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	<title>Dezentralisierung &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Dezentralisierung &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Bitcoin- und Blockchain-Presseschau #92</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 09:56:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich über den bevorstehenden Versuch geschrieben, &#8222;Blockchain&#8220; zu definieren. Vor diesem Hintergrund passt es ganz gut, diese Presseschau den Begrifflichkeiten zu widmen, mit denen Akteure im Ökosystem gerne mal klug um sich schmeißen: &#8222;dezentral&#8220;, &#8222;permissionless&#8220; und natürlich &#8222;Blockchain&#8220; allen voran. Begriffe, die auf jeder Konferenz, in jedem Pitch und jedem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen habe ich über <a href="http://coinspondent.de/2017/02/23/auf-dem-weg-zum-blockchain-standard/" target="_blank" rel="noopener">den bevorstehenden Versuch geschrieben</a>, <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> zu definieren. Vor diesem Hintergrund passt es ganz gut, diese Presseschau den Begrifflichkeiten zu widmen, mit denen Akteure im Ökosystem gerne mal klug um sich schmeißen: <em>&#8222;dezentral&#8220;</em>, <em>&#8222;permissionless&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> allen voran.</p>
<p>Begriffe, die auf jeder Konferenz, in jedem Pitch und jedem Crypto-Crowdfunding gut klingen, aber oftmals falsch oder missverständlich verwendet werden. Aus Unwissenheit, weil es hip ist oder auch um die Zuhörer gezielt zu täuschen.</p>
<p>Unter diesen Voraussetzungen will ich nicht behaupten, dass die folgenden Artikel <em>die einzig wahre Wahrheit<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> beinhalten. Aber sie helfen durchaus dabei, sich einmal kritisch mit den Begrifflichkeiten und ihrer jeweiligen Bedeutung auseinanderzusetzen. Und das wiederum hilft enorm, den Durchblick im Blockchain-Hype-Nebel zu bewahren, um zwischen all den Marketing-Nebelkerzen das zu erkennen, was wirklich Potential hat.</p>

<h6>Dezentral</h6>
<p>Einen ausführlichen Artikel zu den verschiedenen Ebenen, die der Begriff <em>&#8222;dezentral&#8220;</em> mit sich bringt, hat <em>Ethereum</em>-Gründer Vitalik Buterin veröffentlicht: <a href="https://medium.com/@VitalikButerin/the-meaning-of-decentralization-a0c92b76a274#.y09qpymp7" target="_blank" rel="noopener"><em>The Meaning of Decentralization</em></a></p>
<p>Sich mit diesem Wort auseinanderzusetzen ist insofern wichtig, als dass es sich hierbei um einen der zentralen (sic!) Begriffe im Bitcoin- &amp; Blockchain-Fachvokabular handelt, der aber dennoch oft für Missverständnisse sorgt. Denn letztlich ist ja auch die Blockchain, selbst wenn sie auf technischer Ebene unterm Strich dezentral einen Konsens findet, letztlich in irgendeiner Form eine zentrale Institution.</p>
<p>Dass Vitalik Buterin dabei natürlich am wenigsten das Dezentralisierungskonzept seines eigenen Projektes, <em>Ethereum</em>, kritisiert, ist verkraftbar, solange er andere Blockchain-immanente Prozesse so auf den Punkt bringt, wie bspw. diesen: <em>&#8222;transaction inclusion into blocks through miners/block proposers is actually a very rapidly rotating dictatorship&#8220;.</em></p>
<p>Das einzige, was mir in diesem Kontext noch fehlt, ist eine selbstkritische Bewertung seiner eigenen Person. Als <em>Ethereum</em>-Gründer und <em><span class="removed_link" title="http://www.zentralplus.ch/de/news/wirtschaft/5525505/Bye-bye-Zug-verliert-sein-Wunderkind.htm">&#8222;Wunderkind&#8220;</span></em> ist sein persönlicher Einfluss auf das Projekt, ob das will oder nicht, übermäßig groß. Für mögliche (soziale) Manipulationen ist er damit selbst eine potentielle Schwachstelle. Ob er dieses Problem final zu lösen bereit ist, wird sich aber erst noch zeigen.</p>
