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	<title>OneCoin &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>OneCoin &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2020 19:56:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, dass ich großes Interesse daran habe, dass die Öffentlichkeit so gut und umfassend wie möglich über Onecoin informiert wird und die Hintergründe dieses kryptischen Multi-Level-Marketing-&#8222;Kryptowährungsprojekts&#8220; aufgeklärt werden. Insofern war ich vor ziemlich genau einem Jahr sehr erfreut über den vielbeachteten und zurecht gelobten BBC-Podcast The Missing Cryptoqueen, für [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wer hier schon etwas länger mitliest, weiß, dass ich großes Interesse daran habe, dass die Öffentlichkeit so gut und umfassend wie möglich über <em>Onecoin</em> informiert wird und die Hintergründe dieses kryptischen Multi-Level-Marketing-&#8222;Kryptowährungsprojekts&#8220; <a href="https://coinspondent.de/?s=onecoin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aufgeklärt werden</a>. </p>



<p>Insofern war ich vor ziemlich genau einem Jahr <a href="https://coinspondent.de/2019/09/30/herausragender-bbc-podcast-ueber-onecoin/">sehr erfreut</a> über den vielbeachteten und zurecht gelobten BBC-Podcast <em><a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07nkd84/episodes/downloads" target="_blank" rel="noreferrer noopener">The Missing Cryptoqueen</a></em>, für dessen audiovisuelle Umsetzung mittlerweile <a href="https://deadline.com/2020/02/missing-cryptoqueen-podcast-tv-series-adaptation-new-regency-international-1202850719/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">sogar die Filmrechte verkauft wurden</a>.</p>



<p>Heute nun ist bei <em>BuzzFeedNews</em>, dem Investigativrecherche-Teil des Mediennetzwerks, mit <em><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OneCoin konnte Milliarden stehlen, obwohl Banken die Behörden informiert hatten</a></em> ein weiteres wichtiges Journalismus-Stück  erschienen, auf das ich gerne verweisen möchte. Zum einen weil es gut geschrieben ist und viele neue Details und Hintergrundinformationen enthält. Kein Wunder. Immerhin steckt nun schon ein ganzes Jahr intensive Auseinandersetzung auf Basis von teils exklusivem Material dahinter. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin.png" alt="buzzfeed Onecoin" class="wp-image-16567" title="(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-300x166.png 300w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a><figcaption>Klicken, um zum Artikel bei BuzzFeedNews zu kommen.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Kontakt-Aufruf an alle, die sich geschädigt fühlen</h6>



<p>Zum anderen ist es damit aber noch nicht getan. Denn genau wie bei <em>The Missing Cryptoqueen</em> bedeutet die heutige Veröffentlichung keineswegs das Ende der Recherche, sondern leitet vielmehr deren nächste Stufe ein. Ab jetzt nämlich mit Hilfe der Öffentlichkeit in Form von Informationen und Geschichten von Leuten mit direktem <em>Onecoin</em>-Kontakt. Denn das <em>BuzzFeedNews</em>-Team ruft all diejenigen auf, die sich als <em>Onecoin</em>-Opfer oder -Geschädigte fühlen, sich zu melden und zur weiteren Aufklärung beizutragen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.buzzfeed.com/de/marcusengert/onecoin-banken-fincenfiles" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" width="473" height="171" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2.png" alt="buzzfeed Onecoin 2" class="wp-image-16571" title="(Zwischen-)Fazit einer umfassenden Onecoin-Recherche 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2.png 473w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/09/buzzfeed-Onecoin-2-300x108.png 300w" sizes="(max-width: 473px) 100vw, 473px" /></a><figcaption>Melden kann man sich per Mail oder über ein Formular am Ende des Artikels auf  BuzzfeedNews.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Nutzt diese Gelegenheit!</h6>



<p>Da mich im Zuge meiner eigenen Auseinandersetzung mit <em>Onecoin</em> damals sehr viele angeschrieben hatten, auf die diese Beschreibung wohl zutrifft, möchte auch ich dazu auffordern, diese Gelegenheit wahrzunehmen. </p>



<p>Auch wenn <em>BuzzFeed</em> einst als Clickbaiting-Plattform groß wurde, ist deren deutschsprachige Investigativ-Abteilung mit namhaften und hervorragenden Journalisten besetzt, von deren bisheriger Arbeit man sich schnell und einfach im Netz überzeugen kann. Man muss also keine Angst haben, als Listicle zwischen Katzenbildern zu landen, sondern kann dazu beitragen, alles über <em>Onecoin</em> ans Licht zu bringen! </p>



<p>Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele diese Chance nutzen. </p>
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		<title>Herausragender BBC-Podcast über Onecoin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 07:34:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wusste, dass es irgendwann passiert und war mir (leider) auch sicher, dass es kein großes deutsches Medium sein würde, dass den Mut dazu aufbringt, diese Geschichte zu recherchieren. Aber nun ist es endlich soweit. In der herausragenden Podcast-Serie The Missing Cryptoqueen erzählt Jamie Bartlett für die BBC die unglaubliche Geschichte rund um Onecoin und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich wusste, dass es irgendwann passiert und war mir (leider) auch sicher, dass es kein großes deutsches Medium sein würde, dass den Mut dazu aufbringt, diese Geschichte zu recherchieren. Aber nun ist es endlich soweit. In der herausragenden Podcast-Serie<a rel="noreferrer noopener" aria-label="unglaublich gut gemachten achtteiligen Podcast-Serie (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07nkd84" target="_blank"> <em>The Missing Cryptoqueen</em></a> erzählt <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Jamie Bartlett (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/JamieJBartlett" target="_blank">Jamie Bartlett</a> für die <em>BBC</em> die unglaubliche Geschichte rund um <em>Onecoin</em> und verschafft dem Thema damit die Aufmerksamkeit, die es eigentlich schon seit Jahren so dringend braucht.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<span id="more-15533"></span>



<p>Für mich ist es natürlich ein Fest, das zu hören. Nicht nur, weil die die <em>BBC</em> weiß, wie man gute Podcasts macht und dabei regelmäßig <a rel="noreferrer noopener" aria-label="die Messlatte definiert (öffnet in neuem Tab)" href="https://us16.campaign-archive.com/?u=141467627fcf6b79f6636f0a1&amp;id=281c612f90" target="_blank">die Messlatte definiert</a>. Sondern natürlich vor allem, weil ich selbst in den vergangenen Jahren <a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)">immer wieder kritisch über </a><em><a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)">Onecoin</a></em><a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="immer wieder kritisch über Onecoin berichtet habe (öffnet in neuem Tab)"> berichtet habe</a> und diese Berichterstattung schließlich <a rel="noreferrer noopener" aria-label="sogar vor Gericht verteidigen musste (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2019/02/04/onecoin-rechtsstreit-zusammenfassung-ergebnis-abrechnung/" target="_blank">sogar vor Gericht verteidigen musste</a>.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Alle müssen von Onecoin hören!</h6>



<p>Für mich war das eine große Sache. Für <em>Onecoin</em> wohl eher ein Fliegenschiss. Immerhin war/ist der Verein in mehr als 190 Ländern aktiv und hat laut Dokumenten, die Jamie Bartlett im Laufe seiner Recherche zugespielt wurden, scheinbar allein bis 2017 vier Milliarden(!) Euro eingesammelt. </p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Wäre es nicht so makaber, könnte man <em>Onecoin </em>angesichts dieser Summe als eines der größten &#8222;Fintech-Startups&#8220; aller Zeiten bezeichnen. Dessen Geschäftsmodell gleichzeitig jedoch ein großes und zwielichtiges Geheimnisse ist. Zumindest bislang. Denn in jeder der acht Folgen taucht Jamie Bartlett nun Stück für Stück immer tiefer in die dubiosen Machenschaften rund um <em>Onecoin</em> ein und berichtet, was er dabei herausfindet.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wöchentlich eine neue Folge</h6>



<p>Jeden Donnerstag erscheint eine weitere Folge. Diese drei sind bisher online:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 1:  Dr Ruja (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07npk7p" target="_blank"><em>Episode 1:  Dr Ruja</em></a><em> &#8211; Dr Ruja promised financial revolution. And then, two years ago, she disappeared. Why?</em></li><li><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 2:  The Bitcoin Killer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07npm4g" target="_blank">Episode 2:  The Bitcoin Killer</a> &#8211; Not all is as it seems with Dr Ruja&#8217;s revolutionary cryptocurrency, OneCoin.</em></li><li><em><a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/p07pdnw9" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Episode 3:  More than just a coin (öffnet in neuem Tab)">Episode 3:  More than just a coin</a> &#8211; Dr Ruja is charged in absentia with money  laundering and fraud. But the hold OneCoin has over its investors is  far stronger than we&#8217;d imagined. Why do people still believe?</em></li></ul>



<p>Folge eins zieht sich etwas, wenn man sich selbst schon mit dem Thema gut auskennt. Spätestens  ab Folge zwei wird es aber richtig gut. Inhaltlich aber auch, weil die Stärken des Mediums Podcast hier voll ausgenutzt werden. </p>



<p>Einerseits durch eine sehr persönliche, berührende und mitunter intime Atmosphäre. Bartlett berichtet nicht einfach nur von seiner Recherche, sondern nimmt uns mit. Wir erleben, was er erlebt, während er es erlebt. Gespräche mit Wissenschaftlern und Experten, mit verzweifelten Investoren und bei seiner Suche vor Ort.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Ein Podcast mit Folgen </h6>



<p>Andererseits macht auch der <em>Work in Progress</em>-Part des Podcasts die Geschichte lebendig. Denn natürlich kommt durch die Veröffentlichung der ersten Folgen Einiges in Bewegung. Mit <a rel="noreferrer noopener" aria-label="teils drastischen Konsequenzen (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CatrinNye/status/1177120822990970880" target="_blank">teils drastischen Konsequenzen</a>.</p>



<figure class="wp-block-embed-twitter wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Die <em>Onecoin</em>-Stimmungsmaschine im Netz gegen den Podcast, seine Macher und die Protagonisten läuft offensichtlich schon auf Hochtouren. Noch bevor die erste Folge überhaupt online war, gab es wohl auch schon massive Beschwerden über die Lügen, die darin angeblich verbreitet würden.</p>



<blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none"><p lang="en" dir="ltr">Another happy customer! Proooobably won’t be letting him send me a message. <a href="https://t.co/w7wW8YkmWO">pic.twitter.com/w7wW8YkmWO</a></p>— Jamie Bartlett (@JamieJBartlett) <a href="https://twitter.com/JamieJBartlett/status/1177314862252400640?ref_src=twsrc%5Etfw" target="_blank" rel="noopener">September 26, 2019</a></blockquote> <script async="" src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>



<h6 class="wp-block-heading">Hören und weiterempfehlen!</h6>



<p>Umso wichtiger ist es also, dass <em>The Missing Cryptoqueen</em>, die Aufmerksamkeit bekommt, die das Thema <em>Onecoin</em> verdient. Mit dieser Podcast-Serie stoßen Jamie Bartlett und seine Producerin, <a href="https://twitter.com/GeorgiaJCatt" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Georgia Catt (öffnet in neuem Tab)">Georgia Catt</a> in ein aggressives Wespennest und was sie dabei aufschrecken, lässt sich nur durch größtmögliche Öffentlichkeit besiegen. </p>



<p>Wer dabei helfen will und nützliche Informationen hat, ist aufgerufen, sich <a href="mailto:cryptoqueen@bbc.co.uk">bei Jamie und Georgia zu melden</a>. Ich für meinen Teil werde gleich mal Kontakt aufnehmen.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2019/02/04/onecoin-rechtsstreit-zusammenfassung-ergebnis-abrechnung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2019 15:21:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[english version below tl;dr Rechtsstreit beendet, Vergleich geschlossen, viel gelernt, Spenden können ab sofort zu 100% zurück abgerufen werden. Mehr als anderthalb Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es endlich soweit. Mit diesem Beitrag schließe ich nun offiziell meine Akte Onecoin, berichte über den Verlauf und das Ergebnis meines Rechtsstreits und leite die Auflösung des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em><a href="#english">english version below</a></em></p>



<p><strong><em>tl;dr</em></strong> Rechtsstreit beendet, Vergleich geschlossen, viel gelernt, Spenden können ab sofort zu 100% zurück abgerufen werden.</p>



<p>Mehr als anderthalb Jahre hat es gedauert. Jetzt ist es endlich soweit. Mit diesem Beitrag schließe ich nun offiziell meine<em> Akte</em> <em>Onecoin,</em> berichte über den Verlauf und das Ergebnis meines Rechtsstreits und leite die Auflösung des damit verbundenen Spendenfonds ein.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>Doch der Reihe nach:</p>



<span id="more-13606"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Inhalt</h6>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="#Zusammenfassung">Worum geht es hier?</a></strong></li><li><a href="#Rechtsstreit"><strong>Zum Rechtsstreit und dem Ergebnis</strong></a></li><li><strong><a href="#Fond">Zum Unterstützerfonds&nbsp;&#8211;&nbsp;Rückzahlungsphase&nbsp;beginnt</a></strong></li><li><strong><a href="#zurück">Wie man sein Geld zurückbekommt</a></strong></li><li><strong><a href="#Money">Projekt &#8222;Understanding Money&#8220;</a></strong></li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Zusammenfassung">Worum geht es hier?</h4>



<p>Kurzer Rückblick: Ende April 2017 habe ich zwei Abmahnungen bezüglich meiner Berichterstattung hier im Blog über <em>Onecoin</em> erhalten <a rel="noreferrer noopener" aria-label="(Mehr dazu hier) (opens in a new tab)" href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank">(Mehr dazu hier)</a>. Ich hatte damals berichtet, dass <em>Onecoin</em> verboten worden sei, weil ich &#8211; wie viele andere Medien auch &#8211; <a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">die entsprechenden Entscheidungen der </a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="die entsprechenden Entscheidungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) (opens in a new tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">)</a> so verstanden hatte.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="http://coinspondent.de/2016/12/12/noch-mehr-warnungen-vor-onecoin-swisscoin-co/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1.png" alt="was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1" class="wp-image-10824" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/11/was-ist-das-nur-fuer-onecoin-1-300x166.png 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></a><figcaption>Berechtigte Frage. </figcaption></figure>



<p>Die <em>Onecoin Ltd</em>. und eine Einzelperson aus dem<em> Onecoin</em>-Vertriebsnetzwerk waren da aber entschieden anderer Meinung und mit der Berichterstattung nicht einverstanden. Beide mahnten mich direkt ab, ohne zuvor anderweitig Kontakt aufzunehmen und auf kurzem Wege auf mögliche Fehler hinzuweisen und um Klarstellung zu bitten.</p>



<p>Da zu dieser Zeit auch viele andere Medien Abmahnungen für ihre Berichterstattung über <em>Onecoin</em> erhielten, hatte ich mich damals entschlossen, diese aggressive und einschüchternde Vorgehensweise nicht kampflos hinzunehmen und juristisch gegen meine Abmahnungen vorzugehen. Dieser Schritt war nicht nur für mich aus persönlichen und journalistischen Gründen wichtig, sondern hatte auch für viele aus der Bitcoin-Community eine Bedeutung. Es ging darum, gemeinsam ein Zeichen zu setzen, dass man sich nicht einschüchtern lässt.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Spendenunterstützter Rechtsstreit </strong></h6>



