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	<title>Hardware Wallets &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Hardware Wallets &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Coldcard &#8211; Die kompromisslose Hardware-Wallet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Oct 2019 17:19:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lange waren Trezor und Ledger die beiden großen dominierenden Anbieter, wenn es um Hardware-Wallets ging. Den Rest des Marktes, meist nur minimal veränderte Trezor-Klone, konnte man unter ferner liefen abhaken Doch mittlerweile ist der Markt gewachsen und immer neue Konzepte für die sichere Verwaltung von Bitcoins sind verfügbar. Eines dieser Konzepte ist die Coldcard des [&#8230;]]]></description>
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<p>Lange waren <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2018/08/21/groesser-bunter-teurer-besser-trezor-model-t/" target="_blank">Trezor</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2018/08/21/groesser-bunter-teurer-besser-trezor-model-t/" target="_blank"> </a>und <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Ledger  (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/" target="_blank">Ledger</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Ledger  (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/" target="_blank"> </a>die beiden großen dominierenden Anbieter, wenn es um Hardware-Wallets ging. Den Rest des Marktes, meist nur minimal veränderte <em>Trezor</em>-Klone, konnte man unter ferner liefen abhaken  Doch mittlerweile ist der Markt gewachsen und immer neue Konzepte für die sichere Verwaltung von Bitcoins sind verfügbar. </p>



<p>Eines dieser Konzepte ist die <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Coldcard (öffnet in neuem Tab)" href="https://coldcardwallet.com/" target="_blank">Coldcard</a></em> des kanadischen Unternehmens <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Coinkite (öffnet in neuem Tab)" href="https://coinkite.com/" target="_blank">Coinkite</a></em> und sie ist in vielerlei Hinsicht anders. Einer Security-First-Maxime folgend aufs Minimale reduziert wird niemals der Eindruck erweckt, dass diese Hardware-Wallet Bitcoins verwaltet. Sie schützt Schlüssel. </p>



<p>Design, Funktionalität und Nutzerfreundlichkeit sind dementsprechend einem Form-follows-function-Ansatz untergeordnet. Die <em>Coldcard</em> soll nicht schön sein. Sie soll den sicheren Zugriff auf die eigenen Bitcoins kontrollieren. Ohne Kompromisse.</p>





<span id="more-15478"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Ein &#8222;hässlicher kleiner Taschenrechner&#8220;, der es in sich hat</h6>



<p>Richtig eingesetzt ist die <em>Coldcard</em> ein mächtiges und praktisches Werkzeug. Doch wie so oft bei Werkzeugen können Profis damit besser umgehen als Einsteiger. Insbesondere wenn diese nicht immer ganz genau wissen, was sie eigentlich gerade tun. Dann könnten sich Bitcoin-Neulinge mit einer <em>Coldcard</em> womöglich sogar mehr schaden als nutzen. </p>



<p>Die <em>Coldcard</em> richtig einzusetzen, setzt Verständnis voraus über Bitcoin und dessen technische Zusammenhänge und Abläufe &#8222;unter der Haube&#8220;. Wer dieses Wissen nicht mitbringt, muss es sich selbst aneignen oder läuft Gefahr, etwas falsch zu machen. Die Konsequenz kann dann der unwissentliche Verlust der Privatsphäre sein, dass man sich eine neue <em>Coldcard</em> kaufen muss oder, im schlimmsten Fall, dass die eigenen Bitcoins zwar gut absichert sind, man aber auch selbst den Zugriff darauf verliert.</p>



<p>Auch diese Kompromisslosigkeit ist letztlich konsequent. Bitcoin bietet denen die größte Freiheit und Unabhängigkeit, die sich ihre damit einhergehenden Verantwortung bewusst sind und entsprechend handeln.</p>



<p>Wer sich daher die Zeit nimmt, sich mit der der Herausforderung einer guten <em>Cold Storage</em>-Lösung und <a rel="noreferrer noopener" aria-label="der berechtigten Kritik an bestehenden Hardware-Wallet-Konzepten (öffnet in neuem Tab)" href="https://stephanlivera.com/episode/97/" target="_blank">der berechtigten Kritik an bestehenden Hardware-Wallet-Konzepten</a> auseinanderzusetzen, der wird verstehen, warum die <em>Coldcard</em> so kompromisslos ist, wie sie ist. Und ihre Möglichkeiten zu schätzen lernen, die so bisher keine andere Hardware-Wallet liefert.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Coinkite und ihre Coldcard sind keine Unbekannten</h6>



<p>Zunächst zu den Basics. Der <em>Coincard</em>-Hersteller <em>Coinkite</em> ist kein Unbekannter, sondern gehört schon seit Jahren zum Bitcoin-Ökosystem. Mit dem <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Opendime (öffnet in neuem Tab)" href="https://opendime.com/" target="_blank">Opendime</a></em> hat das kanadische Unternehmen eine physische USB-Bitcoin-Wallet entwickelt, die bereits in der 4. Generation vorliegt.</p>



<p>Auch die <em>Coldcard</em> ist nicht neu, sondern in der aktuellsten Version aktuell bereits zweimal verbessert worden. Beständigkeit und transparente Weiterentwicklung, das zeigt die Erfahrung, sind im Bitcoin-Ökosystem aber prinzipiell gute Eigenschaften. Diese Review bezieht sich allerdings nicht auf das aktuelle <em>Mk3-Modell</em>, sondern noch auf ein <em>Mark 2-Modell</em> der zweiten Generation. Die Unterschiede sind aber nicht grundlegend.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-02.jpg" alt="Coldcard 02" class="wp-image-15591" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-02.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-02-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Minimalistisch: Mehr als eine Tüte, &#8217;nen Sticker, die Coldcard und einen Merkzettel gibt&#8217;s nicht</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Minimale Angriffsfläche durch Minimalismus</h6>



<p>Das minimalistische Konzept der <em>Coldcard</em> zeigt sich direkt beim Auspacken. Wo andere Hardware Wallet-Hersteller Wert auf ansprechende Haptik, umfangreiches Zubehör und eine schön gestaltete Verpackung legen, kommt die <em>Coldcard</em> in einer stabilen durchsichtigen Plastiktasche. Darin außerdem: ein Sticker und ein Papierkärtchen für das Notieren des Schlüssels. Das war&#8217;s.</p>



<p>Will man die <em>Coldcard</em> in Betrieb nehmen, braucht man allerdings noch ein Micro-USB-Kabel und &#8211; wenn man die <em>Coldcard</em> für echtes <em>Cold Storage</em> nutzen will &#8211; eine Micro-SD-Karte. Wer beides nicht zu Hause hat, muss also noch einmal 10 bis 20 Euro auf die aktuell rund 110 US-Dollar (Vorbestellungspreis Modell <em>Mk3</em>) draufrechnen. Wer die SD-Karte auch als Backup nutzen will, sollte an dieser Stelle jedoch nicht sparen und auf ein auf Langlebigkeit ausgelegtes Markenprodukt zurückgreifen. </p>



<p>Auch beim Kabel muss man eventuell nachkaufen. Nicht jedes Kabel funktioniert an der <em>Coldcard</em>, nur weil es den passenden Anschluss hat. Bei mir war es bspw. erst Kabel Nummer vier, mit dem die Hardware-Wallet schließlich startete.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Unter Strom &#8211; die Inbetriebnahme</h6>



<p>Was die <em>Coldcard</em> von anderen Hardware-Wallets unterscheidet, ist das namengebende Feature, sie komplett <em>cold</em>, also offline und ohne Verbindung zu einem Computer einsetzen zu können. Daher auch die zwölf robusten, Taschenrechner-ähnlichen Tasten und das Display direkt am Gerät.</p>



<p>Für das initiale Setup muss man die Hardware-Wallet über den USB-Eingang mit Strom versorgen. Dafür soll angeblich eine Powerbank reichen. Wenn man, wie ich, allerdings nur bereits in die Jahre gekommene oder ohnehin schwachbrüstige Werbegeschenk-Powerbanks zur Hand hat, klappt das nicht unbedingt. Mit der Steckdose funktioniert es jedoch problemlos.   </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="474" height="704" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-04.jpg" alt="Coldcard 04" class="wp-image-15634" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-04.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-04-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Die rote LED wird direkt vom Secure Element gesteuert. Leuchtet die Grüne, ist alles okay.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Im Notfall: Erschieße deine Coldcard!</h6>



<p>Bei jedem Start überprüft sich die <em>Coldcard</em> selbst und zeigt per roter bzw. grüner LED die Integrität der Firmware und allem, was im Flashspeicher gespeichert ist. Gesteuert wird dieser Prozess vom <em>Secure Element</em>. Die physische Verbindung ist dabei durch Epoxidharz haptisch vor Manipulation geschützt. Daher auch das transparente Gehäuse, das jede Veränderung erkennen lässt und noch einen anderen Vorteil hat.</p>