<p>Es gibt jedenfalls einen guten Grund, warum Satoshi Nakamoto von Anfang an anonym geblieben ist und sich schon lange aus der aktiven Mitarbeit an Bitcoin zurückgezogen hat.</p>
<h6>Dezentralität ist nicht alles</h6>
<p>Passend zu obigen Artikel ist dieser: <a href="http://www.coindesk.com/what-makes-bitcoin-great-one-academic-is-on-a-quest-to-find-out/" target="_blank" rel="noopener"><em>What Makes Bitcoin Great? One Scientist is On a Quest to Find Out</em></a>. Darin geht es u. a. darum, dass <em>&#8222;dezentral&#8220;</em> zwar eine einfache Erklärung für den Erfolg von Bitcoin sei, aber nicht ausreicht. Das zugrunde liegende Protokoll sei vielmehr herausragend <em>&#8222;robust&#8220;</em>. Und das mache es besonders.</p>
<h6>Blockchain vs. &#8222;blockchain technology&#8220;</h6>
<p><em>Coin Center</em> hat mit <em><span class="removed_link" title="https://coincenter.org/files/2016-12/openmattersv1-1.pdf">Open Matters: Why Permissionless Blockchains are Essential to the Future of the Internet</span></em> einen umfassenden, aber lesenswerten Report zur Bedeutung des Begriffs <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> in seinem ursprünglichen Kontext, also offen und zugangsbeschränkungsfrei, veröffentlicht.</p>
<p>Wer zweifelt, ob sich die 62 Seiten lohnen, sollte zumindest das <em>Abstract</em> lesen, das als <em><span class="removed_link" title="http://coincenter.org/entry/blockchain-technology-is-a-buzzword-with-little-meaning-here-s-what-matters">“Blockchain technology” is a buzzword with little meaning. Here’s what matters</span></em> einen eigenen Artikel bekommen hat.</p>
<h6>Permissionless vs. &#8222;private bockchains&#8220;</h6>
<p>Wer sich speziell für den Ansatz <em>permissioned</em> bzw. <em>&#8222;privater Blockchains&#8220;</em> interessiert, der sollte sich mit diesem Artikel befassen: <em><a href="https://coincenter.org/entry/what-does-permissionless-mean" target="_blank" rel="noopener">What does “permissionless” mean?</a></em> Wenn man danach den Unterschied zwischen <em>&#8222;privaten Blockchains&#8220;</em> und privaten Anwendungen, die auf einem offenen Protokoll basieren, verstanden hat, ist man auf dem richtigen Weg.</p>
<h6>Keine Angst vor Blockchain-Patenten</h6>
<p>Als Bonus-Content hier noch ein Hinweis auf den Newsletter <a href="http://blockchain-briefing.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Blockchain Briefing</em></a> von Philipp Sandner, der das <em>Frankfurt School Blockchain Center</em> leitet und wöchentlich ein Update rumschickt, dessen Editorial immer lesenswert ist. In <a href="http://blockchain-briefing.de/issues/14" target="_blank" rel="noopener">Ausgabe 14</a> widmet er sich &#8211; passend zum obigen Thema <em>&#8222;Permission&#8220; &#8211; </em>der Frage, wie man eigentlich die ganzen Berichte um Blockchain-Patentanmeldungen einordnen muss, die ja letztlich auch eine Form von Zugangsbeschränkung darstellen. Panik, Sorge oder Gelassenheit? Letzteres ist der Fall. Das Warum ist der Mehrwert des Artikels.</p>
<h6>Props &amp; Credits</h6>
<p>Gute Presseschau? Dann <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">abonniere sie hier im Newsletter</a> und unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/about/the-coinspondent-unterstuetzen/">mit einer Spende</span>!</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em></p>
