<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Bundestag &#8211; The Coinspondent</title>
	<atom:link href="https://coinspondent.de/tag/bundestag/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Apr 2023 16:01:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/06/The-Coinspondent-Bitcoin-Blog-FaviIcon-150x150.jpg</url>
	<title>Bundestag &#8211; The Coinspondent</title>
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Heute: Blockchain als Thema im Bundestag</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/03/09/heute-blockchain-im-bundestag/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2017/03/09/heute-blockchain-im-bundestag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2017 11:32:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=11205</guid>

					<description><![CDATA[Heute Vormittag fand im Bundestag eine Veranstaltung zum Thema: Blockchain in der Praxis. Konkrete Blockchain-basierte Geschäftsmodelle, Gesellschaftsformen und ihre rechtlichen Herausforderungen statt. Ich erwähne das hier allerdings mehr als Randnotiz, weil es wichtig, ist, zu dokumentieren, dass sich im Bundestag mit der Thematik auseinandergesetzt wird. Erwarten sollte man von der Veranstaltung darüber hinaus aber nicht allzu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Vormittag fand im Bundestag eine Veranstaltung zum Thema: <a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6245194837537091584/" target="_blank" rel="noopener"><em>Blockchain in der Praxis. Konkrete Blockchain-basierte Geschäftsmodelle, Gesellschaftsformen und ihre rechtlichen Herausforderungen</em></a> statt.</p>
<figure id="attachment_11208" aria-describedby="caption-attachment-11208" style="width: 450px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6245194837537091584/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-11208 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/03/Blockchain-im-Bundestag2-1.png" alt="Blockchain im Bundestag2 (1)" width="450" height="636" title="Heute: Blockchain als Thema im Bundestag 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/03/Blockchain-im-Bundestag2-1.png 450w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/03/Blockchain-im-Bundestag2-1-212x300.png 212w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /></a><figcaption id="caption-attachment-11208" class="wp-caption-text">Blockchain heute als Thema im Bundestag</figcaption></figure>
<p>Ich erwähne das hier allerdings mehr als Randnotiz, weil es wichtig, ist, zu dokumentieren, dass sich im Bundestag mit der Thematik auseinandergesetzt wird. Erwarten sollte man von der Veranstaltung darüber hinaus aber nicht allzu viel.</p>
<h6>Nicht mehr als ein ganz, ganz kleiner Schritt</h6>
<p>Die Agenda klingt, als würde man versuchen, das Thema so weit wie möglich herunter zu brechen. Das mag für die Arbeit von Abgeordneten praktikabel sein. Jeder, der sich aber selbst schon einmal mit <em>Blockchain, Smart Contracts</em> und<em> DAOs</em> beschäftigt hat, weiß, dass man ohne das entsprechende Hintergrundwissen nicht wirklich weit kommt und mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit mit mehr unbeantworteten Fragen aus der Veranstaltung gehen wird, als man rein gekommen ist. Dieses Fazit konnte man jedenfalls bereits 2014 ziehen, als sich <a href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/" target="_blank" rel="noopener">im Bundestag schon einmal &#8222;nur&#8220; mit Bitcoin auseinandergesetzt wurde</a>.</p>
<p>Besser wäre es also, wenn es nicht bei einer einzigen Veranstaltung zu der Thematik bleibt. Doch ich bin da wenig optimistisch.</p>