<p>Durch die Hülle kann nämlich genau die Stelle erkennen, die man mit spitzer Gewalt treffen muss, um die eigene <em>Coldcard</em> final ins Jenseits zu schicken. Das mag drastisch klingen. Es gibt aber denkbare Umstände, unter denen es nötig sein kann, nachvollziehbar sicherzustellen, dass bei einer <em>Coldcard </em>definitiv nichts mehr zu holen ist.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="474" height="498" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-22_164158.png" alt="2019 10 22 164158" class="wp-image-15635" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-22_164158.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-22_164158-286x300.png 286w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption> &#8222;Schieß hierhin!&#8220;. Falls man die Coldcard unwiederruflich vor Missbrauch schützen will. (Screenshot: coldcardwallet.com)</figcaption></figure>



<p>In einem Interview erklärte <em>Coinkite</em> CEO Rodolfo Novak den Nutzen der Funktion mit dem Argument, dass dir Verbrecher möglicherweise schlimmere Dinge antun, solange sie davon ausgehen, dadurch irgendwann an deine Bitcoins zu kommen, als wenn offensichtlich ist, dass das sehr viel größeren Aufwand erfordert. Zum Beispiel indem erst eine neue <em>Coldcard</em> und das (idealerweise woanders versteckte) Backup besorgt werden muss. </p>



<p>Klingt für unsere Verhältnisse krass. Es gibt jedoch Situationen und Teile der Welt, <a rel="noreferrer noopener" aria-label="da kann es sinnvoll sein (öffnet in neuem Tab)" href="https://github.com/jlopp/physical-bitcoin-attacks" target="_blank">da kann es sinnvoll sein</a>, sich über so ein Szenario Gedanken zu machen. Insbesondere, wenn man größere Summen Bitcoins sicher verwahren will.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Das Secure Element &#8222;zumauern&#8220;</h6>



<p>Zu viele falsche PIN-Eingaben führen übrigens zu dem gleichen Ergebnis und machen die <em>Coldcard</em> auch ohne Gewalteinwirkung irreparabel betriebsunfähig. Bis zur <em>Mk2-Version</em> verlängerten ähnlich wie beim <em>Trezor</em> falsche PIN-Eingaben die Zeitabstände für neue Versuche immer weiter. Ab <em>Model</em> <em>Mk3</em> ist die Anzahl der falschen Eingaben auf 13 limitiert. Danach macht das <em>Secure Element</em> unwiderbringlich dicht. </p>



<p>Wer also nicht gut auf seinen PIN aufpasst, hat Pech und muss seine Bitcoins auf einem neuen Gerät wiederherstellen. Ein <em>Factory Reset</em> ist technisch unmöglich.  Zitat: <em>&#8222;If you forget your Coldcard PIN, there is nothing we can do except remind you to recycle your e-waste responsibly!&#8220;</em></p>



<p>Zusätzlich zum richtigen PIN kann man aber auch  einen Spezial-PIN einrichten, der das <em>Secure Element</em> im Ernstfall sofort dicht macht (das Gerät also besser nicht in Kinderhände geben!) und einen Zweit-PIN, der in eine &#8222;falsche&#8220; echte Wallet führt. Also eine Wallet lädt, die wie die originale Wallet aussieht und auch soviel Bitcoins enthalten sollte, um einen potentiellen Angreifer zufriedenzustellen. Aber eben nicht die eigentliche Wallet ist, die man in jedem Fall schützen möchte.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Von Würfeln und anderen Sicherheits-Features</h6>



<p>Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Sicherheits-Features, die ich hier nicht auflisten kann, mit denen sich auseinanderzusetzen aber unbedingt schon im Vorfeld eines Kaufs lohnt. Sie sind alle auf <a rel="noreferrer noopener" aria-label="der offoziellen Website (öffnet in neuem Tab)" href="https://coldcardwallet.com/" target="_blank">der offiziellen Website</a> und noch detaillierter<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" im dortigen FAQ (öffnet in neuem Tab)" href="https://coldcardwallet.com/faq" target="_blank"> im dortigen FAQ</a> zu finden.  </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="312" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-03.jpg" alt="Coldcard 03" class="wp-image-15592" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-03.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/Coldcard-03-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Jedes Secure Element ist einzigartig und sollte die selbe &#8222;Bag Number&#8220; zeigen, wie auf dem Bag steht, in der die jeweilige Coldcard geliefert wurde.</figcaption></figure>



<p>Zum Beispiel, dass man sicherstellen sollte, dass jedes Gerät intern dieselbe <em>&#8222;Bag Number&#8220;</em> anzeigt, wie auch auf der Verpackung stand, in der die <em>Coldcard</em> geliefert wurde. Oder wie man den <em>Private Key</em> erwürfeln kann, wenn man dem eingebauten Zufallsgenerator nicht vertraut. Oder wie man seine Backups verschlüsselt. Oder oder oder. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Die Coldcard im praktischen Einsatz</h6>



<p>Doch wie funktioniert die Hardware-Wallet in der Praxis? Wie bereits erwähnt, ist die <em>Coldcard</em> weniger, was sich die meisten wohl unter einer Bitcoin-Wallet vorstellen würden. Im Gegensatz zu anderen Hardware-Wallets gibt es nämlich kein eigenes Interface, das als App oder Website das Empfangen oder Versenden von Bitcoins per <em>Coldcard</em> ermöglicht. </p>



<p>Die <em>Coldcard</em> lässt sich nur zusammen mit einer anderen Wallet-Software wie bspw. <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Electrum (öffnet in neuem Tab)" href="https://electrum.org/#home" target="_blank">Electrum</a></em> betreiben. Das ist prinzipiell kein Problem. Außer man betreibt selbst keinen eigenen <em>Electrum-Server</em> und ist sich auch nicht darüber im Klaren, wie viel Privatsphäre verloren geht, wenn man seine Daten stattdessen von irgendeinem <em>Electrum-Server</em> bezieht. </p>



<p>Wer die <em>Coldcard</em> nutzen will, sollte sich also nicht nur mit der <em>Coldcard</em>, sondern auch mit anderer Software, in dem Fall <em>Electrum</em>, auseinandersetzen. Für Einsteiger eher suboptimal.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="344" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161715.png" alt="2019 09 06 161715" class="wp-image-15593" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161715.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161715-300x218.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Wird die Coldcard womöglich doch schnell mal am rechner abgeschlossen, wird sie zur &#8222;Hot&#8220;card</figcaption></figure>



<p>Auch die Möglichkeit, die <em>Electrum Wallet</em> auf dem Rechner mit der <em>Coldcard </em>zu verschlüsseln ist tricky. Um die entsprechende Wallet zu öffnen, muss man die <em>Coldcard</em> dann nämlich jedes Mal mit dem Computer verbinden. Genau das sollte ja mit der Initialisierung per Powerbank/Steckdose ja ursprünglich vermieden werden. </p>



<p>Auf der anderen Seite eröffnet die Kombination aus <em>Electrum</em> und <em>Coldcard</em> aber denen, die sich auskennen und genau wissen, was sie vorhaben, eine Vielzahl von Möglichkeiten. Das ist nicht immer intuitiv, aber unterm Strich mächtig.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="344" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161800.png" alt="2019 09 06 161800" class="wp-image-15594" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161800.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-09-06_161800-300x218.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Wer die Coldcard mit Electrum verwendet, sollte vorher wissen, was er/sie machen möchte.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">PSBT &#8211; Teilsignierte Bitcoin-Transaktion</h6>



<p>Zu den Besonderheiten gehört auch die Unterstützung von <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Partially Signed Bitcoin Transactions (PTSB) (öffnet in neuem Tab)" href="https://github.com/bitcoin/bitcoin/blob/master/doc/psbt.md" target="_blank">Partially Signed Bitcoin Transactions</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Partially Signed Bitcoin Transactions (PTSB) (öffnet in neuem Tab)" href="https://github.com/bitcoin/bitcoin/blob/master/doc/psbt.md" target="_blank"> </a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Partially Signed Bitcoin Transactions (PTSB) (öffnet in neuem Tab)" href="https://github.com/bitcoin/bitcoin/blob/master/doc/psbt.md" target="_blank">(PTSB)</a></em>, ein Feature, das es ermöglicht, eine Transaktion nacheinander von mehreren Institutionen signieren zu lassen bzw. lassen zu müssen, bevor sie gültig ist und vom Netzwerk akzeptiert wird.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="154" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_222906-copy.png" alt="2019 10 10 222906 copy" class="wp-image-15597" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_222906-copy.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_222906-copy-300x97.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Erst durch die Coldcard als zweite Instanz wird aus der .psbt eine final-txn erzeugt.   </figcaption></figure>



