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	<title>RaspiBlitz &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>RaspiBlitz &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test &#8211; RaspiBlitz Reloaded</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2020 09:13:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Hard- und Software]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einem guten Jahr habe ich in meiner Bitcoin- und Lightning-Node-Testreihe den RaspiBlitz unter die Lupe genommen. Seit dem hat sich viel getan. Die einen (Casa) haben ihr Node-Projekt wieder auslaufen lassen. Die anderen (Shift Cryptosecurity) haben die Entwicklung ihrer vielversprechenden BitBoxBase wieder auf Eis gelegt, noch bevor sie überhaupt auf den Markt gekommen ist. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor einem guten Jahr habe ich in meiner Bitcoin- und Lightning-Node-Testreihe <a rel="noreferrer noopener" href="http://coinspondent.de/2019/04/25/bitcoin-und-lightning-nodes-im-test-raspiblitz/" target="_blank">den <em>RaspiBlitz</em> unter die Lupe genommen</a>. Seit dem hat sich viel getan. Die einen (<em><a rel="noreferrer noopener" href="http://coinspondent.de/2019/02/22/bitcoin-lightning-nodes-im-test-casa-node/" target="_blank">Casa</a></em>) haben ihr Node-Projekt wieder auslaufen lassen. Die anderen (<em>Shift Cryptosecurity</em>) haben die Entwicklung ihrer vielversprechenden <em>BitBoxBase</em> <a rel="noreferrer noopener" href="https://medium.com/shiftcrypto/shift-news-focusing-on-the-core-business-d162ef88ed6e" target="_blank">wieder auf Eis gelegt</a>, noch bevor sie überhaupt auf den Markt gekommen ist. Bedauerlich und eigentlich keine guten Nachrichten für das Ökosystem. </p>



<p>Doch glücklicherweise gibt es da ja noch Open-Source-Projekte wie den <em><a href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz" target="_blank" rel="noreferrer noopener">RaspiBlitz</a></em>. Der wird nämlich fleißig weiterentwickelt und dank neuer Hardware auf dem Markt und den erweiterten Funktionen der aktuellen Version 1.5 entwickelt sich der Berliner DIY-Node weiter zu einem der zentralen Rückgrat-Projekte der Lightning-Infrastruktur: Schick, funktional und wer nicht will, muss mittlerweile nicht einmal mehr selbst basteln. Höchste Zeit also für eine <em>RaspiBlitz</em>-Review reloaded.</p>



<span id="more-16323"></span>



<h6 class="wp-block-heading">Hacksprint-Selber-Bastel-Challenge accepted!</h6>



<p>Für meinen Test mache ich es mir natürlich nicht so einfach. Ich will die volle Herausforderung. Alles selber schrauben, basteln, installieren. Denn passenderweise fand im Mai ein <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://wiki.fulmo.org/wiki/Lightning_HackSprint_May_2020" target="_blank">Lightning Hacksprint</a></em> statt, die pandemiebedingte Digitalvariante der sonst regelmäßig stattfindenden <em>Lightning Hackdays</em>. Mein Home-Alone-Projekt für dieses Event also: einen <em>RaspiBlitz </em>der neuesten Generation basteln. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>In dem Review-Paket, das mit dafür freundlicherweise von <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://fulmo.org/" target="_blank">Fulmo</a></em> zur Verfügung gestellt wurde, befand sich dabei allerhand Material, mit dem sich ein <em>RaspiBlitz </em>in den drei verschiedenen Varianten zusammenbauen lässt, wie es ihn auch vorgefertigt <a rel="noreferrer noopener" href="https://shop.fulmo.org/" target="_blank">im dortigen Shop zu kaufen</a> gibt: <span class="removed_link" title="https://shop.fulmo.org/product/raspiblitz-limited-edition/"><em>3D-Printed Case</em></span>, <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://shop.fulmo.org/product/raspiblitz-v1-5-heatsink-case/" target="_blank">Heatsink Case</a></em> und <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://shop.fulmo.org/product/raspiblitz-1-5-metalcase-edition/" target="_blank">Metal Case</a></em>. Die schicken Gehäuse, die den <em>RaspiBlitz</em> optisch zu einem Hingucker auf dem Schreibtisch machen, bekommt man dort auch einzeln. </p>



