<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Satoshi Nakamoto &#8211; The Coinspondent</title>
	<atom:link href="https://coinspondent.de/tag/satoshi-nakamoto/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 May 2023 08:36:40 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/06/The-Coinspondent-Bitcoin-Blog-FaviIcon-150x150.jpg</url>
	<title>Satoshi Nakamoto &#8211; The Coinspondent</title>
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Einer der besten Bitcoin-Artikel ist von 2011</title>
		<link>https://coinspondent.de/2019/07/31/einer-der-besten-bitcoin-artikel-ist-von-2011/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2019/07/31/einer-der-besten-bitcoin-artikel-ist-von-2011/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jul 2019 06:00:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=15397</guid>

					<description><![CDATA[Ich sitze die Tage an einer längeren Recherche und bin dabei noch einmal auf Joshua Davis‘ großartigen Artikel &#8222;The Crypto-Currency. Bitcoin and its mysterious inventor.&#8220; gestoßen, der bereits im Oktober 2011 erschien und als einer der ersten Artikel gilt, der Bitcoin in die breitere Öffentlichkeit trägt. Als Satoshi Nakamoto noch (fast) da war Wer den [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich sitze die Tage an einer längeren Recherche und bin dabei noch einmal auf Joshua Davis<strong>‘</strong> großartigen Artikel <a rel="noreferrer noopener" aria-label=" (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.newyorker.com/magazine/2011/10/10/the-crypto-currency" target="_blank"><em>&#8222;The Crypto-Currency. Bitcoin and its mysterious inventor.&#8220;</em></a> gestoßen, der bereits im Oktober 2011 erschien und als einer der ersten Artikel gilt, der Bitcoin in die breitere Öffentlichkeit trägt.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Als Satoshi Nakamoto noch <strong>(</strong>fast) da war </h6>



<p>Wer den Artikel noch nicht gelesen hat, weil er &#8211; wie ich &#8211; erst Jahre(!) später auf das Thema gestoßen ist, sollte das unbedingt nachholen. Denn obwohl der Text nun bald acht Jahre alt ist, was in Bitcoin bekanntlich eine Ewigkeit ist, wirkt er keineswegs antiquiert oder überholt. Als Zeitzeugnis einer Phase als Bitcoin im Umbruch war &#8211; immerhin war Satoshi Nakamoto erst kurz zuvor wieder in der Versenkung verschwunden &#8211; gibt er vielmehr einen bemerkenswerten Einblick in die frühen Jahre von Bitcoin und erklärt dabei Vieles besser als es die meisten heutigen Berichte über Bitcoin vermögen.</p>



<p>Toller Journalismus und eine Lektüre, die ich wirklich empfehlen kann. Sogar ich habe noch Einiges dazu gelernt. Außerdem scheint mir Bitcoin derzeit ereignistechnisch sowieso gerade in der Sommerpause zu sein. (Oder geht das nur mir so?)  </p>



<p> </p>


]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2019/07/31/einer-der-besten-bitcoin-artikel-ist-von-2011/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Kill Mr Bitcoin&#8220; &#8211; Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/09/11/kill-mr-bitcoin-nicht-der-erste-aber-ein-guter-bitcoin-thriller/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2018/09/11/kill-mr-bitcoin-nicht-der-erste-aber-ein-guter-bitcoin-thriller/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 13:33:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezi]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=13035</guid>

					<description><![CDATA[Es ist immer spannend zu sehen, was dabei herumkommt, wenn Bitcoin in der Mainstream-Popkultur aufgegriffen wird. Als sich 2012 gleich eine ganze Folge der US-amerikanischen TV-Serie Good Wife um Bitcoin drehte (S03E13 &#8222;Bitcoin for Dummies&#8220;) war die Begeisterung in der Bitcoin-Community groß. Damals galt die dramaturgische Aufbereitung von Bitcoin durch Hollywood für viele als Mainstream-Ritterschlag. Nicht als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer spannend zu sehen, was dabei herumkommt, wenn Bitcoin in der Mainstream-Popkultur aufgegriffen wird. Als sich 2012 gleich eine ganze Folge der US-amerikanischen TV-Serie <em>Good Wife</em> um Bitcoin drehte (<a href="https://www.imdb.com/title/tt2148561/" target="_blank" rel="noopener"><em>S03E13 &#8222;Bitcoin for Dummies&#8220;</em></a><em>)</em> war die Begeisterung in der Bitcoin-Community groß.</p>
<p>Damals galt die dramaturgische Aufbereitung von Bitcoin durch Hollywood für viele als Mainstream-Ritterschlag. Nicht als Geld, aber zumindest schon mal als spannende Geschichte war Bitcoin einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht worden.</p>
<h6>Bitcoin immer wieder Thema in der Unterhaltungskultur</h6>
<p>In den sechs Jahren seitdem wurde Bitcoin immer wieder popkulturell aufgearbeitet. In <a href="http://coinspondent.de/2014/10/08/die-jagd-nach-dem-bitcoin-comic/" target="_blank" rel="noopener">Comics</a>, <a href="https://www.google.de/search?tbm=isch&amp;q=bitcoin+street+art&amp;spell=1&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiR_sO52LLdAhWCZlAKHSUpAd4QBQgxKAA&amp;biw=1920&amp;bih=954&amp;dpr=1" target="_blank" rel="noopener">Streetart</a>, <a href="https://youtu.be/O1q_cdUO76w" target="_blank" rel="noopener">Musik</a>, <a href="https://www.imdb.com/title/tt4911780/" target="_blank" rel="noopener">Filmen</a> und <a href="https://wwwwwwwwwwwwwwwwwwwwww.bitnik.org/r/" target="_blank" rel="noopener">Kunstprojekten</a>. Nicht immer ist der Spagat zwischen Erklären und Unterhalten überzeugend gelungen.</p>
<p>Insbesondere fiktionale Erzählformate, die gleichzeitig versuchten, tiefer in die komplexen technischen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge einzutauchen und diese dann mit einer spannenden und unterhaltsamen Geschichte zu verweben, scheiterten oft. Meist, weil sie sich bald in ausufernden techno-ökonomischen Erklärschleifen und ihren gesellschaftspolitischen Implikationen verloren.</p>
<p><figure id="attachment_13043" aria-describedby="caption-attachment-13043" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.google.de/search?tbm=isch&amp;q=bitcoin+street+art&amp;spell=1&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiR_sO52LLdAhWCZlAKHSUpAd4QBQgxKAA&amp;biw=1920&amp;bih=954&amp;dpr=1" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13043 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/bitcoin-streetart.png" alt="bitcoin streetart" width="474" height="236" title="&quot;Kill Mr Bitcoin&quot; - Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/bitcoin-streetart.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/bitcoin-streetart-300x149.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13043" class="wp-caption-text">Nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was Google zu &#8222;Bitcoin street art&#8220; liefert.</figcaption></figure></p>
<p>Die besten Bitcoin-Bücher sind daher bislang Sachbücher. Was nicht unbedingt schlecht sein muss, wie <a href="http://coinspondent.de/2015/10/07/digital-gold-bitcoin-spannend-wie-ein-krimi/" target="_blank" rel="noopener"><em>Digital Gold</em></a> von Nathaniel Popper zeigt, das sich mindestens ebenso spannend liest wie ein fiktionaler Thriller, obwohl es ja eigentlich &#8222;nur&#8220; die reale Geschichte von Bitcoin erzählt.</p>
<h6>Bitcoin ist selbst ein Popcorn-Momente-Generator</h6>
<p>Aber das Bitcoin-Universum &#8211; das wissen alle, die sich länger damit beschäftigen &#8211; sorgt ja auch von sich aus immer wieder für ausreichend Popcorn-Momente: Streit auf Crypto-Twitter, Spekulationsblasen, Shitcoin-Scammer, Exchange-Hacks, persönliche Dramen, staatliche Regulierungen, gekränkte Egos, Forks, Faketoshis &#8211; die Liste ließe sich beliebig verlängern.</p>
<p>Doch ist nun mit <a href="https://amzn.to/2QlHIIN" target="_blank" rel="noopener"><em>Kill Mr Bitcoin</em></a> ein deutscher Thriller erschienen, der die Herausforderung annimmt, das komplexe Thema Bitcoin mit einer spannenden fiktionalen Handlung zu verbinden. Und auch wenn das in Teilen sehr gut, aber nicht immer hundertprozentig gelingt, so ist es dennoch ein Buch, dass spannend genug ist, um es immer weiter lesen zu wollen.</p>
<p>Grund dafür ist auch die clevere Entscheidung des Autorenduos, wie auch bei der erwähnten <em>Good Wife</em>-Folge, als Aufhänger für die Geschichte das größte Mysterium von Bitcoin überhaupt zu nehmen: Satoshi Nakamoto.</p>
<p><figure id="attachment_13012" aria-describedby="caption-attachment-13012" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://amzn.to/2QlHIIN" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-13012 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-front.jpg" alt="Kill Mr Bitcoin front" width="474" height="647" title="&quot;Kill Mr Bitcoin&quot; - Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-front.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-front-220x300.jpg 220w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13012" class="wp-caption-text">Das Cover ist nicht nur optisch gelungen, sondern durch Prägungen auch haptisch ansprechend gestaltet.</figcaption></figure></p>
<p><span id="more-13035"></span></p>
<h6>Bitcoin ist belletristisch kein einfaches Thema</h6>
<p><em>Kill Mr Bitcoin</em> ist ein kurzweiliges und unterhaltsames Buch mit Stärken und Schwächen. Was den beiden Autoren in jedem Fall sehr gelungen ist, ist die thematische Einbindung von Bitcoin in die Geschichte. Das digitale Geld und viele seiner Facetten werden erklärt, aber nicht so, dass es nervt oder <em>too much</em> wird, sondern weil es an die verschiedenen Stellen der Handlung passt. Das ist eine beachtliche Leistung.</p>
<p>Als Leser fühlt man sich nie überfordert und belehrt, sondern erfährt gemeinsam mit dem Hauptprotagonisten sehr viele Details und Zusammenhänge, immer genau dann, wenn es für die Geschichte relevant wird. Es gibt also auch lange Passagen, in denen es um ganz andere Sachen geht. Für Leute, die mit Bitcoin noch nichts zu tun haben, mit Sicherheit eine gute Entscheidung.</p>
<p>Doch reicht das? Immerhin <a href="https://amzn.to/2Qo0grQ" target="_blank" rel="noopener">bemängeln Rezensenten auf Amazon</a>, dass der Inhalt des Buches und der Klappentext nicht das beschreiben, worum es in <em>Kill Mr Bitcoin</em> letztendlich wirklich geht, dass der Plot überfrachtet und das Charakterensemble unglücklich aufgebaut sei.</p>
<p><figure id="attachment_13011" aria-describedby="caption-attachment-13011" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://amzn.to/2QlHIIN" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-13011 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-back.jpg" alt="Kill Mr Bitcoin back" width="474" height="665" title="&quot;Kill Mr Bitcoin&quot; - Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-back.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/Kill-Mr-Bitcoin-back-214x300.jpg 214w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13011" class="wp-caption-text">Zu recht kritisiert: Klappentext und Geschichte passen nicht so richtig zueinander.</figcaption></figure></p>
<h6>Wenn &#8222;Herr Lehmann&#8220; von Dan Brown geschrieben worden wäre</h6>
<p>Diese Kritik ist zwar hart, aber auch gerechtfertigt. Denn es fällt schwer, mit der Handlung und ihren Protagonisten so richtig warm zu werden. Das beginnt mit Noah, einem Berliner Barkeeper, der irgendwie zwischen Loser und Actionheld angesiedelt ist und endet beim Plot, der sehr viel auf einmal will &#8211; Action, reale Schauplätze, große Gefühle, rasante Spannung, Bitcoin, Mystery und mehr &#8211;  dabei letztlich aber am Ende zu viele Fragen offen lässt.</p>
<p>Dafür mangelt es nicht an sarkastischen inneren Monologen und konstruierte Formulierungen, die niemals ein Mensch in einer vergleichbaren Stresssituation führen würde. Es gibt spontane, aber für den Leser kaum erlebbar gemachte Gefühlsausbrüche, die in ihrem extremen An-Aus-Auftreten schon ans Bipolare grenzen.</p>
<p>Dazu verliert die Geschichte durch die Verwendung furchtbarer IT-Stereotype ihre Authentizität. So hatte ich bspw. gehofft, dass sich der <em>&#8222;Orden der heiligen Festplatte&#8220;</em>(sic!) bitte irgendwie noch in Ironie, als Ablenkungsmanöver oder Witz auflösen würde. Tat er aber nicht.</p>
<p><em>Kill Mr Bitcoin</em> wirkt daher, als hätte man <em>Herr Lehmann</em> genommen und ihn in bester Dan Brown-Manie zum Thema Bitcoin in ein Mystery-Abenteuer um die Welt geschickt. Nur leider ohne Sven Regeners pointierte und authentischen Dialoge und Charaktere und ohne Dan Browns Talent, eine von Anfang bis Ende stringente, dichte und mystisch-fesselnde Handlung zu weben.</p>
<h6>Trotzdem ein unterhaltsames und spannendes Buch</h6>
<p>Das mag jetzt alles hart klingen, doch es hat auch seinen Grund, warum ich mich den zitierten <em>Amazon</em>-Kritikern anschließe und diesem Buch dennoch gute vier von fünf Sternen geben würde. Unterm Strich bekommt man nämlich dennoch ein spannendes, unterhaltsames und interessantes Buch, dessen Handlung besser ist als 90 Prozent dessen, was man bspw. im Fernsehen als &#8222;gute Unterhaltung&#8220; präsentiert bekommt.</p>
<p>Wenn man sich erst einmal reingelesen hat und die Geschichte Fahrt aufnimmt, fallen die Schwächen hier und da nicht mehr so ins Gewicht. Zumal Bitcoin(-Sachbücher) abends im Bett grundsätzlich eher zur anstrengenden Lektüre gehören. Bei <em>Kill Mr Bitcoin</em> ist das anders. Ein schönes Buch für die Bahn, um mal eben ein paar Seiten auf dem Balkon oder im Park zu lesen, in der Badewanne oder im Bett. Gute Unterhaltung für ein paar Stunden, aber kein Buch, das so inspirierend ist, dass man es unbedingt noch ein zweites Mal wird lesen wollen.</p>
<h6>Ein Buch für (zukünftige) Bitcoiner?</h6>
<p>Auch was den <em>Bitcoin-Wissens-Faktor</em> angeht, kann man das Buch durchaus als Einstiegslektüre empfehlen, da die Informationen diesbezüglich aktuell, solide, verständlich und umfassend sind. (Wenngleich die mehrfach verwendete unverschlüsselte <em>Paper Wallet</em> bzw. jemand anderem Zugang zu seinem <em>Private Key</em> zu erlauben natürlich ganz schlechte Beispiele sind und dramaturgisch anders gelöst hätten werden sollen.)</p>
<p>Möglicherweise wird sogar der ein oder andere fortgeschrittene Bitcoiner für sich hier und da eine besondere Stelle finden. Ich jedenfalls habe amüsiert den Teil mit dem Auftritt einer realen und bekannten Bitcoin-Persönlichkeit (natürlich nicht Satoshi Nakamoto!) gelesen.</p>
<p>Was in <em>Kill Mr Bitcoin</em> jedoch nicht stattfindet, ist eine tiefer gehende kritisch-reflektierte Auseinandersetzung mit der Entstehung von Bitcoin oder seinen Konsequenzen. Wer danach sucht, der ist vermutlich mit Neal Stephensons <a href="https://amzn.to/2NrOm1R" target="_blank" rel="noopener"><em>Cryptonomicon</em></a> oder Daniel Suarez&#8216; Zweiteiler <a href="https://amzn.to/2QlUKGf" target="_blank" rel="noopener"><em>Deamon</em></a> und <a href="https://amzn.to/2x1A5iH" target="_blank" rel="noopener"><em>Darknet</em></a> besser bedient. Beides sind zwar keine Expliziten &#8222;Bitcoin&#8220;-Thriller, aber thematisch dennoch sehr nah dran.</p>
<p>Entgegen der Marketing-Behauptungen ist <em>Kill Mr Bitcoin</em> im Übrigen auch nicht <em>&#8222;der erste Bitcoin-Thriller&#8220;</em> ist. Bereits 2014 ist beispielsweise Ravi Subramanians <a href="https://amzn.to/2O9LPGq" target="_blank" rel="noopener"><em>God is a Gamer</em></a> erschienen.</p>
<p><figure id="attachment_13040" aria-describedby="caption-attachment-13040" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://amzn.to/2O9LPGq" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13040 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/God-is-a-Gamer-front.jpg" alt="God is a Gamer front" width="474" height="495" title="&quot;Kill Mr Bitcoin&quot; - Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/God-is-a-Gamer-front.jpg 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/God-is-a-Gamer-front-287x300.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13040" class="wp-caption-text">Bereits 2014 erschienen: R. Subramanians Bitcoin-Thriller &#8222;God is a Gamer&#8220;</figcaption></figure></p>
<h6>Schlechter Stil &#8211; Irreführende Marketing-Instrumentalisierung</h6>
<p>Einen leider sehr unschönen Beigeschmack liefert jedoch die zum Buch gehörende Website <a href="https://killmrbitcoin.de/" target="_blank" rel="noopener"><em>killmrbitcoin.de</em></a>. Dort wird man als Nutzer recht prominent eingeladen, ein <em>&#8222;Krypto-Coin-Tester&#8220;</em> zu werden. Eigentlich eine passende Idee bei einem Buch über Bitcoin und eine schönes Angebot für die Leser, selbst und praktisch mehr über die im Buch ausführlich eingeführte Materie zu erfahren.</p>
<p><figure id="attachment_13042" aria-describedby="caption-attachment-13042" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://killmrbitcoin.de/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13042 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/kill-mr-bitcoin-website.png" alt="kill mr bitcoin website" width="474" height="599" title="&quot;Kill Mr Bitcoin&quot; - Nicht der erste, aber ein guter Bitcoin-Thriller 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/kill-mr-bitcoin-website.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2018/09/kill-mr-bitcoin-website-237x300.png 237w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13042" class="wp-caption-text">Lädt ein &#8222;Krypto-Coin-Tester&#8220; zu werden. Hat mit Bitcoin aber leider nichts zu tun.</figcaption></figure></p>
<p>Allerdings ist der hier beworbene <em>&#8222;Krypto-Coin&#8220;</em> unverständlicher- und enttäuschenderweise nicht Bitcoin, sondern der <a href="https://www.doichain.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>DOI Coin</em></a>, ein bisher noch nirgendwo gelisteter und damit wertloser Altcoin, zu dessen offiziellem Team wenig überraschend <a href="https://www.doichain.org/doichain-team/" target="_blank" rel="noopener">die beiden Autoren gehören</a>.</p>
<p>Hier ist nicht nur eine sehr gute Chance vertan worden, das eigene Buch tatsächlich mit einem realen und erlebbaren Mehrwert anzureichern, sondern es wurde eine vollkommen misslungene Cross-Marketing-Aktion ins Leben gerufen, die nur noch schlimmer hätte sein können, wenn man als interessierter Bitcoin-Neuling zu einer ICO &#8222;eingeladen&#8220; worden wäre.</p>
<p>Man muss ja keine ganzen Bitcoins verschenken, aber die Leserinnen, deren Interesse man eventuell gerade für die Grundlagen von Bitcoin wecken konnte, dann in einen nutzlosen Altcoin zu lenken, der irgendwann mal irgendwas mit <em>E-Mail-Marketing</em> und <em>Double Opt-In</em> machen soll (oder auch nie machen wird), ist schon ziemlich dreist.</p>
<p>Schade, denn durch die Entscheidung, ihr eigentlich ganz gelungenes Bitcoin-Buch für ihre damit inhaltlich in keiner Weise zusammenhängenden unternehmerischen Interessen zu instrumentalisieren, verspielen die Autoren an dieser Stelle leider ihre Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Allerdings ließe sich dieser Fauxpas ja recht schnell wieder beheben, wenn der Link entfernt und beide Tätigkeiten sauber voneinander getrennt werden. Dann bleibt <em>Kill Mr Bitcoin</em> nämlich ein solider, wenn auch kein überragender Bitcoin-Thriller, mit dem man aber trotzdem ein paar unterhaltsame und lehrreiche Stunden haben kann.</p>
<p><strong><a href="https://amzn.to/2QlHIIN" target="_blank" rel="noopener"><em>Kill Mr Bitcoin</em></a> von Lisa Graf und Ottmar Neuburger ist bei <em>Emons</em> erschienen und die 352 Seiten kosten 14,95 Euro</strong></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2018/09/11/kill-mr-bitcoin-nicht-der-erste-aber-ein-guter-bitcoin-thriller/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Honigdachs #7 &#8211; Der falsche Satoshi Nakamoto</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/05/15/honigdachs-7-der-falsche-satoshi-nakamoto/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/05/15/honigdachs-7-der-falsche-satoshi-nakamoto/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 May 2016 08:00:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Craig Wright]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=10056</guid>

