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	<title>Meinung &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Meinung &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>&#8222;Human B&#8220; &#8211; Die bisher beste Bitcoin-Dokumentation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2022 09:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer selbst über einen Feed mit Bitcoin-News verfügt oder bereits die aktuelle Honigdachs-Folge gehört hat, wird nicht drumherum gekommen sein. Kurz vor Weihnachten haben Aaron Mucke und Eva Mühlenbäumer ihren von der Community bereits heiß erwarteten Dokumentarfilm Human B (Die Reise in den Bitcoin-Kaninchenbau) online gestellt. Und er ist gut geworden. Sehr gut sogar. Das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer selbst über einen Feed mit Bitcoin-News verfügt oder bereits die <a href="https://coinspondent.de/2021/12/23/honigdachs-66-mele-kalikimaka/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuelle Honigdachs-Folge</a> gehört hat, wird nicht drumherum gekommen sein. Kurz vor Weihnachten haben Aaron Mucke und Eva Mühlenbäumer ihren von der Community bereits heiß erwarteten Dokumentarfilm <a href="https://humanb-film.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Human B (Die Reise in den Bitcoin-Kaninchenbau)</em></a> online gestellt. Und er ist gut geworden. Sehr gut sogar. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-vimeo wp-block-embed-vimeo"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Das sage ich nicht deswegen, weil ich einer der (Neben-)Protagonisten bin, mit denen sie gedreht habt, sondern obwohl. Mich hat es nämlich nie ins Rampenlicht gezogen und ich habe über die Jahre auch schon einige ähnlich Anfragen abgelehnt. Aaron und Eva waren aber selbst so überzeugt von ihrem Filmprojekt &#8211; das sie im übrigen komplett selbst und ohne irgendeine institutionelle Förderung auf die Beine gestellt haben &#8211; dass sie mich schlussendlich auch überzeugen konnten, mitzumachen. </p>



<h6 class="wp-block-heading">In zwei Wochen bereits über 100k Views</h6>



<p>Und ich bereue es nicht. Im Gegenteil. Seit der Film online gegangen ist, geben meine Twitter-New Follower-Notifications keine Ruhe, weil der Film bereits mehr als 100.000 Mal abgerufen wurde und dabei auf durchweg positive Resonanz stößt. Es scheint, als haben Aaron und Eva hier einen Nerv getroffen und einen Film gemacht, der vielen Bitcoinern aus dem Herzen spricht. Weil es nicht ums reich werden geht, sondern darum, warum immer mehr Menschen auf der ganzen Welt meinen, das eine Welt mit Bitcoin besser ist als eine Welt ohne.</p>



<p>Diese Perspektive macht den Film übrigens auch absolut geeignet für Einsteiger, die bisher keinen Zugang zu Bitcoin gefunden haben. Meine Eltern finden ihn zum Beispiel auch sehr gut und auch hier wiederum nicht (nur) wegen mir, sondern weil er zum Beispiel &#8222;&#8230; echt witzig ist mit diesem einen Typen im Froschkostüm und diesem Malen an die weiße Wand im Hintergrund. Toll!&#8220;</p>



<p>Auf <em><a href="https://youtu.be/RFSBWrAllzw" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Youtube</a></em> gibt es den Film für die internationale Crowd auch mit englischen Untertiteln (aber leider wohl manchmal mit Werbung), bei <em><a href="https://vimeo.com/cinemuckfilm/humanb" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vimeo</a></em> gibt es die werbefreie rein deutsche Variante. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Show some love!</h6>



<p>Und wem der Film gefällt, der sollte den beiden Filmemachern unbedingt noch etwas in den digitalen Hut werfen. Man sieht dem Film an, dass dort sehr viel Herzblut, Arbeit und eine mittlere bis hohe fünfstellige Summe hineingeflossen ist, die die beiden privat vorausgelegt haben. Also show some love für das Engagement und <a href="https://tallyco.in/s/higwxl/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">schickt den beiden unbedingt noch euer Eintrittsgeld für dieses Kinoerlebnis</a> (geht auch <a href="https://www.paypal.com/paypalme/cinemuckfilm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">mit Old-School-Money</a>). Das wäre nur fair.</p>
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		<title>Bitcoin &#8211; Zahlungsmittel der Zukunft?</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/05/16/bitcoin-zahlungsmittel-der-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2015 07:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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					<description><![CDATA[In seiner aktuellen, gestern als Beilage zur Süddeutschen Zeitung erschienenen Ausgabe stellt das +3 Magazin die Frage nach dem Zahlungsmittel der Zukunft und druckte auch gleich die Antworten von Experten, Werbekunden (gekennzeichnet) und die von Lesern. Denn die Frage nach dem Zahlungsmittel der Zukunft stand bereits seit rund einem Monat im Raum und konnte und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner aktuellen, gestern als Beilage zur <em>Süddeutschen Zeitung</em> erschienenen Ausgabe stellt das <a href="http://www.plus-drei.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>+3 Magazin</em></a> die Frage nach dem Zahlungsmittel der Zukunft und druckte auch gleich die Antworten von Experten, Werbekunden (gekennzeichnet) und die von Lesern. Denn die Frage nach dem Zahlungsmittel der Zukunft stand bereits seit rund einem Monat im Raum und konnte und kann noch immer<a href="http://www.plus-drei.de/" target="_blank" rel="noopener"> über die zugehörige Website</a> beantwortet werden.</p>
