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	Kommentare zu: &#8222;Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang&#8220;	</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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		<title>
		Von: BTC		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-113</link>

		<dc:creator><![CDATA[BTC]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 19:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-112&quot;&gt;Friedemann Brenneis&lt;/a&gt;.

@Frau Zweig
besten Dank für Ihre Ausführungen. Jetzt ist mir klar geworden was Sie eigentlich meinten. (Somit aus meiner Sicht missverstanden, da ich von einem anderen Hintergrund ausging). 
Sorry für die etwas unglückliche Wortwahl (&quot;Arroganz&quot;) - nehme natürlich  jetzt zurück :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-112">Friedemann Brenneis</a>.</p>
<p>@Frau Zweig<br />
besten Dank für Ihre Ausführungen. Jetzt ist mir klar geworden was Sie eigentlich meinten. (Somit aus meiner Sicht missverstanden, da ich von einem anderen Hintergrund ausging).<br />
Sorry für die etwas unglückliche Wortwahl (&#8222;Arroganz&#8220;) &#8211; nehme natürlich  jetzt zurück 🙂</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Friedemann Brenneis		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-112</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 13:16:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-111&quot;&gt;Professor Katharina Zweig&lt;/a&gt;.

&quot;der menschliche Faktor&quot; ist ohnehin eine Einflussgröße, die bei der Diskussion um Bitcoin bisher viel zu wenig Beachtung findet. Danke für ihre Klarstellung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-111">Professor Katharina Zweig</a>.</p>
<p>&#8222;der menschliche Faktor&#8220; ist ohnehin eine Einflussgröße, die bei der Diskussion um Bitcoin bisher viel zu wenig Beachtung findet. Danke für ihre Klarstellung!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Professor Katharina Zweig		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-111</link>

		<dc:creator><![CDATA[Professor Katharina Zweig]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2014 11:11:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Harry: Tatsächlich erstaunt es auch mich immer wieder, was man mit Methoden der sozialen Netzwerkanalyse und des maschinellen Lernens aus sehr diffusen Daten herauslesen kann. 

Meine  für Sie provokante These beruht auf mehreren Säulen:
1) Meine langjährige Erfahrung in der Identifkation statistisch signifikanter Muster in sozialen und anderen, komplexen Netzwerken.
2) Wenn wir alle Bitcoins benutzen würden, dann würden meiner Meinung nach zwei Dinge passieren: 
    a) Einige Nutzer, insbes. Läden und Organisationen, werden sich Klarnamen zulegen, um das Vertrauen weiter zu erhöhen.
   b) Die meisten Nutzer werden nicht standardmäßig ihre IDs ändern, sondern bei der anfangs zugewiesenen Identität bleiben.  Das sieht man eigentlich bei allen sicherheitssensitiven Applikationen, dass der Nutzer hier den einfachsten Weg wählt (Passwörter, fehlende Emailverschlüsselung, ...)
3) Mit den prozentual wenigen Klarnamen und deren Verortung in der Geographie und mit Hilfe weiterer öffentlicher Informationen (z.B. Ebay, eigene Transaktionen mit bekannten Nutzen) wird man das sehen, was man immer sieht: das unser soziales Leben für die meisten lokal organisiert ist und recht regelmäßig verläuft. Darüber lässt sich ein Großteil der Bevölkerung leicht de-anynonymisieren. Der Profi (insbes. der kriminelle Profi mit geeigneten Finanzmitteln) dagegen bleibt vermutlich unsichtbar. Das ist vermutlich nicht der gewünschte Effekt, oder?

Ähnliche &quot;Deanonymisierungen&quot; von Pseudonymen wurden schon demonstriert im Netflix-Wettbewerb (&quot;deanonymization, netflix contest&quot;). Meine AG konnte z.B. zeigen, dass die Beziehungen von NICHT-Mitgliedern von Facebook teilweise erratbar sind (nicht deren Identität, weil uns solche Daten nicht vorlagen). (&quot;One plus one makes three&quot;, PlosOne 2012)