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		<title>Bitcoin-Presseschau #71</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Aug 2015 10:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 27. Juli bis 2. August 2015 mit folgenden Themen: Neues vom Kurs Ethereum ist am Start Mt.Gox-Pleitier verhaftet neuen Bitcoin-Investitionsrekorde Bei Insolvenz sind auch die Bitcoins weg Bitcoin und E-Commerce sind noch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für die Woche vom 27. Juli bis 2. August 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Neues vom Kurs</li>
<li>Ethereum ist am Start</li>
<li>Mt.Gox-Pleitier verhaftet</li>
<li>neuen Bitcoin-Investitionsrekorde</li>
<li>Bei Insolvenz sind auch die Bitcoins weg</li>
<li>Bitcoin und E-Commerce sind noch keine Freunde</li>
<li>Dezentralisierung ist nicht immer geil</li>
<li>ansteckende Krankheiten lieben Bargeld</li>
<li>Puerto Rico ist pleite</li>
<li>Bitcoin für Dummies</li>
</ul>
<p><span id="more-8020"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs</h4>
<p>Der Kurs ist diese Woche kräftig zurückgegangen und wenn man <a href="http://www.newsbtc.com/2015/08/02/bitcoin-price-weekly-analysis-more-losses-ahead/" target="_blank" rel="noopener">dieser Analyse Glauben schenken will</a>, wird sich der Abwärtstrend wohl noch weiter fortsetzen.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-07-26,2015-08-02,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8055" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="600" height="333" title="Bitcoin-Presseschau #71 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart-1-300x167.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7979" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/07/2015-07-26_Bitcoinkurs-1.png" alt="2015-07-26_Bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #71 5"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8054" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-02_bitcoinpreis-1.png" alt="2015-08-02_bitcoinpreis" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #71 6"></p>
<h4>News, Links &amp; Lesetipps</h4>
<h6><a href="http://coinspondent.de/2015/07/31/ethereum-startet-den-welt-computer/" target="_blank" rel="noopener">Ethereum startet des &#8222;Welt-Computer&#8220;</a><em> &#8211; The Coinspondent</em></h6>
<p><em>#Ethereum #Blockchain 2.0 #Genesis-Block<br />
</em>Diese Woche war es soweit. Das langerwartete Blockchain 2.0-Projekt <em><a href="https://www.ethereum.org/" target="_blank" rel="noopener">Ethereum</a></em> ging an den Start. Mehr dazu<a href="http://coinspondent.de/2015/07/31/ethereum-startet-den-welt-computer/" target="_blank" rel="noopener"> im Blogpost vom Freitag</a>.</p>
<h6><span class="dh1 head5"><a href="http://www.golem.de/news/bitcoin-mt-gox-gruender-mark-karpel-s-verhaftet-1508-115536.html" target="_blank" rel="noopener">Mt.-Gox-Gründer Mark Karpelès verhaftet</a><em> &#8211; Golem</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Mt.Gox #Bitcoin #Pleite</em><br />
Die japanische Polizei hat den ehemaligen CEO der berühmtesten Bitcoin-Pleite-Börse <em>Mt.Gox</em> verhaftet, weil er die Computersysteme der Börse manipuliert haben soll. Wer sich ein bisschen mit den Hintergründen von <em>Mt.Gox</em> und wie es zu der Pleite kam beschäftigt hat, wird sich nur fragen, warum das erst jetzt passiert?</p>
<p>https://youtu.be/z64IescsTR4</p>
<p>Spannende Ergänzung ist auf jeden Fall dieses <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3fe92x/im_ashley_barr_aka_adam_turner_the_first_mtgox/" target="_blank" rel="noopener"><em>AMA</em> (&#8222;<em>Ask Me Anything&#8220;)</em> auf <em>Reddit</em></a>, in dem eine (angebliche) Ex-Angestellte von <em>Mt.Gox</em>/Mark Karpeles sich den Fragen von Usern stellt. Die Antworten sind jedenfalls sehr detailliert und passen ziemlich gut zu den Fakten, die bisher bereits über die Interna von <em>Mt.Gox</em> ans Licht gekommen sind.</p>
