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	<title>Journalismus &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Journalismus &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Die &#8222;Bitcoineros&#8220;-Doku &#038; mehr über deren Hintergründe</title>
		<link>https://coinspondent.de/2023/05/16/die-bitcoineros-doku-mehr-ueber-deren-hintergruende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 12:36:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[El Salvador]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie steht es um Bitcoin in El Salvador und in anderen Regionen Lateinamerikas? Vor einiger Zeit hat die ARD dazu ist eine neue, sehenswerte Doku veröffentlicht und was die beiden Journalisten über die Entstehung, ihre persönlichen Erfahrungen mit Bitcoin und die Rezeption der Sendung erzählen, ist ebenfalls aufschlussreich.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich wollte hier unbedingt noch den Link zu der wirklich sehenswerten <a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/bitcoineros-das-digitale-gold/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzI1ZmJkNjA5LWEzNjctNGQ3Zi05YWNiLTQzZjNhYzZlYTU0Yw" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Bitcoinero</em>-Doku</a> verbloggen, die Ende vergangenen Jahres in El Salvador und Guatemala zum aktuellen Stand der dortigen Bitcoin-Adoption entstanden ist. </p>



<figure class="wp-block-image size-full"><a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/bitcoineros-das-digitale-gold/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzI1ZmJkNjA5LWEzNjctNGQ3Zi05YWNiLTQzZjNhYzZlYTU0Yw" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="665" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala.jpg" alt="Screenshot der ARD-Doku &quot;Bitcoineros. Das digitale Gold und seine Versprechen&quot; über Bitcoin in El Salvador und Guatemala" class="wp-image-25767" title="Die &quot;Bitcoineros&quot;-Doku &amp; mehr über deren Hintergründe 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala.jpg 1200w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala-300x166.jpg 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/05/bitcoineros-doku-el-salvador-guatemala-768x426.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Klicken aufs Bild führt in die ARD-Mediathek</figcaption></figure>



<p>Irgendwie kam ich bisher jedoch nicht dazu. Dankenswerterweise haben die Jungs von<em> <a href="https://bitcoinverstehen.info/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bitcoin Verstehen</a></em> dieser Tage jedoch <a href="https://bitcoinverstehen.info/episode-156-bitcoineros-doku-elsalvador/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ein ebenso interessantes Gespräch</a> mit den beiden Machern <a href="https://www.torial.com/anna-elena.knerich" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anna-Elena Knerich</a> und <a href="https://twitter.com/boschdionysos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maximilian Sippenauer</a> veröffentlicht, in dem sie der ganzen Doku noch mehr Kontext geben. Wie ist es dazu gekommen? Welche Geschichten haben es nicht in die finalen 45 Minuten geschafft? Welchen Weg haben die beiden genommen, um selbst überhaupt erst einmal Bitcoin zu verstehen. Wie wurde die Dokumentation von Kritikern und Bitcoinern aufgenommen und vieles mehr. </p>



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<p>Beides kann ich sehr empfehlen, weil es sich gut ergänzt und auf vielen Ebenen interessant ist. </p>
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		<title>Das bevorstehende Bitcoin-Halving erklärt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2020 18:52:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Im Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Print & Online]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Halving]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Aller Voraussicht nach wird am frühen Dienstag Morgen Block 630.000 gemined werden und damit der erste Block, bei dem nur noch 6,25 statt der bisher 12,5 Bitcoins an den Miner des Blocks ausgeschüttet werden. Was es genau mit dieser Halbierung auf sich hat und warum sie ökonomisch eine markante und möglicherweise bedeutende Rolle spielt, habe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aller Voraussicht nach wird am frühen Dienstag Morgen Block 630.000 gemined werden und damit der erste Block, bei dem nur noch 6,25 statt der bisher 12,5 Bitcoins an den Miner des Blocks ausgeschüttet werden. Was es genau mit dieser Halbierung auf sich hat und warum sie ökonomisch eine markante und möglicherweise bedeutende Rolle spielt, habe ich für die Kollegen drüben bei Spiegel.de aufgeschrieben: <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.spiegel.de/netzwelt/bitcoin-halving-erklaert-wie-aus-weniger-mehr-werden-soll-a-19dcf548-c14b-4572-bf98-b4f2ce3a2c8c" target="_blank">Wie aus weniger mehr werden soll.</a></em></p>



