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	<title>Medien &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Medien &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Wie die taz mit Bitcoin Geld verdient</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2016 09:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Die taz hat vor Kurzem Bilanz ihres hauseigenen Bitcoin-Bezahlexperiments gezogen. Seit knapp zwei Jahren kann man für die Inhalte von taz.de nämlich auch mit Bitcoins bezahlen. Wobei man die Freiwilligkeit an dieser Stelle betonen muss. Niemand ist gezwungen zu bezahlen, aber es wird gebeten es doch zu tun. Mehr als 17 Bitcoins bzw. aktuell gut 11.200 [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>taz</em> hat vor Kurzem<a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2016/11/14/bitcoins-fuer-die-taz/" target="_blank" rel="noopener"> Bilanz ihres hauseigenen Bitcoin-Bezahlexperiments</a> gezogen. Seit knapp zwei Jahren kann man für die Inhalte von <em>taz.de</em> nämlich <a href="https://www.taz.de/Unterst%C3%BCtzung/!142454/" target="_blank" rel="noopener">auch mit Bitcoins bezahlen</a>. Wobei man die Freiwilligkeit an dieser Stelle betonen muss. Niemand ist gezwungen zu bezahlen, aber es wird gebeten es doch zu tun.</p>
<p>Mehr als 17 Bitcoins bzw. aktuell gut 11.200 Euro sind so in den letzten Monaten eingegangen. Das wiederum ist nicht nur unter finanziellen Aspekten beachtlich, sondern auch der damit einhergehende Bewusstseinswandel im Haus von: &#8222;<em>Diese Onliner kommen aber auch jede Woche mit einem neuen Quatsch daher.“</em> über &#8222;<em>Bitcoins werden direkt in Euro umgetauscht&#8220;</em> zu<em> &#8222;Der Chefbuchhalter wird die nächste Hardware direkt in Bitcoin bezahlen.&#8220;</em></p>
<p>Interessant wäre noch zu wissen, ob die Spendenbereitschaft gleich geblieben ist, d. h. Bitcoin andere Zahlungsoptionen kannibalisiert hat oder ob die 11.000 Euro zusätzliche Einnahmen sind, die allein durch die Bitcoin-Akzeptanz generiert wurden. Ich hake da mal nach, tippe aber stark auf letzteres. So oder so aber ein bemerkenswertes Beispiel für das noch nicht erschlossene Potential für Bitcoin in der sich weiter <a href="http://www.zeit.de/2016/44/berliner-zeitung-krise-neuanfang-jobabbau" target="_blank" rel="noopener">von Krise zu Krise schleppenden</a> Verlags-/Zeitungs-/Medienbranche.</p>
<h6>Bonus</h6>
<p>Anfang Oktober hat die <em>Sontaz</em> <a href="https://blogs.taz.de/hausblog/files/2016/11/01_10_16_HP_Sontaz_6_ffm_37-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">eine lesenswerte <em>Sachkunde</em>-Beilage zu Bitcoin</a> gemacht.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Zu viel heiße Luft. Oder: Das traurige Versagen der Bitcoin-Medien</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/09/25/zu-viel-heisse-luft-oder-das-versagen-der-bitcoin-medien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Sep 2016 13:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wollte erst nichts zu dieser PR-Aktion eines populären Mining-Anbieters schreiben, weil es eigentlich nichts dazu zu schreiben gibt. Da aber so viele andere Medien des leider noch sehr überschaubaren Bitcoin-Informations-Ökosystems so dermaßen unkritisch und plump auf diese &#8222;Meldung&#8220; reinfallen und die Aktion dadurch auf einmal eine unverdiente Öffentlichkeit bekommt, obwohl nichts, absolut nichts passiert ist, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte erst nichts zu dieser PR-Aktion eines populären Mining-Anbieters schreiben, weil es eigentlich nichts dazu zu schreiben gibt.</p>
<p>Da aber so viele andere Medien des leider noch sehr überschaubaren Bitcoin-Informations-Ökosystems so dermaßen unkritisch und plump auf diese &#8222;Meldung&#8220; reinfallen und die Aktion dadurch auf einmal eine unverdiente Öffentlichkeit bekommt, obwohl nichts, absolut nichts passiert ist, muss ich das kommentieren.</p>
<p>Denn leider handelt es sich hierbei um keinen Einzelfall, sondern ist vielmehr symptomatisch und zeigt: Um die Qualität der Bitcoin-Berichterstattung steht es schlecht. Ganz schlecht.</p>
<h6>Was ist passiert?</h6>
<p>Unter dem Titel <em><span class="removed_link" title="http://blog.genesis-mining.com/weve-sent-a-bitcoin-to-space">&#8222;We&#8217;ve sent a Bitcoin to space!&#8220;</span></em> hat <em>Genesis Mining</em> neulich einen Blogbeitrag und <a href="https://youtu.be/VnSYVo_5dXM" target="_blank" rel="noopener">dieses Video</a> veröffentlicht, das zeigen soll, wie sie angeblich die erste Peer-to-Peer-Transaktion im Weltall tätigt.</p>
<p>Nette Idee. Nur leider stimmt das hinten und vorne nicht.</p>
<p>Denn wie man bei Minute 3:00 sehr gut sehen kann, ist auf der Rückseite des an einem Wetterballon hochgeschickten 3-D-Bitcoins letztlich einfach nur eine Bitcoin-Adresse aufgeklebt. Nichts weiter. Am Boden findet dann wiederum eine Transaktion statt, bei der an die <a href="https://blockchain.info/address/1MoonKQMvcajtaZB14Qfr8vCv9dr6Q8WEW" target="_blank" rel="noopener">entsprechende Adresse</a> einen Bitcoin gesendet wird.</p>
<h6>Der Bitcoin hat die Erde niemals verlassen</h6>
<p>Warum dieser Bitcoin nun allerdings <em>&#8222;to space&#8220;</em> transferiert worden sein soll, bleibt das große Geheimnis. Denn außer einem Plaste-Bitcoin mit einer Bitcoin-Adresse hat <em>Genesis-Mining</em> nur ganz viel heiße Luft in den Himmel steigen lassen (und ins All schon gar nicht, weil Wetterballons nicht annähernd <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Homosph%C3%A4re_und_Heterosph%C3%A4re" target="_blank" rel="noopener">die Homosphäre</a> verlassen können).</p>
<p>Was dagegen tatsächlich passiert ist: Irgendjemand hat auf der Erde via QR-Code auf <em>blockchain.info</em> eine Bitcoin-Transaktion vorgenommen und diese Transaktion wurde anschließend vom Bitcoin-Netzwerk verarbeitet, das ebenfalls auf der Erde stationiert ist.</p>
<p>Dass eine Kopie der verwendeten Adresse irgendwo da oben in 20-30 km Höhe rumschwirrte, ist zwar nett, aber letztlich für das Bitcoin-Netzwerk komplett irrelevant. Denn die besagte Transaktion hat die Erde niemals verlassen.</p>
<p>Das, was <em>Genesis-Mining</em> dort im Video zeigt, ist letztlich also eine ganz normale, standardmäßige Bitcoin-Transaktion, wie sie <a href="https://blockchain.info/de/charts/n-transactions-total" target="_blank" rel="noopener">jeden Tag hunderttausende Mal</a> stattfindet. Oder anders gesagt: Der Nachrichtenwert ist gleich Null.</p>