<p><figure id="attachment_7454" aria-describedby="caption-attachment-7454" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://joom.ag/HOWp/p8#.VVXkrFssHiA" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-7454 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/05/plus-drei-finanzmittel-zulunft-bitcoin-1.png" alt="plus drei finanzmittel zukunft bitcoin" width="600" height="228" title="Bitcoin - Zahlungsmittel der Zukunft? 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/05/plus-drei-finanzmittel-zulunft-bitcoin-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/05/plus-drei-finanzmittel-zulunft-bitcoin-1-300x114.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7454" class="wp-caption-text">+3 Magazin: Eine von drei Fragen ist die nach dem Zahlungsmittel der Zukunft</figcaption></figure></p>
<p>Für die gedruckte Ausgabe hat die Redaktion aber nun aus all den bisherigen Antworten auf drei Seiten einen, wie ich finde, ziemlich guten Überblick über das Meinungsspektrum erstellt. Bitcoin und digitales Bezahlen spielen dabei erwartungsgemäß eine große Rolle. Aber dass in der Gesamtheit aller veröffentlichten Beiträge ein so vielschichtiges Bild entsteht, ist bemerkenswert und auch die kritischen Anmerkungen zu Bitcoin und Co. lohnen sich zu lesen. Dankenswerterweise ist das <a href="http://joom.ag/HOWp/p8#.VVXkrAHripI" target="_blank" rel="noopener">im Netz ja auch auch dauerhaft möglich</a>, ohne sich nun auf die Suche nach einem Exemplar der gestrigen <em>SZ</em> machen zu müssen.</p>
<p><em>Kleine Transparenznotiz am Rande:</em> Ich habe auf Anfrage der Redaktion den Text über <em>M-Pesa</em> geschrieben.</p>
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		<title>Die Bedeutung der einfachen Leute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Oct 2014 09:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Starke Worte die Edward Snowden da zur Eröffnung des DOK-Filmfestivals als Videobotschaft zu uns hier nach Leipzig geschickt hat. Ich habe die wichtigen Stellen mal frei übersetzt: &#8222;Entscheidend ist, dass wir aus der Geschichte lernen. Leipzig erinnert uns daran, dass die Mauer und die DDR nicht durch Bomben, Gewehre und gewaltvollen Widerstand zu Fall gebracht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Starke Worte die Edward Snowden da zur Eröffnung des <em><a href="http://www.dok-leipzig.de/" target="_blank" rel="noopener">DOK-Filmfestivals</a></em> als <a href="http://vimeo.com/110237795" target="_blank" rel="noopener">Videobotschaft</a> zu uns hier nach Leipzig geschickt hat. Ich habe die wichtigen Stellen mal frei übersetzt:</p>
<p><em>&#8222;Entscheidend ist, dass wir aus der Geschichte lernen. Leipzig erinnert uns daran, dass die Mauer und die DDR nicht durch Bomben, Gewehre und gewaltvollen Widerstand zu Fall gebracht wurden, sondern durch einfache Leute.</em></p>
<p><em> Diese einfachen Menschen, die montags gegen einflussreiche Machthaber auf Straßen und Plätze gegangen sind, rufen uns in Erinnerung, dass sich die Legitimität einer Regierung aus der Zustimmung ihrer Bürger ableitet. </em></p>
<p><em>Heute wird dieses Prinzip so oft vergessen und wir haben selbst in liberalen, westlichen Demokratien, nicht nur in autoritären Regimen, so viele Regierungen, die immer wieder Verschleierungs- und Geheimhaltungstaktiken gut heißen.<br />
</em></p>
<p><em>Deshalb müssen wir uns immer wieder daran erinnern, dass die Zustimmung zu einer Regierung nur dann eine Bedeutung hat, wenn sie auf Information beruht.&#8220;</em></p>

<h6>Was hat das mit Bitcoin zu tun?</h6>
<p>Auch Bitcoin ist eine Bewegung der <em>einfachen Leute</em> gegen<em> einflussreiche Machthaber</em>. Allerdings nicht auf Straßen und Plätzen, sondern im Netz. Bitcoin bietet den Menschen nämlich erstmals eine konstruktive Möglichkeit dem bestehenden Finanzsystem die Zustimmung zu verweigern, es anzuzweifeln und seine Legitimierung zu hinterfragen. Bisher war das unmöglich. Das Banken- und Finanzsystem war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativlos" target="_blank" rel="noopener">alternativlos</a>. Nun nicht mehr.</p>
<p>Bitcoin ist dabei aber kein Frontalangriff auf das bestehenden Finanzsystem. Vielmehr ist es der Entzug seiner Unterstützung. Es ist das Werkzeug der <em>einfachen Leute</em> gesellschaftliche Veränderung einzuleiten und Transparenz in das bestehende Geld- und Finanzsystem zu bringen, das ja noch viel mehr als Politik auf Geheimhaltung, Tarnung und Verschleierung setzt.</p>
<p>Über Geld spricht man ja nicht.</p>
<p>Sollten wir aber.</p>