<p>Abschließend noch fürs Protokoll: Die beiden einladenden MdB sind von der CDU.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2017/03/09/heute-blockchain-im-bundestag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin Presseschau #50</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/21/bitcoin-presseschau-50/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/12/21/bitcoin-presseschau-50/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefängnis]]></category>
		<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=4473</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Für die Woche vom 15. bis 21. Dezember 2014 mit folgenden Themen: [toc] Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230; geht weiter runter. Passend dazu: &#8222;Bitcoin is the worst investment of 2014&#8220;, was so aber nicht ganz stimmt. Schlimmer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Für die Woche vom 15. bis 21. Dezember 2014 mit folgenden Themen:</span> [toc]</p>
<p><span id="more-4473"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230; geht weiter runter. Passend dazu: <a href="http://qz.com/312598/bitcoin-is-the-worst-investment-of-2014/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin is the worst investment of 2014&#8220;</a>, was so aber nicht ganz stimmt. <a href="http://www.crappystocks.com/worst-stocks-of-2014/" target="_blank" rel="noopener">Schlimmer geht immer</a>, aber daran sollte man sich nicht orientieren.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4321 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/12/2014-12-14_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2014-12-14_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin Presseschau #50 5"> <img decoding="async" class=" size-full wp-image-4476 alignnone" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/12/2014-12-21_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2014-12-21_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin Presseschau #50 6"></p>
<p>Nichtsdestotrotz &#8211; es gibt weiter viele gute Nachrichten aus dem Bitcoin-Ökosystem, das auch hierzulande &#8211; wenn auch noch im kleinen Maßstab &#8211; Arbeitsplätze schafft.</p>
<h4>#Digitales Bezahlen &#8211; Der Bitcoin-Podcast</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3618 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg" alt="On The Air" width="672" height="372" title="Bitcoin Presseschau #50 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Diese Woche stand der Podcast <em>#Digitales Bezahlen</em> passend zur Jahreszeit ganz im Zeichen von <em>Cold Storage</em>, dem sicheren Aufbewahren von Bitcoin. Und weil es die letzte Folge vor Weihnachten war, <a title="Cold Storage &amp; Weihnachtsgewinne" href="http://coinspondent.de/2014/12/17/cold-storage-weihnachtsgewinne/">gab es auch ein paar Geschenke</a>.</p>
<p>Links und eine Übersicht über alle bisherigen Episoden, sowie den RSS-Podcast-Feed gibt es auf der <a title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#Digitales Bezahlen</em>-Seite</a>.</p>
<h4>Links und Nachrichten der Woche</h4>
<h6>Das Wirtschaftsministerium ist Pro-Bitcoin-Umsatzsteuer</h6>
<p>Auf Initiative aus Schweden soll der Europäische Gerichtshof über die Umsatzbesteuerung von Bitcoins entscheiden. Das Verfahren läuft schon eine ganze Weile und mit Berufung auf den Ausgang ebendieses Verfahrens haben sich deutsche Entscheidungsträger immer wieder vor einer eigenen Stellungnahme gedrückt. Man wolle erst abwarten, wie das Urteil laute, so zuletzt auch die Aussage von MdB Jens Zimmermann (SPD), <a title="“Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang”" href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/" target="_blank" rel="noopener">als er Bitcoin im Oktober im Bundestag auf die digitale Agenda setzte</a>.</p>