<p>Dabei wird zum Beispiel in <em>Electrum</em> eine <em>PTSB </em>vorbereitet. Diese wird dann auf eine Micro-SD-Karte kopiert und in die <em>Coldcard</em> gegeben, die die Transaktion offline fertig signiert. Zurück im Rechner kann <em>Electrum</em> die finalisierte Transaktion von der SD-Karte dann ins Netzwerk geben. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="241" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_223414.png" alt="2019 10 10 223414" class="wp-image-15600" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_223414.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/2019-10-10_223414-300x153.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Erst wenn die Coldcard die Transaktion fertig signiert hat, kann sie propagiert werden. </figcaption></figure>



<p>Durch den Einsatz von <em>PSBT</em>s lässt sich die <em>Coldcard</em> komplett offline verwenden. Das ist für kleinere Summen nicht unbedingt praktisch, erhöht aber die Sicherheit (auch die gefühlte), wenn es um große Beträge geht. </p>



<p>Noch mehr, wenn <em>PSBTs</em> künftig zu einem Standard-Feature von Hardware-Wallets werden und sich eine Bitcoin-Wallet dann über die Hardware-Wallet-Modelle mehrere Hersteller hinweg sichern lässt.</p>



<p>Bisher kann allerdings nur die <em>Coldcard</em> mit <em>PSBTs</em> umgehen und auf Rechnerseite muss entweder <em>Electrum</em> oder <em>Bitcoin Core</em> laufen. <em>PSBTs</em> einzusetzen, ist also schon möglich, bislang aber eben noch eine sehr exotische Erfahrung, an der vor allem Nerds ihre Freude haben werden.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Ich hatte zum Beispiel keinen passenden SD-Kartenleser und musste meine Test-<em>PSBT</em> kurzerhand durchs Audiointerface schleusen. <em>Pay per mic</em>, quasi. Klappt, wird den bequemen Endnutzer so aber noch nicht überzeugen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="558" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/psbt-per-audiointerface.jpg" alt="psbt per audiointerface" class="wp-image-15638" title="Coldcard - Die kompromisslose Hardware-Wallet 9" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/psbt-per-audiointerface.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/10/psbt-per-audiointerface-255x300.jpg 255w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Pay per mic: Wenn die PSBT vor dem Bitcoin-Netzwerk erst noch durchs Audiointerface muss </figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Fazit</h6>



<p>Unterm Strich kann die <em>Coldcard</em> aufgrund ihrer kompromisslosen Fokussierung auf Sicherheit und Bitcoin (es wird nichts anderes unterstützt) die wohl beste Hardware-Wallet sein, die man derzeit kaufen kann. Vorausgesetzt man ist bereit, sich auf sie einzulassen. </p>



<p>Denn die <em>Coldcard</em> ermöglicht sehr viel, sie fordert dafür aber auch Einiges. Vor allem muss man wissen, was man eigentlich genau machen will und ob bzw. wie man die <em>Coldcard</em> einsetzen kann, um dieses Ziel zu erreichen. Das kostet Zeit und mitunter einiges an Hirnschmalz. Aber es lohnt sich. Denn je besser man sich auskennt, desto sicherer kann man die <em>Coldcard</em> verwenden.</p>



<p>Wer es hingegen einfach und bequem haben will, der wird mit der <em>Coldcard</em> vermutlich nicht glücklich werden. Gerade wenn es &#8222;nur&#8220; um kleinere Summen geht, die im <em>Cold Storage</em> verwahrt werden sollen, auf die aber regelmäßig und schnell zurückgegriffen werden soll, ist die <em>Coldcard</em> im Gegensatz zur Konkurrenz vergleichsweise unhandlich.</p>



<p>Dessen  ungeachtet füllt sie aber eine Lücke. Bequeme Hardware-Wallets sind potentiell weniger sicher. Wer größere Summen sichern möchte, technisch allerdings keine noch sehr viel aufwändigere Lösung wie bspw. das <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Glacier-Protokoll  (öffnet in neuem Tab)" href="https://glacierprotocol.org/" target="_blank">Glacier-Protokoll</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Glacier-Protokoll  (öffnet in neuem Tab)" href="https://glacierprotocol.org/" target="_blank"> </a>umsetzen kann oder will, der findet in der <em>Coldcard</em> eine sehr gute Lösung, die eben gerade wegen ihrer Kompromisslosigkeit in Hinblick auf den Fokus auf Sicherheit punktet. Dass sie dabei trotzdem sehr gut bedienbar bleibt, liegt an dem gut durchdachten Konzept, das man diesem unscheinbaren kleinen &#8222;Taschenrechner&#8220; allerdings nicht auf den ersten Blick ansieht.</p>



