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	<title>Facebook &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Facebook &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Facebook stellt Libra vor und alle so &#8222;Meh!&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jun 2019 13:52:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer die vergangenen Tage und insbesondere gestern im Netz unterwegs war, kam an diesem Thema nicht vorbei. Facebook hat seine langerwarteten Pläne einer &#8222;blockchainbasierten Kryptowährung&#8220; vorgestellt. Libra-Website Libra-Whitepaper (englisch) Libra-Whitepaper (deutsch) Calibra Website (Facebooks hauseigenes Libra-Engagement) Das Thema war deswegen so heiß, weil es einerseits um Facebook mit seiner enormen Marktmacht und Reichweite geht, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer die vergangenen Tage und insbesondere gestern im Netz unterwegs war, kam an diesem Thema nicht vorbei. <em>Facebook</em> hat seine langerwarteten Pläne einer &#8222;blockchainbasierten Kryptowährung&#8220; vorgestellt.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Libra-Website (öffnet in neuem Tab)" href="https://libra.org/en-US/" target="_blank">Libra</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Libra-Website (öffnet in neuem Tab)" href="https://libra.org/en-US/" target="_blank">-Website</a></li><li><em><span class="removed_link" title="https://libra.org/en-US/white-paper/">Libra</span></em><span class="removed_link" title="https://libra.org/en-US/white-paper/">-Whitepaper</span> (englisch)</li><li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Libra-Whitepaper (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.dropbox.com/sh/t6qoqpzpscf69hc/AABPUGQ59vvRDfcsSXi71DjBa/German/07_White%20Paper" target="_blank">Libra</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Libra-Whitepaper (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.dropbox.com/sh/t6qoqpzpscf69hc/AABPUGQ59vvRDfcsSXi71DjBa/German/07_White%20Paper" target="_blank">-Whitepaper</a> (deutsch)</li><li><em><a href="https://calibra.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Calibra Website (öffnet in neuem Tab)">Calibra</a></em><a href="https://calibra.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Calibra Website (öffnet in neuem Tab)"> Website</a> (<em>Facebooks</em> hauseigenes<em> Libra</em>-Engagement) </li></ul>



<p>Das Thema war deswegen so heiß, weil es einerseits um <em>Facebook</em> mit seiner enormen Marktmacht und Reichweite geht, die durch die hinzugezogenen Partner (<em>Visa, Paypal, Uber</em>, <em>Spotify</em> etc.) noch einmal potenziert wird. Gleichzeitig reitet <em>Facebook</em> perfekt die mystische &#8222;Blockchain&#8220;-Welle und setzt sich mit seiner Krypto-Fiat-Chimäre <em>Libra</em> genau an die ohnehin umkämpfte und vielbeachtete Schnittstelle zwischen Old-School-Finanzsystem und Bitcoin. </p>



<h6 class="wp-block-heading"> <strong>Facebook so: Libra!</strong></h6>



<p>Eine für Facebook perfekte Ausgangslage für Aufmerksamkeit, denn damit triggerte es alle &#8211; von Bloggern über Fachmedien bis hin zu den Massenmedien. Sowohl im Bitcoin- und Blockchain- als auch im Nicht-Bitcoin- und Blockchain-Bereich. Folglich gibt es kaum ein Medium, das bisher nicht über den geplanten <em>Facebookcoin</em> berichtet hat, obwohl &#8211; und das ist an dieser Stelle wichtig zu betonen &#8211; gestern letztlich ja nicht viel mehr als Ideen vorgestellt, Pläne offen gelegt und Absichten erklärt wurden. Der eigentliche <em>Libra</em>-Start ist erst für kommendes Jahr vorgesehen, falls bis dahin alles läuft wie geplant.</p>



<p>Dass das Medieninteresse aber dennoch so groß ist, zeigt, dass <em>Facebook</em> eigentlich alles richtig gemacht hat. Man hat es geschafft, im Vorfeld auf allen Seiten enorme Spannung und Erwartungen zu wecken. Besser hätte man die Klaviatur der medialen Aufmerksamkeitserzeugung wohl nicht spielen können. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Alle so: Meh!</h6>



<p>Und doch bezweifle ich, dass man mit der Resonanz auf <em>Libra</em> bei <em>Facebook</em> zufrieden sein wird. Denn die hohen Erwartungen wurden offensichtlich mehrheitlich enttäuscht. Anstatt sich von <em>Facebooks</em> Euphorie anstecken zu lassen und Geschichten der unausweichlichen Disruption der Finanzbranche oder der globalen Revolution des Bezahlens zu erzählen, waren die Reaktionen eher verhalten. Müsste man sie zusammenfassen, lägen sie wohl irgendwo zwischen &#8222;Tja!&#8220;, &#8222;Abwarten!&#8220; und &#8222;Meh!&#8220;.</p>



