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	<title>Studie &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Studie &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Bitcoin als wachsender demografischer Trend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2019 15:46:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Demografie]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einigen Tagen veröffentlichte der Krypto- und Blockchain-VC Blockchain Capital die Zusammenfassung ihrer aktuellen repräsentativen Umfrage über die Einstellung der US-Bevölkerung zu Bitcoin. Dabei ging es u.a. um die Bekanntheit von Bitcoin, den Besitz und die potentielle Kaufbereitschaft. Wie verändert sich die Einstellung der Menschen zu Bitcoin? Die Ergebnisse dieser Umfrage sind insofern interessant, als [&#8230;]]]></description>
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<p>Vor einigen Tagen veröffentlichte der Krypto- und Blockchain-VC  <em>Blockchain Capital </em> die Zusammenfassung <a rel="noreferrer noopener" aria-label="ihrer aktuellen repräsentativen Umfrage (öffnet in neuem Tab)" href="https://medium.com/blockchain-capital-blog/bitcoin-is-a-demographic-mega-trend-data-analysis-160d2f7731e5" target="_blank">ihrer aktuellen repräsentativen Umfrage</a> über die Einstellung der US-Bevölkerung zu Bitcoin. Dabei ging es u.a. um die Bekanntheit von Bitcoin, den Besitz und die potentielle Kaufbereitschaft.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Wie verändert sich die Einstellung der Menschen zu Bitcoin?</h6>



<p>Die Ergebnisse dieser Umfrage sind insofern interessant, als dass einige der Fragen im Herbst 2017 schon einmal gestellt wurden. Aus dem Vergleich der Antworten lässt sich also eine Entwicklung ablesen. </p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://medium.com/blockchain-capital-blog/bitcoin-is-a-demographic-mega-trend-data-analysis-160d2f7731e5" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="474" height="254" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-Awareness.png" alt="Bitcoin Awareness" class="wp-image-15165" title="Bitcoin als wachsender demografischer Trend 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-Awareness.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-Awareness-300x161.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a><figcaption>9 von 10 Leuten haben schon einmal von Bitcoin gehört. Quelle: Blockchain Capital </figcaption></figure>



<p>Diese Entwicklung ist in der Tat aufschlussreich, wenngleich der Titel <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Bitcoin is a Demographic Mega-Trend (öffnet in neuem Tab)" href="https://medium.com/blockchain-capital-blog/bitcoin-is-a-demographic-mega-trend-data-analysis-160d2f7731e5" target="_blank">Bitcoin is a Demographic Mega-Trend</a></em> aber übertrieben ist. Einige der Punkte sind aber dennoch erwähnenswert.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Die Bekanntheit von Bitcoin wächst</h6>



<p>Neben der Erkenntnis, dass die Bekanntheit von Bitcoin weiter zunimmt &#8211; 89 Prozent der Befragten haben mittlerweile <a rel="noreferrer noopener" aria-label="schon mal etwas von Bitcoin gehört (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CremeDeLaCrypto/status/1123199062155513856" target="_blank">schon mal etwas von Bitcoin gehört</a> (2017: 77 Prozent) &#8211; sind dabei vor allem die demografischen Unterschiede erwähnenswert.</p>



<p><a rel="noreferrer noopener" aria-label="So  besitzt (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CremeDeLaCrypto/status/1123200760777306112" target="_blank">So  besitzt</a> fast jeder fünfte US-Amerikaner zwischen 18 und 34 Jahren Bitcoins wohingegen jenseits der 45 Jahre nicht einmal jeder Zwanzigste in Bitcoin investiert ist. </p>



<h6 class="wp-block-heading">Die Initiative geht von den Jüngeren aus </h6>



<p>Dieser &#8222;Generationen-Unterschied&#8220; zeichnet sich deutlich auch in den anderen Ergebnissen ab. Die Jüngeren halten es für wahrscheinlicher, dass <a rel="noreferrer noopener" aria-label="dass sie in absehbarer Zukunft Bitcoins kaufen (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CremeDeLaCrypto/status/1123200009518714880" target="_blank">sie in absehbarer Zukunft (mehr) Bitcoins kaufen</a>. Sie halten es ebenso für wahrscheinlicher, dass <a rel="noreferrer noopener" aria-label="die meisten Menschen Bitcoin innerhalb der kommenden zehn Jahre nutzen werden (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CremeDeLaCrypto/status/1123199712150953984" target="_blank">die meisten Menschen Bitcoin innerhalb der kommenden zehn Jahre nutzen werden</a> und sie sind <a rel="noreferrer noopener" aria-label="im allgemeinen auch deutlich vertrauter (öffnet in neuem Tab)" href="https://twitter.com/CremeDeLaCrypto/status/1123199274307600387" target="_blank">im Allgemeinen auch deutlich vertrauter</a> mit dem Thema als die Älteren.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="672" height="372" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-demographisch.png" alt="Bitcoin demographisch" class="wp-image-15162" title="Bitcoin als wachsender demografischer Trend 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-demographisch.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/05/Bitcoin-demographisch-300x166.png 300w" sizes="(max-width: 672px) 100vw, 672px" /><figcaption>Die Jüngeren stehen Bitcoin deutlich offener gegenüber. Quelle: Blockchain Capital</figcaption></figure>



<p>Wobei Letzteres vermutlich direkten Einfluss auf die Ergebnisse der beiden Vorherigen Antworten hat. Denn wer Bitcoin verstanden hat, der wird es auch eher nutzen und kann auch dessen Zukunftsperspektive einschätzen.</p>



<h6 class="wp-block-heading">Optimistischere Einstellung zu Bitcoin in allen Altersgruppen</h6>



<p>Davon ungeachtet steigen die Zustimmungswerte zu BItcoin aber unterm Strich in allen Altersschichten. Und dass, obwohl die erste Umfrage Ende 2017 in einem von Krypto-Hype und überschwänglicher Begeisterung geprägten Marktumfeld stattfand, die aktuelle dagegen nachdem Bitcoin zwischenzeitlich mehr als 80 Prozent seines Wertes  eingebüßt hat. </p>



<p><em>&#8222;We suspect that the difference in market environment between the two surveys would have a negative impact on Bitcoin sentiment in the most recent survey. </em><strong><em>Despite the bear market, the data shows that Bitcoin awareness, familiarity, perception, conviction, propensity to purchase and ownership all increased/improved significantly</em></strong><em> — dramatically in many cases.&#8220; </em></p>



