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	<title>Blog &#8211; The Coinspondent</title>
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	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
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	<title>Blog &#8211; The Coinspondent</title>
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		<title>Über Bitcoin nachzudenken, lohnt sich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Feb 2022 09:09:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Am Sonntag lag ich auf der Couch und habe mir eine Stunden lang die aktuelle Folge der SRF Kultur-Sendung Sternstunde Philosophie angeschaut. Das mache ich normalerweise nicht. Ich kannte die Sendung ehrlicherweise bis dato nicht einmal. Allerdings war ich kurz zuvor auf einen Tweet von Ijoma Mangold gestoßen. Ijoma Mangold ist Journalist, Autor und die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am Sonntag lag ich auf der Couch und habe mir eine Stunden lang die aktuelle Folge der <em>SRF Kultur</em>-Sendung <em>Sternstunde Philosophie</em> angeschaut. Das mache ich normalerweise nicht. Ich kannte die Sendung ehrlicherweise bis dato nicht einmal. Allerdings war ich kurz zuvor auf <a href="https://twitter.com/IjomaMangold/status/1492191074877681670" target="_blank" rel="noreferrer noopener">einen Tweet von Ijoma Mangold</a> gestoßen. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<p>Ijoma Mangold ist Journalist, Autor und die meisten kennen ihn wohl als Kulturkorrespondenten im <em>Die Zeit</em>-Feuilleton. Dort hat er mit <a href="https://www.zeit.de/2021/25/bitcoin-kryptowaehrung-politische-bewegung-dezentralisierung-umweltverschmutzung-spekulation" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><em>Das schlaue Gold</em> (Paywall)</a> Mitte letzten Jahres auch einen exzellenten und zu Recht vielbeachteten Artikel über Bitcoin geschrieben. In der Corona-Krise hat er nämlich, wie viele andere auch, angefangen, sich mit Bitcoin zu beschäftigen. Dabei ist er, wie all die anderen, in den Kaninchenbau gefallen. Seitdem macht er, was alle dort machen. Er schafft sich all das Wissen rauf, von dem er vorher keine Ahnung hatte und versucht Bitcoin nicht nur als ökonomisches oder technisches, sondern als Gesamtphänomen zu verstehen. </p>







<p>Mit diesem Hintergrund war er nun zu Gast in genannter Philosophie-Sendung zum Thema <em><a href="https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/bitcoin---eine-neue-weltordnung?urn=urn:srf:video:23e0942f-45a7-4864-85fb-912e075f07ec" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Bitcoin &#8211; Eine neue Weltordnung?&#8220;</a>,</em> die aus zwei Gründen bemerkenswert ist. Zum einen, weil es endlich soweit ist, dass Bitcoin im Fernsehen nicht immer nur als &#8222;dieses kryptische Internetgeld&#8220; oder &#8222;die erste Anwendung der eigentlich ja viel besseren <em>bLoCkChAiN-tEcHnOlOgIe</em>&#8220; behandelt wird. Stattdessen geht es hier um Bitcoin als gesellschaftliche Entwicklung und damit als etwas Großes, Neues und zum großen Teil noch Unbekanntes, über das es sich, wie wir ja auch immer wieder gern im <a href="https://coinspondent.de/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Honigdachs</a> betonen, lohnt, nachzudenken. Kudos daher an das <em>Schweizer Radio und Fernsehen</em> und die Redaktion der Sendung, die das erkannt haben und den Sendeplatz dafür bieten.</p>



<p>Ebenfalls bemerkenswert ist aber auch, wie Ijoma Mangold abgeht. Vermutlich hätte er das Format drei Stunden lang alleine füllen können und wäre doch nicht ansatzweise fertig geworden, über alles zu sprechen, was er zu Bitcoin im Kopf hat. Man merkt hier einfach, wie einen das Thema packen und begeistern kann und dass es eben nicht nur die Internetfreaks sind, die sich mit Bitcoin beschäftigen, sondern dass auch schöngeistig-verkopfte Boomer wie er die Bedeutung von Bitcoin begreifen können. Und in der Lage sind, sie auch anderen zu vermitteln. Denn nur wenn es Philosophen gibt, die über Bitcoin nachdenken, kann es auch sinnvolle Philosophie-Sendungen zum Thema Bitcoin geben. </p>



<p>Wenn er so weiter macht, gehe ich davon aus, dass Ijoma Mangold ein Katalysator für das Thema Bitcoin in intellektuellen Kreisen sein wird, in denen Bitcoin bisher noch keine sonderlich große Rolle spielt. Das finde ich gut. Denn insgesamt denken noch viel zu wenige Leute über Bitcoin nach. Dabei lohnt sich das und kann &#8211; wie man an Ijoma Mangold sieht &#8211; großen Spaß machen. Auf das Bitcoin-Buch, an dem er gerade schreibt, dürfen wir uns also freuen.</p>
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		<title>&#8222;Ich hatte in drei Jahren bestimmt 80 Wallets&#8220;</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/09/06/mehr-wissen-mit-dem-altcoinspekulanten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2016 11:27:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Altcoins]]></category>
		<category><![CDATA[Handel]]></category>
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					<description><![CDATA[Was mich bis heute noch wundert: Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ich im Netz auf den Altcoinspekulanten aufmerksam geworden bin, den Blog, auf dem Markus M. Bohl den Altcoinmarkt analysiert und einsteigerfreundliche Kryptoanlagetipps gibt. Das ist aus zwei Gründen bedauerlich. Denn zum einen hätte ich mir wohl einige Verluste ersparen können, wenn ich seine Artikel gelesen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was mich bis heute noch wundert: Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ich im Netz auf den <a href="https://altcoinspekulant.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Altcoinspekulanten</em></a> aufmerksam geworden bin, den Blog, auf dem Markus M. Bohl den Altcoinmarkt analysiert und einsteigerfreundliche Kryptoanlagetipps gibt.</p>