<p>Ich entscheide mich für die <em>Metal Case-Variante</em> und meine erste Challenge ist es, herauszufinden, welche der vielen zur Verfügung stehenden Teile ich für diese eigentlich brauche und welche nicht. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Mit ein bisschen Logik, räumlichem Vorstellungsvermögen, der <a rel="noreferrer noopener" href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz" target="_blank"><em>Github</em>-Dokumentation</a> und gelegentlicher Rücksprache über die verschiedenen <em>Hacksprint</em>-Kommunikationswege gelingt es mir dann aber relativ schnell, die nötigen Komponenten im passenden Gehäuse unterzubringen. Zumindest fast. Denn um die passive Kühlung auf den <em>Raspberry Pi </em>schrauben zu können, fehlten &#8211; wie so oft &#8211; am Ende doch vier Schrauben. Globales Corona-Chaos, Lieferverzögerungen, ihr kennt das.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="474" height="356" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-02.png" alt="RaspiBlitz 02" class="wp-image-16348" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-02.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-02-300x225.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption class="wp-element-caption">Ohne extra-lange Schrauben kann man den Kühlkörper nicht auf den Raspberry Pi und ans Board schrauben.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Aus Hack-Sprint wird Hack-Marathon</h6>



<p>Mein <em>Hack-Sprint </em>entwickelte sich durch die zusätzliche Wartezeit von zwei Wochen so zwar mehr und mehr zu einer Hack-Langstrecke. Am Ende kamen aber auch die letzten vier Schrauben an und fertig war der <em>Metal Case RaspiBlitz 1.5</em> bestehend aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/3dWotAU" target="_blank"><em>Raspberry Pi 4</em> (</a><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/3dWotAU" target="_blank">4GB)</a> plus <a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2Uk6VHi" target="_blank">Netzteil</a></em></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2XJjwWz" target="_blank"><em>Passives Cooling Case für den Raspberry Pi</em></a></li>



<li><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/30y6mxJ" target="_blank"><em>Raspberry Pi HDD/SSD Expansion Board</em></a></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2BEmMtI" target="_blank">1 TB SSD-Festplatte</a></em></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/3eVFCuS" target="_blank">Touchscreen</a></em></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://amzn.to/2YcKBAt" target="_blank">MicroSD-Karte</a></em></li>



<li><em><a rel="noreferrer noopener" href="https://shop.fulmo.org/product/raspiblitz-metal-case-case-only/" target="_blank">RaspiBlitz Metal Case</a></em></li>



<li>2,5 x 22 mm Schrauben (4 Stück)</li>
</ul>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Jetzt nur noch die aktuelle 1.5er-Software auf die SD-Karte ziehen, was dank der guten Dokumentation auch für Laien einfach und mit wenig Aufwand zu erledigen ist und schon kann der <em>RaspiBlitz</em> ans Strom- und ins Internetz.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="474" height="284" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-01.png" alt="RaspiBlitz 01" class="wp-image-16347" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-01.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-01-300x180.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption class="wp-element-caption">Na dann!</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Endlich genügend Power unter der Haube</h6>



<p>Soweit so gut. Doch nun sollte es spannend werden. Wie lange würde der Initiale Block-Download dauern? Das war bei<em> Rasperry Pi</em>-basierten Nodes bislang immer die Schwachstelle. Wenn man nicht Monate(!) warten wollte, musste man entweder auf eine vorsynchronisierte Blockchain zurückgreifen oder sich die Daten anderweitig von einer externen Quelle holen. Beides eigentlich nur Notlösungen. </p>



<p>Mit dem neuen <em>Raspberry Pi </em>der 4. Generation ist dieses Problem nun aber vom Tisch. Die verbesserte Hardware hat das Potential, problemlos innerhalb von zwei bis drei Tagen die mittlerweile knapp 300 GB große Blockchain von Grund auf zu synchronisieren. Im Vergleich zu den Stunden, die ich beim Vorgängermodell noch gewartet habe, um die vorsynchronisierte Blockchain von rund 96 Prozent auf 100 zu bringen, ist das ein enormer Fortschritt hinsichtlich Nutzerfreundlichkeit und Sicherheit.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Auch die Software kann mehr</h6>