<h6>Wie die &#8222;Bitcoin-Medien&#8220; das Thema aufgreifen</h6>
<p>Das hindert die Bitcoin-&#8222;Medien&#8220; leider nicht daran, diese heiße Luft ungeprüft aufzusaugen, unkritische Interviews zu führen und zu klickträchtigen Schlagzeilen zu verarbeiten. Hier eine Auswahl.</p>
<ul>
<li><strong>Bitcoin Magazine:</strong><em> </em><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/toward-the-moon-genesis-mining-sends-the-first-bitcoin-into-space-1474394567">Toward the Moon: Genesis Mining Sends the First Bitcoin Into Space</span></li>
<li><strong>Nasdaq.com: </strong><span class="removed_link" title="http://www.nasdaq.com/article/toward-the-moon-genesis-mining-sends-the-first-bitcoin-into-space-cm682203">Toward the Moon: Genesis Mining Sends the First Bitcoin Into Space</span></li>
<li><strong>Cointelegraph:<em> </em></strong><a href="http://coinalert.eu/20160917010450-Bitcoin+Above+All-+First+P2P+Transaction+in+Space.html" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin Above All: First P2P Transaction in Space</a></li>
<li><strong>Hacked.com:</strong> <span class="removed_link" title="https://hacked.com/genesis-mining-conducts-first-bitcoin-transaction-in-space/">ICYMI, Bitcoins Were Successfully Sent to Space</span></li>
<li><strong>NewsBTC: </strong><a href="http://www.newsbtc.com/2016/09/18/bitcoin-space-genesis-mining-virgin/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and Space: Genesis Mining Sends Bitcoin to Space</a></li>
<li><strong>BTC Echo:</strong> <span class="removed_link" title="https://www.btc-echo.de/erste-bitcoin-transaktion-ins-weltall/">Bitcoin to the Moon: Erste Transaktion ins Weltall</span></li>
<li>usw. usf.</li>
</ul>
<p>Wenn fünf Minuten Recherche (inkl. das Promovideo bis Minute 3:00 zu schauen) reichen um die Inhaltsleere dieser PR-Aktion zu erkennen, ist obige Auswahl allein schon unter journalistischen Gesichtspunkten beschämend. Aber nicht nur das. Bei solch einer schlechten und unkritischen Berichterstattung darf sich niemand beklagen, dass Bitcoin die breite Bevölkerung nicht erreicht. Wie soll das denn gelingen, wenn man als Ottonormal-Leser so hinters Licht geführt wird und jeder Mist zu einer vermeintlichen &#8222;Nachricht&#8220; aufgebauscht wird, solange das Wort Bitcoin darin vorkommt?</p>
<h6>Genesis-Mining: Nichts geleistet und trotzdem das Ziel erreicht</h6>
<p>Ungeachtet dessen hat die Aktion aber einen klaren Gewinner: <em>Genesis-Mining</em>. Die haben ihr Ziel erreicht, mit einem Plaste-Bitcoin und ganz viel heißer Luft ein enormes Maß an Aufmerksamkeit zu erreichen. Chapeau dafür!</p>
<p>Nächstes Mal schickt aber bitte wirklich einen Bitcoin ins All. Zum Beispiel, indem ihr nicht die Adresse bzw. den <em>Public Key</em> an euren Plaste-Bitcoin klebt, sondern den <em>Private Key</em>. Auch dann müsste man zwar beide Augen zudrücken, weil der Bitcoin trotzdem nicht mitfliegt, sondern in der Blockchain am Boden verwaltet wird. Der glückliche Finder würde sich aber freuen.</p>
<h6></h6>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Craigtoshi Wrightamoto die Medien narrte</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/05/11/wie-craigtoschi-wrightamoto-die-medien-narrte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 08:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
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					<description><![CDATA[Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Drei namhafte Medien (BBC, The Economist und GQ (sic!) vermeldeten vergangene Woche Satoshi Nakamoto, den Erfinder von Bitcoin gefunden zu haben. Der auserkorene Wunderknabe: mal wieder ein gewisser Craig Wright. Craig Wright? War da nicht etwas, mag der ein oder andere nun denken und recht damit haben. Immerhin wurde der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Drei namhafte Medien (<a href="http://www.bbc.com/news/technology-36185267" target="_blank" rel="noopener"><em>BBC</em></a>, <a href="http://www.economist.com/news/briefings/21698061-craig-steven-wright-claims-be-satoshi-nakamoto-bitcoin" target="_blank" rel="noopener"><em>The Economist</em></a> und <span class="removed_link" title="http://www.gq-magazine.co.uk/article/bitcoin-creator-satoshi-nakamoto-craig-wright"><em>GQ</em></span> (sic!) vermeldeten vergangene Woche Satoshi Nakamoto, den Erfinder von Bitcoin gefunden zu haben. Der auserkorene Wunderknabe: mal wieder ein gewisser Craig Wright.</p>
<p>Craig Wright? War da nicht etwas, mag der ein oder andere nun denken und recht damit haben. Immerhin wurde der Australier schon Ende letzten Jahres durch <a href="http://gizmodo.com/this-australian-says-he-and-his-dead-friend-invented-bi-1746958692" target="_blank" rel="noopener"><em>Gizmodo</em></a> und <a href="https://www.wired.com/2015/12/bitcoins-creator-satoshi-nakamoto-is-probably-this-unknown-australian-genius/" target="_blank" rel="noopener"><em>Wired</em></a> als (mindestens Teil-)Satoshi Nakamoto identifiziert. Dass er nun erneut als Bitcoin-Erfinder gehandelt wurde, war jedoch keine weitere Bestätigung dieser These. Schon im  Dezember gab es zwar einige gute Argumente, die dafür sprachen, aber letztlich auch zu viele gut begründete Zweifel gegen Craig Wright als Satoshi Nakamoto.</p>
<p>Und genau so war es auch vergangene Woche. Craig Wright selbst(!) wollte ein für alle Mal beweisen, dass er Satoshi Nakamoto sei und konnte neben genannten Medien auch respektable und fachkundige Bitcoin-Experten überzeugen. (Die mittlerweile jedoch auch zurückrudern). Und natürlich war es auch ein geschickt platzierter Medien-Coup, als vergangenen Montag, pünktlich zum Start der <a href="http://www.coindesk.com/events/consensus-2016/" target="_blank" rel="noopener"><em>Consensus 2016</em></a> in New York, der vermutlich größten Bitcoin- und Blockchain-Konferenz des Jahres, die Nachricht um die Welt ging, dass Satoshi Nakamoto gefunden sei. Das Problem war jedoch: Craig Wright hatte gar nicht zweifelsfrei bewiesen, dass er wirklich Satoshi Nakamoto ist. Den Medien ist das jedoch erst einmal gar nicht aufgefallen, sondern der Bitcoin-Community.</p>
<p>Und hier beginnt das Drama um Schmutoshi Hoaxamoto, in dem die Medien leider erneut eine unrühmliche Rolle einnehmen und sich von der Bitcoin-Community zeigen lassen müssen, wie Recherchieren geht. Aber der Reihe nach.</p>
<p><span id="more-10027"></span></p>