<p>Und auch das ist letztlich ja kein Manko, sondern ein potentielles Sicherheits-Feature.</p>
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		<title>Größer, bunter, teurer &#8230; besser? &#8211; Trezor Model T</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/08/21/groesser-bunter-teurer-besser-trezor-model-t/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 16:07:47 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Trezor]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange Zeit galt der Trezor als DIE Hardware-Wallet schlechthin und wer sich bequem und mit einem Mindestmaß an Nerdigkeit der Sicherheit der eigenen Bitcoins versichern wollte, der besaß einen. Oder auch gleich mehrere. Doch entwickelt sich das Crypto-Universum schnell und obwohl es auch Jahre später nichts am Trezor und dem Service der dahinter stehenden Firma Satoshi Labs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit galt der <em>Trezor </em>als <em>DIE</em> Hardware-Wallet schlechthin und wer sich <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bequem und mit einem Mindestmaß an Nerdigkeit</a> der Sicherheit der eigenen Bitcoins versichern wollte, der besaß einen. Oder auch gleich mehrere.</p>
<p><figure id="attachment_9142" aria-describedby="caption-attachment-9142" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9142 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (8)" width="475" height="317" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 10" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9142" class="wp-caption-text">Der originale Trezor: handlich, klein, leicht, praktisch und beliebt.</figcaption></figure></p>
<p>Doch entwickelt sich das Crypto-Universum schnell und obwohl es auch Jahre später nichts am <em>Trezor</em> und dem Service der dahinter stehenden Firma <a href="https://satoshilabs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Satoshi Labs</em></a> auszusetzen gibt, ist die <em>Hardware Wallet</em> made in Prag etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerutscht.</p>
<h6>Trezor vs. Nano S &#8211; Satoshi Labs vs. Ledger</h6>
<p>Nicht zuletzt, weil der französische Konkurrent <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Ledger</em></a> bei ähnlich gutem Service mit seinem <a href="http://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">handlicheren, weniger nerdigen und vor allem ein gutes Stück billigerem <em>Legder</em> <em>Nano S</em> </a>ebenfalls bald auf den Markt drängte und sich einen ordentlichen Anteil des selbigen sicherte. Immerhin wurde der <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Ledger Nano S</em></a> allein vergangenes Jahr durch den Kursboom nicht nur, wie ursprünglich von <em>Ledger</em> erwartet, rund 60.000 Mal verkauft, <a href="https://epicenter.tv/episode/241/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sondern insgesamt rund eine Million Geräte</a>.</p>
<p>Angesichts dieser Zahlen ist es nur konsequent, dass sich <em>Satoshi Labs</em> mit dem <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor T</em></a> nun mit einer moderneren und erweiterten Version des jetzt <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor One</em></a> genannten Vorgängermodells zurückmeldet.</p>
<p>Doch bleibt fraglich, inwieweit dieser tatsächlich Marktanteile von <em>Ledger</em> wird abtrotzen können. Zwar strotzt der <em>Trezor T</em> vor allem im Vergleich zum eigenen Vorgängermodell vor Komparativen &#8211; größer, schwerer, bunter und auch ein kleines bisschen sicherer &#8211; doch muss man nicht alle dieser Attribute zwingend positiv bewerten, zumal der <em>Trezor T</em> eben auch teurer als sein Vorgängermodell ist, das ja selbst wiederum bereits teurer als der <em>Nano S</em> ist.</p>
<p>
<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-1/"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 11"></a>
<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-2/"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 12"></a>
<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-3/"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 13"></a>
</p>
<p>Trotzdem könnte der<em> Trezor T</em> seinen Platz auf dem Hardware Wallet Markt finden. Denn schlecht ist er keineswegs und es gibt einen nicht unerheblichen konzeptionellen Faktor, in dem sich die <em>Trezor</em>-Modelle von denen aus dem Hause <em>Ledger</em> unterscheiden: das Sicherheitskonzept. Denn Sicherheit können zwar beide Unternehmen grundsätzlich gewährleisten, doch darin, <em>wie</em> sie diese Sicherheit erreichen, unterscheiden sie sich grundsätzlich.</p>
<p><span id="more-12551"></span></p>
<h6>Offen oder verschleiert? Zwei verschiedene Sicherheitskonzepte</h6>
<p>Während <em>Ledger</em> nämlich konsequent auf einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Security by obscurity</em>-Ansatz</a> setzt, bei dem die sensiblen Daten innerhalb der <em>Hardware Wallet</em> durch ein zertifiziertes <em>Secure Element</em> abgesichert werden und man als Nutzer letztlich sowohl <em>Ledger</em> als auch dem Hersteller/Zertifizierer des verbauten <em>Secure Element</em> vertrauen muss, verfolgt man bei <em>Satoshi Labs</em> konsequent einen Open Source-Ansatz und setzt auf die Zusammenarbeit mit der Community. Denn das Innenleben des <em>Trezors</em> und der Code, der es steuert, sind seit jeher offen und frei zugänglich.</p>
<p style="text-align: left;">Dadurch kann sich (zumindest theoretisch) jeder selbst von der Sicherheits-Architektur dieser <em>Hardware Wallet</em> überzeugen. Allerdings haben es so auch Copy-Cat-Konkurrenten oder potentielle Angreifer leichter. Dass der <em>Trezor</em> in beiden Ausführungen dennoch als vor Angriffen sicher gilt, liegt nun an der jahrelangen guten Zusammenarbeite zwischen <em>Satoshi Labs</em> mit der Community. Gemeinsam haben beide in den vergangenen vier Jahren nämlich <a href="https://trezor.io/security/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf potentielle Schwachstellen geschlossen </a>bevor sie effektiv ausgenutzt werden konnten.</p>
<p>Die unterschiedliche Herangehensweise beider Firmen in puncto Sicherheitskonzept ist dabei übrigens in der Historie begründet. Während <em>Satoshi Labs</em> aus der in Prag stark vertretenen Hackerszene gegründet wurde und dem Open Source-Ansatz stark verbunden ist, ist <em>Ledger</em> gezielt im Hinblick auf potentielle Businesscases entstanden. Die Entscheidung für ein verbautes <em>Secure Element</em> ist nämlich insofern strategisch, als dass institutionelle Investoren, die ihre Krypo-Portfolios absichern wollen, dieses vielfach eben nur mit zertifizierbarer Hardware umsetzen können bzw. dürfen.</p>
<p><figure id="attachment_12569" aria-describedby="caption-attachment-12569" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12569 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11.jpg" alt="Trezor T 11" width="474" height="262" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 14" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12569" class="wp-caption-text">Würde man bei Ledger wohl als nicht ausreichend sicher kritisieren: Holgramm-Sticker über dem USB-Port</figcaption></figure></p>
<p>Welches Sicherheitskonzept nun unterm Strich besser ist, lässt sich schlussendlich nicht so einfach sagen. Keines der beiden Sicherheitskonzepte &#8211; <em>Security by obscurity</em> von <em>Ledger</em> oder der konsequente <em>Open Source</em>-Ansatz von <em>Trezor</em> &#8211; kann grundsätzlich als dem anderen überlegen bezeichnet werden. Beide funktionieren (zumindest bisher) sehr gut, was aber eben auch auf der in beiden Fällen ausgezeichneten und stets auf Aktualität und Nutzerfreundlichkeit ausgerichteten Software zur Verwaltung der Hardware-Wallets beruht.</p>
<p>Sowohl <em>Ledger</em> als auch <em>Satoshi Labs</em> haben schnell auf die <em>Bitcoin Cash-Fork</em> vor gute einem Jahr reagiert und zügig erfreulich nutzerfreundliche Splitting-Tools zum sicheren Verwalten beider Coins bereit gestellt. Auch haben beide gerade erst ihre Wallet-Verwaltungssoftware rundum erneuert.</p>
<p>Letztlich ist es daher eine individuelle Entscheidung jeden Nutzers, welchem Konzept er mehr vertraut.</p>