<p>Für das zurecht kritisierte <em>&#8222;Krypto&#8220;-</em>Fettnäpfchen im Teaser, das dort keinen Sinn macht, weil das hier gar nichts mit Kryptographie zu tun hat, kann ich im Übrigen nichts, obwohl mein Name drunter steht. Ich liefere den Text nur zu, werden aber um Korrektur bitten.</p>



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		<title>Licht und Schatten des Bitcoin-Journalismus</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/02/14/licht-und-schatten-des-bitcoin-journalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 11:56:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass sich das journalistische Niveau in Bezug auf die Berichterstattung rund um Bitcoin in den letzten Jahren merklich verbessert hat: mehr technisches Verständnis, ausführlichere Recherchen, differenziertere Schlussfolgerungen. Eigentlich. Doch es gibt trotzdem immer wieder Ausreißer, die den Durchschnitt mit aller Macht in die Tiefe ziehen wollen. Wie zum Beispiel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich bin ich ja der Meinung, dass sich das journalistische Niveau in Bezug auf die Berichterstattung rund um Bitcoin in den letzten Jahren merklich verbessert hat: mehr technisches Verständnis, ausführlichere Recherchen, differenziertere Schlussfolgerungen. Eigentlich.</p>
<p>Doch es gibt trotzdem immer wieder Ausreißer, die den Durchschnitt mit aller Macht in die Tiefe ziehen wollen. Wie zum Beispiel dieser Beitrag <em><span class="removed_link" title="https://blog.wdr.de/digitalistan/bitcoin-ist-energie-und-umweltschaedlich/">Bitcoin ist pure Energie – und deshalb umweltschädlich</span></em> von Jörg Schieb, einem <em>&#8222;Internetexperten&#8220;</em> und <em>&#8222;Netzkenner&#8220;</em> (laut Selbstbeschreibung)<em>,</em> der für den <em>WDR</em> arbeitet und es tatsächlich schafft, mir mit diesem Artikel die Grenzen meiner kognitiven Schmerztoleranz aufzuzeigen.</p>
<h6>Ganz viel Schatten beim WDR</h6>
<p>Denn es tut wirklich weh, zu lesen, wie dort noch im Jahr 2018 falsche Tatsachen (nein, Grafikkarten sind nicht wegen Bitcoin-Mining ausverkauft), absurde Behauptungen (nein, Bitcoins sind nicht Energie) und wilde Thesen auf Stammtischniveau (doch, Bitcoins haben einen anderen Zweck als die Gier zu befriedigen) zusammengewürfelt werden, um das scheinbar starre Weltbild des Autors zu bestätigen.</p>
<p>Leider drängt sich dadurch jedoch der Eindruck auf, dieser vermeintliche <em>&#8222;Internetexperte&#8220;</em> und <em>&#8222;Netzkenner&#8220;</em> hat die letzten zehn Jahre in Bezug auf das Thema Bitcoin geistig in einer Höhle verbracht. Was ja durchaus okay wäre, denn jeder darf machen, was er will und niemand muss sich mit Bitcoin auseinandersetzen. Nur darf man dann eben nicht versuchen, einen Beitrag darüber zu schreiben, der diese Kompetenzlücke so deutlich offenbart. Oder man sollte zumindest in der Lage sein, eine ganz einfache Basis-Recherche per Suchmaschine (aka <em>&#8222;googlen&#8220;</em>) durchzuführen.</p>
<h6>Wer googlen kann ist klar im Vorteil</h6>
<p>Dann findet man nämlich zum Beispiel diesen Beitrag bei <em>Deutschlandfunk Kultur: <a href="http://www.deutschlandfunkkultur.de/diskussion-um-bitcoin-digitalwaehrung-als-klimakiller.976.de.html?dram:article_id=409738" target="_blank" rel="noopener">Diskussion um Bitcoin – Digitalwährung als Klimakiller</a></em> oder diesen bei <em><span class="article-heading__kicker">Zeit Online:</span></em><em><span class="article-heading__kicker"> </span></em><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2018-02/bitcoin-energieverbrauch-strom-nachhaltigkeit" target="_blank" rel="noopener"><em><span class="article-heading__kicker">Bitcoin. </span><span class="article-heading__title">Der verkannte Stromfresser</span></em></a> oder diesen bei <em>CoinCenter: <span class="removed_link" title="https://coincenter.org/entry/five-myths-about-bitcoin-s-energy-use">Five myths about Bitcoin’s energy use</span></em>, einer namhaften und renommierten Non-Profit-NGO <span class="removed_link" title="https://coincenter.org/our-work">mit Bildungs- und Aufklärungsanspruch</span>.</p>
<p>Was mich aber ebenso besorgt wie der Beitrag selbst, ist, dass solch ein Unsinn im Jahr 2018 beim <em>WDR</em> offensichtlich problemlos alle redaktionellen Instanzen durchläuft und unredigiert(?) online geht. Gestern war halt Karneval, ne? Da kann man sich auch schon mal als <em>&#8222;Internetexperte&#8220;</em> verkleiden. Dann muss das auch keiner mehr gegenlesen.</p>
<h6>Wenn die Kommentare besser sind als der Artikel</h6>