Aber wirklich interessant ist doch, was ich mit einer solchen Aussage bezwecke: es ist keine Arroganz oder Angstmache, sondern die fundierte Prognose einer Expertin. Ich bin dafür, dass solche Prognosen lieber früh, zu Beginn eines gesellschaftlichen Experimentes gemacht werden, da dann (vielleicht) auch noch Gegenmaßnahmen getroffen werden können - oder man lieber ganz auf das System verzichtet. Für wie wahrscheinlich Sie die These also halten, ist Ihre Sache. Über die Intention einer solchen Aussage sollte man aber keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Der  Studiengang &quot;Sozioinformatik&quot; an der TU Kaiserslautern untersucht und modelliert  genau diese Fragen, nämlich wie sich ein IT-System auf die Gesellschaft auswirken könnte. Die Ergebnisse gehen an die Öffentlichkeit, damit diese entscheidet, was wir für eine Gesellschaft wollen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Harry: Tatsächlich erstaunt es auch mich immer wieder, was man mit Methoden der sozialen Netzwerkanalyse und des maschinellen Lernens aus sehr diffusen Daten herauslesen kann. </p>
<p>Meine  für Sie provokante These beruht auf mehreren Säulen:<br />
1) Meine langjährige Erfahrung in der Identifkation statistisch signifikanter Muster in sozialen und anderen, komplexen Netzwerken.<br />
2) Wenn wir alle Bitcoins benutzen würden, dann würden meiner Meinung nach zwei Dinge passieren:<br />
    a) Einige Nutzer, insbes. Läden und Organisationen, werden sich Klarnamen zulegen, um das Vertrauen weiter zu erhöhen.<br />
   b) Die meisten Nutzer werden nicht standardmäßig ihre IDs ändern, sondern bei der anfangs zugewiesenen Identität bleiben.  Das sieht man eigentlich bei allen sicherheitssensitiven Applikationen, dass der Nutzer hier den einfachsten Weg wählt (Passwörter, fehlende Emailverschlüsselung, &#8230;)<br />
3) Mit den prozentual wenigen Klarnamen und deren Verortung in der Geographie und mit Hilfe weiterer öffentlicher Informationen (z.B. Ebay, eigene Transaktionen mit bekannten Nutzen) wird man das sehen, was man immer sieht: das unser soziales Leben für die meisten lokal organisiert ist und recht regelmäßig verläuft. Darüber lässt sich ein Großteil der Bevölkerung leicht de-anynonymisieren. Der Profi (insbes. der kriminelle Profi mit geeigneten Finanzmitteln) dagegen bleibt vermutlich unsichtbar. Das ist vermutlich nicht der gewünschte Effekt, oder?</p>
<p>Ähnliche &#8222;Deanonymisierungen&#8220; von Pseudonymen wurden schon demonstriert im Netflix-Wettbewerb (&#8222;deanonymization, netflix contest&#8220;). Meine AG konnte z.B. zeigen, dass die Beziehungen von NICHT-Mitgliedern von Facebook teilweise erratbar sind (nicht deren Identität, weil uns solche Daten nicht vorlagen). (&#8222;One plus one makes three&#8220;, PlosOne 2012)</p>
<p>Aber wirklich interessant ist doch, was ich mit einer solchen Aussage bezwecke: es ist keine Arroganz oder Angstmache, sondern die fundierte Prognose einer Expertin. Ich bin dafür, dass solche Prognosen lieber früh, zu Beginn eines gesellschaftlichen Experimentes gemacht werden, da dann (vielleicht) auch noch Gegenmaßnahmen getroffen werden können &#8211; oder man lieber ganz auf das System verzichtet. Für wie wahrscheinlich Sie die These also halten, ist Ihre Sache. Über die Intention einer solchen Aussage sollte man aber keine voreiligen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Der  Studiengang &#8222;Sozioinformatik&#8220; an der TU Kaiserslautern untersucht und modelliert  genau diese Fragen, nämlich wie sich ein IT-System auf die Gesellschaft auswirken könnte. Die Ergebnisse gehen an die Öffentlichkeit, damit diese entscheidet, was wir für eine Gesellschaft wollen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Friedemann Brenneis		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-110</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 21:26:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-109&quot;&gt;BTC&lt;/a&gt;.

Ich glaube nicht, dass Frau Zweig arrogant rüberkommen wollte (und falls der Artikel diesen Eindruck nahe legt, dann nehm ich das auf meine Kappe), als vielmehr provokant. Es gab halt wenig Gelegenheit ihre These zu diskutieren, aber wenn man sich die Zeit dafür nimmt, dann glaube ich, dass dabei ein sehr konstruktiver Austausch rumkommen könnte. Ich denke ihr ging es darum ein Bewusstsein für Big Data-Analyse zu wecken. Genauso wie viele Menschen keine Ahnung davon haben wie Bitcoin funktioniert und was man damit alles Erstaunliches machen kann, gilt dasselbe für Big Data. Ich zumindest habe da nur eine grobe Vorstellung, wozu man das alles gebrauchen kann und wie aufwändig das eigentlich ist.

