<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gesellschaft &#8211; The Coinspondent</title>
	<atom:link href="https://coinspondent.de/tag/gesellschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<description>Kritisches und Konstruktives zu Bitcoin und der Zukunft des Geldes</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Aug 2023 10:49:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2023/06/The-Coinspondent-Bitcoin-Blog-FaviIcon-150x150.jpg</url>
	<title>Gesellschaft &#8211; The Coinspondent</title>
	<link>https://coinspondent.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Honigdachs #87 &#8211; Bitcoin als politische Bewegung</title>
		<link>https://coinspondent.de/2023/08/21/honigdachs-87-bitcoin-als-politische-bewegung/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2023/08/21/honigdachs-87-bitcoin-als-politische-bewegung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Aug 2023 10:49:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://coinspondent.de/?p=25914</guid>

					<description><![CDATA[Mitschnitt meines Talks "Mehr als Geld &#038; Technologie. Bitcoin als politische Bewegung" vom 7.6.2023 auf der Republica in Berlin.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p id="block-fd0e1558-a32c-4c85-bf39-b25628c58785">Die 87. Folge <strong><a href="https://coinspondent.de/honigdachs-der-bitcoin-podcast-aus-leipzig/">Honigdachs</a> </strong>ist da, dem Bitcoin-Podcast, in dem wir seit 2015 kritisch und konstruktiv auf all die Themen rund um Bitcoin eingehen, die wir für interessant und erwähnenswert halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-large-font-size" id="block-5201a982-b490-47a7-a312-fd4e957ae4b7" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-right:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);margin-left:var(--wp--preset--spacing--30)"><strong>Honigdachs #8</strong>7<strong> &#8211; Bitcoin als politische Bewegung</strong></h2>



<p>In dieser zweiten Sommer-Sonderfolge gibt es den Mitschnitt meines Vortrags <em><a href="https://coinspondent.de/2023/07/17/bitcoin-als-politische-bewegung/" data-type="post" data-id="25892" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr als Geld &amp; Technologie. Bitcoin als politische Bewegung</a></em>, den ich Anfang Juni auf der Republica in Berlin gehalten habe. Ziel war es, dem dortigen, tendenziell doch eher sehr Bitcoin-fernem Publikum zu erklären, dass Bitcoin ein sehr komplexes und vielschichtiges Phänomen ist. Und dass es eben nicht reicht, nur Schlagzeilen zum Preis oder mit dem Schlagwort &#8222;Blockchain&#8220; zu lesen, um dieses Phänomen zu verstehen. Denn am Ende sind es Menschen, die Bitcoin benutzen und betreiben und diese Menschen haben dafür durchaus gute Gründe.</p>



<p>Der Vortrag wurde Audio-Only aufgezeichnet und funktioniert auch, wenn man ihn nur hört. In Podcast-Playern, die Kapitelmarken unterstützen, sind jedoch auch die entsprechenden Slides als Kapitelbilder hinterlegt. Wer die Slides lieber als Video sehen will, der findet den Talk auch <a href="https://youtu.be/e7WDbiUaqzo" data-type="link" data-id="https://youtu.be/e7WDbiUaqzo" target="_blank" rel="noreferrer noopener">auf <em>Youtube</em>.</a></p>



<p>Die nächste Folge wird dann wieder eine reguläre. Bis dahin <a href="http://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_87_bitcoin_als_politische_bewegung.mp3" target="_blank" rel="noreferrer noopener">viel Spaß beim Hören!</a></p>



<div class="wp-block-group alignwide has-global-padding is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-7abcad32 wp-block-group-is-layout-constrained" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30)">

</div>



<p>Oder hier noch einmal als Video:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-x-large-font-size" id="block-f6fdd0db-4a07-4a2a-9d0f-81f9b25e615c" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--40);margin-right:var(--wp--preset--spacing--40);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--40);margin-left:var(--wp--preset--spacing--40)"><strong>Shownotes</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Youtube:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=e7WDbiUaqzo&amp;t=9s" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Mehr als Geld &amp; Technologie. Bitcoin als politische Bewegung&#8220;</a>&nbsp;(Republica 2023)</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2023/08/21/honigdachs-87-bitcoin-als-politische-bewegung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		<enclosure url="http://coinspondent.de/wp-content/uploads/podcast/honigdachs_87_bitcoin_als_politische_bewegung.mp3" length="0" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Lesetipp: Über die Zukunft von Geld und Bitcoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/05/18/lesetipp-ueber-die-zukunft-von-geld-und-bitcoin/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2018/05/18/lesetipp-ueber-die-zukunft-von-geld-und-bitcoin/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 08:18:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Medien & Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=12659</guid>

					<description><![CDATA[Daniel Jeffries hat drüben bei Hackernoon mit What Will Bitcoin Look Like in Twenty Years? einen der wichtigsten Texte zu Geld und Bitcoin geschrieben, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ganz einfach aus dem Grund, weil er sich mit einem Aspekt beschäftigt, der in der Auseinandersetzung bisher viel zu kurz kommt: die Zukunft. Klar gibt es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Daniel Jeffries hat drüben bei <em>Hackernoon</em> mit <a href="https://hackernoon.com/what-will-bitcoin-look-like-in-twenty-years-7e75481a798c" target="_blank" rel="noopener"><em>What Will Bitcoin Look Like in Twenty Years?</em></a> einen der wichtigsten Texte zu Geld und Bitcoin geschrieben, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ganz einfach aus dem Grund, weil er sich mit einem Aspekt beschäftigt, der in der Auseinandersetzung bisher viel zu kurz kommt: die Zukunft.</p>
<p>Klar gibt es Texte (und vor allem <em>ICO-Whtepaper</em>), die sich irgendwie mit dem auseinandersetzen, was da so künftig passieren könnte (aber nur, wenn alles nach dem <em>Best Case</em> im Businessplan läuft). Doch eine tiefergehende und vor allem über die eigenen Interessen hinaus gehende Auseinandersetzung mit der Zukunft des Geldes (nicht nur der des Bezahlens!) findet bisher nicht statt.</p>
<h6>Was fehlt: Future Economics</h6>
<p>Was übrigens nicht nur für Bitcoin, sondern für die Ökonomie im Allgemeinen gilt. Die konzentriert sich nämlich vor allem darauf, aus der Vergangenheit zu lernen und auf die Gegenwart zu reagieren, entwickelt selbst aber keinerlei Visionen, wie unser Geld- und Gesellschaftssystem in 20, 50 oder 100 Jahren aussehen könnte. Oder idealerweise aussehen sollte.</p>
<p>Je mehr ich mich also mit diesem Thema beschäftige &#8211; und ich suche und frage nun schon lange nach &#8222;Geldvisionären&#8220;, aber weder Professoren, Banker noch Journalisten kennen jemanden, der sich wirklich mit der Zukunft des Geldes auseinandersetzt &#8211; umso mehr drängt sich der Schluss auf, dass die Finanzbranche in Theorie und Praxis eine gänzlich visionslose Branche ist.</p>
<p>Was eine erschreckende Erkenntnis ist, wenn man bedenkt, wie grundlegend und teils rasant sich die Welt innerhalb der vergangenen 20, 50 oder 100 Jahren verändert hat. Zumal es keinen Anlass gibt, davon auszugehen, dass die Wucht oder Geschwindigkeit künftiger Veränderungen milder ausfallen. Im Gegenteil.</p>
<h6>Ein Versuch, die Zukunft zu beschreiben</h6>
<p>Genau das macht den Text von Daniel Jeffries dann aber so lesenswert. Denn obwohl auch für ihn klar ist, dass es bei Aussagen über die Zukunft viel leichter ist, falsch zu liegen, als richtig, wagt er zumindest den Versuch, eine mögliche Entwicklung zu skizzieren.</p>
<p id="42bf" class="graf graf--p graf-after--p" style="padding-left: 30px;"><em>&#8222;I’m also going to go much, much deeper than “Bitcoin will go to zero” or “Bitcoin will become the reserve currency and be worth $1,000,000”. That’s not really saying all that much and anyone can do it. </em><em>Instead we’ll look at how the technology will transform and how society will transform with it.&#8220;</em></p>
<p>Diese Skizze wiederum ist höchst inspirierend. Denn egal, ob man seiner Argumentation folgt oder nicht &#8211; wer diesen Text liest, beginnt selbst über die Zukunft des Geldes nachzudenken. Genau das, was bisher viel zu wenig stattfindet.</p>
<h6>Die Vision eines professionellen Visionärs</h6>
<p>Dass Jeffries dabei sowohl Gründer ist, langjährige IT-Erfahrungen mit sich bringt und auch Science-Fiction-Geschichten schreibt, ist hier von großem Vorteil, weil man merkt, dass er Erfahrung mit dem glaubwürdigen Entwickeln von technologiebasierten Zukunftsszenarien hat.</p>
<p>Das im Hinterkopf sollte man sich auch nicht von der halben Stunde Lesezeit abschrecken lassen, die dieser Artikel mit sich bringt. Es lohnt sich wirklich.</p>
<p>Um das zu zeigen, habe ich hier mal die Zwischenüberschriften herausgezogen und wen die noch immer nicht überzeugen, hier eine Textstelle, die mehr als nur neugierig macht:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8222;I’m half way through an article called “<strong class="markup--strong markup--p-strong">What If Hitler Had the Blockchain?</strong>” Frankly, I don’t want to publish it because I don’t want to give the bad guys any fresh ideas but rest assured it probably doesn’t matter. Their dark minds are already hard at work imagining how to use blockchain as a system of repression and control.&#8220; </em></p>
<h6>Inhalt</h6>
<p style="padding-left: 30px;"><em>This Internet Thing will Never Work Out</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>The Rise of Bitcoin, Crypto and Decentralization</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>1) The Bubble Bursts</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>2) Government Cryptocurrencies will Flourish</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>3) Decentralized Cryptocurrencies Will Become a Parallel Economic Operating System for the Planet</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>4) The Killer App for Crypto is NOT a Browser</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>5) Blockchain is Just the Beginning of Decentralized Consensus</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>6) Crypto Will Get a LOT Easier to Use</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>7) The protocols of Coins will Get Abstracted from the Coins Themselves</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>8) We will have Four Dominant Meta Coins, Plus Fifty to One Hundred Minor Coins, and Infinite Virtual Variations of These Coins, Plus State Coins</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>9) We’ll Learn We Didn’t Know Crap About Economics</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>10) A DAO Will Grow to Fortune 500 Status</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>11) The Gig Economy Will Grow Big Time</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>The Controversy Kings</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>12) The Blockchain Will Enable All Kinds of Evil</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>13) Bitcoin Has a 50/50 Shot At Surviving</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>The Final Frontier</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2018/05/18/lesetipp-ueber-die-zukunft-von-geld-und-bitcoin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin im Mainstream (Japan Edition) und was das bedeutet</title>
		<link>https://coinspondent.de/2018/01/18/bitcoin-im-mainstream-japan-edition-und-was-das-bedeutet/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2018/01/18/bitcoin-im-mainstream-japan-edition-und-was-das-bedeutet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2018 10:29:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=12137</guid>

					<description><![CDATA[Gestern ging es hier noch um das Beispiel Hip Hop und Rap, an dem sich erkennen lässt, wie Bitcoin in Deutschland (und den USA) über die künstlerische Auseinandersetzung damit immer mehr in den Alltag und die Wahrnehmung der Gesellschaft getragen wird. Verschiedene Kulturkreise nehmen Bitcoin unterschiedlich an In Japan passiert das genauso. Nur zeigt sich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://coinspondent.de/2018/01/17/bitcoin-im-mainstream-oder-hodl-your-street-credibility/" target="_blank" rel="noopener">Gestern ging es hier noch um das Beispiel Hip Hop und Rap</a>, an dem sich erkennen lässt, wie Bitcoin in Deutschland (und den USA) über die künstlerische Auseinandersetzung damit immer mehr in den Alltag und die Wahrnehmung der Gesellschaft getragen wird.</p>
