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	<title>Startups &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Startups &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Bitcoin-Presseschau reloaded</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 11:43:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau gehört seit Beginn dieses Blogs zu dem beliebtesten und meistgelesenen Formaten. Dass sie in letzter Zeit nur sehr sporadisch erschien, ist daher unbefriedigend &#8211; insbesondere für mich &#8211; liegt aber an einem einfachen Grund: Vergleicht man die allererste Presseschau mit der zuletzt erschienenen, sieht man in welch enormem Maße Umfang und Inhalt gewachsen sind. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong><span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/category/presseschau/">Bitcoin-Presseschau</span></strong> gehört seit Beginn dieses Blogs zu dem beliebtesten und meistgelesenen Formaten. Dass sie in letzter Zeit nur sehr sporadisch erschien, ist daher unbefriedigend &#8211; insbesondere für mich &#8211; liegt aber an einem einfachen Grund: Vergleicht man die <a href="http://coinspondent.de/2014/01/12/presseschau-20142/" target="_blank" rel="noopener">allererste Presseschau</a> mit der <a href="http://coinspondent.de/2016/05/29/bitcoin-presseschau-87/" target="_blank" rel="noopener">zuletzt erschienenen</a>, sieht man in welch enormem Maße Umfang und Inhalt gewachsen sind. Und damit nicht nur der Aufwand sie zu erstellen, sondern auch die Zeit, die man braucht um sie in Gänze zu lesen. Wobei ich glaube, dass die Wenigsten das am Ende überhaupt noch gemacht haben. Also war es Zeit umzudenken und das Konzept &#8222;Bitcoin-Presseschau&#8220; zu überarbeiten.</p>
<h6>Keep it simple &amp; Qualität vor Quantität</h6>
<p>Diese Neukonzeption hat eine Weile gedauert, und nun ist es höchste Zeit wieder einzusteigen. Hier die wichtigsten Neuerungen im Überblick:</p>
<h6>Umfang</h6>
<p>Anstelle einer überbordenden Linksammlung siebe ich künftig noch viel mehr aus und konzentriere mich auf die wirklich nennenswerten Artikel, Links und Ereignisse zum Thema Bitcoin/Blockchain. Die Bitcoin-Presseschau wird daher künftig maximal fünf Themen enthalten. Anstelle von Rubriken kann ich so viel leichter auch mal ein Spezial zusammenstellen. Logistik, Regulierung, Musik, Kultur, Politik, Games, E-Commerce, Medien &#8211; an Themenfeldern mangelt es dafür ja wahrlich nicht.</p>
<h6>Zeit</h6>
<p>Gleichzeitig ändert sich damit die (vormals angepeilte) wöchentliche Erscheinungsweise. Die Bitcoin-Presseschau erscheint fortan nicht mehr zeitgebunden, sondern sofort, wenn sie fertig ist. Gibt es drei bis fünf relevante Themen, gibt es eine Presseschau. Möglicherweise also manchmal zwei Mal die Woche, manchmal aber auch seltener. Hängt ganz von der Nachrichtenlage ab.</p>
<h6>Newsletter</h6>
<p>Wem das die Routine verhagelt oder wer einfach nur immer direkt informiert sein will, der nutzt am besten <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den Newsletter</a>, der in diesem Zuge auch wieder reaktiviert wird. Dieser wird nämlich weiterhin mit jeder neuen Presseschau verschickt.</p>