Die Übernahme durch den Bitcoinblog ist mit Christoph abgesprochen. Ich kriege da einen kleinen Obulus für die Zweitverwertung und einen Backlink und kann so wenigstens ein bisschen die Refinanzierung meiner Auslagen planen. Um damit zwei Arbeitstage plus Reisekosten zu finanzieren, reicht&#039;s noch lange nicht, aber Bitcoin steht ja noch ganz am Anfang. Auch hinsichtlich innovativer Journalismus-Finanzierung im Netz. Wenn ich mich aber an die &lt;a href=&quot;http://coinspondent.de/2014/05/10/eine-republica-fast-ohne-bitcoin/&quot; title=&quot;Eine re:publica (fast) ohne Bitcoin&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener ugc&quot;&gt;Republika im Mai&lt;/a&gt; erinnere und wie groß die Kluft zwischen Bitcoin und journalistischen Bezahlmodellen damals noch war, dann sind wir schon ein gutes Stück voran gekommen und ich bin sehr gespannt darauf, wo wir bei der kommenden republika stehen werden. Was crowd- und bitcoinfinanzierten Journalismus angeht ist dieses Blog ja auch ein großes, spannnedes Experiment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-109">BTC</a>.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass Frau Zweig arrogant rüberkommen wollte (und falls der Artikel diesen Eindruck nahe legt, dann nehm ich das auf meine Kappe), als vielmehr provokant. Es gab halt wenig Gelegenheit ihre These zu diskutieren, aber wenn man sich die Zeit dafür nimmt, dann glaube ich, dass dabei ein sehr konstruktiver Austausch rumkommen könnte. Ich denke ihr ging es darum ein Bewusstsein für Big Data-Analyse zu wecken. Genauso wie viele Menschen keine Ahnung davon haben wie Bitcoin funktioniert und was man damit alles Erstaunliches machen kann, gilt dasselbe für Big Data. Ich zumindest habe da nur eine grobe Vorstellung, wozu man das alles gebrauchen kann und wie aufwändig das eigentlich ist.</p>
<p>Die Übernahme durch den Bitcoinblog ist mit Christoph abgesprochen. Ich kriege da einen kleinen Obulus für die Zweitverwertung und einen Backlink und kann so wenigstens ein bisschen die Refinanzierung meiner Auslagen planen. Um damit zwei Arbeitstage plus Reisekosten zu finanzieren, reicht&#8217;s noch lange nicht, aber Bitcoin steht ja noch ganz am Anfang. Auch hinsichtlich innovativer Journalismus-Finanzierung im Netz. Wenn ich mich aber an die <a href="http://coinspondent.de/2014/05/10/eine-republica-fast-ohne-bitcoin/" title="Eine re:publica (fast) ohne Bitcoin" target="_blank" rel="nofollow noopener ugc">Republika im Mai</a> erinnere und wie groß die Kluft zwischen Bitcoin und journalistischen Bezahlmodellen damals noch war, dann sind wir schon ein gutes Stück voran gekommen und ich bin sehr gespannt darauf, wo wir bei der kommenden republika stehen werden. Was crowd- und bitcoinfinanzierten Journalismus angeht ist dieses Blog ja auch ein großes, spannnedes Experiment.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: BTC		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-109</link>

		<dc:creator><![CDATA[BTC]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 19:46:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mich stört v.a. die Arroganz mit der die &quot;Professorin für Sozioökonomik&quot; (was immer das auch sein mag) auftritt. 
So nach dem Motto: Ja, wenn jeder erstmal BTC nutzt, dann..., ja DANN werden wir euch erst recht vollkommen kontrollieren. Denn euch, der potentiell bösen Bevölkerung, werden wir zeigen, dass ihr nur noch gläserne Marionetten seid.
Im Ernst: Ich finde das ganz schön dreist. Aber die wird sich noch wundern, denn sooo einfach wird das mit ihrer &quot;Aufhebung&quot; der Anonymität nämlich nicht. M.E. hat die sich damit nämlich nicht wirklich auseinandergesetzt...