<h6 class="wp-block-heading">Begrenzte Aussagekraft, trotzdem bemerkenswert</h6>



<p>Natürlich gibt es auch<a rel="noreferrer noopener" aria-label=" berechtigte Kritik (öffnet in neuem Tab)" href="https://medium.com/@eolszewski/while-the-trend-for-bitcoin-is-most-certainly-up-the-data-in-this-report-is-flawed-for-a-number-of-7fa26ac447f6" target="_blank"> berechtigte Kritik</a> an der Durchführung und sehr euphorischen Interpretation dieser Studie und die Belastbarkeit der präsentierten Zahlen ist zweifelsohne begrenzt. Nichtsdestotrotz kann man sie als weiteres Indiz für die fortschreitende Durchdringung der Gesellschaft durch Bitcoin sehen. </p>



<p>Und dass die Millenials dabei die größte Rolle spielen, ist keine Überraschung, sondern <a href="http://coinspondent.de/2019/04/20/quo-vadis-bitcoin-ein-fundierter-ausblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="eine auch in anderen Veröffentlichungen bereits vertretene und begründete These (öffnet in neuem Tab)">eine auch in anderen Veröffentlichungen bereits vertretene und begründete These</a>.  </p>
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		<title>Drei beachtenswerte Bitcoin-Publikationen</title>
		<link>https://coinspondent.de/2019/03/31/drei-beachtenswerte-bitcoin-publikationen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2019 18:39:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Paper]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Da ich selbst gerade nicht viel zum Schreiben komme, verweise ich an dieser Stelle einfach auf drei Publikationen, die ich für ausdrücklich lesens- und beachtenswert halte. The Case for Electronic Cash. Why Private Peer-to-Peer Payments are Essential to an Open Society &#8211; Coin Center Coin Center ist einer der wichtigsten US-amerikanischen Think Tanks, der sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Da ich selbst gerade nicht viel zum Schreiben komme, verweise ich an dieser Stelle einfach auf drei Publikationen, die ich für ausdrücklich lesens- und beachtenswert halte.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h6 class="wp-block-heading"><span class="removed_link" title="https://coincenter.org/files/2019-02/the-case-for-electronic-cash-coin-center.pdf">The Case for Electronic Cash. Why Private Peer-to-Peer Payments are Essential to an Open Society</span>  &#8211; <em>Coin Center</em></h6>



<figure class="wp-block-image"><span class="removed_link" title="https://coincenter.org/files/2019-02/the-case-for-electronic-cash-coin-center.pdf"><img decoding="async" width="474" height="280" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/Electronic-Cash.png" alt="Electronic Cash" class="wp-image-14727" title="Drei beachtenswerte Bitcoin-Publikationen 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/Electronic-Cash.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/Electronic-Cash-300x177.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /></span></figure>



<p><em><a href="https://coincenter.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Coin Center (öffnet in neuem Tab)">Coin Center</a></em> ist einer der wichtigsten US-amerikanischen Think Tanks, der sich kritisch-konstruktiv mit Bitcoin auseinandersetzt und dieses Wissen in Politik und Gesellschaft trägt. Dieses knackige und aktuelle Paper liest sich ganz hervorragend weg und vermittelt gleichzeitig einen wichtigen Eindruck, warum es so wichtig ist, sich mit dem Thema digitalem Bargeld auseinanderzusetzen.</p>



<p><em><strong>Abstract </strong></em><br><em>Cash is more than a method of payment. It is a fundamental tool for individual privacy and autonomy, and it is necessary for an open society. This paper shows that a cashless economy is a surveillance economy. It also argues that removing the option to freely transact without intermediation greatly limits our economic self-determination, placing our economic lives in the hands of financial institutions and governments. This paper presents several case studies demonstrating the dangers of a completely intermediated payments system and concludes that electronic cash is a tool that should not only be tolerated, but fostered and celebrated.  </em>  </p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h6 class="wp-block-heading"><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="2nd Global Cryptoasset Benchmark Study (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.jbs.cam.ac.uk/faculty-research/centres/alternative-finance/publications/2nd-global-cryptoasset-benchmark-study/" target="_blank">2nd Global Cryptoasset Benchmarking Study</a></strong> &#8211; <em>Cambridge Center for Alternative Finance, University of Cambridge Judge Business School</em></h6>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://www.jbs.cam.ac.uk/faculty-research/centres/alternative-finance/publications/2nd-global-cryptoasset-benchmark-study/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="670" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/cryptoasset-benchmark-study.png" alt="cryptoasset benchmark study" class="wp-image-14728" title="Drei beachtenswerte Bitcoin-Publikationen 4" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/cryptoasset-benchmark-study.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/cryptoasset-benchmark-study-212x300.png 212w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></a></figure>



<p>Das <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Cambridge Center for Alternative Finance (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.jbs.cam.ac.uk/faculty-research/centres/alternative-finance/" target="_blank">Cambridge Center for Alternative Finance</a></em> der <em>University of Cambridge Judge Business School</em> erforscht schon seit Jahren mit großem Aufwand und Akribie das Bitcoin- und Blockchain-Ökosystem und sammelt dabei Daten, die man sonst nirgendwo anders findet. Diese Studie sollte man sich daher nicht nur gut anschauen, sondern direkt runterladen. Selbst, wenn Sie schon ein paar Monate alt ist.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><em>Highlights from the report</em></h6>



<p><strong><em>Millions of new users have entered the ecosystem, but most remain passive<br></em></strong><em>Total user accounts at service providers now exceed 139 million with at least 35 million identity-verified users, the latter growing nearly 4X in 2017 and doubling again in the first three quarters of 2018. Only 38 per cent of all users can be considered active, although definitions and criteria of activity levels vary significantly across service providers.</em></p>



<p><strong><em>Firms are increasingly operating across segments:<br></em></strong><em>The cross-segment expansion observed in 2017 has continued: 57 per cent of cryptoasset service providers are now operating across at least two market segments to provide integrated services for their customers, compared to 31 per cent in early 2017.</em></p>



<p><strong><em>Multi-coin support is rapidly expanding:<br></em></strong><em>Multi-coin support has nearly doubled from 47 per cent of all service providers in 2017 to 84 per cent in 2018; a trend primarily driven by the emergence of common standards on some cryptoasset platforms (e.g. ERC-20 on Ethereum) that has resulted in a rapid increase in the supply of tokens, airdrops and forks.</em></p>



