<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Corona &#8211; The Coinspondent</title>
	<atom:link href="https://coinspondent.de/tag/corona/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Mar 2023 20:03:55 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/06/The-Coinspondent-Bitcoin-Blog-FaviIcon-150x150.jpg</url>
	<title>Corona &#8211; The Coinspondent</title>
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Honigdachs #50 &#8211; Bitcoin in der Corona-Krise</title>
		<link>https://coinspondent.de/2020/03/28/honigdachs-50-bitcoin-in-der-corona-krise/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2020/03/28/honigdachs-50-bitcoin-in-der-corona-krise/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 09:30:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=15898</guid>

					<description><![CDATA[Wo stehen wir in der Corona-Krise? Wie groß ist sie und was bedeutet das alles für Bitcoin? Zu Gast: Mark Friedrich ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die 50. Folge <em><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/">Honigdachs</a></em> ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/#Leipzig_8211_Bitcoin">Leipziger Bitcoin-Stammtisch</span> über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig ist. <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="(Abonnieren) (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank">(Abonnieren)</a></em></p>



<h6 class="wp-block-heading">Honigdachs #50 &#8211; Bitcoin in der Corona-Krise</h6>



<p>Eigentlich sollte diese Folge ja eine besondere sein. 50 Folgen Honigdachs in fast fünf Jahren. Hooray!</p>



<h6 class="wp-block-heading">Kein Grund zum Feiern &#8230;</h6>



<p>Doch so sehr wir uns auch freuen, ist uns nur bedingt zum Feiern zu Mute, denn die Zeiten sind unruhig und besorgniserregend. Die Corona-Pandemie stürzt die Welt zunehmend ins Chaos und das Schlimmste steht uns wohl erst noch bevor.</p>



<p>Anstelle einer eigentlich geplanten fröhlichen Feier-Folge, sprechen wir nun also über die Corona-Krise und deren Folgen für Bitcoin und die Welt. Und haben uns dafür mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Marc Friedrich (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/marcfriedrich7/" target="_blank">Marc Friedrich</a> einen Gast eingeladen, der sich mit dem Thema besonders gut auskennt. Der <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Bestseller-Autor (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Friedrich" target="_blank">Bestseller-Autor</a> warnt seit Jahren in seinen Büchern vor dem nächsten Crash und eckt dabei mit seinen Thesen auch gerne einmal an. Doch nun ist der ja Crash da. Oder nicht? Oder noch nicht?</p>



<div class="wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-db9edeb8 wp-block-group-is-layout-constrained">

</div>



<p>Das alles diskutieren wir in dieser Folge durchaus kontrovers aber immer mit einer positiven Grundhaltung. Natürlich jeder schön in individueller Heimisolation. <a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_50_bitcoin_in_der_corona-krise.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Also hört rein</a> und wundert euch nicht wenn der Sound bei dem einen oder anderen für kurze Zeit mal etwas knarzig klingt. Das ist nur vorübergehend.</p>



<h6 class="wp-block-heading">&#8230; aber bald!</h6>



<p>Die Shownotes gibt&#8217;s wie immer nach dem Klick und die offizielle Jubiläumsfolge mit allem drum und dran holen wir natürlich nach. </p>



<p>Danke aber schon jetzt an euch, die ihr uns seit fünf Jahren immer wieder hört und so viel positives Feedback gebt.</p>