<p>Wobei das aber auch nicht überrascht, denn <em>Facebook</em> hat gestern wirklich keinen großen Wurf abgeliefert. Das <em>Libra</em>-Whitepaper liest sich wie ein Destillat aus 1001 bereits gescheiterten Altcoin- und Token-Whitepapern und zeigt, dass man bei <em>Facebook</em> zwar ziemlich gut verstanden hat, welche Faktoren Bitcoin so erfolgreich machen. Dass man gleichzeitig allerdings keinen richtigen Plan hat, wie man diesen Erfolg im Kontext des<em> Libra</em>-Netzwerks erfolgreich replizieren kann. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Zwischen Phrasen, Visionen und Wunschvorstellungen</h6>



<p>Anders lassen sich die vielen Ungereimtheiten und noch offenen Fragen nicht erklären. Zum Beispiel, wie es gelingen soll Performanz (<em>&#8222;Milliarden Konten&#8220;</em>, <em>&#8222;hoher Transaktionsdurchsatz&#8220;</em>) mit Geschwindigkeit (<em>&#8222;geringe Latenz&#8220;</em>) und Größe (<em>&#8222;effizientes Speichersystem mit hoher Kapazität&#8220;</em>) zu verbinden und gleichzeitig noch mit <em>&#8222;Sicherheit&#8220;</em>, <em>&#8222;Dezentralität&#8220;</em> und <em>&#8222;Flexibilität&#8220;</em> unter einen Hut zu bringen. </p>



<p>Jeder, der den Grundkurs <em>&#8222;Blockchain für Anfänger&#8220;</em> besucht hat, weiß, dass man aus diesem Set nur einige Faktoren haben kann, nicht aber alle. Einige schließen sich gegenseitig aus. Wäre dem nicht so, hätten wir nämlich schon längst jede Menge dieser eierlegenden Wollmilchblockchains und man würde bei Bitcoin, Ethereum und Co. nicht seit Jahren über die Herausforderung der Skalierung debattieren.</p>



<p>Aber <em>Facebook</em> steht offensichtlich über diesem Problem und behauptet frech, so eine Wunder-Blockchain trotzdem bauen zu wollen. Dieser Bluff ist aber selbst für Nicht-Experten leicht zu durchschauen. Denn warum sollte <em>Facebook</em> nun genau das schaffen, woran die besten Forscher und erfahrensten Entwickler sich seit Jahrzehnten die Zähne ausbeißen? Die vielen Datenskandale der letzten Monate deuten jedenfalls nicht darauf hin, dass man bei <em>Facebook</em> Zugriff auf technische Kompetenz hat, die in den für den Erfolg von <em>Libra</em> wichtigsten Kernbereichen ihresgleichen sucht. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Auch der Bitcoin-Kurs reagiert gelassen</h6>



<p>Insgesamt bleibt das Whitepaper auf viele zentrale Fragen Antworten schuldig.  Das ist enttäuschend. So enttäuschend, dass auch das von vielen erwartete <em>&#8222;Sell the news!&#8220;</em>-Event bei Bitcoin ausblieb. Der Kurs blieb vergleichsweise stabil oberhalb der 9000 US-Dollar-Marke. Echte News hatte <em>Facebook</em> gestern aber auch nicht im Angebot.</p>



<p>Trotzdem muss man an dieser Stelle aber auch noch einmal darauf hinweisen, dass <em>Libra</em>-Drops damit noch nicht gelutscht ist. Noch steht das Projekt schließlich ganz am Anfang und es bleibt erst noch abzuwarten, wie <em>Facebook</em> et al. die eigene Roadmap und die damit verbundenen Erwartungen einhalten werden. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Das Schicksal von &#8222;Blockchain&#8220; hängt nun an Libra </h6>



<p>Fest steht aber schon jetzt, dass Libra das mit Abstand größte und bedeutenste &#8222;Blockchain&#8220;-Projekt aller Zeiten ist. Die Zukunft des &#8222;Blockchain&#8220;-Mythos hängt damit fortan vor allem vom Erfolg des <em>Libra</em>-Konsortiums ab. Denn scheitern sogar die größten und einflussreichsten Unternehmen der Welt damit, ihre Traum-Blockchain zu bauen, wird es fortan auch für alle anderen Projekte nahezu unmöglich ihre jeweiligen &#8222;Blockchain&#8220;-Visionen zu verkaufen. </p>



<p>Gelingt es dagegen, den <em>Libra</em> in einer erwähnenswerten Weise zu etablieren (und davon ist auszugehen, wenn wahrscheinlich auch mit viel weniger &#8222;Blockchain&#8220; und Dezentralität als bisher versprochen), ist das ein großer Schritt. Denn ein Großteil der Menschheit wird sich an den Umgang mit einer neuen Form digitaler Zahlungsmittel gewöhnen. </p>



