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	<title>Ecuador &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Ecuador &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Digitales Bezahlen #18 &#8211; Der Bitcoin-Podcast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 08:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[digitales Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Dinero Electrónico]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des #DigitalesBezahlen-Podcasts, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio detektor.fm produziere. Abonnieren kann man den Podcast hier. Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es auf der zugehörigen Podcast-Seite. Kampf der Dollarisierung Diese Woche haben wir über Ecuador gesprochen und wie das kleine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#DigitalesBezahlen</em>-Podcasts</a>, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio <a style="color: #808080;" href="http://detektor.fm/" target="_blank" rel="noopener"><em>detektor.fm</em></a> produziere. Abonnieren kann man den Podcast <a style="color: #808080;" href="http://coinspondent.de/feed/podcast/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a> Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/" target="_blank" rel="noopener">auf der zugehörigen Podcast-Seite</a>.</span></p>
<h6>Kampf der Dollarisierung</h6>
<p>Diese Woche haben wir über Ecuador gesprochen und wie das kleine Land dem großen Dollar den Kampf angesagt hat. Seit der Jahrtausendwende hat Ecuador keine eigene Staatswährung mehr. Politische und wirtschaftliche Instabilität haben das Land damals zur Dollarisierung gezwungen. Der Sucre wurde abgeschafft, der US-Dollar zur offiziellen Staatswährung und das Land verlor einen Großteil seiner geldpolitischen Souveränität.</p>
<p>Mit der ersten elektronischen Staatswährung weltweit will der kleine Andenstaat dieser Schmach nun begegnen. Doch ganz so schnell wird es den Dollar nicht loswerden.</p>
<p>[powerpress]</p>
<p><span id="more-5357"></span></p>
<h6>Mehr Handys als Einwohner in Ecuador</h6>
<p>Knapp 16 Millionen Einwohner hat Ecuador. Weniger als 40 Prozent von ihnen führen ein Bankkonto. Aber wie in vielen anderen Entwicklungsländern auch sind Handys in Ecuador weit verbreitet. Über 17 Millionen Mobiltelefone sind in dem kleinen Staat an der Westküste Südamerikas angemeldet.</p>
<h6>Für das Land und gegen den Dollar</h6>
<p>Diese Voraussetzungen will der ecuadorianische Präsident Rafael Correa nutzen um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Mit dem neuen Bezahlsystem <em><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener">Dinero Electrónico</a></em> will er den Menschen zum einen selbst in abgelegenen Regionen des Landes den einfachen Zugang zum Geldtransfermarkt ermöglichen. Auf der anderen Seite will er fast 15 Jahre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dollarisierung" target="_blank" rel="noopener">nach der Dollarisierung</a> im Jahr 2000 ein Stück geldpolitische Hoheit über sein Land zurückgewinnen.</p>
<h6>Dinero Electrónico ist mit dem kenianischen M-Pesa vergleichbar</h6>
<p>Die Zeichen stehen gut, dass ihm zumindest ersteres gelingt, vergleicht man das <em>Dinero Electrónico</em> mit ähnlichen Projekten. Das seit 2007 bestehende <a href="http://coinspondent.de/2014/11/26/m-pesa-kenias-mobile-payment-erfolg/" target="_blank" rel="noopener">kenianische <em>M-Pesa</em>-Bezahlmodell</a> zum Beispiel funktioniert so gut, dass das Angebot mittlerweile auch in andere afrikanische Länder, nach Afghanistan, Indien und Rumänien expandiert ist.</p>
<h6>Pioniere des digitalen Bezahlens</h6>
<p>Allerdings ist <em>M-Pesa</em> ein privatwirtschaftliches und kein volkswirtschaftliches Projekt und vorerst wird Ecuador auch weiterhin auf den Dollar als stabile Grundlagenwährung angewiesen bleiben, denn ein neues elektronisches Bezahlsystem alleine, macht noch keine Staatswährung. Nichtsdestotrotz übernimmt der kleine Andenstaat mit seinem Versuch der Dollarisierung elektronisch zu begegnen, eine Pionierrolle im Bereich des staatlichen, digitalen Bezahlens.</p>