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		<title>&#8222;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2014 08:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Freitag veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion eine &#8222;Digitale Agenda&#8220; zum Thema Bitcoin und Co. Die Zukunft des Zahlungsverkehrs?. Zum ersten Mal wurde Bitcoin damit offen auf bundespolitischer Ebene diskutiert. Dass dabei Beteiligte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an einem Tisch saßen, ist ein gutes Zeichen und zwingend notwendig, soll Bitcoin in Deutschland einmal massentauglich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion eine &#8222;Digitale Agenda&#8220; zum Thema <a href="http://www.spdfraktion.de/service/termine/bitcoin-co-1" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin und Co. Die Zukunft des Zahlungsverkehrs?</em></a>. Zum ersten Mal wurde Bitcoin damit offen auf bundespolitischer Ebene diskutiert. Dass dabei Beteiligte aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis gemeinsam an einem Tisch saßen, ist ein gutes Zeichen und zwingend notwendig, soll Bitcoin in Deutschland einmal massentauglich werden. Dennoch machte die Veranstaltung vor allem eines deutlich: baldige Entscheidungen sind nicht zu erwarten, denn nicht nur in der öffentlichen Debatte befindet sich Bitcoin ganz am Anfang.</p>
<p><span id="more-3421"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;In meinem Bekanntenkreis bin ich der Experte zum Thema Bitcoin, aber in dieser Rund bin ich der absolute Anfänger.&#8220; (Ein Zuhörer)</p></blockquote>
<p>Das zeigte bereits die Diskussionsgrundlage und die Kernfrage: Bitcoin &#8211; wovon sprechen wir dabei überhaupt? Immerhin brachte jeder der rund 70 Anwesenden &#8211; egal ob Podiumsgast oder Zuhörer &#8211; seinen eigenen Wissensstand und eigene Erfahrungen zum Thema Bitcoin mit. Unternehmer, Verbandsvertreter aus Technologie und Wirtschaft, neugierige Politiker &#8211; all ihre Fragen, Wünsche, und Interessen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, war schwierig. Dementsprechend ging es am Freitag vor allem darum in einem respektvollen Abtasten unterschiedliche Positionen und Sichtweisen auszutauschen. Aber auch das war spannend.</p>
<h6>Zwischen den rechtlichen Stühlen</h6>
<p>So zeigte <a href="http://www.uni-muenster.de/Jura.itm/hoeren/organisation/prof-dr-franziska-boehm" target="_blank" rel="noopener">Prof. Franziska Boehm</a> von der Universität Münster, in ihrem Impulsvortrag zunächst die rechtlichen Hürden auf, die bei der Einordnung von Bitcoin existieren. Die zentrale Frage dabei: Ist Bitcoin nun eine Währung, Geld, ein Finanzinstrument oder etwas ganz anderes? Die <em>Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)</em> hat sich für Finanzinstrument entschieden und <a href="http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2014/fa_bj_1401_bitcoins.html" target="_blank" rel="noopener">stuft Bitcoin bisher als Rechnungseinheit ein</a>. Jens Münzer, der BaFin-Vertreter auf dem Podium, betonte noch einmal, dass sie überzeugt seien, damit eine brauchbare Lösung gefunden zu haben. Zumindest so lange der Gesetzgeber keine bessere Grundlage schaffe.</p>
<p>Neben dem öffentlichen Recht berge aber auch das für den einfachen Bitcoin-Nutzer wichtige Straf- und Zivilrecht diverse Fallstricke. Denn Bitcoins gehören, wie alle rein digitalen Daten, bisher nicht zum <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_14.html" target="_blank" rel="noopener">im Grundgesetz verankerten</a> Schutz des Eigentums. Eigentum ist per Definition nämlich immer an physische Existenz geknüpft. Da Bitcoins diese jedoch nicht haben, können sie kein Eigentum sein. Aus demselben Grund könnten sie formaljuristisch auch niemandem &#8222;gestohlen&#8220; werden. Entwende bspw. ein Hacker Bitcoins, wäre das kein Diebstahl, sondern ein Datendelikt. Zwar laufe die Diskussion schon länger &#8222;Eigentum&#8220; auch auf Datenbestände auszuweiten, von einem Ergebnis sei man jedoch noch weit entfernt, so Prof. Boehm.</p>
<h6>Regulierung? Nein, ja, aber!</h6>
<p>Weiter ging es mit einer offenen Diskussion in der <span class="removed_link" title="http://www.oreilly.de/catalog/bitcoinkgger/">Jörg Platzer als Bitcoin-Experte</span> zunächst die Stärken von Bitcoin als erstes wirklich digitales Geld hervor- und von bestehenden Währungen abhob: <em>&#8222;Der Euro ist ein Konzept aus dem Industriezeitalter und wenn wir ihn digital verwenden, dann sind das nur Krücken, mit denen wir versuchen dieses analoge Ding über die modernen elektronischen Netzwerke zu schieben.&#8220;</em></p>
<p><figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3503 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg" alt="bitcoinbundestag2" width="600" height="278" title="&quot;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&quot; 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag2-1-300x139.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">Sollte Bitcoin reguliert werden? Das diskutierten u.a. Jens Münzer von der BaFin (l.), Jörg Platzer (m.) und MdB Jens Zimmermann (r.)</figcaption></figure></p>
<p>Gleichzeitig warnte er vor einer allzu starren rechtlichen Einordnung. <em>&#8222;Bitcoin ist alles: ein Bezahlsystem, eine Finanzanlage und noch viel mehr.&#8220;</em> Sein Potential verglich er mit dem des frühen Internets. Als das damals kam, wären sicherheitshalber alle verfügbaren Regulierungsmöglichkeiten auf einmal angewendet worden. Man solle sich vorstellen, Google hätte damals versucht in Deutschland zu gründen. Unmöglich. <em>&#8222;Diesen Fehler sollten wir nicht wiederholen.&#8220;</em>, so sein Fazit.</p>