<p>Für Bitcoin haben also beide Varianten Vorteile. Entweder versinkt der &#8222;Blockchain&#8220;-Hype mit<em> Libra</em> in der Bedeutungslosigkeit oder die Kluft zwischen Bitcoin und der Art wie Menschen im Alltag Geld kennen und nutzen wird dank <em>Facebooks </em>neuer Kryptowährung kleiner.</p>
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		<title>Bitcoin per Messenger zu M-Pesa transferieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 09:00:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die große Stärke von Bitcoin ist, dass es kein abgeschlossenes, sondern ein Open Source-Finanzsystem ist. Das bedeutet, dass jederman Bitcoin nutzen kann, um für sein spezifisches Problem oder für die ganz individuellen Ansprüche eine passende Lösung zu basteln. Oder, wie dieses Beispiel zeigt, andere, sehr erfolgreiche, aber eigentlich abgeschlossene Finanzsysteme zu penetrieren. Bitcoins mittels M-Pesa [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die große Stärke von Bitcoin ist, dass es kein abgeschlossenes, sondern ein Open Source-Finanzsystem ist. Das bedeutet, dass jederman Bitcoin nutzen kann, um für sein spezifisches Problem oder für die ganz individuellen Ansprüche eine passende Lösung zu basteln. Oder, wie dieses Beispiel zeigt, andere, sehr erfolgreiche, aber eigentlich abgeschlossene Finanzsysteme zu penetrieren.</p>
<h6>Bitcoins mittels M-Pesa binnen Minuten zu Bargeld machen</h6>
<p>Michael Baumann zeigt nämlich <a href="https://vimeo.com/143249662" target="_blank" rel="noopener">in diesem bemerkenswerten Video</a>, wie es jetzt schon technisch ganz einfach möglich ist, Bitcoins per <em>Telegram</em>-Messenger in das M-Pesa-Netzwerk zu schicken und sich direkt auszahlen zu lassen. <a href="https://vimeo.com/143258792" target="_blank" rel="noopener">Oder den Taxifahrer zu bezahlen</a>. Oder noch viel mehr. (Hier gibt es <a href="https://vimeo.com/143253976" target="_blank" rel="noopener">noch eine Indoor-Demo</a>, bei der man den Bildschirm noch besser sehen kann).</p>