<h6><a href="https://www.cbinsights.com/blog/2015-bitcoin-funding-trend/?utm_term=julyev&amp;utm_content=buffer0890b&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer" target="_blank" rel="noopener">Pace of Bitcoin Startup Deal-Making Jumps 63% In 2015</a><em> &#8211; CB Insights</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Ökosystem #Wachstum<br />
</em>Die Investitionen in das Bitcoin-Ökosystem steigen kontinuierlich Schon zur Jahreshälfte war das Vorjahresniveau erreicht. Hier nun noch ein paar anschauliche Statistiken zum Wachstum des Bitcoin-Ökosystems. Immer wieder bemerkenswert dabei die negative Korrelation zwischen Bitcoin-Preis und Größe der investierten Summe.</p>
<h6 class="leading"><a href="http://winheller.com/blog/insolvenz-bitcoin-unternehmen-vollstreckung-bitcoin-vermoegen/" target="_blank" rel="noopener">Insolvenz von Bitcoin-Unternehmen und Staatliche Vollstreckung in Bitcoin-Vermögen</a><em> &#8211; Winheller</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Recht #Deutschland<br />
</em>Die Kanzlei <em>Winheller</em> veröffentlicht immer mal wieder Blogpost zur rechtlichen Situation von Bitcoin in Deutschland.  Im jüngsten wird u.a. klar gestellt, dass Bitcoins als Vermögensgegenstand sehr wohl zur Insolvenzmasse gehören, dass es aber nicht ganz leicht ist auf diese zuzugreifen, wenn der private Schlüssel nur dem Insolvenzschuldner bekannt ist und dieser nicht kooperieren will. <em>&#8222;Gemäß §98 Abs. 2 InsO kann das Gericht für eine solche Verweigerung bis zu sechs Monate Zwangshaft anordnen.&#8220;</em> Oha!</p>
<h6><a href="https://medium.com/purse-essays/bitcoin-commerce-is-broken-7e06ef0e6d72" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin commerce is broken</a><em> &#8211; Medium</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #E-Commerce #Probleme</em><br />
Bitcoin galt als große Hoffnung für den <em>E-Commerce</em>-Bereich. Der große Boom blieb jedoch aus. Gründe dafür sehen die Macher von <a href="https://purse.io/" target="_blank" rel="noopener">p<em>urse.io</em></a> in den mangelnden Vorteilen für Kunden. Wenn Bitcoin einfach nur eine weitere Zahlungsoption sei, nutze sie keiner. Wenn die Kunden jedoch 20 Prozent sparen könnten, seien sie sehr wohl bereit sich mit Bitcoin auseinanderzusetzen.</p>
<h6><a href="https://freedom-to-tinker.com/blog/randomwalker/analyzing-the-2013-bitcoin-fork-centralized-decision-making-saved-the-day/" target="_blank" rel="noopener">Analyzing the 2013 Bitcoin fork: centralized decision-making saved the day</a><em> &#8211; Freedom to Tinker</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Historie #Dezentralisierung<br />
</em>Die komplette Dezentralität gilt als große Stärke von Bitcoin. Diese Analyse der Ereignisse rund um die <em>Hard Fork</em> der Blockchain im Frühjahr 2013 zeigt jedoch, dass es eine Art zentralisierte Entscheidungsgewalt war, die Bitcoin damals vor Schlimmerem bewahrt hat.</p>
<h6 class="article__header-block__title"><span class="removed_link" title="http://www.banking4tomorrow.com/why-ebola-might-finally-kill-cash/">Why Ebola might finally kill cash</span><em> &#8211; Banking 4 Tomorrow</em></h6>
<p><em>#Bargeld #Krankheit #Digitales Bezahlen</em><br />
Das ist ein ziemlich spannender Gedanke, immerhin fühlen sich Mikroorganismen ziemlich wohl auf Papiergeld und können darauf bis zu 17 Tage  überleben.</p>