<p>Soweit die Änderungen. Ich freue mich nun sehr darauf, die Arbeit an der Bitcoin-Presseschau wieder aufzunehmen und bin gespannt, wie sich das einspielt. Nach dem Klick die erste Ausgabe in neuer Version. Lob Kritik und Anregungen sind herzlich willkommen.</p>
<p><span id="more-10208"></span></p>
<h4>Stilblüten des Blockchain-Hypes</h4>
<br />
<a href="https://www.bloomberg.com/view/articles/2016-09-21/when-a-blockchain-isn-t-a-blockchain" target="_blank" rel="noopener">Dieser Artikel</a> handelt von einem der größten Beratungsunternehmen der Welt und ihrer skurrilen Innovation einer veränderbaren Blockchain und illustriert zwei Dinge hervorragend:</p>
<ol>
<li>Die zunehmende Abstrusität, mit der versucht wird, dem Hypebegriff &#8222;Blockchain&#8220; auch noch das letzte bisschen Inhalt zu nehmen, was wiederum darauf hindeutet, dass wir hoffentlich dem Ende des Hypes nahe sind. Denn viel dümmer kann es einfach nicht mehr werden.</li>
<li>Dass die Qualität der kritischen Berichterstattung steigt und immer mehr Journalisten soweit mit den fundamentalen Grundlagen von Bitcoin und der Blockchain-Funktionsweise vertraut sind, dass sie die richtigen Fragen stellen:<br />
<em>&#8222;In other words, Accenture has solved the blockchain&#8217;s immutability problem by creating a giant, horribly inefficient Excel spreadsheet. Which raises another question: When will financial institutions stop to ask themselves why they need a blockchain at all?&#8220;</em></li>
</ol>
<h4>Bitcoin in Nepal</h4>
<p>Bitcoin ist längst auch auf dem Dach der Welt angekommen. Denn die klimatischen Bedingungen und der günstige Strom <a href="https://www.washingtonpost.com/world/asia_pacific/in-chinas-tibetan-highlands-the-bizarre-world-of-bitcoin-mining-finds-a-new-home/2016/09/12/7729cbea-657e-11e6-b4d8-33e931b5a26d_story.html" target="_blank" rel="noopener">machen den Standort attraktiv für chinesische Miner</a>.  Bleibt jedoch die Frage, ob man Bitcoin in so einem abgeschiedenen Land auch praktisch nutzen kann? Ganz offensichtlich. Denn <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/4s6jgo/how_can_i_buy_bitcoins_in_small_remote_countries/" target="_blank" rel="noopener">diese Diskussion bei <em>Reddit</em></a> zeigt, wie stark die lokale Verbreitung bereits ist: Wer will, kann wohl seinen Trip auf den Mount Everest bereits mit Bitcoin bezahlen. Und nicht nur das: <em>&#8222;There is plenty now. People know. We had a national daily news paper doing series of bitcoin article. Now lots of IT and travel agents accepting bitcoins.&#8220;</em></p>

<p>Darüber hinaus zeigt allein schon die konstruktive Online-Debatte die Stärke eines offenen Banking-Systems auf Peer-to-Peer-Basis. Selbst oder gerade in abgelegenen Regionen. Denn da gibt es noch einige andere, die gerne online bezahlen würden, <a href="http://motherboard.vice.com/read/palestinians-say-they-need-paypal-but-paypal-isnt-interested" target="_blank" rel="noopener">es aber nicht können oder dürfen</a>.</p>
<h4>Wo die wilden Blockchain-Startups wohnen</h4>
 Weiße Flecken in der Bitcoin- und Blockchain-Startup-Landschaft gibt es größtenteils noch in Afrika, im Nahen und Mittleren Osten, Grönland und Mittelamerika.