					<description><![CDATA[Craig Wright behauptet von sich Bitcoin erfunden zu haben und führt namhafte Medien und eigentlich renommierte Bitcoiner an der Nase herum. Aber er hat das Internet und die Community unterschätzt, die seine Taschenspielertricks schnell durchschauten.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die siebente Folge von <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/"><em>Honigdachs</em></a> ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (<em><a href="http://bitcoinprivacy.net/" target="_blank" rel="noopener">bitcoinprivacy.net</a></em>), Manuel (<em><a href="http://www.guidap.de/" target="_blank" rel="noopener">guidap.de</a></em>) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/regelmaessige-bitcoin-treffen/#Leipzig_8211_Bitcoin">Leipziger Bitcoin-Stammtisch</span> über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Honigdachs &#8211; 07 &#8211; Der falsche Satoshi Nakamoto</h6>



<p>Dieses Mal sprechen wir natürlich über Craig Wright aka <em>&#8222;Der große Schmutoshi Hoaxamoto&#8220;</em> aka <a href="http://coinspondent.de/2016/05/11/wie-craigtoschi-wrightamoto-die-medien-narrte/">der Mann der die Medien narrte</a> und der Welt weismachen wollte, er hätte Bitcoin erfunden. Dabei rekonstruieren wir die Fakten und Ereignisse und überwinden uns, die absolut richtigen Fragen zu stellen, obwohl wir eigentlich alle nur das hier denken:</p>



<p>Und wir erklären, wer sich bei diesem aufwändigen Gauklertrick hat alles zum Narren machen lassen. Denn die Coins, die hätten bewegt werden müssen, sind noch immer an Ort und Stelle. Dabei wäre es doch so leicht, oder?</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-imgur wp-block-embed-imgur"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Also Trommelwirbel und Vorhang auf! Die Show beginnt. Kommen Sie näher und hören Sie zu! Wir nehmen Sie mit auf eine Reise in die fantastische Welt des Schmutoshi Hoaxamoto! </p>



<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_07_der_falsche_satoshi_nakamoto.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Viel Spaß beim Hören!</a></p>



<div class="wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-db9edeb8 wp-block-group-is-layout-constrained">

</div>



<h4 class="wp-block-heading">Shownotes</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://news.ycombinator.com/item?id=11609611" target="_blank" rel="noopener">Hackernews-Zusammenfassung über Craig Wright (aktuell)</a></li>



<li><a href="https://np.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3w9xec/just_think_we_deserve_an_explanation_of_how_craig/cxuo6ac" target="_blank" rel="noopener">ältere Zweifel an Craig Wright </a></li>



<li><a href="http://www.coindesk.com/the-rise-of-the-cypherpunks/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and the Rise of the Cypherpunks</a></li>



<li>Proof of Work-Erfinderin <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Cynthia_Dwork" target="_blank" rel="noopener">Cynthia Dwork</a></li>



<li><a href="http://coinspondent.de/2016/05/09/bitcoin-und-blockchain-rueckblick-republica-2016/" target="_blank" rel="noopener">Rückblick Bitcoin und Blockchain auf der Republica</a></li>



<li><a href="https://cryptocon.org/16/" target="_blank" rel="noopener">Cryptocon 2016</a></li>
</ul>



<p>Alle bisherigen <em>Honigdachs</em>-Folgen zum Nachhören <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-podcasts/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank" rel="noopener">gibt es hier</a>. Abonnieren kann man den Podcast <a href="https://itunes.apple.com/de/podcast/honigdachs-the-coinspondent/id1099608079" target="_blank" rel="noopener">mit <em>iTunes</em></a> oder über<a href="http://coinspondent.de/category/podcast/honigdachs/feed/" target="_blank" rel="noopener"> diesen RSS-Feed.</a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/05/15/honigdachs-7-der-falsche-satoshi-nakamoto/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		<enclosure url="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_07_der_falsche_satoshi_nakamoto.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />
<enclosure url="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_07_der_falsche_satoshi_nakamoto.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Wie Craigtoshi Wrightamoto die Medien narrte</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/05/11/wie-craigtoschi-wrightamoto-die-medien-narrte/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/05/11/wie-craigtoschi-wrightamoto-die-medien-narrte/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 08:27:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=10027</guid>

