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	<title>El Salvador &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>El Salvador &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Die &#8222;Bitcoineros&#8220;-Doku &#038; mehr über deren Hintergründe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 12:36:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es um Bitcoin in El Salvador und in anderen Regionen Lateinamerikas? Vor einiger Zeit hat die ARD dazu ist eine neue, sehenswerte Doku veröffentlicht und was die beiden Journalisten über die Entstehung, ihre persönlichen Erfahrungen mit Bitcoin und die Rezeption der Sendung erzählen, ist ebenfalls aufschlussreich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich wollte hier unbedingt noch den Link zu der wirklich sehenswerten <a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/bitcoineros-das-digitale-gold/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzI1ZmJkNjA5LWEzNjctNGQ3Zi05YWNiLTQzZjNhYzZlYTU0Yw" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Bitcoinero</em>-Doku</a> verbloggen, die Ende vergangenen Jahres in El Salvador und Guatemala zum aktuellen Stand der dortigen Bitcoin-Adoption entstanden ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/bitcoineros-das-digitale-gold/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzI1ZmJkNjA5LWEzNjctNGQ3Zi05YWNiLTQzZjNhYzZlYTU0Yw" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="665" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala.jpg" alt="Screenshot der ARD-Doku &quot;Bitcoineros. Das digitale Gold und seine Versprechen&quot; über Bitcoin in El Salvador und Guatemala" class="wp-image-25767" title="Die &quot;Bitcoineros&quot;-Doku &amp; mehr über deren Hintergründe 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala-300x166.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala-768x426.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Klicken aufs Bild führt in die ARD-Mediathek</figcaption></figure>



<p>Irgendwie kam ich bisher jedoch nicht dazu. Dankenswerterweise haben die Jungs von<em> <a href="https://bitcoinverstehen.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin Verstehen</a></em> dieser Tage jedoch <a href="https://bitcoinverstehen.info/episode-156-bitcoineros-doku-elsalvador/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein ebenso interessantes Gespräch</a> mit den beiden Machern <a href="https://www.torial.com/anna-elena.knerich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anna-Elena Knerich</a> und <a href="https://twitter.com/boschdionysos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maximilian Sippenauer</a> veröffentlicht, in dem sie der ganzen Doku noch mehr Kontext geben. Wie ist es dazu gekommen? Welche Geschichten haben es nicht in die finalen 45 Minuten geschafft? Welchen Weg haben die beiden genommen, um selbst überhaupt erst einmal Bitcoin zu verstehen. Wie wurde die Dokumentation von Kritikern und Bitcoinern aufgenommen und vieles mehr. </p>



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<p>Beides kann ich sehr empfehlen, weil es sich gut ergänzt und auf vielen Ebenen interessant ist. </p>
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		<title>Ein Jahr Bitcoin in El Salvador. Kritische Fragen an die Regierung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2022/10/10/ein-jahr-bitcoin-in-el-salvador-kritische-fragen-an-die-regierung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Oct 2022 13:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gut einem Jahr ist Bitcoin in El Salvador offizielles Zahlungsmittel. Doch sind seitdem viele Fragen offen. Zeit, der salvadorianischen Regierung ein paar kritische Fragen zu stellen. Auch wenn sie darauf wenig Lust haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mitte September fand in Innsbruck die <a href="https://bconf.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BTC 22-Konferenz</a> statt und eines der Programm-Highlights am Samstagabend war das Panel mit zwei hochrangigen Vertreterinnen der salvadorianischen Regierung, das ich moderieren durfte.</p>



<p>Gut ein Jahr zuvor hatte das kleine Land in Zentralamerika als erster Staat der Welt Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt und sich mit diesem äußerst erfolgreichen, aber nicht unumstrittenen PR-Stunt in den Fokus der Weltöffentlichkeit katapultiert.</p>



<h2 class="has-x-large-font-size wp-block-heading" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-right:0;margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);margin-left:0">Auch die Bitcoin-Community hat Fragen </h2>



<p>Auch in der Bitcoin-Community wird das Bitcoin-Projekt in El Salvador seitdem durchaus kontrovers diskutiert. Denn es läuft längst nicht alles nach Plan und in weiten Teilen der salvadorianischen Bevölkerung ist der große Bitcoin-Aufschwung bisher nicht angekommen. So zumindest der Eindruck, den ich selbst bei meiner Reise nach El Salvador Ende 2021 bekommen und <a title="Zur Reportage &#039;Bitcoin in El Salvador. Die Büchse des Satoshi&#039;" href="https://coinspondent.de/2022/03/24/buechse-des-satoshi-bitcoin-el-salvador/" data-type="post" data-id="17668">den ich hier in einer Reportage aufgeschrieben habe</a>. Seitdem hat sich auch nicht viel verändert.</p>



<p>Umso bemerkenswerter war es, dass es den Organisatoren der BTC 22 gelungen ist, vor diesem Hintergrund zwei unmittelbar Verantwortliche des Bitcoin-Projekts, die salvadorianische Wirtschafsministerin Maria Luisa Hayem und die Vize-Außenministerin Adriana Mira, zu einem Panel nach Innsbruck zu bringen, wo sie sich vor Publikum und live im Stream meinen kritischen Fragen zum Stand von Bitcoin in El Salvador stellen sollten.</p>



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<p>Was folgte, war ein bemerkenswerter Auftritt, der bei vielen im Publikum für Ernüchterung sorgte, denn obwohl die beiden Politikerinnen viel redeten, sagten sie schlussendlich doch sehr wenig. </p>



<h2 class="has-x-large-font-size wp-block-heading" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Vor, über, unter und zwischen den Zeilen</h2>