<p>Um das finanzielle Risiko des folgenden Rechtsstreits vorab abzusichern, habe ich damals einen Bitcoin-Spendenfonds ins Leben gerufen und die Bitcoin-Community um Unterstützung gebeten. Über hundert Menschen sind damals diesem Aufruf gefolgt und haben mir den Rücken mit mehr als 10.000 Euro (in Bitcoin) gestärkt. Daraufhin habe eine negative Feststellungsklage gegen die beiden abmahnenden Parteien eingereicht.</p>



<p>Dann verging sehr viel mehr Zeit als mir lieb war, was aber leider nicht unüblich ist. Termine und Fristen wurden wegen Urlaub, Terminkollisionen und hoher Arbeitsbelastung immer wieder nach hinten verlegt und auch der Bitcoin-Kurs ging zwischenzeitlich steil nach oben und schließlich auch wieder deutlich runter.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Nebenschauplatz: Einstweilige Verfügung</h6>



<p>Gleichzeitig eröffnete der <em>Onecoin</em>-Vertriebspartner noch eine weitere juristische Front, indem er zwischenzeitlich versuchte, eine <em>Einstweilige Verfügung</em> gegen mich zu erwirken. Das wurde vom Landgericht Köln zwar abgelehnt, sorgte aber dennoch für noch mehr juristische Bürokratie und zahlreiche Schriftwechsel. Zur Orientierung: Allein der Widerspruch der Gegenseite gegen die Entscheidung des Landgerichts Köln hatte einen Umfang von mehr als hundert Seiten.      </p>



<h6 class="wp-block-heading">Schließlich der Termin vor dem Landgericht Berlin</h6>



<p>Ende August 2018 gab es dann endlich einen Termin vor dem Landgericht Berlin, der mit einem für mich sehr positiven Vergleich endete.</p>



<p>Danach liefen weitere Fristen und auch wenn sich der komplette Abschluss des juristischen Prozederes noch immer weitere Monate hinziehen könnte, ist nun ein Punkt erreicht, an dem ich den öffentlichen Teil der <em>Akte Onecoin</em> schließen möchte. Das bedeutet, zum einen detailliert über das Ergebnis zu berichten und zum anderen die Auflösung des Unterstützungsfonds einzuleiten.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Rechtsstreit">Zum Rechtsstreit und dem Ergebnis</h4>



<p>Am 30.8.2018 fand also vor dem Landgericht Berlin die Verhandlung meiner negativen Feststellungsklage gegen die Abmahnungen der beiden Gegenparteien statt. Das Ergebnis lässt sich in Kürze so zusammenfassen:</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg" alt="Landgericht Berlin" class="wp-image-13007" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Erste Abmahnung unbegründet</h6>



<p>Zunächst kritisierte das Gericht die Abmahnung des <em>Onecoin</em>-Vertriebspartners und erklärte, dass nicht erkennbar sei, warum sich gerade diese Einzelperson durch meinen Beitrag in ihren Rechten verletzt fühle. Schließlich werde sie darin weder namentlich genannt, noch sei sie sonst persönlich von meinen Aussagen betroffen. Diese Abmahnung wurde daher als unbegründete „Reflex-Abmahnung“ bewertet.</p>



<p>Anders bei der Abmahnung der <em>Onecoin Ltd. </em>Diese wurde zunächst tatsächlich als gerechtfertigt eingestuft, da zum Zeitpunkt meines Beitrags durch die <em>Bafin</em> zunächst formal nur die Geschäftstätigkeit des für die <em>Onecoin Ltd</em>. in Deutschland tätigen Zahlungsdienstleisters <em>IMS International Marketing Services GmbH</em> <a rel="noreferrer noopener" aria-label="verboten worden war (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank">untersagt worden war</a>, nicht aber die der <em>Onecoin Ltd.</em> selbst. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Zweite Abmahnung gerechtfertigt &#8230; oder auch nicht?</h6>



<p>Die Veröffentlichung, in der die <em>Bafin</em> schließlich auch explizit der <em>Onecoin Ltd</em>. <a rel="noreferrer noopener" aria-label="den Geschäftsbetrieb in Deutschland untersagte (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">den Geschäftsbetrieb mit &#8222;OneCoins&#8220; in Deutschland untersagte</a>, erfolgte nämlich erst einige Tage nachdem mein von der Gegenseite beanstandeter Artikel hier im Blog erschienen war. <em>Onecoin</em>, so die Sichtweise des Gerichts, sei daher zwar mittlerweile in Deutschland verboten, war es faktisch zunächst allerdings noch nicht, als ich das so schrieb. Auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Intention der <em>Bafin</em> in Richtung eines Verbots durch die zeitnahe Veröffentlichung einer Reihe von Beschlüssen durchaus schon zu erkennen gewesen sei.</p>



<p>Allerdings schränkte das Gericht diese Auslegung dann noch weiter ein. Sollte besagter <em>Onecoin-</em>Zahlungsdienstleister zum Zeitpunkt meines Artikels nämlich der einzige Zahlungsdienstleister für die <em>Onecoin Ltd.</em> hier in Deutschland gewesen sein, dann wäre mit dem Verbot des Geschäftsbetriebs des Zahlungsdienstleisters letztlich faktisch auch der <em>Onecoin Ltd</em>. der Geschäftsbetrieb untersagt worden. In diesem Fall wäre mein Artikel also nicht zu beanstanden und auch die zweite Abmahnung unbegründet. &nbsp;</p>



<h6 class="wp-block-heading">Dieser Punkt konnte nicht abschließend geklärt werden</h6>



<p>Trotz kurzer Diskussion ließ sich diese letztlich entscheidende Frage an diesem Termin nicht abschließend klären und das Gericht konnte folglich auch nicht zweifelsfrei feststellen, ob <em>Onecoin</em> zum Zeitpunkt meines Artikels nun bereits verboten war (und die Abmahnung dementsprechend unberechtigt) oder noch nicht (Abmahnung berechtigt).</p>



<p>Um den aufwändigen juristischen Prozess abzukürzen, schlug das Gericht daraufhin einen Vergleich vor, dem beide Seiten mittlerweile rechtskräftig zugestimmt haben. Ich für meinen Teil aus den folgenden drei Gründen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Die Kosten für das Verfahren teilen sich die Parteien der Gegenseite. Ich zahle also letztlich nur meine anwaltlichen Kosten bis zum Beginn des Verfahrens.</li><li>Das Gericht hat festgestellt, dass die <em>Bafin</em> <em>Onecoin</em> in Deutschland mittlerweile den Geschäftsbetrieb untersagt hat. (Auch wenn deren Anwalt betonte, dass man dagegen auf verwaltungsrechtlicher Ebene immer noch vorgehe.) Mein Artikel von damals kann also in aktualisierter Form prinzipiell wieder online gehen.</li><li>Dieser Rechtsstreit ist damit nun final beendet und eine weitere zeit-, geld- und nervenraubende juristische Auseinandersetzung über (im schlimmsten Fall) noch Jahre und weitere Instanzen ist vom Tisch.</li></ol>



<h6 class="wp-block-heading"><strong>Fazit:&nbsp;Ein&nbsp;Vergleich,&nbsp;mit&nbsp;dem&nbsp;ich&nbsp;gut&nbsp;leben&nbsp;kann</strong></h6>



<p>Alles in allem bin ich mit diesem Ergebnis des Rechtsstreits sehr zufrieden, selbst wenn es kein echtes Urteil gegeben hat. Natürlich hätte ich lieber einen Artikel geschrieben, dass <em>Onecoin</em> vor Gericht krachend verloren hat. Das geht ohne ein solches Urteil jedoch nicht. Trotzdem &#8211; es freut mich, dass das Gericht unserer Argumentation zum großen Teil gefolgt ist. Außerdem ist ein Vergleich in einem Fall wie diesem auch nicht unüblich.</p>



<p>Noch wichtiger ist mir aber, dass ich das mir von der Bitcoin-Community für diesen Rechtsstreit anvertraute Geld weder für weitere juristische Haarspalterei &#8222;aus Prinzip&#8220; verschwenden noch länger als unbedingt nötig verwahren möchte. Außerdem kosteten mich die vergangenen anderthalb Jahre bereits mehr Zeit und Nerven, als geplant und mir lieb war. Das sind Kapazitäten, die ich nun lieber wieder in konstruktivere Projekte und die Arbeit hier am Blog stecken möchte.</p>



<p>Darüber hinaus haben der Rechtsstreit und die zugehörige Kampagne ihr großes Nebenziel bereits erreicht. Auch außerhalb des Gerichts ist <em>Onecoin</em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Auch außerhalb des Gerichts haben wir Onecoin in das Bewusstsein einer größere Öffentlichkeit gerückt (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank"> in das Bewusstsein einer größeren Öffentlichkeit gerückt</a>. Auch das sehe ich als Erfolg. Ganz davon abgesehen, dass der <em>Onecoin Ltd.</em> ja mittlerweile der Geschäftsbetrieb untersagt wurde (auch wenn sie wohl noch dagegen vorgeht) und es längst aktuellere und wichtigere &#8222;Baustellen&#8220; gibt, denen zu widmen sich mehr lohnt. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.</h6>



<p>Zum Abschluss obliegt es mir nun noch einmal, mich ausdrücklich für alle Formen der Unterstützung und die Geduld in den vergangenen Monaten zu bedanken. Ohne den Rückhalt durch eine so starke und engagierte Community wäre diese zeit-, geld- und nervenaufreibende juristische Auseinandersetzung nicht möglich gewesen.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Fond">Unterstützerfonds – Rückzahlungsphase beginnt</h4>



<p>Nachdem die juristische Auseinandersetzung nun also vorbei ist, freue ich mich, endlich auch die Auflösung des Unterstützerfonds einzuleiten. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="311" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png" alt="Screenshot einer Bitcoin-Adresse angezeigt im Blockexplorer" class="wp-image-14210" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1-300x197.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption>Der Unterstützerfonds kann nun endlich abgewickelt werden.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Fonds als Sicherheit und Bürde</h6>



<p>Dieser Fonds hat mir in den vergangenen 20 Monaten viel Sicherheit gegeben, war gleichzeitig aber auch eine Bürde. Denn so erfreulich der Anstieg des Bitcoin-Kurses 2017 auch war, weil ich dadurch einige spätere Rechnungen (in Bitcoin gerechnet) vergleichsweise billig  begleichen konnte, so wuchs mit dem fortschreitenden Kursanstieg aber auch der Druck, für die Sicherheit von so viel Geld verantwortlich zu sein.</p>



<p>Rund um das Allzeithoch Ende 2017, als der Fonds vorübergehend einen sechsstelligen Euro-Wert erreichte, habe ich sogar überlegt, die Hälfte des Fonds vorab automatisch an die Spender zurückzuschicken. Wegen der damals extrem hohen Gebühren und der unvermeidlichen Verlustquote (darauf komme ich weiter unten noch detaillierter zu sprechen), habe ich mich damals aber dagegen entschieden.</p>



<p>Umso mehr freue ich mich aber nun, dass ich das mir anvertraute Geld endlich zurückgeben kann.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Das Auflösen-oder-Abrechnen-Dilemma </h6>



<p>Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass ich den Fonds auflöse, obwohl ich noch gar keine finale Abrechnung machen kann. Mir wurde zwar vom Gericht die Erstattung des Großteils meiner Kosten und Auslagen zugesprochen. An dieses Geld zu kommen, ist jedoch noch einmal ein eigener juristisch-bürokratischer Vorgang, der sich sehr unvorhersehbar entwickeln kann. </p>



<p>Im schlechtesten Fall zieht sich dieses Rückerstattungsprozedere noch über Monate hin und endet finanziell nicht übermäßig erfreulich. Denn zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich trotz meines Rechtsanspruchs nicht mit Gewissheit sagen, ob und wie viel Geld ich am Ende tatsächlich zurückbekommen werde.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:74%;position:relative;"></div><p>



<p>Die finale Abrechnung kann ich jedoch erst machen, wenn ich diese mir noch unbekannte Summe bekommen und dann zu einem noch nicht absehbaren Kurs in Bitcoin umgewandelt und dem Fonds schlussendlich wieder zugeführt habe. So lange will ich diesen Fonds aber auf keinen Fall aufrechterhalten.</p>



<p>Daher habe ich mich entschieden, die Rückzahlungsphase schon jetzt einzuleiten und jedem Spender die Möglichkeit zu geben, seine Unterstützung zu 100 Prozent zurückzuerhalten, wenn er oder sie das möchte.</p>



<p>Diese Vorgehensweise ist natürlich riskant, da ich nach dem jetzigen Stand davon ausgehen muss, dass die zu erwartende Rückerstattung in Kombination mit dem aktuellen Bitcoin-Kurs nicht ausreichen wird, die Auslagen des Fonds tatsächlich zu 100 Prozent auszugleichen. Vielmehr rechne ich derzeit damit, dass ich am Ende auf einem (möglicherweise signifikanten) Fehlbetrag sitzen bleiben könnte.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Moralische Verantwortung gegenüber den Spendern</h6>



<p>Natürlich könnte ich nun sagen, dass sich jeder, der damals in den Fonds einbezahlt hat, bewusst gewesen sein muss, dass nicht sicher ist, wann, wie viel und ob überhaupt jemals wieder etwas davon zu ihm zurückkommen würde. Ich könnte das gesamte Geld dementsprechend also auch noch die Monate bis zum Abschluss der finalen Abrechnung treuhänderisch verwalten.</p>



<p>Demgegenüber sehe ich mich jedoch auch in einer moralischen Verantwortung. Denn wenn es nur einen einzigen Spender gibt, der dieses Geld aktuell braucht und auf die Rückerstattung dringend wartet, kann ich die Auszahlung nicht guten Gewissens weiter verzögern. In Anbetracht der großen Anzahl an Spendern und der langen Zeit, die ich das Geld schon habe, halte ich diesen Fall im Übrigen für ziemlich wahrscheinlich. </p>



<p>Trotz des finanziellen Risikos beginne ich daher nun den Fonds aufzulösen und hoffe, den möglichen Fehlbetrag über eine freiwillige solidarische Lösung ausgleichen zu können.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wie kommt dieser Fehlbetrag zustande und um wie viel geht es?</h6>



<p>Verantwortlich für die mögliche Differenz ist zum größten Teil die Entwicklung des Bitcoin-Kurses in den vergangenen 20 Monaten. Zwei Drittel meiner Rechnungen (in Euro) musste ich nämlich bis Sommer 2017 begleichen, als der Bitcoin-Kurs noch deutlich niedriger stand, als er aktuell steht. Das heißt, ich musste die Bitcoins aus heutiger Sicht recht &#8222;billig&#8220; verkaufen.</p>



<p>Dementsprechend kann ich beim jetzigen &#8222;teureren&#8220; Bitcoin-Kurs für die gleiche Euro-Summe nur deutlich weniger Bitcoins in den Fonds zurückkaufen. Sollte der Bitcoin-Kurs also nicht noch einmal auf 1500 Euro oder tiefer sinken, bis ich meine finale Rückerstattung erhalte, bleibt ein möglicher Fehlbetrag von bis zu 2,5 Bitcoins.</p>