<p>Montagmorgen vergangener Woche sitze ich gerade in der Berliner U-Bahn als mich die Nachricht vom vermeintlich identifizierten Satoshi Nakamoto erreicht. Ich bin selbst gerade <a href="http://coinspondent.de/2016/05/01/mit-fuer-und-wegen-bitcoin-zur-rpten/">auf dem Weg zur ebenfalls an diesem Tag beginnenden <em>Republica</em></a>, der größten europäischen und mit enormen Medieninteresse begleiteten Konferenz für Internetthemen, Gesellschaft und Netzkultur. Und weil ich dort den einzigen Workshop halten werde, der sich explizit mit Bitcoin beschäftigt, denke ich: &#8222;Oha, da werden mit Sicherheit einige Fragen auf uns zukommen. Vermutlich nicht nur in unserem Workshop, sondern auch von Journalisten.&#8220; Denn als Speaker hinterlegt man bei der <em>Republica</em> u.a. seine Telefonnummer genau für den Fall, dass Journalisten mal schnell Kontakt aufnehmen wollen. Ich rechne also mit folgendem Szenario:</p>
<ul>
<li>Redakteur eines beliebigen deutschen Mediums bekommt die Meldung rein, dass der Erfinder von Bitcoin identifiziert wurde</li>
<li>Redakteur fragt sich: a) Ist das relevant? b) Stimmt das? und c) Wieviel Zeit hab ich das zu verifizieren?</li>
<li>Redakteur überlegt: Wo finde ich möglichst schnell weitere Informationen? Wen kann ich am besten fragen? Wer kennst sich aus?</li>
<li>Redakteur bemerkt: a) Die Meldung ist vor allem ein Netzthema und b) es gibt mit der <em>Republica</em> aktuell eine große Fachkonferenz für Netzthemen</li>
<li>Redakteur googelt und bemerkt, dass Bitcoin dort auch ein Thema ist</li>
<li>Redakteur ruft an und hat nach nicht einmal fünf Minuten die Telefonnummer eines Experten dem er kritische Fragen stellen kann um die Geschichte abzuklopfen.</li>
</ul>
<p>Ganz offensichtlich war ich jedoch der einzige, der auf diese naheliegende Recherche-Strategie gekommen ist. Denn gemeldet hat sich letztlich: niemand. Weder bei mir, noch bei anderen Bitcoin-Fachbesuchern und Speakern, die sich noch viel besser mit dem Thema auskennen.</p>
<p class="article-heading">Stattdessen gingen nach einiger Zeit die ersten Meldungen in deutschen Medien online. <em>Spiegel Online </em>(die als Medienpartner der <em>Republica</em> sogar live vor Ort waren) titelt zum Beispiel tatsachenbehauptend: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bitcoin-erfinder-craig-wright-sagt-er-sei-satoshi-nakamoto-a-1090356.html" target="_blank" rel="noopener"><em><span class="headline">Australischer Geschäftsmann hat offenbar Bitcoin erfunden</span></em></a><span class="headline">, obwohl zu dem Zeitpunkt, als der Artikel online ging, die Kritik im Netz schon so laut war, dass man ein sehr großes Fragezeichen hinter </span><span class="article-heading__title">diese Aussage hätte machen müssen. Das gleiche gilt für <em>tagesschau.de</em> mit <span class="removed_link" title="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bitcoin-identitaet-gelueftet-101.html"><em>&#8222;Satoshi Nakamoto&#8220; ist offenbar Australier. </em></span><em>Zeit Online</em>, um auch Mal ein positives Beispiel zu nennen, ging inhaltlich mit deutlich mehr kritischer Distanz an die Meldung heran und titelte zumindest wahrheitsgemäß <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2016-05/bitcoin-erfinder-satoshi-craig-wright" target="_blank" rel="noopener"><em>Craig Wright erklärt sich zum Bitcoin-Erfinder.</em></a> Das ist so zwar korrekt. Nachdenklich machte mich jedoch, dass später ein Redakteur des selben Hauses im Gespräch aus anderem Anlass davon ausging, dass Satoshi Nakamoto wirklich identifiziert worden sei.</span></p>
<p class="article-heading"><span class="article-heading__title">Man kann das alles hier für Haarspalterei halten, durch den gekränkten Stolz motiviert, nicht angerufen worden zu sein.  Vielleicht ist da sogar was dran. Aber letztlich ist die Kritik ja nicht aus der Luft gegriffen. Zum Beispiel, wenn <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bitcoin-erfinder-craig-wright-sagt-er-sei-satoshi-nakamoto-a-1090356.html" target="_blank" rel="noopener">der genannte <em>Spiegel Online</em>-Artikel</a> die einfache journalistische Grundregel des Zwei-Quellen-Prinzips verletzt. Wenn sich nämlich sämtliche genutzten Quellen auf eine einzige Person zurückführen lassen, bzw. sich nicht ausschließen lässt, dass eine einzige Person die Quelle ist. Nämlich Craig Wright selbst, der von sich behauptet, Satoshi Nakamoto zu sein.</span></p>
<p class="article-heading">Ich habe einfach mal die von <em>Spiegel Online</em> herangezogenen Quellen aufgelistet und woher diese ihre Informationen haben:</p>
<table style="width: 474px;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">BBC</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Economist</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">GQ</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Craig Wrights Blog</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Jon Matonis</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Wired</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: unbekannt (mglw. Craig Wright)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Gizmodo</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: unbekannt (mglw. Craig Wright)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Craig Wright</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Betrachtet man diese Liste fällt es schwer von kritischer Berichterstattung und journalistischer Sorgfalt zu reden. Denn man kann es offensichtlich so zuspitzen: Wenn Craig Wright von sich behauptet, er sei Satoshi Nakamoto, dann berichtet <em>Spiegel Online</em>: Craig Wright ist (&#8222;offensichtlich&#8220;) Satoshi Nakamoto. Willkommen im Qualitätsjournalismus des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>Klar, in einem <em>Mini-&#8222;Update&#8220;</em> gab es später noch die Hinweise, dass es im Internet Kritik an der Behauptung von Craig Wright gäbe. Aber gibt es bei <em>Spiegel Online</em> denn niemanden, der in der Lage ist, von Beginn an selbst offensichtliche kritische Fragen zu stellen und anständig zu recherchieren? Zumal die zwei drängensten Fragen ja von Anfang an im Raum standen:</p>
<ul>
<li>Warum offenbart sich eine Person, um die sich die Öffentlichkeit seit Monaten nicht mehr schert, plötzlich und von sich aus als Satoshi Nakamoto und lüftet damit nicht nur &#8222;eines der größten Rätsel unserer Zeit&#8220;, sondern nutzt mit der <em>BBC</em> auch noch eines der reichweitenstärksten Medien der Welt, um sich in den Fokus von Ermittlern, Fanboys, Kriminellen etc. zu rücken, wenn er als Motivation angibt, einfach nur in Ruhe gelassen werden zu wollen?</li>