<p>Nichtsdestotrotz war das Panel aufschlussreich. Denn auch das permanente Nicht-Beantworten von berechtigten Fragen verrät etwas und in manchen Fällen sogar viel. Schließlich hätte es neben den wirklich unbequemen Fragen bei manch anderer durchaus dankbare Antwortoptionen gegeben. Doch auch die haben sie nicht genutzt. (Wer mehr dazu erfahren will &#8211; in <a href="https://coinspondent.de/2022/10/09/honigdachs-76-german-interrogation-police/">Folge 76 des Honigdachs-Podcas &#8222;German Interrogation Police&#8220;</a> besprechen wir detaillierter die Hintergründe dieses Gesprächs.)</p>



<div class="wp-block-group has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-db9edeb8 wp-block-group-is-layout-constrained">




<h2 class="has-x-large-font-size wp-block-heading" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Ein wichtiges Zeichen nach außen</h2>
</div>



<p>So blieb es am Ende bei einem Panel, das leider wenig überraschende Informationen bot, aber dennoch sehr wertvoll war. Denn allein die Tatsache, dass das Bitcoin-Projekt in El Salvador auf großer Bühne so prominent kritisch hinterfragt wurde, sendet ein wichtiges Signal, dass Bitcoiner nicht einfach alles durch die <s>rosarote</s> orangene Brille sehen, sondern durchaus den Diskurs suchen.</p>



<p>Die nächste BTC 23 in Innsbruck findet derweil vom 14. bis 17. September 2023 statt.</p>
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		<title>Bitcoin in El Salvador Die Büchse des Satoshi</title>
		<link>https://coinspondent.de/2022/03/24/buechse-des-satoshi-bitcoin-el-salvador/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 09:13:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Reportage]]></category>
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					<description><![CDATA[Als erster Staat der Welt hat El Salvador Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Welche Folgen das für das Land und seine Bewohner bedeutet, kann niemand mit Gewissheit sagen. Nur eines ist sicher: Ein Zurück gibt es nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Als erster Staat der Welt hat El Salvador Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel eingeführt. Welche Folgen das für das Land und seine Bewohner bedeutet, kann niemand mit Gewissheit sagen. Nur eines ist sicher: Ein Zurück gibt es nicht.</em></p>



<p>Die Gänge sind schmal und verwinkelt. Bunt leuchten die Farben der Röcke, Tücher und Kleider in den Auslagen der Marktstände, die sich hier dicht an dicht drängen. Von überall dringen laute Stimmen, die reden, feilschen, rufen. Dazu der allgegenwärtige fiepsig-blechernen Sound von bunt blinkendem Plastikspielzeug. Die Markthalle Sagrado Corazon im Herzen San Salvadors ist ein neonerleuchtetes Labyrith aus Wäsche, Essen und Alltagswaren und Melvin David Hernandez Esquivel ist Teil von ihr. Auf der Suche nach Kundschaft durchstreift der 35-jährige jeden Tag ihre Gänge. Aus seinem schiefen Bauchladen heraus verkauft er Kaugummis, Bonbons und kleine Tütchen mit Nüssen. Um die 40 Dollar Umsatz macht er damit am Tag. Doch seit einigen Wochen verdient er etwas mehr. Seit er seine Waren nicht mehr nur für Dollar, sondern auch für Bitcoin verkauft. „Ich habe das als Chance gesehen, ein bisschen was zusätzlich zu verdienen“, sagt er.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Sagrado-Corazon.jpg"><img decoding="async" width="1200" height="800" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Sagrado-Corazon.jpg" alt="Ein salvadorianischer Mann steht mit seinem Bauchladen in einem Marktgebäude in San Salvador. Ein Schild zeigt, dass er Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert." class="wp-image-24193" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Sagrado-Corazon.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Sagrado-Corazon-300x200.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Sagrado-Corazon-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Wer bei Melvin David Hernandez Esquivel mit Bitcoin bezahlen will, muss für umgerechnet mindestens einen Dollar einkaufen. </figcaption></figure>



<p>Auf dem größten und zentralen Markt der Hauptstadt El Salvadors gehört Melvin damit zu den Pionieren, doch ein Einzelfall ist er nicht. Landesweit akzeptieren immer mehr Unternehmen das digitale Geld – Restaurants, Schuhläden, Taxifahrer, Kinos, Fast Food-Ketten, Tankstellen, Straßenhändler. Sie müssen es sogar. Vorausgesetzt sie verfügen über die notwendige technische Infrastruktur. So will es das Gesetz, mit dem der kleine mittelamerikanische Staat das digitale Geld vergangenes Jahr als erstes Land der Welt als offizielles Zahlungsmittel eingeführt hat. Eine Maßnahme, die der mit seinen 40 Jahren vergleichsweise junge und digital-affine Präsident Nayib Bukele in rasantem Tempo umgesetzt hat und die für alle überraschend kam: für die Bitcoin-Community im Netz ebenso wie für die internationale Staatengemeinschaft, die Weltbank oder den Internationalen Währungsfonds. Dabei hat Bukele einen guten Grund für diesen Schritt: finanzielle Inklusion. 70 Prozent der Bevölkerung El Salvadors sind bislang <em>unbanked</em>, haben also kein Konto und damit kaum Zugang zum nationalen und internationalen Zahlungsverkehr. Langfristige Investitionen, zum Beispiel in die eigene Altersvorsorge, sind für sie sehr viel schwieriger. Wer all sein Geld nur bar und jederzeit zur Hand hat, gibt es in der Regel auch schnell wieder aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Mall.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="924" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Mall.jpg" alt="Ein moderner Schuhladen in einem Einkaufzentrum in El Salvador. Ein Schild am Eingang zeigt, dass man hier unter anderem mit Bitcoin bezahlen kann." class="wp-image-24195" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Mall.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Mall-300x231.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bitcoin-Akzeptanz-Mall-768x591.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Kinos, Tankstellen, Schuhläden &#8211; wer über die technische Infrastruktur verfügt, muss Bitcoin annehmen</figcaption></figure>