<p><em>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/agenciaandes_ec/16479067109" target="_blank" rel="noopener">&#8222;</a><span class=" meta-field photo-title "><a href="https://www.flickr.com/photos/agenciaandes_ec/16479067109" target="_blank" rel="noopener">DINERO ELECTRONICO 3&#8243;</a> von Flickr-User </span>Agencia de Noticias ANDES (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 2.0</a>)</em></p>
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		<title>Ecuador startet digitale Staatswährung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[digital dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Dinero Electrónico]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
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					<description><![CDATA[Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Ecuador seit vergangenem Donnerstag offiziell das erste Land, in der mit einer staatseigenen digitalen Währung, dem Dinero Electrónico, bezahlt werden kann. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das der Zentralbank erlaubt digitales Geld zu erschaffen. Seit Dezember konnten dann erste Account angelegt werden. Nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Ecuador seit vergangenem Donnerstag <a href="http://www.theguardian.com/world/2015/feb/26/ecuador-digital-currency-dollar-rafael-correa" target="_blank" rel="noopener">offiziell das erste Land</a>, in der mit einer staatseigenen digitalen Währung, dem <em><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener">Dinero Electrónico</a></em>, bezahlt werden kann.</p>
<p>Bereits im Juli vergangenen Jahres <a href="http://www.bloomberg.com/news/articles/2014-07-24/ecuador-pondering-parallel-currency-to-dollar-straitjacket-" target="_blank" rel="noopener">hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet</a>, das der Zentralbank erlaubt digitales Geld zu erschaffen. Seit Dezember konnten dann erste Account angelegt werden. Nun lassen sich also auch Transaktionen tätigen. Damit ist das digitale Geld offiziell im Umlauf. Trotzdem ist es weiterhin umstritten.</p>
<p><span id="more-5163"></span></p>
<h6>Ecuador hat seit 15 Jahren keine eigene Währung</h6>
<p>Immerhin läuft das derzeitige Geldsystem seit 15 Jahren recht stabil. Das Problem ist nur, es ist nicht Ecuadors Geldsystem. Infolge einer Hyperinflation musste das Land 2000 seine eigene Währung, den Sucre, aufgeben und den US Dollar übernehmen, weil sich dieser zwischenzeitlich auf den Märkten als verlässlicheres Zahlungsmittel etabliert hatte.</p>
<figure id="attachment_5202" aria-describedby="caption-attachment-5202" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5202 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1.png" alt="dinero electronico ecuador digital money" width="600" height="317" title="Ecuador startet digitale Staatswährung 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1-300x159.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5202" class="wp-caption-text">Die Werbung für das Dinero Electrónico verspricht u.a., dass für die Verwendung ein einfaches Handy reiche.</figcaption></figure>
<p>Eine Entscheidung, die Ecuador nicht nur die geldpolitische Entscheidungsfreiheit kostete, sondern vom amtierenden Präsidenten Rafael Correa geradezu als Schmach empfunden wird. Durch eine eigene digitale Währung versucht er daher nun zumindest ein wenig staatliche Geldsouveränität wiederherzustellen.</p>
<h6>Der Dollar bleibt</h6>
<p>Ob ihm das gelingen wird, bleibt allerdings offen. Denn auch wenn das <em>Dinero Electrónico</em> allein von der ecuadorianischen Zentralbank verwaltet wird, so hat es selbst keinen Wert. Um als Zahlungsmittel zu funktionieren braucht es auch weiterhin  einen &#8222;realen&#8220; Gegenwert &#8211; den US Dollar.</p>
<p>Aber auch so ist fraglich, ob und wie schnell die Ecuadorianer das elektronische Geld überhaupt annehmen werden. Statistisch gesehen hat jeder Einwohner zwar mindestens ein Handy, aber nur 60 Prozent der Bevölkerung ein Bankkonto &#8211; gute Voraussetzungen also für digitales Geld. Nichtsdestotrotz <a href="http://www.theguardian.com/world/2015/feb/26/ecuador-digital-currency-dollar-rafael-correa#img-2" target="_blank" rel="noopener">funktioniere gerade für die einfache Bevölkerung <em>Cash</em> bisher im Alltag sehr gut</a>.</p>