					<description><![CDATA[Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Drei namhafte Medien (BBC, The Economist und GQ (sic!) vermeldeten vergangene Woche Satoshi Nakamoto, den Erfinder von Bitcoin gefunden zu haben. Der auserkorene Wunderknabe: mal wieder ein gewisser Craig Wright. Craig Wright? War da nicht etwas, mag der ein oder andere nun denken und recht damit haben. Immerhin wurde der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr habt es vermutlich mitbekommen: Drei namhafte Medien (<a href="http://www.bbc.com/news/technology-36185267" target="_blank" rel="noopener"><em>BBC</em></a>, <a href="http://www.economist.com/news/briefings/21698061-craig-steven-wright-claims-be-satoshi-nakamoto-bitcoin" target="_blank" rel="noopener"><em>The Economist</em></a> und <span class="removed_link" title="http://www.gq-magazine.co.uk/article/bitcoin-creator-satoshi-nakamoto-craig-wright"><em>GQ</em></span> (sic!) vermeldeten vergangene Woche Satoshi Nakamoto, den Erfinder von Bitcoin gefunden zu haben. Der auserkorene Wunderknabe: mal wieder ein gewisser Craig Wright.</p>
<p>Craig Wright? War da nicht etwas, mag der ein oder andere nun denken und recht damit haben. Immerhin wurde der Australier schon Ende letzten Jahres durch <a href="http://gizmodo.com/this-australian-says-he-and-his-dead-friend-invented-bi-1746958692" target="_blank" rel="noopener"><em>Gizmodo</em></a> und <a href="https://www.wired.com/2015/12/bitcoins-creator-satoshi-nakamoto-is-probably-this-unknown-australian-genius/" target="_blank" rel="noopener"><em>Wired</em></a> als (mindestens Teil-)Satoshi Nakamoto identifiziert. Dass er nun erneut als Bitcoin-Erfinder gehandelt wurde, war jedoch keine weitere Bestätigung dieser These. Schon im  Dezember gab es zwar einige gute Argumente, die dafür sprachen, aber letztlich auch zu viele gut begründete Zweifel gegen Craig Wright als Satoshi Nakamoto.</p>
<p>Und genau so war es auch vergangene Woche. Craig Wright selbst(!) wollte ein für alle Mal beweisen, dass er Satoshi Nakamoto sei und konnte neben genannten Medien auch respektable und fachkundige Bitcoin-Experten überzeugen. (Die mittlerweile jedoch auch zurückrudern). Und natürlich war es auch ein geschickt platzierter Medien-Coup, als vergangenen Montag, pünktlich zum Start der <a href="http://www.coindesk.com/events/consensus-2016/" target="_blank" rel="noopener"><em>Consensus 2016</em></a> in New York, der vermutlich größten Bitcoin- und Blockchain-Konferenz des Jahres, die Nachricht um die Welt ging, dass Satoshi Nakamoto gefunden sei. Das Problem war jedoch: Craig Wright hatte gar nicht zweifelsfrei bewiesen, dass er wirklich Satoshi Nakamoto ist. Den Medien ist das jedoch erst einmal gar nicht aufgefallen, sondern der Bitcoin-Community.</p>
<p>Und hier beginnt das Drama um Schmutoshi Hoaxamoto, in dem die Medien leider erneut eine unrühmliche Rolle einnehmen und sich von der Bitcoin-Community zeigen lassen müssen, wie Recherchieren geht. Aber der Reihe nach.</p>
<p><span id="more-10027"></span></p>
<p>Montagmorgen vergangener Woche sitze ich gerade in der Berliner U-Bahn als mich die Nachricht vom vermeintlich identifizierten Satoshi Nakamoto erreicht. Ich bin selbst gerade <a href="http://coinspondent.de/2016/05/01/mit-fuer-und-wegen-bitcoin-zur-rpten/">auf dem Weg zur ebenfalls an diesem Tag beginnenden <em>Republica</em></a>, der größten europäischen und mit enormen Medieninteresse begleiteten Konferenz für Internetthemen, Gesellschaft und Netzkultur. Und weil ich dort den einzigen Workshop halten werde, der sich explizit mit Bitcoin beschäftigt, denke ich: &#8222;Oha, da werden mit Sicherheit einige Fragen auf uns zukommen. Vermutlich nicht nur in unserem Workshop, sondern auch von Journalisten.&#8220; Denn als Speaker hinterlegt man bei der <em>Republica</em> u.a. seine Telefonnummer genau für den Fall, dass Journalisten mal schnell Kontakt aufnehmen wollen. Ich rechne also mit folgendem Szenario:</p>
<ul>
<li>Redakteur eines beliebigen deutschen Mediums bekommt die Meldung rein, dass der Erfinder von Bitcoin identifiziert wurde</li>
<li>Redakteur fragt sich: a) Ist das relevant? b) Stimmt das? und c) Wieviel Zeit hab ich das zu verifizieren?</li>
<li>Redakteur überlegt: Wo finde ich möglichst schnell weitere Informationen? Wen kann ich am besten fragen? Wer kennst sich aus?</li>
<li>Redakteur bemerkt: a) Die Meldung ist vor allem ein Netzthema und b) es gibt mit der <em>Republica</em> aktuell eine große Fachkonferenz für Netzthemen</li>
<li>Redakteur googelt und bemerkt, dass Bitcoin dort auch ein Thema ist</li>
<li>Redakteur ruft an und hat nach nicht einmal fünf Minuten die Telefonnummer eines Experten dem er kritische Fragen stellen kann um die Geschichte abzuklopfen.</li>
</ul>
<p>Ganz offensichtlich war ich jedoch der einzige, der auf diese naheliegende Recherche-Strategie gekommen ist. Denn gemeldet hat sich letztlich: niemand. Weder bei mir, noch bei anderen Bitcoin-Fachbesuchern und Speakern, die sich noch viel besser mit dem Thema auskennen.</p>
<p class="article-heading">Stattdessen gingen nach einiger Zeit die ersten Meldungen in deutschen Medien online. <em>Spiegel Online </em>(die als Medienpartner der <em>Republica</em> sogar live vor Ort waren) titelt zum Beispiel tatsachenbehauptend: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bitcoin-erfinder-craig-wright-sagt-er-sei-satoshi-nakamoto-a-1090356.html" target="_blank" rel="noopener"><em><span class="headline">Australischer Geschäftsmann hat offenbar Bitcoin erfunden</span></em></a><span class="headline">, obwohl zu dem Zeitpunkt, als der Artikel online ging, die Kritik im Netz schon so laut war, dass man ein sehr großes Fragezeichen hinter </span><span class="article-heading__title">diese Aussage hätte machen müssen. Das gleiche gilt für <em>tagesschau.de</em> mit <span class="removed_link" title="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bitcoin-identitaet-gelueftet-101.html"><em>&#8222;Satoshi Nakamoto&#8220; ist offenbar Australier. </em></span><em>Zeit Online</em>, um auch Mal ein positives Beispiel zu nennen, ging inhaltlich mit deutlich mehr kritischer Distanz an die Meldung heran und titelte zumindest wahrheitsgemäß <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2016-05/bitcoin-erfinder-satoshi-craig-wright" target="_blank" rel="noopener"><em>Craig Wright erklärt sich zum Bitcoin-Erfinder.</em></a> Das ist so zwar korrekt. Nachdenklich machte mich jedoch, dass später ein Redakteur des selben Hauses im Gespräch aus anderem Anlass davon ausging, dass Satoshi Nakamoto wirklich identifiziert worden sei.</span></p>
<p class="article-heading"><span class="article-heading__title">Man kann das alles hier für Haarspalterei halten, durch den gekränkten Stolz motiviert, nicht angerufen worden zu sein.  Vielleicht ist da sogar was dran. Aber letztlich ist die Kritik ja nicht aus der Luft gegriffen. Zum Beispiel, wenn <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/bitcoin-erfinder-craig-wright-sagt-er-sei-satoshi-nakamoto-a-1090356.html" target="_blank" rel="noopener">der genannte <em>Spiegel Online</em>-Artikel</a> die einfache journalistische Grundregel des Zwei-Quellen-Prinzips verletzt. Wenn sich nämlich sämtliche genutzten Quellen auf eine einzige Person zurückführen lassen, bzw. sich nicht ausschließen lässt, dass eine einzige Person die Quelle ist. Nämlich Craig Wright selbst, der von sich behauptet, Satoshi Nakamoto zu sein.</span></p>
<p class="article-heading">Ich habe einfach mal die von <em>Spiegel Online</em> herangezogenen Quellen aufgelistet und woher diese ihre Informationen haben:</p>
<table style="width: 474px;">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">BBC</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Economist</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">GQ</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Craig Wrights Blog</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Jon Matonis</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Wired</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: unbekannt (mglw. Craig Wright)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Gizmodo</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: unbekannt (mglw. Craig Wright)</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 162.6px;">Craig Wright</td>
<td style="width: 276.4px;">Primärquelle: Craig Wright</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Betrachtet man diese Liste fällt es schwer von kritischer Berichterstattung und journalistischer Sorgfalt zu reden. Denn man kann es offensichtlich so zuspitzen: Wenn Craig Wright von sich behauptet, er sei Satoshi Nakamoto, dann berichtet <em>Spiegel Online</em>: Craig Wright ist (&#8222;offensichtlich&#8220;) Satoshi Nakamoto. Willkommen im Qualitätsjournalismus des 21. Jahrhunderts.</p>
<p>Klar, in einem <em>Mini-&#8222;Update&#8220;</em> gab es später noch die Hinweise, dass es im Internet Kritik an der Behauptung von Craig Wright gäbe. Aber gibt es bei <em>Spiegel Online</em> denn niemanden, der in der Lage ist, von Beginn an selbst offensichtliche kritische Fragen zu stellen und anständig zu recherchieren? Zumal die zwei drängensten Fragen ja von Anfang an im Raum standen:</p>
<ul>
<li>Warum offenbart sich eine Person, um die sich die Öffentlichkeit seit Monaten nicht mehr schert, plötzlich und von sich aus als Satoshi Nakamoto und lüftet damit nicht nur &#8222;eines der größten Rätsel unserer Zeit&#8220;, sondern nutzt mit der <em>BBC</em> auch noch eines der reichweitenstärksten Medien der Welt, um sich in den Fokus von Ermittlern, Fanboys, Kriminellen etc. zu rücken, wenn er als Motivation angibt, einfach nur in Ruhe gelassen werden zu wollen?</li>
<li>Warum versucht er auf so verschwurbelt komplizierte Weise zu beweisen, dass er Satoshi Nakamoto ist, wenn es einen fast einstimmigen Konsens darüber gibt, dass es einen vergleichsweise simplen Weg gibt?</li>
</ul>
<p>Beide Fragen sind bis heute nicht beantwortet, <a href="http://www.drcraigwright.net/homepage.jpg" target="_blank" rel="noopener">und werden es wohl auch nicht mehr</a>. Umso mehr hätten sie also jeden stutzig werden lassen müssen, der darüber entscheiden muss, ob er die Behauptung veröffentlichen sollte, dass Satoshi Nakamoto gefunden worden sei. Zumindest, wenn man sich mit dem Thema Bitcoin und dem Phänomen Satoshi Nakamoto etwas auskennt. Und wenn man sich nicht auskennt, dann sollte man eben jemanden fragen. Ist eigentlich ganz einfach.</p>
<p>Glücklicherweise zeigte sich aber erneut, dass die Bitcoin-Community schneller, smarter und effizienter Fakten überprüfte, Unschlüssigkeiten ausfindig machte und Argumente zusammentrug, die dagegen sprechen, dass Craig Wright Satoshi Nakamoto sei, als es die &#8222;klassischen&#8220; Medien taten. Wer letzte Woche wissen wollte, ob Sataoshi Nakamoto gefunden worden sei, war bei <em>Twitter</em>, <em>Reddit</em> und auf ausgewählten Blogs wesentlich besser aufgehoben als auf Nachrichtenportalen. Wen soll es dann aber noch wundern, wenn das Vertrauen in diese Medien immer weiter sinkt?</p>
<p>Einzig diese Nachrichtensendung schien durch eine geschickt gesetzte Bild-Text-Schere die richtige Darstellung für die Faktenlage  gefunden zu haben:</p>
<p>Denn letztlich gibt es in der Frage &#8222;Ist Craig Wright Satoshi Nakamoto?&#8220; nur zwei Fakten, die als gesichtert gelten können:</p>
<ul>
<li>Craig Wright hat nicht bewiesen, dass er Satoshi Nakamoto ist und wird es wohl auch nicht mehr beweisen.</li>
<li>Niemand hat bewiesen, dass Craig Wright nicht Satoshi Nakamoto ist.</li>
</ul>
<p>Wir sind also, wenn man es genau betrachtet, auf exakt dem selben Erkenntnisstand wie vor dem 2. Mai. Mit einem einzigen Unterschied: Die etablierten Medien haben einmal mehr bewiesen, dass auf sie kein Verlass ist, wenn es darauf ankommt.</p>
<h6>Bonus</h6>
<p>Auf der <em>Republica</em> haben wir dann aber glücklicherweise aber doch noch jemanden mit Insiderwissen gefunden &#8230;</p>
<p>https://twitter.com/bitwala/status/727145832584241152</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/05/11/wie-craigtoschi-wrightamoto-die-medien-narrte/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #86</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 08:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9885</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 26. März bis 22. April 2016 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: stabiler als Gold und steigend. #Thema: Happy Birthday, Satoshi Nakamoto! #Grundlagen: Bitcoin für Dummies / Wer braucht schon Altcoins? / How to be [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 26. März bis 22. April 2016 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs:</strong> stabiler als Gold und steigend.<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Thema:</strong> Happy Birthday, Satoshi Nakamoto!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Grundlagen:</strong> Bitcoin für Dummies / Wer braucht schon Altcoins? / How to be Satoshi Nakamoto / 9 Blockchain-Fehler zum daraus Lernen / Die Unmöglichkeit von Smart Contracts<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Business:</strong> Bitwala goes big / Circle mit Geldlizenz / Open Bazaar hat geöffnet / Der Krimi um den ShapeShift-Hack / Airbnb übernimmt nur Kompetenz<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Technologie:</strong> Bitcoin goes Messenger-Bot / R3CEV-Blockchain ohne Blockchain <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> Fachmagazin nutzt Bitcoin<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Legales:</strong> Bitcoin-Lobbying auf EU-Ebene beginnt<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Gesellschaft:</strong> Bitcoin und die Panama Papers / Die Cypherpunks sind immer noch da / Vergessliche Menschen sind ein smartes Geschäftsmodell / Bitcoin-Frauen vereinigt euch!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#International:</strong> Kenia: ideal für Bitcoin / Kenia: möglicherweise ist das doch alles nicht so einfach<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fundstück:</strong> Such Certified!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fail:</strong> Zeit Online mit Anfängerfehler</li>
</ul>
<p><span id="more-9885"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Lange Zeit war der Bitcoin-Kurs stabil. So stabil, dass das <em>Wall Street Journal</em> fragte: <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2016/04/19/is-bitcoin-becoming-more-stable-than-gold/" target="_blank" rel="noopener">Is Bitcoin Becoming More Stable Than Gold?</a> Hintergrund ist ein Zeitraum von 24 Tagen, in denen Bitcoin weniger volatil war als Gold. Aber diese Phase ist wohl vorerst auch wieder vorbei, denn der Bitcoin-Kurs zieht an und kletterte kurzzeitig sogar schon wieder über die 450 US-Dollar-Marke. Man munkelt, dass die baldige Implementation von <em>Segregated Witness</em> endlich Druck aus der noch immer aktuellen Blocksize-Debatte nimmt. Und mehr Platz in den Blöcken ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-03-26,2016-04-22,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h4><strong>#Thema</strong></h4>
<h6><a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/4dbwvi/happy_birthday_satoshi_nakamoto_april_5th_1975/" target="_blank" rel="noopener">Happy Birthday Satoshi Nakamoto &#8211; April 5th, 1975</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p>41 Jahre ist Satoshi Nakamoto nun alt, wenn man dem Profil Glauben schenken will, dass er sich<a href="http://p2pfoundation.ning.com/profile/SatoshiNakamoto" target="_blank" rel="noopener"> bei der <em>P2P Foundation</em> eingerichtet hat</a>, um dort am 11. Februar 2009 <a href="http://p2pfoundation.ning.com/forum/topics/bitcoin-open-source?commentId=2003008%3AComment%3A9562" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vorzustellen</a>. Dass diesem Datum eher Symbolik als Wahrheit innewohnt, ist wahrscheinlich. Denn zum einen musste er dort irgendetwas angeben und zum anderen gibt es zu speziell zum 5. April 1975 korrespondierende historische Ereignisse, die gut ins libertäre Weltbild von Satoshi Nakamoto passen:</p>
<p><strong>5. April</strong><br />
Aus der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/5._April" target="_blank" rel="noopener"> Wikipedia</a>: &#8222;1933: US-Präsident Franklin D. Roosevelt untersagt per Dekret (Presidential Executive Order 6102) den Besitz von Gold, Goldmünzen und -zertifikaten in Privathand. Begründet wird diese Maßnahme mit einem nationalen Notstand. Die Maßnahme soll der Stabilität des US-Dollars dienen und einer Entwertung des US-Dollars durch die Flucht in Sachwerte vorbeugen.&#8220;<em><br />
</em></p>
<p><strong>1975</strong><br />
Obiges Dekret wird wieder aufgehoben.</p>
<p>Selbstverständlich kann man das alles auch für Kaffeesatzleserei halten. Mit dem offenen Verstecken einer finanzpolitischen Schlagzeile<a href="http://coinspondent.de/2016/01/03/happy-genesis-day-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener"> im Genesis-Block</a> der Bitcoin-Blockchain hat Satoshi Nakamoto jedoch bereits deutlich gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, seine Ideologie und Motivation nicht nur offen, sondern auch verschlüsselt zu kommunizieren.</p>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6><a href="http://t3n.de/news/bitcoin-ultimative-einfuehrung-607481/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin: Die ultimative Einführung in die Kryptowährung</a><em> &#8211; t3n.de</em></h6>
<p><em>#Von Geld bis Bitcoin #Einstiegslektüre #Longread<br />
t3n</em> setzt seine Pläne, Bitcoin zunehmend als Themenschwerpunkt zu behandeln, weiter in die Tat um und hat nicht nur einen sehr ausführlichen Artikel zum Einstieg veröffentlicht, sondern mit <a href="http://t3n.de/news/bitcoins-kaufen-bitcoins-sicher-aufbewahren-633164/" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;Bitcoins einfach und sicher kaufen und aufbewahren&#8220;</em></a> auch gleich noch einen Praxisartikel hinterhergeschoben.<em><br />
</em></p>
<h6><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/are-any-altcoins-currenty-useful-no-says-monero-developer-riccardo-spagni-1458743546"><span class="lede-headline__highlighted js-headline-text">Are Any Altcoins Currenty Useful? No, Says Monero Developer Riccardo Spagni</span></span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Altcoins #Sinn und Zweck<br />
</em>Eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles. Trotzdem ist es interessant zu erfahren, was jemanden motiviert, dennoch an solch einem Altcoin-Projekt zu arbeiten.</p>
<h6><a href="http://www.wired.com/2016/04/prove-youre-bitcoin-creator-satoshi-nakamoto/" target="_blank" rel="noopener">How to Prove You’re Bitcoin Creator Satoshi Nakamoto</a><em> &#8211; Wired</em></h6>
<p><em>#Satsohi Nakamoto #Identität #Beweise<br />
</em>Diverse Medien sind bereits daran gescheitert Satoshi Nakamoto zu identifizieren, was dazu führt, dass das Misstrauen gegenüber solcherlei Behauptungen immer weiter wächst. Hier mal eine Zusammenstellung, was man tatsächlich &#8222;beweisen&#8220; müsste, um Zweifel an der wahren Identität des bzw. der Bitcoin-ErfinderIn endgültig ausräumen zu können.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/the-9-mistakes-i-made-when-bringing-blockchain-to-my-startup/" target="_blank" rel="noopener">The 9 Mistakes I Made When Bringing Blockchain to My Startup</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Checkliste #Fehler</em><br />
Diese Liste sollte man zumindest einmal gelesen haben, bevor man sich darauf festlegt, was mit &#8222;Blockchain&#8220; machen zu wollen.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/three-smart-contract-misconceptions/" target="_blank" rel="noopener">Why Many Smart Contract Use Cases Are Simply Impossible</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Smart Contracts #Hype #Faktencheck</em><br />
&#8222;Smart Contracts&#8220; ist neben &#8222;Blockchain&#8220; einer der meistbenutzen Begriffe, wenn es um das große Potential von Bitcoin und, viel mehr noch, Ethereum geht. Warum aber viele Smart Contracts-Anwendungsideen aus meist einfachen Gründen gar nicht funktionieren können, erläutert dieser Artikel, der auch eine einfache Definition von Smart Contracts bietet: <em>&#8222;A smart contract is a piece of code that is stored on an blockchain, triggered by blockchain transactions and which reads and writes data in that blockchain&#8217;s database. That&#8217;s it. Really.&#8220; </em>Mit dieser Definition versteht man auch, warum Multi-Signature-Transaktionen ein gutes Beispiel für Smart Contracts-Anwendungen sind.</p>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6><span class="removed_link" title="http://about.bitwa.la/bitwala-receives-800k-in-seed-funding/">Bitwala receives €800k in seed funding</span><em> &#8211; Bitwala</em></h6>
<p><em>#Bitcoin-Startup #Deutschland #Funding</em><br />
Herzlichen Glückwunsch an die Jungs von <em><a href="https://bitwa.la/" target="_blank" rel="noopener">Bitwala</a></em>. Das Berliner Startup, <a href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/bitcoin-bitwala-htgf" target="_blank" rel="noopener">das schnellere SEPA-Überweisungen durch Bitcoin-Transaktionen ermöglicht</a>, hat eine Finanzierungsrunde über 800.000 Euro abgeschlossen und ist damit eines der am besten finanzierten Bitcoin-Startups in Deutschland. Bemerkenswert ist dabei auch, dass das Unternehmen mit dem <a href="http://high-tech-gruenderfonds.de/de/berliner-bitcoin-startup-bitwala-bekommt-e800k-als-seed-investment-um-den-globalen-geldtransfer-zu-revolutionieren/" target="_blank" rel="noopener"><em>High-Tech Gründerfonds</em></a> ein hiesiges Schwergewicht der Seed-Finanzierung überzeugen konnte. Das ist nicht nur ein ermutigendes Signal, dass Bitcoin als Wirtschaftsfaktor hierzulande endlich wahr- und ernst genommen wird (<a href="https://bitcoinblog.de/2015/07/01/irgendwann-hat-man-die-wahl-man-hort-auf-oder-wandert-aus/" target="_blank" rel="noopener">wenn auch noch nicht von allen wichtigen Institutionen</a>), sondern wirkt sich auch direkt positiv auf den Standort aus. Denn <em>Bitwala</em> (und damit Bitcoin) beginnt direkt damit <span class="removed_link" title="http://about.bitwa.la/jobs/">neue Arbeitsplätze zu schaffen</span>.</p>
<h6 id="headline" class="headline"><span class="removed_link" title="http://www.nytimes.com/2016/04/06/business/dealbook/bitcoin-start-up-gets-an-electronic-money-license-in-britain.html?_r=0">Bitcoin Start-Up Gets an Electronic Money License in Britain</span><em> &#8211; New York Times</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Geldtransfer #International<br />
</em>Passend zur obigen Nachricht: Die Konkurrenz schläft nicht! Das US-Unternehmen <a href="https://www.circle.com/de" target="_blank" rel="noopener"><em>Circle</em></a> hat sich ebenfalls schnellere (und kostenlose!) Geldtransfers mit Hilfe von Bitcoin auf die Fahnen geschrieben und nun eine <em>E-Money Lizenz</em> in Großbritannien erhalten. Das ermöglicht Nutzern nicht nur den schnellen Versand und Tausch zwischen US-Dollar und Pfund Sterling, sondern möglicherweise auch bald Euro. Die <em>E-Money-Lizenz</em> gilt nämlich in der gesamten Europäischen Union.</p>
<h6><span class="removed_link" title="https://blog.openbazaar.org/openbazaar-is-open-for-business/">OpenBazaar is Open for Business</span><em> &#8211; OpenBazaar Blog</em></h6>
<p><em>#P2P-Shopping #Bitcoin #Handelsplattform<br />
</em>Die lang erwartete, dezentralisierte Handelsplattform <em>OpenBazaar, </em>die sich als zeitgemäße Alternative zu <em>Ebay</em> und <em>Amazon</em> sieht<em>, </em>ist nun live und kann genutzt werden. Wenig überraschend wurden schon kurz nach dem Start <a href="http://www.coindesk.com/drugs-contraband-openbazaar/" target="_blank" rel="noopener">die ersten Drogen über das Netzwerk angeboten</a>. Trotzdem ist das <span class="removed_link" title="https://blog.openbazaar.org/snapshot-of-the-openbazaar-ecosystem-at-the-beginning/">erste Feedback der Macher positiv</span>. Mehr als 50.000 Mal wurde die Software bereits heruntergeladen und mehr als 6.500 Produkte würden bereits angeboten.</p>
<h6><a href="https://news.bitcoin.com/looting-fox-sabotage-shapeshift/" target="_blank" rel="noopener">Looting of the Fox: The Story of Sabotage at ShapeShift</a><em> &#8211; Erik Voorhees</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Hacker #Krimi<br />
</em>Erik Voorheests Instant-Kryptowährungswechselstube <em>ShapeShift </em>wurde gehackt und bestohlen. Nicht einmal, sondern gleich dreimal hintereinander. Was wie fahrlässige Unternehmensführung klingt, war letztlich jedoch der perfide Plan eines kaltblütigen Mitarbeiters, der nicht nur selbst seinen Arbeitgeber bestahl, sondern dann auch noch die Zugangsdaten an andere Hacker verkaufte. Erik Voorheest erzählt hier die Geschichte dieses <em>Inside Jobs</em> sehr detailliert und offen, damit alle daraus lernen können. Am Ende bleibt aber vor allem ein Fazit: Egal wie gut die Vorsichtsmaßnahmen sind &#8211; absolute Sicherheit gibt es in Bitcoinland nicht.</p>
<h6><a href="http://qz.com/657246/airbnb-just-acquired-a-team-of-bitcoin-and-blockchain-experts/" target="_blank" rel="noopener">Airbnb just acquired a team of bitcoin and blockchain experts</a><em> &#8211; Quartz</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Gründer #Humankapital<br />
</em>Das ist ungewöhnlicher Deal, der viele Fragezeichen hinterlässt: <em>Airbnb</em> &#8222;übernimmt&#8220; einen Großteil des <a href="https://www.changetip.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>ChangeTip</em></a>-Teams, will aber mit dem Produkt, an dem die neuen Mitarbeiter bis dato gearbeitet haben (Social Tipping)<em>, </em>nichts zu tun haben. Was genau <em>Airbnb</em> nun aber selber mit der akquirierten Kompetenz anfangen will, wissen die Verantwortlichen offensichtlich selbst auch noch nicht genau. Aber es kann ja nicht schaden, schon mal die Expertise im Unternehmen zu haben, oder? Möglicherweise sehen wir hier ja die erste Stilblüte eines Bitcoin-/Blockchain-Fachkräftemangels. Was jedoch aus <em>ChangeTip</em> wird, bleibt weiterhin ungewiss. Der Twitter-Account zeigt noch Aktivität, aber der letzte Blogeintrag auf der Unternehmensseite ist vom Sommer vergangenen Jahres.</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6 id="0cb9" class="graf--h3 graf-after--figure"><a href="https://medium.com/@Coinapult/tender-wallet-bot-the-bitcoin-wallet-broker-for-your-telegram-app-1b58543e09e3#.kw5fwkx7e" target="_blank" rel="noopener">Tender Wallet Bot: the Bitcoin wallet &amp; broker for your Telegram app</a><em> &#8211; Medium</em></h6>
<p><em>#Messenger #Bots #Bitcoin<br />
</em>Messenger-Bots sind (nicht erst seit auch <em>Facebook</em> das erkannt hat) der neue heiße Scheiß. Logisch, dass es auch schon die ersten Bots gibt, die Bitcoin-Wallets verwalten können sollen.</p>
<h6><span class="removed_link" title="http://r3cev.com/blog/2016/4/4/introducing-r3-corda-a-distributed-ledger-designed-for-financial-services">Introducing R3 Corda<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />: A Distributed Ledger Designed for Financial Services</span><em> &#8211; R3CEV</em></h6>
<p><em>#Banken #Blockchain #keine Blockchain</em><br />
<em>*Poff!*</em> Da platzt die vom vielbeachteten Banken-Konsortium <em>R3CEV</em> lautstark propagierte &#8222;Blockchain-Alternative&#8220; und entpuppt sich als stinklangweile <em>Was-auch-immer-&#8222;Distributed Ledger&#8220;-irgendwas-Lösung</em>. Denn schon in der Beschreibung des ersten &#8222;Produkts&#8220; namens <em>Corda</em> differenziert man sich nicht nur ganz bewusst: <em>&#8222;firstly, we are not building a blockchain&#8220;, </em>sondern bleibt auch die Antwort auf die Frage schuldig, was man denn dann mache, das man innovativ nennen könnte? (<em>&#8222;So Corda is very traditional in some respects&#8220;</em>) Zwischen all den leeren Phrasen (<em>&#8222;That’s what makes this space so endlessly exciting.&#8220;</em>) steht dann doch wieder was von <em>&#8222;Blockchain-Features&#8220;</em> und <em>Ist-ja-erst-der-Anfang-Zeugs</em>. Aber letztlich ist und bleibt diese <em>Corda</em> (<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!!!)-Sache bislang vor allem eines: ganz viel heiße Luft. Aber wenn die Banken darauf stehen, dass ihnen jemand erzählt, er hätte nun das Rad erfunden: Bitteschön.</p>
<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6><a href="https://news.bitcoin.com/first-academic-journ-pub-accepts-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">First Academic Journal Publisher Now Accepts Bitcoin</a><em> &#8211; Bitcoin.com</em></h6>
<p><em>#Fachzeitschrift #Bitcoin #Wissenschaft</em><br />
Bitcoin ist nicht nur als Thema für die Wissenschaft interessant, sondern auch als Bezahloption. Mit <em><a href="https://peerj.com/" target="_blank" rel="noopener">PeerJ</a></em> nimmt nun jedenfalls <a href="https://peerj.com/blog/post/115284878743/peerj-now-accepts-bitcoin-payments/" target="_blank" rel="noopener">die (soweit bekannt) erste wissenschaftliche Fachzeitschrift</a> Bitcoins als Bezahlung. Dass es gerade <em>PeerJ</em> ist, das Bitcoins in dieser Hinsicht akzeptiert, kommt nicht von ungefähr. Immerhin spielen die Themen Onlineverfügbarkeit, Open Access, Informatik sowie ein neuartiges Preismodell bei dem Projekt eine entscheidende Rolle.</p>
<h4>#Legales</h4>
<h6><a href="http://www.ibtimes.co.uk/european-bitcoin-legal-experts-launch-digital-currency-blockchain-technology-forum-1555099" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin legal experts launch European Digital Currency &amp; Blockchain Technology Forum</a><em> &#8211; International Business Times</em></h6>
<p><em>#Lobby #EU-Parmalment #Konferenz</em><br />
Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau das <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/"><em>EDCAB (European Digital Currency &amp; Blockchain Technology Forum)</em></span> ist. EU-Lobby-Organisiation trifft es wohl am besten, wenn man <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/read/about">die Selbstbeschreibung</span>  liest: <em>&#8222;Our aim is to help shape a sound regulatory and policy agenda for virtual currencies and distributed ledger technology in the European Union. We engage with EU policymakers, legislators and key stakeholders on live and upcoming issues, addressing both  challenges and opportunities.&#8220; </em>In jedem Fall gibt es diese Organisation mit Sitz in Brüssel jetzt und sie hat gleich mal die Tage eine <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/blockchain-expo/virtual-currency-blockchain-expo-in-european-parliament"><em>Virtual Currency &amp; Blockchain Expo</em></span> im EU-Parlament auf die Beine gestellt, um Vertreter u.a. von der <em>Weltbank</em>, dem <em>Internationalen Währungsfond</em>, der <em>OECD</em> und anderer namhafter Institutionen an einen bzw. <a href="http://media.edcab.eu/downloads/roundtables.pdf" target="_blank" rel="noopener">mehrere Runde Tische</a> zu bringen (hier eine <a href="http://media.edcab.eu/downloads/guest-list.pdf" target="_blank" rel="noopener">Liste der Teilnehmer</a>). Was dabei herausgekommen ist, soll wohl in den kommenden Tagen zusammengefasst veröffentlicht werden.</p>
<p><span class="removed_link" title="http://edcab.eu/blockchain-expo/virtual-currency-blockchain-expo-in-european-parliament"></span> Virtual Currency &amp; Blockchain Expo &#8222;Flagship Exhibition &amp; Roundtable Series European Parliament, 18 ­- 21 April 2016&#8220;</p>
<h4>#Gesellschaft</h4>
<h6><a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/bitcoins-ermoeglichen-steuerhinterziehung-per-internet-14182299.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank" rel="noopener">Panama für alle</a><em> &#8211; FAZ</em></h6>
<p><em>#Steuerhinterziehung #Bitcoin #Dramaqueen<br />
</em>Als die Geschichten um die <em>Panama Papers</em> veröffentlicht wurden, konnte man quasi darauf wetten, welches deutsche Medium als erstes auf die Idee kommen würde, Bitcoin in das Thema mit reinzuziehen. Dass es die <em>Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung</em> war, spricht nicht gerade für das Blatt. Denn ganz ohne Frage lässt sich Bitcoin auch für illegale Zwecke verwenden, aber dieser Artikel widerspricht sich nicht nur selbst, indem er unterstellt, dass die Menschen eigentlich zu doof sind, Bitcoin zu benutzen, außer es geht um kriminelle Absichten. Zum anderen hat der Autor die Verhältnismäßigkeit aus den Augen verloren. Zitat: <em>&#8222;In den Vereinigten Staaten und England sind bereits einige Mittelschichtmänner unter Verdacht geraten, mit Bitcoin ihr Vermögen zu verschleiern. Sie haben sich in einschlägigen Internetforen darüber ausgetauscht, wie gut die virtuelle Währung dazu taugt, das Ersparte vor der eigenen Ehefrau zu verbergen.&#8220;</em> Was?!? Oh nein! Wie herzlos!</p>
<p>&#8230; und alle Briefkastenfirmenbesitzer so:</p>