@ Friedemann: hast du eigentlich gewusst, dass dein Beitrag auf dem Blog von bitcoin.de erscheint? :-)

Weiter so!
Gruß Harry]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mich stört v.a. die Arroganz mit der die &#8222;Professorin für Sozioökonomik&#8220; (was immer das auch sein mag) auftritt.<br />
So nach dem Motto: Ja, wenn jeder erstmal BTC nutzt, dann&#8230;, ja DANN werden wir euch erst recht vollkommen kontrollieren. Denn euch, der potentiell bösen Bevölkerung, werden wir zeigen, dass ihr nur noch gläserne Marionetten seid.<br />
Im Ernst: Ich finde das ganz schön dreist. Aber die wird sich noch wundern, denn sooo einfach wird das mit ihrer &#8222;Aufhebung&#8220; der Anonymität nämlich nicht. M.E. hat die sich damit nämlich nicht wirklich auseinandergesetzt&#8230;</p>
<p>@ Friedemann: hast du eigentlich gewusst, dass dein Beitrag auf dem Blog von bitcoin.de erscheint? 🙂</p>
<p>Weiter so!<br />
Gruß Harry</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Friedemann Brenneis		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-108</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 06:02:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-107&quot;&gt;Bastian Lipp&lt;/a&gt;.

Vielleicht sollte man dann mal all die Bitcoin-Erklärvideos korrigieren, die behaupten Bitcoin sei anonym. Ich finde die Erklärung von Jörg nämlich auch in Hinsicht auf den Ottonormal-User sehr plastisch zu sagen, Bitcoin ist zunächst vor allem transparent - man kann alles in der Blockchain sehen. Und dann kann man darauf aufbauen und mit verschiedenen Projekten (Darkwallet, Bitlaundry etc.) selbst bestimmen, wie anonym man mit seinen Bezahldaten umgehen will. Transparenz ist ja nicht nur die eigentliche Stärke von Bitcoin, es ist auch genau der Punkt, den viele Menschen im derzeitigen Geldsystem ganz schmerzlich vermissen. Ich kann mir vorstellen, dass mit Transparenz zu argumentieren, als mit Anonymität viel mehr &quot;normale&quot; Menschen anspricht und Bitcoin damit ein bisschen aus der Nerd-Ecke herausholt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-107">Bastian Lipp</a>.</p>
<p>Vielleicht sollte man dann mal all die Bitcoin-Erklärvideos korrigieren, die behaupten Bitcoin sei anonym. Ich finde die Erklärung von Jörg nämlich auch in Hinsicht auf den Ottonormal-User sehr plastisch zu sagen, Bitcoin ist zunächst vor allem transparent &#8211; man kann alles in der Blockchain sehen. Und dann kann man darauf aufbauen und mit verschiedenen Projekten (Darkwallet, Bitlaundry etc.) selbst bestimmen, wie anonym man mit seinen Bezahldaten umgehen will. Transparenz ist ja nicht nur die eigentliche Stärke von Bitcoin, es ist auch genau der Punkt, den viele Menschen im derzeitigen Geldsystem ganz schmerzlich vermissen. Ich kann mir vorstellen, dass mit Transparenz zu argumentieren, als mit Anonymität viel mehr &#8222;normale&#8220; Menschen anspricht und Bitcoin damit ein bisschen aus der Nerd-Ecke herausholt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Bastian Lipp		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-107</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bastian Lipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2014 22:43:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=3421#comment-107</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-105&quot;&gt;BTC&lt;/a&gt;.

Nun, das liegt letztlich daran, dass die Dame mit dieser Einschätzung im Wesentlichen Recht hat. Data Mining ist in der Lage, die Privatsphäre für einen erheblichen Anteil der Nutzer von Bitcoin auszuhebeln, dies ist eine zwingende Konsequenz aus der zugrundeliegenden Offenheit der Blockchain. Dem zu widersprechen wäre nicht nur falsch, sondern sogar unverantwortlich, da der Nutzer lediglich dann die Möglichkeit hat, sich vor dieser Gefahr zu schützen, wenn er über diese aufgeklärt wurde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-105">BTC</a>.</p>
<p>Nun, das liegt letztlich daran, dass die Dame mit dieser Einschätzung im Wesentlichen Recht hat. Data Mining ist in der Lage, die Privatsphäre für einen erheblichen Anteil der Nutzer von Bitcoin auszuhebeln, dies ist eine zwingende Konsequenz aus der zugrundeliegenden Offenheit der Blockchain. Dem zu widersprechen wäre nicht nur falsch, sondern sogar unverantwortlich, da der Nutzer lediglich dann die Möglichkeit hat, sich vor dieser Gefahr zu schützen, wenn er über diese aufgeklärt wurde.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Friedemann Brenneis		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-106</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2014 20:37:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=3421#comment-106</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-105&quot;&gt;BTC&lt;/a&gt;.