<p>Bis auf die beiden Anfragen von <span class="removed_link" title="http://www.frank-schaeffler.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2013/10/2013_09_27-Antwort-Koschyk-Bitcoin3.pdf">ex-MdB Frank Schäffler (FDP)</span> und <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2014/05/140512-Antwort-PStS-Meister.pdf">MdB Tim Ostermann (CDU)</span> von September 2013 bzw. Mai 2014 und einer Einstufung der <a href="http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Merkblatt/mb_111222_zag.html?nn=2818474#doc2675944bodyText29" target="_blank" rel="noopener">BaFin von 2011</a>, dass Bitcoin “Rechnungseinheiten” sind, gab es dementsprechend wenig Offizielles zum Stand der Umsatzsteuer hier in Deutschland.</p>
<p>Dem <em>Bundesverband Bitcoin e.V.</em> sind nun jedoch <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2014/12/Eingabe-Deutschland-ECJ.pdf">Unterlagen zugespielt worden</span>, in denen das von der SPD geführte Wirtschaftsministerium offenbar bereits Mitte September eindeutig Stellung bezogen hat und zwar Pro-Mehrwertssteuer. <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/die-bundesregierung-auf-abwegen/">Der Bundesverband kritisiert das</span>.</p>
<h6>Australien bleibt Bitcoin-avers</h6>
<p>Vielleicht sollte das Wirtschaftsministerium mal einen Blick nach <em>Down Under</em> werfen. Mit weiteren <a href="http://www.theguardian.com/technology/2014/dec/19/bitcoin-hit-tax-blow-australia" target="_blank" rel="noopener">regiden Entscheidungen zur Besteuerung von Bitcoin-Transaktionen</a> pflegt Australien sein für Bitcoin-Unternehmen unattraktives Image. Die Folge: Unternehmen verlegen ihren Sitz oder machen dicht.</p>
<h6>&#8222;Time&#8220;-Verlag akzeptiert Bitcoin</h6>
<p>Damit steigt nun auch <span class="removed_link" title="http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/internet-time-verlag-akzeptiert-bitcoin-als-zahlungsmittel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141217-99-03940">das erste größere Medienhaus auf digitales Geld um</span> und <em>Coinbase</em> sichert sich einen prominenten Großkunden, <a title="Bitcoin-Presseschau #49" href="http://coinspondent.de/2014/12/14/bitcoin-presseschau-49/" target="_blank" rel="noopener">nachdem <em>BitPay</em> vergangene Woche mit <em>Microsoft</em> auftrumpfen</a> konnte. Immerhin erreicht <em>Time Inc. </em>nach eigenen Angaben <a href="http://dealbook.nytimes.com/2014/12/16/time-inc-begins-accepting-bitcoin-payments/" target="_blank" rel="noopener">130 Millionen Leser</a>.</p>
<h6>Gefängnisstrafe für Bitcoin-Pionier</h6>
<p>Charlie Shrem, einer der frühen Bitcoin-Enthusiasten, Unternehmer und Gründungsmitglied der <em>Bitcoin Foundation</em>, ist diese Woche<a href="http://insidebitcoins.com/news/charles-shrem-sentenced-former-bitcoin-entrepreneur-gets-two-years-in-prison/27768" target="_blank" rel="noopener"> zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden</a>. Shrem hatte mit seiner Firma <em>BitInstant</em> wissentlich die Zahlungen für einige <em>Silk Road-</em>Drogenhändler abgewickelt und sich damit der Geldwäsche strafbar gemacht.</p>
<p>Es ist müßig an dieser Stelle über das Urteil zu diskutieren. Mein Eindruck von Charlie Shrem ist jedoch, das der heute 25-jährige vom enormen Potential von Bitcoin und dem eigenen Erfolg mit <em>BitInstant</em> in dem frühen <em>&#8222;Alles ist möglich und nichts kann uns aufhalten&#8220;</em>-Stadium überfordert war. Im Anklagesprech klingt das dann so:</p>
<blockquote><p>&#8222;He willfully abdicated his duties as compliance officer of BitInstant, putting illegal profit ahead of legal and ethical responsibility.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dass Shrem selbst konstatiert noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, zeigt, dass er inzwischen reifer geworden ist. Aber auch wenn seine Chancen sehr gut stehen trotz und nach dem Verbüßen seiner Strafe einen guten Job im Bitcoin-Business zu finden, sind zwei Jahre eine lange Zeit.</p>