<p>Dass man das Thema indes auch andersherum betrachten kann, zeigt <a href="http://www.pbs.org/newshour/making-sense/in-the-age-of-the-panama-papers-is-bitcoin-technology-the-future/?utm_content=buffera849c&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer" target="_blank" rel="noopener">dieser Artikel</a>, der diese Beobachtung enthält: <em>&#8222;But it’s not that simple.  Blockchain advocates believe that the technology behind Bitcoin is the future of transparency, not secrecy.&#8220;</em> und zu diesem Fazit kommt: <em>&#8222;However depressing the Panama Papers revelations are, we can take solace in the fact that the future likely belongs to openness, not secrecy.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/the-rise-of-the-cypherpunks/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and the Rise of the Cypherpunks</a> &#8211; Coindesk</h6>
<p><em>#Bitcoin #Cypherpunks #Zusammenfassung</em><br />
Die Bitcoin-News-Plattform<em> Coindesk</em> ist nicht gerade für lange und tiefgehende Analysen bekannt. Dieses Feature ist jedoch eine spannende Ausnahme, fasst es doch sehr ausführlich den Einfluss der <em>Cypherpunk</em>-Bewegung auf die Entwicklung von Bitcoin zusammen und zeigt wie und wo diese gesellschaftspolitische Einstellung weiterhin ein Rolle spielt bei der Weiterentwicklung von digitalem Geld in all seinen Varianten. Manchmal sehr technisch, dafür sehr umfassend. Lesenswert!</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/meet-man-will-hack-long-lost-bitcoin-wallet-money/" target="_blank" rel="noopener">Meet the Man Who Will Hack Your Long-Lost Bitcoin Wallet for Money</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Wallets #Vergesslichkeit #Hack-as-a-service</em><br />
Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand darauf spezialisiert, legal die Wallets von Usern zu hacken, die ihr Passwort vergessen oder verloren haben. Interessant dabei: Nicht Bitcoin-Wallets stehen aktuell an erster Stelle, sondern <em>Ethereum</em>-Besitzer scheinen besonders vergesslich zu sein, wenn es um ihre Wallet geht. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass das daran liege, dass es bei <em>Ethereum</em> ja nicht um echtes Geld gehe.</p>
<h6 id="790a" class="graf--h3 graf--first"><a href="https://medium.com/@rhian_is/why-i-run-a-group-for-women-in-bitcoin-dfa8deae0699#.7vnr4jv73" target="_blank" rel="noopener">Why I run a group for women in Bitcoin </a>&#8211; Rhian Lewis</h6>
<p><em>#Bitcoin #Feminismus #Gleichberechtigung</em><br />
Wenn Bitcoin wirklich, wie vielfach behauptet, für alle Menschen da sein soll, dann sind Events wie das <em><span class="removed_link" title="http://www.meetup.com/de-DE/London-Women-in-Bitcoin/">London Women in Bitcoin</span></em> oder der <a href="http://www.meetup.com/de-DE/Bitcoin-Madchenabend-Berlin-All-Ladies-Welcome/" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin Mädchenabend Berlin</em></a> (aus dem der Londoner Ableger hervorgegangen ist), wichtig, um nicht nur weiße, tech-interessierte Männer zwischen 20 und 40 zu erreichen. Allerdings liegt es auch in der Natur der Sache, dass es noch viel mehr Engagement von Frauen braucht, um mehr solcher Meetups ins Leben zu rufen und das Angebot auszubauen. Also los, Ladies. Nehmt euch ein Beispiel und gründet ein Bitcoin-Meetup, das euch gefällt und Spaß macht.</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<div id="inner">
<div id="content-sidebar-wrap">
<div id="content" class="hfeed">
<div class="post-4935 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kenya category-east-africa category-bitcoin category-regulation category-bitcoin-market category-bitcoin-payments category-virtual-currency category-thinking-out-loud tag-regulators tag-cashless-2 tag-central-banks tag-cash tag-bitcoin tag-censorship-of-money entry">
<h6><span class="removed_link" title="https://michaelkimani.me/2016/04/09/kenyas-banking-crisis-is-a-testament-to-bitcoin/">Kenya’s Banking crisis is a Testament to Bitcoin</span><em> &#8211; michaelkimani.me</em></h6>
<p><em>#Kenia #Bankenkrise #Bitcoin<br />
</em>Kenia hat eine <a href="https://i.imgur.com/UGLSj7y.jpg?1" target="_blank" rel="noopener">unschöne Tradition kriselnder Banken</a>. Leidtragende sind in der Regel die einfachen Menschen, bei denen die &#8222;Sockenbank&#8220; immer mehr Popularität gewinnt. Da das aber auf lange Sicht auch keine Lösung sein kann, ist Bitcoin zumindest eine Option, über die es sich nachzudenken lohnt.</p>
<h6><a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2016/04/bitcoin-hype/477141/" target="_blank" rel="noopener">Can Bitcoin Be Used For Good?</a> &#8211; The Atlantic</h6>
<p><em>#Kenya #Bitcoin #Missverständnisse<br />
</em>Wir bleiben in Kenia, denn dieser Artikel nimmt das ostafrikanische Land als Beispiel, um die Frage zu diskutieren, ob Bitcoin tatsächlich den positiven Effekt auf die einfachen Menschen haben kann, wie es vielfach propagiert wird. Die gut begründete Antwort mag den ein oder anderen Bitcoin-Enthusiast enttäuschen, auch wenn Erkenntnisse wie die folgende nicht überraschen: <em>&#8222;People often don’t take the time to understand the problems they’re trying to solve, because they believe they already know the solution.&#8220;</em></p>
<h4>#Fundstücke</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://cryptoconsortium.org/certifications/CDP">Certified Dogecoin Professional</span><em> &#8211; cryptoconsortium.org</em></h6>
<p>Mutti, ich schmeiß hin und werd Dogecoin-Experte! Dauert nur zehn Jahre und die Prüfungsfelder scheinen machbar. <em>Much certified!</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9925 size-full alignleft" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/04/CDP-e1460048126704.png" alt="Certified dogecoin professional" width="200" height="290" title="Bitcoin-Presseschau #86 7"></p>
<ol>
<li><em><b>History of Doge</b></em>
<ul>
<li><em>Original Doge</em></li>
<li><em>Shiba Inu</em></li>
<li><em>Fonts of a Doge</em></li>
<li><em>History of Dogecoin</em></li>
</ul>
</li>
<li><em><b>Dogecoin Basics</b></em>
<ul>
<li><em>Dogecoin Community</em></li>
<li><em>Dogecoin Addresses and Keys</em></li>
<li><em>Dogecoin Blockchain Ledger</em></li>
<li><em>dogecoin the Unit</em></li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h4>#Fail</h4>
<p><em>Zeit Online</em> hatte die an sich ganz interessante Idee, Fragen der eigenen Leser zum Thema Geld und Anlage <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2016-04/euro-zinsen-boerse-aktien-bargeld-bitcoin" target="_blank" rel="noopener">durch (Fach-)Blogger beantworten zu lassen</a>. Blöderweise haben Sie die einzige Frage zum Thema Bitcoin aber an jemanden weitergegeben, der sich damit gar nicht wirklich auskennt. Dementsprechend falsch ist dessen Antwort, denn Bitcoin kann sich <a href="http://coinspondent.de/2015/01/14/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast-9cast/" target="_blank" rel="noopener">sehr wohl als ideales Reisegeld erweisen</a>, wenn man weiß damit umzugehen.</p>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #86 8"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #87 erscheint in Kürze. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<h6>If I share with you my story &#8230;</h6>
<p>Diese Presseschau ist das Ergebnis mehrerer Stunden Recherche und Schreiben. Wenn dir diese Leistung etwas wert ist, dann unterstütze meine Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;You&#8217;re the Father of Bitcoin!&#8220; &#8211; &#8222;What?!?&#8220;</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/01/23/youre-the-father-of-bitcoin-what/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/01/23/youre-the-father-of-bitcoin-what/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Spielereien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9423</guid>

