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	<title>Kritik &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Mar 2023 20:02:06 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Kritik &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Blockchain Grundlagen &#8211; Schritt für Schritt die Blockchain verstehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2018 15:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe selten ein Buch gelesen, dessen Titel so exakt den Inhalt widerspiegelt wie Blockchain Grundlagen. Eine Einführung in die elementaren Konzepte in 25 Schritten von Daniel Drescher. Erst recht keines, das im Titel &#8222;irgendwas mit Blockchain&#x2122;&#8220; machte. Denn die Erfahrung zeigt: nicht nur Projekte und Unternehmen, sondern auch Bücher, die &#8222;irgendwas mit Blockchain&#x2122;&#8220; machen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe selten ein Buch gelesen, dessen Titel so exakt den Inhalt widerspiegelt wie <strong><a href="https://amzn.to/2Hf4NsB" target="_blank" rel="noopener"><em>Blockchain Grundlagen. Eine Einführung in die elementaren Konzepte in 25 Schritten</em></a></strong> von Daniel Drescher. Erst recht keines, das im Titel <em>&#8222;irgendwas mit Blockchain<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&#8220;</em> machte.</p>
<p>Denn die Erfahrung zeigt: nicht nur Projekte und Unternehmen, sondern auch Bücher, die <em>&#8222;irgendwas mit Blockchain<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&#8220;</em> machen &#8211; davon gib es mittlerweile eine ganze Reihe &#8211;  neigen zu einer überdurchschnittlich hohen Bullshit-Quote. Bei <em>Blockchain Grundlagen</em> ist das jedoch erfreulicherweise anders. Genau das macht es zum ersten <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em>-Buch, das ich mit konstanter Begeisterung gelesen habe.</p>
<p><span id="more-12484"></span></p>
<h6>Drei gute Gründe, die für das Buch sprechen</h6>
<p>Letztlich sind es vor allem drei Dinge, die <em>Blockchain Grundlagen</em> zu einem meiner Top-Bücher aus dem Bereich Bitcoin &amp; Blockchain  machen. Eine sehr gute logische Struktur, eine durchdachte Leser-Ansprache, die weder über- noch unterfordert und der absolute Verzicht auf Interpretation, Wunschdenken und Spekulation.</p>
<p>In <em>Blockchain Grundlagen</em> geht es dagegen nur um das, was der Titel tatsächlich verspricht: In 25 Schritten wird anschaulich und nachvollziehbar erklärt, wie die Blockchain grundsätzlich funktioniert, welche technischen und kryptographischen Konzepte dafür nötig sind und warum das Ergebnis eine überaus bemerkenswerte Sache ist.</p>
<p>Das klingt banal, ist es aber ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Denn dieses Buch vermittelt nicht nur systematisch, sondern auch unaufgeregt und vor allem vollkommen undogmatisch die Grundlagen, die nötig sind, um Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der technischen Speziallösung Blockchain realistisch zu verstehen und zu bewerten.</p>
<p>Kein Wort von <em>&#8222;Revolution&#8220;</em>, kein buntes Ausschmücken unerreichbarer <em>&#8222;decentralize everything!&#8220;</em>-Utopien, keine <em>&#8222;Blockchain-Projekte der 1., 2., 3., 4. &amp; 5. Generation&#8220;</em>-Irreführungen. Einfach nur die elementaren Grundlagen der Blockchain, so wie es der Titel verspricht.</p>
<h6>Wer die Blockchain versteht, kann &#8222;Blockchain&#8220;-Bullshit erkennen</h6>
<p>Das wiederum befähigt den Leser letztlich realistische Blockchain-Anwendungen von den überhöhten Versprechungen des allgegenwärtigen <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em>-Bullshits zu unterscheiden. Eine Leistung, die nicht zu unterschätzen ist und das entscheidende Argument, warum man dieses Buch lesen sollte.</p>
<figure id="attachment_12488" aria-describedby="caption-attachment-12488" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-12488 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Blockchain-Grundlagen-front-1.jpg" alt="Blockchain-Grundlagen front" width="474" height="647" title="Blockchain Grundlagen - Schritt für Schritt die Blockchain verstehen 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Blockchain-Grundlagen-front-1.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Blockchain-Grundlagen-front-1-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-12488" class="wp-caption-text">Blockchain Grundlagen, mitp Verlag, 264 Seiten, 24,99 Euro</figcaption></figure>
<h6>Ansprechender Snack-Content mit didaktischem Konzept</h6>
<p>Dass das so gut gelingt, liegt an der didaktisch durchdachten Struktur der einzelnen Kapitel. Diese gliedern sich nämlich selbst wiederum in kurze logische Gedanken mit wiederkehrenden Zwischenüberschriften wie <em>&#8222;Die Idee&#8220;,</em> <em>&#8222;Die Herausforderung&#8220;,</em> <em>&#8222;Das Ziel&#8220;,</em> <em>&#8222;Funktionsweise&#8220;</em>, <em>&#8222;Warum das funktioniert&#8220;</em>, <em>&#8222;Ausblick&#8220;</em> und <em>&#8222;Zusammenfassung&#8220;.</em> Diese helfen, kryptographische Anwendungen wie <em>Hashs</em> ebenso zu verstehen wie konzeptionelle Herausforderungen wie das <em>Double Spending Problem</em> oder die Datenverteilung in einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk. Und warum es bemerkenswert ist, wie diese Herausforderungen mit der Blockchain bewältigt werden.</p>
<p>Letzteren Aspekt übrigens mit <em>&#8222;Wenn Computer tratschen&#8220;</em> zu untertiteln, mag etwas flapsig erscheinen, ist im Buch aber eine weitere sehr gut überlegte didaktische Methodik. Denn jedes Kapitel wird zunächst durch eine nicht-technische Metapher eingeleitet, die Problem und Lösung zunächst anhand eines Alltagsbeispiels verbildlicht und damit die Grundlage liefert für die folgende konzeptionelle Einordnung des Problems und der entsprechenden Lösung im Blockchain-Kontext.</p>
<h6>Sinnvolle Metaphern als Verständnisgrundlage</h6>
<p>Von den Sicherheitsmerkmalen von Geldscheinen und Bäckereien, die ihre Mitarbeiter in Brot bezahlen über Staffelläufer und eine Reihe von Garderobenmarken in Jacken, die von einem Kleidungsstück zum nächsten führen bis hin zu Bibliotheken und Trampelpfaden im Park hat sich der Autor dabei gleich eine ganze Reihe bildhafter und lebensnaher Vergleiche einfallen lassen. Jeweils direkt am Anfang der Kapitel helfen sie, sich überhaupt erst einmal bewusst zu werden, warum diese oder jene Herausforderung überhaupt bewältigt werden muss und was die Schwierigkeiten dabei sind.</p>