<li>Warum versucht er auf so verschwurbelt komplizierte Weise zu beweisen, dass er Satoshi Nakamoto ist, wenn es einen fast einstimmigen Konsens darüber gibt, dass es einen vergleichsweise simplen Weg gibt?</li>
</ul>
<p>Beide Fragen sind bis heute nicht beantwortet, <a href="http://www.drcraigwright.net/homepage.jpg" target="_blank" rel="noopener">und werden es wohl auch nicht mehr</a>. Umso mehr hätten sie also jeden stutzig werden lassen müssen, der darüber entscheiden muss, ob er die Behauptung veröffentlichen sollte, dass Satoshi Nakamoto gefunden worden sei. Zumindest, wenn man sich mit dem Thema Bitcoin und dem Phänomen Satoshi Nakamoto etwas auskennt. Und wenn man sich nicht auskennt, dann sollte man eben jemanden fragen. Ist eigentlich ganz einfach.</p>
<p>Glücklicherweise zeigte sich aber erneut, dass die Bitcoin-Community schneller, smarter und effizienter Fakten überprüfte, Unschlüssigkeiten ausfindig machte und Argumente zusammentrug, die dagegen sprechen, dass Craig Wright Satoshi Nakamoto sei, als es die &#8222;klassischen&#8220; Medien taten. Wer letzte Woche wissen wollte, ob Sataoshi Nakamoto gefunden worden sei, war bei <em>Twitter</em>, <em>Reddit</em> und auf ausgewählten Blogs wesentlich besser aufgehoben als auf Nachrichtenportalen. Wen soll es dann aber noch wundern, wenn das Vertrauen in diese Medien immer weiter sinkt?</p>
<p>Einzig diese Nachrichtensendung schien durch eine geschickt gesetzte Bild-Text-Schere die richtige Darstellung für die Faktenlage  gefunden zu haben:</p>
<p>Denn letztlich gibt es in der Frage &#8222;Ist Craig Wright Satoshi Nakamoto?&#8220; nur zwei Fakten, die als gesichtert gelten können:</p>
<ul>
<li>Craig Wright hat nicht bewiesen, dass er Satoshi Nakamoto ist und wird es wohl auch nicht mehr beweisen.</li>
<li>Niemand hat bewiesen, dass Craig Wright nicht Satoshi Nakamoto ist.</li>
</ul>
<p>Wir sind also, wenn man es genau betrachtet, auf exakt dem selben Erkenntnisstand wie vor dem 2. Mai. Mit einem einzigen Unterschied: Die etablierten Medien haben einmal mehr bewiesen, dass auf sie kein Verlass ist, wenn es darauf ankommt.</p>
<h6>Bonus</h6>
<p>Auf der <em>Republica</em> haben wir dann aber glücklicherweise aber doch noch jemanden mit Insiderwissen gefunden &#8230;</p>
<p>https://twitter.com/bitwala/status/727145832584241152</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #78</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/10/25/bitcoin-presseschau-78/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2015 11:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst derzeit in etwas größeren Abständen die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 14. September bis 25. Oktober 2015 mit folgenden Themen: Bitcoin-Kurs im Aufwind EuGH sagt: Keine Umsatzsteuer auf Bitcoin Leben retten mit der Blockchain Blockstream stellt erste Sidechain vor Lightning [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst <del></del><a href="http://coinspondent.de/2015/09/15/eine-kleine-coinspondentin/" target="_blank" rel="noopener">derzeit in etwas größeren Abständen </a>die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 14. September bis 25. Oktober 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Bitcoin-Kurs im Aufwind</li>
<li>EuGH sagt: Keine Umsatzsteuer auf Bitcoin</li>
<li>Leben retten mit der Blockchain</li>
<li>Blockstream stellt erste Sidechain vor</li>
<li>Lightning in elf Punkten erklärt</li>
<li>Großbanken bilden Blockchain-Partnerschaft</li>
<li>&#8222;Blockchain&#8220; ist gerade cooler als &#8222;Bitcoin&#8220;</li>
<li>Das Bitcoin-Ökosystem wächst und diversifiziert sich</li>
<li>Bitcoin-Börse Yacuna macht dicht</li>
<li>Winklevoss-Börse Gemini ist kein Selbstläufer</li>
<li>Sozialwissenschaftler entdecken das Thema Bitcoin</li>
<li>Nature fragt: Quo vadis, Kryptowährungen?</li>
<li>Google-Suche kann Bitcoin-Handelsvolumen vorhersagen</li>
<li>Peruanischer Präsidentschaftskandidat setzt auf die Blockchain</li>
<li>Schweizer Bitcoin/FinTech-Startup startet Testlauf in Tunesien</li>
<li>Ausführliches Portrait eines Prager Bitcoin-Only-Cafés</li>
<li>ARD-Börsenredaktion entdeckt das Thema Blockchain</li>
<li>Die NZZ hinterfragt es</li>
</ul>
<p><span id="more-8681"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs</h4>
<p>kennt seit der letzten Presseschau vor sechs Wochen nur eine Richtung: aufwärts und ist von 230 US-Dollar auf mehr als 280 US-Dollar gestiegen. <a href="http://coinspondent.de/2015/10/19/exchangewar-kampf-der-bitcoin-boersen/" target="_blank" rel="noopener">Ein Hauptgrund für den Preisanstieg wie so oft: China. </a></p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-09-16,2015-10-26,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8917" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/coindesk-bpi-chart-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="475" height="264" title="Bitcoin-Presseschau #78 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/coindesk-bpi-chart-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/coindesk-bpi-chart-1-300x167.png 300w" sizes="(max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></p>
<p>Was viele daher in den letzten Wochen gedacht haben:</p>
<h4>#Recht</h4>
<h6><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bitcoin-echtes-geld-1.2703604" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin. Echtes Geld</a><em> &#8211; Süddeutsche</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Entscheidung #Mehrwertsteuer<br />
</em>Der EuGH hat entschieden: der gewerbliche Umtausch von Bitcoin in konventionelle Währungen unterliegt nicht der Mehrwertsteuer. Begründung: Bitcoins werden bereits wie gesetzliche Zahlungsmittel verwendet und müssen dementsprechend auch gleich behandelt werden. <a href="http://winheller.com/blog/bitcoin-eugh-entscheidet-umsatzsteuerfreiheit/" target="_blank" rel="noopener">Entsprechende Steuerbescheide sind rechtswidrig</a>.</p>
<p>Das Urteil ist nicht nur vernunftgeleitet, sondern auch eine Niederlage für die Bundesregierung. Entgegen der Auffassung anderer europäischer Länder hatte die eine Umsatzsteuerpflicht<span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2014/12/Eingabe-Deutschland-ECJ.pdf"> ausdrücklich befürwortet</span>. Nun besteht jedoch Rechtssicherheit und das ist für die Bitcoin-Startup-Szene in Deutschland ein sehr wichtiger Schritt.</p>