<p>Doch so hehr dieses Ziel auch sein mag, so weckte das Tempo, mit dem der Präsident dem Land das neue, fremde Geld aufgebürdet hat, bei vielen Salvadorianern ungute Erinnerungen. Schon einmal, 2001, wurden sie auf ähnliche Art vor vollendete Tatsachen gestellt, als die Regierung den US-Dollar als Währung einführte. Eine Entscheidung, die nicht nur das Ende des salvadorianischen Colón bedeutete, sondern die vor allem zu Lasten der einfachen Leute ging. Die, die nicht ordentlich lesen, schreiben oder rechnen können – damals immerhin fast jeder Dritte – und die, die ohnehin wenig hatten. In einer Umfrage ein Jahr nach der „Dollarisierung“ beklagte die Mehrheit der Salvadorianer, dass sich die eigene finanzielle Situation verschlechtert habe. In einem Land, in dem die Armut zwar zurück geht, aber auch heute noch mehr als jeder Fünfte mit weniger als fünfeinhalb Dollar am Tag auskommen muss und jeder Zehnte nicht richtig lesen und schreiben kann.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Menschen-in-el-Salvador.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="664" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Menschen-in-el-Salvador.jpg" alt="Eine Menschenmenge im Alltagsstress in El Salvador. " class="wp-image-24199" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Menschen-in-el-Salvador.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Menschen-in-el-Salvador-300x166.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Menschen-in-el-Salvador-768x425.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Viele Menschen in El Salvador sind skeptisch gegenüber Bitcoin. Das hat auch historische Gründe</figcaption></figure>



<p>Dass nun die erneute Einführung eines neuen Geldes – dieses Mal sogar eines, das man nicht einmal mehr in die Hand nehmen kann, weil es nur noch digital auf dem Smartphone existiert – von heftiger Kritik, Demonstrationen und Protesten in der Bevölkerung begleitet wurde, verwundert nicht. Verdammte Laborratten sei man, sagen die Kritiker. Dass davon eh wieder nur die Wohlhabenderen profitieren würden und dass man das Geld besser in Bildung, Infrastruktur oder die Befriedung des von brutaler Gewalt geprägten Landes gesteckt hätte.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Ein kleines Land am Pazifik im Fokus der Weltöffentlichkeit</h2>



<p>Auf internationaler Ebene wird das Bitcoin-Experiment ebenfalls mit Skepsis betrachtet. Auch weil man nicht weiß, welche Absichten die zwar demokratisch gewählte, aber populistische und zunehmend autokratisch agierende Staatsführung insgeheim womöglich noch verfolgt und welche Konsequenzen sich daraus ergeben könnten. Sollte El Salvador dank Bitcoin seine unmittelbare Abhängigkeit vom US-Dollar überwinden, gingen Sanktionsmöglichkeiten und damit letztlich auch Einfluss der Staatengemeinschaft verloren. Ein womöglich folgenschwerer Präzendenzfall. Nicht nur westliche Demokratien beobachten genau, was derzeit mit Bitcoin in El Salvador passiert. Die ganze Welt schaut auf das kleine Land in Mittelamerika. Auch Despoten, Tyrannen, Theokraten und Diktatoren.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Deutschland-ist-skeptisch.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="679" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Deutschland-ist-skeptisch.jpg" alt="Vier salvadorianische und deutsche Vertreter aus Politik und Wirtschaft bei einer Pressekonferenz. Im Hintergrund die Flaggen von Deutschland und El Salvador." class="wp-image-24201" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Deutschland-ist-skeptisch.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Deutschland-ist-skeptisch-300x170.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Deutschland-ist-skeptisch-768x435.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Während die Regierung El Salvadors Bitcoin durchweg positiv sehen, wird das Experiment international sehr kritisch betrachtet</figcaption></figure>



<p>Doch dann gibt es eben auch Optimisten wie Melvin, die eher die Vorteile als die Nachteile sehen. Im trubeligen Tagesgeschäft auf dem Sagrado Corazon zeigt er auf ein Schild an seinem Bauchladen. Darauf steht, dass er zwar Bitcoin-Zahlungen akzeptiert, allerdings erst ab einem Mindestumsatz von einem Dollar. Statt nur ein Tütchen mit Erdnüssen verkauft er dadurch nun immer gleich mindestens vier, wenn jemand etwas mit Bitcoin bezahlt. Ein Viertel seines täglichen Umsatzes mache er mittlerweile mit dem digitalen Geld. Tendenz weiter steigend. Denn zum einen besuchen seit Neuestem viele neugierige Bitcoiner aus der ganzen Welt das Land, um zu sehen, wie gut oder schlecht das Bitcoin-Experiment läuft. Zum anderen stellt der Staat jedem Salvadorianer ein Bitcoin-Startguthaben im Wert von 30 Dollar zur Verfügung. Und egal ob Touristen oder Einheimische &#8211; wer das Bezahlen mit dem digitalen Geld ausprobieren möchte, braucht Leute, die es auch annehmen. Leute wie Melvin. Der schwankende Wert von Bitcoin macht ihm dabei keine Sorgen. „Ich habe gelernt, dass ich geduldig sein muss und sehe Bitcoin als langfristiges Investment“, sagt er und nickt zuversichtlich. Immerhin kenne der Kurs historisch und über einen langen Zeitraum betrachtet nur eine Richtung: aufwärts.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Gewalterfahrung ist Teil des Alltags</h2>