<p>Glücklicherweise bleibt der Beitrag jedoch nicht unkommentiert. <span class="removed_link" title="https://blog.wdr.de/digitalistan/bitcoin-ist-energie-und-umweltschaedlich/#comments">Gleich mehrere Leser</span> kritisieren den Beitrag und zeigen in ihren Kommentaren deutlich mehr Fachkompetenz und Recherche-Ambitionen als der Autor selbst.</p>
<p><figure id="attachment_12235" aria-describedby="caption-attachment-12235" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12235 size-full" style="-webkit-user-drag: none; display: inline-block; margin-bottom: -1ex;" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/wdr-kommentare.png" alt="wdr kommentare" width="475" height="217" title="Licht und Schatten des Bitcoin-Journalismus 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/wdr-kommentare.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/wdr-kommentare-300x137.png 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /><figcaption id="caption-attachment-12235" class="wp-caption-text">Merkwürdige Einstellung des Autors. Wenn sich Fragen aufdrängen, sollte man diese als Journalist doch versuchen zu beantworten, oder?</figcaption></figure></p>
<p>Dieser hingegen zeigt sich nicht nur uneinsichtig, sondern spricht sich letztlich sogar selbst die journalistische Kompetenz ab.  Denn für ihn <em>&#8222;&#8230; drängt sich die Frage auf, wozu das alles.&#8220; </em></p>
<p>Interessant. Denn warum ist er dann nicht auf der Suche nach einer Antwort auf eben diese durchaus berechtigte und interessante Frage? Genau das ist doch seine Aufgabe als Journalist. Insbesondere, wenn man der <em>&#8222;Netzexperte&#8220;</em> im Haus ist. Fragen stellen kann jeder. Gute Antworten zu finden, ist die Herausforderung.</p>
<p><figure id="attachment_12234" aria-describedby="caption-attachment-12234" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-12234 size-full" style="color: #767676; font-weight: bold; -webkit-user-drag: none; display: inline-block; margin-bottom: -1ex;" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/promolinks-beim-WDR.png" alt="promolinks beim WDR" width="474" height="197" title="Licht und Schatten des Bitcoin-Journalismus 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/promolinks-beim-WDR.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/02/promolinks-beim-WDR-300x125.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-12234" class="wp-caption-text">Krypto-Promo-Links beim WDR: Ist doch Karneval. Da muss man auch keine Kommentare moderieren. (Screenshot vom 14.02., 10:43 Uhr)</figcaption></figure></p>
<p>Doch dass es beim <em>WDR</em> mit der journalistischen Sorgfaltspflicht eben nicht so genau genommen wird, zeigt auch die allgemein fehlende Moderation der Kommentare. Dort scheint man jedenfalls problemlos <em>Promo-Reflink-Köder</em> zu irgendwelchen Mining-Angeboten auslegen zu können.</p>
<p>Wie ironisch das ist: Während man oben vollmundig die Energieverschwendung des Minings anprangert, erlaubt man unten in den Kommentaren dubiose Werbung für noch dubiosere Mining-Angebote.</p>
<div style="width: 100%; height: 0; padding-bottom: 75%; position: relative;"></div>
<div></div>
<h6>Licht: Wie man guten Bitcoin-Journalismus macht</h6>
<p>Glücklicherweise ist dieser <em>WDR</em>-Beitrag aber derzeit nur einer unter vielen Beiträgen, die sich mit dem Phänomen Bitcoin auseinandersetzen. Einen der besseren hat dabei wiederum Philip Banse kürzlich für <em>Deutschlandfunk Kultur</em> gemacht: <span class="removed_link" title="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2018/02/13/betrug_mit_bitcoins_drk_20180213_1910_91e70ee5.mp3"><em>Betrug mit Bitcoins</em></span>.</p>
<p>Den empfehle ich nicht nur den Karnevalisten vom <em>WDR</em> sich mal gut anzuhören, sondern jedem. Denn der ist aktuell, relevant, gut recherchiert und ansprechend aufbereitet. Und das sage ich nicht nur, weil ich da auch kurz zu Wort komme.</p>
<p>Wer jedenfalls die Spannbreite der journalistischen Kompetenz beim Thema Bitcoin im Jahr 2018 erfahren will, sollte beide Beiträge nacheinander lesen bzw. hören. Das zeigt, wie weit Licht und Schatten in diesem Bereich auseinander liegen und dass es noch einiges an Aufklärungsarbeit gibt.</p>
<p><em>Bild: <a href="https://www.flickr.com/photos/gsfc/5333202438/" target="_blank" rel="noopener">Hinode Observes 2011 Annular Solar Eclipse</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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		<title>Bitcoin-Presseschau #74</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/08/23/bitcoin-presseschau-74/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2015 10:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[BitcoinXT]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