<h6><a href="http://techcrunch.com/2015/09/27/using-the-blockchain-to-the-fight-crime-and-save-lives/" target="_blank" rel="noopener">Using The Blockchain To Fight Crime And Save Lives</a><em> &#8211; Techrunch</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Dokumentation #Sicherheit<br />
</em>Mit der Blockchain lassen sich neben Bitcoin auch andere Daten verwalten. Warum dieses Potential nicht nutzen um es Kunstdieben schwerer zu machen und die mehr als eine Million Menschen zu schützen, die jährlich an gefälschten Medikamenten sterben?</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6><a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2015/10/13/bitbeat-blockstream-releases-first-so-called-sidechain-liquid/?utm_source=BitFlash+Subscribers&amp;utm_campaign=d03335df6b-20151013+Weekly&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_ad02b6b1a8-d03335df6b-171697481" target="_blank" rel="noopener">BitBeat: Blockstream Releases Liquid, First ‘Sidechain’</a><em> &#8211; Wall Street Journal</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Sidechains #Banken<br />
Sidechains</em> gelten schon lange als vielversprechende Idee um sämtlich <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/links/altcoins-bitcoin-2-0/">Altcoin- und Bitcoin 2.0-Projekte</span> auszustechen und die Bitcoin-Blockchain grundsätzlich zur <em>einzig wahren Blockchain<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> zu machen. Die Idee: Über in sich geschlossene und individuell konfigurierbare Nebenstränge der Bitcoin-Blockchain soll sich all das verwirklichen lassen, was Projekte wie <em>Ethereum</em>, <em>Ripple</em>, <em>Stellar</em>, <em>Colored Coins</em>, <em>Counterparty</em> und wie sie alle heißen, versprechen, weil sie es bei Bitcoin bisher für nicht umsetzbar halten. Nur dass <em>Sidechains</em> im Gegensatz zu den genannten Projekten eben keine komplett neue, eigene Krypto-Ökonomie etablieren müssen &#8211; der größte Schwachpunkt aller Bitcoin-Herausforderer &#8211; sondern direkt auf knapp sieben Jahren realer Bitcoin-Entwicklung ansetzen und darauf aufbauen können. Größter Schwachpunkt der <em>Sidechains</em>-Idee: dass es bisher eben nur ein theoretisches Konstrukt ist. Doch das ist nun vorbei. Mit <em>Liquid</em> hat das <em>Blockstream</em>-Team nun <a href="https://blockstream.com/2015/10/12/introducing-liquid/" target="_blank" rel="noopener">die erste Sidechain vorgestellt</a>, die Bitcoin-Börsen untereinander das schnellere Austauschen von Geld ermöglichen soll und die ersten Börsen sind als Partner schon mit im Boot.</p>
<h6><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/debunking-the-most-stubborn-lightning-network-myths-1444837807">Debunking the 11 Most Stubborn Lightning Network Myths</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Lightning #Mythbusters</em><br />
Und wo wir schon beim Thema <em>Blockstream</em> und technische Innovationen sind &#8211; das <em>Bitcoin Magazine</em> widmet sich in einem längeren und durchaus kritischen Listicle dem <em>nächsten großen Ding<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> </em>der Bitcoin-Welt: dem <a href="https://lightning.network/" target="_blank" rel="noopener"><em>Lightning-Netzwerk</em></a>, das Bitcoin-Zahlungen schneller und die Leistungsfähigkeit der Blockchain nahezu unendlich skalierbar machen soll, ohne diese jedoch allzu sehr mit Daten zu belasten. Fazit: Die Idee ist spannend und vielversprechend, aber ob und wie sich das jemals wird umsetzen lassen, ist noch vollkommen offen. Und <a href="http://coinspondent.de/2015/09/07/die-blocksize-debatte-fuer-einsteiger-erklaert/" target="_blank" rel="noopener">die <em>Blocksize</em>-Debatte</a> ist damit auch noch nicht vom Tisch.</p>
<h4>#Business</h4>
<h6><a href="https://recode.net/2015/09/15/nine-of-the-worlds-biggest-banks-form-blockchain-partnership/" target="_blank" rel="noopener">Nine of the World’s Biggest Banks Form Blockchain Partnership</a><em> &#8211; re/code</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Banken #Yolo<br />
</em>Ein weiterer Beweis des wundersamen Gesinnungswandels der Banken bezüglich Bitcoin, über den ich <a href="http://coinspondent.de/2015/08/06/das-wundersame-loblied-der-banken-auf-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">hier schon mal etwas ausführlicher geschrieben habe</a>.<br />
Mittlerweile <span class="removed_link" title="http://www.businessinsider.my/13-new-banks-join-r3-blockchain-coalition-2015-9/#jESchA1DPWmz4FoA.97">sind es sogar schon 22 Banken</span>, darunter mit der <em>Deutschen Bank</em> und der <em>Commerzbank</em> auch zwei hiesige Institute.</p>
<h6><a href="http://www.ofnumbers.com/2015/10/16/the-great-pivot-or-just-this-years-froth/" target="_blank" rel="noopener">The great pivot? Or just this years froth? </a><em>&#8211; Great Wall of Numbers</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #Marketing<br />
</em>Tim Swanson schreibt darüber wie sich aktuell immer mehr Unternehmen vom Begriff &#8222;Bitcoin&#8220; lösen und mit dem Schlüsselwort &#8222;Blockchain&#8220; Investoren und Kunden gewinnen wollen.</p>
<p>Und dass das funktioniert, zeigt <a href="https://www.goabra.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Abra</em></a>. Das amerikanische Startup, das eine App zum P2P- und P2B-Versenden von <em>&#8222;Digital Cash&#8220;</em> (aka Bitcoin) anbietet, dabei aber das böse B-Wort sehr konsequent meidet, <a href="http://www.forbes.com/sites/laurashin/2015/10/22/american-express-invests-in-bitcoin-venture-abra-which-announces-u-s-philippines-launch/" target="_blank" rel="noopener">hat mit </a><a href="http://www.forbes.com/sites/laurashin/2015/10/22/american-express-invests-in-bitcoin-venture-abra-which-announces-u-s-philippines-launch/" target="_blank" rel="noopener"><em>American Express</em></a> einen weiteren namhaften Investor aus der <em>guten alten Zeit des analogen Geldes<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>. <em>Abras</em> durchaus <span class="removed_link" title="https://angel.co/abra">cleverer Marketing-Kniff</span> ist dabei so einfach wie möglicherweise erfolgreich und findet sich in diesem Satz: <em>&#8222;The consumer never has to see Bitcoin nor understand what Bitcoin is, they just see USD, MXP, EUR, etc. &#8220; </em></p>