<p>Dennoch war Regulierung und die damit einhergehende Rechtssicherheit für Bürger und Unternehmen das größte Thema an diesem Nachmittag. <em>&#8222;Oder sollten wir es einfach laufen lassen?&#8220;</em>, fragte <a href="http://www.jens-zimmermann.org/" target="_blank" rel="noopener">MdB Jens Zimmermann (SPD)</a>, der in seiner Fraktion u.a. für Kryptowährungen zuständig ist und und auf dessen Initiative die Veranstaltung überhaupt stattfand.</p>
<p>Ein klares Nein kam dabei aus dem Publikum von Matthias Kröner von der <em>Fidor Bank</em>. Als Finanzinstrument müsse Bitcoin zum Schutz der Nutzer <em>&#8222;hochgradig reguliert&#8220;</em> werden und ohnehin sei aus seiner Sicht der bisherige Umgang der Behörden mit Bitcoin lobenswert zügig und weit weniger streng als in vielen anderen europäischen Ländern. <em>&#8222;Deutsche Regulierung ist ein Exportschlager. Professionell und konstruktiv ausgeführt könnte sie Deutschland auch im Bereich Bitcoin einen enormen Wettbewerbsvorteil bringen.&#8220;</em></p>
<p>Dem stimmten nicht alle Anwesenden uneingeschränkt zu. Die Diskussion um die <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2014/10/14/bitbeat-lawsky-outlines-changes-to-bitlicense/" target="_blank" rel="noopener"><em>BitLicense</em></a> genannte Regulierung in New York zeige, wie viel Fingerspitzengefühl nötig ist um ein überzeugendes rechtliches Rahmenmodell zu gestalten, das sowohl den Nutzer schützt, alle Marktteilnehmer gleichberechtigt behandelt und dabei auch noch Innovationen fördert, anstatt sie zu verhindern.</p>
<p>Jörg Platzer bspw. sieht nahezu jede Regulierung kritisch. Das Bitcoin-Protokoll reguliere sich ja selbst. Minimalistisch zwar, zugegeben, aber dafür für hundertprozentig. Zugeständnisse macht aber auch er. Trotzdem dürfe man Bitcoin keinesfalls pauschal regulieren. Wenn schon, dann müsse man es <em>&#8222;anwendungsorientiert&#8220;</em> betrachten. Wer mit Bitcoin Spekulationsgewinne mache, der solle Kapitalertragssteuer zahlen. Aber bitte nicht, wer es einfach nur zum Bezahlen nutze.</p>
<h6>Anonym und doch nicht</h6>
<p>Ein weiterer Reibungspunkt, von denen es angesichts des thematischen Umfangs von Bitcoin am Freitag jedoch insgesamt nur wenige gab, war Anonymität und Kontrolle. <em>&#8222;Sollte die gesamte Bevölkerung Bitcoins verwenden, können wir mit unseren Methoden aus der sozialen Netzwerkanalyse die Anonymität ganz schnell aufheben.&#8220;</em> Mit der Selbstverständlichkeit dieser durchaus brisanten These überraschte <span class="removed_link" title="http://gtna.informatik.uni-kl.de/gruppe/zweig/">Prof. Katharina Zweig</span>, die den Studiengang Sozioinformatik an der TU Kaiserslautern leitet, auch einige erfahrene Bitcoin-Experten im Raum. Leider bot der Rahmen dieser Veranstaltung kaum Gelegenheit detaillierter auf diesen Aspekt einzugehen, obwohl sie damit offen eine der wichtigsten Eigenschaften von Bitcoin hinterfragte.</p>
<p><figure id="attachment_3507" aria-describedby="caption-attachment-3507" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3507 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg" alt="bitcoinbundestag3" width="600" height="345" title="&quot;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&quot; 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/bitcoinbundestag3-1-300x173.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3507" class="wp-caption-text">Neugierig, respektvoll, offen. So war die Stimmung sowohl auf dem Podium als auch bei den Zuhörern. (Bild: spdfraktion.de via Flickr CC BY-NC-ND 2.0)</figcaption></figure></p>
<p>Dennoch verwies wiederum Jörg Platzer auf den Vorteil der <em>&#8222;nutzerdefinierten Privatsphäre&#8220;</em>. Vielleicht könne man bei Bitcoin nicht die Überwachung durch Strafverfolgungsbehörden ausschließen, aber zumindest das ein oder andere Werbenetzwerk draußen halten. Außerdem sei Transparenz ja ein elementarer Bestandteil von Bitcoin und müsse nicht schlecht sein. Spendenbasierte Organisationen könnten bspw. mit öffentlich einsehbaren Transaktionen mehr Vertrauen bei ihren Förderern gewinnen. Abgesehen davon würden sich verschiedene Projekte darauf konzentrierten Bitcoin-Transaktionen künftig wirklich anonym zu gestalten. <em>&#8222;Das Experiment Bitcoin steht schließlich noch ganz am Anfang.&#8220;</em></p>
<h6>Der Anfang ist gemacht</h6>
<p>Ganz am Anfang. Dieser Satz fasst nicht nur den Stand von Bitcoin, sondern auch das Ergebnis dieser <em>Digitalen Agenda</em> treffend zusammen. Sie hat gezeigt wo Bitcoin überall noch am Anfang steht: Politisch, denn nach eigenen Angaben gebe es außer Jens Zimmermann bisher niemanden im Bundestag, der sich aus eigenem Interesse mit Bitcoin auseinandersetze. In der öffentlichen Debatte, denn obwohl an diesem Tag nur über einen Teilaspekt von Bitcoin gesprochen wurde &#8211; die Verwendung als Geld &#8211; hat sich gezeigt, dass es selbst hier noch keine gemeinsame Wissensbasis über Bitcoin und seine Funktionsweise gibt. Diese ist jedoch unbedingt notwendig um differenziert und auf Augenhöhe miteinander diskutieren zu können. Und schließlich steht auch Bitcoin in der praktischen Verwendung noch ganz am Anfang. Auf Nachfrage, wer Bitcoin besitze, meldete sich nicht einmal die Hälfte der Anwesenden.</p>