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		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 17. bis 23. August 2015 mit folgenden Themen: Die BitcoinXT-Situation: Ein Erklärversuch Neues vom Kurs Weitere besorgniserregende CoinTelegraph-Interna Mehr Bitcoins für Griechenland Banken und die Blockchain Fidor: Digitale Inkompetenz der Politiker als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für die Woche vom 17. bis 23. August 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Die BitcoinXT-Situation: Ein Erklärversuch</li>
<li>Neues vom Kurs</li>
<li>Weitere besorgniserregende CoinTelegraph-Interna</li>
<li>Mehr Bitcoins für Griechenland</li>
<li>Banken und die Blockchain</li>
<li>Fidor: Digitale Inkompetenz der Politiker als Standortnachteil</li>
<li>Die Bank of England findet Bitcoin spannend</li>
<li>Bitcoin in China: so ist der Status Quo</li>
<li>Neues von der Bitcoin-Weltreise</li>
</ul>
<p><span id="more-8226"></span></p>
<h4>Die BitcoinXT-Situation: Ein Erklärversuch</h4>
<p>Ohne Zweifel: wir befinden uns in einer der spannendsten Bitcoin-Phase seit langem. Und das meine ich wörtlich, denn so (an)gespannt wie die Bitcoin-Community derzeit (re)agiert, muss etwas Großes im Busch sein. Oder nicht? Ist der heiße Brei <em>BitcoinXT</em> überhaupt so kritisch, wie all die behaupten, die aufgeregt um ihn herumtanzen: Entwickler, Medien, Händler, User?</p>
<p>Ich jedenfalls war sehr froh, dass gerade in dieser Woche der monatliche <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/">Bitcoin-Stammtisch hier Leipzig</span> stattgefunden hat, denn so offen und kontrovers wie am Donnerstag haben wir schon lange nicht mehr diskutiert und eines wurde schnell offensichtlich: selbst wir, die wir uns alle recht intensiv mit dem Thema beschäftigen, konnten uns zwar viele einzelnen Fragen beantworten, aber die ganz großen zentralen Fragen bleiben vorerst offen: Was steckt hinter <em>BitcoinXT</em> und wie geht es jetzt weiter mit Bitcoin?</p>
<h6>Vielfach schlechte journalistische Aufarbeitung</h6>
<p>Dessen ungeachtet ist aber schon jetzt erkennbar, dass die Lage nicht so schlimm ist, wie manche Medien es in ihrer Klickzahlengeilheit gerne darstellen. Die Formulierungen der Drama-Queen <em>Süddeutsche</em> <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/online-zahlungssystem-bitcoin-land-brennt-1.2614823" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin-Land brennt&#8220;</a> ist zu Beispiel deutlich übertrieben (und der Artikel enthält einige Fehler) und auch der <a href="http://uk.businessinsider.com/bitcoin-xt-launches-block-size-debate-hearn-andresen-2015-8" target="_blank" rel="noopener">&#8222;bitcoin civil war&#8220;</a>, den der <em>Business Insider UK</em> zu erkennen meint, existiert so nicht.</p>
<p>Klar, es gibt<a href="https://imgur.com/xFUVbJz" target="_blank" rel="noopener"> Forderungen Gavin Andresens Privilegien als <em>Core-Developer</em> zu beschneiden</a> oder <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3hksre/blockstream_employee_asking_to_remove_gavin_from/" target="_blank" rel="noopener">ihm den Titel <em>&#8222;Chief Scientist&#8220;</em> der <em>Bitcoin Foundation</em> zu entziehen</a> und vielfach wird die <em>BitcoinXT</em>-Debatte hitzig und emotional geführt, aber wer das als &#8222;Bürgerkrieg&#8220; bezeichnet und das &#8222;Land brennen&#8220; sieht, dessen Formulierungen möchte ich wissen, <a href="http://www.bildblog.de/68921/wie-bild-den-hass-gegen-fluechtlinge-schuert/" target="_blank" rel="noopener">wenn Nazis und andere Schwachmaten gegen Flüchtlinge hetzen</a> und <a href="http://www.nzz.ch/international/im-bau-befindliche-asylunterkunft-angezuendet-1.18536848" target="_blank" rel="noopener">deren Asylunterkünfte anzünden</a>.</p>
<h6>Eigentlich ist bisher nichts passiert</h6>
<p>Also, liebe Journalistenkollegen, schön die Füße still halten und erst einmal weiterlesen. Zum Beispiel dieses <a href="http://bitcoinblog.de/2015/08/18/die-wichtigsten-fragen-und-antworten-zur-moeglichen-fork-durch-xt/" target="_blank" rel="noopener">ausführliche FAQ vom <em>BitcoinBlog</em> zum Thema <em>BitcoinXT</em></a>, das u.a. erklärt, dass die Bitcoin-Blockchain bisher gar nicht gespalten wurde. Es gibt bislang keine <em>Hard Fork</em> und es wird sie so schnell auch nicht geben. Die Spaltung der Blockchain ist nur eine Option, die frühestens am 11. Januar 2016 umgesetzt wird und nur, wenn bis dahin 75 Prozent aller Miner dem zugestimmt haben.</p>
<p>Oder anders gesagt: Eigentlich ist bisher nichts passiert, außer dass eine Entweder-Oder-Abstimmungsoption in der <em>Blocksize</em>-Debatte geschaffen wurde. Warum diese Debatte wichtig ist, <a href="http://coinspondent.de/2015/06/16/die-wichtigkeit-der-blocksize-debatte/" target="_blank" rel="noopener">kann man hier nachlesen</a> und eine Übersicht über den aktuellen Stand der <em>BitcoinXT</em>-Abstimmung  gibt es auf <a href="http://www.xtnodes.com" target="_blank" rel="noopener"><em>xtnodes.com</em></a>. Demnach laufen derzeit knapp 14 Prozent aller gut 6500 Bitcoin-Nodes mit <em>BitcoinXT</em>. Da in letzter Instanz jedoch nicht die Nodes, sondern die Miner abstimmen ist auch deren Zahl interessant. Nach <a href="https://www.blocktrail.com/BTC/pools" target="_blank" rel="noopener">dieser Pool-Analyse von <em>Blocktrail </em></a>werden derzeit bereits ein Viertel aller Blöcke von Minern erzeugt, die den 8 MB-Blocksize-Vorschlag befürworten, den <em>BitcoinXT</em> beinhaltet.</p>