<p>Um den Fonds aus den genannten Gründen dennoch fair auflösen zu können, habe ich mich daher für folgende Lösung entschieden:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Wer möchte, kann seine Spende ab sofort in vollem Umfang zurückerhalten.</li><li>Wer helfen möchte, den möglichen Fehlbetrag des Fonds auszugleichen, kann seine Spende im Fonds lassen.</li><li>Wer nur einen Teilbetrag seiner ursprünglichen Spende als Unterstützung im Fonds lassen möchte, ruft seine Spende komplett zurück und spendet dann den Teilbetrag seiner Wahl erneut. (Eine teilweise Erstattung der Spenden ist organisationstechnisch nicht möglich.)</li><li>Das von mir selbst in den Fonds eingezahlte Geld (Transaktion #1) bleibt in jedem Fall zu 100 Prozent im Fonds.</li><li>Sollte der aktuell unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der Fonds am Ende doch nicht in den roten Zahlen steht, so fließt das Plus in <a href="#Money">ein anderes sinnvolles Projekt.</a></li></ul>



<h4 class="wp-block-heading" id="zurück">Wie man sein Geld zurückbekommt</h4>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:116%;position:relative;"></div><p>



<p>Wie im Spendenaufruf damals bereits beschrieben, ist das Prozedere für die Rückabwicklung des Fonds so simpel wie möglich:  Dieselbe Menge Bitcoins, die damals von einer Bitcoin-Adresse gekommen ist, geht an genau diese Absenderadresse wieder zurück. Da ich sonst keinerlei andere Daten über die Spender habe, ist dies auch die einzige Möglichkeit, das Geld wieder zurückzuschicken.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Einfach in der Theorie, komplizierter in der Praxis</h6>



<p>Die praktische Umsetzung dieses simplen Prinzips gestaltet sich bedauerlicherweise jedoch etwas komplizierter. Denn ursprünglich war mein Plan, sämtliche Rückzahlungen mit Hilfe eines Skripts automatisch vorzunehmen. Das hat sich jedoch insofern als problematisch erwiesen, als dass nach so langer Zeit zweifelhaft ist, dass alle Spender überhaupt noch Zugriff auf ihre Spenden-Absenderadresse von damals haben. Vielmehr ist sogar klar, dass einige das definitiv nicht haben.</p>



<p>Eine zwischenzeitliche Analyse mit Hilfe der <em><a href="https://blog.bitcoinprivacy.net/" target="_blank" rel="noopener">bitcoinprivacy.net</a></em>-Daten (Danke, Stefan!) zeigte nämlich, dass gleich mehrere Spender ihre Bitcoins nicht von einer selbst verwalteten Wallet, sondern von einem Account bei einer Online-Börse geschickt haben. Das wiederum bedeutet, dass ich ihre gespendeten Bitcoins zwar technisch an „ihre“ Absenderadresse zurückschicken kann, dass das Guthaben aber nie bei ihnen im Account ankommen wird. Stattdessen würde das Geld als unerwartete Spende, die nicht weiter zuzuordnen ist, auf der Adresse irgendeiner Krypto-Börse landen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Not your keys, not your bitcoin</h6>



<p>Das ist das bekannte Problem mit Wallets von Drittanbietern. Als Nutzer hat man nur einen Account und Bitcoin-Guthaben, aber selbst keinen Zugriff auf die privaten Schlüssel, die diese eigenen Bitcoins verwalten. Andreas Antonopoulos hat das auf den Punkt gebracht:<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" &quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank"> &#8222;</a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" &quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank">Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&#8220;</a></em></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Darf man Geld absichtlich verlieren?</h6>



<p>Ich habe daher lange überlegt, wie man diesem Problem begegnen kann und war zunächst der Ansicht, dass das dann eben so sei und ich daran nichts ändern könne. Dass die Spenden einzig an die jeweilige in der Blockchain verzeichnete Absenderadresse zurückgeschickt werden können, egal wer letztlich Zugriff darauf hat, waren nun einmal die von vornherein bekannten organisatorischen und technischen Limitationen dieses Unterstützerfonds-Experiments. </p>



<p>Nach vielen Gesprächen mit Leuten aus der Community habe ich mich aber überzeugen lassen, dass es möglicherweise doch eine bessere Lösung gibt und ich diese Bitcoins nicht sehenden Auges an Kryptobörsen verschenken (die das ja am allerwenigsten nötig haben) oder ins Blockchain-Nirvana schicken sollte (was laut Satoshi Nakamoto immerhin einer Spende an die Allgemeinheit gleichkäme).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Lost coins only make everyone else&#8217;s coins worth slightly more. Think of it as a donation to everyone.” <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=198.msg1647#msg1647" target="_blank">&#8211; Satoshi Nakamoto</a></em> </p></blockquote>



<h6 class="wp-block-heading">Einen guten Mittelweg finden</h6>



<p>Es galt also eine akzeptable Lösung zu finden, die es so vielen Unterstützern wie möglich erlaubt, schnell und einfach ihre Bitcoins zurückzubekommen und gleichzeitig verhindert, dass Bitcoins unnötig verschwendet werden. Diese Lösung sieht nun wie folgt aus:</p>



<p>Wer seinen Anteil am Unterstützerfonds zurückbekommen möchte, <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">schreibt mir bis Ende April 2019 eine kommentarlose E-Mail</a>, in der nichts weiter stehen muss als die jeweilige Ursprungsadresse und die Bitcoin-Menge, die damals von dieser Adresse kam. Sobald ich diese Mail erhalte, schicke ich den entsprechenden Betrag an ebendiese Adresse zurück. Wer dabei anonym bleiben möchte, nimmt für diese einmalige Aktion am besten eine Wegwerf-E-Mail-Adresse. </p>



<p>Wichtig ist: Sobald ich solch eine Mail erhalte, gehen die Bitcoins einmalig raus. Ob das Geld dann bei einer Krypto-Börse landet und dort versickert, in einer möglicherweise mittlerweile verlorenen Wallet ohne Backup endet oder sicher im Portfolio des Ursprungspenders ankommt, liegt dabei nicht in meiner Hand.</p>



<p><strong>Bevor ihr eure Spende also abruft, überlegt also gut, von wo ihr eure Bitcoins damals geschickt habt und ob ihr immer noch Zugriff auf die zugehörigen Private Keys habt!</strong></p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>


<div id="rank-math-howto" class="rank-math-block">
<div class="rank-math-howto-description">

<p>Für die Übersichtlichkeit habe ich das ganze Prozedere noch einmal etwas übersichtlicher in fünf Schritten zusammengefasst: </p>

</div>

<div class="rank-math-steps ">
<div id="howto-step-63f78fa04cbb7" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Überlegen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Willst du deine Spende zurück haben oder möchtest du den möglichen Fehlbetrag des Fonds ausgleichen (bzw. bei unerwartetem Überschuss ein anderes sinnvolles Projekt unterstützen)?</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbb9" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Überprüfen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Finde heraus, ob du noch Zugriff auf die Private Keys der Bitcoin-Adresse hast, von der du damals deine Bitcoins geschickt hast.</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbba" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Entscheiden</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Falls du dir unsicher bist oder du definitiv keinen Zugriff mehr auf die Adresse hast, musst du entscheiden: Entweder du riskierst es und möglicherweise tauchen die Bitcoins irgendwo in einer deiner Wallets oder einem Backup auf. Oder du lässt deine Spende im Fonds und hilfst den Fehlbetrag auszugleichen (bzw. bei unerwartetem Überschuss ein weiteres sinnvolles Projekt auf die Beine zu stellen).</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbbb" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Abrufen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Schicke bis spätestens 30.04.2019 eine E-Mail mit der ursprünglichen Absenderadresse deiner Spende und dem gespendeten Bitcoin-Betrag an redaktion@coinspondent.de. Die entsprechende Summe wird dann an genau diese Adresse zurückgeschickt. Zur Erinnerung: Es geht um eine Zahlung zwischen dem 28.4.2017 und dem 6.5.2017 (hier der Link zur Spendenadresse im Blockexplorer)</p>
</div>
</div>
<div id="howto-step-63f78fa04cbbc" class="rank-math-step">
<h3 class="rank-math-step-title ">Unterstützen</h3>
<div class="rank-math-step-content "><p>Falls du mit einem Teilbetrag zur Deckung des erwarteten Fehlbetrages beitragen willst, schicke einen Teil deiner erstatteten Bitcoins zurück an diese Adresse: 32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe </p>
</div>
</div>
</div>
</div>


<h6 class="wp-block-heading">Was sonst noch zu klären ist</h6>



<p>Als ich diesen Unterstützerfonds vor bald zwei Jahren ins Leben gerufen habe, war klar, dass dieser ein großes Experiment wird. So ist es auch. Ich hoffe nun jedoch, mit der beschriebenen Vorgehensweise eine transparente und faire Lösung gefunden zu haben, dieses Experiment zu einem für alle Beteiligten akzeptablen und nachvollziehbaren Ende zu führen.</p>



<p>Falls trotzdem noch drängende Fragen bestehen, beantworte ich diese natürlich gerne. So sie von breiterem Interesse sind, pflege ich sie an dieser Stelle als FAQ mit ein.</p>



<p>Auch plane ich einen Vortrag, der (unabhängig vom Inhalt des Rechtsstreits) noch einmal aufarbeitet, welche Erkenntnisse sich aus diesem Bitcoin-Spenden-Experiment letztlich ziehen lassen und was und wie man es künftig hoffentlich noch besser machen kann.</p>



<p>Nun aber abschließend noch die Vorstellung des Projekts, dass umgesetzt wird, sollte nach der finalen Abrechnung doch noch etwas Geld im Fonds übrig sein.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="Money">Projekt „Understanding Money“</h4>



<p>Wie bereits beschrieben, habe ich lange und gründlich überlegt, wie sich das möglicherweise verbleibende Geld des Spendenfonds möglichst sinnvoll einsetzen ließe. Wichtig sind dabei drei Kriterien:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Das Geld sollte für ein nachhaltiges Projekt verwendet werden,</li><li>es sollte eine möglichst große Wirkung haben und</li><li>es sollte im ursprünglichen Sinn der getätigten Spenden sein.</li></ol>



<p>Herausgekommen ist dabei nun das Bildungsprojekt<strong> </strong><em><strong>Understanding Money</strong></em>, das jungen Menschen helfen soll, &#8222;Geld&#8220; zu verstehen, es zu hinterfragen und sich konstruktiv-kritisch mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen, die sich durch digitales Geld wie Bitcoin ergeben. Denn wenn junge Menschen heutzutage die Schule verlassen, haben sie eigentlich nichts über Geld gelernt und das ist ein Problem.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Warum dieses Projekt nötig ist</h6>



<p>Ich erlebe das selbst in meinem Seminar an der Universität Leipzig jedes Jahr aufs Neue. Stelle ich den Studierenden die Einstiegsfrage: &#8222;Was ist Geld?&#8220;, blicke ich immer wieder in eine Reihe ratlose Gesichter.</p>



<p>Genau diese jungen Menschen sind es jedoch, die sich prinzipiell sehr für Bitcoin interessieren. Insbesondere, wenn man sie dabei unterstützt, sich sachlich, konstruktiv und kritisch damit auseinanderzusetzen. </p>



<p>Warum das so ist, hat Douglas Adams schon vor langer Zeit auf den Punkt gebracht: Da experimentelle und innovative Technologie für das Leben junger Menschen langfristig vermutlich eine bedeutende Rolle spielen, stehen sie neuen Konzepten prinzipiell offener gegenüber. Genau diese Auseinandersetzung soll gefördert werden.</p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.goodreads.com/quotes/39828-i-ve-come-up-with-a-set-of-rules-that-describe" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="232" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png" alt="douglas adams" class="wp-image-13623" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams-300x147.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption>Verstand Technologie schon damals besser, als viele heute: Douglas Adams </figcaption></figure>



<p>Positiver Nebeneffekt: Wer beginnt, sich kritisch mit Bitcoin und den Grundlagen unseres Geldsystems auseinanderzusetzen, wer den Unterschied zwischen Kryptowährung und kryptischem Geschäftsmodell kennt, wer die ungeheure Macht von Gier und FOMO durchschaut, der fällt nicht so leicht auf Scams, Betrüger und andere Abzocker herein.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Was beinhaltet das Projekt genau?</h6>



<p>Der Umfang und die Reichweite von <em><strong>Understanding Money</strong></em> hängt natürlich davon ab, wie viel Geld letztlich dafür übrig bleibt. Geplant sind daher ein modularer Aufbau und eine Umsetzung des Projekts in zwei Schritten.</p>



<p>Der erste Schritt ist die Erstellung von Materialien, auf deren Basis sich Workshops, Projekttage und Seminare zum Oberthema &#8222;Was ist Geld?&#8220; durchführen lassen. Diese Bildungsmaterialien werden anschließend als <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">Open Education</a></em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank"> </a><em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank">Resources</a></em> frei&nbsp;ins&nbsp;Netz&nbsp;gestellt. </p>



<p>Diese Bildungsmaterialien werden modular aufgebaut sein, sodass sich je nach verfügbarer Zeit und Zielgruppe unterschiedliche Schwerpunkte setzen lassen. Von der historischen Entwicklung des Geldes vom Tauschmittel bis zum digitalen Geld über Pro und Contra von Bargeld bis hin zu geldpolitischen Aspekten.</p>



<p>Im zweiten Schritt werden dann entsprechende Workshops und Projekttage durchgeführt. Primäre Zielgruppe sind hierbei Schulen und Universitäten. Grundsätzlich sind dabei aber auch andere Kooperationspartner möglich.</p>



<p>Ziel ist es, mit dem vorhandenen Budget so viele Menschen wie möglich zu erreichen und den allgemeinen Stand der ökonomischen Grundbildung zu erhöhen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wer ist für das Projekt verantwortlich</h6>



<p>Geplant ist <strong><em>Understanding Money</em></strong> zunächst mit einem weiteren Medienpädagogen und unterstützt durch einen Grafikdesigner umzusetzen. Alle weiteren Details hängen aber maßgeblich davon ab, ob und wie viel Geld am Ende für die Umsetzung bleibt.</p>



<p>Wer uns bei der Konzeption unterstützen will, kann aber auch schon jetzt <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">Kontakt aufnehmen</a>.  </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p>Soweit der aktuelle Stand. Jetzt beginnt erst einmal die Rückzahlungsphase. Alles Weitere dann zu seiner Zeit.</p>



<p>Danke für eure Geduld!</p>



<p>Friedemann</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h1 class="wp-block-heading" id="english"><em>English version</em></h1>



<p><em>ONECOIN LITIGATION &#8211; SUMMARY, RESULT, ACCOUNTING</em></p>



<p><em><strong>tl;dr</strong></em> litigation ended, settlement closed, much learned, donations can now be retrieved 100%.</p>



