<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Staatswährung &#8211; The Coinspondent</title>
	<atom:link href="https://coinspondent.de/tag/staatswaehrung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 Mar 2023 12:35:52 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/06/The-Coinspondent-Bitcoin-Blog-FaviIcon-150x150.jpg</url>
	<title>Staatswährung &#8211; The Coinspondent</title>
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Weltwirtschaftsforum mit streitbarer &#8222;Staats-Bitcoin&#8220;-These</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/09/01/weltwirtschaftsforum-mit-streitbarer-staats-bitcoin-these/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/09/01/weltwirtschaftsforum-mit-streitbarer-staats-bitcoin-these/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2016 10:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[E-Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Staatswährung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsforum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=10362</guid>

					<description><![CDATA[Das Weltwirtschaftsforum beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Bitcoin und stellt dabei durchaus die richtigen Fragen. Wie zum Beispiel in diesem Video über die Blockchain. Vergangene Woche gab es nun ein neues Video mit der konkreten Frage, was passiert, wenn ein Land eine digitale Währung wie Bitcoin herausgeben würde. Ein &#8222;Staats-Bitcoin&#8220; wäre gut! Nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <em>Weltwirtschaftsforum</em> beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Bitcoin und stellt dabei durchaus die richtigen Fragen. Wie zum Beispiel <a href="https://youtu.be/6WG7D47tGb0" target="_blank" rel="noopener">in diesem Video über die Blockchain</a>.</p>
<p>Vergangene Woche gab es nun ein neues Video mit der konkreten Frage, was passiert, wenn ein Land eine digitale Währung wie Bitcoin herausgeben würde.</p>
<h6>Ein &#8222;Staats-Bitcoin&#8220; wäre gut! Nur was soll das sein?</h6>
<p>Grundsätzlich eine relevante Frage. Zumal die Antworten suggerieren, dass das für alle Beteiligten enorme Vorteile hätte.</p>
<p>Dennoch lässt einen das Video etwas ratlos zurück. Denn es bleiben viel mehr Fragen offen, als Antworten gegeben werden. So wird bspw. auf den offensichtlichen Widerspruch der Titelfrage gar nicht näher eingegangen: Denn wie soll ein Staat eigentlich eine explizit nicht-staatliche Währung &#8222;wie Bitcoin&#8220; herausgeben? Denn entweder ist es eine offizielle, zentral organisierte Währung oder es ist eine Kryptowährung wie Bitcoin, deren Kerneigenschaft das genaue Gegenteil ist: die dezentrale Nicht-Kontrollierbarkeit.</p>
<p>Oder geht es in dem Video letztlich nur um eine Art staatliches E-Geld, das man, weil das Wort gerade so trendig ist, einfach mit Bitcoin in einen Topf wirft? Wird schon keiner merken, dass das nicht passt.</p>
<h6>Erregung erzeugt Interaktion, Fakten sind zweitrangig</h6>
<p>Möglicherweise ist diese Verwirrung aber auch ein ganz bewusster Teil der Kommunikationsstrategie des <em>Weltwirtschaftsforums</em>. Denn mit seiner schrägen These provoziert es, <a href="https://www.facebook.com/worldeconomicforum/videos/10153697695126479/" target="_blank" rel="noopener">dass darüber diskutiert wird</a>.</p>

<p>Bei <em>Facebook</em> hat das leicht angepasste Video (man beachte die subtile, reichweitensteigernde Änderung des Titels) nicht nur mehr als 140.000 Aufrufe, sondern wird auch kontrovers diskutiert. Nicht immer sachlich und fachlich korrekt &#8211; aber, hey &#8211; so funktioniert Social Media nun einmal: Emotionen und Erregung sind wirksamer als Fakten. Und die PR-Leute vom <em>Weltwirtschaftsforum</em> wissen diese Klaviatur recht gut zu spielen.</p>
<h6>Wer echte Fakten will, muss selber lesen</h6>