<p>Zumal dieser Kommentar auf <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2ptpwj/charlie_shrem_sentenced_to_two_years_in_prison/" target="_blank" rel="noopener">Reddit</a> dem ganzen eine bittere Note gibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;At least he can hang out with all of the other banking executives who laundered billions of dollars of drug money&#8230;.oh..wait&#8230;none of them went to jail did they? My bad&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<h6>Bitcoin-Doku The Rise and Rise of Bitcoin geleaked</h6>
<p>Wer sich selbst ein Bild von Charlie Shrem und anderen frühen Bitcoin-Pionieren machen will, der sollte sich den Dokumentarfilm <a href="http://bitcoindoc.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>The Rise and Rise of Bitcoin</em></a> ansehen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qUf9juABpyA" target="_blank" rel="noopener">Das geht nun auch kostenlos bei <em>Youtube</em></a>. Allerdings wohl nicht auf Initiative der Urheber, denn in einigen Ländern wurde der Inhalt mittlerweile geblockt. Deutschland ist aber nicht darunter.</p>
<p>Ich weise nur darauf hin, binde das Video hier aber nicht ein, denn wer Weihnachten mit einem guten Gewissen verbringen will, der kauft sich wie ich den Film. Er ist das Geld wert.</p>
<h6>Geld für deutsche Bitcoin-Startups</h6>
<p>Der u.a. vom <em>Axel-Springer-Verlag</em> betriebene Risikokapital-Investor <a href="http://www.axelspringerplugandplay.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Accelerator</em></a> hat ein Auge auf die Bitcoin-Branche geworfen und<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Axel-Springer-foerdert-Bitcoin-Startups-2498575.html" target="_blank" rel="noopener"> steigt bei den deutschen Startups <em>Coyno</em> und <em>SatoshiPay</em> ein</a>. Das deutsche Bitcoin-Ökosystem wächst trotzdem weiterhin vergleichsweise langsam. Denn neben <span class="removed_link" title="https://www.bitbond.net/"><em>Bitbond</em></span> sind <span class="removed_link" title="https://coyno.com/de/"><em>Coyno</em></span> und <span class="removed_link" title="http://satoshipay.net/"><em>SatoshiPay</em></span> erst Bitcoin-Unternehmen Nummer zwei und drei, die sich hierzulande eine Finanzierung sichern konnten.</p>
<h6>Hannover soll Bitcoin-Meile bekommen</h6>
<p>An sich <a href="http://t3n.de/news/laengste-bitcoin-meile-welt-584892/" target="_blank" rel="noopener">eine sehr gute Nachricht</a>. Allerdings bin ich sehr skeptisch was die im Artikel erwähnte <span class="removed_link" title="http://edelstall.de/pey/"><em>Pey</em>-App</span> angeht. Wenn die Händler sowieso <em>BitPay</em> benutzen, wozu dann noch eine App, die nichts anderes macht als meine Smartphone-Wallet zu öffnen? Oder anders gesagt: <em>&#8222;&#8230; damit der Kunde nicht erst umständlich durch seine Apps forsten muss.&#8220;</em> ist ein unglaublich schwaches Alleinstellungsmerkmal.<em><br />
</em></p>
<p>Ohnehin werde ich mit dieser <em>t3n</em>-&#8222;Exklusivgeschichte&#8220; nicht so richtig warm. Vor allem fehlt mir hier die kritische Einordnung von <em>Pey </em>und dadurch die journalistische Ausgewogenheit. Stattdessen gibt es diesen bedeutungslosen &#8222;Rekord&#8220; für Hannover:</p>
<p><em>&#8222;&#8218;Die momentan längste Bitcoin-Meile befindet sich in Madrid und ist 1,5 Kilometer lang&#8216;, sagt Ric. &#8218;Mit unseren 15 Läden auf einer Strecke von 2,5 Kilometern lösen wir die Spanier ab und haben dann die weltweit längste Bitcoin-Meile.'&#8220;</em></p>