<p>Das ist aus zwei Gründen bedauerlich. Denn zum einen hätte ich mir wohl einige Verluste ersparen können, wenn ich seine Artikel gelesen hätte, bevor ich damals (wie so viele) plan- und erfahrungslos meine ersten Altcoin-Investitionen gemacht habe. Zum anderen schreibt Markus oftmals über Themen, die ich selbst überhaupt nicht auf dem Schirm habe. Obwohl ich mich sehr intensiv mit dem Bitcoin- und Kryptowährungssystem auseinandersetze.</p>
<h6>Altcoins verstehen mit dem Altcoinspekulanten</h6>
<p>Kein Wunder also, das sein Blog mittlerweile nicht nur einen festen Platz in meinem Feedreader hat, sondern wir hin und wieder &#8211; wenn es doch einmal zu Schnittmengen in unserer Berichterstattung kommt &#8211; direkt auf <em>Twitter</em> diskutieren.</p>
<p>Wobei die begrenzte Zeichenzahl dort jedoch verhinderte, dass ich die Fragen stellen konnte, die mich schon lange beschäftigen: Was bringt einen eigentlich dazu, mit solch großer Begeisterung und Ausdauer über Altcoins zu schreiben? Denn immerhin gibt es den <em>Altcoinspekulanten</em> schon länger als diese Seite.</p>
<p>Also habe ich Markus kurzerhand zum Interview gebeten. Denn wer Bitcoin verstehen will, sollte sich auch mal mit einem Altcoin-Experten unterhalten.</p>
<p><span id="more-10408"></span></p>
<p><a href="https://twitter.com/Altcoinspekulan" target="_blank" rel="noopener"></a> Vor allem auf Twitter unterwegs: Der Altcoinspekulant</p>
<h6>Wann und wie bist du auf das Thema Bitcoin und Co. gestoßen und was war der Grund für deine Entscheidung einen Blog über Altcoins zu machen?</h6>
<p>Zuerst auf Bitcoin aufmerksam geworden bin ich, als in Folge der Verhaftung von Julian Assange <a href="http://www.forbes.com/sites/jonmatonis/2012/08/20/wikileaks-bypasses-financial-blockade-with-bitcoin/#7aed4ae166c4" target="_blank" rel="noopener">eine Spendenkampagne zur Unterstützung von ihm und von <em>Wikileaks</em> initiiert worden ist</a>, wobei auch Bitcoin gespendet werden konnten. Ich glaube das war 2012. Eingestiegen bin ich aber erst im November 2013, nachdem ich einen Artikel des <a href="http://www.oliverjanich.de/?s=bitcoin" target="_blank" rel="noopener">Journalisten Oliver Janich über Bitcoin</a> gelesen hatte. Damals erschien mir Bitcoin schon im Blasenmodus und überkauft. Ich bin aber dank <a href="http://www.altcoinmarkt.de" target="_blank" rel="noopener">Bloggerkollege Marcus Pleines</a> auf Altcoins aufmerksam geworden und mir erschien es logisch, dass die gestiegenen Bitcoin-Kurse auch auf diese Exoten übergreifen würden. Als zweite Welle quasi.</p>
<p>Zudem reizte mich bei Altcoins, von Anfang an dabei zu sein (die meisten Coins waren erst wenige Monate alt) während der Bitcoin bereits vier Jahre auf dem Buckel hatte und bereits 270 Euro kostete. Ich kaufte 1,4 Bitcoin bei <em><a href="https://www.bitcoin.de/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin.de</a></em> und dieser Bestand wurde sofort bei <span class="removed_link" title="https://btc-e.com/"><em>BTC-e</em></span> in Altcoins umgetauscht. <em>BTC-e</em> hatte damals fast noch einen höheren Status für Altcoins als die heutige Nr. 1 <a href="https://poloniex.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Poloniex</em></a>. Ich erwarb <a href="https://litecoin.org/de/" target="_blank" rel="noopener"><em>Litecoin</em></a>, <a href="http://primecoin.io/" target="_blank" rel="noopener"><em>Primecoin</em></a>, <a href="https://peercoin.net/" target="_blank" rel="noopener"><em>PPcoin</em></a>, <a href="https://www.namecoin.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Namecoin</em></a>, <span class="removed_link" title="https://novaco.in/"><em>Novacoin</em></span> und <a href="https://www.feathercoin.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>Feathercoin</em></a>. Das Timing war genau richtig, der große Altcoinbullenmarkt begann und fast jede der genannten Coins konnte sich innerhalb weniger Wochen auf EUR-Basis verzehnfachen. Mich erinnerten die starken Kursanstiege an den Neuen Markt der Frankfurter Börse. Allerdings gab es im deutschsprachigen Bereich keine Berichterstattung, welche sich primär dem An- und Verkauf von Altcoins widmete. Das war nicht verwunderlich, die Kryptoszene war damals noch recht homogen von „Tech-Nerds“ dominiert. Mein Blog schloss hier eine Lücke und sollte eine Brücke schlagen zu breiteren Bevölkerungsschichten, welche weniger technisch versiert sind.</p>
<h6>Deutschsprachige Blogs, die sich dauerhaft mit Kryptowährungen auseinandersetzen, konzentrieren sich meist auf Bitcoin. Was fasziniert dich so an Altcoins?</h6>
<p>Zunächst einmal war das Thema Bitcoin im Jahr 2013 bereits sehr gut abgedeckt mit Blogs und journalistischen Publikationen. Generell lautet mein Credo, berichte über nichts, was bereits im deutschsprachigen Raum zu lesen war. Zudem sah ich bei Bitcoin die Kurse bereits ausgereizt und bei Altcoins noch viel schlummerndes Potential. Die meisten Altcoinprojekte hatten damals eine Marktkapitalisierung von unter 10 Millionen Dollar. Hier lag ein enormer Hebel.</p>
<p>Der Blog sollte mir auch helfen diszipliniert zu bleiben und meine Hausaufgaben zu Kryptoprojekten zu machen. Ich hatte davor schon diverse Blogs zu Wertpapiermärkten laufen, so handelte es sich für mich um ein Umsatteln auf einen neuen Markt. Neben den finanziellen Anreiz hat mich auch die neue Technik sehr interessiert. Ich war sehr neugierig darauf wie diese Projekte den Bitcoin herausfordern oder ergänzen wollen.</p>