<p>Soll das <em>Dinero Electrónico</em> also langfristig Erfolg haben, muss es letztlich mindestens ebenso leicht zugänglich und handhabbar sein wie Bargeld.</p>
<figure id="attachment_5200" aria-describedby="caption-attachment-5200" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-5200 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1.png" alt="ecuador digital money dinero electronico" width="600" height="316" title="Ecuador startet digitale Staatswährung 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1-300x158.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5200" class="wp-caption-text">Das Dienero Electrónico hat klare Vorteile gegenüber dem klassischen Bankgeld. Ob es aber auch gegen Bargeld bestehen kann, wird sich erst zeigen müssen.</figcaption></figure>
<h6>Dinero Electrónico ähnelt M-Pesa</h6>
<p>Wie das gelingen kann, zeigt ein Blick auf die kenianische <em>Mobile Payment</em>-Erfolgsgeschichte <a title="M-Pesa – Kenias Mobile-Payment-Erfolg" href="http://coinspondent.de/2014/11/26/m-pesa-kenias-mobile-payment-erfolg/"><em>M-Pesa</em></a>, die Bezahlen mit dem Handy zum Standard für Millionen Ost-Afrikaner gemacht hat und mittlerweile bis nach Indien und Südost-Europa expandiert ist.</p>
<p>Ohnehin sind die Parallelen zwischen dem <em>M-Pesa</em> und dem <em>Sistema de Dinero Electrónico</em> offensichtlich. Beides wird zentralisiert verwaltet, für den Gebrauch reicht ein einfaches Handy und es gibt <a href="http://www.dineroelectronico.ec/index.php/tarifario" target="_blank" rel="noopener">spürbare Gebühren</a>. Während <em>M-Pesa</em> jedoch ein privatwirtschaftliches Angebot des Mobilfunkanbieters <em>Safaricom</em> ist, ist das <em>Dinero Electrónico</em> Eigentum der ecuadorianischen Zentralbank.</p>
<h6>Bitcoin und Dinero Electrónico sind unvereinbare Pole</h6>
<p>Bleibt eine zentrale Frage. Wie viel Bitcoin steckt in Ecuadors digitalem Geld? Wenig. Denn so progressiv und radikal die Idee einer digitalen Staatswährung auf den ersten Blick scheinen mag (und den ein oder anderen Bitcoin-Enthusiasten zweifelsohne aufhören lässt), so wenig hat das <em>Dinero Electrónico</em> letztlich mit Bitcoin zu tun.</p>
<p>Sowohl im grundsätzlichen Aufbau, als auch den zugrundeliegenden Idealen könnten beide digitalen Bezahlsysteme nicht weiter auseinander liegen. Zentralsierung und staatliche Kontrolle auf der einen Seite, Dezentralisierung und Unabhängigkeit auf der anderen. Einzig der Verlierer bleibt bei beiden Ansätzen der gleiche: die Banken.</p>
<h6>Bitcoin ist in Ecuador illegal</h6>
<p>Um ihren geldpolitischen Hoheitsanspruch zu untermauern hat die ecuadorianische Regierung jedenfalls eindeutige Fakten geschaffen. Mit dem selben Gesetz, mit dem die eigene zentrale Digitalwährung im vergangenen Sommer beschlossen wurde, hat sie gleichzeitig jegliche Nutzung aller dezentralen digitalen Währungen, dazu gehört auch Bitcoin, verboten.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt das <em>Dinero Electrónico</em> eine mutige und bemerkenswerte Errungenschaft, egal ob dieses Experiment scheitert oder ähnlich wie <em>M-Pesa</em> zu einem großen Erfolg wird. Für digitales Geld und digitales Bezahlen ist es ein großer Schritt.</p>
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		<title>Presseschau 2014/33</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Aug 2014 15:19:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Diesmal für die Woche vom 11. August bis 17. August 2014. Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230; ist diese Woche mit Abstand das relevateste Thema, immerhin fiel er nach einer langen Phase der Stabilität binnen kurzer Zeit um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Die Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Diesmal für die Woche vom 11. August bis 17. August 2014.<br />
</span></p>
<p><span id="more-2657"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230; ist diese Woche mit Abstand das relevateste Thema, immerhin fiel er nach einer langen Phase der Stabilität binnen kurzer Zeit um knapp 10 Prozent auf unter 500 US-Dollar &#8211; dem niedrigsten Wert seit drei Monaten.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2421" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/08/20140810-BitcoinKurs-1.png" alt="20140810 BitcoinKurs" width="222" height="171" title="Presseschau 2014/33 5"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2658" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/08/20140817-Bitcoinkurs-1.png" alt="20140817 Bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Presseschau 2014/33 6"></p>