					<description><![CDATA[Zugegeben, storytechnisch ist der Kurzfilm Finding Satoshi Nakamoto etwas holprig, aber die Kernszene zwischen der Reporterin und dem vermeintlichen Satoshi finde ich ganz hervorragend besetzt. Zumal aktuell ja ohnehin kritisiert wird, warum denn mal wieder nur weiße Schauspieler für den Oscar nominiert sind. &#8222;What!?!&#8220; &#8222;What?!?&#8220; &#8222;What?!?&#8220; Hier hingegen wird auf allen Seiten schön mit Klischees [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, storytechnisch ist der Kurzfilm <em><a href="https://youtu.be/oDcNkggCXRQ" target="_blank" rel="noopener">Finding Satoshi Nakamoto</a></em> etwas holprig, aber die Kernszene zwischen der Reporterin und dem vermeintlichen Satoshi finde ich ganz hervorragend besetzt. Zumal <a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscars-spike-lee-boykottiert-oscar-gala-a-1072680.html" target="_blank" rel="noopener">aktuell ja ohnehin kritisiert wird</a>, warum denn mal wieder nur weiße Schauspieler für den <em>Oscar</em> nominiert sind.</p>
<h6>&#8222;What!?!&#8220; &#8222;What?!?&#8220; &#8222;What?!?&#8220;</h6>
<p>Hier hingegen wird auf allen Seiten schön mit Klischees gespielt. Medien, Vorurteile, Selbstironie (oder warum ist das Kabel des Reportermikros eigentlich gar nicht mit der Kamera verbunden, die der Kameramann so wunderbar schief hält?)</p>
<p>Und der Cameoauftritt vom Doge ist natürlich auch ne feine Sache.</p>
<p>In den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oDcNkggCXRQ" target="_blank" rel="noopener"><em>Youtube</em>-Kommentaren</a> gibt es zum Film übrigens auch noch ein kleines Gewinnspiel.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/01/23/youre-the-father-of-bitcoin-what/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #81</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/12/22/bitcoin-presseschau-81/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2015/12/22/bitcoin-presseschau-81/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2015 15:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blocksize]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Glaskugel]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9271</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst derzeit in etwas größeren Abständen die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 8. bis 22. Dezember 2015 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: Es geht weiter aufwärts #Thema: Satoshi Nakamoto bleibt Satoshi Nakamoto #Blocksize: Neuer Ansatz begeistert Entwickler / Lösungsvorschlag liegt auf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst <a href="http://coinspondent.de/2015/09/15/eine-kleine-coinspondentin/">derzeit in etwas größeren Abständen </a>die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 8. bis 22. Dezember 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs: </strong>Es geht weiter aufwärts<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Thema: </strong>Satoshi Nakamoto bleibt Satoshi Nakamoto<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Blocksize:</strong> Neuer Ansatz begeistert Entwickler / Lösungsvorschlag liegt auf dem Tisch / Warum alle pragmatisch und realistisch sein sollten</li>
<li><strong>#Grundlagen:</strong> Tolles Portrait über Vitalik Buterin und Ethereum / Banken und die Gluten-Blockchain / Blockchains, die neuen Webseiten / Warum Blockchains auch privat ziemlich gute Datenbank sind</li>
<li><strong>#Legales: </strong>Grünes Licht für Blockchain-Aktien</li>
<li><strong>#Technologie: </strong>Mehr Blockchains auf Microsoft-Servern / Pläne des R3-Blockchain-Banken-Konsortiums / Weiteres Multi-Branchen-Blockchain-Konsortium am Start</li>
<li><strong>#Business:</strong> Banken und Bitcoin-Patente / Das Bitcoin-Ökosystem wächst</li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> Deadline für Ledger Journal-Einreichungen / Gefahren und Potential virtueller Währungen</li>
<li><strong>#International:</strong> Bitcoin Foundation noch weiter in der Krise / Armenische Zentralbank warnt vor Bitcoin / Kenianische Zentralbank auch</li>
<li><strong>#Glaskugel: </strong>Bitcoin und Blockchain in 2016, hop oder top?</li>
</ul>
<p><span id="more-9271"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Der Bitcoin-Kurs hat in den vergangenen zwei Wochen ein paar ordentliche Spitzen hingelegt und steht mit aktuell 435 US-Dollar rund 40 US-Dollar höher als vor 14 Tagen. Passend dazu dieser Artikel von <em>Techcrunch</em>: <a href="http://techcrunch.com/2015/12/14/bitcoin-hits-highest-levels-since-late-2014/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin Hits Highest Levels Since Late 2014&#8220; </a>mit dem Fazit: <em>“The price of bitcoin is itself only a single indicator but one that matters. The higher the price of bitcoin reaches, the more media attention that it is afforded. So, up means up.”</em></p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-12-08,2015-12-22,close,bpi,USD" rel="attachment wp-att-9276 noopener" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9276" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/coindesk-bpi-chart-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="475" height="264" title="Bitcoin-Presseschau #81 11" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/coindesk-bpi-chart-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/coindesk-bpi-chart-1-300x167.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></p>
<h4><strong>#Thema</strong></h4>
<h6>Satoshi Nakamoto bleibt Satoshi Nakamoto</h6>
<p>Das war ja ein buntes Treiben in den vergangenen Wochen, als sowohl <em><a href="http://www.wired.com/2015/12/bitcoins-creator-satoshi-nakamoto-is-probably-this-unknown-australian-genius/" target="_blank" rel="noopener">Wired</a></em> als auch <em><a href="http://gizmodo.com/this-australian-says-he-and-his-dead-friend-invented-bi-1746958692" target="_blank" rel="noopener">Gizmodo</a></em> fast zeitgleich und aus auf den ersten Blick unabhängigen Quellen den nächsten Sataoshi Nakamoto enttarnt haben wollten und damit das Internet (und mittlerweile auch klassische Redaktionen) in Erregung versetzten.</p>
<p>Also „wahrscheinlich“ gefunden haben wollten, wie zumindest <em>Wired</em> sich schon in der Überschrift eine optionale Exit-Strategie aus der Geschichte sicherte und<a href="http://www.wired.com/2015/12/new-clues-suggest-satoshi-suspect-craig-wright-may-be-a-hoaxer/" target="_blank" rel="noopener"> diese schließlich auch nutzte</a>, denn Craig Wright, das wurde recht schnell deutlich, ist höchstwahrscheinlich nicht Satoshi Nakamoto. Auch wenn das bedeutet, dass es sich hierbei um ein sehr skurriles und extrem aufwändig inszeniertes Szenario handelt.</p>
<p>Ein medialer Sturm im Wasserglas und am Ende ist doch alles beim alten. Oder auch nicht. Denn bei all der Aufregung gibt es doch etwas Gutes: Je mehr falschen Kandidaten die Satoshi-Nakamoto-Identität angedichtet wird, desto unglaubwürdiger wird jeder weitere Kandidat. Bis die Öffentlichkeit irgendwann nicht mehr durchblickt und dann interessiert das Thema keinen mehr, selbst wenn dann tatsächlich und „Dieses Mal aber wirklich!“ Satoshi Nakamotos wahre Identität aufgedeckt werden würde.</p>
<p>Die beste Zusammenfassung der gesamten Situation hat jedenfalls der <em>New Yorker mit </em><a href="http://www.newyorker.com/business/currency/bizarre-saga-craig-wright-latest-inventor-bitcoin" target="_blank" rel="noopener">The Bizarre Saga of Craig Wright, the Latest “Inventor of Bitcoin”</a> geschrieben. Die durchdachteste Headline brachte <em>Fortune</em> mit <a href="http://fortune.com/2015/12/09/bitcoin-satoshi-identity/" target="_blank" rel="noopener">Who Is Satoshi Nakamoto, Inventor of Bitcoin? It Doesn&#8217;t Matter</a><em>. </em>Durchaus lesenswert ist auch <a href="http://hackingdistributed.com/2015/12/10/how-to-spot-satoshi/" target="_blank" rel="noopener">How To Spot Satoshi</a> von<em> Hacking, Distributed.</em></p>
<p>Die deutschsprachige Berichterstattung zu dem Thema konnte man im Übrigen komplett vernachlässigen. Das Gerücht, dass Satoshi Nakamoto angeblich enttarnt wurde, haben zwar alle Redaktionen dankbar durchs Netz gereicht. Dass das am Ende aber nur heiße Luft war, darüber gab es in keinem Medium eine Meldung. Den schlechtesten Artikel hat übrigens <em><span class="removed_link" title="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bitcoin-erfinder-101.html">tagesschau.de</span></em> veröffentlicht. So viele Fehler und falsche Implikationen in so wenigen Worten unterzubringen, ist schon rekordverdächtig:</p>
<p><em>„Bitcoin ist eine anonyme und unregulierte Digitalwährung. Sie war 2009 gestartet worden. Dahinter stand eine Person mit dem Namen &#8222;Satoshi Nakamoto&#8220;, der weithin als Pseudonym gilt. Sie werden in einem komplexen Computerverfahren erzeugt und nicht von Notenbanken und realen Werten wie Gold abgesichert. Jedoch gelten sie als anfällig für Betrug und Sicherheitslücken.“</em></p>
<h4><strong>#Blocksize</strong></h4>
<h6><a href="https://medium.com/@lopp/scaling-bitcoin-hong-kong-recap-9a28f5a57f43#.qkdw8zqam" target="_blank" rel="noopener">Scaling Bitcoin: Hong Kong Recap</a><em> &#8211; Jameson Loop</em></h6>
<p><em>#Blocksize #Workshop #lösungsorientiert<br />
</em>Jameson Loop fasst den mit Zweifel und Hoffnung beladenen zweiten <em>Scaling Bitcoin</em>-Workshop zusammen, der trotz wachsendem Kompromissdruck und zerfahrener Diskussion dennoch mit einem Silberstreif am düsteren Debattenhorizont überraschen konnte: <em>Segregated Witness,</em> ein Vorschlag von Pieter Wuille, an dem bislang noch niemand etwas auszusetzen hat. Das gab es lange nicht und auch wenn auch dieser Vorschlag nur ein erster Schritt ist, ist wieder mehr Optimismus spürbar.</p>
<p>Was genau <em>Segregated Witness</em> ist, erklären <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/segregated-witness-part-how-a-clever-hack-could-significantly-increase-bitcoin-s-potential-1450553618">dieser Bitcoin Magazin-Artikel</span> und dieses <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3vs524/eli5_segregated_witness/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Explain like I’m 5“</em> auf <em>Reddit</em></a>. Auch <a href="http://gavinandresen.ninja/segregated-witness-is-cool?utm_source=bitcoinweekly&amp;utm_medium=email" target="_blank" rel="noopener">Gavin Andresen findet den Ansatz „cool“</a>, sieht darin aber keine kurzfristige Lösung für die Blocksize-Probleme.</p>
<p>Wer sich nicht für die technischen Details interessiert, für den reicht zu wissen: Es geht voran. Denn mittlerweile haben sich zumindest 31 (aber nicht alle!) Kernentwickler und technisch einflussreiche Bitcoiner <a href="http://bitcoinblog.de/2015/12/22/bitcoin-kernentwickler-einigen-sich-auf-fahrplan-fuer-skalierbarkeit/" target="_blank" rel="noopener">auf einen Fahrplan geeinigt</a>. Trotzdem: noch ist der Drops nicht gelutscht.</p>
<p>Besonders lesenswert ist in der allgemeinen Blocksize-Debatte auch <em><a href="https://medium.com/@SatoshiLite/eating-the-bitcoin-cake-fc2b4ebfb85e#.fhbj32y15" target="_blank" rel="noopener">“Eating the Bitcoin Cake</a>”</em> von Charlie Lee, seines Zeichens Erschaffer von Litecoin. Er erklärt hier nämlich erfreulich anschaulich, worum es in der Blocksize-Debatte im Kern geht und was das Hauptproblem ist: dass Bitcoin bei allem Wunschdenken nicht die eierlegende Wollmilchsau sein kann, die viele darin sehen (wollen). Vielmehr müssten nunmehr Kompromisse gefunden werden, mit denen aber alle eigentlich auch leben können sollten.</p>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6><a href="http://www.capital.de/dasmagazin/der-digitale-lenin-hinter-der-blockchain.html" target="_blank" rel="noopener">Der digitale Lenin hinter der Blockchain</a> – <em>Capital</em></h6>
<p><em>#Vitalik Buterin #Ethereum #Entstehungsgeschichte<br />
</em>Hannes Grassegger portraitiert in dieser grandios geschriebenen Reportage Vitalik Buterin und wie es dazu gekommen ist, dass dieser 21-jährige, der, wenn er sich freut, aussieht <em>„wie ein viereckiger Smiley“ </em>den „Weltcomputer“ <em>Ethereum</em> ins Leben gerufen hat. Unbedingt lesen!</p>
<h6><a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/e96701d6-9cd5-11e5-b45d-4812f209f861.html#axzz3ur3LyLEn" target="_blank" rel="noopener">Blockchain for banks still at the ‘gluten’ stage</a> – <em>Financial Times</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Banken #Euphorie und Skepsis<br />
</em>Dieser Artikel fasst die derzeitige Blockchain-Euphorie bei Banken und Finanzkonsortien zusammen, schlägt aber auch kritische Töne an. Dieser Tweet fasst das ganz gut zusammen:</p>
<h6><a href="https://medium.com/@wmougayar/why-blockchain-is-the-new-website-219e4092c582#.bweoeqm8m" target="_blank" rel="noopener">Why Blockchain is the New Website</a> <em>– William Mougayar</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Website-Analogie #Unternehmen<br />
</em>William Mougayar schreibt hier über die Blockchain und nutzt eine interessante Analogie zu der Website. Sein Fazit: So wie Unternehmen in der Anfangszeit des Internets mit Webseiten experimentiert haben, sollten sie jetzt intern mit eigenen Blockchains experimentieren um die Funktionsweise und das Potential zu verstehen. Grundsätzlich ein plausibler Gedankengang, der aber eine Frage offen lässt: Sind Blockchains damit die neuen Altcoins?</p>
<p>Passend dazu:</p>
<p>https://twitter.com/pmarca/status/677658844504436737</p>
<p>was wiederum eine gute Überleitung zu diesem Artikel ist:</p>
<h6><a href="http://www.multichain.com/blog/2015/10/private-blockchains-shared-databases/" target="_blank" rel="noopener">Private blockchains are more than “just” shared databases</a> – <em>Multichain</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Datenbank #Vorteile<br />
</em>Dieser Artikel greift eine häufig angeführte These gegen <em>Private Blockchains</em> auf und erklärt, warum diese zu stark verallgemeinere. Denn unabhängig von dem Open-Source-Geld-Aspekt, biete die Blockchain-Technologie ganz praktische Vorteile <em>„shared databases“,</em> wie sie derzeit vielfach genutzt werden, deutlich effektiver zu machen. Und das sei doch auch schon mal was.</p>
<h4><strong>#Legales</strong></h4>
<h6><a href="http://www.wired.com/2015/12/sec-approves-plan-to-issue-company-stock-via-the-bitcoin-blockchain/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=40e4c2d6e9-CDWeekly_No12&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-40e4c2d6e9-78901053" target="_blank" rel="noopener">SEC Approves Plan to Issue Stock Via Bitcoin’s Blockchain</a><em> – Wired</em></h6>
<p><em>#Aktienhandel #Blockchain #geht los<br />
</em>Aktien über die Blockchain zu handeln, diesen Plan gibt es schon länger. Nun gibt es auch von der US-Börsenaufsichtsbehörde <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/United_States_Securities_and_Exchange_Commission" target="_blank" rel="noopener">SEC</a> </em>grünes Licht dafür.</p>
<h4><strong>#Technologie</strong></h4>
<h6><a href="https://azure.microsoft.com/en-us/blog/azure-baas-update-2/" target="_blank" rel="noopener">Azure Blockchain as a Service Update #2</a><em> – Microsoft Corporation</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Trial and Error #Trendsetter<br />
Microsoft</em> prescht weiter mit seinem <em>Blockchain as a Service-</em>Angebot voran und zeigt, dass es dem Unternehmen ernst damit ist. Neben <em>Ethereum</em> kann auf den Servern des Unternehmens nun auch mit den Blockchain-Konzepten von <a href="http://ripple.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Ripple</em></a>, <a href="http://erisindustries.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Eris</em></a>, <span class="removed_link" title="https://www.coinprism.com/"><em>CoinPrism</em></span> und <a href="http://factom.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Factom</em></a> experimentiert werden. Und vermutlich ist selbst das erst der Anfang. So konsequent wie <em>Microsoft</em> das Thema Bitcoin und Blockchain schon seit einiger Zeit angeht, dürften da noch einige weitere Überraschungen folgen.</p>
<h6><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/r-developing-open-source-blockchain-for-banks-says-head-of-research-1449771438">R3 Developing Open Source Blockchain for Banks, says Head of Research</span><em> – Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>Blockchain #Banken #Konsortium<br />
</em>Das Blockchain-Konsortium <em>R3</em> wächst weiter <a href="http://www.coindesk.com/twelve-banks-blockchain-consortium-r3/" target="_blank" rel="noopener">und vereint mittlerweile 42 Banken aus der ganzen Welt</a>. So langsam wird auch deutlich, was das Ziel von <em>R3</em> ist: eine generische Open-Source Blockchain für Banken zu entwickeln, um die Kosten der Geldhäuser zu senken. Wie genau das Ganze am Ende aussehen werde, sei allerdings noch nicht klar. Dennoch erlaubt dieser Artikel ein paar Einblicke in das Konzept des bisher recht ominösen Projekts <em>R3</em>. Das scheint insgesamt deutlich transparenter und bodenständiger, als die schlimmsten Befürchtungen aus dem Bitcoin-Ökosystem vermuten ließen. Allerdings ist der Zeitplan recht knackig. Innerhalb eines Jahres müsse es Ergebnisse geben, sonst werde es schwer, <a href="http://www.smh.com.au/business/banking-and-finance/r3-cev-says-global-bank-blockchain-should-be-operating-within-a-year-20151206-glgyvv.html" target="_blank" rel="noopener">sagt <em>R3 Head of research</em> Tim Swanson</a>.</p>
<h6><a href="http://www.wired.com/2015/12/big-tech-joins-big-banks-to-create-alternative-to-bitcoins-blockchain/" target="_blank" rel="noopener">Tech and Banking Giants Ditch Bitcoin for Their Own Blockchain</a><em> – Wired</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Konsortium #Konkurrenz<br />
</em>Nicht nur <em>R3</em> arbeitet an einer eigenen Blockchain, im <em>Open Ledger Project</em> haben sich diverse große Unternehmen zusammengeschlossen, um eine weitere alternative Open-Source-Blockchain zu entwickeln. Mit dabei u.a. <em>IBM</em>, <em>Intel</em>, <em>Cisco</em>, die <em>Linux Foundation (<span class="removed_link" title="http://www.linuxfoundation.org/news-media/announcements/2015/12/linux-foundation-unites-industry-leaders-advance-blockchain">Statement</span>)</em> und eine ganze Handvoll großer Banken. Das Projekt wirkt gut durchdacht und die Kombination der Mitstreiter sowohl aus der IT- als auch aus der Finanzbranche mit der Open Source-Erfahrung der <em>Linux Foundation</em> halte ich für einen strategischen Vorteil gegenüber dem Monobranchen-Konsortium <em>R3. </em>Snippet:</p>
<p><em>“Like with the web, there is no one thing to rule them all,” he </em>[Jerry Cuomo from IBM] <em>says. “There is no one blockchain to rule them all. There will be multiple implementations of the blockchain. And it will be a sin if they don’t interoperate and work together.”</em></p>
<p><em>SWIFT</em>, die <em>Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication</em>, ist laut Medienberichten übrigens auch mit an Bord. Das ist insofern interessant, als dass <em>SWIFT</em> kurz zuvor auch <a href="http://realworldchange.swift.com/GPI.cfm" target="_blank" rel="noopener">die eigene <em>Global payments innovation initiative</em> angekündigt hat</a>.</p>
<p>Interessant ist auch <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3xg88s/r3_and_linux_foundation_group/" target="_blank" rel="noopener">dieser Reddit-Thread</a>, in dem es um die Frage geht, ob man sich um Bitcoin sorgen machen müsse, wenn so viele Banken und Konsortien jetzt auf die Blockchain steil gehen.</p>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/bank-of-america-patents/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=49e2989a8f-EMAIL_RSS_CAMPAIGNT2&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-49e2989a8f-78901053" target="_blank" rel="noopener">10 New Bank of America Cryptocurrency Patents Published</a> – <em>Coindesk</em></h6>
<p><em>#Banken #Bitcoin #Patent-Trolle<br />
