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	<title>Ledger &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Ledger &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Größer, bunter, teurer &#8230; besser? &#8211; Trezor Model T</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 16:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hard- und Software]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware Wallets]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange Zeit galt der Trezor als DIE Hardware-Wallet schlechthin und wer sich bequem und mit einem Mindestmaß an Nerdigkeit der Sicherheit der eigenen Bitcoins versichern wollte, der besaß einen. Oder auch gleich mehrere. Doch entwickelt sich das Crypto-Universum schnell und obwohl es auch Jahre später nichts am Trezor und dem Service der dahinter stehenden Firma Satoshi Labs [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit galt der <em>Trezor </em>als <em>DIE</em> Hardware-Wallet schlechthin und wer sich <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bequem und mit einem Mindestmaß an Nerdigkeit</a> der Sicherheit der eigenen Bitcoins versichern wollte, der besaß einen. Oder auch gleich mehrere.</p>
<figure id="attachment_9142" aria-describedby="caption-attachment-9142" style="width: 475px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-9142 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1.png" alt="Bitcoin trezor hardware wallet test (8)" width="475" height="317" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Bitcoin-trezor-hardware-wallet-test-8-1-300x200.png 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9142" class="wp-caption-text">Der originale Trezor: handlich, klein, leicht, praktisch und beliebt.</figcaption></figure>
<p>Doch entwickelt sich das Crypto-Universum schnell und obwohl es auch Jahre später nichts am <em>Trezor</em> und dem Service der dahinter stehenden Firma <a href="https://satoshilabs.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Satoshi Labs</em></a> auszusetzen gibt, ist die <em>Hardware Wallet</em> made in Prag etwas aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerutscht.</p>
<h6>Trezor vs. Nano S &#8211; Satoshi Labs vs. Ledger</h6>
<p>Nicht zuletzt, weil der französische Konkurrent <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Ledger</em></a> bei ähnlich gutem Service mit seinem <a href="http://coinspondent.de/2016/09/03/ledger-nano-s-die-hardware-wallet-fuer-bitcoin-und-ethereum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">handlicheren, weniger nerdigen und vor allem ein gutes Stück billigerem <em>Legder</em> <em>Nano S</em> </a>ebenfalls bald auf den Markt drängte und sich einen ordentlichen Anteil des selbigen sicherte. Immerhin wurde der <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Ledger Nano S</em></a> allein vergangenes Jahr durch den Kursboom nicht nur, wie ursprünglich von <em>Ledger</em> erwartet, rund 60.000 Mal verkauft, <a href="https://epicenter.tv/episode/241/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sondern insgesamt rund eine Million Geräte</a>.</p>
<p>Angesichts dieser Zahlen ist es nur konsequent, dass sich <em>Satoshi Labs</em> mit dem <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor T</em></a> nun mit einer moderneren und erweiterten Version des jetzt <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor One</em></a> genannten Vorgängermodells zurückmeldet.</p>
<p>Doch bleibt fraglich, inwieweit dieser tatsächlich Marktanteile von <em>Ledger</em> wird abtrotzen können. Zwar strotzt der <em>Trezor T</em> vor allem im Vergleich zum eigenen Vorgängermodell vor Komparativen &#8211; größer, schwerer, bunter und auch ein kleines bisschen sicherer &#8211; doch muss man nicht alle dieser Attribute zwingend positiv bewerten, zumal der <em>Trezor T</em> eben auch teurer als sein Vorgängermodell ist, das ja selbst wiederum bereits teurer als der <em>Nano S</em> ist.</p>

<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-1/"><img decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 2"></a>
<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-2/"><img decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-2-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 3"></a>