Das war tatsächlich nicht der richtige Ort für Nachhaken, da mache ich niemandem einen Vorwurf. Bei der Veranstaltung ging es erst einmal um grobes Abtasten von Positionen und ein Herausfinden worüber man überhaupt redet. Ein allererster Schritt. Aber du hast Recht, grundsätzlich muss man da unbedingt noch einmal nachhaken und ich habe das auf dem Schirm. Ihr Karte liegt neben mir auf dem Schreibtisch. Und für das Verständnis: Das Zitat fiel in einem Zusammenhang, in dem es auch darum ging, dass sich - sollte Bitcoin von der ganzen Bevölkerung genutzt werden - die meisten mit ihren Daten irgendwo registrieren werden. Ist ja bei vielen Börsen jetzt schon Standard und fördere die Vertrauenswürdigkeit einer Transaktion. Und wenn du irgendwo registriert bist, dann bist du sehr gut nachverfolgbar. Gibt ja bereits jetzt Services, die dir sagen, welche BTC-Adressen du sonst noch besitzt, wenn du eine davon angibst. Aber um noch einmal zurückzukommen &quot;Sozioinformatik&quot; ist wohl ein sehr junger Studiengang und ich bin gespannt, was ich darüber noch in Erfahrung bringen kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-105">BTC</a>.</p>
<p>Das war tatsächlich nicht der richtige Ort für Nachhaken, da mache ich niemandem einen Vorwurf. Bei der Veranstaltung ging es erst einmal um grobes Abtasten von Positionen und ein Herausfinden worüber man überhaupt redet. Ein allererster Schritt. Aber du hast Recht, grundsätzlich muss man da unbedingt noch einmal nachhaken und ich habe das auf dem Schirm. Ihr Karte liegt neben mir auf dem Schreibtisch. Und für das Verständnis: Das Zitat fiel in einem Zusammenhang, in dem es auch darum ging, dass sich &#8211; sollte Bitcoin von der ganzen Bevölkerung genutzt werden &#8211; die meisten mit ihren Daten irgendwo registrieren werden. Ist ja bei vielen Börsen jetzt schon Standard und fördere die Vertrauenswürdigkeit einer Transaktion. Und wenn du irgendwo registriert bist, dann bist du sehr gut nachverfolgbar. Gibt ja bereits jetzt Services, die dir sagen, welche BTC-Adressen du sonst noch besitzt, wenn du eine davon angibst. Aber um noch einmal zurückzukommen &#8222;Sozioinformatik&#8220; ist wohl ein sehr junger Studiengang und ich bin gespannt, was ich darüber noch in Erfahrung bringen kann.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: BTC		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-105</link>

		<dc:creator><![CDATA[BTC]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2014 20:28:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=3421#comment-105</guid>

					<description><![CDATA[Wirklich sehr interessanter Beitrag!

“Sollte die gesamte Bevölkerung Bitcoins verwenden, können wir mit unseren Methoden aus der sozialen Netzwerkanalyse die Anonymität ganz schnell aufheben.&quot;

DAS hätte ich UMGHEND &quot;attackiert&quot; bzw. von Fr. Zweig ganz dringend genauer erklärt gehabt!! Wie, außer mit Hilfe von &quot;Netzspionage&quot; à la NSA soll denn das funktionieren?

Mich wundert wirklich, dass bei dieser v.a. für echte Bitcoiner äußerst brisanten Frage niemand (auch leider nicht mal Hr. Platzer, den ich sehr schätze) darauf eingegangen ist.
Wirklich sehr schade....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich sehr interessanter Beitrag!</p>
<p>“Sollte die gesamte Bevölkerung Bitcoins verwenden, können wir mit unseren Methoden aus der sozialen Netzwerkanalyse die Anonymität ganz schnell aufheben.&#8220;</p>
<p>DAS hätte ich UMGHEND &#8222;attackiert&#8220; bzw. von Fr. Zweig ganz dringend genauer erklärt gehabt!! Wie, außer mit Hilfe von &#8222;Netzspionage&#8220; à la NSA soll denn das funktionieren?</p>
<p>Mich wundert wirklich, dass bei dieser v.a. für echte Bitcoiner äußerst brisanten Frage niemand (auch leider nicht mal Hr. Platzer, den ich sehr schätze) darauf eingegangen ist.<br />
Wirklich sehr schade&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Friedemann Brenneis		</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-104</link>

		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2014 17:02:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-103&quot;&gt;Gerd Taddicken&lt;/a&gt;.

Auch Gesten sind wichtig. Danke!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/#comment-103">Gerd Taddicken</a>.</p>
<p>Auch Gesten sind wichtig. Danke!</p>
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