<p>Rosario, die ihren Nachnamen und ihr Alter lieber nicht nennen möchte, kann Melvins Optimismus nicht teilen. Zu ihrem Stand auf dem Mercado De Mejicanos im Norden San Salvadors, wo sie einfache Dinge des alltäglichen Lebens verkauft – Papiertüten, eingelegte Bohnen und Gewürze – verirren sich keine Touristen. Bei ihr kaufen einfache Arbeiter oder Tagelöhner. Leute aus dem Viertel, das als „rote Zone“, also von Banden kontrolliert gilt. Mächtige und brutale Banden, die sich über Schutzgeld und Erpressung finanzieren und sich gegenseitig mit solch rücksichtsloser Gewalt bekämpfen, dass El Salvador zu den Ländern mit der höchsten Mordrate zählt. 2015 kamen hier 105 Morde auf 100.000 Einwohner. Ein trauriger Weltrekord für ein Land, in dem der Bürgerkrieg vor dreißig Jahren zwar zu Ende ging, Gewalt und Sterben aber blieben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage-800x1200.jpg" alt="Ein Mann mit einer großen Pumpgun vor dem Bauch bewacht eine Kaffeeplantage in El Salvador." class="wp-image-24204" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage-800x1200.jpg 800w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage-200x300.jpg 200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage-768x1152.jpg 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage-1024x1536.jpg 1024w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bewachte-Kaffeeplantage.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Überall im Land stehen Sicherheitsleute mit Pumpguns. Vor Einkaufszentren, an Straßen oder, wie hier, auf Kaffeeplantagen.</figcaption></figure>



<p>Dementsprechend knapp sind Rosarios Antworten, deren Gesicht wie das vieler Menschen in El Salvador von einem Leben allgegenwärtiger Gefahr gezeichnet ist. Ihre markanten Falten kommen nicht vom Lachen. Sie sind tiefer und betonen ihren argwöhnischen Blick. Eigentlich ist El Salvador ein junges Land. Nur 15 Prozent der Bevölkerung ist älter als 55 Jahre. Doch wie viele andere hier wirkt auch Rosario, als wäre sie vor ihrer Zeit gealtert. Um zu sprechen zieht sie sich tiefer in ihren Stand zurück, wirkt unruhig, schaut sich nervös um. Von Bitcoin habe sie noch nie etwas gehört. Niemand sei vorbeigekommen und habe ihnen hier irgendwas gezeigt oder erklärt. Es interessiere sie aber auch nicht. All ihre Waren kaufe sie mit Cash und alle, die zu ihr kämen, bezahlten ebenfalls ausschließlich bar. Das war schon immer so und werde auch so bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Cash ist noch immer King</h2>



<p>Tatsächlich ist Cash im salvadorianischen Alltag wichtig. Nicht nur für Einkäufe. Wenn an einer roten Ampel plötzlich jemand mit einer geladenen Waffe neben dem Auto steht, ist neben Glück der griffbereite Geldschein die beste und oft einzige Chance, schnell und heil aus der Sache rauszukommen. Doch hat Bargeld auch ein Problem. Es lässt sich nur schwer über weite Entfernungen versenden. Auf genau solche Transferzahlungen aus dem Ausland sind viele Familien in El Salvador jedoch angewiesen. Vor allem aus den USA, in das während des Bürgerkriegs viele Salvadorianer geflüchtet sind. Heute lebt und arbeitet fast ein Drittel der Bevölkerung in den Vereinigten Staaten und Kanada. Wenn sie Geld an ihre Verwandten ohne Konto zurück in die Heimat schicken, müssen sie dafür Finanzdienstleister nutzen, die sich diesen Service oft teuer bezahlen lassen. Von 100 versendeten Dollar kommen in El Salvador mitunter nur 80 Dollar an. Individuell, aber auch auf nationaler Ebene ein ökonomisch signifikanter Reibungsverlust. Immerhin machen Transferzahlungen aus dem Ausland fast ein Viertel des Bruttoinlandsprodukts El Salvadors aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Mining-Container-vor-Geothermiekraftwerk.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Mining-Container-vor-Geothermiekraftwerk.jpg" alt="Ein Container mit Bitcoin-Mining-Hardware steht vor einem Geothermiekraftwerk. Im Hintergrund ein dschungelbewachsener Vulkan El Salvadors." class="wp-image-24208" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Mining-Container-vor-Geothermiekraftwerk.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Mining-Container-vor-Geothermiekraftwerk-300x200.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Mining-Container-vor-Geothermiekraftwerk-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Auf Basis von Geothermie betreibt der Staat El Salvador Bitcoin-Mining.</figcaption></figure>



<p>Bei Bitcoin fallen solch hohe Gebühren nicht an. 100 Dollar lassen sich dank des Lightning-Protokolls, einer alltagstauglichen Erweiterung des digitalen Geldes, die das sichere Bezahlen in Sekundenschnelle ermöglicht, bereits für den Bruchteil eines Cents an jeden Ort der Welt schicken. Eine Kostenreduktion um mehr als 99 Prozent. Der Umstieg auf diese sehr viel effizientere Zahlungsinfrastruktur ist daher sowohl im Interesse des Staates, weil unterm Strich mehr Geld ins Land kommt. Vor allem profitieren davon aber die Menschen, denen dieses Geld zuerst zur Verfügung steht. Ein Vorteil, den viele Salvadorianer nachvollziehen können und Bitcoin trotz seiner Fremd- und Neuartigkeit eine Chance geben. In den ersten Wochen nach Einführung bildeten sich lange Schlangen vor den neuen staatlichen Geld-Automaten, an denen die Menschen Bitcoin und Dollar ein- und auszahlen können. Innerhalb von nur drei Wochen, so verkündete es der Präsident Ende September vergangenen Jahres auf Twitter, hätten bereits 2,1 Millionen Salvadorianer die staatliche Bitcoin-Wallet heruntergeladen. El Salvador seit damit das erste Land der Welt, in dem die Menschen mehr Bitcoin-Wallets als Bankkonten nutzten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="1200" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador-800x1200.jpg" alt="Ein Mann zeigt ein Smartphone mit einem QR-Code im Wert von 5 US-Dollar zum Bezahlen mit Bitcoin. Ein anderer scannt den Code mit der Wallet seines eigenen Handys, um die Rechnung im Wert von 8675 Satoshis zu bezahlen." class="wp-image-24211" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador-800x1200.jpg 800w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador-200x300.jpg 200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador-768x1152.jpg 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador-1024x1536.jpg 1024w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Bezahlen-mit-Bitcoin-in-El-Salvador.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Zahlen per Bitcoin mit Smartphone. Wie genau die offizielle &#8222;Chivo&#8220;-Wallet eigentlich funktioniert, wissen aber nur die wenigsten. </figcaption></figure>