<p>Zusammen mit der sehr übersichtlichen, stichpunktartigen Rekapitulation am Ende jedes Kapitels, was gerade behandelt wurde, sind die Metaphern eine der großen Stärken des Buches. Denn durch sie wird <em>Blockchain Grundlagen</em> zugänglich sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene, die dann in den einzelnen Kapiteln durchaus auch tiefer gehende Erläuterungen der einzelnen Konzepte finden.</p>
<h6>Weniger ist mehr. Oder: Die Beschränkung aufs Wesentliche</h6>
<p>Obwohl beim Lesen schnell deutlich wird, dass das Buch die Grundlagen <em>der (Bitcoin-)Blockchain</em> beschreibt, werden Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen oder sonstige Blockchain-Projekte dennoch kaum bis gar nicht erwähnt. Auch das ist eine gute Entscheidung des Autors. Immerhin läuft er damit nicht Gefahr, in ideologische Besser-Schlechter Debatten zu geraten und muss auch nicht über Aspekte und Argumente schreiben, die in der Zeit von Manuskript-Abgabe bis Veröffentlichung wahrscheinlich schon wieder überholt und veraltet sind. Im Gegenteil. Da sich <em>Blockchain Grundlagen</em> eben nur auf die generellen Grundlagen beschränkt, bleibt das Buch aktuell. Auch das ist ein absoluter Sonderfall bei Bitcoin &amp; Blockchain-Büchern.</p>
<h6>Fazit</h6>
<p><em>Blockchain Grundlagen</em> ist ein hervorragendes Buch für alle, die sich mit Blockchain befassen müssen oder wollen. Wer es gelesen hat, kann danach auch ohne expliziten IT- oder Kryptographie-Hintergrund das Bitcoin-Whitepaper lesen, verstehen und dessen  brillantes Konzept wertschätzen. Eigentlich ist <em>Blockchain Grundlagen</em> genau das: Was Satoshi Nakamoto auf nur neun Seiten kurz und knackig umreißt, arbeitet Daniel Drescher auf 264 Seiten umfassend und verständlich auf. Damit bietet er genau das Basis-Wissen, das man braucht, um selbst realistische Blockchain-Anwendungen von <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em>-Bullshit-Marketing-Konzepten unterscheiden zu können.</p>
<p><strong><a href="https://amzn.to/2Hf4NsB" target="_blank" rel="noopener"><em>Blockchain Grundlagen. Eine Einführung in die elementaren Konzepte in 25 Schritten</em></a></strong> von Daniel Drescher ist bei <em>mitp</em> erschienen. Die 264 Seiten kosten 24,99 Euro.</p>
<p>Die englische Originalausgabe<a href="https://amzn.to/2Hizk8N" target="_blank" rel="noopener"><strong><em> Blockchain Basics. a Non-Technical Explanation in 25 Steps</em></strong></a>  ist bei <em>Apress</em> erschienen. Die 276 Seiten kosten ca 18,30 Euro</p>
<p><em>Disclaimer: Wer das Buch über die hinterlegten Amazon-Links kauft, unterstützt dadurch den Betrieb dieser Seite.</em></p>
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		<title>Ein Haufen Bitcoin-Links, Geschichten und mehr</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/03/14/ein-haufen-bitcoin-links-geschichten-und-mehr/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2015 09:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[21]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Bevor ich mich für &#8217;ne Woche in den Urlaub verabschiede, wollte ich eigentlich noch jede Menge Beiträge schreiben. Hab ich aber nicht geschafft. Damit das ganze Material aber nicht verloren geht, gibt es hier jetzt einen Haufen Material, Links und schöne Geschichten. So wird euch auch nicht langweilig, wenn ich ne Woche raus bin. #Bitcoin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich mich für &#8217;ne Woche in den Urlaub verabschiede, wollte ich eigentlich noch jede Menge Beiträge schreiben. Hab ich aber nicht geschafft. Damit das ganze Material aber nicht verloren geht, gibt es hier jetzt einen Haufen Material, Links und schöne Geschichten. So wird euch auch nicht langweilig, wenn ich ne Woche raus bin.</p>
<p><span id="more-5249"></span></p>
<h6>#Bitcoin #Drogen #Leipzig #SilkRoad</h6>
<p>Los geht&#8217;s mit dieser Hammergeschichte, quasi direkt von vor meiner Haustür. Hier in Leipzig hat die Polizei nämlich diese Woche <a href="http://mephisto976.de/news/320-kilogramm-drogen-im-kinderzimmer-48551" target="_blank" rel="noopener">den Betreiber von <em>shiny-flakes.to</em> hochgenommen</a>, einer Art sächsischer <em>Silk Road</em> mit Millionenumsatz, die der 20-jährige von seinem Kinderzimmer aus betrieben hat.</p>
<p>320 kg Drogen haben die Fahnder dabei in seinem Zimmer gefunden und knapp 50.000 Euro in bar. Von beschlagnahmten Bitcoins war allerdings keine Rede, obwohl das natürlich der spannendste Punkt ist. Immerhin lief der Handel komplett darüber und vermutlich wird auch das meiste Vermögen noch irgendwo in Bitcoins vorhanden sein. Ich habe aber große Zweifel daran, dass die sächsische Polizei die Mittel hat dieses Vermögen zu beschlagnahmen und nach amerikanischen Vorbild wie im Fall der <em>Silk Road</em> zu Geld zu machen.</p>
<p>Vielleicht aber auch doch. Ich werd dem mal nachforschen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin. In jedem Fall kann aber keiner mehr sagen, dass in Leipzig Bitcoin-mäßig nichts ginge.</p>
<h6>#Bitcoin #Buch #Radio</h6>
<p><a href="https://twitter.com/volfint" target="_blank" rel="noopener">Volker Finkhammer</a> hat <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/bitcoins-utopische-hoffnung-auf-virtuelles-geld.1270.de.html?dram:article_id=312881" target="_blank" rel="noopener">auf </a><em><a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/bitcoins-utopische-hoffnung-auf-virtuelles-geld.1270.de.html?dram:article_id=312881" target="_blank" rel="noopener">Deutschlandradio Kultur</a></em> das Buch<em> &#8222;Cryptocurrency: Wie virtuelles Geld unsere Gesellschaft verändert&#8220;</em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3430201896/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3430201896&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=KXRXTDHYWWHTRI52" target="_blank" rel="noopener"> (Amazon Partnerlink)</a> der beiden <em>Wall Street Journal</em>-Autoren Michael Casey und Paul Vigna rezensiert.</p>
<p>Dass der Autor dabei mehr die Inhalte des Buches nacherzählt als es selbst kritisch im Gesamtzusammenhang &#8222;Bitcoin&#8220; einzuordnen, ist an dieser Stelle nicht so wichtig. Die viel bessere Nachricht ist, dass Thema und Buch überhaupt einen der wenigen Sendeplätze in diesem renommierten, reichweitenstarken Medium erhalten haben. Es ist nämlich das beste Bitcoin-Buch, das ich bisher gelesen habe und ich bin erst zu einem Drittel durch. Meine Rezension dann nach dem Urlaub.</p>
<p class="article-headline">Ebenso passend wie interessant auch dieser <em>Fortune</em>-Artikel: <a href="http://fortune.com/2015/03/06/bitcoin-book-boom/" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;The bitcoin book boom&#8220;</em></a></p>
<h6>#Bitcoin #Medien #PositiveWahrnehmung</h6>