<p><strong><em>The majority of identified mining facilities use some share of renewable energy sources as part of their energy mix<br></em></strong><em>The study estimates that the top six proof-of-work cryptoassets collectively consume between 52 TWh and 111 TWh of electricity per year: the mid-point of the estimate (82 TWh) is the equivalent of the total energy consumed by the entire country of Belgium &#8212; but also constitutes less than 0.01 per cent of the world’s global energy production per year. A notable share of the energy consumed by these facilities is supplied by renewable energy sources in regions with excess capacity.</em></p>



<p><strong><em>Mining is less concentrated than commonly perceived<br></em></strong><em>Cryptoasset mining appears to be less concentrated geographically, in hashing power ownership, and in manufacturer options than commonly depicted: the mining map exhibits that hashing facilities and pool operators are distributed globally, with growing operations in the USA and Canada.</em></p>



<p><strong><em>Self-regulatory efforts reflect growing industry maturity:<br></em></strong><em>Industry actors are pro-actively adopting measures that appear to comply with existing regulation despite not necessarily being explicitly subject to regulations. The increasing number of self-regulatory initiatives, combined with the emergence of sophisticated and professional services, reflect the growing maturity of the industry.</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<h6 class="wp-block-heading"><span class="removed_link" title="https://www.delphidigital.io/bitcoin">The State of Bitcoin</span> &#8211; Delphi Digital</h6>



<figure class="wp-block-image"><span class="removed_link" title="https://www.delphidigital.io/bitcoin"><img loading="lazy" decoding="async" width="474" height="354" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/State-of-Bitcoin.png" alt="State of Bitcoin" class="wp-image-14729" title="Drei beachtenswerte Bitcoin-Publikationen 5" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/State-of-Bitcoin.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2019/03/State-of-Bitcoin-300x224.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /></span></figure>



<p>Von <em><a rel="noreferrer noopener" aria-label="Delphi Digital (öffnet in neuem Tab)" href="https://www.delphidigital.io/" target="_blank">Delphi Digital</a>,</em> hatte man zuvor nicht viel gehört, aber dieser Bericht der selbsternannten <em>&#8222;independent research boutique providing </em> <br><em>institutional-grade analysis on the digital asset market&#8220;</em> hat bei seinem Erscheinen Ende letzten Jahres breites Interesse erregt. Und retrospektiv betrachtet lagen sie mit ihrer Prognose Ende vergangenen Jahres auch nicht so falsch, wenn man sich zum Beispiel Punkt eins der folgenden <em>Key Findings</em> betrachtet. Seit rund zwei Monaten steigt der Bitcoin Kurs zwar langsam, aber sehr beständig.</p>



<h6 class="wp-block-heading"><em>Key Findings</em></h6>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Bitcoin may face additional selling pressure in the near-term, but we believe prices will bottom in Q1 2019 based on our analysis of holder dynamics during prior boom-bust cycles.</em></li><li><em>Lightning Network development has progressed rapidly, allowing Bitcoin to scale without sacrificing security. The success of this technology will be crucial and may prove superior to other scaling solutions in the long run.</em></li><li><em>Total Bitcoin supply is finite at 21 million given that its inflation schedule is predefined and governed by a mathematical algorithm. The vast majority of Bitcoin have already been mined with a significant amount (~2-3 million) presumed to be lost. </em></li></ul>



<h6 class="wp-block-heading"><strong><em>Global Demand</em></strong></h6>



<ul class="wp-block-list"><li><em>As global debt rises to new heights, Bitcoin can serve as a check on government institutions by offering a viable alternative to today&#8217;s reserve currencies. This is especially true of many developing market economies prone to high inflation (e.g. Venezuela, Argentina), because of weak or harmful governance. Bitcoin offers anyone with internet access the ability to transact and store wealth in a vehicle unrelated to local fiscal and monetary policies.</em></li></ul>