<p>Allerdings gab es auch eine Tatsache, die zeigt das Bitcoin erfreulicherweise nicht mehr in allen Bereichen ganz am Anfang steht. Bei dieser <em>Digitalen Agenda</em> im Bundestag waren bedeutend mehr Frauen als auf jeder anderen Bitcoin-Veranstaltung, die ich im letzten Jahr besucht habe. Und letztlich ist auch das ein wichtiger Faktor, soll Bitcoin in Deutschland tatsächlich einmal massentauglich werden.</p>
<p><em><strong>Hinweis in eigener Sache:</strong> Reisekosten zu Veranstaltungen wie dieser zahle ich aus eigener Tasche. Ich finde es aber wichtig, das jemand ausführlich darüber berichtet. Du kannst diese Arbeit mit einem kleinen Reisekosten-Zuschuss an die untenstehende Adresse unterstützen. Danke!   </em></p>
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		<title>&#8222;Die Politik der Notenbank ist am Ende&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gestern lief beim Deutschlandfunk ein beunruhigendes Interview mit dem Ökonomen Max Otte, der 2006 in seinem Buch &#8222;Der Crash kommt&#8220; die Finanzkrise beschrieb, wie sie ein Jahr später dann auch einsetzte. In diesem Interview spricht er nun über den kapitalistischen Erfolg hemmungsloser Schuldenpolitik im Vergleich zum biederen deutschen Sparkurs, vergleicht die verzweifelte und dennoch erfolglose [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern lief beim Deutschlandfunk ein <a href="http://www.deutschlandfunk.de/weltwirtschaft-lage-ist-so-ernst-wie-seit-jahrzehnten-nicht.694.de.html?dram:article_id=300211" target="_blank" rel="noopener">beunruhigendes Interview</a> mit dem Ökonomen Max Otte, der 2006 in seinem Buch &#8222;Der Crash kommt&#8220; die Finanzkrise beschrieb, wie sie ein Jahr später dann auch einsetzte.</p>
<p>In diesem Interview spricht er nun über den kapitalistischen Erfolg hemmungsloser Schuldenpolitik im Vergleich zum biederen deutschen Sparkurs, vergleicht die verzweifelte und dennoch erfolglose Zinspolitik der EZB mit dem Ende der DDR und fordert, dass sich der Hightech-Standort Deutschland durch gezielte Investitionen endlich aus seiner allgemeinen Amerika-Abhängigkeit emanzipieren solle. Solide Thesen. Nicht unbegründet.</p>
<p>Die Chancen, dass bald noch einmal alles krachen geht, sieht er bei fifty-fifty und empfiehlt daher nicht allein auf Fiat-Geld zu vertrauen, sondern sich zu diversifizieren.</p>
<p><em>Notiz an mich: Muss bei Gelegenheit Herrn Otte mal fragen, was er von Bitcoin hält.</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Bitcoin &#8211; kurz &#038; größtenteils gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2014 18:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[Jörg Platzer ist einer der prominentesten Bitcoiner in Deutschland. Nun hat er ein Buch über Bitcoin geschrieben. Das war dringend notwendig, denn bisher fehlte es an fachkundiger Grundlagenliteratur, die das komplexe Phänomen Bitcoin aufschlüsselt und dem neugierigen und interessierten Publikum auf verständliche Weise nahe bringt. Bitcoin kurz &#38; gut. Banking ohne Banken soll diese Lücke [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Jörg Platzer ist einer der prominentesten Bitcoiner in Deutschland. Nun hat er ein Buch über Bitcoin geschrieben. Das war dringend notwendig, denn bisher fehlte es an fachkundiger Grundlagenliteratur, die das komplexe Phänomen Bitcoin aufschlüsselt und dem neugierigen und interessierten Publikum auf verständliche Weise nahe bringt.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3955616509/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3955616509&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=N5OSFZLBMALGTWAX" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin kurz &amp; gut. Banking ohne Banken</em></a> soll diese Lücke nun füllen. Das Buch ist unterhaltsam, lehrreich und für solch ein anspruchsvolles Thema überraschend kurzweilig, überzeugt aber noch nicht hundertprozentig. Trotzdem wird <em>&#8222;Der Platzer&#8220;</em> erst einmal das deutschsprachige Standardwerk zum Thema Bitcoin werden und alles in allem auch zu Recht.</p>
<p><span id="more-3344"></span></p>
<h6>Anschaulich, anspruchsvoll, plakativ</h6>
<p>Jeder, der schon einmal versucht hat Bitcoin zu erklären, weiß wie anspruchsvoll diese Aufgabe ist. Entweder läuft man Gefahr sich zu sehr in Details zu verheddern oder man kommt vom Hundertsten ins Tausende oder nutzt unbemerkt derart viel Fachvokabular, dass das Gegenüber schon lange ausgestiegen ist, noch bevor man sich so richtig warm geredet hat. Jörg Platzer macht diesen Fehler nicht.</p>
<p>Er schreibt anschaulich, bringt gute Beispiele und schafft es dadurch dem abstrakten Sachverhalt Bitcoin eine nachvollziehbare Greifbarkeit zu geben. Gleichzeitig findet er eine gute Balance zwischen Einfachheit und Anspruch. Bitcoin wird mit verständlichen Worten erklärt, geht jedoch wo es nötig ist auch in die Tiefe und fordert so den Leser zum aktiven Mit- und Selberdenken auf. Sei es durch eingestreute Interviews mit Experten, in denen man zusätzliche Einblicke in die Herausforderungen von Wallet-Programmierung, Bitcoin-Anonymisierungsdienste oder die derzeitige steuerrechtliche Situation bekommt oder durch plakative Exkurse in die Geschichte der Kryptographie und des Geldes.</p>