<p>Doch nicht nur hardwaremäßig, auch auf Seite der Software ist der <em>RaspiBlitz</em> noch einmal deutlich leistungsfähiger geworden. Der verbaute Bildschirm kann nun auch als Touchscreen verwendet werden. Dadurch kann man mit nur einem Tippen direkt auf dem Gerät eine Invoice oder die Verbindungsdetails des Node anzeigen lassen oder es herunterfahren. Das ist praktisch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="474" height="420" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-Screen.png" alt="RaspiBlitz Screen" class="wp-image-16382" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-Screen.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RaspiBlitz-Screen-300x266.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption class="wp-element-caption">Über die vier Touch-Optionen links lässt sich der RaspiBlitz nun auch direkt am Gerät steuern.</figcaption></figure>



<p>Ohnehin halte ich den Bildschirm beim <em>RaspiBlitz</em> für ein unterschätztes Killer-Feature, dessen Praktikabilität und Bedeutung auch mir erst im Umgang mit anderen Node-Modellen (ohne Bildschirm) bewusst wurde. Wenn es bei denen einmal hakt und man nicht weiß, warum, muss man erst umständlich auf Fehlersuche gehen. Das kann wirklich nervig werden, wenn man gerade nicht über das Heimnetz auf den Node zugreifen kann, kein freies HDMI-Kabel hat oder keinen zusätzlichen Monitor.  </p>



<p>Über den verbauten Screen am <em>RaspiBlitz</em> kann man jedoch jederzeit mit nur einem Blick die Betriebsbereitschaft des Nodes verifizieren und gleichzeitig eine Vielzahl nützlicher Informationen abrufen. Darüber hinaus ist das Display praktisch, wenn man bspw. eine Mobile Wallet (wie bspw. <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://zap.jackmallers.com/" target="_blank">Zap</a></em>) mit dem eigenen Node verbinden möchte. Einfach den Koppelungs-QR-Code anzeigen lassen, abscannen, fertig.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Neue Erweiterungen möglich </h6>



<p>Generell ist der <em>RaspiBlitz</em> sehr viel funktionaler geworden. Das liegt vor allem daran, dass eine Vielzahl weitere Services integriert wurden, die bei Bedarf mit einem kurzen Häkchen aktiviert werden können. Je nach Einsatzzweck kann man sich so individuell den eigenen Node ganz nach Bedarf konfigurieren.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="342" height="472" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/mainmenu-services.png" alt="mainmenu services" class="wp-image-16385" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/mainmenu-services.png 342w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/mainmenu-services-217x300.png 217w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" /><figcaption class="wp-element-caption">Quelle: <a href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz" target="_blank" rel="noopener">https://github.com/rootzoll/raspiblitz</a></figcaption></figure>



<p><em>Ride the Lightning</em> &#8211; um mal einige herauszuheben &#8211; ist als browserbasiertes graphisches Nutzerinterface für die Node-Verwaltung zwar nicht neu, aber immer noch ungemein praktisch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="400" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RTL.png" alt="RTL" class="wp-image-16357" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RTL.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/RTL-300x253.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot Ride the Lightning</figcaption></figure>



<p>Ein bisschen anders ist das beim <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://btcpayserver.org/" target="_blank">BTCPay-Server</a></em>, der sich nun auch auf dem <em>RaspiBlitz</em> direkt aktivieren lässt. Prinzipiell praktisch ist der einzige Wermutstropfen hier: Wer seinen Node hinter Tor laufen lässt, was ja prinzipiell eine gute Idee ist, dessen <em>BTCPay-Server</em> ist bislang auch nur über eine Tor-Adresse zu erreichen. </p>



<p>Das widerspricht zwar dem Sinn des <em>BTCPay-Servers</em>, der ja als leicht zugängliches Payment-Interface (zum Beispiel für Webshops) gedacht ist. Allerdings soll wohl die kommende <em>RaspiBlitz</em> Version 1.6 <a rel="noreferrer noopener" href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz/issues/1258" target="_blank">eine Lösung für dieses Problem mitbringen</a>. Auch wenn dieses Feature für technische Laien also jetzt noch nicht ohne weiteres nutzbar ist, muss das kein prinzipieller Grund gegen den <em>RaspiBlitz</em> sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1818" height="1529" src="/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web.png" alt="Bitcoin Explorer web" class="wp-image-16358" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web.png 1818w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web-300x252.png 300w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web-1024x861.png 1024w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web-768x646.png 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/Bitcoin-Explorer-web-1536x1292.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1818px) 100vw, 1818px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">BTC RPC Explorer: Perfekt, wenn man über den eigenen Node Einblick in die Daten der Blockchain haben will. </figcaption></figure>