<p>Also obwohl der Blog <em>Altcoinspekulant</em> heißt, war mir neben der Spekulation auch der Einfluss auf die Zukunft wichtig. Ohne persönliches Herzblut ginge es nicht. Ich habe im Laufe der letzten drei Jahre bestimmt 80 Altcoin-Wallets auf meinem Computer laufen gehabt und jedes Mal freute ich mich darüber, wenn ich sie zum Laufen bekam. Speziell bei neuen Projekten waren das ziemliche Herausforderungen.</p>
<h6>Was qualifiziert dich denn eigentlich überhaupt dazu &#8222;Der Altcoinsspekulant&#8220; zu sein? Woher stammt dein technisches und ökonomisches Fachwissen?</h6>
<p>Prinzipiell braucht man um „Altcoinspekulant“ zu sein keine besonderen Vorkenntnisse. Ich komme allerdings aus dem Bankenbereich und war einige Jahre als Wertpapieranalyst tätig. Das Wissen um die Finanzmärkte half mir enorm weiter, da an den Altcoinmärkten vor allem von Amateurtradern und Minern dominiert werden, da die „Big Player“ hier kein nennenswertes Volumen vorfinden.</p>
<p>Es fällt mir zum Beispiel relativ leicht Kursbewegungen zu lesen auf Grund dieser langjährigen Erfahrung. Allerdings fehlt mir aktuell für das Traden meistens die Zeit, so dass ich normalerweise Positionen über Monate oder Jahre halte. <a href="https://nxt.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Nxt</em></a> zum Beispiel halte ich seit dem Dezember 2013 und ich habe nie verkauft.</p>
<p>Zudem qualifiziert mich gerade meine technische Unbedarftheit. Ich habe nur durchschnittliche Computerkenntnisse. Ein erfolgreiches Altcoinprojekt muss einfach genug sein, dass ich es auf meiner Maschine zum Laufen bekomme. Wenn ich es nicht schaffe, schafft es die breite Masse auch nicht und es kann dann auch kein durchschlagender Erfolg werden.</p>
<p><em><a href="https://www.decred.org/" target="_blank" rel="noopener">Decred</a></em> war hier ein gutes Beispiel dafür. Die Tech-Nerds liebten es, ich schrieb es sofort ab. Und wie es aussieht behalte ich hier Recht. Wichtig ist auch zu erwähnen, dass der &#8222;Noob&#8220;-Schutz bei mir eine hohe Stellung genießt. Mir liegt die deutsche Kryptoszene am Herzen, ich versuche mein Wissen und meinen Einfluss zu Nutzen um die Community vor falschen Investments und Scams zu schützen. Nur so kann die Szene wachsen und eine gewisse Eigenständigkeit entwickeln.</p>
<p>Jeden Euro den zum Beispiel <a href="http://coinspondent.de/2016/08/19/finanztest-warnt-vor-onecoin-und-swisscoin/" target="_blank" rel="noopener"><em>OneCoin</em></a> wegen mir weniger einnimmt, ist ein kleiner Sieg für mich. Auch unterstütze ich deutschsprachige Projekte vorrangig, berichte also auch über kleinere Projekte wenn das Team aus dem deutschsprachigen Bereich kommt.</p>
<h6>Auf deinem Blog schreibst du oft über Themen, die ich selbst nicht auf dem Schirm habe. Wie findest du eine Themen? Wo informierst du dich und welches sind deine besten Quellen?</h6>
<p>Meine erste Quelle ist <a href="https://twitter.com/Altcoinspekulan" target="_blank" rel="noopener"><em>Twitter</em></a>, hier lassen sich viele News in kurzer Zeit abrufen, sofern man den richtigen Leuten folgt. Dann ganz klar Announcements bei <em><a href="https://bitcointalk.org/" target="_blank" rel="noopener">Bitcointalk</a></em>. Das ist dann in der Tat eine Sisyphusarbeit und erinnert an die Suche der Stecknadel im Heuhaufen. Aber der Aufwand lohnt sich, so konnte ich schon manche Perle entdecken.</p>
<p>Ich übersehe dabei aber auch viel und ich habe viele relevante Projekte auch verpasst. Das hängt auch damit zusammen, dass die Märkte enorm dynamisch sind und um eine umfassende Berichterstattung bieten zu können, man hier eigentlich ohne Pause dran bleiben müsste. Ich bin aber voll berufstätig und verbringe auch gerne Zeit mit meiner Frau und meinen Kindern, ich kann daher selten mehr als 1-2 Stunden täglich für Kryptos aufwenden. Man merkt das meinem Blog auch an, ich kann selten mehr als einen Beitrag in der Woche schreiben.</p>
<p><span class="removed_link" title="http://https://coinmarketcap.com/all/views/all/"></span> Altcoins gibt es unzählige. Allein diese Seite listet 777 verschiedene auf. Die &#8222;Perlen&#8220; zu finden, ist das Ziel des Altcoinspekulanten.</p>
<h6>Altcoins gibt es gefühlt wie Sand am Meer. Wann ist ein Projekt für dich relevant genug, um darüber zu schreiben?</h6>
<p>Für mich gibt es hier mehrere Kriterien. Zunächst einmal, ist es ein neues Projekt oder nur ein Klon? Wer sind die Entwickler, konnten sie bereits in der Vergangenheit überzeugen? Ist die Coin zeitgemäß, daher bietet sie einen Mehrwert auf Sicht von mindestens ein bis zwei Jahren? Ist die Zielsetzung realistisch oder handelt es sich um Wunschdenken/Utopie? Wie wird das Projekt umgesetzt, überzeugt das Team nicht nur durch technisches Können sondern auch mit guten Kommunikations- und Marketingfähigkeiten? Wie ging das Team mit Rückschlägen im bisherigen Entwicklungsprozess um? Die Antworten auf diese Fragen geben schon ein gutes Bild.</p>
<p>Ich mache mir dann auch die Mühe in den Threads Fragen zum Projekt zu stellen, um noch offene Punkte abzuklären. Meistens stellen sich die CEOs auch Interviews zur Verfügung. Wenn es bereits ein Beta gibt probiere ich auch die Coin bei mir zu installieren um zu sehen, wie diese Kryptowährung funktioniert.</p>