<h6>Verschiedene Kulturkreise nehmen Bitcoin unterschiedlich an</h6>
<p>In Japan passiert das genauso. Nur zeigt sich das gleiche Phänomen dort eben in einem anderen Erscheinungsbild &#8211; orientiert an den dortigen kulturellen Gewohnheiten. Da rappen dann eben nicht <em>Sido, Savas und Co</em>. von Kryptowährungen, sondern es singen und tanzen <a href="https://youtu.be/pMGH8D1h-Pc" target="_blank" rel="noopener">die <em>Virtual Currency Girls</em></a>. (Wobei der Unterschied in dem Fall vielleicht doch nicht ganz so groß ist, <em>Sido</em> trug ja mal eine ähnliche Maske.)</p>
<p>Interessant an dieser Gegenüberstellung ist nun aber nicht allein die Beobachtung, <em>wie</em> verschiedene Kulturkreise unterschiedlich mit Bitcoin umgehen, sondern <em>dass</em> sie es können und auch machen. Denn es verdeutlicht zwei charakteristische Eigenschaften des Phänomens Bitcoin: die <em>Unverbindlichkeit</em> und die <em>Interpretationsfreiheit</em>.</p>
<p>Mit <em>Unverbindlichkeit</em> meine ich, dass keine Gesellschaft gezwungen wird, sich mit Bitcoin zu beschäftigen. Es gibt keine Institution, die den Umgang damit kollektiv verbindlich vorschreibt und definiert. Vielmehr steht es jeder Gesellschaft frei bzw. deren Individuen und Institutionen, selbst auszutesten, inwieweit Bitcoin Teil ihrer Kultur werden kann und soll.</p>
<p>Das bedeutet im Umkehrschluss aber natürlich auch, dass es die Möglichkeit gibt, Bitcoin abzulehnen, falls es sich als nutz- und funktionslos erweist bzw. sich kein gesellschaftliches Bedürfnis besser dadurch befriedigen lässt, als durch alle bislang verfügbaren Optionen. Jeder kann Bitcoin nutzen, niemand muss es.</p>
<h6>Bitcoin ist Auslegungssache</h6>
<p>Die <em>Interpretationsfreiheit</em> wiederum bedeutet, dass Bitcoin nicht ausdefiniert ist, sondern von jeder Gesellschaft in die eigenen Lebenswirklichkeit integriert und auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann. Bitcoin (als konkretes Projekt) befindet sich schließlich in einer beständigen Weiterentwicklung, einer Art institutionalisierten Evolution. Trotzdem kann jeder es jederzeit nehmen und schauen, ob und welche individuellen Ziele oder Probleme sich damit erreichen oder lösen lassen.</p>
<p>Während ein nicht-zensierbares, staatenunabhängiges Geld derzeit bspw. in Venezuela das Überleben sichern kann, bedeutet es für deutsche Rapper hingegen, dass sie sich <em>&#8222;Malle kaufen können&#8220;.</em> In Argentinien wiederum sind Kryptowährungen der einfachste Weg, am internationalen Geldhandel teilzunehmen und in China ist Glücksspiel viel mehr Bestandteil der kulturellen Identität als bei uns. Dass dort daher auch gerne mit technisch möglicherweise vollkommen sinn- und nutzlosen Altcoins oder ICO-Token spekuliert wird, überrascht daher nicht.</p>
<p>Letztlich hat das Wort Bitcoin daher in jedem Land oder jedem Kulturkreis eine leicht andere Bedeutung mit unterschiedliche Konnotationen, die durch die gesellschaftliche Auseinandersetzung damit immer wieder neu bestimmt und bewertet werden müssen.</p>
<h6>Bitcoin ist nur schwer zu fassen</h6>
<p>Das wiederum macht es aber im Übrigen auch schwer, bis nahezu unmöglich, Bitcoin auf globaler Ebene zu regulieren, wie es bspw. Bundesbank-Vorstandsmitglied Joachim Wuermeling <a href="https://www.reuters.com/article/us-bitcoin-regulations-germany/any-rule-on-bitcoin-must-be-global-germanys-central-bank-says-idUSKBN1F420E" target="_blank" rel="noopener">gerade gefordert hat</a>.</p>
<p>Zum einen, weil es bislang weder eine verbindliche Definition gibt, was Bitcoin eigentlich ist (Geld? Technologie? Chance? Bedrohung?), noch welche Probleme durch eine Regulierung möglicherweise gelöst und welche Chancen damit gleichzeitig verbaut würden. Ganz davon abgesehen, dass sich Bitcoin in der Realität bedeutend schneller weiterentwickelt als staatliche (vor allem demokratische) Institutionen politische Entscheidungen produzieren können.</p>
<p>Insbesondere, wenn der Wunsch am Phänomen Bitcoin teilzuhaben, aus welchen konkreten Gründen auch immer, aus der Gesellschaft heraus wächst und sich dort zunehmend verankert. In Südkorea haben jedenfalls schon knapp 220.000 Menschen <span class="removed_link" title="http://www1.president.go.kr/petitions/76020?navigation=best-petitions">die Petition</span> gegen angedeutete, aber als <em>&#8222;ungerechtfertigt&#8220;</em> empfundene Regulierungen vom Staat unterzeichnet.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2018/01/18/bitcoin-im-mainstream-japan-edition-und-was-das-bedeutet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #87</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/05/29/bitcoin-presseschau-87/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/05/29/bitcoin-presseschau-87/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 May 2016 15:25:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Thema]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=10051</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 23. April bis 29. Mai 2016 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: Woah! Rakeeeede! #Thema: Die DAO lebt! #Grundlagen: Die Blockchain im Interview / Der Fall Craigh Wright / Bitcoin-Mythbuster im Einsatz #Business: Steam nimmt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 23. April bis 29. Mai 2016 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs:</strong> Woah! Rakeeeede!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Thema:</strong> Die DAO lebt!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Grundlagen:</strong> Die Blockchain im Interview / Der Fall Craigh Wright / Bitcoin-Mythbuster im Einsatz <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Business:</strong> Steam nimmt Bitcoins / Youtube-Star mit erfolgreichem Micropayment-Experiment / Bitstamp mit Lizenz nach Luxemburg <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Technologie:</strong> Erst der Blitz, dann der Donner<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> Studienergebnisse mit der Blockchain verifizieren<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Legales:</strong> EU-Parlament beobachtet Bitcoin jetzt auch offiziell / Die NATO will die Blockchain militärisch nutzen / Die Blockchain vor Gericht <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Gesellschaft:</strong> Reinhold Beckmann kann nichts mit Bitcoin kaufen<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#International:</strong> Stadt Zug akzeptiert Bitcoin / Die Bitcoinstadt Arnhem feiert sich selbst / Chinessiches Blockchain-Projekt am Start<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fundstücke:</strong> Bitcoin-Scams enttarnt / Morgenpost mit großem Bitcoin-Artikel<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fail:</strong> Das Handelsblatt mit einem &#8222;Interview&#8220;<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p><span id="more-10051"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Monatelang war der Bitcoin-Kurs stabil wie selten. Immer mit leichtem Aufwärtstrend mäanderte er erst um die 415 US-Dollar, seit Ende April um die 450 US-Dollar, jetzt ist er bis auf 525 US-Dollar geklettert. Damit steht der Bitcoin so hoch im Kurs wie seit 20 Monaten nicht mehr. Zu den Ursachen für den rasanten Kursanstieg gibt es wechselnde Meinungen.</p>
<p>Die einen machen Chinas Abwertung der eigenen Währung verantwortlich, andere sprechen von rein emotionalem Marktverhalten, dritte verweisen auf die bevorstehende Halbierung des Mining-Rewards und den damit einhergehenden Rückgang in der Versorgung des gesamten Ökosystems mit &#8222;frischen&#8220; Bitcoins. Inwieweit der aktuelle Höhenflug nachhaltig sein wird, bleibt damit offen. Fest steht nur eines: Schaut man sich die folgenden Diagramme an, wirkt die beliebte These, Bitcoin sei tot, abstruser denn je.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-04-23,2016-05-29,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a> Bitcoin-Kursentwicklung im letzten Monat</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-04-23,2016-05-29,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a> Bitcoin-Kursentwicklung im letzten Jahr</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-04-23,2016-05-29,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a> Bitcoin-Kursentwicklung gesamt</p>
<p>Wer übrigens heute vor einem Jahr Bitcoins gekauft hat (eine für die Steuer relevante Grenze), <span class="removed_link" title="http://www.oneyearbitcoin.info/">liegt aktuell 120 Prozent im Plus</span>.</p>

<h4><strong>#Thema</strong></h4>
<h6>Die DAO ist da!</h6>
<p>&#8230; aber am Ende ist sie doch weniger wert, als viele gehofft haben. Im <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_highest_funded_crowdfunding_projects" target="_blank" rel="noopener"><em>Größte Crowdfundings aller Zeiten</em>-Artikel</a> auf <em>Wikipedia</em> steht die <em>DAO</em> zumindest noch bei mehr als 160 Millionen US-Dollar. Die <span class="removed_link" title="https://daohub.org/">offizielle Website</span> zeigt nun final rund 130 Millionen. Das ist allerdings dennoch eine beachtliche und beeindruckende Summe. Vor allem da eine Frage noch immer unbeantwortet im Raum steht: Was genau ist denn nun diese <em>DAO</em>, diese bisher mächtigste <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Decentralized_autonomous_organization" target="_blank" rel="noopener"><em>Decentralized Autonomous Organisation</em></a>?</p>
<p><span class="removed_link" title="https://daohub.org/"></span> War zwischendurch mal deutlich mehr wert: The DAO</p>
<p class="article-heading">Eigentlich müssten die Medien das ja beantworten können. Allerdings tun sie sich mehr als nur schwer damit, eine halbwegs vernünftige Antwort zu finden.</p>
<p class="article-heading">Letztlich hat es sehr lange gedauert, bis das Thema <em>The DAO</em> auch für den normalen Leser zugänglich aufbereitet wurde, wobei noch immer <a href="http://coinspondent.de/2016/05/18/ethereum-die-daotcom-blase/" target="_blank" rel="noopener">zu viele Fragen unbeantwortet sind</a>. Liegt aber vielleicht auch in der Natur der Sache. Die <em>DAO</em> und ihr Crowdfunding ist als Phänomen so speziell, dass sie bislang nur einer techno-ökonomischen Elite bekannt und zugänglich war. Das allerdings ist skurril. Denn die ursprüngliche Idee von Bitcoin war es ja, Geld zu demokratisieren und die Macht von Eliten zu brechen. Allein durch ihre Abstraktheit hat die <em>DAO</em> diese Ambitionen auf beeindruckende Weise konterkariert. Kapitalismus, yay!</p>
<p>Im Folgenden habe ich eine Auswahl an lesenswerten Artikeln rund um die <em>DAO</em> zusammengetragen. Peinlich für die hiesige Medienlandschaft ist dabei, dass die <em>DAO</em> einen enorm starken Bezug zu Deutschland hat, aber zuerst die <em>New York Times</em> darüber berichten musste, bevor das Thema hier irgendwo mal auf der Agenda der Redaktionen landete bzw. vielfach noch immer nicht aufgegriffen wurde.</p>
<h6 class="article-heading">The DAO allgemein</h6>
<ul>
<li><span class="removed_link" title="http://www.nytimes.com/2016/05/22/business/dealbook/crypto-ether-bitcoin-currency.html?_r=0">A Venture Fund With Plenty of Virtual Capital, but No Capitalist</span><em> &#8211; New York Times</em></li>
<li><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2016-05/blockchain-dao-crowdfunding-rekord-ethereum/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener"><span class="article-heading__title">Die erste Firma ohne Menschen</span></a><em> &#8211; zeit.de</em></li>
<li><a href="http://techcrunch.com/2016/05/22/all-the-cool-kids-are-doing-ethereum-now/" target="_blank" rel="noopener">All the cool kids are doing Ethereum now</a><em> &#8211; Techcrunch</em></li>
</ul>
<h6>Nach dem Ende des Crowdfundings</h6>
<ul>
<li><span class="removed_link" title="https://altcoinspekulant.wordpress.com/2016/05/28/der-ethereum-dao-startet-wenig-erfolgreich-an-den-altcoinboersen/">Der Ethereum DAO startet wenig erfolgreich an den Altcoinbörsen </span><em>&#8211; Altcoinspekulant</em></li>
<li><a href="https://bitcoinblog.de/2016/05/27/die-dao-die-ersten-vorschlaege-werden-diskutiert-slock-it-sorgt-fuer-irritationen/" target="_blank" rel="noopener">Die DAO: Die ersten Vorschläge werden diskutiert – Slock.it sorgt für Irritationen</a><em> &#8211; Bitcoinblog</em></li>
<li><a href="http://www.coindesk.com/can-new-social-operating-system-fix-dao/" target="_blank" rel="noopener">Can a New Social Operating System Fix The DAO?</a><em> &#8211; Coindesk</em></li>
</ul>
<h6>Hintergründiger</h6>
<ul>
<li><a href="http://www.coindesk.com/the-law-of-the-dao/" target="_blank" rel="noopener">The Law of The DAO</a><em> &#8211; Coindesk</em></li>
<li><a href="http://www.coindesk.com/legal-liability-dao/" target="_blank" rel="noopener">Determining Jurisdiction When a DAO is Sued</a><em> &#8211; Coindesk</em></li>