<p><em>Outlier Ventures</em> hat vor einiger Zeit <span class="removed_link" title="https://www.blockchainangels.eu/startups/charts/">einen Daten-Aggregator für Bitcoin- und Blockchain-Startups</span> ins Leben gerufen. Darin enthalten sind mittlerweile mehr als <span class="removed_link" title="https://www.blockchainangels.eu/startups/browse/">1100 Startups mit kurzer Beschreibung</span> und sortiert nach <span class="removed_link" title="https://www.blockchainangels.eu/startups/charts/">Kategorie</span> und <span class="removed_link" title="https://www.blockchainangels.eu/startups/locations/">Standort</span>.</p>
<span class="removed_link" title="https://www.blockchainangels.eu/startups/locations/"></span> Die Hälfte aller Bitcoin- und Blockchain-Startups sitzt in den USA und Großbritannien
<p>Mit 2,7 Prozent liegt Deutschland dabei bislang auf Platz 6. Wobei sich jedoch allein die USA (38,2 Prozent) und Großbritannien (16,4 Prozent) mit großem Abstand mehr als die Hälfte des Kuchens teilen. Allerdings sind die Daten mit Vorsicht zu betrachten. Denn Chinas Anteil erscheint mit 3,5 Prozent etwas zu gering. Auch ist die Grenze zwischen &#8222;Startup&#8220; und &#8222;Projekt&#8220; fließend. Insofern haben wir hier eine erste, interessante Verortung, deren Daten aber letztlich nicht belastbar sind.</p>
<p>Nichtsdestotrotz <span class="removed_link" title="https://outlierventures.io/5-things-we-learned-from-analysing-the-location-of-950-blockchain-startups/">ergeben sich aus dem Datensatz Trends und Fragen</span>. Zum Beispiel, dass in den USA Bitcoin ein großes Thema ist, während Blockchain-Startups, z. B. rund um <em>Ethereum,</em> viel eher in Europa zu finden sind.</p>
<h4>Die skurrile Welt der ICOs</h4>
<p><em>ICOs</em>, also <em>&#8222;Initial Coin Offerings&#8220;,</em> sind aktuell der <em>Neue Heiße Scheiß<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> im Bitcoinland. Entwickler stellen ihre Idee vor, geben Coins oder Token aus (bzw. das Anrecht darauf) und finanzieren so ihr Unternehmen. Das kann ganz wunderbar funktionieren, wie das Beispiel <em>Ethereum</em> zeigt. Wer <a href="https://blog.ethereum.org/2014/07/22/launching-the-ether-sale/" target="_blank" rel="noopener">beim <em>Ether-Presale</em> im Sommer 2014</a> einen Bitcoin im Wert von damals rund 600 US-Dollar gekauft hat und diese heute veräußern würde, bekäme dafür aktuell rund 43 Bitcoin bzw. gut 26.000 US-Dollar. Keine schlechte Quote. Allerdings ist <em>Ethereum</em> auch <em>das</em> Paradebeispiel und nicht jedes Projekt schafft es nach dem<em> ICO</em> auch tatsächlich das Stadium einer smart verkauften Idee zu verlassen (siehe<a href="http://coinspondent.de/2016/06/21/plopp-oder-das-ende-der-dao/" target="_blank" rel="noopener"> <em>The DAO</em></a>). Dennoch: der Run auf <em>ICOs</em> ist derzeit groß und das <em>Bitcoinblog</em> fragt daher, <a href="https://bitcoinblog.de/2016/09/28/ico-die-eierlegende-wollmilchsau-der-projektfinanzierung-oder-durch-nur-hype-und-abzocke/" target="_blank" rel="noopener">wie viel Hype und Blase eigentlich im Wunderfinanzierungsmittel <em>ICO</em> steckt</a>.</p>
<h4>Denkt an eure Zukunft!</h4>
<p>Zu meiner Zeit gingen die guten Tipps ja noch<a href="https://youtu.be/sTJ7AzBIJoI" target="_blank" rel="noopener"> in Richtung Sonnenschutz</a>. Aber das war in einem anderen Jahrtausend. Heute sind die Prioritäten andere und <a href="https://twitter.com/btcArtGallery/status/750594495465545730" target="_blank" rel="noopener">Jeremiah hat das verstanden</a>.</p>