<h6>Inwieweit ist der Trezor T dem Trezor One überlegen?</h6>
<p>Bleibt die Frage, wenn man sich grundsätzlich für einen <em>Trezor</em> entscheidet, welches der beiden Modelle es sein soll. Lohnt sich das teurere, moderne Gerät oder tut es auch der &#8222;alte&#8220;?  Immerhin liegt der <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor Model T</em> mit 149 Euro</a> deutlich über dem <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor One</em> mit 89 Euro</a>.</p>
<h6>Größer!</h6>
<p>Zunächst einmal ist der neue <em>Trezor Model T</em> im Vergleich zum <em>Trezor One</em> in allen Dimensionen gewachsen. Er ist 4 mm länger, 9 mm breiter, 4 mm dicker und 4 Gramm schwerer. Da diese Werte im Verhältnis durchaus bis zu 25 Prozent Zuwachs ausmachen, wirkt sich das auf die Handlichkeit spürbar aus. Als <em>Hardware Wallet</em> für den Schlüsselbund eignet sich der <em>Trezor Model T</em> jedenfalls nicht mehr so gut wie der Vorgänger. Die entsprechende Öse wurde daher auch gleich weggelassen.</p>
<h6>Magnetischer!</h6>
<p>Dass der neue <em>Trezor Model T</em> wohl ohnehin eher für den Heimgebrauch konzipiert ist, zeigt dafür ein anderes durchaus praktisches Feature. Zusammen mit der <em>Hardware Wallet</em> bekommt man nämlich ein selbstklebendes magnetisches Grundplättchen. Dieses Plättchen kann man nun hinter einen Schrank, unter eine Schublade oder wohin man will kleben und den <em>Trezor Model T</em>, der magnetisch sehr gut darauf hält, so vor (auch zufälligem) unerwünschtem Zugriff schützen.</p>
<p><figure id="attachment_12940" aria-describedby="caption-attachment-12940" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12940 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t.jpg" alt="trezor t" width="474" height="378" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 15" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t-300x239.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12940" class="wp-caption-text">Nettes Feature: ein magnetische Plättchen um den Trezor Model T geschickt zu verstecken</figcaption></figure></p>
<h6>Bunter!</h6>
<p>Nötig wurde die Vergrößerungen des Geräts vor allem durch den Einbau eines farbigen Touchscreens, der die Bedienung am Gerät deutlich vereinfacht. Während die Verwaltung des<em> Trezor One</em> noch größtenteils über den Computer läuft und das kleine Gerätedisplay hauptsächlich zur Verifizierung und zusätzlichen Absicherung diente, ist dies nun umgedreht.</p>
<h6>Sicherer!</h6>
<p>So findet beispielsweise die PIN-Eingabe zur Entsperrung beim <em>Trezor Model T</em> direkt am Gerät statt. Das ist komfortabler und auch sicherer, büßt im Vergleich zum Vorgängermodell aber <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/">an nerdigem Charme und Geheimniskrämerei ein</a>.</p>
<p><figure id="attachment_12956" aria-describedby="caption-attachment-12956" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12956 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14.jpg" alt="Trezor Model T PIN" width="474" height="347" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 16" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12956" class="wp-caption-text">Der neue Touchscreen ist edel und praktisch zugleich. Hat aber seinen Preis.</figcaption></figure></p>
<h6>Moderner?</h6>
<p>Was die Unterstützung für Altcoins und Token angeht, ist der <em>Trezor Model T</em> dem kleineren <em>Trezor One</em> bislang allerdings (noch) nicht wirklich überlegen. Beide Varianten unterstützen <a href="https://trezor.io/coins/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut Website</a> bislang mehr als 600 Coins und Token (wer die alle braucht, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier), wobei es schon verwunderlich ist, dass der ältere <em>Trezor One</em> mit <em>Decred</em> und dem <em>Groestlcoin</em> zwei Altcoins/Token unterstützt, die der neuere <em>Trezor Model T</em> bislang offensichtlich nicht verwalten kann.</p>
<p>Immerhin: <em>Monero</em> kann der <em>Trezor Model T</em> zwar noch nicht verwalten, aber immerhin soll das bald kommen. Wer hingegen nur einen <em>Trezor One</em> besitzt, wird für die anonymere Kryptowährung auf das neuere Modell upgraden müssen.</p>
<h6>Fazit: &#8222;Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust&#8220;</h6>
<p>Der neue <em>Trezor Model T</em> ist unterm Strich ein spürbar ambivalentes Produkt, das dementsprechend schwierig einzuordnen ist und <em>Satoshi Labs</em> wagt mit dieser neuen <em>Hardware Wallet</em> einen herausfordernden Spagat.</p>
<p>Auf der einen Seite die eigene Historie basierend auf Hacker-Mentalität, Nerdigkeit, Open Source- und Community-Grundsätzen und darauf basierend eine Marktnische, die eigentlich schon mit dem <em>Trezor One</em> recht gut bedient ist. Auf der anderen Seite der sehr viel größere und von <em>Ledger</em> bereits gut adressierte Markt der Nicht-Nerds, der einfachen Anwender und der Krypto-Neulinge, die sich um Code und Sicherheitsdetails nicht scheren, sondern bei einer <em>Hardware Wallet</em> auf Verständlichkeit, Bedienkomfort und den Preis achten.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 75%; position: relative;"></div>
<p>Inwieweit sich der <em>Trezor Model T</em> in diesem Spannungsfeld behaupten kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Vom Leistungsumfang ist er bislang noch nicht viel besser als der eigene Vorgänger, aber ein gutes Stück teurer. Selbiges gilt auch für den <em>Ledger Nano S</em>, der ein Drittel weniger kostet. Insbesondere wenn sich die Käufer nicht um das Sicherheitskonzept kümmern, könnte die französische <em>Hardware Wallet</em> hier auf Grund des deutlich niedrigeren Preises weiter die Nase vorn behalten.</p>
<p>Dennoch: Für Krypto-Enthusiasten, die nicht primär auf den Preis achten, sondern an einer vertrauenswürdigen, gut gemachten und zukunftstauglichen <em>Hardware Wallet</em> mit passendem moralisch-ideologischem Background interessiert sind, könnte der <em>Trezor Model T</em> ein sinnvolle Alternative sein.</p>
<p><strong>Der <em>Trezor Model T</em>  (149 Euro zzgl. MwSt) und der <em>Trezor One</em> (89 Euro zzgl. MwSt) sind <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online direkt bei <em>Satoshi Labs</em> erhältlich</a>. </strong></p>
<p><strong>Der <em>Nano S</em> (99,99 Euro inkl. MwSt) ist <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online direkt bei <em>Ledger</em> erhältlich.</a> </strong></p>
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			</item>
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		<title>Deep inside Bitcoin-Hardware-Wallets</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/03/29/deep-inside-bitcoin-hardware-wallets/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Mar 2017 09:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware Wallets]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin vor Kurzem im Netz auf stellaw.info gestoßen, einen nerdigen Blog, auf dem sich gbg sehr intensiv mit Hardware-Wallets auseinandersetzt und diese auf Herz und Nieren überprüft. Inklusive auf- und ggf. kaputt machen, versteht sich. Bitcoin-Wallets: Aufmachen, anschauen, selber bauen Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Passion, mit der er sich den Geräten widmet oder eigene [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin vor Kurzem im Netz auf <a href="http://www.stellaw.info/" target="_blank" rel="noopener"><em>stellaw.info</em></a> gestoßen, einen nerdigen Blog, auf dem sich <a href="https://twitter.com/@__gbg__" target="_blank" rel="noopener">gbg</a> sehr intensiv mit Hardware-Wallets auseinandersetzt und diese auf Herz und Nieren überprüft. Inklusive auf- und ggf. kaputt machen, versteht sich.</p>
<h6>Bitcoin-Wallets: Aufmachen, anschauen, selber bauen</h6>
<p>Bemerkenswert ist dabei nicht nur die Passion, mit der er sich den Geräten widmet oder eigene Projekte durchführt (wie bspw.<em><br />
<a href="http://www.stellaw.info/blog/2015/12/22/i-built-my-own-trezor-clone-dinosaur-hiphop-zero" target="_blank" rel="noopener">I built my own Trezor clone: DINOSAUR HIPHOP ZERO</a></em>), sondern auch, wie viele Modelle er schon getestet hat, von denen ich bislang noch nie etwas gehört habe.</p>