</em>Muss man sich Sorgen machen, wenn Banken beginnen, ihr Bitcoin-Glück darin zu suchen, möglichst viele Kryptowährungs-Patente anzumelden um damit später vielleicht den großen Klage-Troll-Reibach zu machen? Am ehesten vermutlich als konkurrierende Bank auf der Suche nach einem eigenen Blockchain-Geschäftsmodell der Zukunft. Aber auch die Community <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/3xho6f/scumbag_banks/" target="_blank" rel="noopener">is not amused</a>.</p>
<h6><a href="http://startupmanagement.org/2015/12/08/update-to-the-global-landscape-of-blockchain-companies-in-financial-services/" target="_blank" rel="noopener">Update to the Global Landscape of Blockchain Companies in Financial Services</a> <em>&#8211; Startup Management</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Ecosystem #Überblick<br />
</em>William Mougayar hat seine Übersicht über das Bitcoin/Blockchain-Ökosystem von 192 auf 268 Einträge erweitert. Ist vermutlich immer noch nur ein kleiner Ausschnitt, aber dennoch hilfreich um sich mal einen Überblick zu verschaffen. Wer sich das googlen der einzelnen Unternehmen sparen will &#8211; hinter einer Mini-Bitcoin-Paywall gibt es auch <span class="removed_link" title="https://coinkite.com/pay/FBDF29357C-F0CC19">eine klickbare Variante</span>. Wer auf Poster steht – die <a href="http://startupmanagement.org/wp-content/uploads/2015/12/Blockchain-in-Financial-Services-Landscape.pdf" target="_blank" rel="noopener">Übersicht gibt es auch in HighRes</a>.</p>
<p><a href="http://startupmanagement.org/2015/12/08/update-to-the-global-landscape-of-blockchain-companies-in-financial-services/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-9275 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/Blockchain-in-Financial-Services-Landscape-1.png" alt="Blockchain-in-Financial-Services-Landscape" width="475" height="356" title="Bitcoin-Presseschau #81 12" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/Blockchain-in-Financial-Services-Landscape-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/12/Blockchain-in-Financial-Services-Landscape-1-300x225.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></p>
<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6><a href="http://ledgerjournal.org/ojs/index.php/ledger/announcement/view/6" target="_blank" rel="noopener">Reminder: Deadline for Inaugural Issue is 31 December 2015</a> <em>– Ledger Journal</em></h6>
<p><em>#Deadline #Bitcoin-Blockchain-Fachmagazin #Erstausgabe<br />
</em>Wer noch was einreichen will – die Deadline für die erste Ausgabe des <em>Ledger Journals</em> ist Silvester. Snippet:</p>
<p><em>„We welcome papers of up to four thousand words detailing new ideas and perspectives on any relevant topic, including but not limited to the technical, social, economic, and philosophical developments and implications of Bitcoin, cryptocurrencies, public and decentralized ledgers, distributed consensus, and more.”</em></p>
<h6><a href="http://www.rand.org/pubs/research_reports/RR1231.html" target="_blank" rel="noopener">National Security Implications of Virtual Currency. Examining the Potential for Non-state Actor Deployment</a><em> – Rand Corporation </em></h6>
<p><em>#Studie #Virtuelle Währungen #Staatskonkurrenz </em><br />
Ein von der US-Regierung finanzierter <em>Think Tank</em> hat eine Studie veröffentlicht, die sich mit den Auswirkungen von „virtuellen Währungen“ auf die nationale Sicherheit befasst. Ich hab die Haupterkenntnisse mal grob übersetzt, weil diese hochinteressante Implikationen nicht nur für die nationale Sicherheit, sondern für eine Vielzahl von Anwendungsgebieten beinhalten:</p>
<ul>
<li><em>Virtuelle Währungen sind in Entwicklungsländern interessant und in Krisenregionen, in denen die bestehende Finanz-Infrastruktur unzureichend oder geschwächt ist</em></li>
<li><em>Der schnelle Einsatz einer virtuellen Währung in einem geografisch großen Gebiet ist wahrscheinlich weniger kompliziert umzusetzen, als gebräuchlichere (Papier-)Währungen einzusetzen.</em></li>
<li><em>Eine bereits bekannte virtuelle Währung wie Bitcoin wäre wahrscheinlich angreifbar für Cyber-Attacken hochspezialisierter Gegenspieler, wohingegen das Erschaffen einer neuen virtuellen Währung große Herausforderungen, vor allem technische Fachkenntnisse, mit sich bringe.</em></li>
<li><em>Die Verbreitung von virtuellen Währungen in der Bevölkerung ist schwierig wegen ihrer Neuartigkeit, dem Fehlen einer offiziellen Legitimierung und der starken Gewöhnung an eine physische Verbundenheit von Währungen.</em></li>
<li><em>Der Einsatz einer virtuellen Währung durch nicht-staatliche Akteure wie terroristische Organisationen, aufständische Gruppen, Drogenkartelle und andere kriminelle Organisationen wäre leichter, wenn diese von einem Nationalstaat mit fortgeschrittener Cyber-Erfahrung unterstütz würden.</em></li>
<li><em>Abgesehen von zahlreichen Hürden deutet der Trend auf eine Zukunft hin, in der virtuelle Währungen bei nicht-staatlichen Akteuren und anderen Organisationen eingesetzt werden könnten. </em></li>
</ul>
<p>Christoph Bergmann geht im <em>Bitcoinblog</em> etwas detaillierter auf den Bereich <a href="http://bitcoinblog.de/2015/12/21/politische-delinquenz-und-bitcoins/" target="_blank" rel="noopener">Angreifbarkeit durch technische Laien, erfahrene und staatliche Hacker ein</a>.</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/bitcoin-foundation-running-out-of-funds/" target="_blank" rel="noopener">Brock Pierce: Bitcoin Foundation &#8218;Close To Running Out of Money&#8216;</a><em> – Coindesk</em></h6>
<p><em>#USA #Bitcoin Foundation #Der Letzte macht das Licht aus<br />
</em>Die in den USA beheimatete <em>Bitcoin Foundation</em> war mal ein wichtiger Teil des Bitcoin-Ökosystems: organisierte große Konferenzen, finanzierte die Core-Entwickler und gab der global verstreuten Bitcoin-Community eine Stimme. Diese Zeiten sind lang vorbei. Gravierendes Missmanagement und grobe Verantwortungslosigkeit haben nicht nur den Ruf der <em>Bitcoin Foundation</em> in Mitleidenschaft gezogen, sondern allen Sanierungsversuchen zum Trotz geht dem Verein auch das Geld aus. Und so richtig fehlt wohl auch eine klare Linie, wie die finale Pleite noch abgewendet werden kann. <a href="https://bitcoinfoundation.org/the-bitcoin-foundation-board-and-the-future/" target="_blank" rel="noopener">Ein <em>Board-Member</em> ist nun jedenfalls zurückgetreten, ein anderes wurde wegen seiner negativen Haltung abgewählt.</a> Der Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit geht damit weiter. Leichter wird es jedoch nicht.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/armenian-central-bank-bitcoin-use/" target="_blank" rel="noopener">Armenian Central Bank Says Stay Away from Bitcoin</a><em> – Coindesk</em></h6>
<p><em>#Armenien #Bitcoin #Hände weg<br />
</em>Die armenische Zentralbank warnt ihre Bürger davor Bitcoin und andere „virtuelle Währungen“ zu nutzen, weil diese nicht reguliert seien. Wichtiger als das ist aber die Tatsache, dass Bitcoin damit wohl auch in Armenien offiziell angekommen ist.</p>
<h6><a href="http://qz.com/575354/kenyas-central-bank-is-taking-out-newspapers-ads-to-warn-against-buying-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Kenya’s central bank is taking out newspapers ads to warn against buying Bitcoin</a> <em>– Quartz Africa</em></h6>
<p><em>#Kenia #Zentralbank #Warnung vor Bitcoin</em></p>
<h4><strong>#Glaskugel</strong></h4>
<p>Kurz vor Ende des Jahres kann man ja mal einen Blick in die Zukunft werfen. Oder zumindest in die Glaskugeln der Anderen schielen. Ob die allerdings auch alle ordnungsgemäß geeicht sind …</p>
<ul>
<li><span class="removed_link" title="http://thedcacademy.com/8-reasons-that-bitcoin-price-could-explode-in-2016/">8 Reasons That Bitcoin Price Could Explode in 2016</span><em> – The DC Academy</em></li>
<li><span class="removed_link" title="http://www.thestreet.com/story/13390174/1/could-bitcoin-hit-1-000-000-in-the-long-run.html">Could Bitcoin Hit $1,000,000 in the Long Run?</span><em> – The Street</em></li>
<li><a href="http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-12-11/bitcoin-what-s-in-store-for-2016" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin: What&#8217;s in Store for 2016</a><em> – Bloomberg<br />
</em></li>
<li><a href="http://www.forbes.com/sites/laurashin/2015/12/11/should-you-invest-in-bitcoin-10-arguments-in-favor-as-of-december-2015/" target="_blank" rel="noopener">Should You Invest In Bitcoin? 10 Arguments In Favor As Of December 2015</a><em> &#8211; Forbes</em></li>
</ul>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #81 13"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #82 erscheint im neuen Jahr. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<p>Wenn dir diese Presseschau etwas wert ist, dann unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2015/12/22/bitcoin-presseschau-81/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #79</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/11/15/bitcoin-presseschau-79/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2015/11/15/bitcoin-presseschau-79/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Nov 2015 11:00:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Libyen]]></category>
		<category><![CDATA[Nobelpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=8940</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst derzeit in etwas größeren Abständen die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 26. Oktober bis 15. November 2015 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs &#8230; und warum dieser nicht alles ist #Grundlagen Blockchain! Geniale Erfindung, oder? Wer Blockchain sagt, muss auch Bitcoin [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst <del></del><a href="http://coinspondent.de/2015/09/15/eine-kleine-coinspondentin/" target="_blank" rel="noopener">derzeit in etwas größeren Abständen </a>die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 26. Oktober bis 15. November 2015 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs</strong></li>
<li>&#8230; und warum dieser nicht alles ist</li>
<li><strong>#Grundlagen</strong></li>
<li>Blockchain! Geniale Erfindung, oder?</li>
<li>Wer Blockchain sagt, muss auch Bitcoin sagen</li>
<li>Wer Blockchain sagt, muss auch Bitcoin denken</li>
<li>Wie Banken bisher mit &#8222;Blockchains&#8220; experimentieren</li>
<li>Über die vielen Innovationsbaustellen von Bitcoin</li>
<li><strong>#Recht</strong></li>
<li>Deutsche Ermittler haben ein Bitcoin-Unkenntnis-Problem</li>
<li><strong>#Technologie</strong></li>
<li>Bitcoin bald Browser-Standard</li>
<li>Bitcoin-Symbol nun offizieller Standard für Schriften</li>
<li>Microsoft bietet Blockchain-as-a-Service an</li>
<li><strong>#Business</strong></li>
<li>Mehr als 1 Milliarde in Bitcoin-Startups investiert</li>
<li>Konsolidierung des Bitcoin-Ökosystems</li>
<li>Tech-Startups müssen nicht immer nur profitorientiert handeln</li>
<li>Visa Europe will Western Union mit der Blockchain angreifen</li>
<li><strong>#Wissenschaft</strong></li>
<li>Satoshi Nakamoto für Wirtschafts-Nobelpreis nominiert</li>
<li><strong>#Kultur</strong></li>
<li>Sechs Bitcoin-Community-Foren ohne Zensur</li>
<li>Ich bin Bitcoin (einmal im Jahr)</li>
<li>Bitcoin-Startups fordern die Musik-Industrie heraus</li>
<li><strong>#International</strong></li>
<li>Bitcoin für Libyen</li>
</ul>
<p><span id="more-8940"></span></p>
<h4>#Bitcoin-Kurs</h4>
<p>Das waren spannende drei Wochen und wer den richtigen Zeitpunkt erkannt hat, konnte viel Geld verdienen. Aber auch wer seine Bitcoin einfach nur gehalten hat, steht derzeit im Plus, denn der Bitcoin Kurs liegt aktuell mit gut 330 Dollar rund 50 Dollar über dem Wert von vor drei Wochen.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2015-10-26,2015-11-15,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-9104" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/coindesk-bpi-chart1-1.png" alt="coindesk-bpi-chart" width="475" height="264" title="Bitcoin-Presseschau #79 15" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/coindesk-bpi-chart1-1.png 475w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/coindesk-bpi-chart1-1-300x167.png 300w" sizes="auto, (max-width: 475px) 100vw, 475px" /></a></p>
<h6><a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/bitcoin-wieder-im-aufwind-13906544.html" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin wieder im Aufwind</a><em> &#8211; FAZ</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #StatusQuo</em><br />
Wie müßig es ist, Artikel am Bitcoin-Kurs aufzuhängen, zeigt dieser Tage ein Beitrag auf <em>FAZ.net. </em>Während der Autor im Teaser noch von einem Kurs von 500 Dollar spricht, ist dieser am Erscheinungstag des Artikels schon wieder auf 300 gesunken. Aber nicht, weil es so unglaublich rapide auf und ab geht, sondern weil der Artikel aus der Zeit gefallen ist und eine Woche zu spät kommt. Mal ganz abgesehen davon, dass so eine Überschrift von reichlich Unkenntnis zeugt. Das wird deutlich, wenn man ihn bspw. mit dem Titel dieses <em>Wired</em>-Artikels vergleicht, der sich wie eine direkte Replik liest: <a href="http://www.wired.com/2015/11/bitcoin-is-back-but-it-never-really-left/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Everyone Says Bitcoin Is Back. But It Never Really Left&#8220;</a> und damit einen deutlich kompetenteren Eindruck hinterlässt.</p>
<h4>#Grundlagen</h4>
<h6 class="headline"><a href="http://www.economist.com/news/briefing/21677228-technology-behind-bitcoin-lets-people-who-do-not-know-or-trust-each-other-build-dependable" target="_blank" rel="noopener">Blockchains. The great chain of being sure about things</a><em> &#8211; The Economist</em></h6>
<p class="headline"><em>#Blockchain #Titelstory #The next big thing<br />
The Economist</em> widmet der Blockchain als erstes namhaftes Magazin die Titelgeschichte (und animiert sein Cover sogar höchst Social Media-tauglich) um dann in gleich zwei Artikeln auf das Thema einzugehen. <em><a href="http://www.economist.com/news/leaders/21677198-technology-behind-bitcoin-could-transform-how-economy-works-trust-machine" target="_blank" rel="noopener">&#8222;The promise of the blockchain. The trust machine&#8220;</a></em> ist dabei nur der kurze Einstieg, während der oben verlinkte der bisher ausführlichste und umfassendste Beitrag seiner Art ist. Unbedingt lesen, genauso wie Pablo Sanzos begründete Kritik <a href="https://medium.com/@pablosanzo/you-re-getting-it-wrong-d113c83f7eff#.lep2fo2ko" target="_blank" rel="noopener">&#8222;The Economist: You’re getting it wrong&#8220;</a>.</p>
<h6><a href="https://recode.net/2015/11/09/say-the-big-bad-b-word-bitcoin-and-the-internet-of-money/" target="_blank" rel="noopener">Say the Big, Bad ‘B’ Word: Bitcoin and the Internet of Money</a><em> &#8211; Re/code</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #untrennbar</em><br />
Jeremy Allaire, CEO von <em>Circle</em>, schreibt über den Unsinn die Vorteile der Blockchain nutzen zu wollen, aber Bitcoin dabei gleichzeitig vehement abzulehnen. Solche Behauptungen seien nur ein Vorwand für &#8222;intellektuelle Faulheit&#8220;, denn Bitcoin ist eben nicht nur eine Währung, sondern der Treibstoff, der die Blockchain überhaupt erst ermöglicht. Ähnlich wie das Internet sich früh gegen kommerzielle Intranet-Modelle durchsetzte, weil es offen und frei war, wird sich auch die Bitcoin-Blockchain gegen private und exklusive Blockchain-Ansätze (bspw. von Banken) durchsetzen. Zitat: <em>&#8222;Do we really think that financial industry consortia and alt-chain startups can challenge the open Internet? Does anyone really think these “permissioned blockchains” have an iota of a chance at accomplishing anything more than building buggy, insecure closed back-end IT systems for banks?&#8220;</em></p>
<h6><span class="removed_link" title="http://moneyandstate.com/its-all-about-the-blockchain/">It&#8217;s all about the blockchain</span><em> &#8211; moneyandstate.com</em></h6>
<p>Erik Voorees schreibt in diesem smarten Essay über die Veränderung des Narrativs von &#8222;Bitcoin&#8220; zu &#8222;Blockchain&#8220;, die in gewisser Weise nötig und unausweichlich ist: <em>&#8222;Ahhh, what a term! It encapsulates all the magic, all the technological brilliance, all the promise and the sparkle of true financial innovation. And it does it without devolving into a discussion of Silk Road or Jekyll Island&#8220;, </em>andererseits aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass es sich dennoch um die zwei Seiten derselben Medaille handelt. Blockchains ohne Bitcoin bzw. private verteilte Datenbanken könnten die Banken technisch ja schon seit Jahren einrichten. Jetzt damit anfangen zu wollen und  gleichzeitig das wahre Potential der für alle offenen Bitcoin-Blockchain zu ignorieren sei alles andere als innovativ: <em>&#8222;Moving from a permissioned financial network between banks, to a permissioned financial network among banks, is no great step for mankind.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/2/eb1f8256-7b4b-11e5-a1fe-567b37f80b64.html?segid=0100320#axzz3qK4rCVQP" target="_blank" rel="noopener">Technology: Banks seek the key to blockchain</a><em> &#8211; Financial Times</em></h6>
<p><em>#Banken #Blockchain #Überblick</em><br />
Wie vielfältig die Ansätze der Banken allerdings jetzt schon sind, mit der Blockchain zu experimentieren, zeigt dieser Artikel. Interne Kryptowährungen (<em>Citibank</em>), Forschungslabore (u.a. <em>UBS</em>), Kooperationen (<em>R3CEV</em>) und Investitionen (<em>Goldman Sachs</em>) stehen für die Experimentierfreude (und Angst) der Banken vor Kontrollverlust. Die oben erwähnte Frage, inwiefern private Blockchains dabei jedoch Sinn machen, wird leider nicht gestellt.</p>
<h6><a href="http://techcrunch.com/2015/10/31/liquid-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Liquid Bitcoin</a><em> &#8211; Techcrunch</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #Status Quo</em><br />
Jon Evans schreibt in diesem erfrischend launigen Artikel über Bitcoin und die aktuellen Entwicklungen vom ersten Sidechain-Projekt<em> &#8222;Liquid&#8220;</em> über <em>BitShares</em>, <em>Ethereum</em> und <em>Lightning</em> bis hin zur noch immer laufenden <em>Blocksize</em>-Debatte. Fazit: Es gibt sehr viele innovative Baustellen, an denen derzeit gearbeitet wird und sie alle bringen Bitcoin bzw. die Blockchain-Technologie in enormem Tempo voran.</p>
<h4>#Recht</h4>
<h6><a href="http://motherboard.vice.com/de/read/urteil-gegen-shiny-flakes-3829" target="_blank" rel="noopener">Urteil gegen Shiny Flakes-Betreiber: 7 Jahre Gefängnis für Maximilian S.</a><em> &#8211; Motherboard</em></h6>
<p><em>#Leipzig #Drogenhandel #Bitcoins</em><br />
In Leipzig ist der Prozess um die Drogenhandels-Website <em>Shiny Flakes</em> zu Ende gegangen und der Betreiber muss für sieben Jahre ins Gefängnis. Das wirklich Spannende steckt jedoch ganz am Schluss des Artikels:</p>
<p><em>&#8222;Ob Maximilian nach seiner Entlassung tatsächlich völlig mittellos dasteht, ist trotz der polizeilichen Beschlagnahmungen nicht gesagt: Auf zwei der Bitcoin-Wallets hat die Polizei nach wie vor keinen Zugriff und kann deshalb den Kontostand nicht einsehen; sein Anwalt Stefan Costabel behauptet jedoch, beide Krypto-Wallets seien leer. Richter Göbel allerdings zeigte sich davon nicht restlos überzeugt: „Da muss ja noch was sein in den ganzen unknackbaren Wallets.“ Währenddessen versucht die Polizei noch immer, die beschlagnahmte Bitcoin-Summe in einer Notveräußerung loszuwerden.&#8220;</em></p>
<p>Ich lass das jetzt mal einfach so stehen und verspreche da mal nachzuhaken.</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6><a href="http://bravenewcoin.com/news/w3c-includes-bitcoin-in-new-standards-and-tools-for-web-checkout-processes/" target="_blank" rel="noopener">W3C includes bitcoin in new standards and tools for web checkout processes</a><em> &#8211; Brave New Coin</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #E-Commerce #Standard</em><br />
Das <a href="http://www.w3.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>World Wide Web Consortium (W3C)</em></a> hat eine <em><a href="http://www.w3.org/Payments/WG/" target="_blank" rel="noopener">Web Payments Working Group</a></em> ins Leben gerufen, deren Aufgabe es ist, <a href="http://www.w3.org/2015/09/webpaymentswg.html" target="_blank" rel="noopener">das Bezahlen im Netz zu standardisieren</a> und damit zu vereinfachen. Bitcoin spielt dabei auch eine Rolle und das Verwalten selbiger könnte damit schon bald eine Grundfunktion sein, die jeder Browser standardmäßig beherrscht.</p>