<p>Alle anderen sollten sich einfach noch einmal diesen <a href="http://coinspondent.de/2016/09/26/bitcoin-muss-man-erfahren-um-es-zu-verstehen/" target="_blank" rel="noopener">Talk von Andreas Antonopoulos</a> ansehen. Den fand nicht nur ich gut, sondern Ray Brown war sogar so begeistert, <span class="removed_link" title="http://www.raybrownlive.com/andreas-antonopoulos">dass er ihn komplett abgetippt hat</span>.</p>
<h6>Props &amp; Credits</h6>
<p>Gute Presseschau? Dann <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">abonniere sie hier im Newsletter</a> und unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/about/the-coinspondent-unterstuetzen/">mit einer Spende</span>!</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em></p>
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		<title>Bitcoin Presseschau #50</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 09:00:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Für die Woche vom 15. bis 21. Dezember 2014 mit folgenden Themen: [toc] Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230; geht weiter runter. Passend dazu: &#8222;Bitcoin is the worst investment of 2014&#8220;, was so aber nicht ganz stimmt. Schlimmer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Für die Woche vom 15. bis 21. Dezember 2014 mit folgenden Themen:</span> [toc]</p>
<p><span id="more-4473"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230; geht weiter runter. Passend dazu: <a href="http://qz.com/312598/bitcoin-is-the-worst-investment-of-2014/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bitcoin is the worst investment of 2014&#8220;</a>, was so aber nicht ganz stimmt. <a href="http://www.crappystocks.com/worst-stocks-of-2014/" target="_blank" rel="noopener">Schlimmer geht immer</a>, aber daran sollte man sich nicht orientieren.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-4321 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/12/2014-12-14_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2014-12-14_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin Presseschau #50 4"> <img loading="lazy" decoding="async" class=" size-full wp-image-4476 alignnone" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/12/2014-12-21_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2014-12-21_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin Presseschau #50 5"></p>
<p>Nichtsdestotrotz &#8211; es gibt weiter viele gute Nachrichten aus dem Bitcoin-Ökosystem, das auch hierzulande &#8211; wenn auch noch im kleinen Maßstab &#8211; Arbeitsplätze schafft.</p>
<h4>#Digitales Bezahlen &#8211; Der Bitcoin-Podcast</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3618 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg" alt="On The Air" width="672" height="372" title="Bitcoin Presseschau #50 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Diese Woche stand der Podcast <em>#Digitales Bezahlen</em> passend zur Jahreszeit ganz im Zeichen von <em>Cold Storage</em>, dem sicheren Aufbewahren von Bitcoin. Und weil es die letzte Folge vor Weihnachten war, <a title="Cold Storage &amp; Weihnachtsgewinne" href="http://coinspondent.de/2014/12/17/cold-storage-weihnachtsgewinne/">gab es auch ein paar Geschenke</a>.</p>
<p>Links und eine Übersicht über alle bisherigen Episoden, sowie den RSS-Podcast-Feed gibt es auf der <a title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#Digitales Bezahlen</em>-Seite</a>.</p>
<h4>Links und Nachrichten der Woche</h4>
<h6>Das Wirtschaftsministerium ist Pro-Bitcoin-Umsatzsteuer</h6>
<p>Auf Initiative aus Schweden soll der Europäische Gerichtshof über die Umsatzbesteuerung von Bitcoins entscheiden. Das Verfahren läuft schon eine ganze Weile und mit Berufung auf den Ausgang ebendieses Verfahrens haben sich deutsche Entscheidungsträger immer wieder vor einer eigenen Stellungnahme gedrückt. Man wolle erst abwarten, wie das Urteil laute, so zuletzt auch die Aussage von MdB Jens Zimmermann (SPD), <a title="“Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang”" href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/" target="_blank" rel="noopener">als er Bitcoin im Oktober im Bundestag auf die digitale Agenda setzte</a>.</p>