<p class="article-title">In der <em>Spiegel Online</em>-Wirtschaftskolumne ist am Montag mit <em><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/bitcoins-als-parallelwaehrung-fuer-griechenland-und-eurozone-a-1022529.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="headline-intro">Parallelwährung:</span> <span class="headline">Bitcoins für Griechenland</span></a></em><span class="headline"> ein für <em>SpOn</em>-Verhältnisse geradezu euphorischer Pro-Bitcoin-Artikel erschienen. Ich freue mich natürlich, dass sich <a title="Griechenland zwischen “Grexit” und Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2015/02/17/griechenland-zwischen-grexit-und-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">nach mir</a> nun auch andere Medien zunehmend mit dieser Frage auseinandersetzen. Wie wichtig das ist, zeigte die <a href="http://www.sueddeutsche.de/app/facebook-twitter-presseschau/" target="_blank" rel="noopener"><em>Social Media Presseschau</em></a> der <em>Süddeutschen Zeitung</em>. Der Artikel wurde nämlich schnell zum meistgeteilten Beitrag des gesamten <em>SpOn</em>-Angebots.</span></p>
<figure id="attachment_5253" aria-describedby="caption-attachment-5253" style="width: 581px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-5253 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/spon-bitcoin-1.png" alt="Spiegel Online bitcoin" width="581" height="559" title="Ein Haufen Bitcoin-Links, Geschichten und mehr 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/spon-bitcoin-1.png 581w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/spon-bitcoin-1-300x289.png 300w" sizes="(max-width: 581px) 100vw, 581px" /><figcaption id="caption-attachment-5253" class="wp-caption-text">Screenshot: Social Media Presseschau der Süddeutschen Zeitung (10.3.2015)</figcaption></figure>
<h6>#Bitcoin #Business #Startup #Rekord</h6>
<p>Es gibt einen neuen Bitcoin-Startup-Finanzierungsrekord. Das Unternehmen <em>21 </em>hat verkündet <a href="http://blogs.wsj.com/digits/2015/03/10/secretive-bitcoin-startup-21-reveals-record-funds-hints-at-mass-consumer-play/" target="_blank" rel="noopener">in den vergangenen anderthalb Jahren von diversen namhaften Investoren 116 Millionen Dollar eingesammelt zu haben.</a> Was genau <em>21</em> eigentlich macht ist allerdings noch ein großes Geheimnis. Man munkelt aber, dass das <em>Internet der Dinge</em> eine Rolle spielen wird.</p>
<p>Ich habe zum ersten Mal im Januar vergangenen Jahres von dem Unternehmen gehört. Damals hieß es noch <em>21e6</em> und <a href="http://www.format.at/technik/internet/bitcoin-miner-auf-suche-gelddrucker-371597" target="_blank" rel="noopener">es wurde gemutmaßt, dass es an so etwas wie einem Super-Miner arbeiten würde.</a> Das soll es aber wohl mittlerweile nicht mehr sein.</p>
<p>Auf jeden Fall sind die Erwartungen hoch. Immerhin steckt nicht nur viel Geld, sondern auch die halbe Branche bei <em>21</em> mit drin.</p>
<h6>#Bitcoin #DigitalMoneyNatives</h6>
<p>Kinder lieben Bitcoin: <a class="title may-blank loggedin" tabindex="1" href="http://imgur.com/Z5wsGvI" target="_blank" rel="noopener">My 10 year old cousin bought herself a iPhone case using bitcoin. She finds Bitcoin fascinating!!</a></p>
<h6>#Bitcoin #Polen</h6>
<p>Wieso experimentiert <a href="http://www.coindesk.com/t-mobile-poland-trials-bitcoin-top-ups-for-mobile-customers/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=ecf57d17c7-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-ecf57d17c7-78901053" target="_blank" rel="noopener"><em>T-Mobile</em> eigentlich in Polen mit Bitcoinzahlungen</a> und hierzulande passiert gar nichts?</p>
<p>https://twitter.com/YacunaLtd/status/575948818467983362</p>
<h6>#Bitcoin #Fashion #MagicInternetMoney</h6>
<p>Nice. Den <em>Bitcoin Wizard</em> von <em>Reddit</em>-User <a href="http://www.reddit.com/user/mavensbot/gilded/" target="_blank" rel="noopener">mavensbot</a> gibt es<span class="removed_link" title="http://thatshirtwascash.com/products/bitcoin-wizard"> sogar offiziell als T-Shirt</span>. Must have!</p>
<h6>#Bitcoin #Südafrika #Konferenz</h6>
<p>Im südafrikanischen Kapstadt findet am 16. und 17. April die erste <span class="removed_link" title="http://bitcoinconference.co.za/#home"><em>Bitcoin Africa Conference</em></span> statt. Ich hatte kurz überlegt den Anlass zu nutzen, mir ganz spontan ein Flugticket zu holen und die südafrikanische Bitcoin-Szene zu erkunden. Da geht einiges, aber berichtet wird darüber so gut wie nichts. Dann hab ich jedoch in meine <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/the-coinspondent-unterstuetzen/">The Coinspondent-Wallet</span> geschaut und gesehen das das wohl nichts wird. Schade. Aber falls jemand die Recherche-Reise sponsorn will &#8211; ich bin bereit und offen für Kooperationsideen.</p>
<h6>#Bitcoin #Kurs #Fundstück</h6>
<p>Screenshot vom 6.3. als bei <span class="removed_link" title="http://www.finanzen.net/"><em>finanzen.net</em></span> Bitcoin als einziger der <em>&#8222;wichtigsten Devisenkurse&#8220;</em> im grünen Bereich lag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schöne Woche!</p>
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			</item>
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		<title>Netzpolitik ohne Bitcoin (leider)</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/01/06/netzpolitik-ohne-bitcoin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2015 09:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bereite gerade eine Art Beitrags-Serie vor, in der ich mit hiesigen Akteuren aus der Bitcoin-Szene über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Technologie und dem digitalem Geld sprechen möchte. Als einen der ersten Gesprächspartner hatte ich mir netzpolitik.org ausgesucht, weil die Seite eine der ersten Redaktionen war, die hier in Deutschland immer mal wieder [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bereite gerade eine Art Beitrags-Serie vor, in der ich mit hiesigen Akteuren aus der Bitcoin-Szene über ihre Erfahrungen im Umgang mit der Technologie und dem digitalem Geld sprechen möchte. Als einen der ersten Gesprächspartner hatte ich mir <em><a href="https://netzpolitik.org/" target="_blank" rel="noopener">netzpolitik.org</a> </em>ausgesucht, weil die Seite eine der ersten Redaktionen war, die hier in Deutschland immer mal wieder über Bitcoin berichtet und selbige <a href="https://netzpolitik.org/spenden/" target="_blank" rel="noopener">als Spendenoption</a> eingeführt hat.</p>
<p>Außerdem interessiert es mich, wie das Thema Bitcoin hierzulande aus dem netzpolitischen Blickwinkel wahrgenommen wird. Denn &#8211; Verschlüsselung, Open Data, Privatsphäre, Datenschutz und Transparenz &#8211; die Schnittmengen zwischen Bitcoin und aktuellen netzpolitischen Brennpunkten sind vielfältig.</p>