<h6 class="news_headline"><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Unicode-Consortium-verleiht-Bitcoin-einen-eigenen-Code-Point-2868678.html" target="_blank" rel="noopener">Unicode Consortium verleiht Bitcoin einen eigenen Code-Point</a><em> &#8211; Heise</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Symbol #Unicode<br />
</em>Da ist es nun also endlich geschafft. Nachdem ein erster Antrag vor vier Jahren abgelehnt wurde, hat das<em> Unicode Consortium</em> das mittlerweile weit verbreitete <span class="removed_link" title="https://bitcoinspakistan.com/files/2013/04/bitcoin-symbol.png">Bitcoin-Symbol</span> nun im zweiten Anlauf doch endlich offiziell anerkannt.</p>
<p>Damit sind dann wohl auch alle (durchaus begründeten) Re-Designversuche, wie etwa der von <em><a href="http://bitcoinsymbol.org/" target="_blank" rel="noopener">bitcoinsymbol.org,</a></em> erst einmal wieder vom Tisch, die sich vor allem für das bereits im Unicode vorhandene Ƀ stark gemacht haben.</p>
<p>Hinter <a href="http://www.unicode.org/L2/L2015/15229-bitcoin-sign.pdf" target="_blank" rel="noopener">dem Antrag</a> stand übrigens das Bitcoin-Multitalent <a href="https://twitter.com/kenshirriff" target="_blank" rel="noopener">Ken Shirriff</a>, der gerne auch mal <a href="http://coinspondent.de/2014/10/07/bitcoin-mining-mit-zettel-und-stift/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoins mit Zettel und Stift errechnet</a>, versteckte Botschaften in der Blockchain <a href="http://www.righto.com/2014/02/ascii-bernanke-wikileaks-photographs.html" target="_blank" rel="noopener">sucht und findet</a> oder alte Lochkarten-Rechner in ultra-langsame, aber <a href="http://coinspondent.de/2015/06/09/bitcoin-mining-mit-lochkarten/" target="_blank" rel="noopener">funktionstüchtige Bitcoin-Miner verwandelt</a>.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/microsoft-rolls-out-ethereum-toolkit-for-business-users/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=a6db6c9b6b-EMAIL_RSS_CAMPAIGNT2&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-a6db6c9b6b-78901053" target="_blank" rel="noopener">Microsoft Rolls Out Ethereum Toolkit for Business Users</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Ethereum #Microsoft #Partnerschaft<br />
</em>Pünktlich kurz bevor in London die <em>Ethereum</em>-Entwicklerkonferenz <em><a href="https://devcon.ethereum.org/" target="_blank" rel="noopener">DEVCON1</a></em> startete, wurde bekannt, dass sich neben <em>IBM</em> und <em>Samsung</em> mit <em>Microsoft</em> ein weiterer ganz großer Player für das <em>Blockchain</em> 2.0-Projekt interessiert und im Rahmen seines Cloud-Angebots <em>Azure</em> Unternehmen künftig ermöglichen will, direkt auf den <em>Microsoft</em>-Servern mit <em>Ethereum</em> zu experimentieren. Das Unternehmen beschreibt das Angebot <a href="https://azure.microsoft.com/en-us/blog/ethereum-blockchain-as-a-service-now-on-azure/" target="_blank" rel="noopener">im eigenen Blog so</a>: <em>“Ethereum Blockchain as a Service” provided by Microsoft Azure and ConsenSys allows for financial services customers and partners to play, learn, and fail fast at a low cost in a ready-made dev/test/production environment.&#8220;<br />
</em></p>
<h4>#Business</h4>
<h6><a href="http://money.cnn.com/2015/11/02/technology/bitcoin-1-billion-invested/index.html?iid=Lead" target="_blank" rel="noopener">Record $1 billion invested in Bitcoin firms so far</a><em> &#8211; CNN Money</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Investitionen #Rekord</em><br />
Da ist nun also auch diese Marke geknackt: Mehr als 1 Milliarde US-Dollar wurden nun also schon insgesamt in Bitcoin-Startups investiert. Tendenz steigend.</p>
<h6><span class="lede-headline__highlighted"><a href="http://www.bloomberg.com/news/articles/2015-10-26/the-bitcoin-startup-boom-comes-back-down-to-earth" target="_blank" rel="noopener">The Bitcoin Startup Boom Comes Back Down to Earth</a><em> &#8211; Bloomberg</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Startups #Bitcoin #Konsolidierung</em><br />
Allerdings kann dieser neue Investitionsrekord nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Bitcoin-Startups (noch) nicht den ganz großen Durchbruch erzielen konnten und eine reinigende Marktkonsolidierung einsetzt.</p>
<h6><a href="http://blogs.wsj.com/digits/2015/10/09/tech-startups-chase-something-other-than-profits/?utm_source=Stellar+General+Updates&amp;utm_campaign=88954a768f-_EOY_Campaign_Email_111_7_2015_community&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_c77c979e43-88954a768f-277877905" target="_blank" rel="noopener">Tech Startups Chase Something Other Than Profits</a><em> &#8211; Wall Street Journal</em></h6>
<p><em>#Tech-Startups #Altruismus #Stellar</em><br />
Spannender Artikel über Tech-Startups, denen es wichtiger ist, die Welt zum Guten zu verändern, als große Gewinne einzufahren und die damit trotzdem bei <em>Google &amp; Co</em>. auf Interesse und offene Finanztöpfe stoßen. Für den Bereich Kryptowährungen/Bitcoin/Blockchain wird hier das Beispiel des ursprünglichen <em>Ripple</em>-Klons <em>Stellar</em> gebracht.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/visa-europe-announces-blockchain-remittance-proof-of-concept/" target="_blank" rel="noopener">Visa Europe Announces Blockchain Remittance Proof-of-Concept</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>Visa Europe</em> plant wohl mit Hilfe der Blockchain in den Remittances-Markt einsteigen. Das ist insofern begrüßenswert, als dass erst neulich in der <em>ZEIT</em> ein sehr umfassender Artikel darüber zu lesen war, wie der bisherige Marktführer <em>Western Union</em> sein Quasi-Monopol nutzt um unverschämt hohe Gebühren durchzusetzen und mit den aktuellen Flüchtligsströmen ein pervers gutes Geschäft zu machen.</p>
<h4>#Wissenschaft</h4>
<h6><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Erfinder-Satoshi-Nakamoto-fuer-Wirtschafts-Nobelpreis-2016-nominiert-2912590.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.rdf" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto für Wirtschafts-&#8222;Nobelpreis&#8220; 2016 nominiert</a><em> &#8211; Heise</em></h6>
<p>Der US-Wirtschaftsprofessor Bhagwan Chowdhry von der <em>University of California</em> wurde vom Preiskomitee eingeladen einen Vorschlag für den <em><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred-Nobel-Ged%C3%A4chtnispreis_f%C3%BCr_Wirtschaftswissenschaften" target="_blank" rel="noopener">Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften</a></em> abzugeben und hat kurzerhand Satoshi Nakamoto nominiert. Eine Nominierung nicht ganz frei von Humor, <a href="http://www.huffingtonpost.com/bhagwan-chowdry/i-shall-happily-accept-th_b_8462028.html" target="_blank" rel="noopener">wie man hier nachlesen kann</a>.</p>
<p>Es wäre im Übrigen nicht die erste Auszeichnung für Satoshi Nakamoto. Beim diesjährigen <em><a href="http://www.economist.com/events-conferences/asia/innovation-awards-summit-2015" target="_blank" rel="noopener">Innovation Award</a></em> wurde er Mitte Oktober schon mit dem <em>No Boundaries Award</em> bedacht.</p>
<h4>#Kultur</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://www.coingecko.com/buzz/six-alternatives-bitcoin-no-censorship?locale=en">6 Alternatives Places for Bitcoin Discussions with No Censorship</span><em> &#8211; Coingecko</em></h6>
<p><em>#Community #Information #Zensur</em><br />
Seit einiger Zeit schon gibt es Streit um willkürliche Zensur auf den relevanten Bitcoin-Community-Portalen <em><a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">r/bitcoin</a></em> und <em><a href="https://bitcointalk.org/" target="_blank" rel="noopener">bitcointalk.org</a>. </em>Jamie Redman fasst den Streit zusammen und stellt sechs Alternativen vor, wo man sich unzensiert über alle Bitcoin-Themen austauschen können soll.</p>
<p>Eine Übersicht über weitere Blogs, Foren und Nachrichtenportale zum Thema Bitcoin gibt es übrigens im <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/links/">hiesigen <em>Link-Archiv</em></span> unter <em><span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/bitcoin-recherche/links/news-quellen/">News &amp; Quellen</span></em>.</p>
<h6><a href="https://i.imgur.com/6vMFB8H.jpg" target="_blank" rel="noopener">Happy Halloween Bitcoin World</a><em> &#8211; Imgur</em></h6>
<p><em>#Halloween #Bitcoin #Fasching<br />
</em>Fasching steht ja vor der Tür.</p>
<h6 class="lede-headline"><span class="lede-headline__highlighted"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/three-startups-trying-to-transform-the-music-industry-using-the-blockchain-1447444594?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+BitcoinMagazine+%28Bitcoin+Magazine%29">Three Startups Trying to Transform the Music Industry Using the Blockchain</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em><br />
</span></h6>
<p><em>#Blockchain #Musik #Wandel</em><br />
Das <em>Bitcoin Magazine</em> stellt drei Ansätze vor, die das <em>Music-Biz</em> mit Hilfe der Blockchain verändern wollen. Unabhängig von den Erfolgsaussichten zeigt die Unterschiedlichkeit der Ideen, welch großes Potential Bitcoin auch über die Musik hinaus für Branchen und Märkte haben kann.</p>
<h4>#International</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://letstalkbitcoin.com/blog/post/the-africoin-report-libya">Bitcoin Is Perfect for Libya</span><em> &#8211; The Africoin Report</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Libyen #Erfahrungen</em><br />
Der Libyer <a href="https://twitter.com/ahmadmanga" target="_blank" rel="noopener">Ahmad Al-Hemmally</a> schreibt über seine Erfahrung mit Bitcoin in seinem Heimatland. Kurzer, aber erfrischender Blick über den Tellerrand der westlichen Welt.</p>
<h4>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #79 16"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #80 erscheint in Kürze. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/" target="_blank" rel="noopener">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<p>Wenn dir diese Presseschau etwas wert ist, dann unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <span class="removed_link" title="1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</span>.</p>
<p><em>Titelbild: <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/">“Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em><br />
<em>Newsletterbild: <a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener">„Message (85/365)“</a> von Andy Rennie <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener">(CC BY-SA 2.0)</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2015/11/15/bitcoin-presseschau-79/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #61</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/04/12/bitcoin-presseschau-61/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2015/04/12/bitcoin-presseschau-61/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 10:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin Foundation]]></category>
		<category><![CDATA[Coinbase]]></category>
		<category><![CDATA[Hackathon]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=5519</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Für die Woche vom 6. März bis 12. April 2015 mit folgenden News und Themen: [toc] Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230; ist leicht rückläufig. Insgesamt reagiert der Bitcoin-Kurs ja nicht mehr so stark auf Nachrichten wie früher, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Für die Woche vom 6. März bis 12. April 2015 mit folgenden News und Themen:</span> [toc]</p>
<p><span id="more-5519"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230; ist leicht rückläufig. Insgesamt reagiert der Bitcoin-Kurs ja nicht mehr so stark auf Nachrichten wie früher, die negativen Vibes, die zur Zeit aus Richtung <em>Bitcoin Foundation</em> kommen, dürften aber dennoch ihren Teil dazu beitragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5509" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/04/2015-04-04_Bitcoinlurs-1.png" alt="2015-04-04_Bitcoinkurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #61 20"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5608" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/04/2015-04-12_Bitcoin-kurs-1.png" alt="2015-04-12_Bitcoin-kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #61 21"></p>
<h4>#Digitales Bezahlen &#8211; Der Bitcoin-Podcast</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3618 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg" alt="On The Air" width="672" height="372" title="Bitcoin-Presseschau #61 22" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Musste diese Woche leider krankheitsbedingt ausfallen.</p>
<p>Links und eine Übersicht über alle bisherigen Episoden, sowie den RSS-Podcast-Feed gibt es auf der zugehörigen <a title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#Digitales Bezahlen</em>-Seite</a>.</p>
<h4>Nachrichten der Woche</h4>
<h6>Bitcoin Foundation in der Krise</h6>
<p>Die <em>Bitcoin Foundation</em> <a href="https://bitcoinfoundation.org/forum/index.php?/topic/1284-the-truth-about-the-bitcoin-foundation/" target="_blank" rel="noopener">ist pleite oder zumindest kurz davor</a> und wie immer in solchen Situationen gibt es Streit um Schuld, Intransparenz und Egos. Vor allem aber ist unklar, wie es weitergehen soll, immerhin finanziert die <em>Bitcoin Foundation</em> die Weiterentwicklung des Bitcoin-Protokolls. Eine Möglichkeit <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/19899/developing-bitcoin-foundation-survival-proposal-financials-leak/">wäre die Aufspaltung in zwei Teile</span>. Einen, der sich um die Weiterentwicklung von Bitcoin kümmert und einen, der das Bitcoin-Marketing übernimmt.</p>
<p>Grundsätzlich steht aber wieder die Frage im Raum wieviel Zentralisierung beim Thema Bitcoin überhaupt möglich ist und welche Rolle die Community in diesem Zusammenhang spielt. Die weiß auf jeden Fall, <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/31sly8/thank_you_gavin_we_really_appreciate_your_work/" target="_blank" rel="noopener">was sie an Gavin Andresen</a> hat, <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/31rgtb/when_the_foundation_shuts_down_who_pays_gavin/" target="_blank" rel="noopener">eine der derzeit zentralen Schlüsselfiguren von Bitcoin</a> (und noch bezahlt von der <em>Bitcoin Foundation</em>).</p>
<p>Einen ausführlichen Artikel gibt es bei <em>Coindesk:</em> <a href="http://www.coindesk.com/bitcoin-foundation-funds-board-divided/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin Foundation Divided Over Controversial Restructuring Proposal&#8220;</a> und wer sich mal selbst einen Einblick in die entscheidenden Abläufe der <em>Bitcoin Foundation</em> machen will &#8211; hier sind geleakte Sitzungsprotokolle vom <span class="removed_link" title="http://de.scribd.com/doc/261493169/PROPERLY-REDACTED-BF-Board-Meeting-Minutes-3-17-15-Highlighted">17. März</span> und <span class="removed_link" title="http://de.scribd.com/doc/261493570/PROPERLY-REDACTED-BF-Board-Meeting-Minutes-3-31-15-Highlighted">31. März 2015</span>.</p>
<h6>Coinbase veranstaltet 70.000 Dollar-Hackathon</h6>
<p>Wie im vergangenen Jahr auch ist das eine gute Gelegenheit eine innovative Bitcoin-App-Idee in ein erfolgreiches Unternehmen zu verwandeln. <span class="removed_link" title="https://blog.coinbase.com/2015/04/07/introducing-bitcoin-hackathon-v2/">Wie <em>Coinbase</em> mitteilte</span> sind dafür beim <em>Bitcoin Hackathon v2</em> drei Kriterien entscheidend: Kreativität, Nützlichkeit und Ausführbarkeit. Registrieren kann man sich online und Einsendeschluss ist der 19. Mai.</p>
<p>Obwohl das Ganze eine gute Sache ist, gab es auf <em>Reddit</em> aber scheinbar <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/31tp2n/something_weird_is_going_on/" target="_blank" rel="noopener">Probleme den Hackathon ordentlich anzukündigen.</a></p>
<h6>Australien verzichtet auf Bitcoin-Regulierung</h6>
<p>Australien hat vor allem durch seine rigide Bitcoin-Besteuerung bislang eine eher unrühmliche Rolle gespielt. Nun hat die Zentralbank des Landes klargestellt, dass sie keine Notwendigkeit für eine Regulierung sieht. <span class="removed_link" title="https://www.cryptocoinsnews.com/australian-central-bank-rules-bitcoin-regulation-stance/">Die Kosten dafür würden den Nutzen übersteigen</span>.</p>
<h6>Happy Satoshi Nakamoto-Day! (nachträglich)</h6>
<p>Der virtuelle 40. Geburtstag von Satoshi Nakamoto war eigentlich schon am vergangenen Sonntag, aber ich wollte hier gerne noch einmal darauf hinweisen. Denn obwohl man davon ausgehen kann, dass der 5. April 1975 nicht wirklich sein, ihr oder ihre Geburtstag(e) ist, so vermuten einige mit Verweis auf die <a title="160.000 Prozent Gewinn durch Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2014/12/19/160-000-prozent-gewinn-durch-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">im Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain versteckte Botschaft</a>, dass Satoshi Nakamoto auch dieses Datum nicht ganz unbedacht ausgewählt hat. Gold-Gesetze in den USA (<a href="http://jason.dreyzehner.com/satoshi-nakamoto-day" target="_blank" rel="noopener">&#8222;A Milestone in the History of Money&#8220;</a>), Steuerzyklen in Großbritannien oder die lang erwartete Bestätigung für <em>Half Life 3</em>. <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/31he53/happy_birthday_satoshi_nakamoto_april_5th_1975/" target="_blank" rel="noopener">Wer lange genug gräbt, wird immer fündig</a>.</p>
<p><em>kurze Snackpause &#8230;</em></p>
<p><em>&#8230; weiter geht&#8217;s mit den</em></p>
<h4>Links &amp; Lesetipps</h4>
<p>+ <span class="removed_link" title="https://medium.com/@chrispacia/subspace-73059a1cff71">Subspace. A messaging layer for Bitcoin</span>.<br />
Interessanter Ansatz von Chris Pacia wie man Blockchain-Technologie auch für Kommunikationszwecke weiterentwickeln könnte.</p>
<p>+ <span class="removed_link" title="http://diginomics.com/the-bitcoin-revolution/">Kostenlose Bitcoin-Lektüre</span><br />
Travis Patron bietet sein Buch <em>The Bitcoin Revolution. An Internet of Money</em> zum kostenlosen Download an. (E-Mailadresse erforderlich)<br />
Wer dagegen gute deutschsprachige Bitcoin-Lektüre sucht: In der Sidebar rechts hab ich zwei Empfehlungen verlinkt.</p>
<p class="article-headline">+ <span class="removed_link" title="fortune.com/2015/03/06/kubler-ross-model-stages-bitcoin/">The five stages of bitcoin understanding.</span><br />
Schöne Idee und irgendwie passend: 1. Verachtung 2. Skepsis 3. Neugier 4. Kristallisierung 5. Akzeptanz. Für Medienvertreter gibt es dabei ein Extramodell mit folgenden Stufen: 1. ignorieren 2. ablehnen 3. sich absichern 4. erfassen 5. ein Buch schreiben</p>
<p class="article-headline">+ <a class="title may-blank loggedin" tabindex="1" href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2visoe/how_to_send_bitcoins_to_someone_automatically/" target="_blank" rel="noopener">How to send bitcoins to someone automatically when I pass away</a><br />
Spannende <em>Reddit</em>-Diskussion, welche Optionen des automatischen Bitcoin-Versendens es bspw. im Falle des Todes gibt.</p>
<p>Die nächste Bitcoin-Presseschau erscheint kommenden Sonntag, den 19. April. Bis dahin eine schöne Woche!</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2015/04/12/bitcoin-presseschau-61/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>160.000 Prozent Gewinn durch Bitcoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/12/19/160-000-prozent-gewinn-durch-bitcoin/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/12/19/160-000-prozent-gewinn-durch-bitcoin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Dec 2014 09:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis Block]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<category><![CDATA[The Times]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=4141</guid>

