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	<title>Preis &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Preis &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>BitcoinPriceMap &#8211; Der Bitcoin-Preis im globalen Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2020 12:51:51 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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					<description><![CDATA[Aktuell ist im Bitcoin-Preis ja wieder ordentlich Dynamik. Zwar hat sich der Kurs seit dem markanten Einbruch vor zwei Wochen wieder einigermaßen gefangen und mäandert aktuell um die 6500 US-Dollar-Marke. Der Weg dahin war kein gerader, sondern auf Grund einiger signifikanter Auf und Abs von spürbarer Volatilität geprägt. Doch kann man genau genommen ja gar [&#8230;]]]></description>
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<p>Aktuell ist im Bitcoin-Preis ja wieder ordentlich Dynamik. Zwar hat sich der Kurs seit dem markanten Einbruch vor zwei Wochen wieder einigermaßen gefangen und mäandert aktuell um die 6500 US-Dollar-Marke. Der Weg dahin war kein gerader, sondern auf Grund einiger signifikanter Auf und Abs von spürbarer Volatilität geprägt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="474" height="202" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinkurs.png" alt="Bitcoinkurs" class="wp-image-15891" title="BitcoinPriceMap - Der Bitcoin-Preis im globalen Vergleich 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinkurs.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinkurs-300x128.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption> Der Bitcoin-Kurs erholt sich langsam, aber kontinuierlich.</figcaption></figure>



<p>Doch kann man genau genommen ja gar nicht von <em>dem</em> Bitcoin-Preis reden. Bitcoin hat ja nicht nur einen, sondern viele Preise. Diese bilden sich nämlich immer dort, wo Angebot und Nachfrage zusammenkommen. In der Regel sind das die Börsen im Netz. Aus den Daten der Börsen kann man dann zwar <a href="https://bitcoinaverage.com/en/bitcoin-price" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="einen Mittelwert bilden (öffnet in neuem Tab)">einen Mittelwert bilden</a>, den man als so etwas wie <em>den</em> Bitcoin-Preis bezeichnen könnte. Man sollte aber trotzdem nicht vergessen, dass dieser Mittelwert global dennoch ziemlich große Differenzen beinhalten kann.  </p>



<h6 class="wp-block-heading">BitcoinPriceMap &#8211; Wo Bitcoins auf der Welt aktuell wieviel kosten</h6>



<p>Mit der <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="BitcoinPriceMap (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.bitcoinpricemap.com/" target="_blank">BitcoinPriceMap</a></em> hat der Brasilianer <a rel="noreferrer noopener" aria-label="Miguel Medeiros (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/_miguelmedeiros" target="_blank">Miguel Medeiros</a> nun eine Karte entwickelt, die diese Unterschiede sehr anschaulich darstellt. Dafür zieht er sich die Daten von den Börsen in verschiedenen Ländern, rechnet alles in US-Dollar um und stellt die Ergebnisse auf einer Weltkarte gegenüber. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.bitcoinpricemap.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" width="474" height="265" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinpricemap.png" alt="Bitcoinpricemap" class="wp-image-15893" title="BitcoinPriceMap - Der Bitcoin-Preis im globalen Vergleich 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinpricemap.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/03/Bitcoinpricemap-300x168.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption>In manchen Ländern zahlt man aktuell fast 1000 US-Dollar mehr pro Bitcoin.  </figcaption></figure>



<p>Das ist insofern interessant, als dass mir vorher nicht klar war, wie groß die Preis-Unterschiede in einzelnen Regionen tatsächlich sind. Dass Bitcoins in Nigeria bspw. vergleichsweise teuer sind (zehn Prozent über globalem Mittel) überrascht mich weniger. Dass Argentinien da jedoch nahezu gleichauf liegt, schon. Insbesondere da ein Bitcoin in Venezuela aktuell kaum teurer ist als im gemittelten Rest der Welt. Und warum ein Bitcoin in Australien gerade rund 1000 US-Dollar billig ist als überall sonst, wirft natürlich auch Fragen auf.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Zu wenige Börsen beschränken die Aussagekraft</h6>