<h6 class="wp-block-heading"><em> Value Drivers</em></h6>



<ul class="wp-block-list"><li><em>Bitcoin can serve as a complement to investments like gold given similar traits like scarcity, while offering unique advantages in a digital age. </em></li><li><em>Its censorship-resistant nature provides an attractive alternative to the private offshore banking system currently estimated to hold ~$8 trillion for individuals. </em></li><li><em>An allocation to Bitcoin can enhance risk-adjusted returns for traditional investment portfolios, but proper position sizing is crucial given its historical volatility. </em></li></ul>
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		<title>Global Cryptocurrency Benchmark Study</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 12:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Es kommt bei mir selten vor, dass Tabs so lange in meinem Browser offen bleiben, wie der zur ersten Global Cryptocurrency Benchmark Study. Denn normalerweise verlieren die Inhalte im Crypto-Ökosystem schnell an Aktualität und alsbald lohnt es dann (oftmals leider) nicht mehr einen Beitrag zu schreiben. Zahlen zu Bitcoin, die es nirgendwo anders gibt Bei [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kommt bei mir selten vor, dass Tabs so lange in meinem Browser offen bleiben, wie der zur ersten <span class="removed_link" title="https://www.jbs.cam.ac.uk/fileadmin/user_upload/research/centres/alternative-finance/downloads/2017-04-global-cryptocurrency-benchmarking-study.pdf"><em>Global Cryptocurrency Benchmark Study</em></span>. Denn normalerweise verlieren die Inhalte im Crypto-Ökosystem schnell an Aktualität und alsbald lohnt es dann (oftmals leider) nicht mehr einen Beitrag zu schreiben.</p>
<h6>Zahlen zu Bitcoin, die es nirgendwo anders gibt</h6>
<p>Bei der <em>Global Cryptocurrency Benchmark Study</em> ist das anders. Die wurde zwar bereits in der ersten Jahreshälfte 2017 veröffentlicht und damals auch hier und da auf Blogs und Newsseiten erwähnt. Insgesamt hat jedoch noch nicht die Beachtung gefunden, die sie eigentlich verdient hat. Denn wer sich für das Bitcoin-Ökosystem als Ganzes interessiert, findet hier gleich eine ganze Reihe fundierter Zahlen, die es nirgendwo anders gibt.</p>
<p><figure id="attachment_11777" aria-describedby="caption-attachment-11777" style="width: 672px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11777 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/employes-in-cryptocurrency.png" alt="employes in cryptocurrency" width="672" height="449" title="Global Cryptocurrency Benchmark Study 6" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/employes-in-cryptocurrency.png 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/employes-in-cryptocurrency-300x200.png 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /><figcaption id="caption-attachment-11777" class="wp-caption-text"></span> Angestellte in Krypto-Unternehmen (S. 23)</figcaption></figure></p>
<p>So bietet die Studie z. B.  Zahlen zu Arbeitsplätzen (S. 23), denen zufolge mindestens 1876 Menschen bereits Vollzeit in der Krypto-Industrie arbeiten. Die meisten davon in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum, die wenigsten mit 29 in Afrika.</p>
<h6>Statistik ohne Marketing-Verzerrung</h6>
<p>Auch die Anzahl der Menschen, die Kryptowährungen benutzen, ist eine elementare Frage, auf die es bislang aber keine verlässliche Antwort gibt. Kann es in einem dezentralen System auch gar nicht geben. Die Daten der Studie lassen aber zumindest begründete Schätzungen zu und das ist in diesem Falle besser als nichts. Zwischen 2,9 und 5,8 Millionen schätzen die Autoren (S. 25).</p>
<p>Diese Zahl mag überraschen, wenn schon einzelne Wallet-Anbieter wie <em>blockchain.info</em> im vergangenen November die 10 Millionen Wallets-Marke überschritten (<span class="removed_link" title="https://blockchain.info/de/charts/my-wallet-n-users">aktuell sogar mit knapp 17 Millionen</span>). Genau deswegen ist diese Studie aber so wichtig, denn sie trennt Statistik und Marketing und versucht so ein realistischeres Bild des Krypto-Ökosystems zu zeichnen und ist damit u. a. für Journalisten eine relevante Quelle.</p>
<p><figure id="attachment_11776" aria-describedby="caption-attachment-11776" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11776 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/mining-global.png" alt="mining global" width="474" height="376" title="Global Cryptocurrency Benchmark Study 7" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/mining-global.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2017/09/mining-global-300x238.png 300w" sizes="auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-11776" class="wp-caption-text"></span> Global Cryptocurrency Mining Map (S. 93)</figcaption></figure></p>
<p>Auch der Themenkomplex Mining ist aufschlussreich. Insbesondere die <em>Mining Map</em> ist dabei interessant. Denn hier werden globale Mining-Locations anhand der Faktoren <em>Internetgeschwindigkeit</em>, <em>Klima</em> und <em>Stromkosten</em> verglichen.</p>
<h6>Vorsicht vor zu schnellen Schlüssen</h6>
<p>Natürlich kann man kritisieren, dass auch diese Studie, so sehr sie sich auch bemüht, belastbare Zahlen zu erarbeiten, doch auch an der Herausforderung der Dezentralität scheitert. Denn ein Wert von knapp 2000 Vollzeit-Arbeitsplätzen, die weltweit in der Krypto-Industrie geschaffen wurden, ist nicht nur mengenmäßig ein Witz, sondern verleitet auch dazu, all die statistisch nicht Erfassten bzw. Erfassbaren zu vergessen. Ich selbst befasse mich bspw. durchaus nahezu Vollzeit mit Bitcoin ohne statistisch aber als bitcoinvollzeitbeschäftigt zu gelten. 90 Prozent der Menschen, die ich im Bereich Bitcoin kenne, geht es vermutlich ähnlich. Man muss daher auch die Daten der <em>Global Cryptocurrency Benchmark Study</em> kritisch lesen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist sie jedoch eine enorme Bereicherung für alle, die auf der Suche nach fundierten Erkenntnissen über das Phänomen Bitcoin sind. Zumal geplant ist, die Studie regelmäßig zu wiederholen und ich gehe davon aus, dass schon die nächste noch viel mehr interessante und bisher schlichtweg nicht erhobene Informationen liefern wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Berliner Blockchain-Studie. Leider nur gut gemeint</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 11:41:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Technologie Stiftung Berlin hat mit Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web  vor Kurzem eine Studie zum Thema &#8222;Blockchain-Technologien&#8220; veröffentlicht, die u. a. zu folgendem bemerkenswerten Schluss kommt: &#8222;Es gibt nach wie vor zu wenig Information über die Blockchain, vor allem deutschsprachige Information, die auch einem technisch nicht versierten Publikum verständlich ist.&#8220; (S. 32) Ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://www.technologiestiftung-berlin.de/de/aktuelles/neuigkeiten/beitrag/viel-mehr-als-bitcoins-neue-studie-zu-blockchain-technologien/" target="_blank" rel="noopener"><em>Technologie Stiftung Berlin</em></a> hat mit <span class="removed_link" title="https://www.technologiestiftung-berlin.de/fileadmin/user_upload/170130_BlockchainStudie.pdf"><em>Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web</em></span>  vor Kurzem eine Studie zum Thema <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em> veröffentlicht, die u. a. zu folgendem bemerkenswerten Schluss kommt: <em>&#8222;Es gibt nach wie vor zu wenig Information über die Blockchain, vor allem deutschsprachige Information, die auch einem technisch nicht versierten Publikum verständlich ist.&#8220;</em> (S. 32)</p>
<p>Ein Satz, der kurz Hoffnung weckt. Doch wirklich nur kurz. Die Autorin scheitert nämlich selbst am formulierten Ziel, genau das mit dieser Studie zu ändern.</p>
<p>Die &#8222;Studie&#8220; beinhaltet nämlich eine Vielzahl inhaltlicher und formaler Fehler. Das wiederum stellt die ganze Veröffentlichung in Frage: Was bringt so ein Arbeit, wenn man nicht weiß, welchen Aussagen man darin trauen kann? Letztlich nichts.</p>
<p>Hier die fünf Hauptkritikpunkte:</p>
<h6>1. Hier schreibt ein Ethereum-Fangirl</h6>
<p>Das wird recht schnell offensichtlich. Grafiken, die <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> erklären sollen, bestehen vielfach aus <em>Ethereum</em>-spezifischen Begriffen und Strukturen (S. 11). Auch die immer wiederkehrende inhaltliche Fokussierung auf <em>&#8222;dApps&#8220; (dezentrale Applikationen)</em> und <em>&#8222;DAOs&#8220; (dezentrale autonome Organisationen)</em> sowie die inhaltlich Auslegung selbiger entsprechend des <em>Ethereum</em>-Duktus zeugen von mangelnder Objektivität. Dem könnte man begegnen, wenn man die gewählte Fokussierung klar kommuniziert und <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> am Beispiel <em>Ethereum</em> erklärt. Wird hier aber nicht gemacht.</p>
<p>Wobei ich hier keinesfalls die Relevanz des Industrie- und Institutionen-Lieblings <em>Ethereum</em> abwerten will.  Dennoch werden hier andere <em>&#8222;Blockchain-&#8222;</em>Konzepte und Ansätze ohne Hinweis oder Begründung unterschlagen.</p>
<h6>2. Keine kritische Diskussion</h6>
<p>Wie in vielen anderen<em> &#8222;Blockchain-Studien&#8220;</em> auch fehlt das, was solch eine Studie eigentlich so wichtig und wertvoll machen würde: die kritische Diskussion und Einordnung. Stattdessen finden sich im Kapitel <em>&#8222;Potentiale und Herausforderungen</em>&#8220; irritierende Sätze wie dieser: <em>&#8222;Die Frage, die sich hier stellt, ist nicht, ob diese Probleme gelöst werden können, sondern eher wann und wie genau sie gelöst werden.&#8220; (S. 30)</em></p>