<p>Dass Länge nicht alles ist und <a href="http://www.arnhembitcoinstad.nl/" target="_blank" rel="noopener">im beschaulichen Zentrum von Arnhem bereits 45 Läden</a> auf engstem Raum Bitcoin nehmen, hätte schon eine kurze Recherche ergeben. Zumal der lokale Supermarkt dort erst vor kurzem mit seinem Bitcoin-Engagement <a href="http://www.coindesk.com/dutch-supermarket-joins-arnhems-growing-bitcoin-economy/" target="_blank" rel="noopener">für Schlagzeilen sorgte.</a></p>
<p>Fazit: Das Engagement der Hannoveraner ist sehr löblich, die praktische Umsetzung jedoch fragwürdig und die Berichterstattung darüber einseitig. <del>Schwacher</del> kein Trost: <a title="Medienschelte für den Deutschlandfunk" href="http://coinspondent.de/2014/02/03/medienschelte-fuer-den-deutschlandfunk/" target="_blank" rel="noopener">Auch anspruchsvollere Medien haben sich schon mit Bitcoin-Themen überhoben</a>.</p>
<h6>Deutsche Forscher verbessern Bitcoin-Anonymität</h6>
<p>Mit <em>CoinShuffle</em> wollen Informatiker der Universität des Saarlandes <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news618743" target="_blank" rel="noopener">die Anonymität von Bitcoin-Transaktionen verbessern</a>. Dabei greifen sie mit <em>Bitcoin-Mixing</em> auf ein bewährets Prinzip zurück, bei dem der Einsatz mehrerer Bitcoin-Adressen die genaue Herkunft einer Transaktion verschleiert. Ihr Clou ist jedoch <span class="removed_link" title="http://crypsys.mmci.uni-saarland.de/projects/CoinShuffle/">die Konzeption eines dezenralisierten Mixing-Protokolls</span>, bei dem die User ihre Bitcoins nicht mehr einem zentralen Anbieter anvertrauen müssen.</p>
<h6>Erstes Bitcoin-Comic erschienen</h6>
<p>Anfang Oktober hatte ich <a title="Die Jagd nach dem Bitcoin-Comic" href="http://coinspondent.de/2014/10/08/die-jagd-nach-dem-bitcoin-comic/" target="_blank" rel="noopener">über das Crowdfunding-Projekt zu <em>Bitcoin- The Hunt for Satoshi Nakamoto</em> geschrieben</a> und wie versprochen ist das fertige Comic für alle Unterstützer nun pünktlich vor Weihnachten eingetroffen. Ich habe schon mal reingeblättert und bin gespannt, was mich erwartet, wenn ich es in den kommenden Tagen in Ruhe lesen kann. Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht:<a href="https://www.comixology.com/Bitcoin-The-Hunt-for-Satoshi-Nakamoto/digital-comic/169959" target="_blank" rel="noopener"> bei Comixology gibt es das Buch für faire 9,99 $.</a></p>
<h4><b>Tweet der Woche</b></h4>
<p>Wenn euch diese Presseschau gefällt und ihr die Arbeit, die dahinter steckt, wertschätzen möchtet, dann lasst ein paar Bits oder Satoshis da.</p>
<p>Wenn Sie euch nicht gefällt, dann schreibt, was ich anders/besser machen soll. In jedem Fall erscheint die nächste Bitcoin-Presseschau nach der Weihnachtspause im neuen Jahr. Kommt gut rein, macht euch ein paar schöne Tage und lasst euch wie Redditor <a href="http://www.reddit.com/user/Late_To_Parties" target="_blank" rel="noopener"><em>u/Late_To_Parties</em></a> ein paar <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2pv1z3/made_holiday_treats_with_the_wife_and_saved_one/" target="_blank" rel="noopener">hübsche Plätzchen</a> schmecken.</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/12/21/bitcoin-presseschau-50/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&#8220;</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 08:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=3421</guid>