<a href="https://coinspondent.de/trezor-t-3/"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3.jpg" class="attachment-full size-full" alt="Trezor T 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-3-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 4"></a>

<p>Trotzdem könnte der<em> Trezor T</em> seinen Platz auf dem Hardware Wallet Markt finden. Denn schlecht ist er keineswegs und es gibt einen nicht unerheblichen konzeptionellen Faktor, in dem sich die <em>Trezor</em>-Modelle von denen aus dem Hause <em>Ledger</em> unterscheiden: das Sicherheitskonzept. Denn Sicherheit können zwar beide Unternehmen grundsätzlich gewährleisten, doch darin, <em>wie</em> sie diese Sicherheit erreichen, unterscheiden sie sich grundsätzlich.</p>
<p><span id="more-12551"></span></p>
<h6>Offen oder verschleiert? Zwei verschiedene Sicherheitskonzepte</h6>
<p>Während <em>Ledger</em> nämlich konsequent auf einen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Security_through_obscurity" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Security by obscurity</em>-Ansatz</a> setzt, bei dem die sensiblen Daten innerhalb der <em>Hardware Wallet</em> durch ein zertifiziertes <em>Secure Element</em> abgesichert werden und man als Nutzer letztlich sowohl <em>Ledger</em> als auch dem Hersteller/Zertifizierer des verbauten <em>Secure Element</em> vertrauen muss, verfolgt man bei <em>Satoshi Labs</em> konsequent einen Open Source-Ansatz und setzt auf die Zusammenarbeit mit der Community. Denn das Innenleben des <em>Trezors</em> und der Code, der es steuert, sind seit jeher offen und frei zugänglich.</p>
<p style="text-align: left;">Dadurch kann sich (zumindest theoretisch) jeder selbst von der Sicherheits-Architektur dieser <em>Hardware Wallet</em> überzeugen. Allerdings haben es so auch Copy-Cat-Konkurrenten oder potentielle Angreifer leichter. Dass der <em>Trezor</em> in beiden Ausführungen dennoch als vor Angriffen sicher gilt, liegt nun an der jahrelangen guten Zusammenarbeite zwischen <em>Satoshi Labs</em> mit der Community. Gemeinsam haben beide in den vergangenen vier Jahren nämlich <a href="https://trezor.io/security/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">fünf potentielle Schwachstellen geschlossen </a>bevor sie effektiv ausgenutzt werden konnten.</p>
<p>Die unterschiedliche Herangehensweise beider Firmen in puncto Sicherheitskonzept ist dabei übrigens in der Historie begründet. Während <em>Satoshi Labs</em> aus der in Prag stark vertretenen Hackerszene gegründet wurde und dem Open Source-Ansatz stark verbunden ist, ist <em>Ledger</em> gezielt im Hinblick auf potentielle Businesscases entstanden. Die Entscheidung für ein verbautes <em>Secure Element</em> ist nämlich insofern strategisch, als dass institutionelle Investoren, die ihre Krypo-Portfolios absichern wollen, dieses vielfach eben nur mit zertifizierbarer Hardware umsetzen können bzw. dürfen.</p>
<figure id="attachment_12569" aria-describedby="caption-attachment-12569" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12569 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11.jpg" alt="Trezor T 11" width="474" height="262" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/04/Trezor-T-11-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12569" class="wp-caption-text">Würde man bei Ledger wohl als nicht ausreichend sicher kritisieren: Holgramm-Sticker über dem USB-Port</figcaption></figure>
<p>Welches Sicherheitskonzept nun unterm Strich besser ist, lässt sich schlussendlich nicht so einfach sagen. Keines der beiden Sicherheitskonzepte &#8211; <em>Security by obscurity</em> von <em>Ledger</em> oder der konsequente <em>Open Source</em>-Ansatz von <em>Trezor</em> &#8211; kann grundsätzlich als dem anderen überlegen bezeichnet werden. Beide funktionieren (zumindest bisher) sehr gut, was aber eben auch auf der in beiden Fällen ausgezeichneten und stets auf Aktualität und Nutzerfreundlichkeit ausgerichteten Software zur Verwaltung der Hardware-Wallets beruht.</p>
<p>Sowohl <em>Ledger</em> als auch <em>Satoshi Labs</em> haben schnell auf die <em>Bitcoin Cash-Fork</em> vor gute einem Jahr reagiert und zügig erfreulich nutzerfreundliche Splitting-Tools zum sicheren Verwalten beider Coins bereit gestellt. Auch haben beide gerade erst ihre Wallet-Verwaltungssoftware rundum erneuert.</p>