<p>Ein Teil der Antwort könnte dabei, wie so oft, in der dünnen Datenbasis liegen. Denn sonderlich breit ist die Auswahl der Börsen, die herangezogen werden, nicht. Außerdem scheinen viele eher klein zu sein. Von den meisten habe ich zumindest noch nie etwas gehört. Wobei das natürlich nichts heißen muss. </p>



<p>Aber selbst in den Ländern mit vielen und vor allem volumenstarken Börsen &#8211; USA, China etc. &#8211; wird bislang jeweils nur eine einzige Börse als Quelle herangezogen. Oder eben gar keine, wenn es wie bei uns in Deutschland, keine gibt. Und wo verortet man denn eigentlich Börsen wie <em>Binance</em>, die letztlich keinen festen Standort haben, sondern immer in die Jurisdiktion wechseln, die für sie gerade am vorteilhaftesten ist?  </p>



<h6 class="wp-block-heading">Gutes Tool für einen Perspektivwechsel</h6>



<p>Doch auch wenn es für die <em>BitcoinPriceMap</em> methodisch noch Luft nach oben gibt, ist sie auch so schon jetzt ein wirklich interessantes Tool, das hilft, das eigene Verständnis und die eigene Persepktive auf Bitcoin zu erweitern und interessante Fragen aufwirft, über die man sonst vielleicht so nicht nachgedacht hätte.</p>