<p>Bis auf die beiden Anfragen von <span class="removed_link" title="http://www.frank-schaeffler.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2013/10/2013_09_27-Antwort-Koschyk-Bitcoin3.pdf">ex-MdB Frank Schäffler (FDP)</span> und <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2014/05/140512-Antwort-PStS-Meister.pdf">MdB Tim Ostermann (CDU)</span> von September 2013 bzw. Mai 2014 und einer Einstufung der <a href="http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Merkblatt/mb_111222_zag.html?nn=2818474#doc2675944bodyText29" target="_blank" rel="noopener">BaFin von 2011</a>, dass Bitcoin “Rechnungseinheiten” sind, gab es dementsprechend wenig Offizielles zum Stand der Umsatzsteuer hier in Deutschland.</p>
<p>Dem <em>Bundesverband Bitcoin e.V.</em> sind nun jedoch <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/wrdprss_XXX/wp-content/uploads/2014/12/Eingabe-Deutschland-ECJ.pdf">Unterlagen zugespielt worden</span>, in denen das von der SPD geführte Wirtschaftsministerium offenbar bereits Mitte September eindeutig Stellung bezogen hat und zwar Pro-Mehrwertssteuer. <span class="removed_link" title="http://www.bundesverband-bitcoin.de/die-bundesregierung-auf-abwegen/">Der Bundesverband kritisiert das</span>.</p>
<h6>Australien bleibt Bitcoin-avers</h6>
<p>Vielleicht sollte das Wirtschaftsministerium mal einen Blick nach <em>Down Under</em> werfen. Mit weiteren <a href="http://www.theguardian.com/technology/2014/dec/19/bitcoin-hit-tax-blow-australia" target="_blank" rel="noopener">regiden Entscheidungen zur Besteuerung von Bitcoin-Transaktionen</a> pflegt Australien sein für Bitcoin-Unternehmen unattraktives Image. Die Folge: Unternehmen verlegen ihren Sitz oder machen dicht.</p>
<h6>&#8222;Time&#8220;-Verlag akzeptiert Bitcoin</h6>
<p>Damit steigt nun auch <span class="removed_link" title="http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/internet-time-verlag-akzeptiert-bitcoin-als-zahlungsmittel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141217-99-03940">das erste größere Medienhaus auf digitales Geld um</span> und <em>Coinbase</em> sichert sich einen prominenten Großkunden, <a title="Bitcoin-Presseschau #49" href="http://coinspondent.de/2014/12/14/bitcoin-presseschau-49/" target="_blank" rel="noopener">nachdem <em>BitPay</em> vergangene Woche mit <em>Microsoft</em> auftrumpfen</a> konnte. Immerhin erreicht <em>Time Inc. </em>nach eigenen Angaben <a href="http://dealbook.nytimes.com/2014/12/16/time-inc-begins-accepting-bitcoin-payments/" target="_blank" rel="noopener">130 Millionen Leser</a>.</p>
<h6>Gefängnisstrafe für Bitcoin-Pionier</h6>
<p>Charlie Shrem, einer der frühen Bitcoin-Enthusiasten, Unternehmer und Gründungsmitglied der <em>Bitcoin Foundation</em>, ist diese Woche<a href="http://insidebitcoins.com/news/charles-shrem-sentenced-former-bitcoin-entrepreneur-gets-two-years-in-prison/27768" target="_blank" rel="noopener"> zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden</a>. Shrem hatte mit seiner Firma <em>BitInstant</em> wissentlich die Zahlungen für einige <em>Silk Road-</em>Drogenhändler abgewickelt und sich damit der Geldwäsche strafbar gemacht.</p>
<p>Es ist müßig an dieser Stelle über das Urteil zu diskutieren. Mein Eindruck von Charlie Shrem ist jedoch, das der heute 25-jährige vom enormen Potential von Bitcoin und dem eigenen Erfolg mit <em>BitInstant</em> in dem frühen <em>&#8222;Alles ist möglich und nichts kann uns aufhalten&#8220;</em>-Stadium überfordert war. Im Anklagesprech klingt das dann so:</p>