<p>It took more than one and a half years. Now it is finally done. With this contribution, I now officially close my <em>Onecoin</em> file, report on the course and outcome of my legal dispute and initiate the dissolution of the associated donation fund.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>But one after the other:</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong><a href="#about">What&#8217;s this all about?</a></strong></li><li><strong><a href="#litigation">The litigation and the outcome</a></strong></li><li><strong><a href="#repayment">Supporter fund &#8211; Repayment phase begins</a></strong></li><li><strong><a href="#back">How to get your money back</a></strong></li><li><strong><a href="#project">Project &#8222;Understanding Money</a></strong><a href="#project">&#8222;</a></li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="about">What&#8217;s this all about?</h4>



<p>A brief review: At the end of April 2017 I received two warnings regarding my reporting here in the blog about <em>Onecoin</em> (<a rel="noreferrer noopener" aria-label="more here (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank">more here</a>). I had reported that <em>Onecoin</em> had been banned because &#8211; like many other media outlets &#8211; I had understood <a rel="noreferrer noopener" aria-label="the decisions of the Federal Financial Supervisory Authority (Bafin) (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank">the decisions of the <em>Federal Financial Supervisory Authority (Bafin)</em></a> this way.</p>



<p><em>Onecoin Ltd.</em> and an individual from the <em>Onecoin</em> sales network, however, decidedly disagreed with the reporting. Both of them instantly sent me a legal written warning, without contacting me directly to point out possible mistakes and ask for clarification.</p>



<p>Since many other media outlets also received warnings for their coverage of <em>Onecoin</em> at that time, I had decided not to accept this aggressive and intimidating approach without a fight and to take legal action against these written warnings. This step was not only important for me for personal and journalistic reasons, but also for many of the bitcoin community. The point was to take a stand together that we don&#8217;t let ourselves be intimidated.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Donation-supported litigation</h6>



<p>In order to hedge the financial risk of the following legal dispute in advance, I set up a bitcoin donation fund and asked the bitcoin community for support. Over a hundred people responded to this call and gave me more than 10,000 Euros (in bitcoin). Thereupon a negative declaratory action against the two warning parties was submitted.</p>



<p>Then much more time passed than I liked, but unfortunately this is not unusual. Dates and deadlines were repeatedly postponed due to holidays, date collisions and high workloads, and meanwhile the bitcoin course also went steeply up and down again.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Secondary scene: temporary injunction</h6>



<p>At the same time the <em>Onecoin</em> distributor opened another legal front by trying to obtain a temporary injunction against me in the meantime. Although this was rejected by the <em>Regional Court of Cologne</em>, it nevertheless caused even more legal bureaucracy and numerous correspondence. As an orientation: The objection of the opposite side against the decision of the <em>Regional Court of Cologne</em> alone had a volume of more than one hundred pages.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Finally the date before the Regional Court Berlin</h6>



<p>At the end of August 2018 there was finally an appointment at the <em>Berlin Regional Court</em>, which ended with a very positive settlement for me.</p>



<p>After that further deadlines ran and even if the complete completion of the legal procedure could still drag on for several months, a point has now been reached at which I would like to close the public part of my <em>Onecoin</em> file. This means, on the one hand, reporting in detail on the result and, on the other hand, initiating the dissolution of the support fund.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h3 class="wp-block-heading" id="litigation">The litigation and the outcome</h3>



<p>On 30.08.2018 the trial of my negative declaratory action against the reminders of the two counterparties took place before the <em>Berlin Regional Court</em>. The result can be summarized as follows:</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg" alt="Landgericht Berlin" class="wp-image-13007" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/08/Landgericht-Berlin-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">First warning unfounded</h6>



<p>First, the court criticized the warning of the <em>Onecoin</em> distribution partner and explained that it was not recognizable why this individual felt that his rights had been violated by my contribution. After all, he was neither named nor personally affected by my statements. This warning was therefore assessed as an unfounded &#8222;reflex warning&#8220;.</p>



<p>This was not the case with the warning letter issued by <em>Onecoin Ltd.</em>, which was initially classified as actually justified, since at the time of my contribution <em>Bafin</em> had initially <a rel="noreferrer noopener" aria-label="only formally prohibited (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank">only formally prohibited</a> the business activities of <em>IMS International Marketing Services GmbH</em>, the payment service provider operating for <em>Onecoin Ltd.</em> in Germany, but not those of <em>Onecoin Ltd.</em> itself.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Second warning justified &#8230; or not?</h6>



<p>The publication in which the Bafin finally also explicitly prohibited <em>Onecoin Ltd.</em><a rel="noreferrer noopener" aria-label=" from doing business with &quot;OneCoins&quot; in Germany (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank"> from doing business with &#8222;OneCoins&#8220; in Germany</a>, took place only a few days after my article objected to by the other side had appeared here in the blog. <em>Onecoin</em>, according to the court&#8217;s point of view, is now banned in Germany, but in fact it wasn&#8217;t when I wrote it. Even if at that time the intention of the <em>Bafin</em> towards a ban had already been recognized by the prompt publication of a number of decisions.</p>



<p>However, the court then further restricted this interpretation. If the <em>Onecoin</em> payment service provider in question had been the only payment service provider for <em>Onecoin Ltd.</em> here in Germany at the time of my article, then the ban on the payment service provider&#8217;s business operations would also have effectively prohibited <em>Onecoin Ltd.</em> from doing business. In this case, my article would therefore not be objectionable and the second warning would also be unfounded.  </p>



<h6 class="wp-block-heading">This point could not be fully clarified</h6>



<p>Despite a short discussion, this ultimately decisive question could not be conclusively clarified on this date and the court could therefore not determine beyond doubt whether <em>Onecoin</em> was already prohibited (and the warning accordingly unjustified) or not yet (warning justified) at the time of my article.</p>



<p>In order to shorten the complex legal
process, the court then proposed a settlement, which both sides have now
legally agreed to. I for my part did so for the following three reasons:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>The costs of the proceedings are shared between the parties of the opposing side. So in the end I only pay my lawyer&#8217;s fees until the start of the proceedings.</li><li>The court said that <em>Bafin</em> has now prohibited<em> Onecoin’s</em> business operations in Germany. (Even if their lawyer emphasized that they are still sueing against this on an administrative level). My article from that time can therefore in principle go online again in updated form.</li><li>This legal dispute is now finally over and another time, money and nerve consuming legal dispute over (in the worst case) years and more instances is off the table.</li></ol>



<h6 class="wp-block-heading">Conclusion: A settlement with which I can live well</h6>



<p>All in all, I am very satisfied with this outcome of the dispute, even if there has been no real judgment. Of course, I would have preferred to have written an article that <em>Onecoin</em> lost in court crashingly. But that is not possible without such a judgment. Nevertheless, I am pleased that the court has largely followed our reasoning. Moreover, a settlement in a case like this is not unusual.</p>



<p>But even more important to me is that I don&#8217;t want to waste the money entrusted to me by the bitcoin community for this legal dispute for further legal hairsplitting &#8222;on principle&#8220; or keep it longer than absolutely necessary. In addition the past one and a half years cost me already more time and nerves than planned. These are capacities that I would now rather put back into more constructive projects and the work here on the blog.</p>



<p>In addition, the litigation and the associated campaign have already achieved their major secondary objective. Outside the court, <em>Onecoin</em> has also moved<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" into the consciousness of a wider public (öffnet in neuem Tab)" href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank"> into the consciousness of a wider public</a>. I see that as a success, too. Quite apart from the fact that <em>Onecoin</em> <em>Ltd.</em> has meanwhile been banned from doing business (even if it is still taking action against it) and there are more current and more important fires to put out now.</p>



<h6 class="wp-block-heading">It wouldn&#8217;t have been possible without you.</h6>



<p>Finally, I would like to thank you once again for all your support and patience over the past months. Without the support of such a strong and committed community, this time, money and nerve-wracking legal dispute would not have been possible.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="repayment">Supporter funds &#8211; repayment phase begins</h4>



<p>Now that the legal dispute is over, I am happy to finally initiate the dissolution of the support fund.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="311" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png" alt="Fonds1" class="wp-image-14210" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 8" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Fonds1-300x197.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Funds as security and burden</h6>



<p>This fund has given me a lot of security over the past 20 months, but it has also been a burden. As pleasing as the rise in the bitcoin price in 2017 was, because it enabled me to settle some later bills (calculated in bitcoin) comparatively cheaply, the pressure to be responsible for the security of so much money grew with the progressive rise in the price.</p>



<p>Around the all-time high at the end of
2017, when the fund temporarily reached a six-digit euro value, I even
considered automatically returning half of the fund to the donors in advance.
However, because of the extremely high fees and the inevitable loss rate (I
will discuss this in more detail below), I decided against it at the time.</p>



<p>All the more happy am I now that I can
finally return the money entrusted to me.</p>



<h6 class="wp-block-heading">The resolution or settlement dilemma</h6>



<p>It is important to mention at this point
that I am liquidating the fund, although I cannot yet make a final calculation.
The court awarded me the reimbursement of most of my costs and expenses. But to
get this money is once again a legal-bureaucratic process of its own, which can
develop very unpredictably.</p>



<p>In the worst case, this reimbursement procedure takes months and does not end excessively pleasing financially. Because at the present time, despite my legal claim, it is not possible to say with certainty whether and how much money I will actually get back in the end.</p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:74%;position:relative;"></div><p>



<p>However, I can only make the final calculation once I have received this amount, which is still unknown to me, and then converted it back into bitcoin at a price that cannot yet be foreseen and finally returned it to the fund. But I don&#8217;t want to keep this fund that long.</p>



<p>I have therefore decided to initiate the
repayment phase now and give every donor the opportunity to get 100 percent of
his support back if he or she wants to.</p>



<p>This approach is of course risky as, at this stage, I have to assume that the expected rebate in combination with the current bitcoin rate will not be sufficient to actually offset 100% of the fund&#8217;s expenses. Rather, I currently expect to end up with a (potentially significant) shortfall.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Moral responsibility to donors</h6>



<p>Of course I could now say that everyone who
paid into the fund at that time must have been aware that it is not certain
when, how much and if anything at all will ever return to him. I could
therefore also manage all the money in a fiduciary capacity for the months up
to the final settlement.</p>



<p>On the other hand, I see myself as having a
moral responsibility. Because if there is only one donor who currently needs
this money and is urgently waiting for a refund, I cannot delay the payment in
good conscience. In view of the large number of donors and the long time I
already have the money, I consider this case to be quite probable.</p>



<p>Despite the financial risk, therefore, I am
now beginning to liquidate the fund and hope to be able to make up the possible
shortfall by means of a voluntary solution based on solidarity.</p>



<h6 class="wp-block-heading">How does this shortfall come about and how much is it?</h6>



<p>The development of the bitcoin price over the past 20 months is largely responsible for the possible difference. I had to pay two thirds of my bills (in euros) by summer 2017, when the bitcoin rate was still significantly lower than it currently is. That means I had to sell the bitcoins quite &#8222;cheap&#8220; from today&#8217;s point of view.</p>



<p>Accordingly, with the current &#8222;more expensive&#8220; bitcoin exchange rate, I can only buy back significantly fewer bitcoins into the fund for the same euro amount. So if the bitcoin rate doesn&#8217;t fall to 1500 Euro or lower until I get my final refund, there will be a possible shortfall of up to 2.5 bitcoins.</p>



<p>In order to be able to liquidate the fund
fairly for the reasons mentioned, I have therefore decided in favour of the
following solution:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>If you wish, you can get your donation back in full immediately.</li><li>Those who would like to help compensate the possible shortfall of the fund, can leave their donation in the fund.</li><li>If you would like to leave only a partial amount of your original donation as support in the fund, please recall your donation completely and then donate the partial amount of your choice again. (A partial reimbursement of the donations is not possible due to organizational reasons.)</li><li>The money I have paid into the fund myself (transaction #1) remains 100 percent in the fund in any case.</li><li>Should the currently unlikely case occur that the fund is not in the red at the end of the day, the plus will flow <a href="#project">into another meaningful project</a> (see below).</li></ul>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="back">How to get your money back</h4>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:116%;position:relative;"></div><p>



<p>As already described in the call for donations, the procedure for terminating the fund is as simple as possible: The same amount of bitcoins that came from a bitcoin address at that time goes back to exactly this sender address. Since I don&#8217;t have any other data about the donors, this is the only way to send the money back.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Simple in theory, more complicated in practice</h6>



<p>Unfortunately, the practical implementation
of this simple principle is somewhat more complicated. Originally my plan was
to make all repayments automatically with the help of a script. However, this
proved to be problematic in so far as it is doubtful after such a long time
that all donors still have access to their sender address from that time. In
fact, it&#8217;s clear that some definitely don&#8217;t.</p>



<p>An interim analysis with the help of the <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="bitcoinprivacy.net (öffnet in neuem Tab)" href="https://blog.bitcoinprivacy.net/" target="_blank">bitcoinprivacy.net</a></em> data (thanks, Stefan!) showed that several donors sent their bitcoins not from a self-administered wallet, but from an account at an online exchange. This means that I can technically send their donated bitcoins back to &#8222;their&#8220; sender address, but that the credit will never reach them in their account. Instead, the money would end up on the address of some crypto exchange as an unexpected donation, which cannot be allocated any further.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Not your keys, not your bitcoin</h6>



<p>This is a known problem with custodial third-party wallets. As a user, you only have an account and bitcoin credit, but you do not have access to the private keys that manage your own bitcoins. Andreas Antonopoulos has put it in a nutshell: <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=dnC5mFaIW3Q" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="&quot;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&quot; (öffnet in neuem Tab)">&#8222;Your keys, your bitcoin. Not your keys, not your bitcoin.&#8220;</a></em></p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Is it OK to deliberately lose money?</h6>



<p>So I thought for a long time about how to
deal with this problem and was initially of the opinion that it’s just the way
it is and that I could not change anything about it. The fact that the
donations can only be returned to the respective sender address listed in the
blockchain, no matter who has access to it, was a known organizational and
technical limitation of this supporter fund experiment.</p>



<p>But after many conversations with people from the community, I was convinced that there might be a better solution and that I should not give these bitcoins to crypto exchanges (which need it least of all) or send them to blockchain nirvana (which, according to Satoshi Nakamoto, would at least amount to a donation to the general public).</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>“Lost coins only make everyone else’s coins worth slightly more. Think of it as a donation to everyone.”<em> <a rel="noreferrer noopener" href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=198.msg1647#msg1647" target="_blank">– Satoshi Nakamoto</a></em></p></blockquote>



<h6 class="wp-block-heading">Finding a good middle way</h6>



<p>So the challenge was to find an acceptable
solution that would allow as many supporters as possible to quickly and easily
get their bitcoins back and at the same time prevent bitcoins from being wasted
unnecessarily. This solution now looks like this:</p>



<p>If you want to get your share of the supporters&#8216; fund back, <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">write me an e-mail without comment until the end of April 2019</a>, in which nothing more has to be written than the respective source address and the amount of bitcoins that came from this address at that time. As soon as I receive this mail, I send the corresponding amount back to this address. If you want to remain anonymous, it&#8217;s best to use a disposable e-mail address for this one-time action.</p>



<p>Important: As soon as I receive such a mail, the bitcoins go out once. Whether the money then lands at a crypto exchange and seeps away there, ends in a possibly meanwhile lost wallet without backup or arrives safely in the portfolio of the original donor, is not in my hands.</p>