<p>Letztlich ist es daher eine individuelle Entscheidung jeden Nutzers, welchem Konzept er mehr vertraut.</p>
<h6>Inwieweit ist der Trezor T dem Trezor One überlegen?</h6>
<p>Bleibt die Frage, wenn man sich grundsätzlich für einen <em>Trezor</em> entscheidet, welches der beiden Modelle es sein soll. Lohnt sich das teurere, moderne Gerät oder tut es auch der &#8222;alte&#8220;?  Immerhin liegt der <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor Model T</em> mit 149 Euro</a> deutlich über dem <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Trezor One</em> mit 89 Euro</a>.</p>
<h6>Größer!</h6>
<p>Zunächst einmal ist der neue <em>Trezor Model T</em> im Vergleich zum <em>Trezor One</em> in allen Dimensionen gewachsen. Er ist 4 mm länger, 9 mm breiter, 4 mm dicker und 4 Gramm schwerer. Da diese Werte im Verhältnis durchaus bis zu 25 Prozent Zuwachs ausmachen, wirkt sich das auf die Handlichkeit spürbar aus. Als <em>Hardware Wallet</em> für den Schlüsselbund eignet sich der <em>Trezor Model T</em> jedenfalls nicht mehr so gut wie der Vorgänger. Die entsprechende Öse wurde daher auch gleich weggelassen.</p>
<h6>Magnetischer!</h6>
<p>Dass der neue <em>Trezor Model T</em> wohl ohnehin eher für den Heimgebrauch konzipiert ist, zeigt dafür ein anderes durchaus praktisches Feature. Zusammen mit der <em>Hardware Wallet</em> bekommt man nämlich ein selbstklebendes magnetisches Grundplättchen. Dieses Plättchen kann man nun hinter einen Schrank, unter eine Schublade oder wohin man will kleben und den <em>Trezor Model T</em>, der magnetisch sehr gut darauf hält, so vor (auch zufälligem) unerwünschtem Zugriff schützen.</p>
<figure id="attachment_12940" aria-describedby="caption-attachment-12940" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12940 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t.jpg" alt="trezor t" width="474" height="378" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/trezor-t-300x239.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12940" class="wp-caption-text">Nettes Feature: ein magnetische Plättchen um den Trezor Model T geschickt zu verstecken</figcaption></figure>
<h6>Bunter!</h6>
<p>Nötig wurde die Vergrößerungen des Geräts vor allem durch den Einbau eines farbigen Touchscreens, der die Bedienung am Gerät deutlich vereinfacht. Während die Verwaltung des<em> Trezor One</em> noch größtenteils über den Computer läuft und das kleine Gerätedisplay hauptsächlich zur Verifizierung und zusätzlichen Absicherung diente, ist dies nun umgedreht.</p>
<h6>Sicherer!</h6>
<p>So findet beispielsweise die PIN-Eingabe zur Entsperrung beim <em>Trezor Model T</em> direkt am Gerät statt. Das ist komfortabler und auch sicherer, büßt im Vergleich zum Vorgängermodell aber <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/">an nerdigem Charme und Geheimniskrämerei ein</a>.</p>
<figure id="attachment_12956" aria-describedby="caption-attachment-12956" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12956 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14.jpg" alt="Trezor Model T PIN" width="474" height="347" title="Größer, bunter, teurer ... besser? - Trezor Model T 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Trezor-T-14-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12956" class="wp-caption-text">Der neue Touchscreen ist edel und praktisch zugleich. Hat aber seinen Preis.</figcaption></figure>
<h6>Moderner?</h6>
<p>Was die Unterstützung für Altcoins und Token angeht, ist der <em>Trezor Model T</em> dem kleineren <em>Trezor One</em> bislang allerdings (noch) nicht wirklich überlegen. Beide Varianten unterstützen <a href="https://trezor.io/coins/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">laut Website</a> bislang mehr als 600 Coins und Token (wer die alle braucht, steht jedoch auf einem anderen Blatt Papier), wobei es schon verwunderlich ist, dass der ältere <em>Trezor One</em> mit <em>Decred</em> und dem <em>Groestlcoin</em> zwei Altcoins/Token unterstützt, die der neuere <em>Trezor Model T</em> bislang offensichtlich nicht verwalten kann.</p>
<p>Immerhin: <em>Monero</em> kann der <em>Trezor Model T</em> zwar noch nicht verwalten, aber immerhin soll das bald kommen. Wer hingegen nur einen <em>Trezor One</em> besitzt, wird für die anonymere Kryptowährung auf das neuere Modell upgraden müssen.</p>