<p>Denn der bringt neben vielen anderen nun auch einen Service mit, der gerade für mich als Journalist extrem hilfreich ist: einen eigenen Blockexplorer (<em><a rel="noreferrer noopener" href="https://github.com/janoside/btc-rpc-explorer" target="_blank">BTC RPC Explorer</a></em>). Damit kann man nun also vom eigenen Node aus verschiedenste Blockchain-Daten einsehen, ohne einer dritten Partei vertrauen zu müssen: Blöcke, Gebühren, Transaktionen, Hashrate, usw. usf. </p>



<p>Für tiefergehende private Recherchen ein wunderbares und vielseitiges Tool, dessen Möglichkeiten zu entdecken viel Spaß macht und ein wichtiger Baustein im <em>&#8222;Don&#8217;t trust, verify!&#8220;</em>-System ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Der eigene Node als Kern der Infrastruktur</h6>



<p>Wer will, kann den <em>RaspiBlitz </em>darüber hinaus natürlich auch jenseits der Möglichkeiten des &#8222;offiziellen&#8220; Menüs für weitere eigene Anbindungen nutzen. Der erste Test mit dem Lightning-Messenger <em><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.getjuggernaut.com/" target="_blank">Juggernaut</a></em> lief bei mir jedenfalls ohne größere Probleme.  </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://twitter.com/MarkusTurm/status/1268411896799072257" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="457" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/twitter-juggernaut.png" alt="twitter juggernaut" class="wp-image-16384" title="Bitcoin- und Lightning-Nodes im Test - RaspiBlitz Reloaded 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/twitter-juggernaut.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2020/06/twitter-juggernaut-300x289.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Juggernaut auf dem eigenen Node. Noch ohne Rechtschreibkorrektur, aber funktioniert.</figcaption></figure>



<h6 class="wp-block-heading">Fazit</h6>



<p>War der <em>RaspiBlitz</em> vor einem Jahr noch eine interessante DIY-Option für Bastler und technisch versierte Bitcoiner, hat das Projekt seitdem einen guten Schritt in Richtung verbesserter Nutzerfreundlichkeit und erweitertem Funktionsumfang gemacht. Verpackt in einem schicken Gehäuse verwandelt sich der <em>RaspiBlitz</em> vom offensichtlichen nerdigen Hack-Projekt zu einem Hingucker, den man sich gerne auf den Schreibtisch stellt. Wer das nicht will, kann aber auch bei der einfachsten  Variante bleiben, die man zusammen mit dem Router hinterm Schrank versteckt. </p>



<p>Genau diese Vielseitigkeit ist die wohl größte Stärke des <em>RaspiBlitz</em>. Als Open Source-Projekt wird es nicht nur mit großem Eifer von der Community <a rel="noreferrer noopener" href="https://github.com/rootzoll/raspiblitz/issues" target="_blank">weiterentwickelt und verbessert</a>. Durch die flexible Integration anderer offener Services und Projekte, die jeweils auch wieder separat weiterentwickelt werden, erweitert sich der Funktionsumfang und erhöht sich die Geschwindigkeit, mit der neue nützliche Features hinzugefügt werden können, enorm. Da verwundert es nicht, das kommerziell ausgerichtete Node-Anbieter, die mehr Wert auf die Kontrolle über ihr Produkt behalten wollen, auf Dauer Schwierigkeiten haben, mit der dynamischen Entwicklung eines Open-Innovation-Ansatzes wie dem des<em> RaspiBlitz</em> Schritt zu halten.</p>



<p>War der <em>RaspiBlitz</em> also bereits vor einem Jahr eine Bitcoin- und Lightning-Node-Option, auf die ein Blick zu werfen sich lohnte, ist er das nun durch den Wegfall einiger Alternativen und die eigenen Fortschritte und Verbesserungen heute umso mehr. </p>
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