<p><strong>So before you retrieve your donation, consider where you sent your Bitcoins from and if you still have access to the corresponding private keys!</strong></p>



<div style="width:100%;height:0;padding-bottom:56%;position:relative;"></div><p>



<p>For the sake of clarity I have summarized
the whole procedure in five steps:</p>



<ol class="wp-block-list"><li><strong>consider </strong>&#8211; do you want to have your donation back or do you want to make up for the possible shortfall of the fund (or, in case of unexpected surplus, <a href="#project">support another useful project</a>)?</li><li><strong>check</strong> &#8211; find out if you still have access to the private keys of the bitcoin address from which you sent your bitcoins.</li><li><strong>decide</strong> &#8211; if you are unsure or have definitely no more access to the address, you have to decide: Either you risk it and the bitcoins may appear somewhere in one of your wallets or a backup. Or you can leave your donation in the fund and help to make up the shortfall (or, in case of an unexpected surplus, set up another useful project).</li><li><strong>retrieve</strong> &#8211; send an e-mail with the<strong> original sender bitcoin address</strong> of your donation and the <strong>donated Bitcoin amount</strong> to <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">redaktion@coinspondent.de</a> by <strong>30.04.2019</strong> at the latest. The corresponding amount will then be sent back to exactly this address. Reminder: It is a payment between 28.4.2017 and 6.5.2017 (here<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" the link to the donation address in the Blockexplorer (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.blockchain.com/btc/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank"> the link to the donation address in the blockexplorer</a>)</li><li><strong>support</strong> &#8211; if you want to contribute a part of the amount to cover the expected shortfall, send a part of your refunded bitcoins back to this address:</li></ol>



<p style="text-align:center"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.blockchain.com/btc/address/32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe" target="_blank">32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe</a></strong></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="459" height="212" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein.png" alt="QR-Code für Bitcoin-Adresse 32AMXxvsjXQuFiDjxiGwSzXpN3gAxkwDMe" class="wp-image-14233" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 9" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein.png 459w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/Teilbetrag-Spenden-klein-300x139.png 300w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /></figure>



<h6 class="wp-block-heading">What else needs to be clarified</h6>



<p>When I started this support fund almost two
years ago, it was clear that it would be a big experiment. So it is. However, I
now hope that the procedure I have described will provide a transparent and
fair solution and that this experiment will come to an end that is acceptable
and comprehensible to all concerned.</p>



<p>If there are still urgent questions, I will
of course be happy to answer them. If they are of broader interest, I include
them here as FAQ.</p>



<p>I&#8217;m also planning a presentation which (independent of the content of the lawsuit) will review what conclusions can ultimately be drawn from this bitcoin donation experiment and what and how it can hopefully be improved in the future.</p>



<p>But finally, the idea of the project that
will be implemented should still be some money left in the fund after the final
accounting.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h4 class="wp-block-heading" id="project">Project &#8222;Understanding Money&#8220;</h4>



<p>As already described, I have thought long
and hard about how the possibly remaining money of the donation fund could be
used as sensibly as possible. Three criteria are important:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>The money should be used for a sustainable project,</li><li>it should have the greatest possible effect and</li><li>it should be in the original sense of the donations made.</li></ol>



<p>The result is the educational project <strong><em>Understanding Money</em></strong>, which aims to help young people to understand &#8222;money&#8220;, to question it and to deal constructively and critically with the possibilities offered by digital money such as bitcoin. Because when young people leave school today, they have actually learned nothing about money and that is a problem.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Why this project is necessary</h6>



<p>I experience this myself every year anew in my seminar at the <em>University of Leipzig</em>. As I ask the students the introductory question: &#8222;What is money?&#8220;, I keep looking into a series of helpless faces.</p>



<p>However, it is precisely these young people who are very interested in bitcoin. Especially if you support them in dealing with it objectively, constructively and critically.</p>



<p>Douglas Adams summed up why this is so a long time ago: Since experimental and innovative technology probably plays a significant role in the lives of young people in the long term, they are in principle more open to new concepts. It is precisely this debate that should be encouraged.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="232" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png" alt="douglas adams" class="wp-image-13623" title="Onecoin-Rechtsstreit – Zusammenfassung, Ergebnis, Abrechnung 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/01/douglas-adams-300x147.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></figure>



<p>Positive side effect: If you start to critically examine bitcoin and the basics of our monetary system, if you know the difference between crypto currency and cryptic business models, if you see through the enormous power of greed and FOMO, you won&#8217;t easily fall for scams, fraudsters and other rip-offs.</p>



<h6 class="wp-block-heading">What exactly does the project involve?</h6>



<p>The scope and reach of <strong><em>Understanding Money</em></strong>, of course, depends on how much money is ultimately left over for it. Therefore a modular structure and an implementation of the project in two steps is planned.</p>



<p>The first step is the creation of materials on the basis of which workshops, project days and seminars on the main topic &#8222;What is money?” can be held. These educational materials will then be freely made available on the Internet as <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Education" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Open Education Resources (öffnet in neuem Tab)">Open Education Resources</a>.</p>



<p>These educational materials will have a
modular structure so that different priorities can be set depending on the time
available and the target group. From the historical development of money from
medium of exchange to digital money, via pros and cons of cash to monetary
policy aspects.</p>



<p>In a second step, appropriate workshops and
project days will be held. The primary target groups are schools and
universities. In principle, other cooperation partners are also possible.</p>



<p>The aim is to reach as many people as
possible with the existing budget and to increase the general level of basic
economic education.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Who is responsible for the project?</h6>



<p><em><strong>Understanding Money</strong></em> is initially planned to be implemented with another media educator and supported by a graphic designer. All other details will depend on whether and how much money remains for the implementation.</p>



<p>If you want to support us with the conception, you can also <a href="mailto:redaktion@coinspondent.de">contact us now</a>.</p>



<p>That’s the current status. Now the
repayment phase begins. Everything else at its time.</p>



<p>Thank you for your patience!</p>



<p>Friedemann</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Onecoin-Update: Verhandlungstermin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/08/07/onecoin-update-verhandlungstermin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 11:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange habe ich hier nichts mehr über den Fortgang meiner Klage gegen die Onecoin Ltd. und einen ihrer Vertriebler berichtet. (Mehr zu den Hintergründen hier, hier und hier). So lange, dass ich auf verschiedenen Events schon immer mal wieder persönlich auf den aktuellen Stand angesprochen wurde. Aber auch dann konnte ich nicht wirklich mehr sagen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich hier nichts mehr über den Fortgang meiner Klage gegen die <em>Onecoin Ltd.</em> und einen ihrer Vertriebler berichtet. (Mehr zu den Hintergründen <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, <a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> und <a href="http://coinspondent.de/2017/07/21/bitcoin-vs-onecoin-klage-ist-eingereicht/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>).</p>
<p>So lange, dass ich auf verschiedenen Events schon immer mal wieder persönlich auf den aktuellen Stand angesprochen wurde. Aber auch dann konnte ich nicht wirklich mehr sagen, als ich hier geschrieben habe: nämlich nichts bzw. &#8222;Abwarten.&#8220;</p>
<p>Doch nach fast anderthalb Jahren kommt nun endlich wieder Bewegung in die Sache und der entsprechende Gerichtstermin steht nun final fest. Die mündliche Verhandlung findet statt am</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Am 30. August 2018 um 11 Uhr </strong><br />
<strong>im Landgericht Berlin, </strong><br />
<strong>Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin</strong><br />
<strong>Altbau I/143</strong></p>
<p>Ich schreibe das hier deshalb, weil die Verhandlung offen und frei zugänglich ist und ich das ganze Verfahren ja letztlich unterstützt durch viele führe, von denen der ein oder andere sich das vielleicht selbst anschauen möchte.</p>
<p>Danke in jedem Fall noch einmal für eure Geduld und Unterstützung. Ich freue mich jedenfalls sehr, wenn dieses Thema  endlich zu einem Ende kommt und wir die Akte <em>Onecoin</em> bald schließen können.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin vs. Onecoin: Klage ist eingereicht</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/07/21/bitcoin-vs-onecoin-klage-ist-eingereicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 11:29:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Klage]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=11649</guid>

					<description><![CDATA[Ich weiß, viele warten darauf, dass ich endlich mal ein Update bzgl. der juristischen Sache Bitcoin vs. Onecoin schreibe. Immerhin hat mir die Community bereits Anfang Mai eine beachtliche fünfstellige Summe als Rückendeckung für einen möglichen Rechtsstreit gegen die Onecoin-Vertreter zur Verfügung gestellt. (Mehr zum Hintergrund hier: Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Vor Gericht?, hier: Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, viele warten darauf, dass ich endlich mal ein Update bzgl. der juristischen Sache <em><a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin</a></em> schreibe. Immerhin hat mir die Community bereits Anfang Mai <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3?offset=0&amp;filter=6" target="_blank" rel="noopener">eine beachtliche fünfstellige Summe</a> als Rückendeckung für einen möglichen Rechtsstreit gegen die <em>Onecoin</em>-Vertreter zur Verfügung gestellt. <em>(Mehr zum Hintergrund hier: <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Vor Gericht?</a>, hier: <a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der Stein kommt ins Rollen!</a> und hier:  <a href="http://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/" target="_blank" rel="noopener">Süddeutsche, Heise und Co berichten über Onecoin</a>)</em></p>
<p>Auch ich saß dabei die letzten Wochen wie auf heißen Kohlen, denn ich hätte gerne schon viel früher etwas zu dem Thema geschrieben, da jedoch jedes Wort, das ich hier veröffentliche, von bestimmten Menschen mit Argusaugen begutachtet und bewertet wird, war es nötig, zu schweigen, bis gewisse juristische Prozesse abgeschlossen bzw. final ihren Lauf genommen haben.</p>
<h6>Klage gegen Onecoin Ltd u.a. liegt beim Landgericht Berlin</h6>
<p>Nun aber kann ich bestätigen, dass die angestrebte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Feststellungsklage" target="_blank" rel="noopener">negative Feststellungsklage</a> sowohl gegen die <em>Onecoin Ltd</em>., die mich durch Anwälte aus Hamburg abmahnen ließen, als auch gegen einen <em>Onecoin-</em>Vertriebler, der Anwälte aus Köln engagierte, beim Landgericht Berlin vorliegt und dort bearbeitet wird. Die Richter sollen nun beurteilen, inwieweit die Abmahnungen aus Hamburg und Köln aus dem April diesen Jahres rechtens waren.</p>
<h6>Gegenseite scheitert zwischenzeitlich mit einstweiliger Verfügung</h6>
<p>An dieser Stelle konsequent zu bleiben und die angekündigte Klage gegen die meiner Meinung nach unberechtigten Abmahnungen durchzuziehen ist für mich aus zwei Gründen wichtig und konsequent. Zum einen muss man zu seinem Wort stehen. Zum anderen war auch die Gegenseite aus Köln nicht untätig und hat zwischenzeitlich versucht weiter Druck aufzubauen und eine <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Vorl%C3%A4ufiger_Rechtsschutz" target="_blank" rel="noopener">einstweilige Verfügung</a> gegen mich zu erwirken. Damit ist Sie jedoch erfreulicherweise gescheitert. Das Landgericht Köln hat das abgelehnt. Nun könnte das zuständige Oberlandesgericht diese Entscheidung noch korrigieren, ich bin aber recht zuversichtlich, dass das nicht passieren wird.</p>
<p>Soviel zum aktuellen Stand. Nun noch ein paar Antworten auf die wahrscheinlichsten Rückfragen.</p>
<h6>Warum gerade das Landgericht Berlin?</h6>
<p>Zwei Gründe waren entscheidend, für meine Klage das Landgericht Berlin auszuwählen. Zum einen ist bekannt, dass dort Leute arbeiten, die in Bezug auf Netzthemen durchaus kompetent sind. Zum anderen ist Berlin im Hinblick auf Bitcoin und andere Kryptowährungen nicht nur in Deutschland, sondern auch international nach wie vor einer der relevantesten Standorte. Das Thema passt hier einfach hin.</p>
<h6>Was ist bislang mit dem Geld aus dem Crowdfunding passiert?</h6>
<p>Bis auf eine Rechnung meines Anwalts, die ich bislang damit bezahlt habe, ruht das Geld.</p>
<h6>Wie geht es jetzt weiter?</h6>
<p>Sobald wieder etwas juristisch Relevantes passiert, dokumentiere ich das hier im Blog. Das kann schnell gehen, kann jedoch auch dauern. Auch in der Judikative ist Urlaubszeit. Ich bitte daher weiterhin um Geduld.</p>
<p>Ansonsten möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für das Vertrauen und die Unterstützung bedanken, die mir die Community in dieser Sache schenkt. Ich weiß das sehr zu schätzen und ziehe viel Kraft daraus, die Sache weiter konsequent und zuversichtlich durchzuziehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Süddeutsche, Heise &#038; Co. berichten über Onecoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/05/10/sueddeutsche-heise-co-berichten-ueber-onecoin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 May 2017 08:38:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich weiß, einigen von euch geht das Thema auf den Zeiger, aber auf die folgenden Artikel muss ich an dieser Stelle unbedingt verweisen. Die machen nämlich deutlich, dass wir bei unserem Ziel, das Thema Onecoin auch außerhalb der Bitcoin/Crypto-Filterbubble auf die Agenda zu setzen, einen guten Schritt weiter gekommen sind. Heise.de berichtet über Onecoin &#38; [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß, einigen von euch geht das Thema auf den Zeiger, aber auf die folgenden Artikel muss ich an dieser Stelle unbedingt verweisen. Die machen nämlich deutlich, dass wir bei unserem Ziel, das Thema <em>Onecoin</em> auch außerhalb der Bitcoin/Crypto-Filterbubble auf die Agenda zu setzen, einen guten Schritt weiter gekommen sind.</p>
<h6>Heise.de berichtet über Onecoin &amp; die BaFin</h6>
<p>Denn kurz nach dem Start der <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hiesigen Bitcoin vs. Onecoin-Crowdfunding-Aktion</a> (aktueller Stand:<a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> knapp 19.000 Euro</a>) erschien am 3.5. zunächst bei h<em>eise.de (</em>einer der renommiertesten deutschsprachigen Quellen für Technologie/Wirtschaft/Netzpolitik etc. und dementsprechend reichweitenstark) der ausführliche Artikel: <em><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Finanzaufsicht-verbietet-Vertrieb-des-Digitalgelds-Onecoin-3702170.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finanzaufsicht verbietet Vertrieb des Digitalgelds Onecoin</a>.</em></p>
<h6> t3n.de berichtet über Onecoin &amp; die BaFin</h6>
<p>Einen Tag später zog mit <em>t3n.de</em> auch eine weitere große Magazin-Website nach: <em><span class="removed_link" title="http://t3n.de/news/onecoin-deutschland-untersagt-820316/">Aus für angebliche Kryptowährung: Geschäfte mit Onecoin in Deutschland untersagt</span></em>. <em>t3n.de</em> punktet an dieser Stelle vor allem mit einer enormen Reichweite in den sozialen Netzwerke.</p>
<h6>Die Süddeutsche berichtet über Ermittlungen gegen Onecoin</h6>
<p>Der für mich wichtigste Artikel erschien jedoch gestern bei der <em>Süddeutschen</em>: <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ermittlungen-wegen-betrugs-bei-onecoin-krimi-ums-kryptogeld-1.3497604" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ermittlungen wegen Betrugs bei Onecoin. Krimi ums Kryptogeld</a>.</em> Hierin geht es nämlich nicht nur um die <em>BaFin</em>-Entscheidungen zu <em>Onecoin</em>, sondern die Autoren graben noch viel tiefer: <em>&#8222;Nach SZ-Recherchen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen sieben Vertreter aus dem Onecoin-Umfeld, unter anderem wegen Betrugs. [&#8230;] Zusätzlich zur dortigen Staatsanwaltschaft ermittelt auch das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. Künftig könnte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen noch ausweiten, sagte ein Sprecher der Behörde.&#8220;<br />
</em></p>
<p>Wir dürfen also erwarten, dass das Thema <em>Onecoin</em> damit noch nicht vom Tisch ist. Im Gegenteil: Da wird noch Einiges kommen.</p>
<h6>Onecoin-Kritik ganz oben in der Google-Suche</h6>
<p>Erfreulich ist übrigens auch, dass alle drei Artikel wegen der Aktualität und der SEO-Relevanz der veröffentlichten Medien von <em>Google</em> neben vielen anderen <em>Onecoin</em>-kritischen Veröffentlichungen sehr weit oben geranked werden.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/05/onecoin-Goolge.png"></a> Google Screenshot einer anonymisierten Suche. Zum Vergrößern klicken</p>
<h6>Updates: Weitere Berichterstattung</h6>
<ul>
<li><a href="http://www.coindesk.com/hungary-central-bank-onecoin-task-force/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wie <em>Coindesk</em> berichtet</a>, organisiert wohl auch die ungarische Zentralbank gerade eine umfangreiche Task Force gegen <em>Onecoin.</em></li>
<li>Auch in den <em>Westfälischen Nachrichten</em> ist <em>Onecoin</em> ein Thema: <a href="http://www.wn.de/Muensterland/2800820-Internet-Waehrung-Unerlaubte-Finanztransfergeschaefte-Ermittlungen-gegen-Grevener-Firma" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>&#8222;Unerlaubte Finanztransfergeschäfte&#8220;: Ermittlungen gegen Grevener Firma</em></a></li>
<li>Der <em>Dow Jones-Pressspiegel</em> nimmt die Berichterstattung der <em>Süddeutschen Zeitung</em> zu <em>Onecoin</em> <a href="http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-05/40665430-pressespiegel-unternehmen-commerzbank-sap-continental-bmw-volkswagen-volkswagen-rwe-duerr-onecoin-sinochem-015.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in seinen Verteiler auf</a>.</li>
<li>Die <em>Deutsche Presse Agentur (DPA)</em> hat ebenfalls den <em>Süddeutsche</em>-Artikel zum Anlass genommen um eine eigene Meldung zu <em>Onecoin</em> über ihr Angebot zu Verfügung zu stellen. (Kein öffentlicher Link verfügbar)</li>
<li>Der österreichische <em>Kurier</em> wiederum nimmt die Berichte der <em>DPA</em> und der <em>Süddeutschen</em> als Anlass für eine eigene Veröffentlichung: <a href="https://kurier.at/wirtschaft/onecoin-staatsanwalt-ermittelt-wegen-betrugsverdachts/263.077.349" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>OneCoin: Staatsanwalt ermittelt wegen Betrugsverdachts</em></a></li>
<li>Auch das Handelsblatt berichtet jetzt über die Betrugs-Ermittlungen im Onecoin-Umfeld: <em><a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/bitcoin-und-onecoin-digitale-waehrungen-zwischen-rekord-und-betrug/19780994.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Digitale Währungen zwischen Rekord und Betrug </a></em></li>
</ul>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/05/WDR-Video-Betrug-mit-virtueller-Waehrung.png"></a> Auch der WDR hat lokal berichtet. Das Video ist aber wegen standardmäßiger Löschfristen leider nicht mehr verfügbar. (Danke, Harry!)</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der Stein kommt ins Rollen!</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 10:14:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit etwas mehr als 36 Stunden ist der Artikel Bitcoin vs. Onecoin &#8211; vor Gericht? nun online und die Reaktionen darauf sind gleichermaßen beeindruckend wie bemerkenswert. Deswegen &#8211; bevor ich hier detaillierter auf den aktuellen Zwischenstand eingehe &#8211; möchte ich mich zuallererst bedanken für alle die Unterstützung, die in den letzten Stunden eingegangen ist. Nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit etwas mehr als 36 Stunden ist der Artikel <a href="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Bitcoin vs. Onecoin &#8211; vor Gericht?</em></a> nun online und die Reaktionen darauf sind gleichermaßen beeindruckend wie bemerkenswert.</p>
<p>Deswegen &#8211; bevor ich hier detaillierter auf den aktuellen Zwischenstand eingehe &#8211; möchte ich mich zuallererst bedanken für alle die Unterstützung, die in den letzten Stunden eingegangen ist. Nicht nur finanzieller Art, sondern auch in Form von moralischer Unterstützung, motivierenden Mails, hilfreichen Tipps, persönlichen Erfahrungen und Zugang zu weiterem <em>Onecoin</em>-Recherchematerial. Das alles ist sehr hilfreich. Warum, werde ich weiter unten noch ausführlicher erläutern.</p>