</ul>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6 class="csc-firstHeader"><a href="http://www.brandeins.de/archiv/2016/wir/bitcoin-blockchain-don-tapscott-interview/" target="_blank" rel="noopener">Durchsichtige Geschäfte</a><em> &#8211; brandeins</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Potential #Meinung</em><br />
Tolles Interview mit Don und Alex Tapscott, die auf Promoreise zu ihrem Blockchain-Buch sind (Rezension hier im Blog folgt). Man merkt, dass die Interviewer gut vorbereitet waren und Familie Tapscott sich umfassend mit dem Thema Blockchain auseinandergesetzt haben. Daher unbedingt lesen &#8211; das gibt neue Einblicke und macht viele Aspekte verständlicher.</p>
<h6 class="headline"><a href="http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21698294-quest-find-satoshi-nakamoto-continues-wrightu2019s-wrongs" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin’s creator. Wright’s wrongs</a><em> &#8211; The Economist</em></h6>
<p><em>#Nicht Satoshi Nakamoto #Zusammenfassung #Kritik<br />
</em><em>The Economist</em> fasst noch einmal die Ereignisse rund um Craigh Wright, den falschen Satoshi Nakamoto, zusammen. Ein bisschen mehr Selbstkritik wäre jedoch wünschenswert. Immerhin war es u.a. der <em>Economist</em>, der Craigh Wright öffentlichkeitswirksam als Satoshi Nakamoto &#8222;enttarnte&#8220;.</p>
<p>Mehr Infos zum kuriosen Fall des falschen Satoshi Nakamoto gibt es auch im <a href="http://coinspondent.de/2016/05/15/honigdachs-7-der-falsche-satoshi-nakamoto/">aktuellen Honigdachs-Podcast</a>!</p>
<h6 class="article-header"><span class="removed_link" title="http://www.nasdaq.com/article/top-10-myths-about-bitcoin-cm620562">Top 10 Myths About Bitcoin</span><em> &#8211; Nasdaq</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Mythen #busted</em><br />
Dieser Artikel räumt mit ein paar der verbreitetesten Mythen rund um Bitcoin auf und verlinkt auf Gegenargumente. Die 10 Mythen sind:</p>
<ol>
<li><em>Bitcoin ist tot</em></li>
<li><em>Bitcoin ist anonym</em></li>
<li><em>Bitcoin ist komplett transparent</em></li>
<li><em>Bitcoin wird von Terroristen benutzt</em></li>
<li><em>Es steht kein Wert hinter Bitcoin, also ist Bitcoin wertlos.</em></li>
<li><em>Die Preisschwankungen von Bitcoin machen es nutzlos</em></li>
<li><em>Bitcoin ist ein Schneeballsystem</em></li>
<li><em>Bitcoin wird nur für illegale Zwecke verwendet</em></li>
<li><em>Bitcoin-Mining ist Energieverschwendung</em></li>
<li><em>Der Chef von Bitcoin wurde verhaftet.</em></li>
</ol>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6><a href="http://www.golem.de/news/bitpay-steam-akzeptiert-bitcoin-fuer-spielekauf-1604-120617.html" target="_blank" rel="noopener"><span class="dh1 head5">Steam akzeptiert Bitcoin für Spielekauf</span></a> <em>&#8211; Golem</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Games #Universalwährung des Internets<br />
</em>Schon vor einiger Zeit waren Hinweise darauf aufgetaucht, dass die Spieleplattform <em>Steam</em> bald auch Bitcoins akzeptieren werde. Nun ist es offiziell. Bemerkenswert an dem Schritt: <em>Valve</em>, das Unternehmen hinter <em>Steam,</em> hat dabei nicht in erster Linie Fanboys und -girls aus der westlichen Welt im Blick, sondern die BRICS-Staaten. <a href="https://blog.bitpay.com/load-your-steam-wallet-using-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Zitat aus dem Blogpost von <em>BitPay:</em></a> <em>&#8222;Valve reached out to us because they were looking for a fast, international payment method for Steam users in emerging gaming markets in countries like India, China, and Brazil. While more users are coming online in these countries, traditional payment options like credit cards often aren&#8217;t available. As the internet&#8217;s universal currency, Bitcoin will allow Steam to easily reach gamers in every market around the world – without the high fees or the risk of chargeback fraud that come with card payments.&#8220;</em></p>
<h6 class="article--headline js-headline-text"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/video-experiment-shows-youtube-stars-can-earn-more-revenue-with-bitcoin-micropayments-1463499434">Video Experiment Shows YouTube Stars Can Earn More Revenue With Bitcoin Micropayments</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Micropayment #Video</em><br />
Der Titel sagt eigentlich schon alles. Hier noch ein paar spezifische Ergebnisse des Experiments: <em>“On average, his previous 10 YouTube videos got around 40,000 views ‒ worth about $50 each. We got 800 paid views at 25 cents per, which equates to $200. So two percent of his audience produced four times the revenue.”</em></p>
<h6 class="news_headline"><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bitstamp-Erste-Bitcoin-Boerse-erhaelt-EU-Lizenz-3185763.html" target="_blank" rel="noopener">Bitstamp: Erste Bitcoin-Börse erhält EU-Lizenz</a><em> &#8211; Heise</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Börse #Etablierung</em><br />
Die slowenische Bitcoin-Börse <em>Bitstamp</em> hat in Luxemburg eine Lizenz als Zahlungsinstitut bekommen und will zum 1. Juli auch seinen Standort verlagern.</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6 class="alpha tweet-title"><a href="http://techcrunch.com/2016/05/16/blockchain-open-sources-thunder-network-paving-the-way-for-instant-bitcoin-transactions/" target="_blank" rel="noopener">Blockchain open sources Thunder network, paving the way for instant bitcoin transactions</a><em> &#8211; Techcrunch</em></h6>
<p><em>#Skalierung #Bitcoin-Netzwerk #Lightning<br />
</em>Das<em> Lightning</em>-Konzept gilt als große Hoffnung Bitcoin von seinem derzeitigen Limit von sieben Transaktionen pro Sekunde zu befreien und es technisch zu einem Zahlungsnetzwerk zu machen, das sich in puncto Leistungsfähigkeit mit <em>Visa &amp; Co</em>. messen können soll. Oder idealerweise sogar noch besser wird. Mit <a href="https://www.blockchain.com/thunder/index.html" target="_blank" rel="noopener"><em>Thunder</em></a> hat das Team von <em>blockchain.info</em> nun eine erste Implementation der <em>Lightning</em>-Technologie vorgestellt. Damit sollen sich 100.000 Transaktionen pro Sekunde durchführen lassen &#8211; knapp doppelt so viel wie das <em>Visa</em>-Netzwerk verarbeiten kann. Eine beeindruckende Zahl. Allerdings sind weder <em>Lightning</em> noch <em>Thunder</em> bisher massentauglich. Noch nicht.</p>

<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6 class="fly-title"><a href="http://www.economist.com/news/science-and-technology/21699099-blockchain-technology-could-improve-reliability-medical-trials-better" target="_blank" rel="noopener">Clinical trials. Better with bitcoin</a><em> &#8211; The Economist</em></h6>
<p><em>#Studien #Blockchain #Notar</em><br />
Bei klinischen Studien gibt es offensichtlich das Problem, dass der Fokus von Studien im Nachhinein so angepasst wird, dass er besser zu den Ergebnissen passt. Um dieses <em>&#8222;hidden outcome switching&#8220;</em> künftig zu verhindern, könnte man die Blockchain als Notarsystem nutzen.</p>
<h4>#Legales</h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/eu-parliament-digital-currency-task-force/" target="_blank" rel="noopener">EU Parliament Approves Proposal for Digital Currency Task Force</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#EU #Bitcoin &amp; Blockchain #Wahrnehmung</em><br />
Das EU-Parlament hat beschlossen eine Task Force zu bilden, die sich mit aktuellen Entwicklungen im Bereich Kryptowährungen und Blockchain beschäftigen soll. Ziel ist es nicht vorschnell die Regulierungskeule zu schwingen, sondern auf dem Laufenden zu bleiben, um reagieren zu können, wenn es wirklich nötig ist. Klingt absolut vernünftig. Die Initiative dazu <span class="removed_link" title="https://www.spd-europa.de/pressemitteilungen/bitcoin-technik-nutzen-und-vorsorgliche-aufsicht-staerken-2483">kam übrigens vom SPD-Abgeordneten Jakob von Weizäcker</span>.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/nato-innovation-contest-seeks-military-blockchain-applications/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=109b2c9d4b-EMAIL_RSS_CAMPAIGNT2&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-109b2c9d4b-78901053" target="_blank" rel="noopener">NATO Innovation Contest Seeks Military Blockchain Applications</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#NATO #Blockchain #Militäranwendungen</em><br />
Die <em><span id="DeltaPlaceHolderMain">NATO Communications and Information</span><span id="DeltaPlaceHolderMain"> Agency</span></em> sucht nach Ideen, wie sich die Blockchain-Technologie militärisch einsetzen lässt. Konkret klingt das so: <em>&#8222;<span class="ms-rteFontFace-5">Submit a maximum two page proposal outlining an innovative solution in one of the following four focus areas: [&#8230;]<br />
</span><span class="ms-rteFontFace-5">3. Military applications of Blockchains<br />
a) Application of blockchain technology to military logistics<br />
b) Application of blockchain technology to procurement and finance<br />
c) Other applications of interest to the military&#8220;<br />
</span></em><span class="ms-rteFontFace-5">Die</span><span class="ms-rteFontFace-5"> Einreichefrist für Vorschläge ist allerdings schon abgelaufen. Über die &#8222;Gewinner&#8220; ist nichts bekannt.</span><em><span class="ms-rteFontFace-5"><br />
</span></em></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/vermont-blockchain-timestamps-approval/" target="_blank" rel="noopener">Vermont is Close to Passing a Law That Would Make Blockchain Records Admissible in Court</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Gericht #Beweismittel</em><br />
Sind Daten aus der Blockchain rechtlich als Beweismittel vor Gericht zulässig? Im US-Bundesstaat Vermont ist man wohl kurz davor, genau das festzuschreiben. Wie die Gesetzeslage dazu in Deutschland ist, weiß ich nicht. Vermutlich hat noch nie jemand explizit diese Frage gestellt. Allerdings nutzt auch hierzulande die Polizei bereits die Bitcoin-Daten, um zu ermitteln. Das kann ich soweit bestätigen.</p>
<h4>#Gesellschaft</h4>
<h6 class="NewsArticleMainHeader__Headline"><a href="http://www.chip.de/news/Waffen-im-Darknet-kaufen-Gar-nicht-so-einfach_93994136.html" target="_blank" rel="noopener">Waffen im Darknet kaufen? Gar nicht so einfach</a><em> &#8211; Chip</em></h6>
<p class="NewsArticleMainHeader__Headline"><em>#Darknet #Reinhold Beckmann #Gangsterstyle<br />
</em>Eine andere passende Überschrift wäre auch gewesen: Reinhold Beckmann ist ziemlich plump damit gescheitert, sich im Darknet mit Bitcoin eine Kalaschnikow zu kaufen.</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<div id="inner">
<div id="content-sidebar-wrap">
<div id="content" class="hfeed">
<div class="post-4935 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kenya category-east-africa category-bitcoin category-regulation category-bitcoin-market category-bitcoin-payments category-virtual-currency category-thinking-out-loud tag-regulators tag-cashless-2 tag-central-banks tag-cash tag-bitcoin tag-censorship-of-money entry">
<h6 class="title title--content"><a href="http://www.nzz.ch/schweiz/crypto-valley-zukunftsmodell-oder-marketing-gag-ld.22911" target="_blank" rel="noopener">Stadt Zug wird weltweit zum Bitcoin-Pionier</a><em> &#8211; Neue Zürcher Zeitung</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Stadtverwaltung #Schweiz<br />
</em>Ab 1. Juli können im schweizerischen Zug Gebühren bis 200 Franken direkt am Schalter der Einwohnerkontrolle mit Bitcoins beglichen werden. Zunächst als Experiment und politisch nicht unumstritten. Aber wer sich global als <em>Crypto Valley</em> etablieren will, muss eben mit der Zeit gehen.</p>
<h6><a href="http://www.arnhembitcoinstad.nl/event" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin in Use</a><em> &#8211; arnhembitcoinstad.nl</em></h6>
<p><em>#Arnhem #Bitcoin #Party</em><br />
Das niederländische Arnhem ist schon seit längerem einer der globalen Hotspots, wenn es um das lokale Bündeln von Bitcoin-Akzeptanzstellen geht. Dieses Wochenende gibt es zum zweijährigen Jubiläum von <em>Arnhem Bitcoinstad</em> ein großes Fest mit prominenten Bitcoinern, einem Bitcoin-Brunch und einem dezentralisierten Dinner. Schönes Beispiel dafür, dass Bitcoin mehr ist als nur eine Bezahloption, sondern dass es die Menschen zusammenbringt.</p>
<h6 class="article--headline js-headline-text"><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/china-joins-the-blockchain-race-with-chinaledger-alliance-1462204569">China Joins the Blockchain Race With ChinaLedger Alliance</span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#China #Blockchain #Konkurrenz</em><br />
In China gilt die Blockchain-Technologie als <em>&#8222;hottes&#8220;</em> Thema. Nun gibt es Pläne dort ein eigenes <em>“open source blockchain protocol that developers can further build upon in the future”</em> zu entwickeln, das mit den lokalen Regulierungsanforderungen kompatibel ist.</p>