<p>Die Antworten, die ich jedoch auf meine Fragen bekam, waren so ernüchternd und enttäuschend, das ich mir wünsche, <em>netzpolitik.org</em> würde vorerst darauf verzichten weiterhin Bitcoins als Spenden für ihre Arbeit zu nehmen.</p>
<p><span id="more-4533"></span></p>
<h6>Ehemalige Bitcoin-Pioniere</h6>
<p>Eines vorneweg. <em>netzpolitik.org</em> ist eine wichtige Institution der deutschen Blog-Landschaft und ich möchte keinesfalls die Seite an sich in Frage stellen, sondern nur den derzeitigen Umgang mit dem Thema Bitcoin.</p>
<p>Der ist nämlich erstaunlich ignorant, was besonders negativ auffällt, als dass er früher einmal höchst bemerkenswert war. Immerhin erschien dort bereits im Juni 2011<a href="https://netzpolitik.org/2011/elektronisches-geld/" target="_blank" rel="noopener"> der erste Beitrag zum Thema Bitcoin</a> und die <a href="https://netzpolitik.org/?s=bitcoin" target="_blank" rel="noopener">Archiv-Suche</a> führt mittlerweile zu mehr als 30 weiteren.</p>
<p>Die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema und die Tatsache, dass <em>netzpolitik.org</em> über die Zeit mehr als 16 BTC (derzeit ca. 4.300 Euro) gespendet bekommen hat &#8211; also seit Jahren Erfahrung im theoretischen und praktischen Umgang mit Bitcoin hat &#8211; stimmten mich also optimistisch auf ein gutes Gespräch. Ich hatte mich allerdings getäuscht.</p>
<h6>&#8222;Mit Bitcoin kennen wir uns auch nicht mehr aus als du. &#8222;</h6>
<p>Kurz gesagt: Ein Interview zum Thema Bitcoin habe ich mit dem Hinweis, man wisse auch nicht mehr als ich, gar nicht erst bekommen und meine Fragen per Mail wurden alle mit einem freundlichen, aber bestimmten <em>&#8222;nerv  nicht&#8220;</em>-Unterton abgeschmettert.</p>
<p>Dabei gibt es zum Thema <em>netzpolitik.org</em> und Bitcoin einige wirklich gute Fragen. Zum Beispiel was es mit dieser etwas sonderlichen Formulierung <a href="https://netzpolitik.org/spenden/" target="_blank" rel="noopener">auf der eigenen Spendenseite</a> auf sich hat:</p>
<p><em>&#8222;Da wir Nerds sind, ermöglichen wir auch Spenden mit der digitalen Währung Bitcoin, auch wenn dessen mittel- und langfristiger Wert derzeit mehr als unklar ist. Aber wir wollen ja nicht unsportlich sein. :)&#8220;</em></p>
<p>Kritisch-skeptischer Unterton, aber zumindest hat sich da jemand Gedanken gemacht, dachte ich. Die Antwort der &#8222;Nerds&#8220; per Mail:</p>
<p><em>&#8222;Das haben wir von Tim geklaut: <a class="moz-txt-link-freetext" href="http://metaebene.me/spenden/" target="_blank" rel="noopener">http://metaebene.me/spenden/</a>&#8222;</em></p>
<p>Hm. Okay. Kann man machen. Wenn allerdings jemand mittlere vierstellige Spenden-Summen in Bitcoin bekommt und gleichzeitig so unmotiviert eingesteht von dem Thema weder so richtig viel Ahnung zu haben, noch sich damit auseinandersetzen zu wollen, dann irritiert das nicht nur. Bei <em>netzpolitik.org</em> wirkt es sogar grotesk. Denn immer wieder <a href="https://netzpolitik.org/2014/acht-meinungen-warum-man-uns-nicht-finanziell-unterstuetzen-sollte/" target="_blank" rel="noopener">rufen die Verantwortlichen explizit zur finanziellen Unterstützung auf</a>.</p>
<h6>Guten Morgen! Es ist 2015 und Bitcoin ist nicht nur Geld</h6>
<p>Das mag zwar durchaus berechtigt sein, aber dann sollte man sich auch ein bisschen mehr Mühe geben zu zeigen, dass man auch verantwortlich mit den Spenden umgehen kann. Diese <em>&#8222;Schickt uns ruhig euer digitales Geld, wir schaun mal, ob und was wir vielleicht damit anfangen&#8220;</em>-Attitüde ist dabei vollkommen fehl am Platze.</p>
<p>Als <em>netzpolitik.org</em> 2011 anfing sich mit dem Thema Bitcoin auseinanderzusetzen, mag der Spruch vielleicht noch ganz passend und amüsant gewesen sein, aber wir haben mittlerweile 2015 und was sich allein im vergangenen Jahr alles im Bereich Bitcoin und digitales Geld ereignet hat, ist in Umfang und Inhalt phänomenal.</p>
<p>Wir stehen am Anfang eines globalen Prozesses in dem digitales, programmierbares Geld alle Lebensbereiche zu beeinflussen beginnt, die mit Geld oder dem Internet zu tun haben. Es entsteht zusätzlich zum<em> Internet der Information</em> das <em>Internet der Werte.</em> Der<a title="Bitcoin, Microsoft und die Digital Money Natives" href="http://coinspondent.de/2014/12/13/bitcoin-und-die-digital-money-natives/" target="_blank" rel="noopener"> <em>Digital Native</em> wird gerade vom <em>Digital Money Native</em> abgelöst</a> und 2014 war das Jahr, in dem sich Bitcoin vom belächelten Nerd-Projekt zum ernsthaften und zukunftstauglichen Mainstream-Phänomen entwickelt hat. Dazu noch der gesamte netzpolitische Bezug. Stichwort Verschlüsselung, Open Data, Privatsphäre, Datenschutz und Transparenz.</p>
<h6>Netzpolitik ohne Bitcoin</h6>
<p>Allerdings scheint <em>netzpolitik.org</em> davon nichts mitbekommen zu haben. Nur vier Beiträge gab es 2014 zum Thema Bitcoin. <a href="https://netzpolitik.org/2014/das-ende-von-mtgox-das-ende-der-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Die <em>Mt.Gox</em>-Pleite</a>, <a href="https://netzpolitik.org/2014/der-erfinder-von-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">der falsche <em>Newsweek</em>-Nakamoto</a> und ein Link zu <a href="https://netzpolitik.org/2014/der-kopf-hinter-bitcoin-gavin-andresen/" target="_blank" rel="noopener">einem Portrait über Gavin Andresen </a>waren (wie fast überall im Netz auch) dabei. Einzig der <a href="https://netzpolitik.org/2014/fuer-politiker-erklaert-bitcoins-eine-virtuelle-waehrung/" target="_blank" rel="noopener">Link auf die Bitcoin-Definition des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages</a> war etwas Herausragendes. Eine Erwähnung <a title="“Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang”" href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/" target="_blank" rel="noopener">der Digitalen Agenda zum Thema Bitcoin im Bundestag</a>, obwohl quasi vor der thematischen Haustür, fehlt gänzlich.</p>
<p>Das ist wenig. Viel zu wenig für die mehr als 16 durch Spenden eingenommenen Bitcoin.</p>
<h6>Mit Bitcoin zu bezahlen ist ein politisches Statement</h6>
<p>Denn eines scheinen die <em>netzpolitik.org</em>-Verantwortlichen nicht verstanden zu haben. Bitcoin ist nicht einfach nur eine weitere elektronische Bezahloption. Bitcoin ist eine politische Haltung und jede Bitcoin-Transaktion ist eine explizite Meinungsäußerung.</p>
<p>Auch ich habe <em>netzpolitik.org</em> dieses Jahr etwas gespendet. Und ich habe bewusst in Bitcoin bezahlt. Ich hätte auch etwas <em>flattern</em>, <em>paypalen</em> oder überweisen können und mir sogar eine Spendenquittung dafür ausstellen lassen. Ich habe mich aber bewusst für Bitcoin entschieden. Ich wollte ein Statement setzen. Für Verschlüsselung, Open Data, Privatsphäre, Datenschutz und Transparenz.</p>
