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	<title>Kryptografie &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Kryptografie &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Digitales Bezahlen #16 &#8211; Der Bitcoin-Podcast</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des #DigitalesBezahlen-Podcasts, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio detektor.fm produziere. Abonnieren kann man den Podcast hier. Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es auf der zugehörigen Podcast-Seite. Hollywoodfilm oder private Daten? Weil man das bei einer guten Verschlüsselung von außen nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #808080;">Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#DigitalesBezahlen</em>-Podcasts</a>, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio <a style="color: #808080;" href="http://detektor.fm/" target="_blank" rel="noopener"><em>detektor.fm</em></a> produziere. Abonnieren kann man den Podcast <a style="color: #808080;" href="http://coinspondent.de/feed/podcast/" target="_blank" rel="noopener">hier.</a> Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es <a style="color: #808080;" title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/" target="_blank" rel="noopener">auf der zugehörigen Podcast-Seite</a>.</span></p>
<p>Hollywoodfilm oder private Daten? Weil man das bei einer guten Verschlüsselung von außen nicht erkennen kann, hat <em>PayPal</em> auf Druck aus Hollywood und der US-Regierung dem neuseeländischen <em>Cloud Storage</em> Anbieter <em>Mega</em> alle Zugänge gekappt. Zuvor hatte der amerikanische Zahlungsdienstleister versichert, dass das Angebot von <em>Mega</em> vollkommen legal sei. Skurril, aber kein Einzelfall. Auch <em>Wikileaks</em> sollte so einst mundtot gemacht werden. Erfolglos, dank Bitcoin.</p>
<p>[powerpress]</p>
<p>Nach dem Klick noch mehr Infos und die zugehörigen Links.</p>
<p><span id="more-5207"></span></p>
<h6>Am längeren Geld-Hebel</h6>
<p>&#8222;Demokratie ist gut, solange alle machen, was ich will.&#8220; Nach dieser Weisheit, so wirkt es, agieren einige Entscheidungträger in den USA. Anders ist die willkürliche Entscheidung den neuseeländischen Cloud-Speicherdienst <em>Mega</em> über indirekte Finanzsanktionen abstrafen zu wollen, kaum zu erklären. Nur weil das Unternehmen die Daten der Nutzer so gut verschlüssele, dass es selbst keinen Zugriff darauf hat, habe <em>PayPal</em> die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung aufgekündigt, <span class="removed_link" title="https://mega.co.nz/#blog_33">schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag</span>.</p>
<p>Wobei <em>PayPal</em> in diesem Zusammenhang nur als verlängerter Arm der US-Filmindustrie diene. Weil dieser das Angebot von <em>Mega</em> missfalle, habe sie ihre politischen Beziehungen spielen lassen, Druck auf <em>Visa</em> und <em>MasterCard</em> ausgeübt, die diesen wiederum an <em>PayPal</em> weitergegeben hätten, das letztlich handeln musste, obwohl es das Geschäftsmodell von <em>Mega</em> als legal bestätigte.</p>
<p>Dieses Beispiel zeigt, welche Gefahren drohen, wenn Geld und Macht zu eng miteinander verknüpft sind. Die große Bedeutung amerikanische Finanzdienstleister für weltweite Zahlungsabwicklungen ist problematisch und die geballte Kraft regionaler politischer Macht und globaler Kapitalkontrolle kann mit Leichtigkeit Rechtsstaatlichkeit umgehen und demokratische Grundrechte aushöhlen. Nicht nur im eigenen Land, sondern in jedem Land der Welt.</p>
<h6>Geld ist kein staatliches Monopol mehr</h6>
<p>Schon einmal haben die USA versucht einen Internet-Dienstleister mittels geballter Finanzsanktionen zur Aufgabe zu zwingen. Als <em>Wikileaks</em> 2012 geheime Dokumente ins Netz stellte, wurden Konten eingefroren, Kreditkarten-Unternehmen sperrten ihre Zugänge und Online-Zahlungen waren nahezu unmöglich. Dass <em>Wikileaks</em> unter diesem geballten Druck finanziell nicht zusammenbrach,<a href="http://www.coindesk.com/assange-bitcoin-wikileaks-helped-keep-alive/" target="_blank" rel="noopener"> ist auch einer alternativen Bezahloption zu verdanken: Bitcoin.</a> Nicht zensierbar und von keinem Staat der Welt manipulierbar, hat Bitcoin damals das Fortbestehen von <em>Wikileaks</em> und die Offenlegung weiterer Skandale ermöglicht.</p>
<p>Damals steckte Bitcoin jedoch selbst noch in den Kinderschuhen. Heute ist es eine verbreitetere und bedeutendere Alternative zu PayPal und den verhängten Online-Finanzsanktionen. Und auch <em>Mega</em>-Gründer Kim Dotcom weiß das, wie dieser Tweet zeigt, sehr gut.</p>
<p><em>Bild:<span class="removed_link" title="https://www.flickr.com/photos/zhannamark/6856951973">&#8222;</span><span id="yui_3_16_0_1_1425303197962_1645" class=" meta-field photo-title "><span class="removed_link" title="https://www.flickr.com/photos/zhannamark/6856951973">cryptography&#8220;</span> von Flickr-User Janette Mark (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</span></em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Die Geschichte des E-money</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/02/11/die-geschichte-des-e-money/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2014 08:13:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kryptografie]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Businessweek ist ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel The Future of Money. E-cash could transform the world&#8217;s financial life erschienen, der sich mit den Möglichkeiten, Pros und Contras von digitalem Geld in einer zunehmend digitalen Welt auseinandersetzt. Hier ein Snippet: &#8222;E-cash is digital money that moves through a multiplicity of networks instead of [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Businessweek ist ein sehr lesenswerter Artikel mit dem Titel <span class="removed_link" title="http://www.businessweek.com/1995/24/b3428001.htm">The Future of Money. E-cash could transform the world&#8217;s financial life</span> erschienen, der sich mit den Möglichkeiten, Pros und Contras von digitalem Geld in einer zunehmend digitalen Welt auseinandersetzt. Hier ein Snippet:</p>