<blockquote><p>&#8222;He willfully abdicated his duties as compliance officer of BitInstant, putting illegal profit ahead of legal and ethical responsibility.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dass Shrem selbst konstatiert noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein, zeigt, dass er inzwischen reifer geworden ist. Aber auch wenn seine Chancen sehr gut stehen trotz und nach dem Verbüßen seiner Strafe einen guten Job im Bitcoin-Business zu finden, sind zwei Jahre eine lange Zeit.</p>
<p>Zumal dieser Kommentar auf <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2ptpwj/charlie_shrem_sentenced_to_two_years_in_prison/" target="_blank" rel="noopener">Reddit</a> dem ganzen eine bittere Note gibt:</p>
<blockquote><p>&#8222;At least he can hang out with all of the other banking executives who laundered billions of dollars of drug money&#8230;.oh..wait&#8230;none of them went to jail did they? My bad&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<h6>Bitcoin-Doku The Rise and Rise of Bitcoin geleaked</h6>
<p>Wer sich selbst ein Bild von Charlie Shrem und anderen frühen Bitcoin-Pionieren machen will, der sollte sich den Dokumentarfilm <a href="http://bitcoindoc.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>The Rise and Rise of Bitcoin</em></a> ansehen. <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qUf9juABpyA" target="_blank" rel="noopener">Das geht nun auch kostenlos bei <em>Youtube</em></a>. Allerdings wohl nicht auf Initiative der Urheber, denn in einigen Ländern wurde der Inhalt mittlerweile geblockt. Deutschland ist aber nicht darunter.</p>
<p>Ich weise nur darauf hin, binde das Video hier aber nicht ein, denn wer Weihnachten mit einem guten Gewissen verbringen will, der kauft sich wie ich den Film. Er ist das Geld wert.</p>
<h6>Geld für deutsche Bitcoin-Startups</h6>
<p>Der u.a. vom <em>Axel-Springer-Verlag</em> betriebene Risikokapital-Investor <a href="http://www.axelspringerplugandplay.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Accelerator</em></a> hat ein Auge auf die Bitcoin-Branche geworfen und<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Axel-Springer-foerdert-Bitcoin-Startups-2498575.html" target="_blank" rel="noopener"> steigt bei den deutschen Startups <em>Coyno</em> und <em>SatoshiPay</em> ein</a>. Das deutsche Bitcoin-Ökosystem wächst trotzdem weiterhin vergleichsweise langsam. Denn neben <span class="removed_link" title="https://www.bitbond.net/"><em>Bitbond</em></span> sind <span class="removed_link" title="https://coyno.com/de/"><em>Coyno</em></span> und <span class="removed_link" title="http://satoshipay.net/"><em>SatoshiPay</em></span> erst Bitcoin-Unternehmen Nummer zwei und drei, die sich hierzulande eine Finanzierung sichern konnten.</p>
<h6>Hannover soll Bitcoin-Meile bekommen</h6>
<p>An sich <a href="http://t3n.de/news/laengste-bitcoin-meile-welt-584892/" target="_blank" rel="noopener">eine sehr gute Nachricht</a>. Allerdings bin ich sehr skeptisch was die im Artikel erwähnte <span class="removed_link" title="http://edelstall.de/pey/"><em>Pey</em>-App</span> angeht. Wenn die Händler sowieso <em>BitPay</em> benutzen, wozu dann noch eine App, die nichts anderes macht als meine Smartphone-Wallet zu öffnen? Oder anders gesagt: <em>&#8222;&#8230; damit der Kunde nicht erst umständlich durch seine Apps forsten muss.&#8220;</em> ist ein unglaublich schwaches Alleinstellungsmerkmal.<em><br />
</em></p>