<p><figure id="attachment_8235" aria-describedby="caption-attachment-8235" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.blocktrail.com/BTC/pools" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8235 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/pools-8mb-1.png" alt="pools 8mb" width="600" height="305" title="Bitcoin-Presseschau #74 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/pools-8mb-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/pools-8mb-1-300x153.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8235" class="wp-caption-text">Aktuell wird jeder vierte Block von einem BitcoinXT-Miner erzeugt.</figcaption></figure></p>
<h6>Warum BitcoinXT wichtig und richtig ist</h6>
<p>Trotzdem bleibt die drängendste Frage: Ist <em>BitcoinXT</em> nun die ultimative Lösung für die <em>Blocksize</em>-Debatte? Die Antwort: Ja und Nein. Nein deshalb, weil <em>BitcoinXT</em> vielfach als nicht bis zum Ende durchdacht beurteilt wird. Technisch gibt es zum Beispiel Zweifel an der recht willkürlich gewählten 75 Prozent-Hürde und ob sich die Überschreitung dieser überhaupt einwandfrei wird belegen lassen.</p>
<p>Auch lassen die Umstände, unter denen <em>BitcoinXT</em> veröffentlicht wurde, viele Fragen offen. Vergleicht man bspw. den <a href="http://coinspondent.de/2015/07/31/ethereum-startet-den-welt-computer/" target="_blank" rel="noopener">Start von <em>Ethereum</em></a> mit dem von <em>BitcoinXT</em> wirkt letzterer außerordentlich rumpelig. Während der Launch von <em>Ethereum</em> von einer hervorragend koordinierten Öffentlichkeitsarbeit begleitet wurde, war <em>BitcoinXT</em> irgendwie auf einmal da und dann brach das Chaos aus. Im Subreddit <em><a href="https://www.reddit.com/r/bitcoin" target="_blank" rel="noopener">r/bitcoin</a></em> kochte bspw. die Stimmung hoch, <span class="removed_link" title="https://letstalkbitcoin.com/forum/post/upcoming-bitcoin-hard-fork-r-bitcoin-censorship">weil <em>BitcoinXT</em>-Beiträge dort willkürlich zensiert und User verbannt wurden</span>, die positiv darüber berichteten (Mittlerweile gibt es <a href="https://www.reddit.com/r/bitcoin_uncensored" target="_blank" rel="noopener"><em>r/bitcoin_uncensored</em></a><em> und</em><a href="https://www.reddit.com/r/bitcoinxt" target="_blank" rel="noopener"><em> r/bitcoinxt</em></a><em> und den Reddit-Ersatz</em><a href="https://www.reddit.com/r/bitcoinxt" target="_blank" rel="noopener"><em> voat.co/v/bitcoin</em></a>). Aber auch andernorts im Netz flammte die Debatte hoch und verließ bald die sachliche Ebene und damit auch das eigentliche Thema: die vorgeschlagenen Änderungen von <em>BitcoinXT</em>.</p>
<p>Dabei wäre diese Debatte ziemlich spannend. Immerhin gibt es eigentlich doch <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/21675/everything-need-know-proposed-changes-bitcoin-block-size-cap/">sinnvollere und elegantere Vorschläge</span> als die <em>BitcoinXT</em>-Variante <em>Blocksize</em> in regelmäßigen Abständen pauschal zu vergrößern bis die Blöcke eine geradezu absurde Größe erreicht haben werden.</p>
<h6>BitcoinXT ist eine gute Sache</h6>
<p>Trotzdem ist <em>BitcoinXT</em> eine gute Sache. Denn ganz ohne Zweifel bringt es ordentlich Schwung <a href="https://medium.com/faith-and-future/why-is-bitcoin-forking-d647312d22c1" target="_blank" rel="noopener">in die festgefahrene und ermüdende <em>Blocksize</em>-Debatte</a>, indem es die vielen Vorschläge auf nur noch zwei Varianten reduziert und diese zur Kampfabstimmung freigibt. Dass <em>BitcoinXT</em> dabei scheitern wird, ist nicht unwahrscheinlich und vielleicht sogar politisch gewollt.</p>
<p>Denn in so einer festgefahrenen und schwer zu moderierenden Situation, wie die, in der sich die <em>Blocksize</em>-Debatte derzeit befindet, ist es faktisch unmöglich aus dem Stand einen guten Konsens zu finden. Dafür ist die Diskussion viel zu sehr aufgeladen mit Emotionen und persönlichen Befindlichkeiten. Egos und grundsätzliche Standpunkte spielen ebenso eine Rolle wie ökonomische Interessen. Selbst wenn bereits die ideale Lösung der <em>Blocksize</em>-Problematik vorläge, es gibt derzeit keine Möglichkeit diese politisch durchzubringen.</p>