<h6>Bitcoin als grenzenloses Bindeglied</h6>
<p>Das klingt vielleicht banal, ist es aber ganz und gar nicht, wenn man bedenkt was für eine reichweitenstarke Institution das <em>M-Pesa-System</em> mittlerweile im Peer-to-Peer-Bezahlen ist oder dass Anbieter wie <em>Facebook</em> zwar schon lange vollmundig <a href="http://coinspondent.de/2015/03/25/digitales-bezahlen-17-der-bitcoin-podcast-facebook/">Peer-to-Peer-Bezahlen per Messenger ankündigen</a>, da aber bislang noch nichts Nennenswertes bei rumgekommen ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die obige Lösung eine Einzelperson(!) gebaut hat und damit transantionale Überweisungen ins <em>M-Pesa</em>-Netz mit jedem(!) Messenger (<em>Telegram,</em> <em>Whatsapp</em>, <em>WeChat</em> etc.) möglich sind. Hut ab!</p>
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		<title>Facebook &#8211; Bei Geld hört die Freundschaft auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2015 07:26:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Dass Facebook eine Bank werden will oder zumindest das, was man in der digitalen Welt als eine Bank bezeichnen könnte, ist bekannt. Dabei wird spekuliert, dass das soziale Netzwerk besonders für Entwicklungsländer interessant sein könnte, also dort, wo es quasi kein Bankensystem, aber mobiles Internet und jede Menge Facebook-User gibt. Transnationale Überweisungen von im Ausland [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass <em>Facebook</em> eine Bank werden will oder zumindest das, was man in der digitalen Welt als eine Bank bezeichnen könnte, ist bekannt. <a href="http://techcrunch.com/2015/05/26/the-bank-of-facebook/" target="_blank" rel="noopener">Dabei wird spekuliert</a>, dass das soziale Netzwerk besonders für Entwicklungsländer interessant sein könnte, also dort, wo es quasi kein Bankensystem, aber mobiles Internet und jede Menge <em>Facebook</em>-User gibt. Transnationale Überweisungen von im Ausland lebenden Familienmitgliedern zurück in die Heimat sind für diese Länder oft eine wichtige Geldquelle. Daher wird vermutet, dass <em>Facebook</em> hier seinen Vorsprung nutzen könnte um sich als globaler Finanzdienstleister zu positionieren.</p>
<p>Die Sendung <em><a href="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/" target="_blank" rel="noopener">Breitband</a></em> auf <em>Deutschlandradio Kultur</em> hat sich am Samstag mit diesem Thema beschäftigt und <span class="removed_link" title="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/ueberweisungenviafacebook/">ich durfte als Interviewgast erklären</span>, warum ich es für nicht realistisch halte, dass <em>Facebook</em> seine Dominanz als soziales Netzwerk 1:1 auf das digitales Finanzsystem wird übertragen können.</p>
<p><object data="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="20"><param name="movie" value="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.swf" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="FlashVars" value="mp3=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2015/06/06/drk_20150606_1310_01d6526f.mp3&amp;configxml=http://breitband.deutschlandradiokultur.de/player.xml" /></object></p>
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		<title>Bitcoin-Presseschau #67</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/05/31/bitcoin-presseschau-67/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2015 10:00:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin-Presseschau]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Money Native]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 25. bis 31. Mai 2015 mit folgenden News und Themen: Silk Road-Urteil: lebenslänge Haft G. Andresen: &#8222;Größere Blöcke oder ich bin weg&#8220; Stresstest im Bitcoin Netzwerk Google stellt Android Pay vor Berliner [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für die Woche vom 25. bis 31. Mai 2015 mit folgenden News und Themen:</p>
<ul>
<li>Silk Road-Urteil: lebenslänge Haft</li>
<li>G. Andresen: &#8222;Größere Blöcke oder ich bin weg&#8220;</li>
<li>Stresstest im Bitcoin Netzwerk</li>
<li>Google stellt Android Pay vor</li>
<li>Berliner Bitcoin-Startup erhält 600.000 Euro</li>
<li>Bitcoin-Geldkarten für EU-Bürger</li>
<li>Bitcoins erpressen leicht gemacht</li>
<li>Millenials haben keine Lust auf Banken</li>
<li>Facebook als Western Union-Konkurrenz</li>
<li>Apple ignoriert Bitcoin nur nach außen hin</li>
</ul>
<p><span id="more-7575"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs</h4>
<p>In den letzten beiden Wochen pendelte der Preis recht stabil in einem 10-Dollar-Korridor zwischen 230 und 240 US-Dollar.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7486" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-17_Bitcoinkurs-1.png" alt="2015-05-17_Bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #67 3"> <img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-7577" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/05/2015-05-31_Bitcoinkurs-1.png" alt="2015-05-31_Bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #67 4"></p>
<h4>News, Links &amp; Lesetipps</h4>
<h6><a href="http://www.dw.de/silk-road-gr%C3%BCnder-zu-lebenslanger-haft-verurteilt/a-18486962" target="_blank" rel="noopener">Silk Road-Gründer zu lebenslanger Haft verurteilt</a> <em>&#8211; Deutsche Welle<br />