<p>Wobei das eine aber auch mit dem anderen zu tun haben könnte. Denn gbg ist zu Recht durchaus kritisch. Aber genau das macht seine Arbeit so wertvoll. Denn wer will seine Bitcoins schon einem Stück Technik anvertrauen, das niemand auf Herz und Nieren geprüft hat?</p>
<h6>Bitcoin-Bastler aus Leidenschaft</h6>
<p>Fun fact: Eine früheres Projekt von gbg war es, seine uralte <em>NES</em>-Spielekonsole in einem Bitcoin-Miner zu verwandeln. Nicht wegen des Profits, sondern einfach, weil es möglich ist. Und um dieses Projekt wiederum ging es vor mehr als drei Jahren <a href="http://coinspondent.de/2014/01/08/hello-world/" target="_blank" rel="noopener">im allerersten Beitrag hier im Blog</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Ledger Nano S &#8211; Die Hardware-Wallet für Bitcoin und Ethereum</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hard- und Software]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
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					<description><![CDATA[!!! Achtung &#8211; Diese Review ist nur noch aus Archivgründen online. Bitte kauft keine Geräte der Firma Ledger. Das Unternehmen war nicht in der Lage, die privaten Daten seiner Kunden sicher zu speichern oder mit dem Datenleck im Sinne der Kunden vernünftig umzugehen. Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass Ledger in der Lage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff0000;">!!! Achtung &#8211; Diese Review ist nur noch aus Archivgründen online. Bitte kauft keine Geräte der Firma Ledger. Das Unternehmen war nicht in der Lage, die privaten Daten seiner Kunden sicher zu speichern oder mit dem Datenleck im Sinne der Kunden vernünftig umzugehen.</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;"> Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass Ledger in der Lage ist, digitale Werte sicher aufzubewahren !!! </span> </strong></p>
<p>Ich experimentiere seit ein paar Tagen mit dem<em> <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener">Ledger Nano S</a></em>, der neuen Hardware-Wallet aus der <a href="https://www.ledgerwallet.com/products" target="_blank" rel="noopener"><em>Ledger</em>-Produktfamilie</a> des gleichnamigen Anbieters aus Paris. Und abgesehen von wenigen Minuspunkten bin ich angenehm begeistert.</p>
<p>Denn mit dem kompakteren Design, einer guten Verarbeitung, durchdachten Funktionen und einem deutlich günstigeren Preis ist der <em>Ledger Nano S</em> ein würdiger Herausforderer für den <em><a href="https://bitcointrezor.com/" target="_blank" rel="noopener">Trezor</a> &#8211;</em> den amtierenden Hardware-Wallet-Platzhirsch. Nicht zuletzt, weil sich damit nicht nur Bitcoins, sondern auch Ether sicher aufbewahren lassen.</p>
<p><span id="more-10367"></span></p>
<h6>Unboxing &#8211; der Ledger Nano S ausgepackt</h6>
<p>Nach einem kurzen, sehr freundlichen Kontakt mit dem <em>Ledger</em>-Support hatte ich mein Testgerät wenige Tage später in der Post. Leider ließ sich, <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener">wie auch schon beim<em> Trezor</em> bemängelt</a>, durch den Absender auf den Inhalt des Luftpolsterumschlags schließen.</p>
<p>Das ist ein klarer Minuspunkt, denn auch wenn Kryptowährungen und Hardware-Wallets noch ein Nischenthema sind, wäre mehr Diskretion hier angebracht. Die Post- und Paketdienste arbeiten zwar in den meisten Fällen zuverlässig. Wer seinen Kunden jedoch ermöglichen will, größere Summen sicher und mit ruhigem Gewissen zu verwahren, muss hier nachbessern. Denn als Kunde möchte ich die größtmögliche Gewissheit, dass meine Hardware-Wallet nicht zwischenzeitlich von jemandem manipuliert wurde. Immerhin leben wir in einer Welt, in der man auch kein Bargeld mit der Post verschicken sollte.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-3.png"></a> Kompakt verpackt und eingeschweißt: Der Ledger Nano S</p>
<h6>Die Unsicherheit eines wiederverwendbaren &#8222;Siegels&#8220;</h6>
<p><em>(Update: Siehe zu diesem Absatz auch den unten stehenden Kommentar von Eric Larchevêque, CEO von Ledger)</em></p>
<p>Was die mangelnde Diskretion leider zusätzlich verschlechtert: Der <em>Ledger Nano S</em> kommt in einer verschweißten Verpackung, die zwar mit einem Sicherheits-Aufkleber &#8222;versiegelt&#8220; ist. Allerdings ist der Sinn dieses Siegels fragwürdig. Ich habe innerhalb weniger Sekunden den Sticker spurlos ablösen und unbeschadet auf der gegenüberliegenden Seite wieder anbringen können. Für den Käufer lässt sich also nicht nachvollziehen, ob die Verpackung des <em>Ledger Nano S</em> zwischenzeitlich geöffnet wurde.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-2.png"></a> Der vermeintliche &#8222;Siegel&#8220;-Aufkleber im Originalzustand auf der einen &#8230;</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-1.png"></a> &#8230; und wenige Sekunden später auf der anderen Seite.</p>
<p>Dieses vermeintliche &#8222;Siegel&#8220; ist daher ein großer Kritikpunkt. Denn es gaukelt dem Nutzer eine Sicherheit vor, die nicht gewährleistet ist. Entweder lässt man den Aufkleber ganz weg, oder besser: man nimmt wie beim <em>Trezor</em> ein echtes Siegel, <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener">das sich im Test nicht ablösen ließ</a>, ohne das Siegel und die Verpackung zu beschädigen.</p>
<h6>Das Lob nach der Schelte</h6>
<p>Lässt man das anfängliche Diskretions- und Vertrauensproblem jedoch hinter sich &#8211; hier muss letztlich jeder selbst entscheiden, für wie relevant er das hält &#8211; zeigen sich bald die Stärken der äußerst handlichen Hardware-Wallet im USB-Stick-Format.  Denn schon nach wenigen Minuten ist das Gerät einsatzbereit.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-unboxing.png"></a> USB-Kabel, Recovery-Seed-Karte, Kurzanleitung, Befestigungsvarianten &#8211; alles, was man für den Ledger Nano S braucht.</p>
<p>Einmal mit dem Rechner verbunden, muss eine PIN gesetzt und der für Wallets mittlerweile obligatorische Master-Seed notiert werden &#8211; also eine Abfolge zufälliger Wörter, aus denen sich im Fall der Fälle (Diebstahl, Verlust, technisches Versagen etc.) die Wallet komplett wiederherstellen lässt.</p>
<p>Diesen Seed sollte man gut aufbewahren, denn gibt man die vierstellige PIN drei Mal hintereinander falsch ein, löscht sich das Gerät und kann nur mit Hilfe des Master-Seeds neu hergestellt werden.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-PIN.png"></a> Die PIN sollte man sich gut merken, nach drei falschen Versuchen löscht sich das Gerät selbst.</p>
<h6>Bitcoins und Ether mit dem Ledger Nano S verwalten</h6>
<p>Nach dem Setup der Hardware müssen nun noch die jeweiligen <em>Chrome-Apps</em> zur Verwaltung der gespeicherten Bitcoins bzw. Ether installiert werden. Beides ist am eigenen Rechner schnell und unkompliziert erledigt &#8211; schränkt allerdings die Nutzung auf fremden bzw. öffentlichen Computern ein.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-bitcoin.png"></a> Auch am Ledger Nano S muss man die richtige Wallet auswählen. Hier: Bitcoin.</p>
<p>Pluspunkte sind in beiden Wallets das angenehm aufgeräumte und nutzerfreundliche Design, wobei die<em><span class="removed_link" title="https://chrome.google.com/webstore/detail/ledger-wallet-bitcoin/kkdpmhnladdopljabkgpacgpliggeeaf"> Ledger Wallet Bitcoin</span></em> deutlich mehr Optionen bietet. So können bspw. mehrere Adresse angelegt und verwaltet werden. Die <em><span class="removed_link" title="https://chrome.google.com/webstore/detail/ledger-wallet-ethereum/hmlhkialjkaldndjnlcdfdphcgeadkkm">Ledger Wallet Ethereum</span> </em>ermöglicht es hingegen nur, eine einzige Adresse zu verwenden. Dafür können aber sowohl Ether (ETH) als auch Ether Classic (ETC) verwaltet werden. Hier muss man nur im Vorfeld der Verbindung aufpassen, dass man die richtige Option gewählt hat. Die Auswahl zwischen ETH und ETC versteckt sich im Startbildschirm recht dezent in der Fußzeile.</p>
<p><figure id="attachment_10375" aria-describedby="caption-attachment-10375" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10375 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png" alt="06" width="430" height="609" title="Ledger Nano S - Die Hardware-Wallet für Bitcoin und Ethereum 17" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png 430w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06-212x300.png 212w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10375" class="wp-caption-text">Augen auf bei der Blockchain-Wahl. Wer versehentlich die falsche Ethereum-Blockchain auswählt, sieht nicht das erwartete Guthaben.</figcaption></figure></p>
<h6>Einmal eingerichtet, läuft alles reibungslos</h6>
<p>Hat man sich jedoch erst einmal an die Bedienung des <em>Ledger Nano S</em> gewöhnt &#8211; was erfreulich schnell geht &#8211; ist die Bedienung sehr einfach und intuitiv. Das Menü ist auf das Nötigste beschränkt und übersichtlich gehalten. Die Bedienung mittels der zwei Knöpfe und dem gut leserlichen Display ist praktisch und funktional.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/04.png"></a> Die Verwaltung der Wallets erfolgt am Computer. Erst wenn eine Transaktion getätigt werden soll, muss man diese am Ledger Nano S bestätigen.</p>
<p>Auch das Gerät an sich macht einen sehr gut verarbeiteten und robusten Eindruck, sodass der beigelegte Schlüsselring nicht nur ein nettes Gimmick ist, sondern der <em>Ledger Nano S</em> durchaus einen festen Platz am Schlüssel aushalten würde. Einziges Mobilitäts-Manko in dem Fall ist jedoch, dass man dennoch ein separates Kabel braucht, um den <em>Ledger Nano S</em> mit dem Computer zu verbinden.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/05.png"></a></p>
<h6>Fazit:  Der Ledger Nano S ist eine echte Alternative</h6>
<p>Nach einigen Tagen im Test bin ich vom <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener"><em>Ledger Nano S</em></a> wirklich sehr angetan. Die Inbetriebnahme und Handhabung ist intuitiv und einfach, das Gerät ist kompakt und robust und der Funktionsumfang ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Denn auch wenn <a href="https://blog.trezor.io/secure-two-factor-authentication-with-trezor-u2f-e940fd5a60af#.l1y0lkiu3" target="_blank" rel="noopener">beim <em>Trezor</em> ebenfalls bereits daran gearbeitet wird</a>, künftig neben Bitcoin auch Ethereum zu unterstützen, ist der<em> Ledger Nano S</em> diesbezüglich noch alternativlos. Zusammen mit dem deutlich günstigeren Preis von 69,90 Euro (<em>Trezor</em>: 99 US-Dollar) ist das ein überzeugendes Argument für alle, die eine Lösung für beide Kryptowährungen suchen.</p>
<p><strong>Link: </strong><a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Trezor &#8211; Die Bitcoin Hardware-Wallet im Test</strong></a></p>
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		<title>Trezor One &#8211; Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2015 09:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hard- und Software]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Storage]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware Wallets]]></category>
		<category><![CDATA[Trezor]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Weihnachtscountdown läuft und der Bitcoin-Kurs zieht an. Wer jetzt auf der Suche nach einem Geschenk für sich selbst oder jemand anderen ist, der sollte sich mal mit dem Trezor, der wohl bekanntesten Bitcoin-Hardware-Wallet, beschäftigen. Denn dieses kleine Gerät verspricht die Gretchenfrage zu lösen, wie man seine Bitcoins gleichzeitig sicher speichern und sie dennoch im [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Weihnachtscountdown läuft und der Bitcoin-Kurs zieht an. Wer jetzt auf der Suche nach einem Geschenk für sich selbst oder jemand anderen ist, der sollte sich mal mit dem <em><a href="https://buytrezor.com?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trezor</a></em>, der wohl bekanntesten Bitcoin-Hardware-Wallet, beschäftigen. Denn dieses kleine Gerät verspricht die Gretchenfrage zu lösen, wie man seine Bitcoins gleichzeitig sicher speichern und sie dennoch im täglichen Gebrauch praktisch verwenden kann<em>.&nbsp;</em></p>