<h6 class="blog-title"><a href="http://startupmanagement.org/2015/10/22/the-global-landscape-of-blockchain-companies-in-financial-services/" target="_blank" rel="noopener">The Global Landscape of Blockchain Companies in Financial Services</a><em> &#8211; startupmanagement.org</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #Ökosystem<br />
</em>Beeindruckend wie schnell das Bitcoin-Ökosystem wächst und Respekt für den, der es schafft alle bestehenden und künftigen Bitcoin-Unternehmen in Kategorien einzuordnen.</p>
<h6>Wir schließen Yacuna<em> &#8211; yacuna.com</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Börse #Ende</em><br />
Das war&#8217;s mit <em>Yacuna</em>, der <em><a href="http://www.nrw-startups.de/2014/yacuna-bitcoin-boerse-made-in-nrw/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin Börse made in NRW&#8220;</a> </em>(und UK)<em>.</em> Per Mail und auf der Website informieren die Betreiber ihre Kundenüber das Ende der Plattform nach nur einem Jahr. Explizite Gründe werden nicht genannt, aber der Druck durch die Konkurrenz ist immens. Allein diese Seite <a href="http://exchangewar.info/" target="_blank" rel="noopener">zählt derzeit weltweit über 100 Bitcoin-Börsen</a> und eine Konsolidierung des Marktes ist unumgänglich. Dennoch verabschiedet sich <em>Yacuna</em> erhobenen Hauptes. Anstatt der, in der Brache leider nicht unüblichen Unsitte, sich bei Schwierigkeiten kurzerhand mit den Einlagen der Nutzer aus dem Staub zu machen, zu folgen, können sich <em>Yacuna</em>-Kunden noch bis zum 15. November ihr Guthaben auszahlen lassen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8683" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/yacuna-exit-1.png" alt="yacuna ende" width="474" height="275" title="Bitcoin-Presseschau #78 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/yacuna-exit-1.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/yacuna-exit-1-300x174.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/winklevoss-bitcoin-exchange-gemini-win-traders/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=c08ebcaa7c-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-c08ebcaa7c-78901053" target="_blank" rel="noopener">Winklevoss Exchange Gemini Struggling to Win Bitcoin Traders</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Börse #Start</em><br />
Wir bleiben beim Konkurrenzkampf der Bitcoin-Börsen. <a href="https://gemini.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Gemini</em></a>, die von den Winklevoss-Zwillingen mit ordentlich Promibonus und großem Tamtam lange vollmundig angekündigte und Anfang Oktober gestartete <em>&#8222;Next Generation Bitcoin Exchange&#8220;</em> kommt wohl noch nicht so richtig vom Fleck. Wobei zwei Wochen aber auch nur eine vorläufige Beurteilung ermöglichen.</p>
<h4>#Wissenschaft</h4>
<h6><a href="http://bitcoinblog.de/2015/10/21/wie-kryptowaehrungen-unser-denken-ueber-die-welt-und-ueber-menschen-aendern/" target="_blank" rel="noopener">Wie Kryptowährungen unser Denken über die Welt und über Menschen ändern</a><em> &#8211; Bitcoinblog</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Forschung #Sozialwissenschaft<br />
</em>Das ist ein weiterer wissenschaftlicher Meilenstein für Bitcoin, den ich seit längerem erwartet habe: Nachdem Mathematiker, Wirtschaftswissenschaftler, Informatiker und Forscher angrenzender Disziplinen Bitcoin und die Blockchain schon lange als akademisches Thema für sich entdeckt haben, gab es von Seiten der Geisteswissenschaften bisher wenig Interesse. Das ändert sich nun. Mit <span class="removed_link" title="http://www.researchgate.net/publication/281586152_Cryptocurrencies_as_Narrative_Technologies"><em>&#8222;Cryptocurrencies as Narrative Technologies&#8220;</em></span> haben zwei Wissenschaftler einen sehr interessanten Artikel über die Ethik von Kryptowährungen veröffentlicht. Snippet des Abstracts: <em>&#8222;We show how cryptocurrencies such as Bitcoin dynamically re-configure social relations and explore the consequent ethical implications.&#8220;</em><br />
Christoph Bergmann erklärt das Paper <a href="http://bitcoinblog.de/2015/10/21/wie-kryptowaehrungen-unser-denken-ueber-die-welt-und-ueber-menschen-aendern/" target="_blank" rel="noopener">drüben beim Bitcoinblog</a> etwas ausführlicher.</p>
<h6><a href="http://www.spektrum.de/news/die-zukunft-der-kryptowaehrungen/1372126" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin und Co.: Die Zukunft der Kryptowährungen</a><em> &#8211; Spektrum</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #Zukunft<br />
</em>Ein sehr ausführlicher, aus der<em> Nature</em> übernommener und übersetzter Artikel, der sich Bitcoin und seinen möglichen Zukunftsperspektiven widmet. Die kleinen Ungenauigkeiten hier und da bzgl. einiger Fakten sind verzeihbar angesichts der Recherche, die einige Themen und Personen berührt, die so noch nicht in jedem zweiten Bitcoin-Artikel aufgetaucht sind.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/study-google-searches-can-predict-bitcoin-trading-volume/" target="_blank" rel="noopener">Study: Google Searches Can Predict Bitcoin Trading Volume</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p>Italienische Forscher haben entdeckt: Es gibt eine Korrelation zwischen den <em>Google</em>-Suchanfragen nach &#8222;Bitcoin&#8220; und dessen Marktvolumen. Mitunter kann ersteres sogar letzteres vorhersagen. Wer nun wissen will, wie er einen Blick in diese fantastische Glasgoogle werfen kann, um damit reich zu werden: <span class="removed_link" title="http://www.researchgate.net/publication/282152077_The_Predictor_Impact_of_Web_Search_Media_On_Bitcoin_Trading_Volumes">hier geht&#8217;s zum Paper</span>.</p>
<h4>#International</h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/peruvian-presidential-campaign-pursuing-blockchain-solutions/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=c8db32a1d1-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-c8db32a1d1-78901053" target="_blank" rel="noopener">Peruvian Presidential Campaign Pursuing Blockchain Solutions</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Peru #Wahlen #Blockchain</em><br />
In Peru sind 2016 Präsidentschaftswahlen und der Spitzenkandidat von <em>Perú Posible</em>, der ehemalige Präsident Alejandro Toledo, will den Blockchain-Einsatz zu seinem Wahlkampfthema machen. Denn das Grundbuch, das Justizsystem, die Regierung &#8211; da gebe es seiner Ansicht nach viel Potential Korruption mit Hilfe von dezentralen Systemen wie Bitcoin oder <em>Ethereum</em> zu begegnen, auch sich diese Technologien noch im Entwicklungsstadium befinden.</p>