<h4>#Fundstücke</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://www.coingecko.com/buzz/complete-guide-to-bitcoin-scams">The Complete Guide to Bitcoin Scams</span><em> &#8211; Coingecko</em></h6>
<p><em>#Scam #Bitcoin #Vorsicht!<br />
</em>Bitcoin und die Blockchain zu hacken ist schwer. Viel einfacher ist es ahnungslose Nutzer hereinzulegen. Hier sechs sehr beliebte Vorgehensweisen, die man auch als erfahrener Nutzer kennen sollte. Sonst landet man womöglich selbst ganz schnell mal versehentlich auf <em>shapeshit.io</em>.</p>
<h4>#Fail</h4>
<h6><span class="removed_link" title="http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/blockchain-experte-adam-ludwin-china-koennte-die-blockchain-in-die-knie-zwingen/13589756.html">„China könnte die Blockchain in die Knie zwingen“</span><em> &#8211; Handelsblatt</em></h6>
<p><em>#Lustlos #Inhaltslos #Wertlos</em><br />
Was kommt dabei heraus, wenn ein Redakteur von Blockchain keine Ahnung hat und der Interviewpartner keine Lust? Null Erkenntnisgewinn. Liest sich dann so: <em><strong>&#8222;Auf welche Sicherheit setzen denn Sie und ihre Kunden? </strong>Im Wesentlichen auf die bisherige Technik der Finanzbranche.&#8220;</em> Aha. <em>G</em>ut, dass wir darüber gesprochen haben. Wie schlimm dieses Interview ist, wird einem besonders deutlich, wenn man es mit<a href="http://www.brandeins.de/archiv/2016/wir/bitcoin-blockchain-don-tapscott-interview/" target="_blank" rel="noopener"> einem sehr guten zum gleichen Thema</a> vergleicht.</p>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #87 1"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Wer weitere Ausgaben der Bitcoin-Presseschau nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<h6>If I share with you my story &#8230;</h6>
<p>Dieser Beitrag ist das Ergebnis mehrerer Stunden Recherche, Aussortieren und Schreiben. Wenn dir diese Leistung etwas wert ist, dann unterstütze meine Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/05/29/bitcoin-presseschau-87/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #86</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2016 08:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Satoshi Nakamoto]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9885</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 26. März bis 22. April 2016 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: stabiler als Gold und steigend. #Thema: Happy Birthday, Satoshi Nakamoto! #Grundlagen: Bitcoin für Dummies / Wer braucht schon Altcoins? / How to be [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 26. März bis 22. April 2016 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs:</strong> stabiler als Gold und steigend.<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Thema:</strong> Happy Birthday, Satoshi Nakamoto!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Grundlagen:</strong> Bitcoin für Dummies / Wer braucht schon Altcoins? / How to be Satoshi Nakamoto / 9 Blockchain-Fehler zum daraus Lernen / Die Unmöglichkeit von Smart Contracts<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Business:</strong> Bitwala goes big / Circle mit Geldlizenz / Open Bazaar hat geöffnet / Der Krimi um den ShapeShift-Hack / Airbnb übernimmt nur Kompetenz<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Technologie:</strong> Bitcoin goes Messenger-Bot / R3CEV-Blockchain ohne Blockchain <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> Fachmagazin nutzt Bitcoin<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Legales:</strong> Bitcoin-Lobbying auf EU-Ebene beginnt<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Gesellschaft:</strong> Bitcoin und die Panama Papers / Die Cypherpunks sind immer noch da / Vergessliche Menschen sind ein smartes Geschäftsmodell / Bitcoin-Frauen vereinigt euch!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#International:</strong> Kenia: ideal für Bitcoin / Kenia: möglicherweise ist das doch alles nicht so einfach<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fundstück:</strong> Such Certified!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fail:</strong> Zeit Online mit Anfängerfehler</li>
</ul>
<p><span id="more-9885"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Lange Zeit war der Bitcoin-Kurs stabil. So stabil, dass das <em>Wall Street Journal</em> fragte: <a href="http://blogs.wsj.com/moneybeat/2016/04/19/is-bitcoin-becoming-more-stable-than-gold/" target="_blank" rel="noopener">Is Bitcoin Becoming More Stable Than Gold?</a> Hintergrund ist ein Zeitraum von 24 Tagen, in denen Bitcoin weniger volatil war als Gold. Aber diese Phase ist wohl vorerst auch wieder vorbei, denn der Bitcoin-Kurs zieht an und kletterte kurzzeitig sogar schon wieder über die 450 US-Dollar-Marke. Man munkelt, dass die baldige Implementation von <em>Segregated Witness</em> endlich Druck aus der noch immer aktuellen Blocksize-Debatte nimmt. Und mehr Platz in den Blöcken ist für alle Beteiligten eine gute Nachricht.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-03-26,2016-04-22,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h4><strong>#Thema</strong></h4>
<h6><a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/4dbwvi/happy_birthday_satoshi_nakamoto_april_5th_1975/" target="_blank" rel="noopener">Happy Birthday Satoshi Nakamoto &#8211; April 5th, 1975</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p>41 Jahre ist Satoshi Nakamoto nun alt, wenn man dem Profil Glauben schenken will, dass er sich<a href="http://p2pfoundation.ning.com/profile/SatoshiNakamoto" target="_blank" rel="noopener"> bei der <em>P2P Foundation</em> eingerichtet hat</a>, um dort am 11. Februar 2009 <a href="http://p2pfoundation.ning.com/forum/topics/bitcoin-open-source?commentId=2003008%3AComment%3A9562" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin vorzustellen</a>. Dass diesem Datum eher Symbolik als Wahrheit innewohnt, ist wahrscheinlich. Denn zum einen musste er dort irgendetwas angeben und zum anderen gibt es zu speziell zum 5. April 1975 korrespondierende historische Ereignisse, die gut ins libertäre Weltbild von Satoshi Nakamoto passen:</p>
<p><strong>5. April</strong><br />
Aus der<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/5._April" target="_blank" rel="noopener"> Wikipedia</a>: &#8222;1933: US-Präsident Franklin D. Roosevelt untersagt per Dekret (Presidential Executive Order 6102) den Besitz von Gold, Goldmünzen und -zertifikaten in Privathand. Begründet wird diese Maßnahme mit einem nationalen Notstand. Die Maßnahme soll der Stabilität des US-Dollars dienen und einer Entwertung des US-Dollars durch die Flucht in Sachwerte vorbeugen.&#8220;<em><br />
</em></p>
<p><strong>1975</strong><br />
Obiges Dekret wird wieder aufgehoben.</p>
<p>Selbstverständlich kann man das alles auch für Kaffeesatzleserei halten. Mit dem offenen Verstecken einer finanzpolitischen Schlagzeile<a href="http://coinspondent.de/2016/01/03/happy-genesis-day-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener"> im Genesis-Block</a> der Bitcoin-Blockchain hat Satoshi Nakamoto jedoch bereits deutlich gezeigt, dass er durchaus in der Lage ist, seine Ideologie und Motivation nicht nur offen, sondern auch verschlüsselt zu kommunizieren.</p>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6><a href="http://t3n.de/news/bitcoin-ultimative-einfuehrung-607481/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin: Die ultimative Einführung in die Kryptowährung</a><em> &#8211; t3n.de</em></h6>
<p><em>#Von Geld bis Bitcoin #Einstiegslektüre #Longread<br />
t3n</em> setzt seine Pläne, Bitcoin zunehmend als Themenschwerpunkt zu behandeln, weiter in die Tat um und hat nicht nur einen sehr ausführlichen Artikel zum Einstieg veröffentlicht, sondern mit <a href="http://t3n.de/news/bitcoins-kaufen-bitcoins-sicher-aufbewahren-633164/" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;Bitcoins einfach und sicher kaufen und aufbewahren&#8220;</em></a> auch gleich noch einen Praxisartikel hinterhergeschoben.<em><br />
</em></p>
<h6><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/are-any-altcoins-currenty-useful-no-says-monero-developer-riccardo-spagni-1458743546"><span class="lede-headline__highlighted js-headline-text">Are Any Altcoins Currenty Useful? No, Says Monero Developer Riccardo Spagni</span></span><em> &#8211; Bitcoin Magazine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Altcoins #Sinn und Zweck<br />
</em>Eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles. Trotzdem ist es interessant zu erfahren, was jemanden motiviert, dennoch an solch einem Altcoin-Projekt zu arbeiten.</p>
<h6><a href="http://www.wired.com/2016/04/prove-youre-bitcoin-creator-satoshi-nakamoto/" target="_blank" rel="noopener">How to Prove You’re Bitcoin Creator Satoshi Nakamoto</a><em> &#8211; Wired</em></h6>
<p><em>#Satsohi Nakamoto #Identität #Beweise<br />
</em>Diverse Medien sind bereits daran gescheitert Satoshi Nakamoto zu identifizieren, was dazu führt, dass das Misstrauen gegenüber solcherlei Behauptungen immer weiter wächst. Hier mal eine Zusammenstellung, was man tatsächlich &#8222;beweisen&#8220; müsste, um Zweifel an der wahren Identität des bzw. der Bitcoin-ErfinderIn endgültig ausräumen zu können.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/the-9-mistakes-i-made-when-bringing-blockchain-to-my-startup/" target="_blank" rel="noopener">The 9 Mistakes I Made When Bringing Blockchain to My Startup</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Checkliste #Fehler</em><br />
Diese Liste sollte man zumindest einmal gelesen haben, bevor man sich darauf festlegt, was mit &#8222;Blockchain&#8220; machen zu wollen.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/three-smart-contract-misconceptions/" target="_blank" rel="noopener">Why Many Smart Contract Use Cases Are Simply Impossible</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Smart Contracts #Hype #Faktencheck</em><br />
&#8222;Smart Contracts&#8220; ist neben &#8222;Blockchain&#8220; einer der meistbenutzen Begriffe, wenn es um das große Potential von Bitcoin und, viel mehr noch, Ethereum geht. Warum aber viele Smart Contracts-Anwendungsideen aus meist einfachen Gründen gar nicht funktionieren können, erläutert dieser Artikel, der auch eine einfache Definition von Smart Contracts bietet: <em>&#8222;A smart contract is a piece of code that is stored on an blockchain, triggered by blockchain transactions and which reads and writes data in that blockchain&#8217;s database. That&#8217;s it. Really.&#8220; </em>Mit dieser Definition versteht man auch, warum Multi-Signature-Transaktionen ein gutes Beispiel für Smart Contracts-Anwendungen sind.</p>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6><span class="removed_link" title="http://about.bitwa.la/bitwala-receives-800k-in-seed-funding/">Bitwala receives €800k in seed funding</span><em> &#8211; Bitwala</em></h6>
<p><em>#Bitcoin-Startup #Deutschland #Funding</em><br />
Herzlichen Glückwunsch an die Jungs von <em><a href="https://bitwa.la/" target="_blank" rel="noopener">Bitwala</a></em>. Das Berliner Startup, <a href="http://www.gruenderszene.de/allgemein/bitcoin-bitwala-htgf" target="_blank" rel="noopener">das schnellere SEPA-Überweisungen durch Bitcoin-Transaktionen ermöglicht</a>, hat eine Finanzierungsrunde über 800.000 Euro abgeschlossen und ist damit eines der am besten finanzierten Bitcoin-Startups in Deutschland. Bemerkenswert ist dabei auch, dass das Unternehmen mit dem <a href="http://high-tech-gruenderfonds.de/de/berliner-bitcoin-startup-bitwala-bekommt-e800k-als-seed-investment-um-den-globalen-geldtransfer-zu-revolutionieren/" target="_blank" rel="noopener"><em>High-Tech Gründerfonds</em></a> ein hiesiges Schwergewicht der Seed-Finanzierung überzeugen konnte. Das ist nicht nur ein ermutigendes Signal, dass Bitcoin als Wirtschaftsfaktor hierzulande endlich wahr- und ernst genommen wird (<a href="https://bitcoinblog.de/2015/07/01/irgendwann-hat-man-die-wahl-man-hort-auf-oder-wandert-aus/" target="_blank" rel="noopener">wenn auch noch nicht von allen wichtigen Institutionen</a>), sondern wirkt sich auch direkt positiv auf den Standort aus. Denn <em>Bitwala</em> (und damit Bitcoin) beginnt direkt damit <span class="removed_link" title="http://about.bitwa.la/jobs/">neue Arbeitsplätze zu schaffen</span>.</p>
<h6 id="headline" class="headline"><span class="removed_link" title="http://www.nytimes.com/2016/04/06/business/dealbook/bitcoin-start-up-gets-an-electronic-money-license-in-britain.html?_r=0">Bitcoin Start-Up Gets an Electronic Money License in Britain</span><em> &#8211; New York Times</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Geldtransfer #International<br />
</em>Passend zur obigen Nachricht: Die Konkurrenz schläft nicht! Das US-Unternehmen <a href="https://www.circle.com/de" target="_blank" rel="noopener"><em>Circle</em></a> hat sich ebenfalls schnellere (und kostenlose!) Geldtransfers mit Hilfe von Bitcoin auf die Fahnen geschrieben und nun eine <em>E-Money Lizenz</em> in Großbritannien erhalten. Das ermöglicht Nutzern nicht nur den schnellen Versand und Tausch zwischen US-Dollar und Pfund Sterling, sondern möglicherweise auch bald Euro. Die <em>E-Money-Lizenz</em> gilt nämlich in der gesamten Europäischen Union.</p>