<p>Wie überall auf der Welt, fällt es dabei auch in El Salvador den jüngeren Menschen leichter, das digitale Geld und dessen Möglichkeiten zu verstehen. Sie wachsen bereits mit Smartphones und dem Internet auf, haben weniger digitale Berührungsängste. So besaß auch Nelson Eduardo Martinez Lovo, wie viele seiner Freunde, schon vor der Pandemie ein Konto bei einer Bitcoinbörse im Netz. „Mein Vater schreibt Rechnungen am liebsten noch mit der Hand“, lacht der 24-jährige. Gemeinsam führen sie das Sopón Zacamil, ein großes, helles Restaurant mit dunklen Holztischen auf der Grenze zum Bandengebiet im Norden San Salvadors, in das Einheimische aus der Umgebung zum Mittagessen kommen. Der grüne Leguan, der verschmitzt schauend und mit einem Limettenschnitz in der Hand die Karte ziert, ist die Spezialität des Hauses und auch Nelsons Lieblingsessen. Eigentlich würden sie das auch schon längst für Bitcoin verkaufen, erklärt er, doch warten sie noch auf das dafür notwendige Bezahlterminal. Das kommt aus China, aber die Lieferung verzögere sich immer wieder.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Bitcoin doesn&#8217;t fix everything</h2>



<p>Solche Beispiele sind Wasser auf die Mühlen der Bitcoin-Skeptiker im Land. Sergio Arauz ist einer von ihnen. Die Regierung macht es investigativen Journalisten wie ihm zunehmend schwer, frei zu recherchieren und kritisch zu berichten. Zu offiziellen Terminen werden mitunter nur noch staatsnahe Medien eingeladen, Regierungserklärungen nur noch per Tweet statt über die offiziellen Webseiten verbreitet. Und der Druck wachse weiter. &#8222;Ich hätte nie gedacht, dass der Zeitpunkt kommen würde, an dem ich ernsthaft in Erwägung ziehen müsste, das Land zu verlassen, weil ich Journalist bin. Weil ich anders denke&#8220;, sagt Sergio mit ernstem Blick. Doch mittlerweile müssten er und seine Kollegen sich über solche Exit-Strategien Gedanken machen.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/El-Zonte.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="900" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/El-Zonte.jpg" alt="Sonnenuntergang am &quot;Bitcoin Beach&quot; in El Zonte. Einige Menschen baden im Pazifik, andere spazieren am Strand. Zwei unterhalten sich unter einem Sonnenschirm." class="wp-image-24214" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 9" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/El-Zonte.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/El-Zonte-300x225.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/El-Zonte-768x576.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im kleinen El Zonte am Pazifik liegt der &#8222;Bitcoin Beach&#8220;. Hier begann das salvadorianische Bitcoin-Experiment</figcaption></figure>



<p>Sergio sitzt im warmen Wind, der durch eine offene, zweistöckige Beach-Bar weht. Hinter ihm senkt sich die Sonne über dem Pazifik. Wuchtige Wellen brechen auf den feinen Sandstrand. Hier in El Zonte, wo zwei staubige Straßen das Zentrum eines Surfspots bilden, hat das salvadorianische Bitcoin-Experiment bereits 2019 seinen eigentlichen Anfang genommen. Anders als bei der nationalen Umsetzung wurde am mittlerweile berühmten „Bitcoin Beach“ jedoch niemand gezwungen, Bitcoin zu akzeptieren. Es war ein freiwilliges Graswurzelprojekt. Der Versuch mit Hilfe des digitalen Geldes eine kleine Umlaufökonomie zu schaffen. Ein Community-Projekt von den Menschen für die Menschen, dessen Erfolg jedoch schließlich das Interesse von Entwicklern, Investoren und der Regierung auf sich zog, die es dann auf das ganze Land ausrollte. Ein Fehler, findet Sergio. „Ich bin nicht gegen Bitcoin an sich“, sagt er „sondern gegen die Art, wie es den Leuten im Land aufgezwungen wurde. Überstürzt und per Gesetz.“ Wieso sich die Regierung nicht Zeit genommen habe, die Einführung ordentlich vorzubereiten, fragt er. Mit umfassenden Informationskampagnen und dem Bereitstellen einer verlässlichen technischen Infrastruktur. Wo überhaupt das Geld herkomme, mit dem das Land Bitcoin kauft. „Sie sind für alle Menschen des Landes verantwortlich. Nicht nur für die, die sich den Luxus leisten könnten, sich mit Bitcoin zu beschäftigen“, kritisiert er.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Erster sein um jeden Preis. Alles andere ist zweitrangig.</h2>