<p>Ich habe auch keine ideologischen Barrieren. Viele der Community sind immer noch Miner, die wie eine Monstranz ihr <em>Proof-of-Work</em>-Prinzip vor sich herhalten aber niemals in <em>ICOs</em> (&#8222;<em>Initial Coin  Offering&#8220;</em>, z. Dt. Neuemissionen) von <em>Proof-of-Stake</em>-Währungen investieren würden. Dies ermöglichte den Freiraum entsprechende Projekte nahezu exklusiv zu verfolgen wie zum Beispiel <em>Nxt</em> im Dezember 2013.</p>
<p>Mein Erfolgsrezept ist es auch Wichtiges von Unwichtigen zu unterscheiden und mich dann nur in die wirklich ganz interessanten Projekte festzubeißen. Hier gehe ich dann richtig in die Tiefe. So habe ich zum Beispiel <a href="https://www.iotatoken.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>IOTA</em></a> und <a href="https://lisk.io/" target="_blank" rel="noopener"><em>Lisk</em></a> entdeckt und war hier tatsächlich Pionier und <em>First Mover</em>. Bei <em>IOTA</em> hatte dies den interessanten Effekt, dass zwei Drittel der Community deutschsprachig sind.</p>
<p>Insgesamt betrachtet kann man sagen, dass vor allem neue Projekte welche über <em>ICOs</em> an den Markt kommen mein Steckenpferd sind, sowie sogenannte &#8222;<em>Giveaway-Coins&#8220;</em>, also Projekte, welche die Coins gratis verteilen, um so eine gewisse Community für sich zu gewinnen.</p>
<h6>Deinen erster Beitrag hast du im Dezember 2013 veröffentlicht. Über die Jahre betrachtet, wie hat sich der Altcoinmarkt verändert?</h6>
<p>Es ging ja fulminant los mit dem Mega-Altcoinbullenmarkt, welcher zum Beispiel <em>Litecoin</em> bis zu einer Marktkapitalisierung von einer Milliarde Dollar führen sollte Ende 2013. Zudem erschien im Dezember 2013 mit <em>Nxt</em> die erste echte 2.0 Kryptowährung auf dem Markt, also komplett neuer Code mit vielen Zusatzfunktionen wie Asset-Exchange und Marktplatz.</p>
<p>Wir hatten dann noch bis in den Frühsommer 2014 hinein einen <em>Scrypt-Coin</em>-Boom, teilweise überlappend mit den Ländercoins aka <a href="http://auroracoin.is/" target="_blank" rel="noopener"><em>Auroracoin</em></a> oder <a href="https://bitcointalk.org/index.php?topic=528213.0" target="_blank" rel="noopener"><em>Germanycoin</em></a>. Die Scrypt-Coin-Endphase war für mich spannend, da ich hier aktiv über meine Erfahrungen als <em>Scrypt-Coin-Miner</em> geschrieben habe. Wohlwissend, dass diese Phase wegen den <em>ASIC-Minern</em> bald der Vergangenheit angehören würde.</p>
<p>Wegen der Bitcoin-Baisse, welche voll auf den Altcoinmarkt durchschlug, folge dann eine lange Sauregurkenzeit. Es war kein Geld mehr an den Altcoinmärkten zu verdienen, so dass ich einstweilen dem Markt den Rücken kehrte. Ich bin konsequent genug nichts zu schreiben, wenn es nichts zu gewinnen gibt.</p>
<p>Erst als sich ein erneuter Aufwärtstrend bei Kryptowährungen vor circa einem Jahr zeigte, stieg ich wieder ein. Das Timing war goldrichtig, mein Comeback war, was die Qualität meiner Beiträge sowie Treffsicherheit anging, weitgehend gelungen.</p>
<h6>Was erwartest du für die Zukunft? Haben Altcoins überhaupt eine Zukunft?</h6>
<p>Altcoins werden meiner Ansicht nach immer eine Zukunft haben. Zunächst einmal als Experimentierfeld für Lösungen, die später beim Bitcoin implementiert werden können. Bei Altcoins können solche Dinge ohne großen finanziellen Aufwand getestet werden. Oder auch um völlig neue Anwendungsgebiete zu erschließen.</p>
<p>Nehmen wir hier zum Beispiel den<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge" target="_blank" rel="noopener"> <em>IoT</em>-Bereich</a>. Ich glaube man sollte Kryptowährungen wie Fahrzeuge vergleichen. Keiner käme auf den Gedanken mit einem Traktor ein Formel 1-Rennen zu fahren oder einen längeren Familienausflug. Alles für seinen Zweck. Bei Krpytowährungen versteigen sich viele in der irrigen Annahme, der Bitcoin müsste jede Leistung abdecken können. Das wird nicht funktionieren, es wird spezifische, zweckgebundene Blockchainprojekte brauchen.</p>
<h6>Du gibst auf deinem Blog sehr konkrete Anlagetipps. Hast du von Seiten der Nutzer schon Ärger bekommen, weil ein Tipp mal nicht den erwünschten Ertrag brachte?</h6>
<p>Speziell seit einem Jahr lag ich ja meist richtig. Mich erreichen aktuell eher Dankmails, weil die Leser wegen meiner Berichterstattung zum Beispiel in <em>IOTA</em> oder <em>Lisk</em> investiert haben.</p>
<p>Kritik gab es vor allem zur Anfangszeit, da ich die technischen Aspekte der Coins oft nur unzureichend abdecken konnte mangels Wissen. Zudem merkte man auch den Widerwillen der alten Kryptojünger an, dass sich hier einer vor allem die finanziellen Aspekte der Märkte annahm, anstatt die technischen Details der Coins.</p>
<p>Am meisten Post bekomme ich allerdings von <em>OneCoin</em>-Jüngern oder -Vetriebspartnern, welche dieses <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerk-Marketing" target="_blank" rel="noopener">MLM-Schema</a> loben und meine negative Berichterstattung nicht nachvollziehen können. Ich hoffe der Spuk ist bald vorbei, der Schaden wird leider immens werden, das deutet sich jetzt schon an.</p>
<p><figure id="attachment_10426" aria-describedby="caption-attachment-10426" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10426 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/09/altcoinspekulant2.png" alt="altcoinspekulant2" width="474" height="213" title="&quot;Ich hatte in drei Jahren bestimmt 80 Wallets&quot; 1" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/09/altcoinspekulant2.png 474w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/09/altcoinspekulant2-300x135.png 300w" sizes="(max-width: 474px) 100vw, 474px" /><figcaption id="caption-attachment-10426" class="wp-caption-text"></span> Smarter Move: Weil der Altcoinspekulant von seinem Thema selbst finanziell profitiert, wünscht er sich von seinen Lesern Spenden an die Deutsche Krebshilfe.</figcaption></figure></p>