<p>Indess herrscht Uneinigkeit über die Gründe für den Kursrückgang. Eine Erklärung <a href="http://www.coindesk.com/margin-trading-crash-price-bitcoin/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=3929721318-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-3929721318-78901053" target="_blank" rel="noopener">deutet auf sogenanntes Margin-Trading hin</a>, also großangelegte Kursspekulationen, die sich im Umfeld wenig positiver Nachrichten wie bspw. den strengen New Yorker Regulierungsvorschlägen weniger optimistisch entwickelt hätten als gehofft und dabei eine Art Schneeball-Effekt ausgelöst haben könnten.</p>
<p>Sollte das jedoch tatsächlich der Fall sein, ist das eine beunruhigende Nachricht für diejenigen, die sich erhofft haben, dass Bitcoin eine unabhängige Alternative zum derzeitigen Finanzsystem bleiben wird. Denn wenn komplexe Finanzwetten um Spekulationsgewinne nun auch den Bitcoin-Kurs derart massiv beeinflussen können, wird Bitcoin gerade von all den schlechten Eigenschaften korrumpiert, die unser bestehendes Finanzsystem zu dem gemacht haben, was es ist &#8211; gierig, profitgeil, rücksichtslos.</p>
<p>Was jedoch auch zu beachten ist: nicht nur der Bitcoin-Kurs ging diese Woche auf Talfahrt. Auch die &#8222;traditionellen&#8220; Börsen<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/boerse-kurssturz-nach-angriff-in-ukraine-auf-russischen-konvoi-a-986399.html" target="_blank" rel="noopener"> reagierten auf die aktuellen Ereignisse z.B. in der Ukraine </a>und die resultiernden politische und ökonomische Unsicherheiten. Ohnehin sind Börsenkurse im Allgemeinen <a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/boerse-wie-anleger-vom-auf-und-ab-des-dax-profitieren-a-986276.html" target="_blank" rel="noopener">nicht so stabil wie man oft glaubt</a>.</p>
<p>https://twitter.com/fullhdpixel/status/500299953047363584</p>
<p>Könnte man meinen. Auf Bitcoin traf diese Vorhersage aber nicht zu. Der Goldkurs hingegen stieg in der letzten Woche tatsächlich deutlich an. Freitag fiel dann aber auch er und landete am Ende sogar unter dem Niveau vom Wochenbeginn.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund einer allgemeinen Verunsicherung scheint der Bitcoin-Kurs derzeit also nicht übermäßig aus dem Ruder zu laufen, sondern durchaus auch allgemeinen Trends zu folgen. So oder so &#8211; wir werden abwarten müssen. Ich bin aber optimistisch, dass der Kurs in der jetzigen Situation nicht noch weiter zurückgeht.</p>
<h4>Links und Nachrichten der Woche</h4>
<p><a href="http://www.forbes.com/sites/alisoncoleman/2014/08/13/vc-seed-funding-spells-growth-for-berlin-based-bitcoin-loans-start-up/" target="_blank" rel="noopener">VC Funding Boosts Global Growth For Berlin-Based Bitcoin Startup</a> &#8211; die Anzahl deutscher Bitcoin-Unternehmen im globalen Vergleich als überschaubar zu bezeichnen, ist absolut nicht untertrieben. Dementsprechend selten wird international über deutsche Startups berichtet. Dass die hiesige Bitcoin-Szene aber dennoch Potential und gute Ideen hat, zeigt das Berliner Bitcoin-Unternehmen <span class="removed_link" title="https://www.bitbond.net/">Bitbond</span>, das nun eine 200.000 Euro-Finanzierung durch einen Risikokapitalgeber verzeichnen konnte. Das ist eine sehr gute Nachricht, denn allzuleicht drängt sich der Eindruck auf, dass Deutschland wirtschaftlich gerade den Anschluss an die nächste technische Innovationsstufe verliert.</p>
<p><a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2dqrmx/coindesk_is_deleting_comments_that_question_the/" target="_blank" rel="noopener">Coindesk is deleting comments that question the validity of their articles</a> &#8211; immer wieder kommt es zu (berechtigter) Kritik an den bestehenden Medien, die sich intensiv mit Bitcoin, Altcoins und Kryptowährung auseinandersetzen. Gekaufte Inhalte, einseitige Berichterstattung oder &#8211; wie nun im Fall von <em>Coindesk</em>, dem Bitcoin-Medium mit dem mit Abstand größten Output &#8211; willkürlich gelöschte kritische Kommentare.<br />