<p>Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle aber auch an meine beiden <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Honigdachs</em></a>-Podcast-Mitstreiter, Stefan und Manuel, ohne deren Mitwirken diese ganze Aktion in der Kürze der Zeit gar nicht erst zum Laufen hätte gebracht werden können. <em>Honeybadger does care! &#8230; und das Thema des nächsten Podcasts ist damit ja auch schon klar.</em></p>
<p>Doch nun zum weitaus interessanteren Part: dem was in den letzten anderthalb Tagen alles erreicht bzw. angestoßen wurde.</p>
<h6>Ein Blick aufs Finanzielle</h6>
<p>Aktuelle sind auf der <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bitcoin-Spendenadresse</a> mit 69 Transaktionen 6,73 Bitcoin eingegangen. Zusammen mit den bisherigen <em>Paypal</em>-Spenden liegen wir daher aktuell bei gut 8.500 Euro. Das ist ein grandioser Start und außerordentlich relevant. Nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch in solidarischer und &#8211; besonders relevant &#8211; in puncto Öffentlichkeitswirksamkeit.</p>
<p>Solidarisch insofern, als dass sich die Kosten anteilsmäßig auf alle Spender verteilen und je mehr sich beteiligen, desto geringer wird der Anteil des einzelnen. Ich gehe nämlich nach wie vor davon aus, dass das ganze Geld nur im <em>Worst Case</em>-Szenario gebraucht wird und ich einen Großteil zurückerstatten kann.</p>
<h6>Raus aus dem Schatten, rein ins Rampenlicht</h6>
<p>Nichtsdestotrotz ist die Summe trotzdem aktuell sehr wichtig. Denn sie ist letztlich der Maßstab, an dem sich die Wucht abmessen lässt, mit der wir, die Bitcoin-Community, uns dem <em>Onecoin</em>-Lager entgegenzustellen bereit sind. Und je markanter und bemerkenswerter das Crowdfunding läuft, desto größer sind die Chancen, die Außenwirkung zu erzielen, die wir wollen: dass es nämlich nicht nur eine formal-juristische Entscheidung darüber gibt, dass meine <em>Onecoin</em>-Berichterstattung rechtens war, sondern dass die Methode <em>Onecoin</em> als solches publik gemacht wird und Medien und Öffentlichkeit einen Blick darauf werfen und sich selbst ein Bild darüber machen kann, auf welcher Seite der Macht die <em>Onecoin</em>-Verantwortlichen mit ihrem Projekt stehen.</p>
<p>Denn der <em>Worst Case</em> für <em>Onecoin</em> ist, wenn die Geldquellen versiegen. Und die Geldquellen versiegen, wenn die potentiellen &#8222;Kunden&#8220; erfahren, was eine echte Kryptowährung wie Bitcoin von einem kryptischen Geschäftsmodell wie <em>Onecoin</em> unterscheidet.  Um das zu erreichen, brauchen wir Presse und Öffentlichkeit und die wiederum gewinnen wir am ehesten, je berichtenswerter diese Aktion hier ist.</p>
<p>Wir sind dabei auf einem sehr guten Weg. Ich schreibe derzeit viele Redaktionen an und habe auch schon positives Feedback erhalten. Unsere Aktion bleibt keinesfalls unbemerkt, aber durch das lange Wochenende dauert es eben auch bis die größeren Medien das aufgreifen. Man darf auch nicht vergessen: Das Ganze hier läuft ja erst seit gut 36 Stunden.</p>
<h6><strong><em>Update Medienberichterstattung</em></strong>:</h6>
<ul>
<li><em>The Merkle &#8211; <a href="https://themerkle.com/onecoin-sends-lawsuits-threats-to-media-and-whistleblowers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Onecoin Sends Lawsuit Threats to Media and Whistleblowers</a></em></li>
<li><em>Cointelegraph &#8211; <a href="https://cointelegraph.com/news/having-5-mln-seized-by-police-onecoin-begins-to-threaten-german-journalists" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Having $5 Mln Seized by Police, OneCoin Begins to Threaten German Journalists</a></em></li>
</ul>
<h6>Unsere Schlagkraft weiter erhöhen!</h6>
<p>Nichtsdestotrotz haben wir es natürlich auch in der Hand, die Aktion für die Öffentlichkeit noch berichtenswerter zu machen. Je bemerkenswerter das Crowdfunding, desto größer unser Potential noch viel mehr Menschen zu erreichen und <em>Onecoin</em> damit den Hahn weiter abzudrehen.</p>
<p>Wer sich unter diesen Gesichtspunkten noch an unserer Mission beteiligen möchte, ist herzlich willkommen. Je mehr mit machen, desto solidarischer verteilen sich die Kosten, desto größer wird unsere Außenwirkung, desto unschöner wird es für <em>Onecoin</em> und alle Beteiligten und desto mehr kann letztlich das Image von Bitcoin und der Bitcoin-Community davon profitieren.</p>
<h6>Digitale Zivilcourage zeigen!</h6>
<p>Denn eure Unterstützung zeigt, dass die Bitcoin-Community keineswegs nur das ist, was Öffentlichkeit bislang an Stereotypen kennen gelernt hat (Darknet-Drogenhändler und -Erpresser, irgendwelche Internet-Weirdos, egoistische Spekulanten etc.), sondern viele rechtschaffene Leute mit einem gesunden Verständnis von Richtig und Falsch und dem Mut dafür auch einzutreten.</p>
<p>Lasst uns diese Chance nutzen, dieses Image auch nach außen zu tragen &#8211; eine bessere wird es so bald nicht geben.</p>
<p>Bitcoin address: <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3</a></p>
<figure id="attachment_11391" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="lazyloaded alignnone wp-image-11391 size-medium" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund-300x300.png" alt="bitcoin vs onecoin fund" width="300" height="300" data-attachment-id="11391" data-permalink="http://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/bitcoin-vs-onecoin-fund/" data-orig-file="https://i1.wp.com/coinspondent.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-orig-size="300,300" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="bitcoin vs onecoin fund" data-image-description="" data-medium-file="https://i1.wp.com/coinspondent.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-large-file="https://i1.wp.com/coinspondent.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png?fit=300%2C300&amp;ssl=1" data-lazy-src="/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png" data-lazy-srcset="https://i1.wp.com/coinspondent.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png?w=300&amp;ssl=1 300w, https://i1.wp.com/coinspondent.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w" data-lazy-sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" title="Bitcoin vs. Onecoin - Der Stein kommt ins Rollen! 12" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-caption-text">Bitcoin vs. Onecoin legal defense fund</figcaption></figure>
<h6>Auch eine Onecoin-Abmahnung erhalten? Melde dich!</h6>
<p>Abschließend noch ein paar wichtige und interessante Hinweise:</p>
<ul>
<li>Falls ihr auch eine Abmahnung bekommen habt, meldet euch mal bei mir. Das konkrete Ausmaß der aktuellen Abwahn-Welle gegen <em>Onecoin</em>-kritische Blogger zu kennen, ist für Redaktionen relevant.</li>
<li>Unser Beispiel macht Schule! Der ebenfalls von <em>Onecoin</em>-Anwälten unter Druck gesetzte Norweger Bjørn Bjercke hat <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/68axkm/onecoin_taking_me_to_court_telling_me_to_withdraw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vor ein paar Stunden auch einen Legal Defend Fund ins Leben gerufen</a>.</li>
<li>Wie &#8222;smart&#8220; die Pro-Onecoin-Fraktion übrigens ist, zeigt sich an Kommentaren wie: <em>&#8222;Ihr seid echt dum&#8220;</em> (sic!), von denen auf diesem Niveau echt eine ganze Reihe hereinkommt.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin vs. Onecoin &#8211; vor Gericht?</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2017/04/28/bitcoin-vs-onecoin-vor-gericht/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 17:59:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[english translation below zum Folgebeitrag: Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der Stein kommt ins Rollen! Das hier ist der wichtigste Beitrag auf diesem Blog und tatsächlich hängt die Zukunft dieser Seite davon ab. Bitte lies ihn. tl;dr Onecoin-Anwälte wollen mich mit konstruierten Behauptungen massiv abmahnen. Ich will den Spieß jedoch umdrehen und die Onecoin-Vertreter vor Gericht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="#english">english translation below</a></em></p>
<p>zum Folgebeitrag: <a href="http://coinspondent.de/2017/04/30/bitcoin-vs-onecoin-der-stein-kommt-ins-rollen/">Bitcoin vs. Onecoin &#8211; Der Stein kommt ins Rollen!</a></p>
<h6>Das hier ist der wichtigste Beitrag auf diesem Blog und tatsächlich hängt die Zukunft dieser Seite davon ab. Bitte lies ihn.</h6>
<p><em><strong>tl;dr</strong> Onecoin-Anwälte wollen mich mit konstruierten Behauptungen massiv abmahnen. Ich will den Spieß jedoch umdrehen und die Onecoin-Vertreter vor Gericht und in die Öffentlichkeit ziehen. Denn das ist das, was sie eigentlich nicht wollen. Dafür brauche ich jedoch deine Unterstützung. </em></p>
<p><em><strong>Zwischenstand:</strong> Aktuell (29.4. 20:30 Uhr) sind rund 5500 Euro zusammengekommen. Vielen Dank an alle Unterstützer, wir sind auf dem richtigen Weg!  </em></p>
<p>Ich habe in den letzten Tagen gleich von mehreren(!) <em>Onecoin</em>-Anwälten Post erhalten, die sich extrem an einem von mir veröffentlichten Beitrag gestört haben, in dem ich eigentlich nur auf zwei Veröffentlichungen der <em>BaFin</em> im Zusammenhang mit <em>Onecoin</em> hingewiesen habe. Konkret geht es um <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diese</a> und <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diese</a> in der Rubrik <em>&#8222;Unerlaubte Geschäfte&#8220;</em>.</p>
<p>Meinen originalen Beitrag habe ich aus juristisch-taktischen Gründen zwischenzeitlich offline gestellt, obwohl alle Nicht-<em>Onecoin</em>-Menschen, mit denen ich darüber gesprochen habe, nichts Schlimmes daran fanden. Die <em>Onecoin</em>-Vertreter jedoch &#8211; und dafür sind sie bekannt &#8211; reagieren im Allgemeinen sehr dünnhäutig auf Kritik. Dafür aber gerne umso heftiger.</p>
<h6>Volles Droh-Szenario durch Onecoin-Abmahnanwälte</h6>
<p>In den letzten Tagen kam eine Abmahnung aus Hamburg, eine aus Köln und noch ein Schreiben ging an meinen Web-Hoster, den sie wegen <em>&#8222;Störerhaftung&#8220;</em> dazu bringen wollten, gleich die ganze Seite aus dem Netz zu nehmen. Ziemlich schwere Geschütze gegen einen kleinen Blog wie diesen. Man hätte sich ja auch auf dem kurzen Weg per Mail melden können und um Klarstellung bitten. Will man auf <em>Onecoin</em>-Seiten aber offensichtlich nicht.</p>