<p>Es sei denn die Gemüter beruhigen sich wieder und all die Spannungen, die die <em>Blocksize</em>-Debatte in der Bitcoin-Community aufgebaut haben, finden ein Ventil. Zum Beispiel einen Vorschlag der polarisiert, provoziert und an dem die ganze Bitcoin-Welt sich zunächst einmal abreagieren kann, um anschließend die Debatte wieder auf einer erwachsenen Ebene fortzuführen.</p>
<p>Ich halte Gavin Andresen für smart genug das zu erkennen. Er hat schon einige Male gezeigt, dass er die Community moderieren kann und möglicherweise bringt er mit <em>BitcoinXT</em> genau das Bauernopfer, das politisch nötig ist um die Debatte um die <em>Blocksize</em> wieder in lösungsorientierte Bahnen zu lenken.</p>
<p>Das würde zumindest erklären, warum <em>BitcoinXT</em> an einigen Stellen nicht bis zu Ende durchdacht wirkt. Das muss es nämlich gar nicht sein, wenn es so eh nicht umgesetzt werden wird. Aber sein Scheitern kann die dringend nötige Grundlage schaffen danach einen tragfähigen und Community-weit akzeptierten Kompromiss zu finden. Vielleicht schon beim <a href="https://scalingbitcoin.org/montreal2015/#workshop" target="_blank" rel="noopener"><em>ScalingBitcoin</em>-Workshop</a> Anfang September in Montreal?</p>
<h6>Weitere Artikel zur BitcoinXT-Thematik:</h6>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-XT-Neue-Variante-des-Standardclients-spaltet-die-Community-2783930.html" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin XT: Neue Variante des Standardclients spaltet die Community</a><em> &#8211; Heise</em></li>
<li><a href="http://www.wired.com/2015/08/bitcoin-schism-shows-genius-open-source/" target="_blank" rel="noopener">The Bitcoin Schism Shows the Genius of Open Source</a><em> &#8211; Wired</em></li>
<li class="news_headline"><a href="http://www.theguardian.com/technology/2015/aug/17/bitcoin-xt-alternative-cryptocurrency-chief-scientist" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin&#8217;s forked: chief scientist launches alternative proposal for the currency</a> <em>&#8211; The Guardian</em></li>
<li class="news_headline"><a href="http://www.economist.com/news/business-and-finance/21661404-spat-between-developers-may-split-digital-currency-forking-hell" target="_blank" rel="noopener">Forking hell</a><em> &#8211; The Economist</em></li>
<li class="news_headline"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/21588/bitcoin-xt-big-block-fork-spurs-debate-controversy/">Bitcoin XT Big Block Fork Spurs Debate and Controversy</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></li>
</ul>
<h4>Der Bitcoin-Kurs</h4>
<p>Die Ungewissheit um <em>BitcoinXT</em> wirkt sich auch auf den Bitcoin-Kurs aus, der diese Woche deutliche Verluste verzeichnet. Besonders markant war ein <em>Flash Crash</em> am Dienstag auf <em>Bitfinex</em>, der den Kurs (nur dort) kurzzeitig um 35 Prozent auf 162 US-Dollar einbrechen ließ. Das hat mit den Möglichkeiten des sehr spekulativen Margin-Trading bei <em>Bitfinex</em> zu tun. <a href="https://tradeblock.com/blog/bitfinex-flash-crash-analysis" target="_blank" rel="noopener">Eine ausführliche Analyse dazu gibt es hier</a>. Das <em>Wall Street Journal</em> <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2015/08/20/bitbeat-bitcoin-price-drops-on-block-size-debate-flash-crash/" target="_blank" rel="noopener">erklärt es etwas einsteigerfreundlicher</a>.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-08-16,2015-08-23,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8231" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart3-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="600" height="333" title="Bitcoin-Presseschau #74 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart3-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/coindesk-bpi-chart3-1-300x167.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8202" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-16_bitcoinpreis-1.png" alt="2015-08-16_bitcoinpreis" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #74 9"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8230" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/2015-08-23_bitcoinkurs-1.png" alt="2015-08-23_bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #74 10"></p>
<h4>News, Links &amp; Lesetipps</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://www.zapchain.com/a/l/more-on-cointelegraph-from-a-former-writer/h27LEGVJ4J">More on CoinTelegraph From a Former Writer</span><em> &#8211; ZapChain</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Journlismus #Zweifel<br />
</em>Warum ich seit drei Wochen über die Glaubwürdigkeitskrise von <em>CoinTelegraph</em> berichte? Weil es bislang viel zu wenig Medien gibt, die kompetent über Bitcoin berichten (können) und dieses Informationsvakuum dubiosen Anbietern wie <em>CoinTelegraph</em> ermöglicht, auch ohne journalistische Ansprüche (bspw. Objektivität, Trennung von Anzeige und Redaktion, den Unterschied zwischen Zitat und Plagiat erkennen etc.) zu einem der reichweitenstärksten und prominentesten Bitcoin-Medien aufzusteigen.</p>