<p>Von offizieller Seite heißt es dazu ganz pragmatisch, man wollte eben unbedingt erster sein. Geschichtsbücher kennen keinen zweiten Platz. Das große Ziel sei es, El Salvador zum digitalen Pionier des Kontinents zu machen. Bitcoin wird dabei als wichtiger Baustein in der nationalen digitalen Agenda gesehen. Abgesehen davon sei das Interesse der Weltöffentlichkeit enorm. Man stehe bereits mit mehreren Regierungen in Kontakt. Eine Aussage, die die Kritiker nur umso wütender macht. Das Versuchslabor für die Welt sei man. Die Menschen hier hätten aber am Ende nichts davon.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-full"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Vulkane-in-El-Salvador.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Vulkane-in-El-Salvador.jpg" alt="Eine Landschaftsaufnahme in El Salvador. Im Hintergrund drei grün bewachsene und wolkenumhangene Vulkane. Davor eine Zuckerrohrplantage. " class="wp-image-24217" title="&lt;small&gt;Bitcoin in El Salvador &lt;/small&gt;&lt;br&gt;Die Büchse des Satoshi 10" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Vulkane-in-El-Salvador.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Vulkane-in-El-Salvador-300x200.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/02/Vulkane-in-El-Salvador-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Eines hat Bitcoin El Salvador in jedem Fall gebracht: Mehr Touristen</figcaption></figure>



<p>Die Positionen der Bitcoin-Befürworter und -Kritiker liegen in El Salvador bislang unversöhnlich und weit auseinander. Dass sie noch zueinanderfinden werden, scheint derzeit unwahrscheinlich. Denn hier in Mittelamerika wird vor allem eines deutlich: Bitcoin ist nicht nur eine gänzlich neue Form von Geld, das Geld der digitalen Revolution. Es ist auch ein Politikum, über das man streiten kann und sogar muss. Denn eine Exit-Strategie gibt es nicht. Bitcoin ist resistent gegen Kontrolle und Zensur. Das ist seine Besonderheit, sein Alleinstellungsmerkmal. Man kann versuchen es zu verbieten, doch verschwinden wird es dadurch nicht mehr. Weder hier in El Salvador noch sonst irgendwo auf der Welt. Die Büchse des Satoshi ist offen. Schließen lässt sie sich nicht mehr.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="has-small-font-size"><em>Diese Reportage ist im Rahmen <a href="https://coinspondent.de/2021/12/21/auf-protokollebene-delegationsreise-nach-el-salvador/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einer Delegationsreise Ende 2021</a> entstanden und in gekürzter und redaktionell angepasster Version auch im<a href="https://www.redbull.com/at-de/theredbulletin/bitcoin-als-staatswaehrung-el-salvador" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> The Red Bulletin</a> erschienen.</em> Mittlerweile <a href="https://www.redbull.com/int-en/theredbulletin/el-salvador-bitcoin-currency" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auch auf Englisch</a>.</p>
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			</item>
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		<title>&#8222;Auf Protokollebene&#8220; &#8211; Delegationsreise nach El Salvador.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Dec 2021 17:07:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Im Auftrag]]></category>
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		<category><![CDATA[Radio & Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Deutschlandfunk Kultur lief neulich meine Reportage über die Bitcoin-Delegationsreise neulich nach El Salvador. Dabei handelte es sich nicht um einen Beitrag über Bitcoin in El Salvador und ob das digitale Geld gut oder schlecht für das Land und die Menschen ist &#8211; davon gibt es ja mittlerweile ein ganze Reihe. Es ging vielmehr um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf <em>Deutschlandfunk Kultur</em> lief neulich meine Reportage über die Bitcoin-Delegationsreise neulich nach El Salvador. Dabei handelte es sich nicht um einen Beitrag über Bitcoin in El Salvador und ob das digitale Geld gut oder schlecht für das Land und die Menschen ist &#8211; davon gibt es ja mittlerweile ein ganze Reihe. Es ging vielmehr um die bemerkenswerte Tatsache, dass ein staatenloses Open-Source-Projekt aus dem Netz aka &#8222;Neuland&#8220; mittlerweile die diplomatische Ebene erreicht hat und es quasi-diplomatische Beziehungen zwischen einem Land und einem Netzphänomen gibt. </p>



<p>Das ist eine neue Ebene der Digitalisierung, mit der wir uns aber womöglich  in Zukunft häufiger beschäftigen müssen. Denn die Verbindungen zwischen Offline- und Online-Welt werden noch dichter werden. Immerhin arbeitet Mr. Zuckerberg an seinem Metaverse und neulich habe ich mit einem Computerchemiker gesprochen, der meinte, dass wir nicht drum herumkommen werden, die KI künftig in unseren Zoom-Calls als gleichwertiges Mitglied zu betrachten.</p>



<p>Insofern war ich selbst sehr verwundert über den Dreh, den die beiden Moderatoren meinem Beitrag gaben. Statt meiner Anmoderation (die man als Autor standardmäßig als Vorschlag immer mitliefert), gab es eine neue, die &#8211; warum auch immer &#8211; direkt einen negativen Dreh auf das Thema Bitcoin in El Salvador hatte. Stichwort Geldwäsche und so. Noch befremdlicher war jedoch die Abmoderation, in der beide Moderatoren ihre offenkundig auf einem nicht sehr fundierten Wissensstand beruhende Abneigung gegen Bitcoin feierten. Das war weder professionell (als Moderator sollte man Präsentation und Meinung trennen können) noch kollegial, denn eigentlich sind Autoren, Redakteure und Moderatoren Teil des selben Teams. </p>



<p>An der Moderation gab es daher auch im Nachhinein viel Kritik. Diese wurde gehört und man versicherte mir, dass man die Moderation so auch nicht wieder machen würde. Immerhin. Warum sie dann aber immer noch in dieser Form online steht, bleibt mir ein Rätsel. On-Air mag sich sowas ja versenden. Das Netz vergisst jedoch nicht. </p>