<h6 class="article-title"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/puerto-rico-kann-anleihen-nicht-zurueckzahlen-a-1046312.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="headline-intro">Staatspleite:</span> </a><span class="headline"><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/puerto-rico-kann-anleihen-nicht-zurueckzahlen-a-1046312.html" target="_blank" rel="noopener">Puerto Rico zahlt nicht mehr</a><em> &#8211; Spiegel Online</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Geld #Zentralisierung #Staatsversagen<br />
</em>Das quasi noch als kleine Randnotiz für die Debatte inwieweit Staaten und Regierungen die alleinige Entscheidungshoheit über Geld und Geldpolitik haben sollten. Denn am Ende, das sehen wir ja in Griechenland, leiden immer die Bürger.</p>
<h6><a href="https://youtu.be/CUUqYMf5CQU" target="_blank" rel="noopener">Ask an Expert: Bitcoin</a><em> &#8211; Youtube</em></h6>
<p><em>#Fundstück der Woche #Bitcoin #Grundlagenwissen<br />
</em>Ziemlich stranges Format um Bitcoin zu erklären, aber wenn es funktioniert.</p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #72 erscheint am kommenden Sonntag. Bis dahin eine schöne Woche und immer mal die Augen offen halten. Es gibt viel mehr Zahlungsmöglichkeiten, als man denkt, <a href="https://imgur.com/bYERItJ" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;but they still don&#8217;t accept bitcoin.&#8220;</em></a></p>
<p>Diese Seite hier hingegen schon und wenn Ihnen die Presseschau gefällt, freue ich mich über Unterstützung in jeder Höhe:</p>
<p>Titelbild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin, die Zukunft und der ganze geile Rest</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/08/bitcoin-zukunft-und-der-ganze-rest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2014 09:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Charles Hoskinson hat neulich einen sehr knackigen, aber sehenswerten TEDx-Vortrag zum Thema &#8222;The Future Will Be Dezentralized&#8220; gehalten. Dabei argumentiert er in einem beachtenswerten Tempo von den Problemen und der Lebenswirklichkeit der &#8222;Unbanked&#8220; über die Vorteile der Blockchain gegenüber anderen &#8222;distributed databases&#8220; zu Namecoin, Ethereum, Smart Contracts und BitPesa bis hin zu Lösungsansätzen um das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://twitter.com/nprojectcharles" target="_blank" rel="noopener">Charles Hoskinson</a> hat neulich einen sehr knackigen, aber sehenswerten <em>TEDx</em>-Vortrag zum Thema &#8222;<a href="http://youtu.be/97ufCT6lQcY" target="_blank" rel="noopener">The Future Will Be Dezentralized</a>&#8220; gehalten. Dabei argumentiert er in einem beachtenswerten Tempo von den Problemen und der Lebenswirklichkeit der &#8222;Unbanked&#8220; über die Vorteile der Blockchain gegenüber anderen &#8222;distributed databases&#8220; zu <em>Namecoin,</em> <em>Ethereum, Smart Contracts </em>und <em>BitPesa </em>bis hin zu Lösungsansätzen um das Internet über Dezentralisierung zu noch mehr Menschen zu bringen.</p>
<p>Fazit: In 15 Minuten bekommt man das Maximum an dem präsentiert, was man in 15 Minuten verstehen kann und wenn Mathematiker beim Thema Bitcoin anfangen von Magie zu sprechen, ist das schon ein bisschen geil.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Super Silk Road&#8220; oder digitale Freihandelszone?