</em></h6>
<p><em>#Silk Road #Prozess #Urteil</em><br />
Eine gute Zusammenfassung der Ereignisse rund um die Urteilsverkündung.</p>
<h6 id="post-title"><em><a href="http://www.wired.com/2015/05/silk-road-untold-story/" target="_blank" rel="noopener">Silk Road: The Untold Story</a> &#8211; Wired</em></h6>
<p><em>#Silk Road #Zusammenfassung #Buch<br />
</em>Ausführliche Aufarbeitung der gesamten <em>Silk Road</em>-Geschichte. Das zugehörige Buch soll 2016 erscheinen.<em><br />
</em></p>
<h6 class="header"><a href="http://cointelegraph.com/news/114426/andresen-will-shift-efforts-to-bitcoin-fork-if-no-consensus-reached-on-block-size" target="_blank" rel="noopener">Andresen Will Shift Efforts to Bitcoin Fork, If No Consensus Reached on Block Size</a><em> &#8211; Cointelegraph</em></h6>
<p><em>#Blockchain #hardfork #Bitcoin Core</em><br />
Die Debatte um die <em>Blocksize</em> läuft seit einiger Zeit (vgl. <a href="http://coinspondent.de/2015/05/10/bitcoin-presseschau-65/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin-Presseschau #65</a>) und Gavin Andresen ist nicht nur einer der stärksten Befürworter einer Vergrößerung der Blockgröße von derzeit einem Megabyte auf zwanzig, sondern auch einer der prominentesten und respektiertesten Bitcoin-Core-Entwickler. Diesen Status wirft er nun voll in die Waagschale um zeitnah einen Konsens über die Blockgröße zu erreichen. Denn wird dieser nicht erzielt, werde er sich einer alternativen Bitcoin-Entwicklung anschließen. Ein smarter Schachzug um eine langwierige, ermüdende und eventuell ergebnislose Debatte zu beschleunigen. Denn bisher gibt es wenig überzeugende Argumente gegen die Blockvergrößerung. Und da auch nicht zu erwarten ist, dass diese in absehbarer Zukunft auftauchen, ist es richtig eine zeitnahe Entscheidung anzustreben, anstatt sich im endlosen Diskussions-Kleinklein zu verlieren.</p>
<h6><a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/37ub2k/stress_test_recap/" target="_blank" rel="noopener">Stress Test Recap</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Bitcoin #Stresstest<br />
</em>Passend zur <em>Blocksize</em>-Debatte haben ein paar Leute in der Nacht von Freitag auf Samstag einen kleinen Bitcoin-Stresstest mit über 140.000 Transaktionen durchgeführt, dessen Ergebnisse zeigen, dass das Bitcoin-Protokoll noch lange nicht frei von jedweder Schwachstelle ist.</p>
<h6><span class="title"><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2015-05/google-android-pay-bezahlsystem" target="_blank" rel="noopener">Google stellt Android Pay vor</a> &#8211; <em>Die Zeit</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Android Pay #Mobile Payment #Google<br />
</em>Auf der Entwicklerkonferenz <em>I/O</em> hat <em>Google</em> diese Woche offiziell <em>Android Pay</em> vorgestellt, das <em>Google Wallet</em> ersetzen soll. Die Ähnlichkeiten zu <em>Apple Pay</em> sind offensichtlich und ebenso wie das Konkurrenzprodukt wird auch <em>Android Pay </em>zunächst nur in den USA starten.</p>
<p>Die App des Bitcoin-Startups <em>Circle</em> <a href="http://www.coindesk.com/circle-bitcoin-app-google-io/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=048f4b23dd-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-048f4b23dd-78901053" target="_blank" rel="noopener">wurde auf der Konferenz übrigens lobend erwähnt</a>.</p>
<h6 class="main-title"><a href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/bitbond-finanzierung" target="_blank" rel="noopener">Prominente Geldgeber für Bitbond aus Berlin</a><em> &#8211; Gründerszene</em></h6>
<p><em>#Bitcoin-Startup #Deutschland #Finanzierung<br />
</em>Gute Nachrichten für den Startup-Standort Deutschland. Das Berliner Unternehmen <a href="https://www.bitbond.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitbond</em></a> hat in einer zweiten Finanzierungsrunde 600.000 Euro eingenommen und ist mit nun insgesamt 800.000 Euro das mit Abstand bestfinanzierteste Bitcoin-Startup hierzulande.</p>
<h6 class="headline"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/20589/bitstamp-launches-bitcoin-debit-card-eu-citizens/">BitStamp Launches Bitcoin Debit Card For EU Citizens</span> &#8211; <em>Bitcoin Magazin</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Geldkarte #Europa<br />
</em>Dass irgendwann die ersten Bitcoin-Geldkarten kommen würden, war offensichtlich. Ob sich diese aber durchsetzen werden, wird sich erst noch zeigen müssen. Die Gebühren sind recht hoch und die Einsatzzwecke, bei denen eine <em>Bitcoin-Debitcard</em> allen anderen Zahlungsmöglichkeiten überlegen ist, rar.</p>
<h6><span class="dh1 head5"><a href="http://www.golem.de/news/tox-kostenloser-digitaler-erpressungsdienst-1505-114301.html" target="_blank" rel="noopener">Kostenloser digitaler Erpressungsdienst</a><em> &#8211; Golem</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Bitcoin #Erpressung #Service<br />
McAfee</em> ist im Netz auf einen Serviceanbieter namens <em>Tox</em> gestoßen, der es jedem ermöglicht eine individuelle Schadsoftware zu erstellen um damit Bitcoins zu erpressen. Das strange Angebot ist für den &#8222;Kunden&#8220; kostenlos und finanziert sich über eine Provision am erpressten Betrag.</p>