<blockquote><p>&#8222;E-cash is digital money that moves through a multiplicity of networks instead of the current bank system. [&#8230;] It is the ultimate, and inevitable, currency for the wired world. Competition is intense, producing rapid innovations. Using money downloaded to your PC or a palm-size electronic &#8220;wallet,&#8220; you&#8217;ll be able to zap money to merchants on the Net &#8211; or buy a newspaper faster than you can grab a greenback. If you&#8217;re a business owner, you can bypass banks and move E-cash directly to customers and suppliers. The advantages: convenience, speed, cost savings. The technology is complex, but to the user, E-cash is as easy as pushing a button.&#8220;</p></blockquote>
<p>Kaum zu glauben, dass dieser Text schon über 18 Jahre alt ist. Im Dezember 1995, als er schien, war Microsoft unter Bill Gates noch der große digitale <a href="http://www.jugendwort.de/" target="_blank" rel="noopener">Babo</a> und hatte sogar selbst eigene digitalen Bezahlsysteme für seine 70 Millionen Windows-Nutzer in der Planung.</p>
<h6>Geduldig wartende Visionen</h6>
<p>Erstaunt haben mich beim Lesen dieses Artikels neben der historischen Perspektive aber vor allem zwei Dinge. Zum einen bin ich beeindruckt wie weit damals &#8211; im gefühlten digitalen Steinzeitalter* &#8211; bereits die Planungen, Ideen und Entwicklungen für digitales Geld waren. Egal ob als <em>DigiCash</em>, <em>E-money</em>, <em>CyberCash</em> oder <em>Mondex money. </em></p>
<p>Noch erstaunter bin ich jedoch darüber wie ruhig es scheinbar anschließend wieder um all diese E-money-Visionen geworden ist. Verglichen mit dem technischen Fortschritt in den Bereichen <em>Website-Blog-Social Media-Mobile </em>oder <em>Festnetz-Handy-Smartphone-Tablet </em>wirkt es als wären Zeit und Entwicklungsstand im Bereich E-money nahezu stehen geblieben. Das ist natürlich übertrieben, denn ein Prinzip wie Bitcoin zaubert man ja auch nicht einfach so mal eben aus dem Hut. Aber allein die Pro- und Contra-Aufzählung am Ende des Artikels, zeigt, wie nah wir in manchen Punkten noch heute dem Stand von vor 18 Jahren sind.</p>
<blockquote><p>THE GOOD<br />
E-cash is more convenient and flexible than traditional money. It can be used by consumers and businesses, and for everything from buying wares on the Internet to lending a pal five bucks.</p>
<p>Banks that issue E-cash could find it much cheaper than handling checks and the paper records that accompany traditional money.</p>
<p>Consumers doing business on the Internet will find some forms of electronic money afford much greater privacy than using ordinary credit cards.</p>
<p>THE BAD<br />
Uncontrolled growth of E-cash systems could undermine bank- and government-controlled money systems, giving rise to a confusing and inefficient Babel of competing systems.</p>
<p>E-cash may be less secure than bank money: Money stored on a PC could be lost forever if the system crashes.</p>
<p>E-cash could foster a have and have-not society: Those with PCs would have ready access to the stuff, while those without, many of them low-income consumers, would not.</p>
<p>AND THE UGLY<br />
Money laundering and tax evasion could proliferate in stateless E-money systems as criminals use untraceable cyberdollars to hide assets offshore.</p>
<p>Counterfeiters could create their own personal mints of E-cash that would be indistinguishable from real money.</p>
<p>If computer hackers or other criminals were to break into E-cash systems, they could instantaneously filch the electronic wealth of thousands or even millions of innocent consumers.</p>
<p>&#8222;The genie&#8217;s out of the bottle. The Internet doesn&#8217;t have an off switch. And no amount of wishing by regulators will change that.&#8220;</p></blockquote>
<p>Pessimisten könnten nun behaupten, das belege, dass auch Bitcoin keine Zukunft hat. Optimisten würden wahrscheinlich argumentieren, dass es vielleicht erst in den vergangenen Jahren erst das nötige Umfeld entstehen musste &#8211; Wirtschaftskrise plus technische Innovationen plus hochgradig vernetzte und digital durchdrungene Gesellschaft &#8211; damit eine theoretische E-money-Idee auch realistische Chancen hat sich in der Praxis zu etablieren.</p>
<p>Was jedoch zweifelsfrei unstrittig ist: die in dem Artikel gestellte Frage nach der Zukunft des Geldes auch nach 18 Jahren noch spannend.</p>
<p><em>*1995 wurde die DVD als Speichermedium vorgestellt</em></p>
<p><span class="removed_link" title="http://www.businessweek.com/1995/24/b3428001.htm">The Future of Money. E-cash could transform the world&#8217;s financial life</span> &#8211; Businessweek</p>
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