<p>Das lässt mich sprachlos zurück. Denn doch &#8211; genau darum geht es! Selbstverständlich stellt sich die Frage, ob sich bestimmte Probleme, Erwartungen und wundersame Heilsversprechen, die im aktuellen Blockchain-Hype herumgeistern, überhaupt jemals (ein-)lösen lassen.</p>
<p>Wer sich dieser zentralen Fragestellung jedoch von vornherein verweigert, zeigt, dass die eigene Mission nicht Aufklärung ist, sondern Marketing.</p>
<h6>2. Löchrige oder fehlende Argumentation</h6>
<p>Dazu kommt, dass die Studie quasi keine nachvollziehbare Argumentation besitzt, daraus aber trotzdem Handlungsempfehlungen für den Standort Berlin ableitet. Beispiel: <em>&#8222;Obwohl Blockchain-Technologien längst der Grundlagenforschung entwachsen sind (sic!), gibt es dennoch in der angewandten Forschung erheblichen Forschungsbedarf, der sowohl durch Unternehmen als auch durch angewandte Forschung im öffentlichen Sektor bearbeitbar ist.&#8220; (S. 27).</em></p>
<p>Eine interessante These, die durch zwei Eigenschaften besticht: Sie wird erstens in keiner Weise belegt und ist zweitens, wenn man genau hinschaut, gänzlich ohne Inhalt. Denn was sind denn eigentlich diese <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em>, von denen da die Rede ist und deren Grundlagenforschung angeblich abgeschlossen sein soll? Geht es hier um Ethereum? Oder um die Bitcoin-Blockchain? Oder um Konsortien-Blockchains? Oder um etwas ganz anderes?</p>
<p>Diese Antwort bleibt die Studie &#8211; wie viele andere Antworten übrigens auch &#8211; leider schuldig. <em>&#8222;Blockchain-Technologien&#8220;</em> ist halt so ein schöner Begriff, der gut klingt und immer dann passt, wenn man möglichst schwammig bleiben will.</p>
<h6>3. Fehlende oder falsche Quellen</h6>
<p>Dazu kommt ein, für jemand mit einem höheren akademischen Abschluss durchaus fragwürdiger Umgang mit Quellen, die viel zu oft fehlen oder oft nicht gerade belastbar sind. Beispiel: <em>&#8222;Obwohl das Konzept von Blockchain und P2P-Netzwerken im akademischen Umfeld schon seit den 1980er Jahren existiert, gab es nie einen Anwendungsfall, der eine bedeutende kritische Masse erreicht.&#8220; (S. 15)</em> Hier hätte ich aus journalistischem Interesse doch wirklich gerne gewusst, wer in welchem Kontext vor bald vierzig Jahren bereits über <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> gesprochen hat. Ich vermute aber, keiner. Sonst hätte man ja eine Quelle verlinken können.</p>
<p>Darüber hinaus tauchen viele Mythen und Gerüchte auf, die seit Jahren unbelegt im Blockchain-Ökosystem umherschwirren. Auch hier werden sie kurzerhand als Fakten ausgegeben. Ich jedenfalls bin schon seit langen auf der Suche nach einer offiziellen Bestätigung, dass Honduras tatsächlich sein Grundbuch auf die Blockchain umstellen will. Aber auch in dieser &#8222;Studie&#8220; gibt es keinen Verweis. Nicht zu einem der Online-Artikel, die das behaupten und erst recht nicht zu einem offiziellen Statement.</p>
<h6>4. Mangelnde Recherche</h6>
<p>Letztlich ist diese Studie ohne die dafür nötige Fachkenntnis oder Recherche geschrieben worden. Stattdessen wurde einfach alles zusammengeworfen, was halt irgendwie passt. Selbst wenn es nicht einmal passt. Zum Beispiel wird der künftige Erfolg von <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> analog zu anderen &#8222;Erfolgen&#8220; im Rahmen der Digitalisierung prognostiziert:  <em>&#8222;Genau wie bis Ende der 1990er Jahre die meisten nicht abschätzen konnten, bzw. skeptisch waren, ob und wie man Online-Content Geld verdienen kann &#8230;&#8220; (S. 30).</em> Diese Aussage verwirrt, denn sie impliziert, dass das Problem mittlerweile gelöst sei. Das wage ich stark zu bezweifeln. Mir jedenfalls wäre es neu, dass Musiker, Künstler, Medienmacher und die gesamte Medienbranche ein adäquates Geschäftsmodell gefunden hätten, mit ihrem Content angemessen Geld im Netz zu verdienen. Ich würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen, doch fehlen auch hier die Belege für die steile These.</p>
<p>Die mangelnde Recherche wird aber noch an einem anderen Punkt offensichtlich. Die eingangs erwähnte Feststellung, dass es an deutschsprachigen Blockchain-Quellen mangele, beruht nämlich offensichtlich darauf, dass gar nicht nach solchen gesucht wurde.</p>
<p>Das Kapitel &#8222;Quellen und weiterführende Informationen&#8220; listet nämlich überhaupt nur fünf <em>&#8222;Online-Nachrichtenportale und Blockchain relevante Blogs&#8220;</em> auf, darunter Franchise-PR-Aggregatoren wie z. B. <em>Cointelegraph</em>, aber keinen einzige deutschsprachige Quelle.</p>
<p>Das ist peinlich. Denn man muss im Netz wirklich nicht lange suchen, um den <a href="https://bitcoinblog.de/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoinblog</a> zu finden, den<span class="removed_link" title="https://bitstaub.diskordia.org/"> Bitstaub-Podcast</span>, den <a href="https://altcoinspekulant.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener">Altcoinspekulanten</a>, deutschsprachige<a href="http://blockchain-briefing.de/" target="_blank" rel="noopener"> Blockchain-Newsletter</a> und so Einiges mehr, was durchaus Informationen zu Bitcoin und der Blockchain liefert. Vor allem oftmals in einer Qualität, an der es dieser &#8222;Studie&#8220; leider viel zu stark mangelt.</p>
<p>Fazit: Muss man nicht gelesen haben.</p>