Tatsächlich finde ich es müßig sich endlos darüber zu streiten wie <em>glaubwürdig</em> kostenlose Informationsangebote im Netz sein müssen. Der bessere Weg ist es, nicht blind jedem Artikel zu glauben, sondern immer nach einer zweiten, unabhängigen Quelle zu suchen. Und weil sich hier gerade die Gelegenheit ergibt, möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass hier im Blog keine gekauften Beiträge veröffentlicht werden und ich nach bestem Wissen und Gewissen recherchiere. Nichtsdestotrotz, niemand ist unfehlbar &#8211; bleibt also auch hier kritisch.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article131281953/Ebay-Tochter-erwaegt-Einfuehrung-von-Bitcoins.html" target="_blank" rel="noopener">Ebay-Tochter erwägt Einführung von Bitcoins</a> &#8211; Dass <em>Ebay</em> und <em>PayPal</em> mit dem Zahlungsmittel Bitcoin liebäugeln, ist nichts Neues. Nun sind jedoch ein paar Details bekannt geworden. Demzufolge könnten über die <em>PayPal</em>-Sparte <em>Braintree</em> bald erste Bitcoin-Zahlungen laufen. Braintree wickelt u.a. die Zahlungen von <span class="removed_link" title="https://www.airbnb.de/">Airbnb</span> und <span class="removed_link" title="https://www.uber.com/">Uber</span> ab.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/bitcoin-block-chain-now-searchable-duckduckgo/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=3929721318-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-3929721318-78901053" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin Block Chain Now Searchable with DuckDuckGo</a> &#8211; Gute Nachricht für alle, die nicht von <em>Google und co</em> getrackt werden möchten. Auch die Suchmaschinen-Alternative <a href="https://duckduckgo.com/" target="_blank" rel="noopener">DuckDuckGo </a>ermöglicht es jetzt Bitcoin-Adressen zu <em>googlen</em>. Ich habe es gerade ausprobiert. Funktioniert einwandfrei.</p>
<p><a href="http://www.ibtimes.co.uk/barbarians-gate-jp-morgan-bitcoin-driven-payment-revolution-1460765" target="_blank" rel="noopener">Barbarians at the Gate: JP Morgan and the Bitcoin-Driven Payment Revolution</a> &#8211; Auch wenn sie es in der Öffentlichkeit gerne immer herunterspielen &#8211; die Banken wissen, dass Bitcoin das bestehende Finanzsystem nachhaltig verändert. Erstaunlich und grotesk was sie dabei alles im Geheimen versuchen, um sich ein Stück vom Kuchen zu sichern.</p>
<p><a href="http://www.wsj.de/article/SB10001424052702304450904580087143143111232.html?mod=trending_now_5" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Ingenieure planen effizientesten Bitcoin-Chip der Welt</a> &#8211; Und wollen damit eine Mining-Farm in Island aufbauen. Wenn der Chip denn tatsächlich hält, was er verspricht und 10-15 Millionen US-Dollar aufgetrieben werden können. Denn noch ist alles &#8222;nur&#8220; Simulation und recht optimistische Planung. Dennoch &#8211; ich mag den Zweckoptimismus <span class="removed_link" title="https://coinbau.com/">Coinbau</span>-Chef Sebastian Krause zum Thema  Bitcoin: <em>„Wir Deutschen sind vielleicht nicht kreativ genug, um so ein visionäres Konzept zu entwickeln. Aber wir sind in der Lage, die besten Maschinen zu bauen, um es voranzubringen&#8220;.</em><br />
Wir dürfen also gespannt sein und hoffen, dass es das Unternehmen über die Baukasten-Website-Phase hinaus schafft. Denn jede gute und energieeffiziente Mining-Farm sichert das Bitcoin-Netzwerk.</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/digitale-waehrung-in-ecuador-praesident-bitcoin-1.2085439" target="_blank" rel="noopener">Digitale Währung in Ecuador. Schluss mit dem Gringo-Geld</a> &#8211; Seit einer Hyperinflation hat Ecuador keine eigene Währung mehr. Bezahlt wird im Alltag mit US-Dollar. Das ist dem Präsidenten ein Dorn im Auge und da Bitcoin auch in Ecuador sehr beliebt sind, gibt es nun die Idee eine eigene offizielle ecuadorianische Kryptowährung einzuführen.</p>
<h4><b>Tweet der Woche</b></h4>
<p>Die nächste Presseschau erscheint kommenden Sonntag, den 24. August. Bis dahin eine schöne Woche!</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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