<h6>Wenn ich mich mit dem Altcoinmarkt beschäftigen und deine Blogbeiträge verstehen will &#8211; welches Vorwissen sollte ich dafür idealerweise mitbringen?</h6>
<p>Ich versuche jeden Beitrag so gut es geht anfängerfreundlich zu gestalten. Es wäre aber sicher gut, gewisse Grundlagen zu Kryptocoins zu kennen. Ganz ohne Fachbegriffe geht es nicht. Bei Fragen stehe ich meinen Lesern gerne zur Verfügung. Auch können meine Beiträge kommentiert werden. Ich versuche auch in meinen Beiträgen mit vielen Hyperlinks entsprechende Zusatzinformationen zu packen, um so ein möglichst ein umfassendes Bild bereitzustellen.</p>
<h6>Zum Abschluss noch eine Prognose: Wie steht es um Kryptowährungen in fünf Jahren? Welche Projekte werden noch da sein und wie werden sie die Welt verändert haben?</h6>
<p>Fünf Jahre bei Kryptowährungen sind ja wie 50 Jahre in normaler Zeit. Es fällt mir auf Grund der ungeheuren Dynamik der Altcoinmärkte sehr schwer dies zu beantworten. Ich vermute allerdings, dass wir mehr Projekte sehen werden aus dem Finanzsektor, welche dann mit viel Feuerpower in den Markt gedrückt werden.</p>
<p>Die klassischen Projekte mit einem Entwickler + Marketing-Mann, werden es in Zukunft immer schwerer haben. Ich sehe zudem das Ende von <em>Proof-of-Work</em> und dafür einen Aufschwung bei Kryptowährungen für spezifische Anwendungen. Ich glaube die 2.0 Währungen, welche als Eierlegende Wollmilchsau alles für jeden erledigen sollen, werden keine bedeutende Rolle mehr spielen. <a href="https://www.ethereum.org/" target="_blank" rel="noopener"><em>Ethereum</em></a> kann hier eine Ausnahme bleiben als Baukasten für <em>Smart Contracts</em>.</p>
<p><em>Ethereum</em> traue ich zu auch in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen und ich glaube auch der Bitcoin wird seinen Status als digitales Gold behalten können. Wie das richtige Gold wird er aber in der Praxis nicht als Zahlungs- sondern vor allem als Wertaufbewahrungsmittel dienen.</p>
<p>Dahinter wird es aber eher Coins für spezifische Anwendungen geben, die nur eine oder zwei Funktionen aufweisen, daraufhin aber optimiert sind. So wie <em>IOTA</em> zum Beispiel als Baustein im <em>Internet der Dinge</em>. Die Marktkapitalisierung der Altcoins wird stark zunehmen, es werden hier Milliarden investiert werden, davon bin ich überzeugt. Wir befinden uns immer noch in der Anfangs- und Pionierphase. Es wird spannend für uns bleiben und wir werden beide noch viel zu berichten haben.</p>
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		<title>Der Wolf der BitShares</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 08:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[BitShares]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Tim Wolf hat neulich einen Kommentar hier hinterlassen und über diesen Kommentar bin ich wiederum &#8211; neugierig wie ich bin &#8211; auf seine eigene Website www.BTSwolf.com gestoßen. Und ich war gleich in mehrerer Hinsicht angenehm überrascht, denn ich dachte bisher, dass ich mit meiner deutschsprachigen Bitcoin-Seite eine Nischenerscheinung wäre. Aber eine Seite, die sich thematisch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Tim Wolf <a title="Vaultoro – zwei Brüder, Gold und Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2015/04/13/vaultoro-zwei-brueder-gold-und-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">hat neulich einen Kommentar hier hinterlassen</a> und über diesen Kommentar bin ich wiederum &#8211; neugierig wie ich bin &#8211; auf seine eigene Website <span class="removed_link" title="http://www.btswolf.com/">www.BTSwolf.com</span> gestoßen.</p>
<p>Und ich war gleich in mehrerer Hinsicht angenehm überrascht, denn ich dachte bisher, dass ich mit meiner deutschsprachigen Bitcoin-Seite eine Nischenerscheinung wäre. Aber eine Seite, die sich thematisch nur auf das Blockchain 2.0-Projekt <span class="removed_link" title="https://bitshares.org/"><em>BitShares</em></span> konzentriert und das auf Deutsch ist da noch eine ganze Stufe spezieller und insofern ein beeindruckendes Projekt, das sich vorzustellen lohnt.</p>
<p>Deswegen habe ich die Gelegenheit genutzt Tim ein paar Fragen zu <em>www.BTSwolf.com</em> zu stellen, der Seite, die er seit Anfang März dieses Jahres betreibt.</p>
<p><span id="more-6792"></span></p>
<h6>Warum beschäftigst du dich ausgerechnet mit BitShares? Was fasziniert dich an dem Thema bzw. wo siehst du die Vorteile gegenüber anderen Bitcoin 2.0-Projekten?</h6>
<p>Mit <em>BitShares</em> beschäftige ich mich, weil die zu Grunde liegende Technologie (<em><span class="removed_link" title="http://wiki.bitshares.org/index.php/DPOS_or_Delegated_Proof_of_Stake">DPOS</span>, <span class="removed_link" title="http://wiki.bitshares.org/index.php/BitShares/bitAssets">BitAssets</span>, <span class="removed_link" title="http://wiki.bitshares.org/index.php/TITAN">TITAN</span>, <span class="removed_link" title="http://www.btswolf.com/2015/04/11/der-moonstone-client/">Moonstone</span>, <a href="http://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/2iw532/bitshares_music_peertracks/" target="_blank" rel="noopener">Peertracks</a>, <a href="https://followmyvote.com/" target="_blank" rel="noopener">Follow-my-Vote</a></em> usw.) meiner Meinung nach überlebensfähig und zukunftsweisend ist. Hinzu kommt eine erstaunlich produktive und faire Community die Weltweit aktiv ist und durch dick und dünn geht, sowie die Entwickler die zum Großteil öffentlich bekannt sind und daher nicht einfach &#8222;den Nakamoto&#8220; machen können. Das sind für mich die Vorteile gegenüber anderen <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/links/altcoins-bitcoin-2-0/">Blockchain 2.0 Projekten</span> und das beflügelt meine Fantasie und Motivation für dieses Experiment immer wieder aufs Neue.</p>