					<description><![CDATA[In drei Wochen jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Bitcoin. Am 9. Januar 2009 hat Satoshi Nakamot den Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain gemined. Als politische Botschaft hat er darin bekanntlich die Schlagzeile der Times-Titelseite vom 3. Januar versteckt: &#8222;The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks&#8220; Damals an Bitcoin zu kommen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In drei Wochen jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Bitcoin. <a href="https://blockchain.info/block/00000000839a8e6886ab5951d76f411475428afc90947ee320161bbf18eb6048" target="_blank" rel="noopener">Am 9. Januar 2009 hat Satoshi Nakamot den Genesis-Block der Bitcoin-Blockchain gemined</a>. Als politische Botschaft hat er darin bekanntlich die Schlagzeile der <a href="https://i.imgur.com/TZlCjqj.jpg" target="_blank" rel="noopener"><em>Times</em>-Titelseite</a> vom 3. Januar versteckt: <em>&#8222;The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks&#8220;</em></p>
<p>Damals an Bitcoin zu kommen war sehr wenigen Personen vorbehalten (vielleicht sogar nur einer). Die <em>Times</em> war im Gegensatz dazu aber für läppische 1,50 Pfund zu bekommen und wer das Glück hat, heute noch eine der originalen Ausgaben von damals zu besitzen, hat ein glückliches Händchen bewiesen und eine solide Wertanlage gemacht.</p>
<p><span id="more-4141"></span></p>
<p>Denn da es keinen Nachdruck-Service für die Ausgabe gibt, steigt der Wert der wenigen noch existierenden Exemplare. Und mit dem Aufblühen des Bitcoin-Ökosystems interessieren sich immer mehr Sammler für die Titelseite. Denn gerahmt ist sie ein beliebtes, symbolträchtiges und repräsentatives Schmuckstück an der Wand.</p>
<p>Während der Preis Anfang des Jahres <a href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=149231.msg5862714#msg5862714" target="_blank" rel="noopener">noch bei 0,1 Bitcoin lag</a>, verlangen die Verkäufer für <a href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=833184.0" target="_blank" rel="noopener">eine Originalausgabe mittlerweile 10 Bitcoin.</a> Verglichen mit dem Ladenpreis von damals ist das eine Wertsteigerung von mehr als 160.000 Prozent.</p>
<p>Dabei ist es irgendwie merkwürdig, dass Menschen, die sich erst mit Bitcoin vom klassischen Scheingeld emanzipieren, so viel Geld für ein anderes Stück Papier ausgeben, das Gefahr läuft ganz rapide an Wert zu verlieren, wenn es doch mal einen <em>Times</em>-Nachdruck-Service geben sollte. Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass Satoshi Nakamoto selbst die <em>Times</em>, wenn überhaupt, nicht auf Papier, <a href="http://www.thetimes.co.uk/tto/business/industries/banking/article2160028.ece" target="_blank" rel="noopener">sondern online</a> gelesen hat.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/12/19/160-000-prozent-gewinn-durch-bitcoin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