<h6>Defragmentierung des Bitcoin-Wissens</h6>
<p><em>Bitcoin kurz &amp; gut</em> soll ein Grundlagenbuch sein und sich vor allem an Einsteiger richten. Zu denen würde ich würde mich zwar nicht mehr zählen, dennoch habe ich das Buch mit großem Interesse nahezu am Stück durchgelesen. Denn in jedem Kapitel konnte auch ich mir als fortgeschrittener Bitcoiner neue Fakten, Details oder Zusammenhänge erschließen und nicht nur das. <em>Bitcoin &#8211; kurz &amp; gut</em> zu lesen war eine regelrechte Erleichterung.</p>
<p>Denn wer sich intensiv mit Bitcoin beschäftigt, sammelt dabei Unmengen von bruchstückhaftem Wissen an. Hier eine Forumsdiskussion, da ein Blogbeitrag, dort ein Bankenstudie und hier wieder ein wissenschaftliches Paper. Nicht immer ist es leicht da zwischen Fakten und Meinung unterscheiden zu können, Wichtiges von Belanglosem zu trennen. Beim Lesen dieses Buches konnte ich jedoch ein Stück mehr Ordnung in dieses Chaos des Halbwissens bringen. Es hat mir geholfen mein Bitcoin-Wissen zu defragmentieren. Ein befreiendes Erlebnis, für das ich sehr dankbar bin.</p>
<p><figure id="attachment_3346" aria-describedby="caption-attachment-3346" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3955616509/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3955616509&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=N5OSFZLBMALGTWAX" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3346 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_5048-1.jpg" alt="Bitcoin- kurz und gut rückseite" width="600" height="836" title="Bitcoin - kurz &amp; größtenteils gut 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_5048-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/IMG_5048-1-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-3346" class="wp-caption-text">Bitcoin &#8211; kurz &amp; gut. Banking ohne Banken (204 Seiten) ist bei O&#8217;Reilly erschienen und kostet 12,90 Euro.</figcaption></figure></p>
<h6>Die 2. Auflage wird besser</h6>
<p>Dennoch gibt es auch einige Kritikpunkte, die benannt werden müssen. Besonders die überdurchschnittliche Zahl an Typos und offensichtlich vergessenen Korrekturrunden erwecken immer wieder einen schluderhaften Eindruck. <em>&#8222;Kein Druckwerk ohne Fehler&#8220;</em> lautet eine alte Weisheit und ich will in meinem Glashaus nicht mit Steinen jonglieren, aber vergessene Leerzeichen brechen nun einmal den Lesefluss, wenn Jahreszahlen im <em>&#8222;das recherchier ich noch einmal&#8220;</em>-Format 20XX stehen, ist das unschön und wenn sie wie im Falle der <a title="Sonder-Presseschau" href="http://coinspondent.de/2014/02/26/sonder-presseschau/" target="_blank" rel="noopener">Mt.Gox-Pleite</a>, die nicht 2013, sondern 2014 war, auch noch falsch sind, ist das grob fahrlässig.</p>
<p>Aber das sind Mängel, die sich in einer Neuauflage mit verhältnismäßig wenig Aufwand beseitigen lassen. Etwas komplexer wird es das Buch von (gewolltem oder ungewolltem) Productplacement zu befreien. Es ist schwer über Bitcoin zu schreiben ohne auf bestimmte Dienstleister und Anbieter zu verweisen. Jörg Platzer benennt dieses Problem auch und versucht, wo immer es geht, auf Open-Source- und nichtkommerzielle Alternativen zurückzugreifen, aber bei der jetzigen Auswahl bleibt dennoch hier und da ein Geschmäckle und besonders als fortgeschrittener Nutzer fragt man sich immer wieder, warum hier jetzt gerade dieser Wallet-Service, Marktplatz-Anbieter oder Altcoin vorgestellt, jener aber nicht einmal genannt wird?</p>
<h6>Objektivität erhöhen</h6>
<p>Um den Vorwurf verdeckter Werbung zu entkräften, könnten sich Verlag und Autor künftig an den Richtlinien orientieren, wie sie auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk gelten. Man darf über kommerzielle Anbieter sprechen, aber man muss auch die Konkurrenten nennen. Im Fall von Wallet-Anbietern könnte man bspw. auf eine kleine Liste mit Alternativen im Anhang verweisen und bei Altcoins würde die zusätzliche Orientierung an der jeweiligen Marktkapitalisierung oder anderen statistischen Parametern einen Objektivitätsbonus liefern.</p>
<p>Dann wäre nämlich auch das Dogecoin-Phänomen im Buch, das ich schon ein bisschen vermisst habe. Vor allem da es mit der <a href="http://www.theguardian.com/technology/2014/jan/20/jamaican-bobsled-team-raises-dogecoin-winter-olympics" target="_blank" rel="noopener">Cool Runnings II-Spendenaktion</a> zu den Olympischen Winterspielen oder dem <a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/early-lead/wp/2014/05/28/nascar-driver-josh-wise-will-drive-the-dogecoin-car-again-thanks-to-two-new-fundraisers/" target="_blank" rel="noopener">Dogecoin-Nascar-Auto</a> richtig gute Geschichten gibt, die zu dem noch einen weiteren wichtigen Punkt veranschaulichen, der für den Erfolg von Kryptowährungen bedeutend ist: die Community.</p>
<h6>Fazit: Klare Kaufempfehlung</h6>