<p>Dass bei allen Unschlüssigkeiten bei den Usern da am Ende eine Message hängen bleibt wie &#8222;das <em>Weltwirtschaftsforum</em> hält Bitcoin für eine gute Sache&#8220;, stört mich persönlich jetzt nicht. Doch wer sich für die Fakten interessiert, sollte sich besser <span class="removed_link" title="http://www.bankofengland.co.uk/banknotes/Pages/digitalcurrencies/default.aspx">direkt auf der Seite der <em>Bank of England</em> informieren</span>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/09/01/weltwirtschaftsforum-mit-streitbarer-staats-bitcoin-these/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ecuador startet digitale Staatswährung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/03/02/ecuador-erste-digitale-staatswaehrung/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2015/03/02/ecuador-erste-digitale-staatswaehrung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2015 09:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[digital dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Dinero Electrónico]]></category>
		<category><![CDATA[Ecuador]]></category>
		<category><![CDATA[Staatswährung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=5163</guid>

					<description><![CDATA[Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Ecuador seit vergangenem Donnerstag offiziell das erste Land, in der mit einer staatseigenen digitalen Währung, dem Dinero Electrónico, bezahlt werden kann. Bereits im Juli vergangenen Jahres hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet, das der Zentralbank erlaubt digitales Geld zu erschaffen. Seit Dezember konnten dann erste Account angelegt werden. Nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit ist Ecuador seit vergangenem Donnerstag <a href="http://www.theguardian.com/world/2015/feb/26/ecuador-digital-currency-dollar-rafael-correa" target="_blank" rel="noopener">offiziell das erste Land</a>, in der mit einer staatseigenen digitalen Währung, dem <em><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener">Dinero Electrónico</a></em>, bezahlt werden kann.</p>
<p>Bereits im Juli vergangenen Jahres <a href="http://www.bloomberg.com/news/articles/2014-07-24/ecuador-pondering-parallel-currency-to-dollar-straitjacket-" target="_blank" rel="noopener">hatte das Parlament ein Gesetz verabschiedet</a>, das der Zentralbank erlaubt digitales Geld zu erschaffen. Seit Dezember konnten dann erste Account angelegt werden. Nun lassen sich also auch Transaktionen tätigen. Damit ist das digitale Geld offiziell im Umlauf. Trotzdem ist es weiterhin umstritten.</p>
<p><span id="more-5163"></span></p>
<h6>Ecuador hat seit 15 Jahren keine eigene Währung</h6>
<p>Immerhin läuft das derzeitige Geldsystem seit 15 Jahren recht stabil. Das Problem ist nur, es ist nicht Ecuadors Geldsystem. Infolge einer Hyperinflation musste das Land 2000 seine eigene Währung, den Sucre, aufgeben und den US Dollar übernehmen, weil sich dieser zwischenzeitlich auf den Märkten als verlässlicheres Zahlungsmittel etabliert hatte.</p>
<figure id="attachment_5202" aria-describedby="caption-attachment-5202" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5202 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1.png" alt="dinero electronico ecuador digital money" width="600" height="317" title="Ecuador startet digitale Staatswährung 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico3-1-300x159.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5202" class="wp-caption-text">Die Werbung für das Dinero Electrónico verspricht u.a., dass für die Verwendung ein einfaches Handy reiche.</figcaption></figure>
<p>Eine Entscheidung, die Ecuador nicht nur die geldpolitische Entscheidungsfreiheit kostete, sondern vom amtierenden Präsidenten Rafael Correa geradezu als Schmach empfunden wird. Durch eine eigene digitale Währung versucht er daher nun zumindest ein wenig staatliche Geldsouveränität wiederherzustellen.</p>
<h6>Der Dollar bleibt</h6>
<p>Ob ihm das gelingen wird, bleibt allerdings offen. Denn auch wenn das <em>Dinero Electrónico</em> allein von der ecuadorianischen Zentralbank verwaltet wird, so hat es selbst keinen Wert. Um als Zahlungsmittel zu funktionieren braucht es auch weiterhin  einen &#8222;realen&#8220; Gegenwert &#8211; den US Dollar.</p>