</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/11/15/super-silk-road-oder-digitale-freihandelszone/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2014 09:00:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschen & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die kürzliche Schließung der Silk Road 2.0 und anderer illegaler Handelsplattformen im Darknet durch das FBI und Europol haben eines eindrucksvoll bewiesen. Solange es zentrale Server oder reale Personen als Betreiber gibt, sind diese identifizier- und angreifbare Schwachpunkte, die früher oder später ausgenutzt werden. Letztlich also die bekannte &#8222;Napster-Problematik&#8220;, die auch die aufwändigsten Schutz- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die kürzliche Schließung der <em>Silk Road 2.0</em> und anderer illegaler Handelsplattformen im Darknet durch das FBI und Europol haben eines eindrucksvoll bewiesen. Solange es zentrale Server oder reale Personen als Betreiber gibt, sind diese identifizier- und angreifbare Schwachpunkte, die früher oder später ausgenutzt werden.</p>
<p>Letztlich also die bekannte &#8222;<em>Napster</em>-Problematik&#8220;, die auch die aufwändigsten Schutz- und Verschleierungsmaßnahmen nicht lösen können. Einziger bisher bewährter Weg: Dezentralisierung.</p>
<p>Man könnte also annehmen, dass <span class="removed_link" title="https://openbazaar.org/"><em>Open Bazaar</em></span> die ideale neue Plattform für all die Geschäfte wird, von der Käufer und Verkäufer nicht wollen, dass sie allzu öffentlich und nachverfolgbar stattfinden. Drogen, Waffen, Spionagesoftware. Das Übliche eben.</p>
<p>Etwas ganz anderes haben jedoch die Entwickler im Sinn. Ihnen geht es mit <em>Open Bazaar</em> vielmehr um die Loslösung von institutionellen Mittelmännern, die Gebühren verlangen, sensible Daten abgreifen oder den Handel nach ihrem Gutdünken zensieren.</p>
<p><span id="more-3131"></span></p>
<p><span class="removed_link" title="https://blog.openbazaar.org/what-is-openbazaar/">Snippet der Selbstbeschreibung</span>: <em>&#8222;OpenBazaar is an open source project to create a decentralized network for peer to peer commerce online—using Bitcoin—that has <b>no fees</b> and <b>cannot be censored</b>. Put simply, it’s the baby of eBay and BitTorrent.&#8220;</em></p>
<h6>Quo vadis, Open Bazaar?</h6>
<p>Die spannende Frage ist also, wie sich <em>Open Bazaar</em> entwickeln wird, sobald die Entwickler es final veröffentlichen. Wird es die unangreifbare <em>Super Silk Road</em> oder eine dezentrale Freihandelsplattform ohne <em>ebay</em>-Gebühren, nervige <em>Amazon</em>-Produktempfehlungen oder neugierigem <em>Google</em>-Datenhunger?</p>
<p>Die Wahrheit wird irgendwo dazwischen liegen. Selbst die Entwickler <a href="http://www.wired.com/2014/08/openbazaar-not-for-drugs/" target="_blank" rel="noopener">sagen, dass sie gar nicht sehen können</a>, wer <em>Open Bazaar</em> für welche legalen oder illegalen Aktivitäten nutzt. Gerade deswegen und wegen des enormen Potentials, das dezentralisiertem Online-Handel innewohnt, halte ich <em>Open Bazaar </em>jedenfalls für eines der spannendsten Netzwerkprojekte überhaupt.</p>
<p>Nichtsdestotrotz denke ich, dass sein Erfolg und die Nutzungstendenz vom finalen Veröffentlichungszeitpunkt abhängt. Je früher, desto größer die Gefahr, dass <em>Open Bazaar</em> zum <em>Silk Road-</em>Substitut und dementsprechend gebrandmarkt wird. Denn Dezentralisierung ist für den Ottonormalbürger fremd und ungewohnt. Was der <em>analog native</em> nicht kennt, das klickt er nicht.</p>
<p>Die typische <em>Silk-Road</em>-Klientel ist hingegen sehr innovationsfreudig und wird das Angebot sofort für sich in Beschlag nehmen und dominieren, sollte es in der Gesellschaft noch keine ebenbürtige Masse an Nutzern geben, die in <em>Open Bazaar</em> einen unverzichtbaren Bestandteil ihres Freiheitsempfindens sehen.</p>
<p>Anfang des Monats wurde die dritte Beta-Version von <em>Open Bazaar</em> präsentiert. Ich bin sehr gespannt, was danach kommt.</p>
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