<h6>Fazit: &#8222;Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust&#8220;</h6>
<p>Der neue <em>Trezor Model T</em> ist unterm Strich ein spürbar ambivalentes Produkt, das dementsprechend schwierig einzuordnen ist und <em>Satoshi Labs</em> wagt mit dieser neuen <em>Hardware Wallet</em> einen herausfordernden Spagat.</p>
<p>Auf der einen Seite die eigene Historie basierend auf Hacker-Mentalität, Nerdigkeit, Open Source- und Community-Grundsätzen und darauf basierend eine Marktnische, die eigentlich schon mit dem <em>Trezor One</em> recht gut bedient ist. Auf der anderen Seite der sehr viel größere und von <em>Ledger</em> bereits gut adressierte Markt der Nicht-Nerds, der einfachen Anwender und der Krypto-Neulinge, die sich um Code und Sicherheitsdetails nicht scheren, sondern bei einer <em>Hardware Wallet</em> auf Verständlichkeit, Bedienkomfort und den Preis achten.</p>
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<p>Inwieweit sich der <em>Trezor Model T</em> in diesem Spannungsfeld behaupten kann, wird sich erst noch zeigen müssen. Vom Leistungsumfang ist er bislang noch nicht viel besser als der eigene Vorgänger, aber ein gutes Stück teurer. Selbiges gilt auch für den <em>Ledger Nano S</em>, der ein Drittel weniger kostet. Insbesondere wenn sich die Käufer nicht um das Sicherheitskonzept kümmern, könnte die französische <em>Hardware Wallet</em> hier auf Grund des deutlich niedrigeren Preises weiter die Nase vorn behalten.</p>
<p>Dennoch: Für Krypto-Enthusiasten, die nicht primär auf den Preis achten, sondern an einer vertrauenswürdigen, gut gemachten und zukunftstauglichen <em>Hardware Wallet</em> mit passendem moralisch-ideologischem Background interessiert sind, könnte der <em>Trezor Model T</em> ein sinnvolle Alternative sein.</p>
<p><strong>Der <em>Trezor Model T</em>  (149 Euro zzgl. MwSt) und der <em>Trezor One</em> (89 Euro zzgl. MwSt) sind <a href="https://shop.trezor.io?a=f70bb6331c14" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online direkt bei <em>Satoshi Labs</em> erhältlich</a>. </strong></p>
<p><strong>Der <em>Nano S</em> (99,99 Euro inkl. MwSt) ist <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener noreferrer">online direkt bei <em>Ledger</em> erhältlich.</a> </strong></p>
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		<title>Ledger Nano S &#8211; Die Hardware-Wallet für Bitcoin und Ethereum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2016 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[!!! Achtung &#8211; Diese Review ist nur noch aus Archivgründen online. Bitte kauft keine Geräte der Firma Ledger. Das Unternehmen war nicht in der Lage, die privaten Daten seiner Kunden sicher zu speichern oder mit dem Datenleck im Sinne der Kunden vernünftig umzugehen. Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass Ledger in der Lage [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #ff0000;">!!! Achtung &#8211; Diese Review ist nur noch aus Archivgründen online. Bitte kauft keine Geräte der Firma Ledger. Das Unternehmen war nicht in der Lage, die privaten Daten seiner Kunden sicher zu speichern oder mit dem Datenleck im Sinne der Kunden vernünftig umzugehen.</span></strong><strong><span style="color: #ff0000;"> Es kann daher nicht davon ausgegangen werden, dass Ledger in der Lage ist, digitale Werte sicher aufzubewahren !!! </span> </strong></p>
<p>Ich experimentiere seit ein paar Tagen mit dem<em> <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener">Ledger Nano S</a></em>, der neuen Hardware-Wallet aus der <a href="https://www.ledgerwallet.com/products" target="_blank" rel="noopener"><em>Ledger</em>-Produktfamilie</a> des gleichnamigen Anbieters aus Paris. Und abgesehen von wenigen Minuspunkten bin ich angenehm begeistert.</p>
<p>Denn mit dem kompakteren Design, einer guten Verarbeitung, durchdachten Funktionen und einem deutlich günstigeren Preis ist der <em>Ledger Nano S</em> ein würdiger Herausforderer für den <em><a href="https://bitcointrezor.com/" target="_blank" rel="noopener">Trezor</a> &#8211;</em> den amtierenden Hardware-Wallet-Platzhirsch. Nicht zuletzt, weil sich damit nicht nur Bitcoins, sondern auch Ether sicher aufbewahren lassen.</p>
<p><span id="more-10367"></span></p>