<span id="more-15898"></span>



<h4 class="wp-block-heading">Shownotes</h4>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-ted wp-block-embed-ted wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Deutscher Bundestag - Drucksache 17/12051. Darin: Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ (2013) (öffnet in neuem Tab)">Deutscher Bundestag &#8211; Drucksache 17/12051. Darin: Risikoanalyse „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ (2013)</a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Nassim Taleb - The Black Swan (öffnet in neuem Tab)" href="https://en.wikipedia.org/wiki/The_Black_Swan:_The_Impact_of_the_Highly_Improbable" target="_blank">Nassim Taleb &#8211; The Black Swan</a></li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Für Marc Friedrichs Anleitung zum Bitcoins kaufen schreibt ihm am besten <a href="mailto:bitcoin@fw-vs.de">eine Mail</a>. </p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2020/03/28/honigdachs-50-bitcoin-in-der-corona-krise/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_50_bitcoin_in_der_corona-krise.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_50_bitcoin_in_der_corona-krise.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin und die Corona-Krise</title>
		<link>https://coinspondent.de/2020/03/14/bitcoin-und-die-corona-krise/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2020/03/14/bitcoin-und-die-corona-krise/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2020 12:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=15848</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Die große Corona-Krise hat die ganze Welt fest im Griff und lässt erbarmungslos alle wichtigen Märkte crashen. Alle? Nein! Eine kleine unbeugsame Kryptowährung namens Bitcoin widersetzt sich dem übermächtigen Abwärtstrend und bleibt trotz allem wertstabil.&#8220; So hätten sich wohl viele Bitcoiner die Beschreibung dieses Donnerstags gewünscht. Bitcoin &#8211; aus der globalen Krise 2008 geboren &#8211; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>&#8222;Die große Corona-Krise hat die ganze Welt fest im Griff und lässt erbarmungslos alle wichtigen Märkte crashen. Alle? Nein! Eine kleine unbeugsame Kryptowährung namens Bitcoin widersetzt sich dem übermächtigen Abwärtstrend und bleibt trotz allem wertstabil.&#8220;</em></p>



<p>So hätten sich wohl viele Bitcoiner die Beschreibung dieses Donnerstags gewünscht. Bitcoin &#8211; aus der globalen Krise 2008 geboren &#8211; beweist sich schon in der nächsten globalen Krise nur wenige Jahre später als verlässliche und entkoppelte Anlageklasse. Ein Wertaufbewahrungsmittel, das nicht mit den klassischen Märkten wie Gold, Aktien, Anleihen und Öl korreliert.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/Cryptanzee/status/1238023274719629312
</div></figure>



<p>Doch es kam anders.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Black_swan_theory" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="schwarze Corona-Schwan (öffnet in neuem Tab)">schwarze Corona-Schwan</a> wirft alles durcheinander</h6>



<p>Vor einer Woche noch bei über 9000 US-Dollar, brach der Bitcoin-Kurs zusammen mit den Aktienmärkten am Donnerstag massiv ein. Verlor zwischenzeitlich binnen Stunden mehrere Tausend Dollar an Wert und dippte in der Nacht kurzzeitig sogar auf unter 4000 US-Dollar. Seit Gestern steht der Bitcoin zwar wieder bei über 5000 US-Dollar. Unterm Strich bleibt aber ein Verlust von rund 40 Prozent innerhalb einer Woche. Für viele Bitcoiner eine Überraschung. Und ein Schock.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Die Volatilität ist nicht das Problem</h6>



<p>Allerdings nicht wegen der Wertschwankung an sich. Plötzliche Volatilität ist man bei Bitcoin schließlich seit jeher gewöhnt. Zwar eher selten, aber hin und wieder auch im zweistelligen Prozentbereich. </p>



<p>Was viele jedoch überrascht, ist die Tatsache, wie sehr sich Bitcoin von der allgemeinen Verunsicherung der klassischen Märkte hat nach unten reißen lassen. Das war so schließlich nicht vorgesehen.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/icebergy_/status/1238212248402829312
</div></figure>



<p>Dass es trotzdem so gekommen ist, ist bemerkenswert und spannend gleichermaßen, werfen die gestrigen Ereignisse doch Fragen auf, die man im Rahmen des Bitcoin-Experiments eigentlich schon für beantwortet hielt. </p>



<p>Die Kursentwicklung der letzten Jahre deutete schließlich darauf hin, dass sich die These von Bitcoin als &#8222;Sicherer Hafen&#8220; gegen Verwerfungen auf den klassischen Märkten als valide erweist. Soweit, dass sie eigentlich gar nicht mehr wirklich hinterfragt wurde und sich sogar zu einem der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von Bitcoin entwickelte.    </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Wir wissen weniger über Bitcoin als wir denken</h6>