<p>Da ich hier aber natürlich alle meine Beiträge sammele, habe ich mich daher entschieden, nicht den gesendeten Beitrag zu archivieren, sondern die originale Version.</p>



<hr class="wp-block-separator has-text-color has-background has-dark-gray-background-color has-dark-gray-color is-style-dots"/>



<h4 class="wp-block-heading">Auf Protokollebene. <br>Bitcoin-Delegationsreise nach El Salvador</h4>



<p><em><strong>Anmoderation: </strong>Delegationsreisen in andere Länder –normalerweise ist das etwas, das auf beiden Seiten von offizieller Seite organisiert wird – von staatlichen oder wirtschaftsnahen Institutionen wie Handelskammern, Wirtschaftsverbänden, Ländervertretungen oder Botschaften.</em></p>



<p><em>Doch was passiert eigentlich, wenn bei so einer Delegationsreise auf einmal das Internet ins Spiel kommt und nur eine der beiden Parteien aus einem „echten“ Land, die andere hingegen aus der digitalen Welt stammt? Kann es überhaupt so etwas wie diplomatische Beziehungen zwischen einem Staat und einem staatenlosen Netzphänomen geben? Und wenn ja, wie könnten diese aussehen?</em></p>



<p><em>Genau diese Fragen hat eine Delegationsreise Mitte November nach El Salvador aufgeworfen. Rund 40 Bitcoiner*innen aus dem deutschsprachigen Raum sind dabei in das kleine mittelamerikanische Land gereist. Offiziell eingeladen und mit diplomatischer Begleitung.</em></p>



<p><em>Auslöser dafür war die Entscheidung El Salvadors dieses Jahr als erstes Land der Welt das digitale Open-Source-Geld als offizielles Zahlungsmittel anzuerkennen. Die Berliner Bitcoin-Community hatte daraufhin quasi-diplomatische Beziehungen aufgenommen, deren bisheriger Höhepunkt nun eben eine umfassende Delegationsreise bildete. Inklusive Treffen mit&nbsp; Minister*innen, akademischem Austausch, Besichtigung einer staatlichen, mit Vulkanenergie betriebenen Bitcoin-Mine und dem Ausloten der Möglichkeiten wirtschaftlicher Zusammenarbeit.</em></p>



<p><em>Fr</em>i<em>edemann Brenneis hat die Reisegruppe nach El Salvador begleitet.</em></p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/Auf-Protokollebene_Bitcoin-Delegationsreise-nach-El-Salvador.mp3"></audio></figure>



<p>Der Vollständigkeit halber: Die <em>Deutschlandfunk Kultur</em>-Version mit der merkwürdigen An- und Abmoderation <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/bitcoin-delegationsreise-nach-el-salvador-100.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gibt es hier.</a> </p>



<p>PS: Manchmal kommt es zu Reibungen. Dessen ungeachtet bin ich aber nach wie vor ein großer Fan des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks im Allgemeinen und von Deutschlandfunk ( Kultur) und Breitband im Speziellen.</p>
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		<title>Honigdachs #65 -Bitcoin(er) in El Salvador</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2021 19:53:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin Beach]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralamerika]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gut zwei Monaten ist Bitcoin offizielles Zahlungsmittel in El Salvador und wir haben uns das mal vor Ort angeschaut.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="block-fd0e1558-a32c-4c85-bf39-b25628c58785">Die 65. Folge <em><a href="http://coinspondent.de/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/">Honigdachs</a></em> ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/#Leipzig_8211_Bitcoin">Leipziger Bitcoin-Stammtisch</span> über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig war. <em><a rel="noreferrer noopener" href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank">(Podcast abonnieren)</a></em></p>



<h6 class="wp-block-heading" id="block-5201a982-b490-47a7-a312-fd4e957ae4b7">Honigdachs #65 &#8211; Bitcoin(er) in El Salvador</h6>



<p>Vom 12. bis 21. November reiste eine deutsche Bitcoin-Delegation nach El Salvador, dem ersten Land der Welt, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkannt hat. Und weil ich als Journalist Teil dieser Delegationsreise war und Stefan die <em><a href="https://coinspondent.de/2021/07/11/honigdachs-62-pickhardt-payments/">Pickhardt Payments</a></em> auf der zeitgleich in San Salvador stattfindenden <em><a href="https://adoptingbitcoin.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Adopting Bitcoin</a></em>-Konferenz präsentierte, haben wir die gute alte Tradition der Vor-Ort-Aufnahme auch am anderen Ende der Welt beibehalten. </p>



<p>Stefan und ich sitzen also in einem Beach-Restaurant in El Zonte, wo mit dem<a href="https://www.bitcoinbeach.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> Bitcoin Beach</a> das salvadorianische Bitcoin-Experiment seinen Anfang nahm und besprechen zusammen mit unseren Gästen, <a href="https://twitter.com/fulmolightning?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jeff</a>, dem Reiseinitiator und <a href="https://twitter.com/Justdoitalex" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alex von Frankenberg</a>, dem Chef des <a href="https://www.htgf.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">High-Tech Gründerfonds</a>, was wir bis dato (18.11.) erlebt haben. Also noch bevor der Präsident des Landes, Nayib Bukele, seine neue Idee von <em><a href="https://www.reuters.com/markets/rates-bonds/el-salvador-plans-first-bitcoin-city-backed-by-bitcoin-bonds-2021-11-21/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin City</a></em> und den <em><a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2021-07-02/blockstream-proposes-digital-blockchain-bond-for-el-salvador" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin Bonds</a></em>, also über Bitcoin laufende Staatsanleihen, verkündete. </p>