<h6>Mitunter doch sehr absurde und konstruierte Vorwürfe</h6>
<p>Wer indes die Abmahnungen liest, wundert sich womöglich über die Argumentation. So ging es mir zumindest. Die erscheint mir doch an einigen Stellen ziemlich arg konstruiert. Zum Beispiel wird mir vorgeworfen, dass ich hätte überprüfen müssen, ob gegen die &#8222;rechtswidrige&#8220;(sic!) <em>BaFin</em>-Entscheidung Rechtsmittel eingelegt worden seien. Das hätte ich tatsächlich machen können, hätte aber nichts geändert, denn laut <em>BaFin</em> <em>&#8222;darf die BaFin darüber gar keine Auskunft erteilen.&#8220;</em> Laufendes Verfahren, Datenschutz und so. Wundert mich tatsächlich, dass Juristen so etwas nicht wissen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sind die Kanonen, die da gerade gegen mich in Stellung gebracht wurden, beachtlich. Und offenbar war die Drohkulisse bereits groß genug, um viele andere Seitenbetreiber dazu zu bringen, ihre <em>Onecoin</em>-Artikel schließlich final offline zu stellen. Das führen die Anwälte jedenfalls selbst stolz an.</p>
<p>Dass sich die jeweiligen Betreiber dabei tatsächlich falsch verhalten hätten, ist allerdings nicht bewiesen. Vermutlich hatten sie eher keine Lust auf rechtliche Streitereien und haben lieber in den sauren Abmahnungskosten-Apfel gebissen, als Recht und Unrecht tatsächlich richterlich feststellen zu lassen. Verständlich, denn &#8222;Recht haben&#8220; und &#8222;Recht kriegen&#8220; ist bekanntlich so eine Sache und im schlimmsten Fall kann es eben doch richtig teuer werden. Möglicherweise sogar existenzbedrohend. Will man das? Wegen <em>Onecoin</em>?</p>
<h6>Klein beigeben oder Widerstand leisten?</h6>
<p>Auch ich stehe nun vor genau dieser Entscheidung: Soll ich klein beigeben, den Beitrag offline gestellt lassen und eine für mich nicht unerhebliche Summe aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen an irgendwelche Anwälte zahlen soll, deren Mandanten sich auf den Schlips getreten fühlen, ohne dass überhaupt feststeht, dass ihnen jemand auf den Schlips getreten ist?</p>
<p>Mir allein diese Frage stellen zu müssen, macht mich wütend. SEHR, SEHR WÜTEND! Weil ich weiß, dass es wichtig und moralisch richtig ist, kritisch über <em>Onecoin</em> zu berichten. Weil ich weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe. Weil mich das alles trotzdem gerade unnötig viel Zeit, Kraft und Geld kostet. Weil die mit der selben Abmahn-Droh-Geschichte schon viel zu oft Erfolg hatten. Und weil ich das schlichtweg nicht will. Punkt.</p>
<h6>Onecoin darf nicht gewinnen!</h6>
<p>Ich will den <em>Onecoin</em>-Anwälten mit ihrer künstlichen Drohkulisse, ihrer wortklauberischen Haarspalterei und ihrer verstörenden Auffassung von Richtig und Falsch kein Geld geben. Ich will Aussagen, die meines Erachtens sowohl rechtmäßig als auch wichtig waren, nicht zurücknehmen. Kurzum: Ich will <em>Onecoin</em> nicht gewinnen lassen.</p>
<p>Vielmehr noch: Ich möchte genau das machen, was sie mit dieser Aktion ja eigentlich verhindern wollen. Ich möchte die Leute, die die <em>Onecoin</em>-Anwälte vertreten, ins Rampenlicht ziehen. Möchte, dass sich die Öffentlichkeit mit dem auseinandersetzt, was diese Leute &#8222;geschäftlich&#8220; machen &#8211; ihre Praktiken, ihre Modelle, ihren Umgang mit gerechtfertigter Kritik. Ich möchte genau das, was die <em>Onecoin</em>-Vertreter am wenigsten wollen: Dass die Gesellschaft einen Blick auf <em>Onecoin</em> wirft und dass sich die Verantwortlichen rechtfertigen müssen. Zumindest die, die hier gerade so aggressiv vorpreschen.</p>
<h6>Ohne Unterstützung geht es nicht</h6>
<p>Das einzige Problem: Alleine schaffe ich das nicht. Denn &#8222;Recht haben&#8220; und &#8222;Recht kriegen&#8220; ist nun mal so eine Sache und als Familienvater kann auch ich mir den <em>Worst Case</em> letztlich nicht leisten. Ich habe daher lange überlegt und eines der folgenden zwei Szenarien wird eintreten:</p>
<h6 style="padding-left: 30px;">Szenario 1: &#8222;Bitcoin vs: Onecoin&#8220;</h6>
<p style="padding-left: 30px;">Ich starte ein Bitcoin-Community-Crowdfunding und bis kommenden Dienstag kommt dabei eine Summe zusammen, die es mir ermöglicht, den vollen Konfrontationskurs mit <em>Onecoin</em> zu fahren.</p>
<h6 style="padding-left: 30px;">Szenario 2: &#8222;Onecoin gewinnt&#8220;</h6>
<p style="padding-left: 30px;">Auch ich beiße letztlich in den sauren Abmahngebühren-Apfel, streiche die Segel und <em>Onecoin</em> und ähnlich Projekte grundsätzlich von meiner Themenliste.</p>
<p>Es steht außer Frage, dass ich ersteres Szenario favorisiere, aber letztlich kann ich &#8211; wenn auch widerwillig &#8211; mit beidem leben. Ersteres wird deutlich mehr Zeit Energie und Geld kosten, in letzterem Fall hätte ich schneller meine Ruhe und kann mich anderen wichtigen Themen widmen. Und es wird eintreten, wenn Szenario 1 nicht zustande kommt.</p>
<h6>Die Entscheidung liegt (auch) bei euch!</h6>
<p>Was letztlich die Entscheidung wesentlich beeinflusst, seid Ihr, die Bitcoin-Community. Ich habe schon viel Unterstützung zugesichert bekommen, dass man <em>Onecoin</em> auf keinen Fall gewinnen lassen könne. Das sind tröstende, aufbauende und willkommene Worte. Was aber letztlich den Ausschlag gibt, ist &#8211; so unschön das auch ist &#8211; das Geld.</p>
<p>Insofern starte ich hiermit das Crowdfunding und hoffe darauf, dass wir es als Bitcoin-Community gemeinsam schaffen, <em>Onecoin</em> (das ja mit dem guten Namen von Bitcoin hausieren geht) erfolgreich zurückzuschlagen. Mindestens den ehrenhaften Versuch unternehmen.</p>
<p>Ich selbst werde für meinen Teil soviel Geld in den Fond einzahlen, wie ich vermutlich auch für das unliebsame &#8222;Szenario 2&#8220; werde aufwenden müssen. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil, von dem was nötig ist im Falle des Worst Case-Szenarios.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8378 alignleft" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/09/Bitcoin-needs-you-240x300-1.png" alt="Bitcoin needs you" width="240" height="300" title="Bitcoin vs. Onecoin - vor Gericht? 16"></p>
<h6></h6>
<h6>An dieser Stelle bist also du gefragt:</h6>
<ul>
<li>Ist dir <em>Onecoin</em> ein Dorn im Auge?</li>
<li>Geht es dir gegen den Strich, wie deren Vertreter mit Kritikern umgehen?</li>
<li>Findest du diesen Blog wertvoll und unterstützenswert?</li>
<li>Hast du persönlich von echten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Monero, Litecoin etc. profitiert?</li>
<li>Hast du in der letzten Woche für irgendwas gespendet?</li>
<li>Bist du ein Fan von Gerechtigkeit?</li>
<li>Kannst du es dir leisten, etwas zu geben?</li>
</ul>
<p>Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantworten kannst, freue ich mich, wenn du bereit bist, einen Beitrag zu leisten und einen dir angemessenen Betrag in den Prozesskosten-Fond &#8222;Bitcoin vs. Onecoin&#8220; einzuzahlen.</p>
<p>Bitcoin-Adresse: <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3</a></p>
<p><figure id="attachment_11391" aria-describedby="caption-attachment-11391" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11391 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png" alt="bitcoin vs onecoin fund" width="300" height="300" title="Bitcoin vs. Onecoin - vor Gericht? 17" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-11391" class="wp-caption-text">Bitcoin vs. Onecoin-Spendenadresse</figcaption></figure></p>
<p>Alle weiteren Fragen beantworte ich im folgenden FAQ. Falls eine fehlt &#8211; schreibt eine Mail.</p>
<h4>FAQ zum &#8222;Bitcoin vs. Onecoin&#8220;-Fond</h4>
<h6>Wie viel Geld ist nötig, damit du vor Gericht ziehst?</h6>
<p>Das ist schwer zu sagen, weil es viele Faktoren gibt, die die Kosten beeinflussen. Mein Anwalt meinte, dass fünfstellig eine realistische Größe ist. Dieser Bereich ist jedoch (leider) sehr groß. Im Zweifel also lieber etwas mehr geben.</p>
<h6>Bis wann läuft das Crowdfunding?</h6>
<p>Dienstag, 2. Mai 12:00 Uhr MESZ &#8211; Die Kürze der Zeit resultiert aus juristischen Fristen.</p>
<h6>Was passiert mit dem Geld, wenn zu wenig zusammenkommt bzw. es doch nicht zum Prozess kommt?</h6>
<p>Ich gehe nicht davon aus, erstatte jedoch für den Fall, dass keinerlei Kosten anfallen,  das Geld auf die jeweilige Spender-Adresse zurück.</p>
<h6>Wie stehen denn die Chancen vor Gericht?</h6>
<p>Auch das ist schwer zu sagen. Ich bin jedoch sehr optimistisch. <em>Onecoin</em> und seine Vertreter stehen hierzulande unter Druck. Immerhin hat sich auch die <em>BaFin</em> gestern erneut mit einer Veröffentlichung gemeldet: <em><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Onecoin Ltd (Dubai), OneLife Network Ltd (Belize) und One Network Services Ltd (Sofia/Bulgarien): Untersagung von Geschäften mit „OneCoins“ in Deutschland&#8220;</a></em><a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a><em>(</em>Für die mitlesenden Abmahnanwälte: <em>&#8222;Die Verfügungen beruhen auf § 37 Absatz 1 Satz 1 und 4 KWG. Sie sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.&#8220;</em> und Nein, die <em>BaFin</em> hat mir keine Auskunft darüber erteilt, ob Rechtsmittel eingelegt wurden. Darf sie nämlich nicht.)</p>
<h6>Sind die gespendenten Bitcoins sicher aufbewahrt?</h6>
<p>Ja, Cold Storage.</p>
<h6>Gibt es neben Bitcoin auch eine andere Spendenoption?</h6>
<p>Andere Kryptowährungen zu nehmen, wäre ein zu großer organisatorischen Aufwand. Ausnahmsweise gibt es jedoch auch einen Paypal-Spendebutton:</p>
<form action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post" target="_top"><input name="cmd" type="hidden" value="_donations" /><br />
<input name="business" type="hidden" value="f.brenneis@klangumfang.de" /><br />
<input name="lc" type="hidden" value="DE" /><br />
<input name="item_name" type="hidden" value="The Coinspondent" /><br />
<input name="no_note" type="hidden" value="0" /><br />
<input name="currency_code" type="hidden" value="EUR" /><br />
<input name="bn" type="hidden" value="PP-DonationsBF:btn_donateCC_LG.gif:NonHostedGuest" /><br />
<input alt="Jetzt einfach, schnell und sicher online bezahlen – mit PayPal." name="submit" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_donateCC_LG.gif" type="image" /><br />
<img loading="lazy" decoding="async" style="display: none !important;" hidden="" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/i/scr/pixel.gif" alt="" width="1" height="1" border="0" title="Bitcoin vs. Onecoin - vor Gericht? 18"></p>
<h1><a id="english"></a>Bitcoin vs Onecoin &#8211; in court?</h1>
<h6><em>This is the most important article in this blog and, indeed, the future of this site depends on it. Please read it!</em></h6>
<p><em><strong>tl;dr</strong> Onecoin lawyers are sending massive amount of Abmahnungen (translator&#8217;s note: An &#8222;Abmahnung&#8220; is a written warning in German law that demands from the recipient to sign a declaration that he will abstain from something and also to pay a large lawyer fee, in order to avoid being sued. Some people in other countries might call it an extortion.) to me that contain construed claims. I want to turn the tables on them, take the Onecoin actors to court and make it all public. That is what they want to avoid. However, I need your support for that.</em></p>
<p>In the past days I have received legal letters from several(!) Onecoin lawyers that are extremely irritated about an article I have published. In this article I was simply pointing out two publications by <em>BaFin</em> (t.n.: the German banking watchdog) concerning Onecoin. Concretely, the two publications in the section of &#8222;illegitimate business&#8220; are <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank" rel="noopener">this one</a> and <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html" target="_blank" rel="noopener">this one</a>.</p>
<p>For legally tactical reasons I have taken the original article offline, even though all the non-Onecoin people I have talked to about them couldn&#8217;t find anything wrong with it. Onecoin advocates, however, are known for being very sensitive about criticism. They react all the more fiercely for it.</p>
<h6>Full-on intimidation scenario by Onecoin Abmahn lawers</h6>
<p>In the past days I have received one Abmahnung from Hamburg and one from Cologne, plus another one went to my web hoster that is meant to get them to take my entire web site down for &#8222;Störerhaftung&#8220; (t.n.: another strange German legal concept that seems to imply that, e.g., as a hoster you might be partially responsible for what people write on the websites you host). Pretty heavy artillery against a little blog as this one. They might have just quickly sent a mail asking for clarification. Obviously, that is not what the Onecoin side wants.</p>