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		<title>Vermessung der Bitcoin- &#038; Blockchain-Welt</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/12/14/die-vermessung-der-bitcoin-blockchain-welt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 09:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[In der aktuellen Folge des Honigdachs-Podcasts haben wir bereits besprochen, wie herausfordernd es ist, in einem dezentralen System verlässliche Aussagen treffen zu können. Woran es dabei im Bitcoin- und Blockchain-Ökosystem nicht mangelt, sind Meinungen. Was jedoch vielfach fehlt, sind Daten, aus denen sich methodisch nachvollziehbar Erkenntnisse ableiten lassen, die auch einer kritischen Diskussion standhalten. Empirische [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://coinspondent.de/2016/12/09/honigdachs-13-zahlen-daten-fakten/" target="_blank" rel="noopener">aktuellen Folge des Honigdachs-Podcasts</a> haben wir bereits besprochen, wie herausfordernd es ist, in einem dezentralen System verlässliche Aussagen treffen zu können. Woran es dabei im Bitcoin- und Blockchain-Ökosystem nicht mangelt, sind Meinungen. Was jedoch vielfach fehlt, sind Daten, aus denen sich methodisch nachvollziehbar Erkenntnisse ableiten lassen, die auch einer kritischen Diskussion standhalten.</p>
<h6>Empirische Daten des Bitcoin- &amp; Blockchain-Ökosystems gesucht</h6>
<p>Insofern möchte ich auf die <a href="http://www.jbs.cam.ac.uk/faculty-research/centres/alternative-finance/research/live-research-surveys/" target="_blank" rel="noopener"><em>Global Blockchain Benchmarking Study</em></a> <span lang="DE">des <em>Cambridge Centre for Alternative Finance</em> an der </span><em>University of Cambridge</em> <em>Judge Business School </em>hinweisen, deren Ziel es ist, genau das zu ändern.</p>
<p>Michel Rauchs, der die Studie mitbetreut, schreibt mir dazu:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8222;Das Ziel der Studie ist es, ein empirisches Bild des Ökosystems zu bekommen und zu analysieren, wie Kryptowährungen und “Blockchain Technologie” heute genutzt werden, was die aktuellen Trends sind, was die größten Probleme für die beteiligten Firmen darstellen, usw. Es geht vor allem darum, ein auf neuen (Primär)Daten fundiertes Bild über den Zustand des Sektors zu bekommen. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Zu diesem Zweck sind wir natürlich auf die Beteiligung der in diesem Sektor operierenden Unternehmen angewiesen. </em><em>Wir würden es begrüßen, auch den deutschsprachigen Raum mit in die Studie einzubeziehen [&#8230;] Alle Links zu unseren verschiedenen Fragebögen (Mining, Wallets, Payments, Exchanges und Permissioned Blockchains) kann man auf unserer <a href="http://www.jbs.cam.ac.uk/faculty-research/centres/alternative-finance/research/live-research-surveys/" target="_blank" rel="noopener">Website</a> finden.&#8220;</em></p>
<p>Idealerweise soll die Studie fortan jährlich wiederholt werden, um nicht nur einen aktuellen Querschnitt zu erhalten, sondern auch Erkenntnisse zu Veränderungen zu erhalten. <span lang="DE">Die Ergebnisse der jetzt durchgeführten Studie sollen Anfang 2017 in Form eines frei zugänglichen Reports online abrufbar sein.</span></p>
<h6>Mitmachen stärkt das Ökosystem!</h6>
<p>Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse und hoffe mit diesem Aufruf beitragen zu können, dass wir auch mehr über das hiesige Krypto-Ökosystem zu erfahren. Denn diese Daten sind auch wichtig, um der Öffentlichkeit zu zeigen, wie weit Bitcoin und alles, was sich in den letzten knapp acht Jahren daraus entwickelt hat bereits gekommen ist.</p>
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		<title>Deutsche Bundesbank akzeptiert Bitcoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/04/06/deutsche-bundesbank-akzeptiert-bitcoin/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeld]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Zumindest langsam und erst einmal nur thematisch, aber hey! Für die Bundebank ist das ein Riesenschritt. Bisher ist sie in Wort und Tat ja eher Bitcoin-avers aufgetreten. Bundesbank erhebt offizielle Bitcoin-Zahlen In ihrer aktuellen Veröffentlichung Zahlungsverhalten in Deutschland 2014. Dritte Studie über die Verwendung von Bargeld und unbaren Zahlungsinstrumenten widmet sie Bitcoin nun nicht nur [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest langsam und erst einmal nur thematisch, aber hey! Für die Bundebank ist das ein Riesenschritt. Bisher ist sie in Wort und Tat ja eher Bitcoin-avers aufgetreten.</p>
<h6>Bundesbank erhebt offizielle Bitcoin-Zahlen</h6>
<p>In ihrer aktuellen Veröffentlichung <span class="removed_link" title="https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Bericht_Studie/zahlungsverhalten_in_deutschland_2014.pdf;jsessionid=0000aWGaiTOGRX1WYDPM7EbA1ni:-1?__blob=publicationFile&amp;utm_content=buffer60dc8&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer"><em>Zahlungsverhalten in Deutschland 2014. Dritte Studie über die Verwendung von Bargeld und unbaren Zahlungsinstrumenten</em></span> widmet sie Bitcoin nun nicht nur einen eigenen Infokasten, sondern hat in der Datenerhebung erstmals auch einen <em>&#8222;kleinen Frageblock zu virtuellen Währungen wie Bitcoins&#8220; </em>untergebracht. Das ist auch angebracht, denn der neue thematische Schwerpunkt der repräsentativen Studie lag auf <em>&#8222;baren versus unbaren Zahlungsinstrumenten&#8220;</em>.</p>
<h6>Kritik und Einordnung der Daten</h6>
<p>Die Datenerhebung fand dabei von Mai bis Juli 2014 statt. In Bitcoin- und Internet-Zeitrechnung sind diese mehr als acht Monate eine durchaus relevante Zeitverschiebung, die man bei der Interpretation der Ergebnisse aus heutiger Sicht berücksichtigen muss. Die täglichen Transaktionen sind im Verhältnis zwar nur geringfügig gewachsen, ob die Bekanntheit und die Nutzungszahlen jedoch immer noch valide sind, kann man zumindest anzweifeln.</p>
<p>Zumal das Studiendesign in diesem Punkt einen großen Schwachpunkt hat. Es wurden nämlich nur Personen ab 18 Jahren befragt und damit die Bitcoin-Nutzergruppe der jüngeren <em><a title="Bitcoin, Microsoft und die Digital Money Natives" href="http://coinspondent.de/2014/12/13/bitcoin-und-die-digital-money-natives/">Digitale Money Natives</a></em> außen vor gelassen. Dass aber gerade die jüngeren Bevölkerungsgruppen sehr affin für digitales Geld sind, legt die Bundesbank-Studie selbst nahe. Immerhin bescheinigt sie Bitcoin in der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen mit 41 Prozent den höchsten Bekanntheitsgrad.</p>
