diskutieren darf, freut mich besonders.</p>
<h6 class="eventTitle">Bitkom mit steiler Bitcoin-These zur hub conference</h6>
<p class="eventTitle">Der <em>Bitkom</em> hat dabei vor wenigen Tagen selbst dafür gesorgt, dass die Session auch ein ordentliches Siedesteinchen hat, an dem wir uns hochkochen können. Pünktlich vor der<em> hub conference</em> hat er die Ergebnisse einer in Auftrag gegebenen Studie veröffentlicht, in der 102 Geschäftsführer bzw. Vorstandsmitglieder deutscher Finanzunternehmen zu Bitcoin befragt wurden. Fazit: <em><span class="removed_link" title="https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Finanzexperten-geben-Bitcoins-nur-geringe-Chancen.html">&#8222;Finanzexperten geben Bitcoins nur geringe Chancen&#8220;.</span> </em>Wenn diese These keine spannende Runde verspricht &#8230;</p>
<p class="eventTitle">Wer ebenfalls vor Ort ist: die Session startet um 13:05 Uhr auf der <em>Black Stage. </em>Wer Lust hat, sich davor oder danach zu treffen, twittert mich am besten kurz an. Ansonsten: Nachberichterstattung folgt.</p>
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		<title>Bitcoin, der BITKOM und die Black-Box-Banken</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/07/18/bitcoin-der-bitkom-und-die-black-box-banken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2015 08:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
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					<description><![CDATA[Es ist unstrittig, dass Banken in der Bitcoin-Community (und darüber hinaus) einen eher schlechten Ruf haben. Für manche sind sie geradezu das Feindbild Nummer eins und selbst die, die das nicht so drastisch sehen, stehen &#8222;den Banken&#8220; in der Regel dennoch ablehnend und kritisch gegenüber. Die Rollen sind also klar verteilt. Wir, die guten Menschen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist unstrittig, dass Banken in der Bitcoin-Community (und darüber hinaus) einen eher schlechten Ruf haben. Für manche sind sie geradezu das Feindbild Nummer eins und selbst die, die das nicht so drastisch sehen, stehen &#8222;den Banken&#8220; in der Regel dennoch ablehnend und kritisch gegenüber. Die Rollen sind also klar verteilt. Wir, die guten Menschen, auf der einen Seite, die bösen Banken auf der anderen.</p>
<h6>Die Banken als Black Box</h6>
<p>Dass solch ein Schwarz-Weiß-Denken jedoch zu einfach ist, zeigte die vom <em>BITKOM</em> veranstaltete Fachkonferenz <span class="removed_link" title="https://www.bitkom.org/Themen/Branchen/Banking-Finance/Inhaltsseite.html"><em>Digitalisierung des Finanzmarktes / Bargeldlose Gesellschaft</em></span> Mitte Juni in Berlin. Auf diesem hochkarätig besetzten Klassentreffen der digitalen Geldwirtschaft wurde nämlich deutlich, dass &#8222;die Banken&#8220; gar nicht das sind, als das sie in der Öffentlichkeit oftmals gelten: undurchsichtige Institutionen, die über der Gesellschaft schwebend eigenmächtig und vollkommen losgelöst nicht nachvollziehbare Entscheidungen treffen, die nur der eigenen Profitmaximierung dienen, sondern Menschen, die Entscheidungen treffen müssen um unter dem Druck der Politik, der Konkurrenz, der Kunden und der Digitalisierung Zukunftsperspektiven zu entwickeln.</p>
<p>Dass &#8222;die Banken&#8220; dennoch diesen Negativstatus als intransparente Black Box haben, der sich, ganz nebenbei erwähnt, erstaunlich stark von der eigenen Selbstwahrnehmung  unterscheidet, ist ihre eigene Schuld. Zum Glück waren jedoch auch Bitcoin und die Blockchain-Technologie dieses Jahr ein Schwerpunktthema auf dem Fachkongress. Denn es rumort kräftig in der Bankenbranche und Bitcoin, so scheint es, ist das Werkzeug, dass die Black Box &#8222;Banken&#8220; endlich aufbricht. Allerdings, auch das ist deutlich geworden, ist der Weg noch lang.</p>
<p><span id="more-7760"></span></p>
<h6>Die beschränkte Weltsicht des Bundesfinanzministeriums</h6>
<p>Das betrifft nicht nur die Banken, sondern auch die Politik und zeigte sich schon <a href="https://youtu.be/Z6FaUKgH4sg" target="_blank" rel="noopener">in der Keynote des damaligen Finanzstaatssekretärs Steffen Kampeter</a>. Dessen Manuskript erinnerte nicht nur stark an den Bestellzettelblock der Lokalität, in der die CDU-Bundestagsfraktion zeitgleich ihr Sommerfest abhielt, sondern Kampeter ließ auch unverblümt durchblicken, dass die Feier dort der Ort sei, an dem er eigentlich gerade lieber wäre.</p>