<h6><span class="removed_link" title="https://blog.openbazaar.org/openbazaar-is-open-for-business/">OpenBazaar is Open for Business</span><em> &#8211; OpenBazaar Blog</em></h6>
<p><em>#P2P-Shopping #Bitcoin #Handelsplattform<br />
</em>Die lang erwartete, dezentralisierte Handelsplattform <em>OpenBazaar, </em>die sich als zeitgemäße Alternative zu <em>Ebay</em> und <em>Amazon</em> sieht<em>, </em>ist nun live und kann genutzt werden. Wenig überraschend wurden schon kurz nach dem Start <a href="http://www.coindesk.com/drugs-contraband-openbazaar/" target="_blank" rel="noopener">die ersten Drogen über das Netzwerk angeboten</a>. Trotzdem ist das <span class="removed_link" title="https://blog.openbazaar.org/snapshot-of-the-openbazaar-ecosystem-at-the-beginning/">erste Feedback der Macher positiv</span>. Mehr als 50.000 Mal wurde die Software bereits heruntergeladen und mehr als 6.500 Produkte würden bereits angeboten.</p>
<h6><a href="https://news.bitcoin.com/looting-fox-sabotage-shapeshift/" target="_blank" rel="noopener">Looting of the Fox: The Story of Sabotage at ShapeShift</a><em> &#8211; Erik Voorhees</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Hacker #Krimi<br />
</em>Erik Voorheests Instant-Kryptowährungswechselstube <em>ShapeShift </em>wurde gehackt und bestohlen. Nicht einmal, sondern gleich dreimal hintereinander. Was wie fahrlässige Unternehmensführung klingt, war letztlich jedoch der perfide Plan eines kaltblütigen Mitarbeiters, der nicht nur selbst seinen Arbeitgeber bestahl, sondern dann auch noch die Zugangsdaten an andere Hacker verkaufte. Erik Voorheest erzählt hier die Geschichte dieses <em>Inside Jobs</em> sehr detailliert und offen, damit alle daraus lernen können. Am Ende bleibt aber vor allem ein Fazit: Egal wie gut die Vorsichtsmaßnahmen sind &#8211; absolute Sicherheit gibt es in Bitcoinland nicht.</p>
<h6><a href="http://qz.com/657246/airbnb-just-acquired-a-team-of-bitcoin-and-blockchain-experts/" target="_blank" rel="noopener">Airbnb just acquired a team of bitcoin and blockchain experts</a><em> &#8211; Quartz</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Gründer #Humankapital<br />
</em>Das ist ungewöhnlicher Deal, der viele Fragezeichen hinterlässt: <em>Airbnb</em> &#8222;übernimmt&#8220; einen Großteil des <a href="https://www.changetip.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>ChangeTip</em></a>-Teams, will aber mit dem Produkt, an dem die neuen Mitarbeiter bis dato gearbeitet haben (Social Tipping)<em>, </em>nichts zu tun haben. Was genau <em>Airbnb</em> nun aber selber mit der akquirierten Kompetenz anfangen will, wissen die Verantwortlichen offensichtlich selbst auch noch nicht genau. Aber es kann ja nicht schaden, schon mal die Expertise im Unternehmen zu haben, oder? Möglicherweise sehen wir hier ja die erste Stilblüte eines Bitcoin-/Blockchain-Fachkräftemangels. Was jedoch aus <em>ChangeTip</em> wird, bleibt weiterhin ungewiss. Der Twitter-Account zeigt noch Aktivität, aber der letzte Blogeintrag auf der Unternehmensseite ist vom Sommer vergangenen Jahres.</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6 id="0cb9" class="graf--h3 graf-after--figure"><a href="https://medium.com/@Coinapult/tender-wallet-bot-the-bitcoin-wallet-broker-for-your-telegram-app-1b58543e09e3#.kw5fwkx7e" target="_blank" rel="noopener">Tender Wallet Bot: the Bitcoin wallet &amp; broker for your Telegram app</a><em> &#8211; Medium</em></h6>
<p><em>#Messenger #Bots #Bitcoin<br />
</em>Messenger-Bots sind (nicht erst seit auch <em>Facebook</em> das erkannt hat) der neue heiße Scheiß. Logisch, dass es auch schon die ersten Bots gibt, die Bitcoin-Wallets verwalten können sollen.</p>
<h6><span class="removed_link" title="http://r3cev.com/blog/2016/4/4/introducing-r3-corda-a-distributed-ledger-designed-for-financial-services">Introducing R3 Corda<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />: A Distributed Ledger Designed for Financial Services</span><em> &#8211; R3CEV</em></h6>
<p><em>#Banken #Blockchain #keine Blockchain</em><br />
<em>*Poff!*</em> Da platzt die vom vielbeachteten Banken-Konsortium <em>R3CEV</em> lautstark propagierte &#8222;Blockchain-Alternative&#8220; und entpuppt sich als stinklangweile <em>Was-auch-immer-&#8222;Distributed Ledger&#8220;-irgendwas-Lösung</em>. Denn schon in der Beschreibung des ersten &#8222;Produkts&#8220; namens <em>Corda</em> differenziert man sich nicht nur ganz bewusst: <em>&#8222;firstly, we are not building a blockchain&#8220;, </em>sondern bleibt auch die Antwort auf die Frage schuldig, was man denn dann mache, das man innovativ nennen könnte? (<em>&#8222;So Corda is very traditional in some respects&#8220;</em>) Zwischen all den leeren Phrasen (<em>&#8222;That’s what makes this space so endlessly exciting.&#8220;</em>) steht dann doch wieder was von <em>&#8222;Blockchain-Features&#8220;</em> und <em>Ist-ja-erst-der-Anfang-Zeugs</em>. Aber letztlich ist und bleibt diese <em>Corda</em> (<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />!!!)-Sache bislang vor allem eines: ganz viel heiße Luft. Aber wenn die Banken darauf stehen, dass ihnen jemand erzählt, er hätte nun das Rad erfunden: Bitteschön.</p>
<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6><a href="https://news.bitcoin.com/first-academic-journ-pub-accepts-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">First Academic Journal Publisher Now Accepts Bitcoin</a><em> &#8211; Bitcoin.com</em></h6>
<p><em>#Fachzeitschrift #Bitcoin #Wissenschaft</em><br />
Bitcoin ist nicht nur als Thema für die Wissenschaft interessant, sondern auch als Bezahloption. Mit <em><a href="https://peerj.com/" target="_blank" rel="noopener">PeerJ</a></em> nimmt nun jedenfalls <a href="https://peerj.com/blog/post/115284878743/peerj-now-accepts-bitcoin-payments/" target="_blank" rel="noopener">die (soweit bekannt) erste wissenschaftliche Fachzeitschrift</a> Bitcoins als Bezahlung. Dass es gerade <em>PeerJ</em> ist, das Bitcoins in dieser Hinsicht akzeptiert, kommt nicht von ungefähr. Immerhin spielen die Themen Onlineverfügbarkeit, Open Access, Informatik sowie ein neuartiges Preismodell bei dem Projekt eine entscheidende Rolle.</p>
<h4>#Legales</h4>
<h6><a href="http://www.ibtimes.co.uk/european-bitcoin-legal-experts-launch-digital-currency-blockchain-technology-forum-1555099" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin legal experts launch European Digital Currency &amp; Blockchain Technology Forum</a><em> &#8211; International Business Times</em></h6>
<p><em>#Lobby #EU-Parmalment #Konferenz</em><br />
Ich bin mir nicht ganz sicher, was genau das <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/"><em>EDCAB (European Digital Currency &amp; Blockchain Technology Forum)</em></span> ist. EU-Lobby-Organisiation trifft es wohl am besten, wenn man <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/read/about">die Selbstbeschreibung</span>  liest: <em>&#8222;Our aim is to help shape a sound regulatory and policy agenda for virtual currencies and distributed ledger technology in the European Union. We engage with EU policymakers, legislators and key stakeholders on live and upcoming issues, addressing both  challenges and opportunities.&#8220; </em>In jedem Fall gibt es diese Organisation mit Sitz in Brüssel jetzt und sie hat gleich mal die Tage eine <span class="removed_link" title="http://edcab.eu/blockchain-expo/virtual-currency-blockchain-expo-in-european-parliament"><em>Virtual Currency &amp; Blockchain Expo</em></span> im EU-Parlament auf die Beine gestellt, um Vertreter u.a. von der <em>Weltbank</em>, dem <em>Internationalen Währungsfond</em>, der <em>OECD</em> und anderer namhafter Institutionen an einen bzw. <a href="http://media.edcab.eu/downloads/roundtables.pdf" target="_blank" rel="noopener">mehrere Runde Tische</a> zu bringen (hier eine <a href="http://media.edcab.eu/downloads/guest-list.pdf" target="_blank" rel="noopener">Liste der Teilnehmer</a>). Was dabei herausgekommen ist, soll wohl in den kommenden Tagen zusammengefasst veröffentlicht werden.</p>
<p><span class="removed_link" title="http://edcab.eu/blockchain-expo/virtual-currency-blockchain-expo-in-european-parliament"></span> Virtual Currency &amp; Blockchain Expo &#8222;Flagship Exhibition &amp; Roundtable Series European Parliament, 18 ­- 21 April 2016&#8220;</p>
<h4>#Gesellschaft</h4>
<h6><a href="http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/bitcoins-ermoeglichen-steuerhinterziehung-per-internet-14182299.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank" rel="noopener">Panama für alle</a><em> &#8211; FAZ</em></h6>
<p><em>#Steuerhinterziehung #Bitcoin #Dramaqueen<br />
</em>Als die Geschichten um die <em>Panama Papers</em> veröffentlicht wurden, konnte man quasi darauf wetten, welches deutsche Medium als erstes auf die Idee kommen würde, Bitcoin in das Thema mit reinzuziehen. Dass es die <em>Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung</em> war, spricht nicht gerade für das Blatt. Denn ganz ohne Frage lässt sich Bitcoin auch für illegale Zwecke verwenden, aber dieser Artikel widerspricht sich nicht nur selbst, indem er unterstellt, dass die Menschen eigentlich zu doof sind, Bitcoin zu benutzen, außer es geht um kriminelle Absichten. Zum anderen hat der Autor die Verhältnismäßigkeit aus den Augen verloren. Zitat: <em>&#8222;In den Vereinigten Staaten und England sind bereits einige Mittelschichtmänner unter Verdacht geraten, mit Bitcoin ihr Vermögen zu verschleiern. Sie haben sich in einschlägigen Internetforen darüber ausgetauscht, wie gut die virtuelle Währung dazu taugt, das Ersparte vor der eigenen Ehefrau zu verbergen.&#8220;</em> Was?!? Oh nein! Wie herzlos!</p>
<p>&#8230; und alle Briefkastenfirmenbesitzer so:</p>

<p>Dass man das Thema indes auch andersherum betrachten kann, zeigt <a href="http://www.pbs.org/newshour/making-sense/in-the-age-of-the-panama-papers-is-bitcoin-technology-the-future/?utm_content=buffera849c&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer" target="_blank" rel="noopener">dieser Artikel</a>, der diese Beobachtung enthält: <em>&#8222;But it’s not that simple.  Blockchain advocates believe that the technology behind Bitcoin is the future of transparency, not secrecy.&#8220;</em> und zu diesem Fazit kommt: <em>&#8222;However depressing the Panama Papers revelations are, we can take solace in the fact that the future likely belongs to openness, not secrecy.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/the-rise-of-the-cypherpunks/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and the Rise of the Cypherpunks</a> &#8211; Coindesk</h6>
<p><em>#Bitcoin #Cypherpunks #Zusammenfassung</em><br />
Die Bitcoin-News-Plattform<em> Coindesk</em> ist nicht gerade für lange und tiefgehende Analysen bekannt. Dieses Feature ist jedoch eine spannende Ausnahme, fasst es doch sehr ausführlich den Einfluss der <em>Cypherpunk</em>-Bewegung auf die Entwicklung von Bitcoin zusammen und zeigt wie und wo diese gesellschaftspolitische Einstellung weiterhin ein Rolle spielt bei der Weiterentwicklung von digitalem Geld in all seinen Varianten. Manchmal sehr technisch, dafür sehr umfassend. Lesenswert!</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/meet-man-will-hack-long-lost-bitcoin-wallet-money/" target="_blank" rel="noopener">Meet the Man Who Will Hack Your Long-Lost Bitcoin Wallet for Money</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Wallets #Vergesslichkeit #Hack-as-a-service</em><br />
Eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sich jemand darauf spezialisiert, legal die Wallets von Usern zu hacken, die ihr Passwort vergessen oder verloren haben. Interessant dabei: Nicht Bitcoin-Wallets stehen aktuell an erster Stelle, sondern <em>Ethereum</em>-Besitzer scheinen besonders vergesslich zu sein, wenn es um ihre Wallet geht. Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass das daran liege, dass es bei <em>Ethereum</em> ja nicht um echtes Geld gehe.</p>
<h6 id="790a" class="graf--h3 graf--first"><a href="https://medium.com/@rhian_is/why-i-run-a-group-for-women-in-bitcoin-dfa8deae0699#.7vnr4jv73" target="_blank" rel="noopener">Why I run a group for women in Bitcoin </a>&#8211; Rhian Lewis</h6>
<p><em>#Bitcoin #Feminismus #Gleichberechtigung</em><br />