<h6>Warum hast du dich entschieden auf Deutsch zu schreiben?</h6>
<p><em>BitShares</em> ist recht komplex, wird in der Szene oft kontrovers diskutiert und man kann nur schwer alle Zusammenhänge erfassen wenn man sich nicht intensiv damit beschäftigt. Viele Leute aus der Szene sehen in <em>BitShares</em> kaum mehr als einen komplizierten Bitcoin-Klon den man noch nicht mal gemütlich am heimischen PC schürfen kann. Sie wissen nicht was <em>BitShares</em> eigentlich ist, was damit möglich wird und wie sehr es bereits unter dem Deckel brodelt, weil kaum leicht verständliche Informationen dazu existieren und schon gar nicht auf Deutsch.<br />
Ein deutsches Informationsportal rund um <em>BitShares</em> war für mich daher nur eine logische Konsequenz und nebenbei lerne ich das <em>BitShares-</em>Ökosystem, durch das viele Recherchieren und Schreiben, noch besser zu verstehen.</p>
<h6>Wie ist deine persönliche Bitcoin-/Kryptowährungs-Historie und wann bist du auf BitShares gestoßen?</h6>
<p>Ich bin relativ spät, also auch erst mit dem großen Bitcoin-Hype im Oktober/November 2013 dazu gestoßen. Sehr schnell empfand ich die Bitcoin Community dann als etwas zu verbissen und fixiert auf das Mining und darauf Bitcoin unbedingt als anerkannte Währung zu etablieren. Bereits nach wenigen Wochen bin ich dann auf die <em>BitShares</em> Community aufmerksam geworden und war sofort begeistert von dem Freigeist und der Aufbruchsstimmung die dort herrschte und die nach wie vor vorhanden ist.</p>
<h6>Wie stehst du persönlich zu BitShares? Bist du Entwickler, Teil der Community, interessierter Beobachter o.Ä.?</h6>
<p>Ich verfolge zwar sehr intensiv alle Themen, nehme aber nur bedingt selbst an Diskussionen teil und würde mich daher eher als Beobachter sehen. Dennoch habe ich einen festen Platz in der Community in dem ich <em>BTSwolf.com</em> betreibe, mich an Übersetzungen beteilige und eine Übersicht aller Delegierten pflege.</p>
<h6>Womit verdienst du dein Geld, wenn du nicht über <em>BitShares</em> berichtest?</h6>
<p>Tagsüber bin ich als Angestellter IT-Consultant, hauptsächlich in München, aber ab und an auch in der ganzen DACH-Region unterwegs um Projekte zu planen und umzusetzen. Nach Feierabend werde ich dann (unentgeltlich) oft zum <em>BTSwolf</em> und schreibe an neuen Artikeln und Informationen rund um <em>BitShares</em>.</p>
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		<title>Ein Jahr Bitcoin-Blogging &#8211; Das Fazit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jan 2015 09:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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					<description><![CDATA[Eines vorneweg. Diesen Geburtstags-Beitrag habe ich schon vor einer ganzen Weile angefangen zu schreiben. Falls er euch an der ein oder anderen Stelle angesichts des Anschlags auf die Presse- und Meinungsfreiheit in Frankreich vielleicht etwas zu fröhlich erscheint, berücksichtigt das bitte. Tatsächlich bin ich nicht sonderlich in Feierlaune, denn in Paris wurden gezielt Journalisten-Kollegen ermordet, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eines vorneweg. Diesen Geburtstags-Beitrag habe ich schon vor einer ganzen Weile angefangen zu schreiben. Falls er euch an der ein oder anderen Stelle angesichts des <span class="removed_link" title="http://www.nerdcore.de/2015/01/07/gun-attack-on-french-satire-mag-kills-10/">Anschlags auf die Presse- und Meinungsfreiheit</span> in Frankreich vielleicht etwas zu fröhlich erscheint, berücksichtigt das bitte. Tatsächlich bin ich nicht sonderlich in Feierlaune, denn in Paris wurden gezielt Journalisten-Kollegen ermordet, die ihr Recht zur freien Meinungsäußerungin Anspruch genommen haben. Auf das selbe Recht berufe ich mich hier Tag für Tag und <strong>The Coinspondent</strong> gäbe es in dieser Form nicht, wenn ich dafür um mein Leben fürchten müsste.</p>
<p>Nun aber zum schönen Teil, denn heute vor einem Jahr habe ich <a title="Bitcoins aus dem NES" href="http://coinspondent.de/2014/01/08/hello-world/" target="_blank" rel="noopener">mit diesem Beitrag über einen Super Nintendo, der zum Bitcoin-Mining verwendet wird</a>, <strong>The Coinspondent</strong> ins Leben gerufen und die Gelegenheit möchte ich nutzen um auf ein sehr intensives Jahr Bitcoin-Blogging zurück zu blicken und einen Einblick in meine Arbeit zu geben. Mit persönlichen Highlights, ein paar Statistiken und natürlich soll es auch um die Gretchenfrage nach dem Geld gehen. Denn Bitcoin hat mir eines gezeigt: Es lohnt sich darüber zu schreiben und zu sprechen.</p>
<p><span id="more-4527"></span></p>
<h6>Die harten Fakten</h6>
<p>Fangen wir mal mit den Zahlen und Statistiken an, Stand heute:</p>
<p><em>Veröffentlichte Beiträge: 287<br />
</em>Das ist eine gute Zahl, die mich persönlich freut. Mein Plan war es ja jeden Tag über Bitcoin und digitale Währungen zu berichten und wenn ich Urlaubs- und Krankheitstage abziehe, kommt das in etwa hin. Zumal ich mir hin und wieder die Freiheit genommen habe, lieber einen Tag mal nichts zu schreiben und dafür den nächsten Tag einen längeren und hintergründigeren Artikel zu veröffentlichen. An 41 Sonntagen erschien zudem die immer ausführlicher werdende <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/category/aktuelles/die-presseschau/">Bitcoin-Presseschau</span> und einmal die <a title="Sonder-Presseschau" href="http://coinspondent.de/2014/02/26/sonder-presseschau/" target="_blank" rel="noopener">Sonder-Presseschau</a> zur Pleite von <em>Mt.Gox.</em></p>