<p>Inwieweit also das, was Kampeter dann aber doch noch ad hoc zusammenstammelte, repräsentativ für das Bundesfinanzministerium steht, ist schwer einzuschätzen. Immerhin war<span class="removed_link" title="https://www.tagesschau.de/inland/kampeter-103.html"> kurz zuvor bereits bekannt geworden</span>, dass Kampeter sein Amt aufgibt und aus der Politik in die Wirtschaft wechselt. Dementsprechend hatte seine Keynote leider den Charme eines reinen <em>Who cares?</em>-Pflichttermins.</p>
<h6>Die digitale Finanzwelt ist eine Scheibe</h6>
<p>Dennoch war Kampeter zu dem Zeitpunkt offizieller Repräsentant des Bundesfinanzministeriums und dass er als solcher zwar viel redete, aber letztlich wenig sagte, ist auch ein Zeichen von Ahnungslosigkeit. Eine seiner Aussagen wirkte jedoch besonders bizarr. Zum Thema Digitalisierung sagte Kampeter:</p>
<p><em>&#8222;Der erste Bereich, den ich ansprechen möchte, sind neue nationale Chancen/Nutzen im Bereich der Finanzmärkte. [&#8230;] Worum geht&#8217;s? Es geht um leihen, bezahlen und überweisen. Damit habe ich den Markt, glaube ich, hinreichend beschrieben.&#8220;</em> (ab Minute 9:50)</p>
<p>Diese Aussage hat nicht nur mich mit der Frage zurück gelassen, ob Steffen Kampeter in den vergangenen sechseinhalb Jahren jemals auch nur eine Zeile über Bitcoin und das Potential der Blockchain gelesen hat? <a href="https://www.ethereum.org/" target="_blank" rel="noopener">Programmierbares Geld</a>, <a href="http://www.coindesk.com/ibm-reveals-proof-concept-blockchain-powered-internet-things/" target="_blank" rel="noopener">das Internet der Dinge</a>, <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/links/altcoins-bitcoin-2-0/">nichtmonetäre Blockchain-Anwendungen</span>. Im Weltbild von Kampeter scheint das alles jenseits aller Vorstellungskraft.</p>
<p>Möglicherweise war das nur die Aussage eines scheidenden Amtsinhabers, der eine der letzten Pflichtveranstaltungen einfach nur mit möglichst wenig Aufwand über die Bühne bringen will und erzählt, was er meint, das das Publikum hören will. Möglicherweise &#8211; und das wäre beängstigend &#8211; ist das aber tatsächlich die Vorstellung des Bundesfinanzministeriums, dessen Grundeinstellung Kampeter ja zuvor explizit betonte wiederzugeben. Leihen, bezahlen und überweisen &#8211; die digitale Welt des Bundesfinanzministeriums wäre eine Scheibe.</p>
<h6>Gute Gespräche und Bullshit-Bingo</h6>
<p>Unabhängig von diesem merkwürdigen Auftritt war die Fachkonferenz aber eine wirklich gut organisierte und abwechslungsreiche Veranstaltung und wäre Kampeter am zweiten Tag wiedergekommen, hätte er noch einiges lernen können. Dann ging es nämlich um die vier Schwerpunkte <a href="https://youtu.be/7PziTpoLB5c" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Digital Trust&#8220;</a>, <a href="https://youtu.be/TMYDwbZtdk4" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Compliance&#8220;</a>, <a href="https://youtu.be/esant8wfOhQ" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Mobile &amp; Instant Payments&#8220;</a> und <a href="https://youtu.be/hCSG7USF8eQ" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin &amp; Blockchains&#8220;.</a></p>
<p>Die ersten drei Themen waren dabei manchmal spannend, manchmal etwas dröge, was aber an der Grundeinstellung der jeweils Beteiligten lag. Die einen sprachen begeistert über Innovation und Chancen. Denen konnte man sehr gut zuhören. Die anderen beklagten sich über die vielen Regeln und Gesetze, die sie einhalten müssten, was das alles koste und wie man da noch Geld verdienen solle. Letztere waren in der Regel auch die besonders heißen Kandidaten für eine Runde Bullshit-Bingo. Ich habe irgendwann jedoch aufgehört die gefallenen <em>&#8222;Mindsets&#8220;</em>, <em>&#8222;Kunden-Relationships&#8220;,</em> <em>&#8222;Legacies&#8220;</em> und<em> &#8222;Lifecycle-Managements&#8220;</em> zu zählen, denn richtig interessant wurde es ohnehin erst am Nachmittag.</p>
<h6>Die Branche liest sich selbst die Leviten</h6>
<p>Dann stand nämlich das Fokusthema Bitcoin &amp; Blockchain auf der Agenda und das hatte es in sich. Zunächst redete sich Matthias Kröner, CEO der <em>Fidor Bank</em> in Rage und nutze das Podium um nicht nur der anwesenden Bankenbranche mal ordentlich die Leviten zu lesen, sondern auch um seinem Frust über die (digitale) Inkompetenz der Politik Luft zu machen. Nicht ohne begründete Beispiele wohlgemerkt und das ist leider ebenso unterhaltsam wie traurig aber wahr (bis Minute 35:30).</p>