<p>Trotz allem. <em>Bitcoin kurz und gut</em> ist ein absolut empfehlenswertes Buch und ein passender Korken für das große deutschsprachige Bitcoin-Informationsloch, auch wenn er hier und da noch ein bisschen wackelt. Einsteiger bekommen einen fundierten und nachvollziehbaren Einblick in die Grundlagen von Bitcoin und sogar darüber hinaus. Fortgeschrittene finden ein ordnendes Nachschlagewerk für Fakten und Zusammenhänge, das berechtigterweise die Bitcoin-Standardlektüre der kommenden Jahre sein wird.</p>
<p>Besonders, wenn dann noch dieser alberne Satz aus dem Buch verschwindet, an dem sich jeder stören wird, der die frühe Geschichte von Bitcoin kennt:</p>
<p><em>&#8222;Die Darstellung eines Alpakas im Zusammenhang mit dem Thema Bitcoin ist ein Warenzeichen von O&#8217;Reilly Media, Inc.&#8220; </em></p>
<p>Äääähm, nein!<em><br />
</em></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3955616509/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3955616509&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=N5OSFZLBMALGTWAX" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin. Kurz &amp; gut. Banking ohne Banken</em> bei Amazon bestellen</a></p>
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		<item>
		<title>Vom Internet des Geldes</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/11/vom-internet-des-geldes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2014 10:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagenwissen]]></category>
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					<description><![CDATA[Dug Campbell über Bitcoin aka das Internet des Geldes: &#8222;&#8230; a technology that is incredibly powerful. And now we have to work out what we are going to do with it.&#8220; Ich mag es ja sehr, wenn Menschen über ihre eigenen Ideen und Visionen sprechen, die sie mit Bitcoin verbinden, weil ich dadurch neue Sichtweisen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://twitter.com/DugCampbell" target="_blank" rel="noopener">Dug Campbell</a> über Bitcoin aka das Internet des Geldes:</p>
<p><em>&#8222;&#8230; a technology that is incredibly powerful. And now we have to work out what we are going to do with it.&#8220;</em></p>
<p>Ich mag es ja sehr, wenn Menschen über ihre eigenen Ideen und Visionen sprechen, die sie mit Bitcoin verbinden, weil ich dadurch neue Sichtweisen und Perspektiven kennen lerne und es mich anregt, selbst über die Zukunft nachzudenken.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Jagd nach dem Bitcoin-Comic</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/08/die-jagd-nach-dem-bitcoin-comic/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mir gerade mein Exemplar von Bitcoin &#8211; The Hunt for Satoshi Nakamoto vorbestellt. Dass es früher oder später auch ein Comic über Bitcoin geben würde, war abzusehen. An konkret diesem Projekt finde ich jedoch gleich mehrere Aspekte spannend. Zum einen handelt es sich um das erste Projekt von Swarm, einer Bitcoin-Crowdfunding-Plattform, die ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir gerade mein Exemplar von <a href="https://www.bitcoincomic.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin &#8211; The Hunt for Satoshi Nakamoto</em></a> vorbestellt.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/huntfornakamoto2-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3291 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/huntfornakamoto2-1.png" alt="huntfornakamoto2" width="600" height="846" title="Die Jagd nach dem Bitcoin-Comic 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/huntfornakamoto2-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/10/huntfornakamoto2-1-213x300.png 213w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Dass es früher oder später auch ein Comic über Bitcoin geben würde, war abzusehen. An konkret diesem Projekt finde ich jedoch gleich mehrere Aspekte spannend. Zum einen handelt es sich um das erste Projekt von <em><span class="removed_link" title="https://www.swarm.co/">Swarm</span></em>, einer Bitcoin-Crowdfunding-Plattform, die ich seit einiger Zeit beobachte. Zum anderen ist es eine der ersten nennenswerten <a href="http://counterparty.io/" target="_blank" rel="noopener"><em>Counterparty</em></a>-Anwendungen.</p>
<p><span id="more-3286"></span></p>
<p><em>Counterparty</em> zählt ja zu den <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/links/#Bitcoin_20_8211_Projekte">Bitcoin 2.0-Projekten</span>, was in der Regel bedeutet, dass diese erst einmal noch ein bisschen abstrakter und dadurch schwerer zu verstehen sind als Bitcoin selbst. Da &#8211; so dachte ich mir &#8211; ist die Praxis möglicherweise einfacher als die Theorie. Also habe ich nun kurzerhand mit 0,05 BTC das Comic-Projekt mitfinanziert und schlage drei Fliegen mit einer Klappe. Ich teste <em>Swarm</em>, kriege ein (hoffentlich) schönes Bitcoin-Comic für die Sammlung und kann mir überlegen, was ich mit meinen 300 sogenannten <em>Comiccoins</em> anfangen will. Diese &#8211; und hier kommt <em>Counterparty</em> in Spiel &#8211; habe ich nämlich zusätzlich zu dem Comic erworben. Angeblich kann ich mit dieser projekteigenen Kryptowährung später z.B. über die Covergestaltung des Buches mitbestimmen. Genaueres weiß ich aber auch noch nicht. Denn noch habe ich die <em>Comiccoins</em> auch noch gar nicht. Die bekomme ich erst, wenn auch das Buch fertig ist. Oder so ähnlich.</p>