<h6>Unboxing &#8211; der Ledger Nano S ausgepackt</h6>
<p>Nach einem kurzen, sehr freundlichen Kontakt mit dem <em>Ledger</em>-Support hatte ich mein Testgerät wenige Tage später in der Post. Leider ließ sich, <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener">wie auch schon beim<em> Trezor</em> bemängelt</a>, durch den Absender auf den Inhalt des Luftpolsterumschlags schließen.</p>
<p>Das ist ein klarer Minuspunkt, denn auch wenn Kryptowährungen und Hardware-Wallets noch ein Nischenthema sind, wäre mehr Diskretion hier angebracht. Die Post- und Paketdienste arbeiten zwar in den meisten Fällen zuverlässig. Wer seinen Kunden jedoch ermöglichen will, größere Summen sicher und mit ruhigem Gewissen zu verwahren, muss hier nachbessern. Denn als Kunde möchte ich die größtmögliche Gewissheit, dass meine Hardware-Wallet nicht zwischenzeitlich von jemandem manipuliert wurde. Immerhin leben wir in einer Welt, in der man auch kein Bargeld mit der Post verschicken sollte.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-3.png"></a> Kompakt verpackt und eingeschweißt: Der Ledger Nano S
<h6>Die Unsicherheit eines wiederverwendbaren &#8222;Siegels&#8220;</h6>
<p><em>(Update: Siehe zu diesem Absatz auch den unten stehenden Kommentar von Eric Larchevêque, CEO von Ledger)</em></p>
<p>Was die mangelnde Diskretion leider zusätzlich verschlechtert: Der <em>Ledger Nano S</em> kommt in einer verschweißten Verpackung, die zwar mit einem Sicherheits-Aufkleber &#8222;versiegelt&#8220; ist. Allerdings ist der Sinn dieses Siegels fragwürdig. Ich habe innerhalb weniger Sekunden den Sticker spurlos ablösen und unbeschadet auf der gegenüberliegenden Seite wieder anbringen können. Für den Käufer lässt sich also nicht nachvollziehen, ob die Verpackung des <em>Ledger Nano S</em> zwischenzeitlich geöffnet wurde.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-2.png"></a> Der vermeintliche &#8222;Siegel&#8220;-Aufkleber im Originalzustand auf der einen &#8230;
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-1.png"></a> &#8230; und wenige Sekunden später auf der anderen Seite.
<p>Dieses vermeintliche &#8222;Siegel&#8220; ist daher ein großer Kritikpunkt. Denn es gaukelt dem Nutzer eine Sicherheit vor, die nicht gewährleistet ist. Entweder lässt man den Aufkleber ganz weg, oder besser: man nimmt wie beim <em>Trezor</em> ein echtes Siegel, <a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener">das sich im Test nicht ablösen ließ</a>, ohne das Siegel und die Verpackung zu beschädigen.</p>
<h6>Das Lob nach der Schelte</h6>
<p>Lässt man das anfängliche Diskretions- und Vertrauensproblem jedoch hinter sich &#8211; hier muss letztlich jeder selbst entscheiden, für wie relevant er das hält &#8211; zeigen sich bald die Stärken der äußerst handlichen Hardware-Wallet im USB-Stick-Format.  Denn schon nach wenigen Minuten ist das Gerät einsatzbereit.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-unboxing.png"></a> USB-Kabel, Recovery-Seed-Karte, Kurzanleitung, Befestigungsvarianten &#8211; alles, was man für den Ledger Nano S braucht.
<p>Einmal mit dem Rechner verbunden, muss eine PIN gesetzt und der für Wallets mittlerweile obligatorische Master-Seed notiert werden &#8211; also eine Abfolge zufälliger Wörter, aus denen sich im Fall der Fälle (Diebstahl, Verlust, technisches Versagen etc.) die Wallet komplett wiederherstellen lässt.</p>
<p>Diesen Seed sollte man gut aufbewahren, denn gibt man die vierstellige PIN drei Mal hintereinander falsch ein, löscht sich das Gerät und kann nur mit Hilfe des Master-Seeds neu hergestellt werden.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-PIN.png"></a> Die PIN sollte man sich gut merken, nach drei falschen Versuchen löscht sich das Gerät selbst.
<h6>Bitcoins und Ether mit dem Ledger Nano S verwalten</h6>
<p>Nach dem Setup der Hardware müssen nun noch die jeweiligen <em>Chrome-Apps</em> zur Verwaltung der gespeicherten Bitcoins bzw. Ether installiert werden. Beides ist am eigenen Rechner schnell und unkompliziert erledigt &#8211; schränkt allerdings die Nutzung auf fremden bzw. öffentlichen Computern ein.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/Ledger-Nano-S-bitcoin.png"></a> Auch am Ledger Nano S muss man die richtige Wallet auswählen. Hier: Bitcoin.