<h6 class="alpha tweet-title"><a href="http://techcrunch.com/2015/05/30/millennial-banks/?ncid=rss" target="_blank" rel="noopener">Millennials Are Destroying Banks, And It’s The Banks’ Fault</a><em> &#8211; Techcrunch</em></h6>
<p><em>#Digital Money Natives</em> <em>#Banken</em> <em>#Kritik<br />
</em><em>&#8222;&#8230; we were hit with the global financial crisis right as we were expected to get started in the workforce. That colors your worldview.&#8220;</em> Ein starker Artikel eines selbsternannten <em>Millenials</em> über die blinde Ignoranz des Bankensektors gegenüber den Bedürfnissen der jungen Generation. Bitcoin wird dabei zwar nicht explizit erwähnt, ist aber zwischen den Zeilen deutlich zu erkennen.</p>
<h6 class="alpha tweet-title"><a href="http://techcrunch.com/2015/05/26/the-bank-of-facebook/" target="_blank" rel="noopener">The Bank Of Facebook</a> &#8211; <em>Techcrunch</em></h6>
<p><em>#Facebook #Geld #Remittances</em><br />
Ein Plädoyer für <em>Facebook</em> als reichweitenstarker, digitales Ersatz für überteuerte globale Zahlungsdienstleister wie <em>Western Union</em> und <em>MoneyGram.</em> Lesenswert, auch wenn kritische Punkte wie Zentralisierung, Zahlungsdaten, Privatsphäre und ökonomische und technische Machbarkeit außen vor bleiben.</p>
<h6><a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/37r7aa/apple_patent_mentioning_bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Apple patent mentioning bitcoin</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p><em>#Apple #Bitcoin #Patent<br />
</em>Offiziell will man bei <em>Apple</em> ja möglichst wenig mit Bitcoin zu tun haben. In Patentanträgen zeigt sich jedoch, dass man sich in dem Unternehmen ganz gut damit auskennt und damit rechnet, dass Bitcoin bleiben wird.</p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #68 erscheint urlaubsbedingt erst in zwei Wochen am Sonntag, den 14. Juni. Bis dahin zwei schöne Wochen und vergesst nicht auch mal wieder <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/the-coinspondent-unterstuetzen/">eine kleine Unterstützer-Spende</span> zu hinterlassen!</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Digitales Bezahlen #17 &#8211; Der Bitcoin-Podcast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 09:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des #DigitalesBezahlen-Podcasts, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio detektor.fm produziere. Abonnieren kann man den Podcast hier. Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es auf der zugehörigen Podcast-Seite. Facebook hat Details zu seinem neuen Bezahlmodell vorgestellt, mit dem sich die Nutzer künftig [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#DigitalesBezahlen</em>-Podcasts</a>, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio <a style="color: #808080;" href="http://detektor.fm/" target="_blank" rel="noopener"><em>detektor.fm</em></a> produziere. Abonnieren kann man den Podcast <a style="color: #808080;" href="http://coinspondent.de/feed/podcast/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a> Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/" target="_blank" rel="noopener">auf der zugehörigen Podcast-Seite</a>.</span></p>
<p><em>Facebook</em> <a href="http://newsroom.fb.com/news/2015/03/send-money-to-friends-in-messenger/" target="_blank" rel="noopener">hat Details zu seinem neuen Bezahlmodell vorgestellt</a>, mit dem sich die Nutzer künftig über die <em>Messenger-App</em> Geld schicken können sollen. Ob es allerdings jemals das digitale Bezahlen für die <a href="http://newsroom.fb.com/company-info/" target="_blank" rel="noopener">täglich fast 900 Millionen Nutzer</a> revolutionieren wird, ist fraglich. Zu ängstlich, konservativ und eigensinnig ist der Ansatz.</p>
<p>[powerpress]</p>
<p><span id="more-5304"></span></p>
<h6>Facebooks Bezahloption &#8211; leicht, kostenlos und langweilig</h6>
<p>Es sei leicht zu bedienen und kostenlos. So bewirbt <em>Facebook</em> sein neues Bezahlmodell, mit dem sich die Nutzer des größten sozialen Netzwerks der Welt bald Geld hin und herschicken können sollen. Leicht und kostenlos, das mag vielleicht stimmen, aber leider ist es auch ziemlich langweilig. Fast drängt sich der Eindruck auf <em>Facebook</em> habe Angst. Angst davor etwas falsch zu machen. Angst davor User zu verprellen. Angst davor irgendwann vielleicht nicht noch mehr Nutzerdaten sammeln und gewinnbringend vermarkten zu können.</p>
<h6>Bloß kein Risiko</h6>
<p>Zumindest drängt sich dieser Eindruck auf, wenn man sich näher mit dem Bezahlmodell beschäftigt, das künftig über die <em>Facebook</em>-eigene <em>Messenger App</em> laufen soll. Keine technische Innovation, keine herausragende Idee, kein Risiko. <em>Facebook</em> will künftig einfach nur anbieten, dass man seine Finanzdaten dem Unternehmen übergibt und der Nutzer dann über die <em>Messenger-App</em> klassische Bank-Überweisungen an seine <em>Facebook</em>-Freunde auslösen kann. So weit, so innovativ.</p>
<h6>Gefangen im analogen Bankensystem</h6>
<p>Der Nachteil: Die Überweisung dauert so lange wie die Bank ohnehin jetzt schon braucht Geld zu überweisen. Bis zu drei Tage. Das ist lachhaft und wird vielen Nutzern nicht einmal ein müdes Lächeln abringen. Denn wer einfach nur Geld online überweisen will, der kann es auch über seine Bank, Paypal oder andere Überweisungsdienstleister machen.</p>