<p>Aber auch so ist fraglich, ob und wie schnell die Ecuadorianer das elektronische Geld überhaupt annehmen werden. Statistisch gesehen hat jeder Einwohner zwar mindestens ein Handy, aber nur 60 Prozent der Bevölkerung ein Bankkonto &#8211; gute Voraussetzungen also für digitales Geld. Nichtsdestotrotz <a href="http://www.theguardian.com/world/2015/feb/26/ecuador-digital-currency-dollar-rafael-correa#img-2" target="_blank" rel="noopener">funktioniere gerade für die einfache Bevölkerung <em>Cash</em> bisher im Alltag sehr gut</a>.</p>
<p>Soll das <em>Dinero Electrónico</em> also langfristig Erfolg haben, muss es letztlich mindestens ebenso leicht zugänglich und handhabbar sein wie Bargeld.</p>
<figure id="attachment_5200" aria-describedby="caption-attachment-5200" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://www.dineroelectronico.ec/" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" class="wp-image-5200 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1.png" alt="ecuador digital money dinero electronico" width="600" height="316" title="Ecuador startet digitale Staatswährung 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/03/dinero-electronico-1-300x158.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-5200" class="wp-caption-text">Das Dienero Electrónico hat klare Vorteile gegenüber dem klassischen Bankgeld. Ob es aber auch gegen Bargeld bestehen kann, wird sich erst zeigen müssen.</figcaption></figure>
<h6>Dinero Electrónico ähnelt M-Pesa</h6>
<p>Wie das gelingen kann, zeigt ein Blick auf die kenianische <em>Mobile Payment</em>-Erfolgsgeschichte <a title="M-Pesa – Kenias Mobile-Payment-Erfolg" href="http://coinspondent.de/2014/11/26/m-pesa-kenias-mobile-payment-erfolg/"><em>M-Pesa</em></a>, die Bezahlen mit dem Handy zum Standard für Millionen Ost-Afrikaner gemacht hat und mittlerweile bis nach Indien und Südost-Europa expandiert ist.</p>
<p>Ohnehin sind die Parallelen zwischen dem <em>M-Pesa</em> und dem <em>Sistema de Dinero Electrónico</em> offensichtlich. Beides wird zentralisiert verwaltet, für den Gebrauch reicht ein einfaches Handy und es gibt <a href="http://www.dineroelectronico.ec/index.php/tarifario" target="_blank" rel="noopener">spürbare Gebühren</a>. Während <em>M-Pesa</em> jedoch ein privatwirtschaftliches Angebot des Mobilfunkanbieters <em>Safaricom</em> ist, ist das <em>Dinero Electrónico</em> Eigentum der ecuadorianischen Zentralbank.</p>
<h6>Bitcoin und Dinero Electrónico sind unvereinbare Pole</h6>
<p>Bleibt eine zentrale Frage. Wie viel Bitcoin steckt in Ecuadors digitalem Geld? Wenig. Denn so progressiv und radikal die Idee einer digitalen Staatswährung auf den ersten Blick scheinen mag (und den ein oder anderen Bitcoin-Enthusiasten zweifelsohne aufhören lässt), so wenig hat das <em>Dinero Electrónico</em> letztlich mit Bitcoin zu tun.</p>
<p>Sowohl im grundsätzlichen Aufbau, als auch den zugrundeliegenden Idealen könnten beide digitalen Bezahlsysteme nicht weiter auseinander liegen. Zentralsierung und staatliche Kontrolle auf der einen Seite, Dezentralisierung und Unabhängigkeit auf der anderen. Einzig der Verlierer bleibt bei beiden Ansätzen der gleiche: die Banken.</p>
<h6>Bitcoin ist in Ecuador illegal</h6>
<p>Um ihren geldpolitischen Hoheitsanspruch zu untermauern hat die ecuadorianische Regierung jedenfalls eindeutige Fakten geschaffen. Mit dem selben Gesetz, mit dem die eigene zentrale Digitalwährung im vergangenen Sommer beschlossen wurde, hat sie gleichzeitig jegliche Nutzung aller dezentralen digitalen Währungen, dazu gehört auch Bitcoin, verboten.</p>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt das <em>Dinero Electrónico</em> eine mutige und bemerkenswerte Errungenschaft, egal ob dieses Experiment scheitert oder ähnlich wie <em>M-Pesa</em> zu einem großen Erfolg wird. Für digitales Geld und digitales Bezahlen ist es ein großer Schritt.</p>
<p class="content__headline js-score">
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2015/03/02/ecuador-erste-digitale-staatswaehrung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