<h6><a href="http://www.ibtimes.co.uk/rollout-1000-bitcoin-atms-planned-greece-interest-cryptocurrency-surges-1516187" target="_blank" rel="noopener">Rollout of 1,000 Bitcoin ATMs planned for Greece as interest in cryptocurrency surges</a><em> &#8211; International Business Times</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Griechenland #Startschuss<br />
</em>Ist das der echte Startschuss für Bitcoin in Griechenland? Nachdem die Griechen durch geschlossene Banken und stark eingeschränkte Geldversorgung (60 Euro pro Tag) die negativen Aspekte der Abhängigkeit von zentralisiertem Geld schmerzlich am eigenen Leib zu spüren bekommen haben, könnte die geplante großflächige Verbreitung von Bitcoin-Geldautomaten das gestiegene Interesse an dem nicht zensierbaren digitalen Geld nun auffangen. Das ist ziemlich gutes Timing. Nicht nur weil das Interesse in der Bevölkerung an Bitcoin wächst, sondern auch, weil die instabilen politischen Verhältnisse es unwahrscheinlich machen, dass die sich in Auflösung befindliche Regierung gegen die Bitcoin-Automaten vorgehen wird. Es stehen schließlich Neuwahlen an.</p>
<h6><span class="removed_link" title="http://letstalkpayments.com/bank-wise-analysis-of-blockchain-activity/">Bank-Wise Analysis of Blockchain Activity</span><em> &#8211; Let&#8217;s Talk Payments</em></h6>
<p><em>#Banken #Blockchain #Zusammenfassung</em><br />
Hilfreiche Übersicht von Banken und deren jeweiliges Interesse an Bitcoin und der Blockchain-Technologie.</p>
<h6><a href="http://www.ibtimes.co.uk/matthias-kroner-ceo-fidor-bank-why-isnt-crypto-being-executed-by-banks-1515760" target="_blank" rel="noopener">Matthias Kröner CEO of Fidor Bank: Why isn&#8217;t bitcoin being executed by banks?</a><em> &#8211; International Business Times</em></h6>
<p><em>#Kryptowährungen #Deutschland #Regulierung</em><br />
Sehr aufschlussreiches Interview mit dem Chef der <em>Fidor Bank</em>, Matthias Kröner. Neben der <a href="http://coinspondent.de/2015/07/18/bitcoin-der-bitkom-und-die-black-box-banken/" target="_blank" rel="noopener">wiederholten Feststellung</a>, dass beim Thema Digitalisierung der größte Standortnachteil die fehlende Kompetenz der hiesigen Politiker ist (<em>&#8222;We have parliament which is organised in a way that they are too stupid to secure their IT systems.&#8220;)</em>, sind die eigenen, frustrierenden Erfahrungen mit der <em>BaFin</em> besonders lesenswert.</p>
<h6 class="headline"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/21647/bank-england-bitcoin-harder-money-gold-due-deflation/">Bank of England: Bitcoin is “Harder Money” than Gold Due to Deflation</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Geld #Potential</em><br />
Die Skepsis gegenüber Bitcoin schwindet weiter und weicht interessierter Neugier. In einem Workshop der <em>Bank of England</em> zum Thema <em><span class="removed_link" title="http://www.bankofengland.co.uk/research/Documents/conferences/ah0515.pdf">Old Money, New Money</span></em> ist Bitcoin und sein Potential als Geld und Technologie daher ein ziemlich großes Thema.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/bitcoin-in-china-an-insiders-view/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin in China: An Insider’s View</a><em> &#8211; CoinDesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #China #Status Quo</em><br />
Leon Li, der Chef von <em>Huobi</em>, einer der drei größten chinesischen Bitcoin-Börsen, gibt einen Einblick in die Bitcoin-Situation in China.</p>
<h6><span class="removed_link" title="http://blogs.reuters.com/great-debate/2015/08/18/a-yearlong-trip-around-the-world-using-only-bitcoin/">A yearlong trip around the world — using only bitcoin</span><em> &#8211; Reuters</em></h6>
<p>Es gibt Neuigkeiten von Felix Weis, der seit Januar von Berlin aus ein Jahr um die Welt reist und dabei nur mit Bitcoin (und seinem Selfie-Stick) unterwegs ist. Mittlerweile ist er im 14. Land seiner Tour angekommen: Israel, ein Land, von dem ohnehin bekannt ist, dass dort ein großes Bitcoin-Interesse herrscht.</p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #75 erscheint am kommenden Sonntag. Bis dahin eine schöne Woche und wenn dir diese Presseschau etwas wert ist, zeig es mit einer Unterstützung über folgenden Button: <em><br />
</em></p>