<p>Ohnehin werde ich mit dieser <em>t3n</em>-&#8222;Exklusivgeschichte&#8220; nicht so richtig warm. Vor allem fehlt mir hier die kritische Einordnung von <em>Pey </em>und dadurch die journalistische Ausgewogenheit. Stattdessen gibt es diesen bedeutungslosen &#8222;Rekord&#8220; für Hannover:</p>
<p><em>&#8222;&#8218;Die momentan längste Bitcoin-Meile befindet sich in Madrid und ist 1,5 Kilometer lang&#8216;, sagt Ric. &#8218;Mit unseren 15 Läden auf einer Strecke von 2,5 Kilometern lösen wir die Spanier ab und haben dann die weltweit längste Bitcoin-Meile.'&#8220;</em></p>
<p>Dass Länge nicht alles ist und <a href="http://www.arnhembitcoinstad.nl/" target="_blank" rel="noopener">im beschaulichen Zentrum von Arnhem bereits 45 Läden</a> auf engstem Raum Bitcoin nehmen, hätte schon eine kurze Recherche ergeben. Zumal der lokale Supermarkt dort erst vor kurzem mit seinem Bitcoin-Engagement <a href="http://www.coindesk.com/dutch-supermarket-joins-arnhems-growing-bitcoin-economy/" target="_blank" rel="noopener">für Schlagzeilen sorgte.</a></p>
<p>Fazit: Das Engagement der Hannoveraner ist sehr löblich, die praktische Umsetzung jedoch fragwürdig und die Berichterstattung darüber einseitig. <del>Schwacher</del> kein Trost: <a title="Medienschelte für den Deutschlandfunk" href="http://coinspondent.de/2014/02/03/medienschelte-fuer-den-deutschlandfunk/" target="_blank" rel="noopener">Auch anspruchsvollere Medien haben sich schon mit Bitcoin-Themen überhoben</a>.</p>
<h6>Deutsche Forscher verbessern Bitcoin-Anonymität</h6>
<p>Mit <em>CoinShuffle</em> wollen Informatiker der Universität des Saarlandes <a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news618743" target="_blank" rel="noopener">die Anonymität von Bitcoin-Transaktionen verbessern</a>. Dabei greifen sie mit <em>Bitcoin-Mixing</em> auf ein bewährets Prinzip zurück, bei dem der Einsatz mehrerer Bitcoin-Adressen die genaue Herkunft einer Transaktion verschleiert. Ihr Clou ist jedoch <span class="removed_link" title="http://crypsys.mmci.uni-saarland.de/projects/CoinShuffle/">die Konzeption eines dezenralisierten Mixing-Protokolls</span>, bei dem die User ihre Bitcoins nicht mehr einem zentralen Anbieter anvertrauen müssen.</p>
<h6>Erstes Bitcoin-Comic erschienen</h6>
<p>Anfang Oktober hatte ich <a title="Die Jagd nach dem Bitcoin-Comic" href="http://coinspondent.de/2014/10/08/die-jagd-nach-dem-bitcoin-comic/" target="_blank" rel="noopener">über das Crowdfunding-Projekt zu <em>Bitcoin- The Hunt for Satoshi Nakamoto</em> geschrieben</a> und wie versprochen ist das fertige Comic für alle Unterstützer nun pünktlich vor Weihnachten eingetroffen. Ich habe schon mal reingeblättert und bin gespannt, was mich erwartet, wenn ich es in den kommenden Tagen in Ruhe lesen kann. Wer noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht:<a href="https://www.comixology.com/Bitcoin-The-Hunt-for-Satoshi-Nakamoto/digital-comic/169959" target="_blank" rel="noopener"> bei Comixology gibt es das Buch für faire 9,99 $.</a></p>
<h4><b>Tweet der Woche</b></h4>
<p>Wenn euch diese Presseschau gefällt und ihr die Arbeit, die dahinter steckt, wertschätzen möchtet, dann lasst ein paar Bits oder Satoshis da.</p>
<p>Wenn Sie euch nicht gefällt, dann schreibt, was ich anders/besser machen soll. In jedem Fall erscheint die nächste Bitcoin-Presseschau nach der Weihnachtspause im neuen Jahr. Kommt gut rein, macht euch ein paar schöne Tage und lasst euch wie Redditor <a href="http://www.reddit.com/user/Late_To_Parties" target="_blank" rel="noopener"><em>u/Late_To_Parties</em></a> ein paar <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2pv1z3/made_holiday_treats_with_the_wife_and_saved_one/" target="_blank" rel="noopener">hübsche Plätzchen</a> schmecken.</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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