<p>Doch offensichtlich lagen wir in diesem Punkt falsch mit dem, was wir über Bitcoin zu wissen meinten. Denn wäre dem nicht so, hätte der Kurs nicht derart korreliert crashen dürfen. Und dass das für viele so überraschend kam, deutet darauf hin, dass es möglicherweise noch andere Bitcoin-Erkenntnisse gibt, die bisher als einigermaßen gesichert angenommen werden, in Wahrheit jedoch wohl nur Thesen sind, die bisher einfach nur noch nicht be- oder widerlegt wurden. Oder Annahmen, die in ihren Konsequenzen bislang schlichtweg noch nicht zu Ende gedacht wurden.  </p>



<p>So warten viele Bitcoiner ja schon seit Jahren darauf, dass Bitcoin durch die Zulassung von ETFs und eine flächendeckende rechtliche Annerkennung als &#8222;offizielle&#8220; Investitionsmöglichkeit endlich zu einem Magneten für institutionelles Geld wird. In der Hoffnung, dass das <em>große Geld<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> den Kurs massiv beflügelt und gleichzeitig dafür sorgt, dass sich auch die Volatilität langfristig in einem beständigen Rahmen einpendelt. </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Eine Hoffnung, die jedoch stark auf der seit Donnerstag gründlich erschütterten &#8222;Sicherer-Hafen&#8220;-Annahme beruht und darüber hinaus zu einer weiteren Verpflechtung von Bitcoin mit bestehenden Marktmechanismen führen würde. Genau das würde aber künftig ähnliche korrelierte Markt-Entwicklungen noch viel wahrscheinlicher machen und den &#8222;Sicherer-Hafen&#8220;-Anspruch weiter untergraben. Ein Dilemma. </p>



<p>Denn man kann nicht auf das Geld von Investoren scharf sein, aber gleichzeitig nicht wollen, dass diese Investoren Bitcoin wie jedes andere ihrer Investments behandlen. Also im Zweifel zusammen mit all ihren anderen Anlagen massenhaft verkaufen, wenn sie dazu gezwungen sind.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Was die Corona-Krise für Bitcoin bedeutet</h6>



<p>Was zu der letztlich relevanten Frage führt, wie wir den Kursrutsch für Bitcoin bewerten müssen und was wir daraus lernen können. Haben die Bitcoin-Kritiker am Ende womöglich doch Recht? Wenn das digitale Geld in turbulenten Zeiten wie diesen kein sicherer Hafen ist, was ist Bitcoin dann überhaupt wert?</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Eine berechtigte Frage, auf die die Antwort wie so oft bei Bitcoin lautet: Zum jetzigen Zeitpunkt können wir das schlichtweg nicht sagen, für einen Abgesang ist es aber definitiv noch zu früh. Aus dem einfachen Grund, dass wir gestern zwar einen massiven Einbruch des Bitcoin-Kurses gesehen haben, wir aber noch ganz am Anfang der Corona-Krise stehen. Eine Krise, <a href="https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/coronavirus-die-krise-ist-erst-in-phase-2-auf-finanzkrise-folgt-deflation-a-1305433-4.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="in der sich weit mehr als Bitcoin beweisen muss (öffnet in neuem Tab)">in der sich weit mehr als Bitcoin beweisen muss</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Man muss dabei kein sonderlicher Pessimist sein, um davon auszugehen, dass die gestrigen Marktreaktionen nicht das Schlimmste war, was uns noch bevorsteht. Wenn die Bundeskanzlerin offen sagt, dass die Situation außergewöhnlicher sei als zu der Zeit der Bankenkrise, dann hat sie damit Recht. Denn im Gegensatz zu 2008 ist die Krise, in die die Banken insbesondere hierzulande gerade rutschen und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="so schlimm sie auch sein mag (öffnet in neuem Tab)" href="https://finanz-szene.de/banking/diese-krise-ist-auch-eine-banken-krise-drum-whatever-it-takes/" target="_blank">so bedrohlich sie auch wirken mag</a>, dieses Mal nur ein Nebenschauplatz. </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>In erster Linie bedroht das Corona-Virus nämlich nicht die Bilanzen von Banken sondern das Leben von Milliarden Menschen weltweit. Der Umgang mit dem Virus ist folglich ein direkter Stresstest für die Integrität und Performanz jedes einzelnen Staates, seiner Gesellschaftsform, seiner Institutionen, der Werte, für die er steht und des Sozialgefüges, in dem diese Werte gelebt werden. </p>