					<description><![CDATA[Am Freitag veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion eine &#8222;Digitale Agenda&#8220; zum Thema Bitcoin und Co. Die Zukunft des Zahlungsverkehrs?. Zum ersten Mal wurde Bitcoin damit offen auf bundespolitischer Ebene diskutiert. Dass dabei Beteiligte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an einem Tisch saßen, ist ein gutes Zeichen und zwingend notwendig, soll Bitcoin in Deutschland einmal massentauglich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion eine &#8222;Digitale Agenda&#8220; zum Thema <a href="http://www.spdfraktion.de/service/termine/bitcoin-co-1" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin und Co. Die Zukunft des Zahlungsverkehrs?</em></a>. Zum ersten Mal wurde Bitcoin damit offen auf bundespolitischer Ebene diskutiert. Dass dabei Beteiligte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an einem Tisch saßen, ist ein gutes Zeichen und zwingend notwendig, soll Bitcoin in Deutschland einmal massentauglich werden. Dennoch machte die Veranstaltung vor allem eines deutlich: baldige Entscheidungen sind nicht zu erwarten, denn nicht nur in der öffentlichen Debatte befindet sich Bitcoin ganz am Anfang.</p>
<p><span id="more-3421"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;In meinem Bekanntenkreis bin ich der Experte zum Thema Bitcoin, aber in dieser Rund bin ich der absolute Anfänger.&#8220; (Ein Zuhörer)</p></blockquote>
<p>Das zeigte bereits die Diskussionsgrundlage und die Kernfrage: Bitcoin &#8211; wovon sprechen wir dabei überhaupt? Immerhin brachte jeder der rund 70 Anwesenden &#8211; egal ob Podiumsgast oder Zuhörer &#8211; seinen eigenen Wissensstand und eigene Erfahrungen zum Thema Bitcoin mit. Unternehmer, Verbandsvertreter aus Technologie und Wirtschaft, neugierige Politiker &#8211; all ihre Fragen, Wünsche, und Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, war schwierig. Dementsprechend ging es am Freitag vor allem darum in einem respektvollen Abtasten unterschiedliche Positionen und Sichtweisen auszutauschen. Aber auch das war spannend.</p>
<h6>Zwischen den rechtlichen Stühlen</h6>
<p>So zeigte <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/organisation/prof-dr-franziska-boehm" target="_blank" rel="noopener">Prof. Franziska Boehm</a> von der Universität Münster, in ihrem Impulsvortrag zunächst die rechtlichen Hürden auf, die bei der Einordnung von Bitcoin existieren. Die zentrale Frage dabei: Ist Bitcoin nun eine Währung, Geld, ein Finanzinstrument oder etwas ganz anderes? Die <em>Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)</em> hat sich für Finanzinstrument entschieden und <a href="http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2014/fa_bj_1401_bitcoins.html" target="_blank" rel="noopener">stuft Bitcoin bisher als Rechnungseinheit ein</a>. Jens Münzer, der BaFin-Vertreter auf dem Podium, betonte noch einmal, dass sie überzeugt seien, damit eine brauchbare Lösung gefunden zu haben. Zumindest so lange der Gesetzgeber keine bessere Grundlage schaffe.</p>
<p>Neben dem öffentlichen Recht berge aber auch das für den einfachen Bitcoin-Nutzer wichtige Straf- und Zivilrecht diverse Fallstricke. Denn Bitcoins gehören, wie alle rein digitalen Daten, bisher nicht zum <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html" target="_blank" rel="noopener">im Grundgesetz verankerten</a> Schutz des Eigentums. Eigentum ist per Definition nämlich immer an physische Existenz geknüpft. Da Bitcoins diese jedoch nicht haben, können sie kein Eigentum sein. Aus demselben Grund könnten sie formaljuristisch auch niemandem &#8222;gestohlen&#8220; werden. Entwende bspw. ein Hacker Bitcoins, wäre das kein Diebstahl, sondern ein Datendelikt. Zwar laufe die Diskussion schon länger &#8222;Eigentum&#8220; auch auf Datenbestände auszuweiten, von einem Ergebnis sei man jedoch noch weit entfernt, so Prof. Boehm.</p>
<h6>Regulierung? Nein, ja, aber!</h6>