<h6><a href="http://www.netzwoche.ch/News/2015/10/12/Fintech-Start-up-Monetas-startet-Pilotprojekt-in-Tunesien.aspx" target="_blank" rel="noopener">Schweizer Fintech-Start-up testet in Tunesien</a><em> &#8211; netzwoche.ch</em></h6>
<p><em>#Tunesien #FinTech #M-Pesa-Konkurrenz<br />
</em>Das Schweizer Unternehmen <span class="removed_link" title="https://www.monetas.net/"><em>Monetas</em></span> startet in Tunesien ein Pilotversuch mit dem <em>&#8222;eDinar&#8220;</em>, einer elektronischen Währung, die man wohl als Mischung aus <a href="http://coinspondent.de/2014/11/26/m-pesa-kenias-mobile-payment-erfolg/" target="_blank" rel="noopener">M-Pesa</a> und Bitcoin bezeichnen kann und die natürlich nur die Vorteile der beiden Systeme miteinander kombinieren soll: schneller als Bitcoin und günstiger als M-Pesa. Läuft alles wie erhofft, will das Unternehmen schnell expandieren und die Hälfte der gesamtafrikanischen Bevölkerung erreichen. Das sind sehr ambitionierte Pläne, die man so oder so ähnlich schon in vielen anderen Businessplänen lesen konnte. Dennoch traue ich <em>Monetas</em> zu, das sie wirklich etwas mit Substanz aufbauen, denn das Team besteht aus smarten Köpfen. CEO Johann Gevers bspw. hatte auf der letztjährigen <em>DLD-Konferenz</em> einen Kurzvortrag über Bitcoin gehalten, <a href="http://coinspondent.de/2014/01/30/mind-blowing-bitcoin-speech/" target="_blank" rel="noopener">der mich schwer begeistert hat.</a></p>
<h6><span class="removed_link" title="http://www.pragerzeitung.cz/index.php/prag-er-leben/19936-mit-bitcoins-gegen-die-ueberwachung">Mit Bitcoins gegen die Überwachung</span> <em>&#8211; Prager Zeitung</em></h6>
<p><em>#Prag #Café #Bitcoin only</em><br />
Das Prager Bitcoin-Only-Hackerspace-Coworking-Café <em>Paralelní Polis</em> hatte ich vor einiger Zeit <a href="http://coinspondent.de/2014/11/10/zwischen-bitcoin-only-kaffee-und-anarchie/" target="_blank" rel="noopener">schon einmal vorgestellt</a>. Dieser Artikel hier geht jedoch noch einmal viel länger und sehr erfrischend auf diese durchaus unbequeme Institution ein. Snippet: <em>Im „Bitcoin Coffee“ ist es allerdings gerade das „bitcoins only“, das die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Kunden und Kaffeehausbetreiber mitunter belastet. „Viele Leute sind echt angepisst“, gibt Žilka zu. „Wir haben den Besuchern des Cafés mit den Bitcoins eine unheimlich hohe Mauer aufgebaut. Jeder, der hier einen Kaffee will, muss ein Martyrium durchmachen.“</em></p>
<h4>#Medien</h4>
<h6><span class="removed_link" title="http://boerse.ard.de/anlagestrategie/branchen/blockchain-die-naechste-finanzrevolution100.html">Blockchain, die nächste Finanzrevolution? </span><em>&#8211; boerse.ard.de</em></h6>
<p><em>#Bitcoin-Journalismus #Es geht aufwärts #Vielleicht</em><br />
Glückwunsch an die Börsen-Redaktion der ARD, die die Scheuklappen mal wieder abgelegt und einen für ihre Maßen erstaunlich umfassenden Artikel zur Blockchain geschrieben hat. Bisher haben sich die Kollegen mit Bitcoin-Themen ja recht schwer getan und diese Unsicherheit spürt man auch hier noch, aber <span class="removed_link" title="http://www.businessinsider.my/13-new-banks-join-r3-blockchain-coalition-2015-9/#jESchA1DPWmz4FoA.97">wenn Banken, so wie derzeit, auf die Blockchain steil gehen</span>, muss man ja mal was dazu schreiben.</p>
<h6 class="title title--content"><a href="http://www.nzz.ch/finanzen/blockchain--das-ueberschaetzte-wesen-1.18628334" target="_blank" rel="noopener">Blockchain – das überschätzte Wesen</a><em> &#8211; Neue Zürcher Zeitung</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Kommentar #Kritik<br />
</em>Während die ARD-Börsencrew gerade erst anfängt, sich mit der Blockchain auseinanderzusetzen, ist sie bei Christof Leisinger von der <em>Neuen Zürcher Zeitung</em> schon wieder unten durch. Wobei Leisinger aber nur einen einzigen validen Punkt bringt: <em>&#8222;Für den Konsumenten auf der Strasse ist der Streit über technologische Fortschritte zur Abwicklung finanzieller und sonstiger vertraglicher Transaktionen weitgehend irrelevant. Ihn interessiert nur, ob eine Dienstleistung effizienter und vor allem auch günstiger wird&#8220;.</em> Ansonsten wirkt er eher ahnungslos. Anders ist auch die vollkommen zusammenhangslos ans Ende des Artikels geklatschte Infografik nicht zu erklären.</p>
<h4>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</h4>
<figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #78 5"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #79 erscheint bald. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/" target="_blank" rel="noopener">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<p>Wenn dir diese Presseschau etwas wert ist, dann unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <span class="removed_link" title="1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</span>.</p>
<figure id="attachment_8896" aria-describedby="caption-attachment-8896" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8896 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/20151023-The-Coinspondent-Wallet-Bitcoin-QR-Code-mit-Bild-600-1.png" alt="20151023 The Coinspondent-Wallet Bitcoin-QR-Code-mit-Bild" width="600" height="296" title="Bitcoin-Presseschau #78 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/20151023-The-Coinspondent-Wallet-Bitcoin-QR-Code-mit-Bild-600-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/10/20151023-The-Coinspondent-Wallet-Bitcoin-QR-Code-mit-Bild-600-1-300x148.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-8896" class="wp-caption-text"></span> Adresse: 1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ</figcaption></figure>
<p><em>Titelbild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/">“Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em><br />
<em>Newsletterbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener">„Message (85/365)“</a> von Andy Rennie <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">(CC BY-SA 2.0)</a></em></p>
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		<title>t3n-Magazin mit Bitcoin-Schwerpunkt</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/08/29/t3n-magazin-mit-bitcoin-schwerpunkt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2015 15:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Im Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Print & Online]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[t3n]]></category>