<p>Da an dem Tag der Aufnahme viele Bitcoiner aus der ganzen Welt der Bitcoin Beach besuchten, wurde es während der Aufnahme immer lauter und fröhlicher, wovon wir uns aber kein bisschen die Laune haben verderben lassen. Im Gegenteil &#8211; mehr authentische Atmo im Hintergrund geht nicht! </p>



<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_65_bitcoin%28er%29_in_el_salvador.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Also hört gut hin!</a></p>



<div class="wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-db9edeb8 wp-block-group-is-layout-constrained">

</div>



<h4 class="wp-block-heading" id="block-f6fdd0db-4a07-4a2a-9d0f-81f9b25e615c">Shownotes</h4>



<p>gibt es dieses Mal keine. Stellt euch stattdessen einfach eine gut gekühlte Kokosnuss mit Strohhalm zu einem schönen Sonnenuntergang am Strand vor, während im Hintergrund die Wellen des Pazifik brechen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Honigdachs #64 &#8211; Von großen Zahlen  und kleinen Ländern</title>
		<link>https://coinspondent.de/2021/09/20/honigdachs-64-von-grossen-zahlen-und-kleinen-laendern/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2021 13:33:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
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					<description><![CDATA[In der 2-hoch-6-ten Folge geht es natürlich um Mathematik und um das erste Land, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel anerkennt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="block-fd0e1558-a32c-4c85-bf39-b25628c58785">Die 64. Folge <em><a href="http://coinspondent.de/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/">Honigdachs</a></em> ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/#Leipzig_8211_Bitcoin">Leipziger Bitcoin-Stammtisch</span> über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig war. <em><a rel="noreferrer noopener" href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank">(Podcast abonnieren)</a></em></p>



<h6 class="wp-block-heading" id="block-5201a982-b490-47a7-a312-fd4e957ae4b7">Honigdachs #64 &#8211; Von großen Zahlen und kleinen Ländern</h6>



<p>2 hoch 6 &#8211; <em>hurra! </em>So viele Folgen hat dieser, unser kleiner aber feiner Podcast nun schon. Für uns eine ganze Menge, aber in der Mathematik (auf der ja bekanntlich auch Bitcoin beruht), ist das natürlich nichts.  Große Zahlen fangen dort nämlich erst an, wo das beschriebene Papier normalerweise aufhört. Wöllte man zum Beispiel von eins bis 2 hoch 256 zählen, würde das ziemlich lange dauern und <em>ziemlich</em> wäre in diesem Zusammenhang die vorsichtige Umschreibung für eine Größenordnung, die Mathematiker zum Schmunzeln und das Vorstellungsvermögen von Nicht-Mathematikern zum Schmelzen bringt. Aber das sind nun einmal die Zahlen, die bei Bitcoin für die Sicherheit sorgen. Doch wie sicher ist dieses <em>sicher</em> eigentlich? So, dass man sich beim Stichwort &#8222;Quantencomputer&#8220; doch vielleicht sorgen müsste oder so, dass es das Vorstellungsvermögen schon zum Schmelzen bringt, wenn man nur drüber spricht? Wir haben es für euch ausprobiert!</p>



<p>Und als wäre das noch nicht herausfordernd genug, versuchen wir gleich auch noch zu verstehen, ob es tendenziell eher gut oder eher schlecht ist, dass das verhältnismäßig kleine El Salvador als erstes Land der Welt Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hat. Denn das ist gar nicht so einfach zu bewerten. </p>



<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_64_von_gro%C3%9Fen_zahlen_und_kleinen_laendern.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aber hört am besten selbst!</a></p>



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<h4 class="wp-block-heading" id="block-f6fdd0db-4a07-4a2a-9d0f-81f9b25e615c">Shownotes</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Film &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b-7dMVcVWgc" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>This Machine Greens</em></a></li>



<li><a href="https://www.hope.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>hope.com</em></a></li>



<li>Bitcoin, Fiat, &amp; Rock &#8217;n&#8216; Roll &#8211; <a href="https://bfrr.podigee.io/112-bitcoin-lightning-mit-rene-pickhardt-und-stefan-richter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin Lightning mit René Pickhardt und Stefan Richter</a></li>



<li><a href="https://adoptingbitcoin.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Adopting Lightning</em>-Konferenz</a> in El Salvador</li>



<li><em><a href="http://mytrashmail.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mytrashmail.com</a></em></li>



<li><em><a href="https://lightningaddress.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">lightningaddress.com</a></em></li>



<li><em>The New York Times</em> &#8211; <span class="removed_link" title="https://www.nytimes.com/2021/09/16/technology/digital-privacy.html">The Battle for Digital Privacy Is Reshaping the Interne</span>t</li>



<li><em>Magic Future Money </em>&#8211; <a href="https://magicfuturemoney.de/2021/09/20/von-scheingeld-und-wertpapier/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Von Scheingeld und Wertpapier</a> </li>



<li><a href="https://magicfuturemoney.de/2021/09/09/let-the-magic-happen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Deine Stimme für <em>Magic Future Money</em> beim<em> finanzblog award</em>!</a></li>
</ul>



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<ul class="wp-block-list">
<li>Alle Bitcoin Private Keys: <a href="https://keys.lol/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>keys.lol</em></a></li>



<li><em>Bitcoin Magazine</em> &#8211; <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/culture/the-polarity-of-bitcoin-in-el-salvador">The Village And The Strongman: The Unlikely Story Of Bitcoin And El Salvador</span></li>



<li><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%B6rgler_Schwundgeld" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wörgler Schwundgeld</a></li>



<li><em>Bitcoin Magazine</em> &#8211; <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/culture/the-hidden-costs-of-the-petrodollar">Uncovering The Hidden Costs Of The Petrodollar</span></li>



<li>Podcast &#8211; <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/gag304/" target="_blank" rel="noopener">GAG304: Der Falschgeldbetrug von Alves dos Reis</a></li>
</ul>
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