<h6>Im Jahresabschluss wird Bitcoin nicht einmal erwähnt</h6>
<p>Ich wollte <em>netzpolitik.org</em> mit dieser Form der Unterstützung zeigen, dass Bitcoin ein relevantes Thema ist und dass ich mir mehr Berichterstattung darüber wünsche. Offensichtlich vergebens. Denn wie es scheint ist <em>netzpolitik.org</em> diese inhaltliche Aufforderung und die der im weiteren 109 empfangenen Bitcoin-Transaktionen im Jahr 2014 egal. <a href="https://netzpolitik.org/2014/transparenzbericht-wir-legen-unsere-bisherigen-einnahmen-und-ausgaben-fuer-2014-offen/" target="_blank" rel="noopener">Im Jahresbericht für Einnahmen und Ausgaben 2014 </a>taucht Bitcoin nicht einmal auf.</p>
<p>Unter diesen Umständen wäre es mir tatsächlich lieber, wenn <em>netzpolitik.org</em> vorerst darauf verzichten würde Bitcoins als Spenden zu nehmen. Es passt einfach nicht zusammen, wenn ein netzpolitisches Medium sich so janusköpfig gegenüber einem netzpolitisch relevanten Thema verhält. Denn wenn ihnen bei Bitcoin nur der Geldwert, nicht aber die damit verbundene Botschaft wichtig ist, dann reicht zur Unterstützung von <em>netzpolitik.org</em> auch die klassische Überweisung.</p>
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		<title>Fatalistischer Finanzjournalismus</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/18/fatalistischer-finanzjournalismus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das ARD-Verbrauchermagazin plusminus hat neulich einen Beitrag gesendet, dass Banken bei Privatanlegern die Gebühren erhöhen um die eigenen Negativzinsen, die sie bei der EZB zahlen müssen, durch die Hintertür auszugleichen. Obwohl diese Vorgehensweise der Banken kaum jemanden überraschen wird, ist es gut und wichtig darüber zu berichten, bietet das Thema doch den idealen Anlass sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das ARD-Verbrauchermagazin <em>plusminus</em> hat <span class="removed_link" title="http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/videos/hoehere-bank-gebuehren-statt-negativzinsen-100.html">neulich einen Beitrag gesendet</span>, dass Banken bei Privatanlegern die Gebühren erhöhen um die eigenen Negativzinsen, die sie bei der EZB zahlen müssen, durch die Hintertür auszugleichen.</p>
<p>Obwohl diese Vorgehensweise der Banken kaum jemanden überraschen wird, ist es gut und wichtig darüber zu berichten, bietet das Thema doch den idealen Anlass sich objektiv und kritisch mit dem Thema Geld und Vermögensanlage auseinanderzusetzen.</p>
<p>Leider macht die <em>plusminus</em>-Redaktion aus dem Thema ein Paradebeispiel für den fatalistischen &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220;, der gerade beim Thema Geld immer wieder zu finden ist, weil Journalisten ihre eigenen Scheuklappen nicht ablegen können, wollen oder schlicht zu faul sind um zu recherchieren.</p>
<p><span id="more-4448"></span></p>
<h6>Soll es das gewesen sein?</h6>
<p>Eigentlich war es gar nicht mein Plan mich über die Kollegen aufzuregen. Ursprünglich wollte ich den Beitrag thematisch nur irgendwie hier im Blog auftauchen lassen, weil das Thema &#8222;<em>Banken missbrauchen ihre Monopolstellung um ihre eigenen Strafzinsen auf die Allgemeinheit abzuwälzen&#8220;</em> ein Zeugnis für die ungleiche Machtverteilung und das Ausnutzen von Abhängigkeiten im derzeitigen Finanzsystem ist. Nachdem ich den <em>plusminus</em>-Beitrag jedoch gesehen hatte, saß ich allerdings da und dachte  <em>&#8222;Hm.&#8220;</em></p>
<p>Leider war das keines dieser <em>&#8222;Hms.&#8220;</em>, die man hat, wenn man angeregt nachdenkt und einen guten Gedanken verfolgt. Im Gegenteil. Es war dieses <em>&#8222;Hm.&#8220;</em>, das kommt, wenn der Kopf trotz geistigen Inputs leer bleibt. Wenn man Gesehenes nicht einordnen kann, Irritation entsteht. Es war das <em>&#8222;Hm.&#8220;</em> der Ratlosigkeit.</p>
<p>Denn was ich gesehen hatte, war nichts, was man &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220; (ein ohnehin komisches Wort) hätte nennen können. Es war ein irrelevanter Beitrag. Plump und einfallslos nur darauf ausgerichtet, die <em>Empörung des kleinen Mannes<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> zu schüren und möglichst viele <em>Facebook-Likes</em> einzusammeln. Dass jedoch nicht einmal das gelungen ist, verwundert nicht, angesichts des Fazits, mit dem der <em>plusminus</em>-Beitrag endete. Sinngemäß:</p>
<p><em>&#8222;Wenn du deine Bank nicht magst, dann wechsle halt zu einer anderen.&#8220;</em></p>
<p>Hm.</p>
<p>Ist das tatsächlich die Botschaft, die ein ARD-Primetime-&#8222;Verbrauchermagazin&#8220; nach Jahren der allumfassenden, durch Banken verursachten Krise seinen Zuschauern vermitteln will? Soll ich als Verbraucher jetzt womöglich noch dankbar sein, dass mir als einzige Alternative zum Regen die Traufe vorgestellt wird? Ach nein. Empört soll ich ja sein und meinen Frust auf <em>Facebook</em> teilen.</p>
<h6>Die Recherche endet, wo es anfangt spannend zu werden</h6>
<p>Sicher, es steckt eine ausführliche Recherche hinter diesem Beitrag, aber warum endet die, bevor der für den Verbraucher wirklich relevante Teil beginnt? Ist es wirklich zu viel verlangt, am Ende solch eines Beitrags, nicht das journalistische Handtuch zu werfen, sondern mögliche Wege aus dem selbst recherchierten Banken-Dilemma zumindest anzureißen? <em>Plusminus</em> lässt den Zuschauer jedoch an der Klippe hängen.</p>
<p>Dabei hätte es gar nicht viel gebraucht. Ein Nebensatz über digitales Geld, das sich ganz ohne Bank verwenden lässt und Überweisungen billig und schnell macht. Eine Andeutung, dass Kryptowährungen Bewegung in das starre, monopolistische Finanzsystem bringen. Der Hinweis, dass das alles noch ganz am Anfang steht und &#8211; klar &#8211; für Max Mustermann jetzt vielleicht noch keine konkrete Option ist. Aber das zumindest Hoffnung besteht, dass es künftig besser wird.</p>
<p>All das wäre durchdachter gewesen, als sich dermaßen schicksalsergeben ein verbraucherjournalistisches Armutszeugnis auszustellen und zu konstatieren, dass man ja doch nur die Wahl hat zwischen Bank A und Bank B aka Teufel und Belzebub.</p>
<p>Das ist inhaltsleerer &#8222;Verbraucherjournalismus&#8220;, den niemand braucht und anstatt dieses Beitrags hätte die ARD besser Loriot gesendet. Journalistisch ebenso fatalistisch, aber dafür immerhin vorzügliche Unterhaltung.</p>
<p>http://youtu.be/XWO-JeCM7Jo</p>