<p>Weiter ging es mit einer offenen Diskussion in der <span class="removed_link" title="http://www.oreilly.de/catalog/bitcoinkgger/">Jörg Platzer als Bitcoin-Experte</span> zunächst die Stärken von Bitcoin als erstes wirklich digitales Geld hervor- und von bestehenden Währungen abhob: <em>&#8222;Der Euro ist ein Konzept aus dem Industriezeitalter und wenn wir ihn digital verwenden, dann sind das nur Krücken, mit denen wir versuchen dieses analoge Ding über die modernen elektronischen Netzwerke zu schieben.&#8220;</em></p>
<figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3503 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg" alt="bitcoinbundestag2" width="600" height="278" title="&quot;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&quot; 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1-300x139.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">Sollte Bitcoin reguliert werden? Das diskutierten u.a. Jens Münzer von der BaFin (l.), Jörg Platzer (m.) und MdB Jens Zimmermann (r.)</figcaption></figure>
<p>Gleichzeitig warnte er vor einer allzu starren rechtlichen Einordnung. <em>&#8222;Bitcoin ist alles: ein Bezahlsystem, eine Finanzanlage und noch viel mehr.&#8220;</em> Sein Potential verglich er mit dem des frühen Internets. Als das damals kam, wären sicherheitshalber alle verfügbaren Regulierungsmöglichkeiten auf einmal angewendet worden. Man solle sich vorstellen, Google hätte damals versucht in Deutschland zu gründen. Unmöglich. <em>&#8222;Diesen Fehler sollten wir nicht wiederholen.&#8220;</em>, so sein Fazit.</p>
<p>Dennoch war Regulierung und die damit einhergehende Rechtssicherheit für Bürger und Unternehmen das größte Thema an diesem Nachmittag. <em>&#8222;Oder sollten wir es einfach laufen lassen?&#8220;</em>, fragte <a href="http://www.jens-zimmermann.org/" target="_blank" rel="noopener">MdB Jens Zimmermann (SPD)</a>, der in seiner Fraktion u.a. für Kryptowährungen zuständig ist und und auf dessen Initiative die Veranstaltung überhaupt stattfand.</p>
<p>Ein klares Nein kam dabei aus dem Publikum von Matthias Kröner von der <em>Fidor Bank</em>. Als Finanzinstrument müsse Bitcoin zum Schutz der Nutzer <em>&#8222;hochgradig reguliert&#8220;</em> werden und ohnehin sei aus seiner Sicht der bisherige Umgang der Behörden mit Bitcoin lobenswert zügig und weit weniger streng als in vielen anderen europäischen Ländern. <em>&#8222;Deutsche Regulierung ist ein Exportschlager. Professionell und konstruktiv ausgeführt könnte sie Deutschland auch im Bereich Bitcoin einen enormen Wettbewerbsvorteil bringen.&#8220;</em></p>
<p>Dem stimmten nicht alle Anwesenden uneingeschränkt zu. Die Diskussion um die <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2014/10/14/bitbeat-lawsky-outlines-changes-to-bitlicense/" target="_blank" rel="noopener"><em>BitLicense</em></a> genannte Regulierung in New York zeige, wie viel Fingerspitzengefühl nötig ist um ein überzeugendes rechtliches Rahmenmodell zu gestalten, das sowohl den Nutzer schützt, alle Marktteilnehmer gleichberechtigt behandelt und dabei auch noch Innovationen fördert, anstatt sie zu verhindern.</p>
<p>Jörg Platzer bspw. sieht nahezu jede Regulierung kritisch. Das Bitcoin-Protokoll reguliere sich ja selbst. Minimalistisch zwar, zugegeben, aber dafür für hundertprozentig. Zugeständnisse macht aber auch er. Trotzdem dürfe man Bitcoin keinesfalls pauschal regulieren. Wenn schon, dann müsse man es <em>&#8222;anwendungsorientiert&#8220;</em> betrachten. Wer mit Bitcoin Spekulationsgewinne mache, der solle Kapitalertragssteuer zahlen. Aber bitte nicht, wer es einfach nur zum Bezahlen nutze.</p>
<h6>Anonym und doch nicht</h6>