Wenn Bitcoin wirklich, wie vielfach behauptet, für alle Menschen da sein soll, dann sind Events wie das <em><span class="removed_link" title="http://www.meetup.com/de-DE/London-Women-in-Bitcoin/">London Women in Bitcoin</span></em> oder der <a href="http://www.meetup.com/de-DE/Bitcoin-Madchenabend-Berlin-All-Ladies-Welcome/" target="_blank" rel="noopener"><em>Bitcoin Mädchenabend Berlin</em></a> (aus dem der Londoner Ableger hervorgegangen ist), wichtig, um nicht nur weiße, tech-interessierte Männer zwischen 20 und 40 zu erreichen. Allerdings liegt es auch in der Natur der Sache, dass es noch viel mehr Engagement von Frauen braucht, um mehr solcher Meetups ins Leben zu rufen und das Angebot auszubauen. Also los, Ladies. Nehmt euch ein Beispiel und gründet ein Bitcoin-Meetup, das euch gefällt und Spaß macht.</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<div id="inner">
<div id="content-sidebar-wrap">
<div id="content" class="hfeed">
<div class="post-4935 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-kenya category-east-africa category-bitcoin category-regulation category-bitcoin-market category-bitcoin-payments category-virtual-currency category-thinking-out-loud tag-regulators tag-cashless-2 tag-central-banks tag-cash tag-bitcoin tag-censorship-of-money entry">
<h6><span class="removed_link" title="https://michaelkimani.me/2016/04/09/kenyas-banking-crisis-is-a-testament-to-bitcoin/">Kenya’s Banking crisis is a Testament to Bitcoin</span><em> &#8211; michaelkimani.me</em></h6>
<p><em>#Kenia #Bankenkrise #Bitcoin<br />
</em>Kenia hat eine <a href="https://i.imgur.com/UGLSj7y.jpg?1" target="_blank" rel="noopener">unschöne Tradition kriselnder Banken</a>. Leidtragende sind in der Regel die einfachen Menschen, bei denen die &#8222;Sockenbank&#8220; immer mehr Popularität gewinnt. Da das aber auf lange Sicht auch keine Lösung sein kann, ist Bitcoin zumindest eine Option, über die es sich nachzudenken lohnt.</p>
<h6><a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2016/04/bitcoin-hype/477141/" target="_blank" rel="noopener">Can Bitcoin Be Used For Good?</a> &#8211; The Atlantic</h6>
<p><em>#Kenya #Bitcoin #Missverständnisse<br />
</em>Wir bleiben in Kenia, denn dieser Artikel nimmt das ostafrikanische Land als Beispiel, um die Frage zu diskutieren, ob Bitcoin tatsächlich den positiven Effekt auf die einfachen Menschen haben kann, wie es vielfach propagiert wird. Die gut begründete Antwort mag den ein oder anderen Bitcoin-Enthusiast enttäuschen, auch wenn Erkenntnisse wie die folgende nicht überraschen: <em>&#8222;People often don’t take the time to understand the problems they’re trying to solve, because they believe they already know the solution.&#8220;</em></p>
<h4>#Fundstücke</h4>
<h6><span class="removed_link" title="https://cryptoconsortium.org/certifications/CDP">Certified Dogecoin Professional</span><em> &#8211; cryptoconsortium.org</em></h6>
<p>Mutti, ich schmeiß hin und werd Dogecoin-Experte! Dauert nur zehn Jahre und die Prüfungsfelder scheinen machbar. <em>Much certified!</em><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9925 size-full alignleft" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/04/CDP-e1460048126704.png" alt="Certified dogecoin professional" width="200" height="290" title="Bitcoin-Presseschau #86 3"></p>
<ol>
<li><em><b>History of Doge</b></em>
<ul>
<li><em>Original Doge</em></li>
<li><em>Shiba Inu</em></li>
<li><em>Fonts of a Doge</em></li>
<li><em>History of Dogecoin</em></li>
</ul>
</li>
<li><em><b>Dogecoin Basics</b></em>
<ul>
<li><em>Dogecoin Community</em></li>
<li><em>Dogecoin Addresses and Keys</em></li>
<li><em>Dogecoin Blockchain Ledger</em></li>
<li><em>dogecoin the Unit</em></li>
</ul>
</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h4>#Fail</h4>
<p><em>Zeit Online</em> hatte die an sich ganz interessante Idee, Fragen der eigenen Leser zum Thema Geld und Anlage <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2016-04/euro-zinsen-boerse-aktien-bargeld-bitcoin" target="_blank" rel="noopener">durch (Fach-)Blogger beantworten zu lassen</a>. Blöderweise haben Sie die einzige Frage zum Thema Bitcoin aber an jemanden weitergegeben, der sich damit gar nicht wirklich auskennt. Dementsprechend falsch ist dessen Antwort, denn Bitcoin kann sich <a href="http://coinspondent.de/2015/01/14/digitales-bezahlen-der-bitcoin-podcast-9cast/" target="_blank" rel="noopener">sehr wohl als ideales Reisegeld erweisen</a>, wenn man weiß damit umzugehen.</p>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #86 4"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #87 erscheint in Kürze. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<h6>If I share with you my story &#8230;</h6>
<p>Diese Presseschau ist das Ergebnis mehrerer Stunden Recherche und Schreiben. Wenn dir diese Leistung etwas wert ist, dann unterstütze meine Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
</div>
</div>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/04/22/bitcoin-presseschau-86/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #85</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/03/25/bitcoin-presseschau-85/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/03/25/bitcoin-presseschau-85/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Mar 2016 17:44:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Blockchain]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Ethereum]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9744</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 25. Februar bis 25. März 2016 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: Stabilomat #Thema: Ethereum? ETHEREUM!!!1! #Grundlagen: Die BaFin hat die Blockchain ziemlich gut verstanden / So spart man sich unnötige &#8222;Blockchain&#8220;-Projekte / Soft- und [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 25. Februar bis 25. März 2016 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs:</strong> Stabilomat<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Thema:</strong> Ethereum? ETHEREUM!!!1!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Grundlagen: </strong>Die BaFin hat die Blockchain ziemlich gut verstanden / So spart man sich unnötige &#8222;Blockchain&#8220;-Projekte / Soft- und Hardforks &#8211; wer, wie was warum? / Zum aktuellen Stand von Ethereum und warum &#8222;Bankchains&#8220; noch immer keine gute Idee sind<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Business: </strong>Von wegen Microsoft nimmt keine Bitcoins mehr / Strom, Blockchain und das Internet der Dinge / Smart Contracts sind totally Bitcoin<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Technologie:</strong> Heizen mit Mining / Bitcoin-Diebstahlschutz durch Zeitverzögerung<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> UN erforscht Bitcoin und Blockchain-Potential / akademisches Bitcoin-Verzeichnis<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Legales: </strong>Wer haftet eigentlich bei Dezentralen Autonomen Organisationen?<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Gesellschaft: </strong>Bitcoin-Spenden knipsen Licht in südafrikanischen Schulen an / Wenn schon Drogen im Netz kaufen, dann mit Bitcoin<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#International:</strong> Bitcoin ist hip in Israel / Afrika jetzt auf der Mining-Landkarte / Nachfrage nach Bitcoin in Südafrika steigt rasant /  Australien zieht umstrittene Bitcoin-Besteuerung zurück<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fundstück:</strong> Blockchain-as-an-Excuse / Lil Buterin, Yo!<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p><span id="more-9744"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Der Bitcoin-Kurs hat sich im vergangenen Monat als außerordentlich stabil erwiesen. Insbesondere seit Anfang März schwankt er beständig in einem 10-US-Dollar-Korridor um die 415 US-Dollar-Marke. Von Krise keine Spur. <a href="https://twitter.com/magnr/status/711911299375091712" target="_blank" rel="noopener">Ganz im Gegenteil</a>.</p>
<p><a href="coindesk-bpi-chart" target="_blank" rel="attachment wp-att-9783 noopener"></a></p>
<h4><strong>#Thema</strong></h4>
<h6>Ethereum? ETHEREUM!!!1!</h6>
<p>In den letzten Wochen gab es einen enormen Hype um <em>Ethereum</em>. Das vielbeachtete Blockchain 2.0-Projekt hat, wie angekündigt, nach der <em>&#8222;Frontier&#8220;</em> genannten Phase mit <em><a href="https://www.ethereum.org/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Homestead&#8220;</a></em> pünktlich <a href="http://www.coindesk.com/ethereum-blockchain-homestead/" target="_blank" rel="noopener">seinen nächsten Milestone erreicht</a> und damit nicht nur diejenigen erfreut, die ohnehin schon viel Geld in das Projekt investiert haben, sondern dank eines weiterhin exzellenten Marketings auch viele von denen begeistert, die dem Projekt bisher noch abwartend und skeptisch gegenüberstanden.</p>
<p>Und da Verlässlichkeit im Kryptowährungs-Universum ein sehr hohes Gut ist, kann man es so zusammenfassen: <em>Ethereum</em> hat angekündigt, <em>Ethereum</em> hat geliefert.</p>
<p><a href="https://coinmarketcap.com/currencies/ethereum/#charts" target="_blank" rel="attachment wp-att-9781 noopener"></a> Ethereum mit starkem Kursanstieg. Blau in US-Dollar, orange in Bitcoin gemessen.</p>
<p>Das wiederum ist nicht nur gut fürs Ego, sondern auch fürs Portemonnaie. <em>Ether</em>, die <em>Ethereum</em>-eigene Kryptowährung, <a href="https://coinmarketcap.com/" target="_blank" rel="noopener">ging im Kurs steil nach oben</a> und durchbrach zwischenzeitlich sogar mit einer Marktkapitalisierung von mehr als einer Milliarde US-Dollar eine wichtige psychologische Marke. Alle, die es kannten, wollten plötzlich ein Stück vom <em>Ethereum</em>-Kuchen. Die, die es nicht kannten, wollten wissen, was es ist.</p>
<p>Wie lange diese Euphorie anhalten wird, ist dabei ungewiss. Auch wenn immer mehr Unternehmen und Projekte mit <em>Ethereum</em> experimentieren, gibt es keine verlässlichen Beweise für dessen nachhaltigen Erfolg. Oder anders gesagt: Noch ist <em>Ethereum</em> eine gut funktionierende Mischung aus Phantasie, Enthusiasmus, klugen Köpfen, gutem Marketing und Optimismus. Ob das allerdings auch auf lange Sicht eine erfolgreiche Mischung ist, wird die Realität erst noch zeigen.</p>
<p>Die neue <em>Ether</em>-Wallet, die ich mir vor einigen Tagen runtergeladen habe, ließ sich jedenfalls nicht installieren. Aber das soll mal noch nichts heißen. Noch nicht.</p>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6><a href="http://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2016/fa_bj_1602_blockchain.html;jsessionid=E44E51633EEB7EB137F131637E09CA90.1_cid363" target="_blank" rel="noopener"><span lang="en-GB" xml:lang="en-GB">Distributed Ledger</span>: Die Technologie hinter den virtuellen Währungen am Beispiel der <span lang="en-GB" xml:lang="en-GB">Blockchain</span></a><em> &#8211; BaFin</em></h6>
<p>Hut ab. Die <em>BaFin</em> zeigt mit diesem Grundlagen-Artikel über die <em>Distributed Ledger Technology (DLT, &#8222;verteiltes Kontobuch&#8220;)</em>, wie gut sie Bitcoin, Blockchain und den ganzen <em>Buzz</em> darum verstanden hat. Allein die Herangehensweise <em>&#8222;Blockchain&#8220;</em> und <em>&#8222;Distributed Ledger Technology&#8220;</em> nicht pauschal gleichzusetzen, sondern die Bitcoin-Blockchain als ein Beispiel eines <em>&#8222;Distributed Ledger&#8220;</em> darzustellen, ist ebenso richtig wie notwendig. Leider scheinen im aktuellen &#8222;Blockchain&#8220;-Hype nur die wenigsten diesen Unterschied wirklich zu kennen. Gilt nicht nur für Banker, sondern auch für Entwickler und vielfach auch für Journalisten. Die alle können sich mal ein Beispiel an diesem Artikel nehmen, den ich tatsächlich für einen der präzisesten und objektivsten halte, die bisher zum Thema Blockchain erschienen sind.<br />
Passend dazu:</p>
<h6 class="single-title"><a href="http://www.multichain.com/blog/2015/11/avoiding-pointless-blockchain-project/" target="_blank" rel="noopener">Avoiding the pointless blockchain project</a><em> &#8211; MultiChain</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Oder nicht? #Checkliste<br />
</em>&#8222;Blockchain&#8220; ist nicht <em>das</em> Zukunftsmedium und keineswegs die ideale Lösung für alle denkbaren Anwendungsfälle<em>.</em> Trotzdem scheint diese Einstellung weit verbreitet. Gideon Greenspan hat daher eine Acht-Punkte-Checkliste erstellt, mit deren Hilfe man seinen jeweiligen Usecase auf Blockchain-Tauglichkeit überprüfen kann:<em> &#8222;If your project does not fulfill <strong>every single one of these conditions</strong>, you should not be using a blockchain.&#8220; </em>Es gäbe dann nämlich durchaus geeignetere Alternativen wie zum Beispiel<em> &#8222;(a) regular file storage, (b) a centralized database, (c) master–slave database replication, or (d) multiple databases to which users can subscribe.&#8220;<br />
</em></p>
<p>Passend dazu auch: <a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/4at0j1/using_the_blockchain_to_improve_the_airline/" target="_blank" rel="noopener">Using the blockchain to improve the airline industry.</a> Okay?!?</p>
<h6><a href="https://blog.blockchain.com/2016/02/26/a-brief-history-of-bitcoin-forks/" target="_blank" rel="noopener">A Brief History of Bitcoin Forks</a><em> &#8211; Blockchain.com</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Hard Fork #Soft Fork<br />