<p>Ob der <a href="https://buytrezor.com?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor</em></a> dieses Versprechen auch halten kann, wollte ich selbst herausfinden und habe kurzerhand bei <a href="http://satoshilabs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>SatoshiLabs</em></a> angefragt, ob sie mir ein Testgerät zur Verfügung stellen. Haben sie und hier kommt der Erlebnisbericht über die Stärken und Schwächen von Hardware-Wallets im Allgemeinen und warum es sich lohnt, sich mit dem Konzept <em><a href="https://buytrezor.com?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trezor</a></em> einmal näher auseinanderzusetzen. Denn es ist clever, smart umgesetzt und für Einsteiger ebenso geeignet, wie für Bitcoin-Nerds.</p>
<p><span id="more-9112"></span></p>
<h4 id="hardware-wallets">Hardware-Wallets &#8211; Was ist das genau?</h4>
<p>Die grundsätzliche Idee hinter Hardware-Wallets ist es, die Lücke zu schließen <a href="https://bitcoin.org/de/waehlen-sie-ihre-wallet" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zwischen &#8222;normalen&#8220; Software-Wallets</a> wie man sie auf dem Smartphone, dem Rechner oder Online nutzt und <em><a href="http://coinspondent.de/2014/03/07/papier-ist-geduldig/">Paper Wallets</a></em>.</p>
<p>Denn während erstere zwar sehr praktisch und für den täglichen Gebrauch geeignet sind, so können sie dennoch für den Nutzer nicht alle Sicherheitsrisiken ausräumen. Befindet man sich bspw. in einem unsicheren Netzwerk oder ist der eigene Rechner unwissentlich mit einem Keylogger o. Ä. infiziert, dann könnten Angreifer Zugriff auf den eigenen <em>Private Key</em> bekommen und damit das zugehörige Bitcoin-Konto leerräumen. Diese Gefahr lässt sich zwar durch entsprechendes Risikobewusstsein und bedachtes Handeln minimieren, aber nicht gänzlich ausschließen.</p>
<p>Nicht ohne Grund sagt die Faustformel, dass man nicht mehr Bitcoins auf dem Telefon haben sollte, als Bargeld in der Brieftasche.</p>
<p><em>Paper Wallets</em> hingegen sind das andere Extrem. Wer seine Bitcoins gänzlich offline auf Papier speichert, der muss sich keine Sorgen um böswillige Hacker machen. <em>Paper Wallets</em> gehören daher zu den sichersten Wegen, Bitcoins aufzubewahren. Allerdings haben auch sie einen Nachteil: im Alltag sind sie ziemlich unpraktisch. Sie lassen sich nicht wiederverwenden und wenn man unterwegs ist, Geld braucht und die <em>Paper Wallet</em> liegt zu Hause, dann nutzt sie einem dort auch wenig.</p>
<p>An dieser Stelle kommen die Hardware-Wallets ins Spiel, denn sie sollen die einfache und praktische Handhabung von Software-Wallets mit der Sicherheit von <em>Paper Wallets</em> kombinieren. Der <em>Trezor</em> ist dafür das prominenteste und meistgenutzte Beispiel.</p>
<p><figure id="attachment_9141" aria-describedby="caption-attachment-9141" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9141 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-7-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (7)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 18" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-7-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-7-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9141" class="wp-caption-text">6 cm lang, 3 cm breit und 0,6 cm dick, zwei Knöpfe, ein Display &#8211; der Trezor bietet handliche Bitcoin-Sicherheit im Schlüsselbundformat.</figcaption></figure></p>
<h6>So funktioniert die Trezor Hardware-Wallet</h6>
<p>Der <em>Trezor</em> ist, vereinfacht gesagt, ein kleiner, spezialisierter Computer, dessen einzige Aufgabe das sichere Aufbewahren und Bezahlen von Bitcoins ist. Das ermöglicht er durch einen einfachen Trick: Ist der <em>Trezor</em> einmal eingerichtet und an einen beliebigen Computer oder ein Smartphone angeschlossen, kann er ganz normal wie eine beliebige Software-Wallet verwendet werden. Allerdings mit einem Unterschied. Während Software-Wallets die <em>Private Keys</em>, die sie verwalten, auf möglicherweise korrumpierten Rechnern verwalten müssen, bietet der <em>Trezor</em> eine in sich abgeschlossene Umgebung. Denn auf dem <em>Trezor</em> lässt sich nichts installieren: keine Apps, keine Erweiterungen, keine Schadsoftware.</p>
<h6>Was auf dem Trezor passiert, bleibt auf dem Trezor</h6>
<p>Im Gegenzug gibt der <em>Trezor</em> wiederum keine sensiblen Daten&nbsp;nach außen. Denn das Gerät nutzt die auf ihm gespeicherten <em>Private Keys </em>nur, um Transaktion intern zu signieren. Und nur diese signierten Transaktionen gibt er dann wiederum weiter. Mit anderen Worten: Der <em>Trezor</em> beweist, dass er den entsprechenden <em>Private Key</em> besitzt, ohne ihn jedoch potentiellen Angreifern zugänglich zu machen.</p>
<h6>Apple Pay funktioniert genauso</h6>
<p>Genau dasselbe Prinzip nutzt überigens auch <em>Apple</em>, um die Sicherheit von Zahlungen über <em>Apple Pay</em> zu gewährleisten. Denn auch hier werden nicht mehr die allgemeinen Kreditkartendaten selbst an den Händler gegeben, sondern nur die Informationen, dass die entsprechende Karte für genau diese eine Zahlung genutzt werden kann.</p>
<p>Dennoch hat der Trezor einen großen Vorteil gegenüber <em>Apple</em>. Denn während sich <em>Apple Pay</em> ausschließlich mit den modernsten <em>iPhones</em> verwenden lässt, kann der <em>Trezor</em> mit nahezu jedem Rechner und jedem Android-Smartphone verwendet werden, solange die Geräte Zugang zum Internet haben. Wie genau das funktioniert, zeige ich im Folgenden.</p>
<h4>Unboxing &#8211; Die Trezor-Grundausstattung</h4>
<p><figure id="attachment_9136" aria-describedby="caption-attachment-9136" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9136 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-2-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (2)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 19" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-2-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-2-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9136" class="wp-caption-text">Versand und Verpackung sind zweckmäßig. Allerdings wäre beides noch sicherer, wenn die Absenderangaben nicht auf den Inhalt schließen lassen würden.</figcaption></figure></p>
<p>Zunächst einmal der Überblick über das Equipment. Mein <em>Trezor</em>-Päckchen wurde binnen weniger Tage geliefert und enthielt, wie versprochen, neben dem separat verpackt und versiegelten <em>Trezor</em> und etwas Promomaterial ein zusätzliches <em>Micro-USB zu Micro-USB</em>-Kabel. Dieses ist notwendig, wenn man den <em>Trezor</em> auch mit einem Smartphone verwenden möchte und sollte unbedingt mitbestellt werden, wenn man den <em>Trezor</em> nicht nur zu Hause bzw. mit dem Computer nutzen will.</p>
<p>Darüber hinaus lag meiner Bestellung ein zweites, zusätzliches <em>USB zu Micro-USB</em>-Kabel bei. Ob das allgemeiner Standard ist oder ein Einzelfall war, kann ich nicht sagen.</p>
<p><figure id="attachment_9137" aria-describedby="caption-attachment-9137" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9137 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-3-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (3)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 20" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-3-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-3-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9137" class="wp-caption-text">Alles dabei: Sticker, Kabel, Schlüsselband und sorgfältig verschweißt, versiegelt und verklebt: der Trezor</figcaption></figure></p>
<p>Grundsätzlich gibt sich <em>SatoshiLabs</em> bei der Verpackung jedoch große Mühe und legt schon hier viel Wert auf Sicherheit. Der Karton des <em>Trezor</em>-Geräts ist nicht nur verschweißt und versiegelt, sondern auch extrem gut verklebt. Diesen zu öffnen ohne Spuren zu hinterlassen, ist kaum möglich. Sind Siegel und Verpackung unversehrt, kann man also davon ausgehen, dass sich das Gerät unmanipuliert im Werkszustand befindet. Andernfalls sollte man das Gerät auch nicht nutzen.</p>
<p><figure id="attachment_9140" aria-describedby="caption-attachment-9140" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9140 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-6-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (6)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 21" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-6-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-6-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9140" class="wp-caption-text">In der Packung ein weiteres USB-Kabel, die Anleitung und eine Karte für das obligatorische Backup.</figcaption></figure></p>
<h4>Den Trezor in Betrieb nehmen</h4>
<p>Aus Sicherheitsgründen wird der <em>Trezor</em> von Haus aus ohne vorinstallierte Wallet ausgeliefert. Um ihn in Betrieb zu nehmen, muss man auf dem Gerät also erst einmal selbst eine Bitcoin-Wallet erzeugen. Dazu muss der <em>Trezor</em> einmal mit dem zugehörigen Web-Walletservice <em><a href="https://mytrezor.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mytrezor.com</a></em> kommunizieren können.</p>
<p><figure id="attachment_9151" aria-describedby="caption-attachment-9151" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9151 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-2-1.png" alt="my trezor bitcoin wallet 2" width="475" height="209" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 22" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-2-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-2-1-300x132.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9151" class="wp-caption-text">Um den Trezor benutzen zu können, muss man ihn zunächst mit einem Rechner verbinden und eine Wallet einrichten.</figcaption></figure></p>
<p>Die Website ist gleichzeitig auch eine <a href="http://doc.satoshilabs.com/trezor-apps/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von mehreren Möglichkeiten</a> Zahlungen mit dem <em>Trezor</em> vorzunehmen. Allerdings muss dafür auf dem Rechner zunächst ein Hilfsprogramm installiert werden.</p>
<p><figure id="attachment_9135" aria-describedby="caption-attachment-9135" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9135 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-1.png" alt="my trezor bitcoin wallet" width="475" height="262" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 23" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-1-300x165.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9135" class="wp-caption-text">Schade: ohne Zusatzsoftware kann Trezor am Computer nicht genutzt werden.</figcaption></figure></p>
<p>Zwar geht das schnell und <span class="removed_link" title="https://chrome.google.com/webstore/detail/trezor-chrome-extension/jcjjhjgimijdkoamemaghajlhegmoclj">für <em>Chrome</em></span> gibt es sogar eine komfortable <em>Trezor</em>-Erweiterung. Allerdings ist es ohne diese zusätzliche Installation unmöglich, <em>Trezor</em> an einem Rechner zu benutzen, für den man nicht die erforderlichen Administrator-Rechte besitzt.</p>
<p>Die Überlegung Bitcoins von Bibliotheks-, Universitäts-, Schul- oder Behördenrechnern zu versenden, ist damit vom Tisch. Dieser Umstand wiederum ist eines der guten Argumente für das bereits erwähnte Smartphone-taugliche <em>Micro-USB zu Micro-USB</em>-Kabel.</p>
<p><figure id="attachment_9133" aria-describedby="caption-attachment-9133" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9133 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-4-1.png" alt="my trezor bitcoin wallet 4" width="475" height="201" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 24" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-4-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-4-1-300x127.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9133" class="wp-caption-text">Nach der Installation erkennt die Seite das angeschlossene Gerät und scannt es.</figcaption></figure></p>