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		<title>Gems &#8211; Die Edelsteine sind nur Glasperlen</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/05/gems-die-edelsteine-sind-nur-glasperlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2014 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Gems]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Rant]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf Reddit läuft eine herrlich unterhaltsame Diskussion über Sinn und Unsinn des Decentralized-Crypto-Token-Social-Messaging-App-Anbieters Gems, der gerade per Crowdfunding seine &#8222;Edelsteine&#8220; an den cleveren, profitorientierte Investor bringen will. So zumindest die Meinung der auffallend extrem positiv eingestellten Gems-Enthusiasten: &#8222;Yes i like this concept so pretty exited about it and think bitcoin users should check it out [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Reddit läuft eine herrlich unterhaltsame Diskussion <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2nyrfm/gems_most_consumer_friendly_app_to_use_bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">über Sinn und Unsinn</a> des <em>Decentralized-Crypto-Token-Social-Messaging-App</em>-Anbieters <span class="removed_link" title="http://getgems.org/"><em>Gems</em></span>, der gerade per Crowdfunding seine &#8222;Edelsteine&#8220; an den cleveren, profitorientierte Investor bringen will.</p>
<p>So zumindest die Meinung der auffallend extrem positiv eingestellten Gems-Enthusiasten:</p>
<blockquote><p>&#8222;Yes i like this concept so pretty exited about it and think bitcoin users should check it out aswell because it also relays to them&#8220;</p></blockquote>
<p>Aus Sicht der Kritiker seien diese Gems allerdings weniger Edelsteine als vielmehr nur bunte Glasperlen, die mit großem Marketing-Buhei an naive Einfaltspinsel verschachert werden sollen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Why do we need to buy another crypto? Sounds like pre-mined nonsense. And all the pictures of riches to be had everywhere just makes me feel like I&#8217;m being promised money by a Nigerian prince.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dazwischen die ganze Palette von Betrugsvorwürfen über <em>&#8222;Du hast doch keine Ahnung!&#8220;</em>-Anschuldigungen bis hin zu hochabstrakten und technischen Erklärungen. Was steckt also tatsächlich hinter Gems?</p>
<p><span id="more-4080"></span></p>
<h6>&#8222;I still have little idea what Gems does after watching this vid.&#8220;</h6>
<p>Ganz ehrlich, ich auch nicht und das ist ein ganz schlechtes Zeichen gegen <em>Gems</em>. Schaut euch doch nur mal das Titelbild dieses Beitrags an, das ich aus dem<a href="http://vimeo.com/113243665" target="_blank" rel="noopener"> Imagevideo von <em>Gems</em></a> herausgeschnitten habe. Ich habe noch immer absolut keine Ahnung, was mir dieses Bild sagen soll, dabei habe ich mir das Video mehrfach angesehen.</p>
<h6>Gems &#8211; Messaging that pays</h6>

<p>Aber anstatt kurz und knackig über die Stärken und den USP von <em>Gems</em> zu berichten, tauchen darin nur so sinnfreie Fragen auf wie: <em>&#8222;Can I use it on a boat?&#8220; und &#8222;Could it take me to the moon?&#8220;<br />
</em></p>
<p>Jetzt mal ehrlich. <em>&#8222;CAN I USE IT ON A BOAT?&#8220; </em>Denkt ihr, liebe <em>Gems-People</em>, tatsächlich DAS ist die eine, die wichtige Frage, die ich habe, wenn ihr mich darum bittet euch möglichst viel von meinem hart verdienten Geld zu geben?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4111 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/12/Leo-gif.gif" alt="Leo gif" width="200" height="200" title="Gems - Die Edelsteine sind nur Glasperlen 4"></p>
<h6>Gems Marketingkonzept: Ganz viel heiße Luft</h6>
<p>Das ist mehr als lachhaft. Wer sich in seinem Leben schon einmal ernsthaft selbst auf die Suche nach Investoren begeben hat und dabei das ganze Programm von Businessplan inkl. SWOT-, Markt- und Kundenanalyse durchlaufen und mindestens einen realen Elevator-Pitch durchlaufen hat, der wird eines sofort erkennen. So wie sich <em>Gems</em> hier präsentiert, steckt absolut nichts Handfestes dahinter. Außer einem fancy produziertem Marketingkonzept um mit viel heißer Luft leichtgläubigen Bitcoin-Hobby-Investoren, ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.</p>
<p>Denn in der Hinsicht fährt <em>Gems</em> das volle Programm. Umrahmt von lukrativen <em>Airdrop</em>-Versprechen über <em>exclusive-initation-only-pre- </em>und anschließenden <em>early-bird-flash-sales</em> bis hin zu <em>Schneeball-Marketing</em>, entsteht der Eindruck einer Hochglanzbroschüre, die schnell großen Reichtum ohne Aufwand oder Risiko verspricht. Wer da nicht hellhörig wird, dem ist nicht zu helfen.</p>
<p>Trotzdem hat <em>Gems</em> nach eigenen Angaben bereits mehr als 19 Millionen Glasperlen verkauft und damit rein rechnerisch deutlich über 1000 Bitcoin eingesammelt. Ich hoffe jedoch die Geldgeber waren sich des Risikos bewusst und haben ihre Investition unter &#8222;hochriskant/Verlust wahrscheinlich&#8220; verbucht.</p>
<p>Denn <em>Gems</em> wird zwar mit einem unglaublichen Aufwand bunt und fancy vermarktet, wirkt aber gerade deswegen &#8211; um es mit einem Reddit-Kommentar abschließend zusammenzufassen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Very fishy.&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Destruktive Bitcoin-Gamification</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/04/08/destruktive-bitcoin-gamification/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2014 07:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Was genau der Advanced Bitcoin Simulator tatsächlich sein will, ist mir noch nicht ganz klar. Ich meine, was er auf den ersten Blick bietet, ist recht schnell beschrieben: Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines unbedarften Bitcoiners, durchlebt noch einmal die Geschichte rund um Bitcoin der letzten sechs Monate und scheitert am Ende ganz [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was genau der <a href="http://www.beepboopbitcoin.com/" target="_blank" rel="noopener">Advanced Bitcoin Simulator</a> tatsächlich sein will, ist mir noch nicht ganz klar. Ich meine, was er auf den ersten Blick bietet, ist recht schnell beschrieben: Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines unbedarften Bitcoiners, durchlebt noch einmal die Geschichte rund um Bitcoin der letzten sechs Monate und scheitert am Ende ganz kläglich, weil man auf falsche Versprechen/dubiose ASIC-Anbieter/inkompetente Bitcoin-Börsen/undurchsichtige Investments reinfällt und jeden erdenklichen Anfängerfehler macht, den man beim Thema Bitcoin machen kann.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame3-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" alt="bitcoingame3" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame3-1.png" width="1007" height="833" title="Destruktive Bitcoin-Gamification 8"></a></p>