<p>Nach dem Klick der Bundesbank-Text zu Bitcoin in voller Länge. <span class="removed_link" title="https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Veroeffentlichungen/Bericht_Studie/zahlungsverhalten_in_deutschland_2014.pdf;jsessionid=0000aWGaiTOGRX1WYDPM7EbA1ni:-1?__blob=publicationFile&amp;utm_content=buffer60dc8&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer">Die gesamte Studie gibt es hier</span>.</p>
<p><span id="more-5460"></span></p>
<h6 style="padding-left: 30px;"><strong><em>Virtuelle Währungen am Beispiel Bitcoin </em></strong></h6>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Bei Bitcoin handelt es sich um das prominenteste Beispiel einer virtuellen Währung. Dabei bezeichnet der Begriff Bitcoin sowohl die entsprechenden Einheiten als auch das Zahlungssystem. Zu unterscheiden ist zwischen der Zahlungs- und der Wertaufbewahrungsfunktion von virtuellen Währungen. Das Bitcoin-Zahlungssystem ermöglicht die weltweite Übertragung von Bitcoin-Einheiten innerhalb kurzer Zeit. In der Vergangenheit war Bitcoin vor allem wegen des z. T. sehr stark schwankenden Kurses, aber auch wegen diverser Diebstähle bei Online-Verwahrern der Bitcoin-Einheiten im Fokus der Presse. Neben Bitcoin gibt es noch weitere virtuelle Währungen, die jedoch bisher kaum Bedeutung haben. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Die Ausgabemenge von Bitcoins ist grundsätzlich beschränkt auf 21 Millionen Einheiten. Derzeit sind knapp 14 Millionen ausgegeben. Die Nutzung dieser Einheiten als Zahlungsmittel ist jedoch noch sehr gering: Tagtäglich werden nur ungefähr 80.000 bis 105.000 Transaktionen<sup>12</sup> weltweit mit Bitcoin durchgeführt. Zum Vergleich: Arbeitstäglich werden allein in Deutschland gut 25 Millionen Überweisungen ausgeführt.<sup>13</sup> Die Zahlen veranschaulichen, dass es sich bei Bitcoin bisher um ein Nischenphänomen handelt. </em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Lediglich 28 % der Teilnehmer an der Befragung gaben an, Bitcoin zu kennen. Den höchsten Bekanntheitsgrad hat Bitcoin bei den 18- bis 24-Jährigen, von denen immerhin 41 % bereits von Bitcoin gehört haben. Entsprechend gering sind auch die Nutzungszahlen der virtuellen Währung: Lediglich 2 % derjenigen Befragten, die Bitcoin kennen, besitzen auch welche, 6 % von ihnen planen den Kauf bzw. die Nutzung. Dieser kleinen Anzahl an Personen stehen 84 % der Befragten gegen- über, die derzeit nicht vorhaben, Einheiten der Währung zu kaufen oder zu nutzen.<sup>14</sup></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><sup>12 Einbezogen sind dabei alle Bitcoin-Übertragungen, unabhängig davon, ob ein Kaufgeschäft Anlass für die Übertragung war. Quelle:<a href="https://blockchain.info/de/charts/n-transactions" target="_blank" rel="noopener"> https://blockchain.info/de/charts/n-transactions</a>.<br />
</sup><sup>13 Bei 250 Arbeitstagen pro Jahr. Quelle: <span class="removed_link" title="http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Geld_Und_Kapitalmaerkte/Zahlungsverkehr/zvs_daten.pdf?__blob=publicationFile">http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Statistiken/Geld_Und_Kapitalmaerkte/Zahlungsverkehr/zvs_daten.pdf?__blob=publicationFile</span><br />
14</sup> <sup>Acht Prozent der Befragten, die Bitcoin kennen, machten keine Angabe zu Besitz oder potentiellen Kaufabsichten.</sup></p>
<p style="padding-left: 30px;">
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #54</title>
		<link>https://coinspondent.de/2015/02/01/bitcoin-presseschau-54/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2015 09:00:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[Coinbase]]></category>
		<category><![CDATA[Reddit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitale Währungen zusammen. Für die Woche vom 26. Januar bis 1. Februar 2015 mit folgenden Themen: [toc] Der Bitcoin-Kurs &#8230; &#8230;  legte Anfang der Woche deutlich zu und sprang zwischenzeitlich sogar wieder über die 300 Dollar-Marke. Grund dafür war [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitale Währungen</em> zusammen. Für die Woche vom 26. Januar bis 1. Februar 2015 mit folgenden Themen:</span> [toc]</p>
<p><span id="more-4891"></span></p>
<h4>Der Bitcoin-Kurs &#8230;</h4>
<p>&#8230;  legte Anfang der Woche deutlich zu und sprang zwischenzeitlich sogar wieder über die 300 Dollar-Marke. Grund dafür war die euporische Stimmung, die durch <a href="http://coinspondent.de/?p=4891&amp;preview=true#Coinbase_startet_lizensierte_Bitcoin-Brse">die neue <em>Coinbase</em>-Börse</a> ausgelöst wurde. Mittlerweile ist der Kurs aber wieder deutlich zurück gegangen und liegt aktuell unter dem Wert der vergangenen Woche.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4832" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/2015-01-25_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2015-01-25_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #54 11"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4912" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/02/2015-02-01_Bitcoin-Kurs-1.png" alt="2015-02-01_Bitcoin-Kurs" width="222" height="171" title="Bitcoin-Presseschau #54 12"></p>
<h4>#Digitales Bezahlen &#8211; Der Bitcoin-Podcast</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3618 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg" alt="On The Air" width="672" height="372" title="Bitcoin-Presseschau #54 13" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1.jpg 672w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Digitales-Bezahlen-detektorFM-header-Kopie-1-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px" /></p>