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		<title>Hätteste mal lieber Bitcoin gekauft &#8230;</title>
		<link>https://coinspondent.de/2017/06/08/haetteste-mal-lieber-bitcoin-gekauft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jun 2017 09:01:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf den ersten Blick erscheint das, was BitcoinInstead.com macht, beliebig und banal: Es rechnet aus, wie viel Geldwert man heute besäße, wenn man, anstatt ein neues Smartphone zu kaufen, das Geld zum damaligen Zeitpunkt in Bitcoins investiert hätte. Ich selbst komme dabei noch ganz gut weg. Meine rund 350 Euro von damals wären jetzt &#8222;nur&#8220; rund 1850 Euro wert. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den ersten Blick erscheint das, was <a href="http://bitcoininstead.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>BitcoinInstead.com</em></a> macht, beliebig und banal: Es rechnet aus, wie viel Geldwert man heute besäße, wenn man, anstatt ein neues Smartphone zu kaufen, das Geld zum damaligen Zeitpunkt in Bitcoins investiert hätte.</p>
<p>Ich selbst komme dabei noch ganz gut weg. Meine rund 350 Euro von damals wären jetzt &#8222;nur&#8220; rund 1850 Euro wert. Wer dagegen gerade ein <em>iPhone 4s</em> in den Händen hält, muss überlegen, ob der Kauf des Smartphones <a href="http://bitcoininstead.com/phones.php?c=Apple&amp;p=iphone4s" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die halbe Million wert gewesen ist</a>, die man jetzt besäße, wenn man das Geld damals in rund 200 Bitcoins investiert hätte, statt in ein Statussymbol, das so schnell an Wert verliert. Nach drei Jahren ist so ein Ding <a href="http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/abschreibung-nutzungsdauer-fuer-notebook-betraegt-drei-jahre/150/3098/196145" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nämlich abgeschrieben</a>.</p>
<h6>Mehr als nur Hättendetten</h6>
<p>Und genau hier liegt das, was mich dann doch an <em>BitcoinInstead.com</em> begeistert. Unter der vermeintlichen Hätte-hätte-Fahrradkette-Oberflächlichkeit verbirgt sich nämlich eine kleine aber feine Kapitalismuskritik.</p>
<p>Denn gerade Smartphones mit ihren übertrieben kurzen Erneuerungszyklen sind ein schönes Beispiel, wie Hype und Marketing das subjektive Interesse (Geld machen, Statussymbol etc.) unverhältnismäßig stark über kollektive Interessen (Umweltschutz, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen, Arbeitnehmerrechte und soziale Standards in den Produktionsländern etc.) erheben.</p>
<p>Wenn Bitcoin daher Menschen dazu bringt, ihren Smartphone-Konsum kritisch zu reflektieren, dann ist das gut. Mal ganz davon abgesehen, dass <em>BitcoinInstead</em> eine von potentiell unendlich vielen Datenspielereien ist, die man mit den offenen Daten von Bitcoin machen kann. Bitte mehr davon!</p>
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		<title>Bitcoin ist so durchschnittlich</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/04/03/bitcoin-ist-durchschnittlich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2015 08:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschnitt]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[Und das ist gut so. Denn mag die dezentrale Verteilung über das Netzwerk viele herausragende Stärken mit sich bringen, sie birgt auch Schwächen. Und diese Schwächen können sich zu echten Problemen entwickeln. Zum Beispiel, wenn man den aktuellen Bitcoin-Kurs wissen will. Bitcoin-Wertunterschiede sind für Trader interessant &#8230; Klar, jede Börse und jeder Marktplatz hat eine [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und das ist gut so. Denn mag die dezentrale Verteilung über das Netzwerk viele herausragende Stärken mit sich bringen, sie birgt auch Schwächen. Und diese Schwächen<a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2xozss/why_i_as_a_merchant_simply_cant_recommend_btc_to/" target="_blank" rel="noopener"> können sich zu echten Problemen entwickeln</a>. Zum Beispiel, wenn man den aktuellen Bitcoin-Kurs wissen will.</p>
<h6>Bitcoin-Wertunterschiede sind für Trader interessant &#8230;</h6>
<p>Klar, jede Börse und jeder Marktplatz hat eine Anzeige für den aktuellen Kurs. Aber die zugrundeliegenden Daten sind dabei in der Regel immer nur die eigenen. Dass es zwischen denen aber markante Unterschiede geben kann, ist kein Geheimnis.</p>
<h6>&#8230; aber nicht für Ottonormal-User</h6>
<p>Ein einheitlicher, verlässlicher Bitcoin-Preis ist aber eines der zentralen Kriterien, für die angestrebte <em>mass adoption</em>, also für die flächendeckende Verbreitung von Bitcoin. Denn als User will ich im Alltag feststellen können, wie viel meine Bitcoins gerade wert sind. Ich will dabei aber nicht unbedingt nicht wissen, wie viel sie gerade an dieser Börse wert sind oder an jener. Ich will wissen wie viel sie <em>überall</em> wert sind.</p>