<p>So weit so gut, aber was steckt nun dahinter? Was ist die Message? Künstlerische Aufklärung? Eine gamifizierte Warnung? Die Verbitterung <a href="http://www.beepboopbitcoin.com/about.html" target="_blank" rel="noopener">des Programmierers</a>? Das wird bei dem Ganzen nicht klar, denn letztlich bietet das Spiel gar keine Handlungsalternativen. Man kann als Spieler nur dumme Sachen machen, den Verstand zu benutzen ist per Regelwerk nicht vorgesehen. In solch einem Setting ist das Scheitern vorprogrammiert, der Spieler wird künstlich verdummt. Falls das beabsichtigt ist, worin liegt dann der didaktische Ansatz? Soll das Spiel einfach nur eine Bitcoin-Enthusismus-Bremse sein? Ein spielerischer Spielverderber?</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" alt="bitcoingame" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame-1.png" width="1014" height="522" title="Destruktive Bitcoin-Gamification 9"></a></p>
<p>Aus seinen Fehlern lernen kann man in dem Spiel auf jeden Fall nicht, es stehen auch beim zweiten Versuch nur die selben einfältigen Handlungsoptionen zur Auswahl. Das erneute Scheitern ist unvermeidlich. Warum hier nicht einen <em>Shut down laptop</em>-Button als unaufdringliches zusätzliches Element einbauen? Als augenzwinkernden Hinweis, als spielerische Option dem Setting des destruktiven Bitcoin-Hamsterrades zu entkommen.</p>
<p>Das Spiel zeigt ja durchaus richtig intelligente Ansätze, wenn man z.B. bei dem Versuch die in Wahrheit unerreichbaren positiven <em>accomplishments</em> zu erfüllen, immer mehr negative sammelt, aber für einen signifikanten edukativen Mehrwert reicht das alleine nun mal nicht.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame2-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" alt="bitcoingame2" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/04/bitcoingame2-1.png" width="1002" height="775" title="Destruktive Bitcoin-Gamification 10"></a></p>
<p>Immerhin wurde die offensichtlich reichlich vorhandene pessimistische Kreativität für viele ironischen Anspielungen und Insider-Humor genutzt. So lohnt es sich zumindest für Spieler, die sich etwas besser mit der Bitcoin-Thematik auskennen, den Advanced Bitcoin Simulator immerhin einmal durchzuspielen.</p>
<p>Mein persönlicher Lieblingssatz ist ja dieser hier:</p>
<blockquote><p>&#8222;On bitbuddychat they&#8217;re saying that a pair of wealthy twins have started investing in bitcoin. The twins are famous for having not invented social media. Their interest is seen as good news for bitcoin.&#8220;</p></blockquote>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Medienschelte für den Deutschlandfunk</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/02/03/medienschelte-fuer-den-deutschlandfunk/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2014 08:30:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Samstag lief beim Deutschlandfunk in der Sendung Computer und Kommunikation ein Beitrag über Bitcoin, der nach journalistischen Standards so nicht hätte ausgestrahlt werden dürfen. Er verletzt nämlich gleich mehrere Grundprinzipien objektiver Berichterstattung. Zum einen müssen bei kritischen Themen &#8211; zu denen Bitcoin unzweifelhaft gehört &#8211; immer beide Seiten, pro und contra, zu Wort kommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag lief beim Deutschlandfunk in der Sendung Computer und Kommunikation <a href="http://www.deutschlandfunk.de/bitcoin-digitale-waehrung-mit-schwankendem-kurs.684.de.html?dram:article_id=276363" target="_blank" rel="noopener">ein Beitrag</a> über Bitcoin, der nach journalistischen Standards so nicht hätte ausgestrahlt werden dürfen. Er verletzt nämlich gleich mehrere Grundprinzipien objektiver Berichterstattung.</p>
<p><span id="more-468"></span></p>
<p>Zum einen müssen bei kritischen Themen &#8211; zu denen Bitcoin unzweifelhaft gehört &#8211; immer beide Seiten, pro und contra, zu Wort kommen dürfen. Zum anderen darf der Journalist in seiner Funktion als kritischer Repräsentant des Hörers Antworten seiner Gesprächspartner nicht unkritisch übernehmen, sondern muss sie in einem Gesamtzusammenhang einordnen. Dieser Pflicht sind Autor und Deutschlandfunk, bei dem man sich sonst wirklich auf sehr gutes und journalistisch anspruchvolles Programm verlassen kann, beim Bitcoin-Thema am Samstag leider nicht nachgekommen.</p>
<h6>Keine gleichwertigen Gesprächspartner</h6>
<p>Der größte Fehler des Beitrags von Jan Rähm lag meiner Meinung nach in der Auswahl der Gesprächspartner, die zwar sehr interessant, aber unausgewogen war, wenn man sich überlegt, mit welchen Interessen welche Aussagen gemacht werden.</p>
<p>Da haben wir zum einen Carl-Ludwig Thiele, Mitglied des Vorstandes der Bundesbank. In seiner Funktion als Vertreter des bestehenden Währunssystems finde ich seine Einschätzungen zu Bitcoin grundsätzlich spannend. Allerdings ist es naheliegend, dass er nicht zu der Pro-Bitcoin-Fraktion gehört, immerhin verliert die Bundesbank durch die Etablierung von Bitcoin noch weiter an Einfluss auf das globale Finanzsystem. Mit der Einführung des Euro hat die Bundesbank ohnehin schon einen Großteil ihrer Entscheidungsbefugnisse an die Europäische Zentralbank abgeben müssen. Nimmt man nun Carl-Ludwig Thiele als Repräsentant der Contra-Bitcoin-Fraktion in den Beitrag, so müsste man für eine ausgewogene Berichterstattung auch ein gleichwertiges Gegengewicht für die Pro-Bitcoin-Seite anführen. Geeignete und qualifizierte Gesprächspartner dafür gibt es genügend. Ein bisschen Recherche &#8211; zum Beispiel über die hiesige <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/links/">Link-Seite</span> &#8211; hätte mit Sicherheit und überschaubarem Aufwand zum Ziel führen können.</p>
<p>Stattdessen haben Autor und Redakteur mit Jan Suhr einen weiteren Gesprächspartner der Contra-Seite in den Beitrag eingebaut. Dieser ist nämlich Entwickler einer eigenen digitalen Währung, die, wenn sie fertig ist, in direkter Konkurrenz zu Bitcoin stehen wird. Insofern ist es absolut rational, dass er nicht die Vorteile und Stärken des Bitcoin betont, sondern die Schwächen und Probleme. Ein schlechtes Image des Bitcoin erhöht schließlich seine eigenen wirtschaftlichen Chancen künftig eine bessere Bitcoin-Alternative zu vermarkten. Das ist journalistisch mehr als nur fahrlässig und Formulierungen wie</p>