<h6>Rather absurd and construed allegations at times</h6>
<p>If you do read the Abmahnungen, you might be astonished about their arguments. I know I was. They seem quite arbitrarily construed in some places. For example, it is alleged that I should have had to check if legal countermeasures had been put in place against the &#8222;illegal&#8220; (sic!) <em>BaFin</em> decision. Indeed, I could have tried, but that wouldn&#8217;t have changed a thing since, according to<em> BaFin</em> &#8222;<em>BaFin</em> is not authorized to provide information about this.&#8220; Ongoing proceeding, privacy laws and so on. I am truly amazed that lawyers don&#8217;t know these kinds of things.</p>
<p>Nonetheless, the artillery that has been put into position against me is extraordinary. And it appears that the intimidation has been big enough to get many other website publishers to take their Onecoin articles down for good. At least that is what the lawyers proudly list.</p>
<p>However, it hasn&#8217;t been proven that the respective publishers have done anything wrong. Presumably, they just didn&#8217;t want any legal battles and rather bit the bullet of Abmahn costs instead of having decided right and wrong juristically. Understandably so, since &#8222;being right&#8220; and &#8222;being proven right&#8220; are not the same as we know, and in the worst case these things can get really expensive. Possibly even threatening livelihoods. Does one really want that? For Onecoin?</p>
<h6>Back down or resist?</h6>
<p>That is exactly the decision I am having to make right now: Should I back down, let the article stay offline and pay a non negligible &#8211; for me &#8211; sum for reasons I don&#8217;t understand to some lawyers whose clients feel trodden on their toes without it being clear that someone even stepped on their toes?</p>
<p>Just having to ask myself this question makes me angry. VERY, VERY ANGRY! Because I know it is important and morally right to report critically about Onecoin. Because I know I haven&#8217;t done anything wrong. Because all this is unnecessary taking my time, strength and money. Because they have been successful with this Abmahn-intimidation-story way too often already. And because I simply don&#8217;t want it. End of story.</p>
<h6>Onecoin may not win!</h6>
<p>I don&#8217;t want to give money to the Onecoin lawyers with their artificial intimidation scenario, their quibbling hair splitting and their disturbing view of right and wrong. I don&#8217;t want to take back statements that I feel have been legal as well as important. In short: I don&#8217;t want to let Onecoin win.</p>
<p>What&#8217;s more: I want to do exactly what they want to avoid with their actions. I want to shine a light on the people that are being represented by the Onecoin lawyers. I want the public to address the &#8222;business&#8220; these people do &#8211; their practices, their models, their way of dealing with justified criticism. I want exactly what the Onecoin advocates want the least: That society takes a look at Onecoin and the responsible have to justify themselves. At least those who press ahead so aggressively in this case.</p>
<h6>I can&#8217;t do it without support</h6>
<p>The only problem: I can&#8217;t do it alone. Because &#8222;being right&#8220; and &#8222;being proven right&#8220; are not the same and as a family man I can&#8217;t afford the worst case. So I have thought long and hard and there will be one of these two scenarios happening:</p>
<ol>
<li><em>Scenario 1: Bitcoin vs. Onecoin</em>&#8212; I am starting a bitcoin community crowd fund and until tuesday we gather a sum that makes it possible for me to fully confront Onecoin.</li>
<li><em>Onecoin wins</em>&#8212; I, too, bite the bullet of Abmahn fees, back down, and generally avoid Onecoin and similar projects in my list of topics.</li>
</ol>
<p>There is no question that I prefer the first scenario, but I can live &#8211; if reluctantly &#8211; with both. The first one will cost me considerably more time, energy and money. In the latter one, I get to live in peace more quickly and can get to other important topics. And that is what will happen if scenario 1 does not come to pass.</p>
<h6>The decision is (also) yours!</h6>
<p>The ones who ultimately influence the decision are you, the bitcoin community. I have had so many people tell me they support me, that we can&#8217;t let Onecoin win no matter what. These are comforting, reassuring and welcome words. As ugly as it is, what ultimately has to decide is &#8211; the money.</p>
<p>So I am hereby starting the crown fund and I hope that we as the bitcoin community together can defeat Onecoin (who have been abusing the good name of Bitcoin). At least make a honorable effort.</p>
<p>I myself will put as much money in the fund as I would have to spend in the unwanted &#8222;scenario 2&#8220; anyway. That is, however, just a small share of what would be necessary in the worst case scenario.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8378 alignleft" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/09/Bitcoin-needs-you-240x300-1.png" alt="Bitcoin needs you" width="240" height="300" title="Bitcoin vs. Onecoin - vor Gericht? 16"></p>
<h6>This is where you come in:</h6>
<ul>
<li>Is Onecoin a thorn in your side?</li>
<li>Are you pissed off by the way their advocates deal with critics?</li>
<li>Do you find this blog valuable and worth supporting?</li>
<li>Have you personally profited from real crypto currencies like Bitcoin, Ethereum, Monero, Litecoin etc.?</li>
<li>Have you donated for anything last week?</li>
<li>Are you a fan of justice?</li>
<li>Can you afford giving something?</li>
</ul>
<p>If you can answer one of these questions with a Yes, I am happy if you are prepared to contribute an appropriate amount to the legal defense fund &#8222;Bitcoin vs. Onecoin&#8220;.</p>
<p>Bitcoin address: <a href="https://blockchain.info/address/13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3</a></p>
<p><figure id="attachment_11391" aria-describedby="caption-attachment-11391" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11391 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png" alt="bitcoin vs onecoin fund" width="300" height="300" title="Bitcoin vs. Onecoin - vor Gericht? 17" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund.png 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/04/bitcoin-vs-onecoin-fund-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-11391" class="wp-caption-text">Bitcoin vs. Onecoin legal defense fund</figcaption></figure></p>
<p>All further questions are answered in the following FAQ. If there is one missing &#8211; write me an email!</p>
<h4><strong>FAQ for the &#8222;Bitcoin vs. Onecoin&#8220; fund</strong></h4>
<h6>How much money is necessary for you to go to court?</h6>
<p>That&#8217;s hard to say because there are many factors that influence the costs. My lawyer says that five figures (t.n.: in Euro) is a realistic order of magnitude. Unfortunately that is a rather vague assessment. So if in doubt rather give a bit more.</p>
<h6>Until when does the crowd fund run?</h6>
<p>Tuesday, 2nd of May, 12:00 CEST &#8211; the short notice comes from the legal deadlines.</p>
<h6>What happens with the money if it&#8217;s not enough or if there is no court proceedings?</h6>
<p>I am not counting on it, but in the case that there are no costs I will send the money back to the respective donor&#8217;s address (t.n.: So please make sure you control that address!).</p>
<h6>What happens with surplus money?</h6>
<p>The money is given back to the respective donor&#8217;s address pro rata. Moreover, there will be an account of how much has been spent for what here in the blog.</p>
<h6>How are the chances in court?</h6>
<p>That&#8217;s also hard to say. However, I am very optimistic. Onecoin and their representatives are under pressure in this country (t.n.: and world wide). After all, BaFin has given another statement yesterday: <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170427_Onecoin_Ltd.html" target="_blank" rel="noopener">Onecoin Ltd (Dubai), OneLife Network Ltd (Belize) and One Network Services Ltd (Sofia/Bulgaria): Prohibition of business dealing with &#8222;OneCoins&#8220; in Germany</a> (For the Abmahn lawyers reading this: &#8222;Die Verfügungen beruhen auf § 37 Absatz 1 Satz 1 und 4 KWG. Sie sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.&#8220; and no, the BaFin has not provided information to me whether or not there have been appeals filed. Because it is not allowed to.)</p>
<h6>Are the donated bitcoins securely stored?</h6>
<p>Yes, cold storage.</p>
<h6>Is there another donation option besides bitcoin?</h6>
<p>Accepting other crypto currencies would be too much of an organisation effort. By way of an exception, however, there is a paypal donation button</p>
<p><em>Bildnachweis: <a class="owner-name truncate" title="Geh zum Fotostream von dierk schaefer" href="https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-track="attributionNameClick" data-rapid_p="28">dierk schaefer</a> &#8211; <a href="https://www.flickr.com/photos/dierkschaefer/2984366906/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Justitia</a> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY 2.0</a>) </em></p>
</form>
]]></content:encoded>
					
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			<slash:comments>52</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Onecoin-Zahlungsservice in Deutschland durch die BaFin verboten</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/04/20/onecoin-in-deutschland-durch-die-bafin-verboten/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2017/04/20/onecoin-in-deutschland-durch-die-bafin-verboten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 08:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bafin]]></category>
		<category><![CDATA[OneCoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Es hat lange gedauert, aber nun hat die BaFin dem Betreiben von Onecoin in Deutschland einen Riegel vorgeschoben. Im Februar wurden bereits alle bekannten Konten der IMS International Marketing Services GmbH gesperrt, die hierzulande die Zahlungen für die Onecoin Ltd, Dubai abgewickelt hat. Zusätzlich hat das Unternehmen Anfang des Monats die Auflage bekommen, &#8222;&#8230; das noch vorhandene Bankguthaben, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat lange gedauert, aber nun hat die <em>BaFin</em> dem Betreiben von <em>Onecoin</em> in Deutschland einen Riegel vorgeschoben. Im Februar wurden bereits <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170410_IMS_International_Marketing_Services.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">alle bekannten Konten der <em>IMS International Marketing Services GmbH</em> gesperrt</a>, die hierzulande die Zahlungen für die<em> Onecoin Ltd, Dubai</em> abgewickelt hat.</p>
<p>Zusätzlich hat das Unternehmen Anfang des Monats die Auflage bekommen, <em>&#8222;&#8230; das noch vorhandene Bankguthaben, soweit dieses nicht einer Pfändung unterliegt, an diejenigen Einzahler zurückzuüberweisen, die zuletzt Zahlungen an die IMS International Marketing Services <abbr title="Gesellschaft mit beschränkter Haftung">GmbH</abbr> vorgenommen hatten.&#8220;</em></p>
<h6>Enormes Außmaß der Onecoin-Machenschaften wird deutlich</h6>
<p>Zumindest ein Teil der Anleger hat damit eventuell Chancen, sein Geld zurückzubekommen. Denn auf den gesperrten Konten liegen immerhin noch rund 29 Millionen Euro.</p>
<p>Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass das nur ein Bruchteil dessen ist, was das Unternehmen zwischen Dezember 2015 und Dezember 2016 angenommen und ins Ausland transferiert hat: 360 Millionen Euro. In einem Jahr. Allein in Deutschland.</p>
<h6>Warum hat die BaFin so lange gebraucht?</h6>
<p>Angesichts dieser Summe muss man der <em>BaFin</em> durchaus die Frage stellen, warum sie so lange gebraucht hat, durchzugreifen?</p>
<p>Nun hat sie zumindest aber immerhin auch noch <a href="https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Verbrauchermitteilung/unerlaubte/2017/vm_170418_Onecoin_Ltd.html;jsessionid=0A446177DE79B4F2D9AD1D7F6D3C5972.2_cid290" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der <em>Onecoin Ltd, Dubai</em> das geschäftliche Auftreten in Deutschland verboten</a>.</p>
<h4>Mehr Informationen zu Onecoin</h4>
<p>Wer mehr zu <em>Onecoin</em> wissen will und warum man sich von dem Projekt fern halten sollte, für den habe ich hier noch einmal die wichtigsten Artikel zum Thema aufgelistet:</p>
<ul>
<li><a href="http://coinspondent.de/2016/08/19/finanztest-warnt-vor-onecoin-und-swisscoin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finanztest warnt vor Onecoin und Swisscoin</a></li>
<li><a href="http://coinspondent.de/2016/12/12/noch-mehr-warnungen-vor-onecoin-swisscoin-co/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Noch mehr Warnungen vor Onecoin &amp; Co.</a></li>
<li><a href="http://coinspondent.de/2017/01/03/ddos-attacke-wegen-onecoin-kritik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DDos-Attacke wegen Onecoin-Kritik?</a></li>
<li><a href="http://coinspondent.de/2017/01/16/warnung-vor-onecoin-co-jetzt-auch-im-radio/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warnung vor Onecoin &amp; Co. &#8211; Jetzt auch im Radio</a></li>
<li><a href="http://coinspondent.de/2017/02/27/lob-fuer-diese-zielgruppengerechte-onecoin-aufklaerung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lob für diese zielgruppengerechte Onecoin-Aufklärung</a></li>
</ul>
<p><strong><em>[Update]</em> </strong>Hier auch noch einmal ein aktueller und ausführlich recherchierter Artikel von <em>Bitsonline</em> über Onecoin: <span class="removed_link" title="http://bitsonline.com/onecoin-biggest-scam-history/"><em>Cocaine, Women and Crime Bosses: How Onecoin Became One of the Biggest Scams in Crypto History</em></span></p>
<h6>Onecoin-Beschreibung der BaFin</h6>
<p><em>&#8222;Die Onecoin Ltd, Dubai, steht in einem Verbund von Unternehmen, die unter dem Begriff „OneCoin“ über ein mehrstufiges Vertriebssystem weltweit und auch in der Bundesrepublik Deutschland virtuelle Einheiten vertreiben, die sie als Kryptowährung deklarieren. Im Auftrag von Onecoin Ltd ließ sich die IMS von Anlegern, die in den Besitz von „Onecoins“ kommen wollten, die dafür zu leistenden Entgelte auf wechselnde Bankkonten bei verschiedenen Kreditinstituten in Deutschland überweisen und leitete die Gelder im Auftrag von OneCoin Ltd an Dritte insbesondere auch außerhalb Deutschlands weiter. [&#8230;] </em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Warnung vor Onecoin &#038; Co. &#8211; Jetzt auch im Radio</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Im Auftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleptocoins]]></category>
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					<description><![CDATA[Über Kryptoscams und Kleptocoin-Modelle habe ich hier im Blog ja bereits ausführlich berichtet. Am Samstag nun hat auch Breitband das Thema auf die Agenda gehoben und damit reichweitenstark in die radioaffine Öffentlichkeit gebracht. Thema: Zweifelhafte Kryptowährungen Das ist gut und wichtig, denn je mehr die Menschen über Onecoin &#38; Co. erfahren, desto besser können Sie entscheiden, ob sie dort [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über<em> Kryptoscams und Kleptocoin-Modelle</em> habe ich hier im Blog ja<a href="http://coinspondent.de/?s=onecoin" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> bereits ausführlich berichtet</a>. Am Samstag nun hat auch <em>Breitband</em> das Thema<em> </em><span class="removed_link" title="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/was-ist-das-nur-fuer-1-coin-2/">auf die Agenda gehoben</span> und damit reichweitenstark in die radioaffine Öffentlichkeit gebracht.</p>
<h6>Thema: Zweifelhafte Kryptowährungen</h6>
<p>Das ist gut und wichtig, denn je mehr die Menschen über <em>Onecoin &amp; Co</em>. erfahren, desto besser können Sie entscheiden, ob sie dort wirklich Geld investieren wollen. Insofern musste mich die Redaktion auch nicht zweimal bitten, ein paar Fragen zu beantworten.</p>
<p>Das Gespräch kann man <span class="removed_link" title="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/was-ist-das-nur-fuer-1-coin-2/">hier nachhören</span>, wobei ich guten Gewissens auch <span class="removed_link" title="http://breitband.deutschlandradiokultur.de/vom-kalten-krieg-der-hacker-zu-zweifelhaften-kryptowaehrungen/">die ganze Sendung</span> empfehlen kann, in dem es u. a. auch um den<em> &#8222;Kalten Krieg der Hacker&#8220;</em> geht.</p>
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