<p>Wer dagegen Interesse an echtem <em>Social Banking</em> hat, ist mit Apps wie <a href="https://venmo.com/" target="_blank" rel="noopener">Venmo</a>, bei der deutschen <a href="https://www.fidor.de/" target="_blank" rel="noopener">Fidor Bank</a> oder gleich bei digitalem Geld wie Bitcoin wesentlich besser aufgehoben. Letzteres lässt sich nämlich innerhalb kürzester Zeit in alle Welt verschicken und wer will <a href="https://www.changetip.com/" target="_blank" rel="noopener">kann damit auch längst schon</a> Freunden innerhalb von <em>Facebook</em> und anderen sozialen Netzwerken leicht und nahezu kostenlos Geld schicken. Ohne allerdings dabei seine kompletten Finanzdaten offen legen zu müssen.</p>
<p>Aber genau darum geht es Facebook. <em><a href="http://coinspondent.de/2014/09/22/bezahldaten-sind-das-letzte-puzzlestueck/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bezahldaten sind eines der letzten Puzzlestücke, die datengetriebene Dienste wie Apple, Google und Facebook noch fehlen zur universellen Empfehlungsmacht über ihre Kunden&#8220;</a></em>.</p>
<p><em>Facebook</em> will daher gar nicht innovativ sein, nur mächtig.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Bitcoin-Presseschau #53</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2015 09:00:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Coinbase]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Für die Woche vom 19. bis 25. Januar 2015 mit folgenden Themen: [toc] Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230; hat sich wieder gefangen und blieb nicht nur die ganze Woche über der 200 Dollar-Marke, sondern legte zudem auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Für die Woche vom 19. bis 25. Januar 2015 mit folgenden Themen:</span> [toc]</p>
<p><span id="more-4812"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230; hat sich wieder gefangen und blieb nicht nur die ganze Woche über der 200 Dollar-Marke, sondern legte zudem auch beständig zu. Lag nachweislich auch an den guten Nachrichten dieser Woche.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4733" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-18_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2015-01-18_Bitcoin-Kurs" width="228" height="175" title="Bitcoin-Presseschau #53 9"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4832" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-25_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2015-01-25_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #53 10"></p>
<h4>#Digitales Bezahlen &#8211; Der Bitcoin-Podcast</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3618 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg" alt="On The Air" width="672" height="372" title="Bitcoin-Presseschau #53 11" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Diese Wochen haben wir über den Kurs des Bitcoin gesprochen und über die Frage, die in vielen Medien angesichts des fortwährenden Kursverlustes gestellt wird. &#8222;Ist Bitcoin tot?&#8220;</p>
<p><em>Achtung Antwortspoiler!</em> Nein, auch wenn Bitcoin derzeit ein Spekulationsobjekt ist, dessen Kurs mit verhältnismäßig wenig Kapitaleinsatz manipuliert werden kann. Die ganze Folge zum Nachhören gibt es <a title="Digitales Bezahlen #10 – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/2015/01/21/digitales-bezahlen-10-der-bitcoin-podcast/" target="_blank" rel="noopener">im zugehörigen Post</a>.</p>
<p>Links und eine Übersicht über alle bisherigen Episoden, sowie den RSS-Podcast-Feed gibt es auf der zugehörigen <a title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#Digitales Bezahlen</em>-Seite</a>.</p>
<h4>Links und Nachrichten der Woche</h4>
<h6>Riskante Euro-Politik</h6>
<p>EZB-Chef Mario Draghi hat diese Woche bekannt gegeben, dass die Bank von März bis September<a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/ezb-anleihekauf-103.html" target="_blank" rel="noopener"> für monatlich 60 Milliarden Euro Staatsanleihen kaufen will um den Euro zu stützen</a>. Ob das auf diese Weise jedoch überhaupt gelingen kann, ist sehr umstritten. Die Spekulanten jedenfalls freut die Nachricht. Der DAX stieg, der Euro fiel.</p>
<p>In Bitcoin-Sprech übersetzt klingt Draghis Ankündigung übrigens so: <a class="title may-blank loggedin" tabindex="1" href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2t8ffl/hard_fork_in_the_euro_protocol_announced/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Hard fork in the Euro protocol announced!&#8220;</a></p>
<h6>Rekordinvestition für Bitcoin-Startup</h6>
<p><span class="removed_link" title="https://www.coinbase.com/"><em>Coinbase</em></span> hat diese Woche bekannt gegeben eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen zu haben, bei der es<a href="http://dealbook.nytimes.com/2015/01/20/coinbase-a-bitcoin-start-up-raises-75-million-in-vote-of-confidence/?_r=1" target="_blank" rel="noopener"> 75 Millionen Dollar von Investoren eingenommen hat</a>. Deutlich mehr <a href="http://www.coindesk.com/top-12-biggest-bitcoin-investment-rounds-all-time/" target="_blank" rel="noopener">als jedes andere Bitcoin-Unternehmen bisher</a>.</p>