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					<description><![CDATA[Kleiner Hinweis in eigener Sache: Unter dem Titel &#8222;Bargeld nervt&#8220; hat das aktuelle t3n-Magazin einen Digitales Bezahlen-Schwerpunkt, der unter anderem auch Bitcoin umfasst. Ich weiß das, weil ich den Artikel &#8222;Wie Kryptonit fürs Kapital. Warum die Bitcoin-Ära gerade erst beginnt&#8220; schreiben durfte, dessen Ziel es war den aktuellen Stand und das Zukunftspotential von Bitcoin verständlich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner Hinweis in eigener Sache: Unter dem Titel &#8222;Bargeld nervt&#8220; hat <a href="http://t3n.de/magazin/t3n-nr-41-bargeld-nervt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das aktuelle <em>t3n-Magazin</em></a> einen Digitales Bezahlen-Schwerpunkt, der unter anderem auch Bitcoin umfasst. Ich weiß das, weil ich den Artikel <em>&#8222;Wie Kryptonit fürs Kapital. Warum die Bitcoin-Ära gerade erst beginnt&#8220;</em> schreiben durfte, dessen Ziel es war den aktuellen Stand und das Zukunftspotential von Bitcoin verständlich (und auch für Einsteiger) zusammenzufassen.</p>
<p>Dass dabei jüngere Entwicklungen wie die <em>Bitcoin XT</em>-Debatte im Heft nicht auftauchen, liegt daran, dass Redaktionsschluss schon Mitte Juli war, ist aber nicht weiter schlimm. Denn die Themenvielfalt und die allesamt eher hintergründigen Artikel machen das Heft auch so lesenswert und relevant.</p>
<figure id="attachment_8292" aria-describedby="caption-attachment-8292" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8292 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/t3n-bitcoin-wie-kryptonit-fuers-kapital-artikel1.png" alt="t3n bitcoin wie kryptonit fürs kapital artikel1" width="600" height="714" title="t3n-Magazin mit Bitcoin-Schwerpunkt 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/t3n-bitcoin-wie-kryptonit-fuers-kapital-artikel1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/08/t3n-bitcoin-wie-kryptonit-fuers-kapital-artikel1-252x300.png 252w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-8292" class="wp-caption-text">t3n-Magazin Nr. 41 u.a. mit Bitcoin-Schwerpunkt</figcaption></figure>
<p>Wer sich die 9,80 Euro für das gedruckte Heft nicht leisten kann oder will und ein bisschen Geduld hat &#8211; mit ein wenig Verzögerung werden alle Magazin-Artikel auch auf <em><a href="http://t3n.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">t3n.de</a></em> veröffentlicht und sind dann dort frei zugänglich.</p>
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		<item>
		<title>Die taz hat Bock auf Bitcoin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 06:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit gestern kann man für taz-Artikel online mit Bitcoin bezahlen. Das ist mal ein Ding, haben wir damit doch das erste überregional bedeutende deutsche Medium, das sich auf Bitcoin einlässt. Tatsächlich hat sich die tageszeitung aber selbst auch das ideale Umfeld für ein solches &#8222;Bitcoin-Experiment&#8220; geschaffen, da sie für ihr Online-Angebot keine strikte Paywall aufgebaut hat, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern kann man <a href="http://www.taz.de/Zahlen-per-Bitcoins/!142454/" target="_blank" rel="noopener">für taz-Artikel online mit Bitcoin bezahlen</a>. Das ist mal ein Ding, haben wir damit doch das erste überregional bedeutende deutsche Medium, das sich auf Bitcoin einlässt.</p>
<p>Tatsächlich hat sich <em>die tageszeitung</em> aber selbst auch das ideale Umfeld für ein solches &#8222;Bitcoin-Experiment&#8220; geschaffen, da sie für ihr Online-Angebot keine strikte Paywall aufgebaut hat, sondern auf freiwillige Zahlungen mit regelmäßiger Erinnerung setzt. Bitcoin dort nun neben der klassischen Überweisung (gibt es den taz-<em>Flattr</em>-Button eigentlich auch noch irgendwo?) als zusätzliche Bezahloption einzuführen, ist clever, gibt es dabei doch nichts zu verlieren. Im Gegenteil:</p>
<p>https://twitter.com/tazblog/status/491241333882114048</p>
<p>Bei allem Lob, hier aber auch die Kritik. So richtig gut erklärt hat der  verantwortliche <em>taz</em>-Redakteur die Zahlungsvariante Bitcoin auf der eigenen Seite aber nicht. Absätze wie</p>
<blockquote><p><span class="body">&#8222;Um einen Betrag zu überweisen, reicht die Angabe der Summe und unsere taz-Bitcoin-Adresse. Sie können auch den abgebildeten QR-Code einscannen und damit von Ihrem digitalen Portemonnaie überweisen. Persönliche Angaben müssen nicht gemacht werden – Sie müssen aber Mitglied des <a href="http://www.taz.de/Unterst%C3%BCtzung/%21142670/" target="_blank" shape="rect" rel="noopener">Bitcoin-Netzwerkes</a> sein. </span></p></blockquote>
<p>werfen doch einige Fragen auf. &#8222;Mitglied werden im Bitcoin-Netzwerk&#8220;? Was auch immer damit ausgedrückt werden soll &#8211; es scheint mir doch arg in eine falsche Richtung zu gehen. Da sollte dringend noch einmal jemand drüber redigieren und den Text so schreiben, dass potentielle neue Bitcoin-Unterstützer nicht unnötig verwirrt werden.</p>
<p>Dennoch &#8211; ich bin SEHR gespannt wie das weitergeht und welche Auswirkungen das auf die weitere Implementierung von Bitcoin als Bezahloption bei deutschen Medienanbietern hat. Immerhin erinnere ich mich in diesem Zusammenhang ja sehr gerne auch an die diesjährige re:publica, bei der ich verlacht wurde, als ich die Bühnengäste bei einer Diskussion zur Zukunft des Online-Journlismus fragte, was sie von Bitcoin als Zahlungsmittel hielten.</p>
<p>Den Mitschnitt der Veranstaltung <a title="Eine re:publica (fast) ohne Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2014/05/10/eine-republica-fast-ohne-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">findet ihr hier</a>, ebenso wie die spätere Diskussion mit Sascha Pallenberg (dem am lautesten lachenden Podiumsgast) und anderen Usern hier im Blog. Damals hab ich, als die Diskussion in den Kommentaren auf Grund von verhärteten Standpunkten anfing den Rahmen eines sachlich-respektvollen Austauschs von Argumenten zu verlassen, alle Diskutierenden zu einem Bier auf der nächsten re:publica eingeladen, das ich vor Ort mit Bitcoin bezahlen werde, obwohl die diesjährige re:publica nahezu gar nichts mit Bitcoin zu tun hatte.</p>
<p>Ich bin mir immer noch ziemlich sicher, dass ich das ohne Schwierigkeiten werde einlösen können.</p>
]]></content:encoded>
					
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