<p><em>Zugriffe auf die Seite: 31.270<br />
</em>Diese Zahl mag auf den ersten Blick vielleicht klein erscheinen, aus meiner Sicht ist sie das nicht. Vor allem nicht im ersten Jahr eines Blogs mit so spezifischen Thema. Immerhin ist das hier ein Solo-Projekt, in dem ich für alle Bereiche selbst verantwortlich bin. Von der Webadministration über jedwede redaktionelle Tätigkeit bis hin zu Marketing und Vertrieb. Dass ich dabei erst zum Ende des vergangenen Jahres mal ein bisschen Zeit hatte mich mit den aktuellen Grundlagen von SEO zu befassen, versteht sich von selbst.</p>
<p>Was jedoch für mich zählt, ist die Tendenz und die ist sehr positiv. Im gesamten Januar 2014 hatte ich bspw. 114 Seitenaufrufe. Heute liegt die durchschnittliche Besucherzahl jeden Tag darüber. Am bisher meistbesuchten Tag waren es übrigens 532 Leser und pro Monat kommen derzeit zwischen 3500 und 4000 Besucher auf die Website.</p>
<p><em>Anzahl der Länder, aus denen die Zugriffe kamen: 99<br />
</em>Diese Zahl macht mich wirklich glücklich, zeigt sie doch eines: Bitcoin ist ein internationales Phänomen. Ich habe mich ja bewusst (auch inhaltlich) für die deutschsprachige Bitcoin-Nische entschieden und damit in Kauf genommen potentiell weniger Leser zu erreichen. Trotzdem gibt es aus (wirklich!) allen Teilen der Welt regelmäßige Zugriffe auf die Seite. Das ist zum Teil der deutschsprachigen Diaspora, zum Teil aber auch <a href="https://translate.google.de/translate?sl=de&amp;tl=en&amp;js=y&amp;prev=_t&amp;hl=de&amp;ie=UTF-8&amp;u=www.coinspondent.de&amp;edit-text=&amp;act=url" target="_blank" rel="noopener"><em>Google Translate</em></a> zu verdanken.</p>
<p><figure id="attachment_4590" aria-describedby="caption-attachment-4590" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4590 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-internationale-Zugriffe-2014-1.png" alt="Bitcoin internationale Zugriffe 2014" width="600" height="379" title="Ein Jahr Bitcoin-Blogging - Das Fazit 2" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-internationale-Zugriffe-2014-1.png 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/01/Bitcoin-internationale-Zugriffe-2014-1-300x190.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-4590" class="wp-caption-text">In allen Länder, die nicht grau markiert sind, gibt es Leser dieses Blogs.</figcaption></figure></p>
<p><em>Geschätzte Arbeitszeit bisher: rund 1500 Stunden (ca. 30 h/Woche)<br />
</em>Man könnte auch sagen, dass <strong>The Coinspondent</strong> für mich eine Vollzeit-Beschäftigung ist. Bisher allerdings nur den Arbeitsumfang betreffend. Was die Bezahlung angeht (noch) nicht. Aber das ist insofern okay, als dass ich diesen Blog wie ein Startup der digitalen Medienbranche sehe. Und Startups werfen in der Anfangszeit keine Gewinne ab. Dementsprechend sollte man auch der folgenden Zahl nur begrenzte Bedeutung zumessen.</p>
<p><em>Über den Blog eingenommene Spenden: 0,70824504 BTC (ca. 175 Euro)<br />
</em>175 Euro mögen angesichts des Aufwands wie ein Witz erscheinen, aber für das Debüt-Jahr halte ich sie für eine gute Zahl. Immerhin rutscht der (Online-)Journalismus doch beständig von einer Krise in die nächste und ich kenne viele Blogger, die seit mehreren Jahren aktiv sind und noch nicht einen Cent gesehen haben.</p>
<p>Was oftmals auch daran liegen mag, dass sie nur altmodische Bezahlmodelle anbieten. Ich wiederum nehme nur digitales Geld. Das wiederum führt zu einem klassischen Henne-Ei-Problem: Wer Bitcoin erklärt, kann nicht erwarten sofort in Bitcoin bezahlt zu werden. Dass trotzdem schon 0,7 BTC eingegangen sind, ist daher ein gutes Zeichen und wer die Summe erhöhen möchte: <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/the-coinspondent-unterstuetzen/">Gerne!</span></p>
<p><figure id="attachment_3644" aria-describedby="caption-attachment-3644" style="width: 600px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3644 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Bitcoin-Ei-Kopie-1.jpg" alt="Bitcoin-Ei" width="600" height="355" title="Ein Jahr Bitcoin-Blogging - Das Fazit 3" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Bitcoin-Ei-Kopie-1.jpg 600w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/11/Bitcoin-Ei-Kopie-1-300x178.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-3644" class="wp-caption-text">“Ei” von Flickr-User Christian Barmala (CC BY 2.0, bearbeitet)</figcaption></figure></p>
<p>Aber so oder so. 175 Euro reichen realistisch betrachtet nicht einmal ansatzweise, die Unkosten zu decken, die in einem Jahr bloggen anfallen. Allein meine Reisekosten zu Konferenzen und Bitcoin-Veranstaltungen lagen (trotz Billig-Bus und Mehrbettimmern) deutlich darüber.</p>
<p>Aber auch das ist okay, denn als ich als einer von wenigen Journalisten <a title="“Das Bitcoin-Experiment steht ganz am Anfang”" href="http://coinspondent.de/2014/10/18/das-bitcoin-experiment-steht-ganz-am-anfang/">zur Digitalen Agenda &#8222;Bitcoin&#8220; im Bundestag gefahren bin</a> und direkt um Reisekosten-Zuschüsse geben habe, kam einiges zusammen. Mein Fazit daher: Wer nur Schalgzeilen wiederholt, hat es schwer. Wer jedoch Mehrwert bietet und transparent mit den Kosten umgeht, der hat gute Chancen ein bisschen was mit seiner Arbeit zu verdienen.</p>