<p>Ist die Software dann aber installiert, kann der <em>Trezor</em> seine Arbeit aufnehmen. Zunächst wird eine Wallet erzeugt und mit ihr der obligatorische <em>Backup-Master Seed</em>, also die 24 Zufalls-Worte, mit denen sich die Wallet wiederherstellen lässt, sollte der <em>Trezor</em> mal defekt sein, gestohlen werden oder verloren gehen.</p>
<h6>Spürbar smarte Sicherheit</h6>
<p>Als weitere Sicherungsmaßnahme sollte man eine PIN einrichten, die das Gerät vor unbefugtem Zugriff schützt. Und genau hier wird deutlich, warum der <em>Trezor</em> in der Bitcoin-Szene einen so guten Ruf genießt. Denn die Lösung, die verhindert, dass die PIN bei der Eingabe heimlich ausgelesen wird, ist erfrischend clever. Das potentiell unsichere Gerät, der Computer oder das Smartphone, zeigt nämlich nur ein blindes Nummernfeld.</p>
<p><figure id="attachment_9132" aria-describedby="caption-attachment-9132" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9132 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-3-1.png" alt="my trezor bitcoin wallet 3" width="475" height="251" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 25" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-3-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-3-1-300x159.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9132" class="wp-caption-text">Bei einem PIN-Feld, das niemals gleich ist, nützt Angreifern auch ein Keylogger nichts.</figcaption></figure></p>
<p>Welcher Button dabei für welche Zahl steht, lässt sich wiederum auf dem Display des <em>Trezor</em> ablesen.</p>
<p><figure id="attachment_9146" aria-describedby="caption-attachment-9146" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9146 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-11a-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (11a)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 26" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-11a-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-11a-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9146" class="wp-caption-text">Ohne Display geht beim Trezor nichts. So sind die Zahlen (nur) dieses Mal angeordnet.</figcaption></figure></p>
<p>Diese Lösung ist in doppelter Hinsicht genial. Zum einen ist sie sehr sicher. Zum anderen macht sie diese Sicherheit für den Nutzer auf eine geradezu begeisternde Art spürbar. Ich zumindest habe jedes Mal eine Art wohliges James Bond-Feeling, wenn ich meine PIN eingebe und dabei ganz unauffällig auf den <em>Trezor</em> linse.</p>
<h6>Ein Mini-Display, zwei kleine Knöpfe &#8211; alles, was man braucht</h6>
<p>Das Display hat darüber hinaus aber noch weitere Funktionen. Soll der <em>Trezor</em> eine Transaktion freigeben, zeigt es die Details zur optionalen Gegenkontrolle. Dann kommen auch die zwei Knöpfe zum Einsatz. Jede Transaktion muss manuell doppelt bestätigt werden.</p>
<p><figure id="attachment_9149" aria-describedby="caption-attachment-9149" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9149 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-14-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (14)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 27" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-14-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-14-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9149" class="wp-caption-text">Bestätigen oder Ablehnen: Die beiden Trezor-Knöpfe haben genau zwei Funktionen.</figcaption></figure></p>
<h4>Bitcoins verschicken im Praxistest</h4>
<p>Nachdem man seinen <em>Trezor</em> eingerichtet und Bitcoins an die Adresse geschickt hat, die das Gerät verwaltet, ist die Hardware-Wallet einsatzbereit. Um mit ihr zu bezahlen, muss man das Gerät nun mit einer kompatiblen Wallet verbinden. Im einfachsten Fall nutzt man dafür einfach die <em>mytrezor.com</em>-Website. Es gibt aber noch <a href="http://doc.satoshilabs.com/trezor-apps/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verschiedene andere Wallets</a>, die den <em>Trezor</em> unterstützen.</p>
<p><figure id="attachment_9144" aria-describedby="caption-attachment-9144" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9144 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-10-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (10)" width="475" height="317" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 28" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-10-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-10-1-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9144" class="wp-caption-text">Gut gegen Verwechslung: Ist der Trezor angeschlossen, zeigt das Display den Namen, den man dem Gerät gegeben hat.</figcaption></figure></p>
<h6>Trezor mit Mycelium verwenden</h6>
<p>Ich habe mich für meinen Test entschieden, <em><a href="https://mycelium.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mycelium</a></em> zu nutzen, eine der beliebtesten Bitcoin-Wallets für Android. Dafür habe ich den <em>Trezor</em> mit dem Telefon verbunden und die App gestartet. Die folgenden Screenshots zeigen dabei die Schritte, die innerhalb der App für eine Zahlung nötig sind.</p>
<p>
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-01-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 01" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-01-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-01-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 29">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-02-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 02" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-02-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-02-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 30">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-03-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 03" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-03-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-03-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 31">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-04-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 04" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-04-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-04-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 32">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-05-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 05" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-05-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-05-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 33">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-06-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 06" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-06-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-06-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 34">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-07-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 07" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-07-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-07-1.png 475w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 35">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 08" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1-576x1024.png 576w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1-768x1365.png 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1-864x1536.png 864w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-08-1.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 36">
<img loading="lazy" decoding="async" width="169" height="300" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09-169x300.png" class="attachment-medium size-medium" alt="Trezor_Mycelium_ 09" type="thumbnails" link="none" size="medium" ids="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" orderby="post__in" include="9114,9115,9116,9117,9118,9119,9120,9129,9130" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09-169x300.png 169w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09-576x1024.png 576w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09-768x1365.png 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09-864x1536.png 864w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Trezor_Mycelium_-09.png 1080w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 37">
</p>
<p>Der <em>Trezor</em> nutzt dabei ausschließlich die Infrastruktur von <em>Mycelium. </em>Die App wird so zum Terminal, mit dem sich das Gerät bedienen lässt. Alle sicherheitsrelevanten Informationen und Entscheidungen laufen dabei jedoch nur extern über den angeschlossenen <em>Trezor: </em>Entschlüsselung des PIN-Feldes, Überprüfen der Empfangsadresse und doppelte Bestätigung der Transaktion per Tastendruck.</p>
<p>Das funktioniert alles erfreulich reibungslos und dauert kaum länger als eine normale Transaktion mit <em>Mycelium</em> selbst. Die App behält im Anschluss zudem keine Information über getätigte <em>Trezor</em>-Transaktionen zurück. Ein Pluspunkt in Sachen Privatsphäre, denn so kann man seine Bitcoins prinzipiell auch auf geliehenen Telefonen sicher verschicken.</p>
<p><figure id="attachment_9134" aria-describedby="caption-attachment-9134" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9134 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-5-1.png" alt="my trezor bitcoin wallet 5" width="475" height="144" title="Trezor One - Die Bitcoin-Hardware-Wallet im Test 38" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-5-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/my-trezor-bitcoin-wallet-5-1-300x91.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-9134" class="wp-caption-text">Über mytrezor.com lassen sich alle Transaktionen des eigenen Trezor nachvollziehen. Allerdings nicht nur da.</figcaption></figure></p>
<p>Allerdings ist hier, neben dem nötigen Zusatzprogramm für die Verwendung am Computer, auch der zweite Schwachpunkt des <em>Trezor.</em> Denn die getätigte Transaktion ist natürlich sofort im Bitcoin-Netzwerk sichtbar<em>.</em> Und mit ihr die Absenderadresse, die verrät, wie viele Bitcoins auf dem Gerät gespeichert sind. Das nützt virtuellen Angreifern zwar wenig. Dennoch ist es grundsätzlich schlecht &#8211; Stichwort <a href="https://xkcd.com/538/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;5-Dollar-Wrench-Attack&#8220;</a> &#8211; wenn der eine theoretisch herausfinden kann, wieviel digitales Geld der andere direkt mit sich führt.</p>
<h4>Fazit: Nicht perfekt, aber nah dran</h4>
<p>Trotzdem ist mein Fazit zum <em>Trezor</em> durchweg positiv. Denn auch wenn er nicht die totale Finanzdaten-Anonymität bietet, füllt er dennoch wie versprochen die Lücke zwischen Software- und Paper-Wallet. Gerade, wenn man auf dem Telefon nur Summen bis 50 Euro in Bitcoin bei sich führen will, aber dennoch hin und wieder mit etwas größeren Beträgen zu tun hat, ist der <em>Trezor</em> ein guter Kompromiss und rechtfertigt seinen Preis <a href="https://buytrezor.com?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">von rund 100 Dollar</a>. Zumal die umtriebigen Leute von <em>SatoshiLabs</em> bereits an weiteren Einsatzgebieten für den <em>Trezor</em> arbeiten.</p>
<p>Für richtig große Summen sollte man ihn jedoch besser nur als reinen <em>Cold-Storage</em>-Speicher nutzen oder auf die bewährte Paper Wallet zurückgreifen.</p>
<p><strong>Link: <a href="https://buytrezor.com/?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor</em> bei <em>buytrezor.com</em> kaufen</a></strong></p>
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