</em>Dieser Blogpost erklärt noch einmal anschaulich und beispielhaft, welche Formen von <em>Forks</em> es gibt, also Ereignisse, die dazu führen, das sich die Blockchain für einen signifikanten Zeitraum in mehr als eine Kette aufspaltet.</p>
<h6 id="a471" class="graf--h3 graf--first"><a href="https://medium.com/@PanteraCapital/ethereum-emerges-bitcoin-vs-bankchains-blockchain-letter-march-2016-7e53444bda3f#.i14imlhu4" target="_blank" rel="noopener">Ethereum Emerges, Bitcoin vs. “Bankchains” :: Blockchain Letter, March 2016</a><em> &#8211; Pantera Capital</em></h6>
<p><em>#Ethereum  #(Private) Blockchains #Fakten, Fakten, Fakten<br />
</em>Mit <em>Ethereum</em> und privaten Blockchains bzw. <em>&#8222;Bankchains&#8220;</em> (toller Name) deckt der März-Newsletter von <em>Pantera Capital</em> gleich zwei Themen ab, um den eigenen Investoren einen aktuellen Überblick über den Status Quo und die Bedeutung dieser beiden Phänomene zu geben. Auch für Nicht-Investoren sehr aufschlussreich.</p>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6 class="headingBase headingXL saHeadingXL ccHeadingLargeBottom"><a href="http://windows.microsoft.com/de-at/windows/bitcoin-microsoft-account" target="_blank" rel="noopener">Hinzufügen von Guthaben zum Microsoft-Konto mit Bitcoin</a><em> &#8211; Microsoft</em></h6>
<p><em>#Microsoft #Bitcoin #180 Grad</em><br />
Na schau an. Nachdem <em>Microsoft</em> vor einigen Tagen <span class="removed_link" title="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2016/03/microsoft-bitcoin-windows-10-quit-475x198.png">auf der eigenen Website verkündete</span>, fortan keine Bitcoins mehr für <em>Windows 10</em> Produkte zu nehmen, waren Aufschrei, Empörung, Häme und Spekulationen groß und wild. Nun zeigt sich: alles falsch und Kommando zurück! <a href="http://techcrunch.com/2016/03/14/microsoft-quietly-drops-bitcoin-support-from-the-windows-store/" target="_blank" rel="noopener"><em>Techcrunch</em> hat nachgefragt</a> und siehe da: <em>&#8222;We continue to support Bitcoin for adding money to your Microsoft account which can be used for purchasing content in the Windows and Xbox stores. We apologize for inaccurate information that was inadvertently posted to a Microsoft site, which is currently being corrected.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://bitcoinblog.de/2016/02/26/rwe-und-slock-it-wollen-ethereum-fuer-elektroautos-nutzen/" target="_blank" rel="noopener">RWE und Slock.it wollen Ethereum für Elektroautos nutzen</a><em> &#8211; Bitcoinblog</em></h6>
<p><em>#Ethereum #Elektroautos #Internet of Things<br />
Smart Contracts</em>, die es Elektroautos ermöglichen, an Ladestationen eigenständig zu bezahlen. So kann man die Vision der Kooperation von <em>RWE</em> mit dem sächsischen <em>Ethereum</em>-Startup <em><a href="https://slock.it/" target="_blank" rel="noopener">Slock.it</a></em> beschreiben. Gelingt das, ließe sich die Infrastruktur für flächendeckende Elektromobilität deutlich günstiger und effizienter aufbauen.</p>
<h6><span class="removed_link" title="http://siliconangle.com/blog/2016/03/22/bitcoin-blockchain-smart-contracts-startup-rsk-labs-raises-a-1m-seed-round/">Bitcoin Blockchain smart contracts startup RSK Labs raises a $1m seed round</span><em> &#8211; SiliconAngle</em></h6>
<p><em>#Smart Contracts #Bitcoin #Ethereum</em><br />
Wer gedacht hat, dass <em>Smart Contracts</em> nur mit <em>Ethereum</em> funktionieren, irrt. <em>RSK</em> (gesprochen <em>&#8222;Rootstock&#8220;</em>) ist eine <em>Smart contracts platform powered by Bitcoin</em> und hat gerade eine Million US-Dollar Seed-Funding eingenommen. Interessanterweise soll aber trotzdem auch <em>Ethereum</em> langfristig bei <em>RSK</em> eine Rolle spielen, möglicherweise sogar in Kombination mit Bitcoin. Sollte man mal auf dem Schirm behalten.</p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6><a href="https://news.bitcoin.com/ukraine-hotmine-smart-bitcoin-miner/" target="_blank" rel="noopener">Ukraine Startup Hotmine Builds Smart Bitcoin Miner</a><em> &#8211; Bitcoin.com</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Mining #Heizung</em><br />
Bitcoin-Mining wird ja immer wieder (allerdings selten gut begründet) als große Energieverschwendung kritisiert. Darüber kann man sich trefflich streiten, denn immerhin ermöglicht Mining mit dem ersten dezentralen digitalen Geld und der Blockchain ja auch etwas ziemlich Beeindruckendes, was sonst gar nicht möglich wäre. Fakt ist jedoch, dass beim Mining viel Wärme freigesetzt wird, die bislang oftmals ungenutzt bleibt. Einige Bastler haben sich daher gleich ihr Haus um ihre Bitcoin-Mine gebaut, um die Wärme sinnvoll zum Heizen zu nutzen. Ein ukrainisches Startup bietet solch eine Mining-Heizung wohl jetzt auch als fertige All-in-One-Lösung an.</p>
<p>Ist aber auch schön, wenn&#8217;s beim Minen warm is, nich?</p>
<h6><a href="http://hackingdistributed.com/2016/02/26/how-to-implement-secure-bitcoin-vaults/" target="_blank" rel="noopener">How to Implement Secure Bitcoin Vaults</a><em> &#8211; Hacking, distributed</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Sicherheit #Usability<br />
</em><span class="clearfix post-published"><span class="pull-left post-authors"> Malte Möser, Ittay Eyal und Emin Gün Sirer stellen ihr Konzept von der gleichzeitig einfachen und sicheren Aufbewahrung von Bitcoins  vor. Dabei geht es um spezielle Bitcoin-Adressen, die Auszahlungen erst nach einer festgelegten Frist freigeben. Sollte ein Hacker Zugriff auf solch eine Adresse bekommen, kann er das Guthaben nicht sofort stehlen, sondern der Besitzer hat noch Zeit, um die Transaktion mit einem speziellen Schlüssel zu widerrufen, bevor sie ins Netzwerk geht. Ganz ausgereift ist das Konzept noch nicht. Zum Beispiel, weil es das spieltheoretische Dilemma, dass beide, Hacker und Nutzer, auch beide Schlüssel haben (den zum Ausgeben und den zum Widerrufen) nicht im Sinne des Nutzers zu lösen vermag, sondern die Bitcoins ganz pauschal als für beide verloren abtut. Trotzdem ist die Idee, einige meiner Bitcoins im Gegenzug für mehr Sicherheit nicht sofort ausgeben zu können, durchaus ein smarter Ansatz.</span> </span></p>
<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6><a href="http://www.unrisd.org/brett-scott" target="_blank" rel="noopener">How Can Cryptocurrency and Blockchain Technology Play a Role in Building Social and Solidarity Finance?</a><em> &#8211; United Nations Research Institute for Social Development</em></h6>
<p data-canvas-width="413.5084666666667"><em>#Vereinte Nationen #Bitcoin &amp; Blockchain #Chancen &amp; Potential<br />
</em>In seinem Report für das <em>United Nations Research Institute for Social Development (UNRISD)</em> beschreibt Brett Scott das Potential von Kryptowährungen und der Blockchain. Zum Beispiel günstige transnationale Zahlungen und ein Quasi-Bankkonto für die <em>&#8222;Unbanked&#8220;</em> böten Potential<em>. </em><a href="http://www.econotimes.com/UN-Paper-Explores-Bitcoin-Potential-For-Underdeveloped-Countries-160781" target="_blank" rel="noopener">Eine etwas ausführlichere Zusammenfassung gibt es hier.</a><em><br />
</em></p>
<h6 data-canvas-width="413.5084666666667"><a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="http://cdecker.github.io/btcresearch/" target="_blank" rel="noopener">CABRA &#8211; Comprehensive Academic Bitcoin Research Archive</a><em> &#8211; Christian Decker</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Paper #Archiv<br />
</em>Christian Decker hat ein Archiv ins Leben gerufen, das die akademischen Veröffentlichungen zum Thema Bitcoin chronologisch listet und zugänglich macht. Jetzt noch eine ordentliche Suchfunktion und das <em>CABRA</em> wird zum nützlichen und hilfreichen Recherchetool.</p>
<h4>#Legales</h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/how-to-sue-a-decentralized-autonomous-organization/" target="_blank" rel="noopener">How to Sue A Decentralized Autonomous Organization</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Smart contracts #Verantwortung #Justiz</em><br />
In der <em>schönen neuen Welt<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2122.png" alt="™" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em>, die vielen Gründern, Entwicklern und Investoren vorschwebt, wenn sie mit leuchtenden Augen über <em>Smart Contracts</em>, <em>Dezentralisierte Autonome Organisationen (DAOs)</em> und <em>Dezentralisierte Apps</em> <em>(Dapps)</em> reden, ist immer alles eitel Sonnenschein. Alles besser! effizienter! sicherer!<br />
Gerade deswegen ist es umso wichtiger, schon jetzt auch mal zu fragen, wer denn eigentlich die Verantwortung trägt, wenn es doch mal nicht so läuft, wie im Businessplan unter <em>&#8222;best case&#8220;</em> beschrieben.</p>
<h4>#Gesellschaft</h4>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/south-african-primary-school-blockchain/" target="_blank" rel="noopener">How Bitcoin Brought Electricity to a South African School</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Spenden #Bitcoin #Effizienz<br />
</em>Dieser Artikel beschreibt eine diese grandiosen Ideen, auf die man kommt, wenn man sich dem Thema Bitcoin offen nähert und gleichzeitig nach echten Problemen sucht, die damit gelöst werden können. Zum Beispiel kann man von überall auf der Welt die <em>Smart Meter</em> von südafrikanischen Schulen aufladen und so direkt den Strom kaufen, der nötig ist, damit Schüler und Lehrer nicht im Dunkeln sitzen. Schickt man hier Bitcoins los, gehen in mehr als 10.000 km Entfernung direkt die Lampen an. Die Live-Demo neulich muss der Hammer gewesen sein.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/bitcoin-remains-most-popular-digital-currency-on-dark-web/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin Remains Most Popular Digital Currency on Dark Web</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Darknet Standard</em><br />
Es überrascht wenig, dass Bitcoin im Darknet als Zahlungsmittel so beliebt ist. Es eignet sich einfach sehr gut zum Bezahlen im Netz. Allerdings gäbe es auch &#8222;sicherere&#8220;, weil anonymere Kryptowährungen. Just saying &#8230;</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<h6><a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/24886" target="_blank" rel="noopener">Die Bitcoin-Botschafter</a><em> &#8211; Jüdische Allgemeine</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Israel #Community</em><br />
Auch die <em>Jüdische Allgemeine</em> hat das Thema Bitcoin für sich entdeckt und gibt einen kleinen Einblick in die israelische Bitcoin-Community, die im internationalen Vergleich zu den umtriebigsten gehört.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/africa-internet-pioneer-bitcoin-mining-ghana/" target="_blank" rel="noopener">African Internet Pioneer Launches Bitcoin Mining Facility</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Mining #Afrika<br />
</em>Wer bisher dachte, große Bitcoin-Minen gäbe es nur auf Island, in Südosteuropa und China, kann seiner imaginären Mining-Weltkarte nun auch Afrika hinzufügen. In Ghana geht wohl gerade eine Mine mit &#8222;mehreren hundert Terahashes an den Start&#8220;. Bei <a href="https://blockchain.info/de/charts/hash-rate" target="_blank" rel="noopener">derzeit rund 1.200 Petahashes</a> (1.200.000 Terahashes) im Netzwerk beachtlich, aber kein entscheidender Faktor. Nichtsdestotrotz ist die Dezentralisierung des Netzwerks genauso wichtig und da ist, Afrika mit im Boot zu haben, ein ganz wichtiger Schritt. Passend dazu auch:</p>
<h6 class="single-post-title"><a href="http://bitcoinist.net/localbitcoins-volume-south-africa-shows-50-fold-growth-one-year/" target="_blank" rel="noopener">LocalBitcoins Volume In South Africa Shows 50-fold Growth In One Year</a><em> &#8211; Bitcoinist</em></h6>
<p><em>#Südafrika #Bitcoin #Nachfrage steigt<br />
</em>In Südafrika ist das Interesse an Bitcoin deutlich gestiegen. Seit Mai vergangenen Jahres hat sich der über <a href="https://localbitcoins.com/" target="_blank" rel="noopener"><em>LocalBitcoins</em></a> abgewickelte Handel mit dem südafrikanischen Rand verfünfzigfacht.</p>
<p><a href="https://bitcoincharts.com/charts/localbtcZAR#rg730zm1g10zm2g25zvzcv" rel="attachment wp-att-9768 noopener" target="_blank"></a> Seit Mai 2015 boomt der Handel zwischen Bitcoin und südafrikanischem Rand.</p>
<p>Das allein sagt erst einmal nicht viel aus, allerdings sind auch die  &#8222;harten Zahlen&#8220; beeindruckend: <em>&#8222;At the time of publication, LocalBitcoins reached a weekly volume of 12 million South African Rand in the past week. This is quite an increase compared to the last week of February in 2015, as the volume then was sitting at 251,254 Rand. To put this into numbers people can relate to, the LocalBitcoins volume in ZAR increased from US$16,624.66 per week to US$746,240.43 in less than one year.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/australian-government-seeks-end-to-double-taxation-of-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Australian Government Seeks End to Double Taxation of Bitcoin</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Australien #Steuern #Digitales Geld</em><br />