<h6>Zentralität hat auch ihre Vorteile</h6>
<p>Zum Glück gibt es daher Durchschnittsrechner wie <a href="https://bitcoinaverage.com/#EUR" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin Average</em></a>, deren Ziel es ist die Harmonisierung und Weiterverwendbarkeit von Bitcoin-Daten sicherzustellen.</p>
<p>Diverse Anbieter von Wallet-Apps oder anderen Bitcoin-Dienstleistungen nutzen die zugehörige API bereits als Grundlage, allerdings längst nicht alle. Das führt zum Beispiel auf meinem Handy immer wieder zu dem skurrilen Ergebnis, dass die gleiche Anzahl Bitcoins in der einen Wallet nicht ebenso viel wert ist wie in der anderen. Für mich als erfahrenen User ist das nur nervig. Für Bitcoin-Einsteiger irritierend und abschreckend.</p>
<h6>Bitcoin im Daten-Dilemma</h6>
<p>Auf der anderen Seite sind zentralisierte Bitcoin-Daten aber auch kritisch. <em>Bitcoin Average</em> bspw. <a href="https://bitcoinaverage.com/faq" target="_blank" rel="noopener">ist zwar ein transparentes Open Source-Projekt</a>, wird letztlich aber von nur zwei Personen betrieben. Ein kritischer Punkt, der wieder Vertrauen in die Integrität erfordert.</p>
<p>Aber <em>Bitcoin Average</em> ist ja auch nicht der einzige Daten-Aggregator und wenn viele verschiedene Anbieter irgendwann auf dieselbe Datenbasis zurückgreifen (was sie bisher aber faktisch noch nicht machen), dann ließe sich auch dieses Problem wieder dezentralisieren.</p>
<p>Außerdem gibt es ja noch institutionelle Player wie bspw. die <em>NYSE</em>, <a href="https://twitter.com/nyse/status/557544864821542912" target="_blank" rel="noopener">die explizit angekündigt haben</a> mehr Transparenz in die Preisgestaltung von Bitcoin bringen zu wollen. Ein gutes Zeichen dafür, dass Bitcoin bald eine einheitliche, reale Kaufkraft haben könnte.</p>
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		<title>Die Realitätsferne der Bitcoin-Enthusiasten</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/03/12/die-realitaetsferne-der-bitcoin-enthusiasten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Mar 2015 09:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Preis]]></category>
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					<description><![CDATA[Bis zum Mond. Das war das euphorische Ziel, dass sich die frühen Enthusiasten als Minimum für den Kurs des Bitcoin gesetzt haben. Ende 2013 gab es ja auch allen Anlass zur Euphorie. Mehr als 1000 Dollar kostete ein Bitcoin zwischenzeitlich und damals schien alles möglich. Dann kam jedoch die Mt.Gox-Pleite, der Kurs brach ein und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum Mond. Das war das euphorische Ziel, dass sich die frühen Enthusiasten als Minimum für den Kurs des Bitcoin gesetzt haben. Ende 2013 gab es ja auch allen Anlass zur Euphorie. Mehr als 1000 Dollar kostete ein Bitcoin zwischenzeitlich und damals schien alles möglich. Dann kam jedoch die <a title="Sonder-Presseschau" href="http://coinspondent.de/2014/02/26/sonder-presseschau/" target="_blank" rel="noopener"><em>Mt.Gox</em>-Pleite</a>, der Kurs brach ein und der Mond rückte in weite, weite Ferne. Heute, ein gutes Jahr später, ist die Stimmung schon aufgekratzt, wenn der Bitcoin wieder 300 Dollar kostet.</p>
<h6>Bitcoin &#8211; Realität und Erwartung klaffen weit auseinander</h6>
<p>Und zu diesem Zeitpunkt ist bei <em>Reddit</em> passenderweise der Link zu einem, in Bitcoin-Maßstäber geradezu historischen Dokument aufgetaucht, das belegt wie überschwenglich, blind und letzten Endes realitätsfern die Hoffnungen und Erwartungen in den Bitcoin Preis noch vor einem Jahr waren. <a href="http://foundersgrid.com/bitcoin-price" target="_blank" rel="noopener">Damals sollten nämlich 50 Experten den Wert eines Bitcoins im kommenden Jahr &#8211; also ungefähr jetzt &#8211; voraussagen</a>. Sie verschätzten sich alle deutlich, selbst die realistischeren unter ihnen. Die meisten lagen sogar &#8211; um mal in der Mond-Metapher zu bleiben &#8211; exorbitant weit daneben.</p>
<p>5000 Dollar. 35.000 Dollar. Sogar bis 100.000 Dollar gingen die Spekulationen. Nur ein einziger Wert lag unter dem derzeit aktuellen Preis. Ein 50 Dollar-<em>Worst-Case-Szenario.</em> Im Durchschnitt &#8211; das hat ein Kommentator ausgerechnet &#8211; lagen die Erwartungen bei um die 8400 Dollar.</p>
<h6>Auf dem Boden der Tatsachen geblieben</h6>
<p>Das alles ist natürlich nicht repräsentativ, aber wenn heute noch mal jemand nach dem Preis in einem Jahr fragen würde &#8211; die Ergebnisse sähen ziemlich sicher anders aus. Realistischer und ohne Mond-Metapher.</p>
<p><em>Bild: Eigene Bearbeitung von <a href="https://www.flickr.com/photos/n28307/16110384804" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Full Worm Moon 2015&#8220;</a> von Flickr-User Glenn Beltz (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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