<p>In Anschluss daran folgte noch eine Podiumsdiskussion, an der u.a. die beiden MdB <a href="https://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete18/biografien/Z/zimmermann_jens/259596" target="_blank" rel="noopener">Jens Zimmermann (SPD)</a> und <a href="http://www.dr-andreas-nick.de/" target="_blank" rel="noopener">Andreas Nick (CDU)</a> teilnahmen. Von ersterem ist ja bereits spätestens seit der <a href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/" target="_blank" rel="noopener">digitalen Agenda im Herbst vergangenen Jahres</a> bekannt, dass er sich für Bitcoin interessiert. Schön, dass es mit Andreas Nick nun auch einen zweiten (sic!) Bundestagsabgeordneten gibt.</p>
<p>Auch dieses Panel empfehle ich sich in Gänze anzuschauen, denn ein besonders interessanter Aspekt, der behandelt wurde, war die Regulierung, von der sogar die Politik (Zimmermann) mittlerweile sagt, dass es ein unmöglicher Zustand ist, alles in der Schwebe zu lassen. Vielmehr müsse beim Thema Bitcoin endlich Rechtssicherheit geschaffen werden, damit Startups leichter gründen können. Auch die <em>BaFin</em> müsse dafür unternehmerfreundlicher werden.</p>
<p>Klare Worte, denen nun allerdings auch Taten folgen müssen.</p>
<h6>Fazit &#8211; Bitcoin wirkt. Aber langsam.</h6>
<p>Dass der <em>BITKOM</em> Bitcoin schon länger auf dem Schirm hat, war bereits bekannt. Mit dieser Fachtagung hat er nun aber eine wichtige Schnittstelle geschaffen, auf der sich Politik und Finanzbranche über die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung austauschen können. Dass dafür auf beiden Seiten großer Bedarf ist, wurde offensichtlich. Vor allem die Vertreter von Banken ließen durchblicken, dass es ihnen große Probleme bereitet ihr analog gewachsenes Geschäftsmodell grundsätzlich zu überdenken und für die digitale Welt neu zu erfinden. Bitcoin &#8211; auch das wurde deutlich &#8211; könnte auf Grund seiner wachsenden Bedeutung aber ein Hebel sein, der selbst die letzten Zögerer überzeugt, dass daran letztlich kein Weg vorbeiführt. Dennoch wird es aber noch eine ganze Weile dauern bis Bitcoin die Black-Box-Banken komplett aufgebrochen haben wird.</p>
<p><em><strong>Hinweis in eigener Sache:</strong> Reisekosten zu Veranstaltungen wie dieser zahle ich aus eigener Tasche. Ich finde es aber wichtig, dass jemand ausführlich darüber berichtet. Du kannst diese Arbeit mit einem Reisekosten-Zuschuss an die folgende Adresse unterstützen. Danke!   </em></p>
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		<title>Der BITKOM setzt Bitcoin auf die Agenda</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 08:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkongress]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin seit gestern auf der BITKOM-Fachkonferenz &#8222;Digitalisierung des Finanzmarktes&#8220; &#38; &#8222;Bargeldlose Gesellschaft&#8220;, denn dort wird heute nicht nur Bitcoin bzw. die Blockchain ein Thema sein, sondern es ist gleichzeitig auch die ideale Gelegenheit mal wieder ein bisschen auszuloten, wie es Deutschland Mitte 2015 mit der Bitcoin-Gretchenfrage hält. Neben den für solche Treffen obligatorischen Wirtschaftsvertretern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin seit gestern auf der <em><a href="https://www.bitkom.org/" target="_blank" rel="noopener">BITKOM</a></em>-Fachkonferenz <em>&#8222;Digitalisierung des Finanzmarktes&#8220; &amp; &#8222;Bargeldlose Gesellschaft&#8220;,</em> denn dort wird heute nicht nur Bitcoin bzw. die Blockchain ein Thema sein, sondern es ist gleichzeitig auch die ideale Gelegenheit mal wieder ein bisschen auszuloten, wie es Deutschland Mitte 2015 mit der Bitcoin-Gretchenfrage hält. Neben den für solche Treffen obligatorischen Wirtschaftsvertretern werden nämlich auch Politiker vor Ort sein und mir brennt da schon die ein oder andere Frage unter den Nägeln.</p>
<p>Wenn ich es schaffe, werd ich auch ein bisschen <a href="https://twitter.com/thecoinspondent" target="_blank" rel="noopener">was twittern</a>, ansonsten gibt es das Wichtigste dann im Nachgang hier im Blog.</p>
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