<p>Es ist halt alles kompliziert mit diesen Bitcoin 2.0-Projekten und ich bin auch noch sehr skeptisch, ob und für welche es überhaupt einen Bedarf gibt. So richtig heiß finde ich die <em>Comiccoins</em> nämlich noch nicht. Stichwort: Kann man machen, braucht eigentlich aber niemand. Ich lass mich da aber gerne eines besseren belehren, wenn es soweit ist. Im November, spätestens zu Weihnachten werden die Bücher verschickt.</p>
<p>Falls ihr auch ein Exemplar kaufen wollt, könnt ihr relativ<span class="removed_link" title="https://www.swarm.co/comiccoin"> leicht aufspringen</span>. Das Projekt ist schon mehr als durchfinanziert, d.h. jede Bestellung wird auch ausgeführt. Hier gibt es eine <span class="removed_link" title="https://de.scribd.com/doc/233185334/Bitcoin-The-hunt-for-Satoshi-Nakamoto-BitcoinComic-org">dreiseitige Leseprobe</span>. Was ihr dann allerdings mit euren <em>Comiccoins</em> macht, müsst ihr euch selbst überlegen.</p>
<h6>Update</h6>
<p><span class="removed_link" title="http://www.dibbuks.es/tienda/index.php?route=product/product&amp;product_id=361"><em>Bitcoin. The Hunt for Satoshi Nakamoto</em> gibt es mittlerweile hier zu kaufen.</span></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bitcoin-Bibel</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/09/30/die-bitcoin-bibel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2014 08:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen & Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[System & Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute lag The Book of Satoshi. The Collected Writings of Bitcoin Creator Satoshi Nakamoto in meinem Briefkasten. Als ich das erst Mal von diesem Buch hörte, dachte ich noch: &#8222;Was für eine alberne Idee. Warum sollte jemand für Texte bezahlen, die ohnehin frei im Internet verfüg- und lesbar sind?&#8220; Nun habe ich mein eigenes Exemplar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute lag <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0996061312/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0996061312&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=JOWD5X2NYLABMMPM" target="_blank" rel="noopener">The Book of Satoshi. The Collected Writings of Bitcoin Creator Satoshi Nakamoto</a></em> in meinem Briefkasten. Als ich das erst Mal von diesem Buch hörte, dachte ich noch: <em>&#8222;Was für eine alberne Idee. Warum sollte jemand für Texte bezahlen, die ohnehin <a href="http://nakamotoinstitute.org/" target="_blank" rel="noopener">frei im Internet verfüg- und lesbar</a> sind?&#8220; </em>Nun habe ich mein eigenes Exemplar und ich bin sehr froh darüber. Denn meine Meinung hat sich geändert.</p>
<p><span id="more-3048"></span></p>
<p>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/09/satoshi2-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/09/satoshi2-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="satoshi2 1" title="Die Bitcoin-Bibel 7"></a>
<a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/09/satoshi3-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/09/satoshi3-1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="satoshi3 1" title="Die Bitcoin-Bibel 8"></a>
</p>
<p>Denn tatsächlich ist es für mich und meine Recherchen ein ausgezeichnetes Nachschlagewerk. Bestimmte Texte lese ich einfach lieber auf Papier als am Bildschirm. Außerdem hat sich der Herausgeber die Mühe gemacht alles Texte chronologisch und thematische einzuordnen.</p>
<p>Auf knapp 400 Seiten bekommt man in 72 Kapiteln einen fundierten Einblick in die Entstehungsgeschichte von Bitcoin, die technische Entwicklung und die daran beteiligten Personen. Aber auch &#8211; und das finde ich besonders spannend &#8211; in gesellschaftlich relevante Diskussionen und Entwicklungen wie <em>&#8222;How Anonymous Are Bitcoin?&#8220;</em>, <em>&#8222;On WikiLeaks Using Bitcoin&#8220;</em> oder in die Idee die <em>Blockchain</em> auch für Nachrichten zu verwenden.</p>
<p>Satoshi Nakamoto selbst hat ja in <em>Block 0</em>, den <em>Genesis-Block</em> der Bitcoin-Blockchain<em>, </em>diese mittlerweile schon legendäre Mitteilung implementiert:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">&#8222;The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Selbstverständlich ist auch <a href="https://bitcoin.org/bitcoin.pdf" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System</a> mit abgedruckt. Das kann ich mir jetzt also alles schön auf den Nachttisch stellen.</p>
<p>Mit Bitcoin kann <span class="removed_link" title="http://www.bookofsatoshi.com/buy/coinlock/">hier</span> das ebook kaufen. Die Druckvariante gibt es (noch nicht mit Bitcon)<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0996061312/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0996061312&amp;linkCode=as2&amp;tag=thecoins-21&amp;linkId=JOWD5X2NYLABMMPM" target="_blank" rel="noopener"> hier.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Block without a Chain</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/09/27/block-without-a-chain/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Sep 2014 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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