<blockquote><p>&#8222;Ähnlich sieht das&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>sollten Autor und Redakteur eigentlich schon beim Schreiben des Beitrags als Warnzeichen für eine möglicherweise einseitige Berichterstattung wahrnehmen.</p>
<h6>Ungefilterte Meinungsübernahme</h6>
<p>Die zunächst unausgewogene Auswahl der Gesprächspartner hätte der Autor des Beitrags durch den journalistischen Kniff zumindest etwas abdämpfen können, dass, wenn schon keine Gesprächspartner der Pro-Seite direkt zu Wort kommen, er zumindest selbst die Pro-Argumente zusammenfasst und denen des Bundesbankers und des Bitcoin-Konkurrenten entgegenstellt. Das macht er leider nicht. Stattdessen lässt er bspw. die folgende, äußerst streibare Aussage von Carl-Ludwig Thiele einfach so stehen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bitcoins sind wenig transparent, wenig verständlich und nicht rechtssicher und damit haben sie auch nicht die Qualität, die wir bei Währungen wie Dollar oder Euro kennen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Wir halten kurz fest: ein Banker wirft einem Open-Source-Projekt Intrasparenz vor? Und nur weil Carl-Ludwig Thiele Bitcoin nicht versteht, kann das keiner verstehen? An dieser Stelle wäre eine kritische Einordnung des Autors dringend nötig gewesen, stattdessen übernimmt er sie jedoch vollkommen unkommentiert.</p>
<p>Auch im anschließenden Kollegengespräch, dass leider nicht zum Nachhören online verfügbar ist, verpasste es Jan Rähm die tendenziöse Richtung seines Beitrags aufzufangen. Auch hier präsentierte er eher Meinungen anderer, anstatt kritisch einzuordnen und dem Hörer sie Möglichkeit zu geben, sich selbst eine Meinung zu bilden.</p>
<h6>Aus Fehlern lernen</h6>
<p>Der gesamte Bitcoin-Beitrag  fällt damit in die Kategorie <em>Meinungsmache gegen Bitcoin</em> und verdient sich eine Top-Platzierung auf der Gute-Beispiele-für-schlechten-Journalismus-Liste. Da sollte der Deutschlandfunk eigentlich nicht platziert sein wollen.</p>
<p>Nur ein gutes hat dieser Beitrag. Er bestätigt mich darin, dass es richtig und wichtig ist <a href="http://coinspondent.de">mit diesem Blog</a> ein auch für Journalisten <em>*zwinkerzwinker</em>* verständliches Bitcoin-Recherche- und Informationsangebot anzubieten.</p>
<p><strong>Mehr Informationen:</strong><br />
<a href="http://www.deutschlandfunk.de/bitcoin-digitale-waehrung-mit-schwankendem-kurs.684.de.html?dram:article_id=276363" target="_blank" rel="noopener">Digitale Währung mit schwankendem Kurs</a> &#8211; Deutschlandfunk</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Es ist eine Illusion die Banken abschaffen zu können&#8220;</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/01/23/illusion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jan 2014 08:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Kritische Fragen zum Thema Bitcoin haben die Moderatoren der Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur gestellt, kritische Antworten haben sie bekommen. Denn der Informatikprofessor Raúl Rojas, der sich schon seit den Neunzigern mit digitalen Währungen beschäftigt, zeichnet im Interview ein ziemlich ernüchterndes Bild von Bitcoins. Seiner Meinung nach hätten CyberCash und Digicash bereits in den Neunzigern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kritische Fragen zum Thema Bitcoin haben die Moderatoren der Sendung <span class="removed_link" title="https://breitband.deutschlandradiokultur.de/bitcoins-vom-exoten-zum-spekulationsobjekt/">Breitband</span> bei Deutschlandradio Kultur gestellt, kritische Antworten haben sie bekommen. Denn der Informatikprofessor <span class="removed_link" title="http://www.mi.fu-berlin.de/inf/groups/ag-ki/members/rojas_raul.html">Raúl Rojas</span>, der sich schon seit den Neunzigern mit digitalen Währungen beschäftigt, zeichnet im Interview ein ziemlich ernüchterndes Bild von Bitcoins.</p>
<p>Seiner Meinung nach hätten <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/CyberCash,_Inc." target="_blank" rel="noopener">CyberCash</a> und <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/DigiCash" target="_blank" rel="noopener">Digicash</a> bereits in den Neunzigern bessere Algorithmen und Protokolle benutzt als Bitcoin heute. Sie seien damals aber von Banken ins Leben gerufen worden, nicht von &#8222;Idealisten&#8220;. Insgesamt sieht er in Bitcoins zwar einen interessanten Ansatz, sie würden aber definitiv nicht das Zahlungsmittel der Zukunft, sondern seien längst zum Spekulationsobjekt geworden.</p>
<p>Ich persönlich finde es wichtig sich auch mit den kritischen Tönen zum Thema Bitcoin auseinanderzusetzen. Viel zu oft und gerne werden die Schattenseiten, von denen keiner behaupten kann, dass es sie nicht gebe, ja ausgeblendet.</p>
<p>Den ganzen Beitrag kann man entweder direkt hier nachhören oder auf der Seite von <span class="removed_link" title="https://breitband.deutschlandradiokultur.de/bitcoins-vom-exoten-zum-spekulationsobjekt/">Breitband</span>.</p>
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		<title>Bezahlen mit Bitcoins &#8211; Noch sind viele Fragen offen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jan 2014 08:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[In seinem Artikel für Zeit Online geht Jan Guldner besonders kritisch auf die derzeit noch ungelösten Probleme beim Handel mit Bitcoin ein, die bisher gerne noch ausgeklammert werden: Was passiert wenn der Kunde sein Rückgaberecht in Anspruch nimmt? Wie weiß man eigentlich am Currywurst-Stand, ob man in diesem Moment die Wurst in Bitcoin oder in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem Artikel für <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-01/bitcoin-kurs-handel" target="_blank" rel="noopener">Zeit Online</a> geht Jan Guldner besonders kritisch auf die derzeit noch ungelösten Probleme beim Handel mit Bitcoin ein, die bisher gerne noch ausgeklammert werden: Was passiert wenn der Kunde sein Rückgaberecht in Anspruch nimmt? Wie weiß man eigentlich am Currywurst-Stand, ob man in diesem Moment die Wurst in Bitcoin oder in Euro billiger bekommt. Und warum sollte man auf die Bid-Ask-Spreads achten?</p>
<p>Fazit: Es sind noch sehr viele Fragen offen. Zeit sich Gedanken zu machen!</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Links:<br />
</span><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2014-01/bitcoin-kurs-handel" target="_blank" rel="noopener">Die Bitcoin-Fallen</a> &#8211; Zeit Online<br />
<a href="http://www.blicklog.com/2013/12/10/transaktionskosten-bei-bitcoin-durch-den-bid-ask-spread/" target="_blank" rel="noopener">Transaktionskosten bei Bitcoin durch Bid-Ask-Spread und<br />
Markttiefe</a> &#8211; Blick Log</p>
]]></content:encoded>
					
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