<p>Titelbild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Fatalistischer Finanzjournalismus</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/18/fatalistischer-finanzjournalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ARD-Verbrauchermagazin plusminus hat neulich einen Beitrag gesendet, dass Banken bei Privatanlegern die Gebühren erhöhen um die eigenen Negativzinsen, die sie bei der EZB zahlen müssen, durch die Hintertür auszugleichen. Obwohl diese Vorgehensweise der Banken kaum jemanden überraschen wird, ist es gut und wichtig darüber zu berichten, bietet das Thema doch den idealen Anlass sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ARD-Verbrauchermagazin <em>plusminus</em> hat <span class="removed_link" title="http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/hoehere-bank-gebuehren-statt-negativzinsen-100.html">neulich einen Beitrag gesendet</span>, dass Banken bei Privatanlegern die Gebühren erhöhen um die eigenen Negativzinsen, die sie bei der EZB zahlen müssen, durch die Hintertür auszugleichen.</p>
<p>Obwohl diese Vorgehensweise der Banken kaum jemanden überraschen wird, ist es gut und wichtig darüber zu berichten, bietet das Thema doch den idealen Anlass sich objektiv und kritisch mit dem Thema Geld und Vermögensanlage auseinanderzusetzen.</p>
<p>Leider macht die <em>plusminus</em>-Redaktion aus dem Thema ein Paradebeispiel für den fatalistischen &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220;, der gerade beim Thema Geld immer wieder zu finden ist, weil Journalisten ihre eigenen Scheuklappen nicht ablegen können, wollen oder schlicht zu faul sind um zu recherchieren.</p>
<p><span id="more-4448"></span></p>
<h6>Soll es das gewesen sein?</h6>
<p>Eigentlich war es gar nicht mein Plan mich über die Kollegen aufzuregen. Ursprünglich wollte ich den Beitrag thematisch nur irgendwie hier im Blog auftauchen lassen, weil das Thema &#8222;<em>Banken missbrauchen ihre Monopolstellung um ihre eigenen Strafzinsen auf die Allgemeinheit abzuwälzen&#8220;</em> ein Zeugnis für die ungleiche Machtverteilung und das Ausnutzen von Abhängigkeiten im derzeitigen Finanzsystem ist. Nachdem ich den <em>plusminus</em>-Beitrag jedoch gesehen hatte, saß ich allerdings da und dachte  <em>&#8222;Hm.&#8220;</em></p>
<p>Leider war das keines dieser <em>&#8222;Hms.&#8220;</em>, die man hat, wenn man angeregt nachdenkt und einen guten Gedanken verfolgt. Im Gegenteil. Es war dieses <em>&#8222;Hm.&#8220;</em>, das kommt, wenn der Kopf trotz geistigen Inputs leer bleibt. Wenn man Gesehenes nicht einordnen kann, Irritation entsteht. Es war das <em>&#8222;Hm.&#8220;</em> der Ratlosigkeit.</p>
<p>Denn was ich gesehen hatte, war nichts, was man &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220; (ein ohnehin komisches Wort) hätte nennen können. Es war ein irrelevanter Beitrag. Plump und einfallslos nur darauf ausgerichtet, die <em>Empörung des kleinen Mannes<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> zu schüren und möglichst viele <em>Facebook-Likes</em> einzusammeln. Dass jedoch nicht einmal das gelungen ist, verwundert nicht, angesichts des Fazits, mit dem der <em>plusminus</em>-Beitrag endete. Sinngemäß:</p>
<p><em>&#8222;Wenn du deine Bank nicht magst, dann wechsle halt zu einer anderen.&#8220;</em></p>
<p>Hm.</p>
<p>Ist das tatsächlich die Botschaft, die ein ARD-Primetime-&#8222;Verbrauchermagazin&#8220; nach Jahren der allumfassenden, durch Banken verursachten Krise seinen Zuschauern vermitteln will? Soll ich als Verbraucher jetzt womöglich noch dankbar sein, dass mir als einzige Alternative zum Regen die Traufe vorgestellt wird? Ach nein. Empört soll ich ja sein und meinen Frust auf <em>Facebook</em> teilen.</p>
<h6>Die Recherche endet, wo es anfangt spannend zu werden</h6>
<p>Sicher, es steckt eine ausführliche Recherche hinter diesem Beitrag, aber warum endet die, bevor der für den Verbraucher wirklich relevante Teil beginnt? Ist es wirklich zu viel verlangt, am Ende solch eines Beitrags, nicht das journalistische Handtuch zu werfen, sondern mögliche Wege aus dem selbst recherchierten Banken-Dilemma zumindest anzureißen? <em>Plusminus</em> lässt den Zuschauer jedoch an der Klippe hängen.</p>
<p>Dabei hätte es gar nicht viel gebraucht. Ein Nebensatz über digitales Geld, das sich ganz ohne Bank verwenden lässt und Überweisungen billig und schnell macht. Eine Andeutung, dass Kryptowährungen Bewegung in das starre, monopolistische Finanzsystem bringen. Der Hinweis, dass das alles noch ganz am Anfang steht und &#8211; klar &#8211; für Max Mustermann jetzt vielleicht noch keine konkrete Option ist. Aber das zumindest Hoffnung besteht, dass es künftig besser wird.</p>
<p>All das wäre durchdachter gewesen, als sich dermaßen schicksalsergeben ein verbraucherjournalistisches Armutszeugnis auszustellen und zu konstatieren, dass man ja doch nur die Wahl hat zwischen Bank A und Bank B aka Teufel und Belzebub.</p>
<p>Das ist inhaltsleerer &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220;, den niemand braucht und anstatt dieses Beitrags hätte die ARD besser Loriot gesendet. Journalistisch ebenso fatalistisch, aber dafür immerhin vorzügliche Unterhaltung.</p>
<p>http://youtu.be/XWO-JeCM7Jo</p>
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