<p>Die Woche <a title="Digitales Bezahlen #11 – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/2015/01/28/digitales-bezahlen-11-der-bitcoin-podcast/">standen sowohl die <em>Coinbase</em>-Rekordfinanzierung als auch die Eröffnung der zugehörigen regulierten Börse im Mittelpunkt</a> von <em>#Digitales Bezahlen.</em> Zwei Paukenschläge, die zeigen, dass Bitcoin nun offiziell nicht mehr nur die belächelte Nerd-Währung ist.</p>
<p>Links und eine Übersicht über alle bisherigen Episoden, sowie den RSS-Podcast-Feed gibt es auf der zugehörigen <a title="#Digitales Bezahlen – Der Bitcoin-Podcast" href="http://coinspondent.de/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast/"><em>#Digitales Bezahlen</em>-Seite</a>.</p>
<p>Und was mich sehr freut:</p>
<h4>Links und Nachrichten der Woche</h4>
<h6>Coinbase startet lizensierte Bitcoin-Börse</h6>
<p>Anfang der Woche kam die große Meldung. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Coinbase-eroeffnet-erste-lizenzierte-Bitcoin-Boerse-in-den-USA-2528506.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Coinbase</em> startete eine neue US-Bitcoin-Börse</a>. Diese soll offiziell beaufsichtigt und reguliert werden und somit mehr Sicherheit und Transparenz in den Preis von Bitcoin bringen. Das versichert u.a. die New Yorker Börse, die seit vergangener Woche an <em>Coinbase</em> beteiligt ist und mit ihrem guten Namen für die neue Bitcoin-Börse bürgt. Damit entwickelt sich Bitcoin weiter zu einem erst zu nehmenden Zahlungsmittel und der Druck auf alle anderen Bitcoin-Börsen wächst, entweder selbst mehr für die Sicherheit des Geldes ihrer Nutzer zu tun oder langfristig an Bedeutung zu verlieren.</p>
<h6>Bitcoin-Workshop in der Bundebank</h6>
<p>Donnerstag und Freitag fand in den Räumen der Bundesbank in Frankfurt der Workshop <span class="removed_link" title="https://www.ecurex.com/p2pfisy/#home"><em>P2P Financial Systems 2015</em></span> statt, bei dem auch Bitcoin und die Blockchain eines der Schwerpunkt-Themen waren. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitcoin-Konferenz-bei-der-Bundesbank-Tanz-um-die-Blockchain-2533889.html" target="_blank" rel="noopener">Die ausführliche Zusammenfassung bei <em>Heise</em></a> macht jedoch deutlich, dass man den Symbolgehalt des Events nicht überschätzen sollte. Es waren nämlich weniger die Banker selbst als vielmehr Forscher, die sich dort ausgetauscht haben. Zitat: <em>&#8222;Auch die Bundesbank, in deren Gebäude der Workshop abgehalten wurde, distanzierte sich schon im voraus von der Konferenz: Die eigene Forschungsabteilung sei lediglich einer von mehreren Veranstaltern, man selbst werde keinerlei offizielle Aussagen zum Bitcoins oder ähnlichen Themen treffen, betonte eine Sprecherin&#8220;</em></p>
<p>Bei der <em>NZZ</em> ist <a href="http://www.nzz.ch/mehr/digital/international-workshop-p2p-financial-systems-1.18472270" target="_blank" rel="noopener">ein etwas optimistischerer Artikel</a> erschienen.</p>
<h6>Erste Studie zu Bitcoin-Kriminalität</h6>
<p>Ca. 13.000 Geschädigte, 42 Betrugsfällen, ein Gesamtschaden von 11 Millionen Dollar. So die Eckdaten des Papers <a href="http://fc15.ifca.ai/preproceedings/paper_75.pdf" target="_blank" rel="noopener">&#8222;<em>There&#8217;s No Free Lunch, Even Using Bitcoin: Tracking the Popularity and Profits of Virtual Currency Scams&#8220;</em></a>, das diese Woche vorgestellt wurde. Die Dunkelziffer dürfte jedoch noch deutlich höher liegen, da es <a href="http://www.coindesk.com/research-11-million-lost-bitcoin-scams-since-2009/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=3d4b38bc06-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-3d4b38bc06-78901053" target="_blank" rel="noopener">kaum möglich ist jeden Betrugsversuch mit digitalem Geld zu erfassen und wissenschaftlich zu operationalisieren</a>.</p>
<h6>Reddit legt eigene Kryptowährungspläne auf Eis</h6>
<p>Das kommt überraschend. Erst Ende letzten Jahres war bekannt geworden, dass <em>Reddit</em> eigene Kryptowährungsideen verfolgte und dafür bereits im September einen ehemaligen <em>BitPay</em>-Mitarbeiter eingestellt hatte. Nun das Aus für das Projekt. Für die neue Geschäftführung von <em>Reddit</em> <a href="http://www.coindesk.com/reddit-lets-go-cryptocurrency-engineer-ryan-x-charles/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=3d4b38bc06-EMAIL_RSS_CAMPAIGN&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-3d4b38bc06-78901053" target="_blank" rel="noopener">sind Kryptowährungen wohl vorerst kein Thema mehr</a>.</p>
<p>https://twitter.com/ryanxcharles/status/561312242981810177</p>
<h4>Weitere Lesetipps</h4>
<p>+ <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/bitcoin-boerse-der-winklevoss-brueder-die-silbernen-zwillinge-1.2321546" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin-Börse der Winklevoss-Brüder. Die silbernen Zwillinge</a> &#8211; Die <em>Süddeutsche Zeitung</em> über die ewigen Zweiten</p>
<p class="wsj-article-headline">+ <a href="http://www.wsj.com/articles/the-revolutionary-power-of-digital-currency-1422035061" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and the Digital-Currency Revolution</a> &#8211; Umfassender <em>Status Quo-</em> und <em>Was geht?</em>-Essay des <em>Wall Street Journal</em></p>
<p>Wenn euch diese Presseschau gefällt und ihr die Arbeit, die dahinter steckt, wertschätzen möchtet, dann lasst ein paar Bits oder Satoshis da.</p>
<p>Wenn Sie euch nicht gefällt, dann schreibt, was ich anders/besser machen soll. Die nächste Bitcoin-Presseschau erscheint kommenden Sonntag, den 8. Februar. Bis dahin eine schöne Woche.</p>
<p><em>Titelbild:<span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"> “Zeitungsausträger”</span> Flickr-User <span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala">barmala</span> (<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener">CC BY 2.0</a>)</em></p>
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