<p>Ein weiterer Reibungspunkt, von denen es angesichts des thematischen Umfangs von Bitcoin am Freitag jedoch insgesamt nur wenige gab, war Anonymität und Kontrolle. <em>&#8222;Sollte die gesamte Bevölkerung Bitcoins verwenden, können wir mit unseren Methoden aus der sozialen Netzwerkanalyse die Anonymität ganz schnell aufheben.&#8220;</em> Mit der Selbstverständlichkeit dieser durchaus brisanten These überraschte <span class="removed_link" title="http://gtna.informatik.uni-kl.de/gruppe/zweig/">Prof. Katharina Zweig</span>, die den Studiengang Sozioinformatik an der TU Kaiserslautern leitet, auch einige erfahrene Bitcoin-Experten im Raum. Leider bot der Rahmen dieser Veranstaltung kaum Gelegenheit detaillierter auf diesen Aspekt einzugehen, obwohl sie damit offen eine der wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin hinterfragte.</p>
<figure id="attachment_3507" aria-describedby="caption-attachment-3507" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3507 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg" alt="bitcoinbundestag3" width="600" height="345" title="&quot;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&quot; 9" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1-300x173.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3507" class="wp-caption-text">Neugierig, respektvoll, offen. So war die Stimmung sowohl auf dem Podium als auch bei den Zuhörern. (Bild: spdfraktion.de via Flickr CC BY-NC-ND 2.0)</figcaption></figure>
<p>Dennoch verwies wiederum Jörg Platzer auf den Vorteil der <em>&#8222;nutzerdefinierten Privatsphäre&#8220;</em>. Vielleicht könne man bei Bitcoin nicht die Überwachung durch Strafverfolgungsbehörden ausschließen, aber zumindest das ein oder andere Werbenetzwerk draußen halten. Außerdem sei Transparenz ja ein elementarer Bestandteil von Bitcoin und müsse nicht schlecht sein. Spendenbasierte Organisationen könnten bspw. mit öffentlich einsehbaren Transaktionen mehr Vertrauen bei ihren Förderern gewinnen. Abgesehen davon würden sich verschiedene Projekte darauf konzentrierten Bitcoin-Transaktionen künftig wirklich anonym zu gestalten. <em>&#8222;Das Experiment Bitcoin steht schließlich noch ganz am Anfang.&#8220;</em></p>
<h6>Der Anfang ist gemacht</h6>
<p>Ganz am Anfang. Dieser Satz fasst nicht nur den Stand von Bitcoin, sondern auch das Ergebnis dieser <em>Digitalen Agenda</em> treffend zusammen. Sie hat gezeigt wo Bitcoin überall noch am Anfang steht: Politisch, denn nach eigenen Angaben gebe es außer Jens Zimmermann bisher niemanden im Bundestag, der sich aus eigenem Interesse mit Bitcoin auseinandersetze. In der öffentlichen Debatte, denn obwohl an diesem Tag nur über einen Teilaspekt von Bitcoin gesprochen wurde &#8211; die Verwendung als Geld &#8211; hat sich gezeigt, dass es selbst hier noch keine gemeinsame Wissensbasis über Bitcoin und seine Funktionsweise gibt. Diese ist jedoch unbedingt notwendig um differenziert und auf Augenhöhe miteinander diskutieren zu können. Und schließlich steht auch Bitcoin in der praktischen Verwendung noch ganz am Anfang. Auf Nachfrage, wer Bitcoin besitze, meldete sich nicht einmal die Hälfte der Anwesenden.</p>
<p>Allerdings gab es auch eine Tatsache, die zeigt das Bitcoin erfreulicherweise nicht mehr in allen Bereichen ganz am Anfang steht. Bei dieser <em>Digitalen Agenda</em> im Bundestag waren bedeutend mehr Frauen als auf jeder anderen Bitcoin-Veranstaltung, die ich im letzten Jahr besucht habe. Und letztlich ist auch das ein wichtiger Faktor, soll Bitcoin in Deutschland tatsächlich einmal massentauglich werden.</p>
<p><em><strong>Hinweis in eigener Sache:</strong> Reisekosten zu Veranstaltungen wie dieser zahle ich aus eigener Tasche. Ich finde es aber wichtig, das jemand ausführlich darüber berichtet. Du kannst diese Arbeit mit einem kleinen Reisekosten-Zuschuss an die untenstehende Adresse unterstützen. Danke!   </em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>11</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