<p>Pluspunkte sind in beiden Wallets das angenehm aufgeräumte und nutzerfreundliche Design, wobei die<em><span class="removed_link" title="https://chrome.google.com/webstore/detail/ledger-wallet-bitcoin/kkdpmhnladdopljabkgpacgpliggeeaf"> Ledger Wallet Bitcoin</span></em> deutlich mehr Optionen bietet. So können bspw. mehrere Adresse angelegt und verwaltet werden. Die <em><span class="removed_link" title="https://chrome.google.com/webstore/detail/ledger-wallet-ethereum/hmlhkialjkaldndjnlcdfdphcgeadkkm">Ledger Wallet Ethereum</span> </em>ermöglicht es hingegen nur, eine einzige Adresse zu verwenden. Dafür können aber sowohl Ether (ETH) als auch Ether Classic (ETC) verwaltet werden. Hier muss man nur im Vorfeld der Verbindung aufpassen, dass man die richtige Option gewählt hat. Die Auswahl zwischen ETH und ETC versteckt sich im Startbildschirm recht dezent in der Fußzeile.</p>
<figure id="attachment_10375" aria-describedby="caption-attachment-10375" style="width: 430px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10375 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png" alt="06" width="430" height="609" title="Ledger Nano S - Die Hardware-Wallet für Bitcoin und Ethereum 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06.png 430w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/06-212x300.png 212w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10375" class="wp-caption-text">Augen auf bei der Blockchain-Wahl. Wer versehentlich die falsche Ethereum-Blockchain auswählt, sieht nicht das erwartete Guthaben.</figcaption></figure>
<h6>Einmal eingerichtet, läuft alles reibungslos</h6>
<p>Hat man sich jedoch erst einmal an die Bedienung des <em>Ledger Nano S</em> gewöhnt &#8211; was erfreulich schnell geht &#8211; ist die Bedienung sehr einfach und intuitiv. Das Menü ist auf das Nötigste beschränkt und übersichtlich gehalten. Die Bedienung mittels der zwei Knöpfe und dem gut leserlichen Display ist praktisch und funktional.</p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/04.png"></a> Die Verwaltung der Wallets erfolgt am Computer. Erst wenn eine Transaktion getätigt werden soll, muss man diese am Ledger Nano S bestätigen.
<p>Auch das Gerät an sich macht einen sehr gut verarbeiteten und robusten Eindruck, sodass der beigelegte Schlüsselring nicht nur ein nettes Gimmick ist, sondern der <em>Ledger Nano S</em> durchaus einen festen Platz am Schlüssel aushalten würde. Einziges Mobilitäts-Manko in dem Fall ist jedoch, dass man dennoch ein separates Kabel braucht, um den <em>Ledger Nano S</em> mit dem Computer zu verbinden.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/08/05.png"></a></p>
<h6>Fazit:  Der Ledger Nano S ist eine echte Alternative</h6>
<p>Nach einigen Tagen im Test bin ich vom <a href="https://www.ledger.com?r=ac4103c20c68" target="_blank" rel="noopener"><em>Ledger Nano S</em></a> wirklich sehr angetan. Die Inbetriebnahme und Handhabung ist intuitiv und einfach, das Gerät ist kompakt und robust und der Funktionsumfang ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Denn auch wenn <a href="https://blog.trezor.io/secure-two-factor-authentication-with-trezor-u2f-e940fd5a60af#.l1y0lkiu3" target="_blank" rel="noopener">beim <em>Trezor</em> ebenfalls bereits daran gearbeitet wird</a>, künftig neben Bitcoin auch Ethereum zu unterstützen, ist der<em> Ledger Nano S</em> diesbezüglich noch alternativlos. Zusammen mit dem deutlich günstigeren Preis von 69,90 Euro (<em>Trezor</em>: 99 US-Dollar) ist das ein überzeugendes Argument für alle, die eine Lösung für beide Kryptowährungen suchen.</p>
<p><strong>Link: </strong><a href="http://coinspondent.de/2015/12/01/trezor-die-bitcoin-hardware-wallet-im-test/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Trezor &#8211; Die Bitcoin Hardware-Wallet im Test</strong></a></p>
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