<p>Wichtiger als die Summe sind jedoch die Investoren selbst. Neben der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/New_York_Stock_Exchange" target="_blank" rel="noopener"><em>New York Stock Exchange</em></a>, ist die zweitgrößte spanische und international bedeutende Bank <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Banco_Bilbao_Vizcaya_Argentaria" target="_blank" rel="noopener"><em>BBVA</em></a> dabei und mit Vikram S. Pandit der ehemalige Chef der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Citigroup" target="_blank" rel="noopener"><em>Citigroup</em></a><em>,</em> einer der vier größten Banken der USA. Alles in allem ein beachtliches Interesse des traditionellen Finanzsektors.</p>
<p>Wobei es nicht überraschend kommt, dass<em> Coinbase</em> zunehmend klassische Investoren anzieht. Immerhin ist es eines der agilsten und umtriebigsten Unternehmen der Bitcoin-Branche, das jede relevante Entwicklung umgehend aufgreift und schnellstmöglich in das eigene Bitcoin-Dienstleistungs-Portfolio integriert. <a href="http://www.coindesk.com/investors-sound-coinbases-record-setting-fundraising/" target="_blank" rel="noopener">Dementsprechend positiv klingen auch die Statements der Investoren</a> und <a href="http://video.cnbc.com/gallery/?video=3000348920" target="_blank" rel="noopener">die Einschätzung von Brian Armstrong</a>, dem CEO von <em>Coinbase</em>.</p>
<h6>Winklevoss-Zwillinge planen erste regulierte Bitcoin-Börse</h6>
<p>Cameron und Tyler Winklevoss sind dadurch berühmt geworden, dass sie <em>Facebook</em> nicht erfunden haben. Aus dem zugehörigen Rechtsstreit mit Mark Zuckerberg haben sie dennoch einige Millionen mitgenommen und als neues Projekt eine nach eigenen Angaben nicht unerhebliche Summe in Bitcoin investiert. Seitdem sickern immer mal wieder verschiedene Details zu Plänen durch das Bitcoin-Business ganz groß aufzuziehen. Diese Woche haben die Winklevoss-Zwillinge<a href="http://dealbook.nytimes.com/2015/01/22/winklevoss-twins-aim-to-take-bitcoin-mainstream-with-a-regulated-exchange/" target="_blank" rel="noopener"> ein paar konkrete Fakten zu den Plänen offen gelegt</a> unter<a href="https://blog.gemini.com/welcome-to-gemini/" target="_blank" rel="noopener"> dem Namen <em>Gemini</em> die erste regulierte Bitcoin-Börse Nordamerikas zu eröffnen.</a></p>
<h6>Digitales Geld erobert Facebook</h6>
<p><a href="https://www.changetip.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>ChangeTip</em></a>, der erfolgreiche, auf Bitcoin basierende Social-Tipping- Dienst hat<a href="http://bitcoinblog.de/2015/01/19/changetip-erobert-facebook/" target="_blank" rel="noopener"> sein Angebot nun auch auf <em>Facebook</em> ausgeweitet</a>. Damit können sich User nun auch dort mit einem kleinen Kommentar digitales Geld schicken. Bei <em>Twitter</em>, <em>Tumbler</em>, <em>Google Plus,</em> <em>Reddit</em> und anderen Netzwerken funktioniert das schon länger. Aber dass nun auch <em>Facebook</em> zum <em>ChangeTip</em>-Wirkungskreis gehört, ist ein bemerkenswerter Schritt. Immerhin ist die große Stärke des Dienstes, dass er plattformübergreifend funktioniert. Ein <em>ChangeTip</em>-Account soll reichen um das Geld in nahezu allen sozialen Netzwerken verschicken zu können, so die Idee des Unternehmens.</p>
<h6>Britische Banken warnen vor Bitcoin</h6>
<p>Kaum überraschend nutzen britisch Großbanken die allgemeine Terrorangst <span class="removed_link" title="http://www.businessinsider.my/bba-warns-about-bitcoin-on-sterlingterrorism-2015-1/#.VL0FuIqUcww">um gegen Bitcoin und digitales Geld mobil zu machen</span>. Leider passt das Anliegen ziemlich gut zu der ohnehin hirnrissigen Idee Ende-zu-Ende-Verschlüsselungen grundsätzlich verbieten zu wollen.</p>
<h6>Bitcoin Geschichte(n) für lau</h6>
<p>Das älteste Bitcoin-Fanzine, das <a href="http://store.bitcoinmagazine.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin Magazin</em></a> bietet alle 22 bisher erschienenen Ausgaben <a href="http://store.bitcoinmagazine.com/collections/digital-pdfs" target="_blank" rel="noopener">im PDF-Format für <em>Pay-what-you-want</em></a> an. Da die erste Augabe bereits im Mai 2012 erschienen ist, bietet sich hier die ideale Gelegenheit eine Großteil der bisherigen Bitcoin-Geschichte nachzuvollziehen.</p>
<p><a href="http://store.bitcoinmagazine.com/collections/digital-pdfs" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4827 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-Magazin-1.png" alt="Bitcoin Magazin" width="600" height="412" title="Bitcoin-Presseschau #53 12" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-Magazin-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-Magazin-1-300x206.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<h4><b>Tweet der Woche</b></h4>
<p>https://twitter.com/BitcoinForumCom/status/557363223654301696</p>
<p>Wenn euch diese Presseschau gefällt und ihr die Arbeit, die dahinter steckt, wertschätzen möchtet, dann lasst ein paar Bits oder Satoshis da.</p>
<p>Wenn Sie euch nicht gefällt, dann schreibt, was ich anders/besser machen soll. Die nächste Bitcoin-Presseschau erscheint kommenden Sonntag, den 1. Februar. Bis dahin eine schöne, schneereiche Woche.</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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