<p>Trotzdem ist es illusorisch zu denken, wer Texte ins Internet schreibt, wird reich. Guter und gleichzeitig finanziell erfolgreicher Journalismus ist immer das Ergebnis einer geschickten Querfinanzierung. Auf diese Weise (und durch meinen Hauptberuf) verdiene auch ich bisher das Geld um mir &#8211; rein ökonomisch betrachtet &#8211; das Hobby dieses Rechercheblogs zu leisten. Noch.</p>
<p><em>Werbekunden: 1</em><br />
Werbung ist zum Beispiel eine der bewährten Möglichkeiten guten Journalismus querzufinanzieren. Allerdings neigen viele Seitenbetreiber dazu den Bogen zum Nachteil der inhaltlichen Qualität maßlos zu überspannen. Ich bin was Werbung angeht eher restriktiv und sehe mich ganz klar in der Verantwortung gegenüber dem Leser. Weniger ist mehr, auch wenn der schnelle Euro dadurch vielleicht flöten geht.</p>
<p>Wie es dazu gekommen ist, dass ich nun doch einen Werbepartner aufgenommen habe, <a title="In eigener Sache: Werbung von Yacuna" href="http://coinspondent.de/2014/12/22/eigener-sache-werbung-von-yacuna/">steht in diesem Beitrag</a>. Wer ebenfalls werben möchte &#8211; ich bin offen für alle Ideen, solange sie nicht gegen meine Prinzipien verstoßen. Trennung von Werbung und Redaktion und so.</p>
<p><em>Bitcoin-Serie im Radio: 7 Folgen<br />
</em>Das hier freut mich ganz besonders<em>.</em> Denn dass ich als Hörfunk-Journalist das Thema digitales Bezahlen gerne ins Radio bringen wollte, stand von Anfang an fest. Dass das noch innerhalb des ersten Jahres mit einer eigenen wöchentlichen Serie passieren würde, war selbst in meinen optimistischesten Plänen so nicht vorgesehen. Danke an <a href="http://detektor.fm/" target="_blank" rel="noopener"><em>detektor.fm</em></a>, die sich in diesem Punkt offen zeigen, wo alle anderen Redaktionen Sendeplätze kürzen und sparen, wo sie können.</p>
<h6>Highlights und persönliches Fazit</h6>
<p>Da <em>hard facts</em> und Statistiken immer nur die halbe Wahrheit sind, möchte ich an dieser Stelle noch einmal kurz auf die persönlichen Highlights und Erfahrungen des letzten Jahres eingehen. Ich nutze dabei einfach die Fragen, die ich mir im letzten Jahr auch immer wieder gestellt habe:</p>
<p><em>Gibt es einen &#8222;besten&#8220; Artikel?<br />
</em>Nein, aber es gibt eine, den ich für besonders wichtig halte, weil er einen Aspekt beinhaltet, der uns noch lange beschäftigen wird, den bisher aber noch niemand so auf dem Schirm hat: den Genrationswechsel von den <a title="Bitcoin, Microsoft und die Digital Money Natives" href="http://coinspondent.de/2014/12/13/bitcoin-und-die-digital-money-natives/">Digital Natives zu den Digitale Money Natives.</a> Möglicherweise wird das ein Thema auf der kommenden <em>re:publica</em>. Der <a title="Eine re:publica (fast) ohne Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2014/05/10/eine-republica-fast-ohne-bitcoin/">Beitrag zur letztjährigen</a> hat mir wiederum wegen der offenen Diskussion in den Kommentaren sehr gut gefallen. Ich bin gespannt inwieweit ich mein Versprechen werde einlösen können.</p>
<p><em>Woher nimmst du die Motivation?<br />
</em>Größtenteils aus dem Feedback und dem Kontakt mit anderen Akteueren aus dem Bitcoin-versum. Tatsächlich gibt es auch Tage, an denen ich keinen Bock habe und alles hinschmeißen will. Oftmals treten diese Tage auf, wenn ich viel arbeite und aus nicht nachvollziehbaren Gründen die Zugriffszahlen sinken. Nichts ist schlimmer als große Gedanken zu haben und zuwenig Zeit sie aufzuschreiben oder schlimmer noch &#8211; ignoriert zu werden. Aber das gehört dazu und sich das bewusst zu machen, ist wichtig für jedes Abenteuer, egal ob man blogt oder ein Unternehmen gründet. Glücklicherweise habe ich mit beidem schon Erfahrung und wusste daher, dass früher oder später (und immer wieder) ein Tief kommen wird. Was außerdem hilft: ein mittel- und langfristiger Plan mit Milestones.</p>
<p>Darüber hinaus freue ich mich jeden Monat auf den Leipziger Bitcoin-Stammtisch, der es schafft gleichzeitig wundersam nerdig und offen-integrativ zu sein. Ohnehin habe ich im letzten Jahr so viele unterschiedliche Menschen getroffen, die sich aber alle auf die freiheitliche, offene und tolerante Grundidee von Bitcoin einigen konnten. Egal aus welchem Land, egal aus welcher sozialen Schicht. Das beeindruckt mich noch immer und ich empfehle jedem mal zu einem <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/links/regelmaessige-bitcoin-treffen/">Bitcoin-Treffen</span> zu gehen.</p>
<p><em>Hast du deine bisherigen Milestones erreicht?<br />
</em>Das ist die Frage, die ich mir am häufigsten stelle und bei einigen Punkten wie <em>&#8222;Das Thema  Bitcoin ins Radio zu bringen&#8220;</em> kann ich sie klar mit ja beantworten. Aber bei meinem wichtigsten Milestone ist es schwerer. Mein Ziel war es innerhalb von sechs Monaten zu einem der relevantesten deutschsprachigen Blogs zum Thema Bitcoin zu werden. Nun ist bereits ein Jahr vergangen und mir ist mittlerweile klar, dass ich diese Frage gar nicht selbst, sondern nur jeder Leser für sich beantworten kann. Aber vielleicht ist das ganz gut so, denn so strebe ich einfach immer weiter danach.</p>
<p><em>Lohnt sich das Bloggen?<br />
</em>Definitiv und ich habe es nie bereut mich so sehr auf das Thema Bitcoin zu spezialisieren. Letztlich halte ich es noch immer mit dem Zitat von Morgan E. Peck:</p>
<blockquote><p>“I’d like to personally thank Satoshi Nakamoto for finally making money interesting enough to write about.”</p></blockquote>
<p>PS: Falls noch Fragen offen geblieben sind, stellt sie in den Kommentaren. Ich beantworte sie dann nach bestem Wissen und Gewissen.</p>
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