<p>Und es ist keinesfalls ausgeschlossen, dass es Staaten gibt, die diesen Test nicht bestehen werden. Was im Übrigen <a rel="noreferrer noopener" aria-label="nicht nur für den Iran (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.latimes.com/world-nation/story/2020-02-25/how-iran-became-a-hot-zone-for-coronavirus-in-middle-east" target="_blank">nicht nur für den Iran gilt</a>. </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://twitter.com/mspro/status/1238141714277134341
</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Menschenleben oder Bankenbilanzen?</h6>



<p>Im Hinblick auf die Banken bedeutet das, dass Regierungen dieses Mal womöglich nicht nur vor der Entscheidung stehen werden, (schon wieder) die Banken zu retten oder nicht. Im schlimmsten Fall müssen sie abwägen, ob sie die Mittel der Gesellschaft eher dafür einsetzen, um marode Banken zu retten oder Menschenleben. </p>



<p>Es braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass in einem solchen Fall das Budget für eine mögliche Bankenrettung, sofern sie überhaupt kommt, kein <em>&#8222;whatever it takes&#8220;</em> sein kann und wahrscheinlich nicht für alle Institute reichen wird. </p>



<p>Wenn das Virus Ärzte wie in Italien jetzt schon dazu zwingt, zu entscheiden, wem man die Behandlung versagt und damit womöglich sterben lässt, weil die Überlebenschancen anderer besser sind und die medizinischen Kapazitäten nicht für alle reichen, dann wird keine Gesellschaft in dieser Krise akzeptieren, nicht auch offensichtlich marode Banken &#8222;sterben&#8220; zu lassen, um zumindest den einigermaßen überlebensfähigen eine Chance zu geben.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>In diesem Kontext wirkt die Tatsache, dass Bitcoin am Donnerstag kurzzeitig die Hälfte seines Wertes eingebüßt hat, gleich sehr viel weniger dramatisch. Denn eines darf man nicht vergessen. Alles, was bei Bitcoin passiert, ist live und ungeschönt. Es gibt kein Fangnetz und keine Rettungsschirme. Selbst wenn der Kurs crasht, weiß man jederzeit, woran man ist. Und dass der Kurssturz von selbst einen Boden auf immer noch hohem Niveau gefunden hat, zeigt, wie es um das grundsätzliche Vertrauen in Bitcoin steht: ziemlich gut.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Bitcoin braucht kein Fangnetz, es ist das Fangnetz</h6>



<p>Im Gegensatz zu Banken war Bitcoin noch nie auf eine Rettung von außen angewiesen und wird es auch nie sein. Für das Fortbestehen von Bitcoin ist es egal, ob Banken pleite gehen oder nicht. Selbst wenn tatsächlich der absolute <em>Worst case</em> eintritt und wir Staaten scheitern sehen, wird das Bitcoin nicht schaden. Im Gegenteil.</p>



<p>Denn genau für solch ein Extremfall wurde Bitcoin gemacht. Nicht als sicherer Hafen für institutionelle Investoren, sondern als globales und universelles Geldsystem, dass auch in den schlimmsten Zeiten, also Zeiten systemischer Krisen, verlässlich funktioniert. </p>



<p>Ob und inwieweit Bitcoin diese Erwartungen in den kommenden Monaten wird erfüllen können oder womöglich sogar müssen, werden wir sehen. Wir wissen heute noch nicht, wie die Welt nach Corona aussehen wird. Vielleicht werden wir am Ende vergleichsweise glimpflich davon gekommen sein. Ich möchte mich aber nicht darauf verlassen müssen. Sehr viel wahrscheinlicher stehen uns nämlich extrem turbulente Zeiten bevor.</p>



<p>Und in diesem Fall zu wissen, dass es ein zensur- und manipulationsresistentes Geldsystem gibt, das zwar nicht perfekt aber auch nicht mehr ultra-experimentell ist, und im Notfall nicht von Politik und Ländergrenzen abhängig ist, lässt mich deutlich besser schlafen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2020/03/14/bitcoin-und-die-corona-krise/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