Gesinnungswandel in <em>Down Under</em>. Nachdem Nutzer und Händler, die Bitcoin nutzen wollten, dort seit einiger Zeit (und nicht unumstritten!) faktisch doppelt besteuert wurden, rudert die Regierung nun zurück. Offensichtlich ist ihr aufgefallen, dass auch in Australien die Menschen und die Finanzbranche ganz enorm von den Effizienzvorteilen von Bitcoin und der Blockchain-Technologie profitieren könnten.</p>
<h4>#Fundstücke</h4>
<h6>Blockchain als perfekte Ausrede</h6>
<p>Mit <em>&#8222;Blockchain as an Excuse (BaaE)&#8220;</em> findet <a href="http://www.truthcoin.info/blog/private-blockchains/" target="_blank" rel="noopener">dieser <del>Artikel</del> Rant über &#8222;Private Blockchains&#8220;</a> einen passenden Terminus für das weit verbreitete Phänomen, das auf einmal <a href="https://pbs.twimg.com/media/CX_T2mOWMAAk_S5.png" target="_blank" rel="noopener">alle was mit &#8222;Blockchain&#8220; machen wollen</a>, was in Wahrheit aber nur ein Vorwand ist, um überhaupt mal wieder was zu machen. Also irgendwas. <a href="http://www.sytaylor.net/wp-content/uploads/2015/05/dilbert-chain.jpg" target="_blank" rel="noopener">Aber Blockchain klingt halt so vielversprechend</a>.</p>
<h6>Lil Buterin</h6>
<p>Was Bitcoin sein <em><a href="https://twitter.com/trumpchain" target="_blank" rel="noopener">@trumpchain</a></em> ist <em>Ethereum</em> sein <a href="https://twitter.com/LilButerin" target="_blank" rel="noopener">@<em>LilButerin</em></a>: laut, provokant, frech, unterhaltsam und auf Twitter:</p>
<p>https://twitter.com/LilButerin/status/713079786340356096</p>
<p>https://twitter.com/LilButerin/status/711970013033279488</p>
<p>https://twitter.com/LilButerin/status/710895218724196352</p>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #85 5"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #86 erscheint in Kürze. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<h6>If I share with you my story &#8230;</h6>
<p>Diese Presseschau ist das Ergebnis mehrerer Stunden Recherche und Schreiben. Wenn dir diese Leistung etwas wert ist, dann unterstütze meine Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/03/25/bitcoin-presseschau-85/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitcoin-Presseschau #84</title>
		<link>https://coinspondent.de/2016/02/24/bitcoin-presseschau-84/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2016/02/24/bitcoin-presseschau-84/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2016 22:23:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blocksize]]></category>
		<category><![CDATA[Business]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstück]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Legales]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=9661</guid>

					<description><![CDATA[Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für den Zeitraum vom 1. bis 24. Februar 2016 mit folgenden Themen: #Bitcoin Kurs: optimistisch aufwärts #Blocksize-Debatte:  Habemus Consensum! #Grundlagen: Wer Bitcoin verstehen will, muss China verstehen / Smart Contracts &#8211; eine Einführung / Warum Mining keine Verschwendung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bitcoin-Presseschau fasst die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich <em>Bitcoin und digitales Geld</em> zusammen. Für den Zeitraum vom 1. bis 24. Februar 2016 mit folgenden Themen:</p>
<ul>
<li><strong>#Bitcoin Kurs:</strong> optimistisch aufwärts <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Blocksize-Debatte:  </strong>Habemus Consensum!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Grundlagen: </strong>Wer Bitcoin verstehen will, muss China verstehen / Smart Contracts &#8211; eine Einführung / Warum Mining keine Verschwendung ist<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Business: </strong>IBM steigt aktiv ins Blockchain-as-a-Service-Business ein / SatoshiPay ist live / Unternehmensberater setzen auf Blockchain / Sony will Blockchain für die Unterhaltungsindustrie nutzen / Wann macht Steam die Bitcoin-Integration offiziell?<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Technologie:</strong> Stromkosten senken mit Bitcoin / spannende Blockchain-Datenbank-Chimäre aus Berlin / <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Wissenschaft:</strong> kostenloses Bitcoin-Buch aus Princeton<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Legales: </strong>Lässt sich der Staat mit Hilfe der Blockchain ersetzen? <strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Gesellschaft:</strong> Gedanken über den Monatslohn</li>
<li><strong>#International: </strong>Die Europäische Zentralbank hat die Blockchain auf dem Schirm / Die Europäische Kommission will gläserne Bitcoin-Nutzer / Die Länder des Commonwealth sind aufgefordert sich pro Bitcoin zu äußern / Die Karibik sollte ein Hub für digitales Geld werden / UNICEF überlegt wie Bitcoin Kindern helfen könnte / Bitcoin in Vietnam / Bitcoin in Russland pfui, Blockchain aber hui!<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>#Fundstück:</strong> Die offizielle Bitcoin-Weisheits-Tröte<strong><br />
</strong></li>
</ul>
<p><span id="more-9661"></span></p>
<h4><strong>#Bitcoin-Kurs</strong></h4>
<p>Der Bitcoin-Kurs ist seit der letzten Presseschau ordentlich durchgestartet und von 370 US-Dollar auf zwischenzeitlich knapp 450 US-Dollar gestiegen. Grund dafür war vor allem der Optimismus, der mit der neuen Roadmap für <em>Bitcoin Core</em> und dem sich immer deutlicher abzeichnenden Konsens in der Blocksize-Debatte einherging. Die Gewinne dieses Kursanstiegs wurden mittlerweile schon wieder mitgenommen, aber selbst mit aktuell rund 420 US-Dollar liegt der Preis für einen Bitcoin 50 US-Dollar höher als noch vor drei Wochen.</p>
<p><a href="http://www.coindesk.com/price/#2016-02-01,2016-02-24,close,bpi,USD" target="_blank" rel="noopener"></a></p>
<h4><strong>#Blocksize-Debatte</strong></h4>
<h6>Habemus Consensum!</h6>
<p>Es war ja wirklich einiges los in der Bitcoin-Community in der letzten Zeit und nicht immer war es ganz leicht den Überblick zu behalten. Besonders, wenn man, wie ich, zwischenzeitlich ein bisschen <em>off the topic</em> unterwegs war.</p>
<p>Die gute Nachricht ist jedoch: Vieles von dem können wir an dieser Stelle auch getrost überspringen. Zum Beispiel <a href="http://bitcoinblog.de/2016/02/08/bitcoin-classic-erscheint-auftakt-der-fork-wars/" target="_blank" rel="noopener">den Start von <em>Bitcoin Classic</em></a> als Protokoll-Alternative zu <em>Bitcoin Core, </em>dem &#8222;jetzigen&#8220; Bitcoin und dem damit verbundenen Gerede, Gestreite und Gewette. Nicht, dass das nicht wichtig war, aber es hat seit vergangenem Sonntag massiv an Bedeutung verloren, als eine kleine, aber einflussreiche Gruppe von Entwicklern, Minern und Börsenbetreibern <a href="https://medium.com/@bitcoinroundtable/bitcoin-roundtable-consensus-266d475a61ff#.y8gl5cuog" target="_blank" rel="noopener">einen mehrheitsfähigen Konsens</a> bezüglich der Skalierung der Blockchain vorgestellt hat.</p>
<p>https://twitter.com/cnLedger/status/700958953656561664/photo/1</p>
<p>Dieser beinhaltet einen Fahrplan zur Erweiterung von <em>Bitcoin Core</em>, der sowohl die Integration von <em>Segregated Witness</em> vorsieht, als auch die hardgecodete Vergrößerung der Blocksize von einem auf zwei Megabyte durch eine Hardfork. Damit vereint dieser Kompromiss die Standpunkte der beiden bisher konträr argumentierenden Lager. Man kann also sagen, eine Lösung der ermüdenden Blocksize-Debatte liegt endlich auf dem Tisch und sie stößt im Großen und Ganzen auf Zustimmung. Wobei nicht immer ganz klar ist, inwieweit diese auf echter Begeisterung oder debattenmüder <em>&#8222;Endlich vorbei!&#8220;</em>-Stimmung beruht.</p>
<p>Am Ende ist das vielleicht aber auch gar nicht relevant, denn so nah wie jetzt war eine Lösung noch nie und das Aufatmen der Community ist nicht nur spürbar, sondern zeigt sich auch am steigenden Bitcoin-Kurs. Die größte Hürde der jüngsten Bitcoin-Geschichte, so scheint es, ist genommen.</p>
<p>Allerdings &#8211; so richtig in trockenen Tüchern ist der Konsens noch nicht. Immerhin war die Gruppe, die den jetzigen Vorschlag erarbeitet hat, überschaubar. Das bedeutet, dass der mehrheitsfähige Konsens nun auch noch eine echte Mehrheit finden muss. Das wiederum wird kein Selbstläufer, <a href="https://medium.com/@barmstrong/the-bitcoin-roundtable-consensus-proposal-too-little-too-late-e694f13f40b#.chx848br8" target="_blank" rel="noopener">wie manch eine Reaktion gezeigt hat</a>.</p>
<p>Aber auch hier gibt es gute Nachrichten. Beim nächsten, kommendes Wochenende angesetzten <em><a href="http://satoshiroundtable.org/" target="_blank" rel="noopener">Satoshi Rountable</a></em> ist die Teilnehmerliste bedeutend umfassender und es wird Wert darauf gelegt, auch die Skeptiker und Kritiker des jetzigen Vorschlags <a href="https://twitter.com/adam3us/status/701971156790718469" target="_blank" rel="noopener">mit an den Verhandlungstisch zu holen</a>. Das wiederum ist ein lobenswerter Ansatz, um einen wirklichen Kompromiss zu finden, der nicht nur eine technische Lösung der Blocksize-Debatte beinhaltet, sondern es den Mitgliedern der bisher konträren Lagern auch ermöglicht, diesen ohne Gesichtsverlust zu anzunehmen.</p>
<p>Allerdings ist auch das wieder nur ein kleiner Schritt. Denn solange es auf der einen Seite solche Tweets gibt:</p>
<p>und auf der anderen solche <em>Reddit</em>-Beiträge: <a class="title may-blank loggedin " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/472ne0/we_have_consensus_except_we_dont_or_do_we_wtf_is/" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;We have consensus!! Except we dont. . . or do we? WTF is going on!?&#8220;</em></a>, die eine so offensichtliche Diskrepanz zwischen der Gruppe der &#8222;Entscheider&#8220; und &#8222;dem uninformierten Rest&#8220; offenbaren, ist der Weg des Demokratie-Experiments Bitcoin in der Realität noch lang und sein Ausgang weiterhin offen.</p>
<p>In dieselbe Richtung geht auch <a href="http://joi.ito.com/weblog/2016/02/22/my-view-on-the-.html" target="_blank" rel="noopener">der kluge und nachdenkliche Beitrag von Joi Ito</a>, Direktor des <em>MIT Media Labs</em>, zur Lage von Bitcoin, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann. Hier mal ein Auszug:<em><br />
</em></p>
<p><em>&#8222;Lastly, but most importantly, we&#8217;re burning out those developers who we most need to be focused on the code and the architecture. Many are dropping out or threatening to drop out. Many are completely discouraged and depleted by the public debate. Even if you believe that we will eventually have a new generation of financial cryptographers, you can&#8217;t train them without this community. We have many smart people on all sides of this debate and I think that most of them are doing what they are doing with good intentions. However, those of us on the sidelines fanning the flames, making uninformed and provocative statements and fundamentally disrespecting and undervaluing the contribution of the Bitcoin community to the past, present and future of this possibly world-changing innovation, are doing harm.&#8220;</em></p>
<h6>Bonus</h6>
<p>+ Wer noch mehr über den Ablauf des <em>Bitcoin Roundtables</em> erfahren will, der vergangenes Wochenende zu jetzigem Kompromiss geführt hat, dem empfehle ich den Twitter-Account <a href="https://twitter.com/cnLedger" target="_blank" rel="noopener">@cnLedger</a>, der nicht nur das Treffen sehr gewissenhaft protokollierte, sondern es sich auch zur Aufgabe gemacht hat, allgemein über Bitcoin in China zu berichten.</p>
<p>+ Die obigen Slides gibt es<span class="removed_link" title="http://strateman.ninja/roundtable-tech.pdf"> hier noch einmal zum Nachlesen</span>.</p>
<p>+ Interessant auch: <a href="https://www.quora.com/What-does-the-White-House-think-of-cryptocurrencies-such-as-bitcoin/answer/Ed-Felten-2" target="_blank" rel="noopener">Was das Weiße Haus von Bitcoin und der Blocksize-Debatte hält</a>. (Spoiler: Man beobachtet das Ganze aufmerksam und interessiert.)</p>
<h4><strong>#Grundlagen</strong></h4>
<h6 class="article-headline ng-binding ng-scope"><a href="http://www.forbes.com/sites/laurashin/2016/02/12/chinas-role-in-bitcoin-how-cultural-differences-are-affecting-the-technologys-progress/#1770e4347f95" target="_blank" rel="noopener">China&#8217;s Role In Bitcoin: How Cultural Differences Are Affecting The Technology&#8217;s Progress</a><em> &#8211; Forbes</em></h6>
<p><em>#China #Bitcoin #Kulturunterschiede<br />
</em>Dieser sehr aufschlussreiche Text über die Kulturunterschiede zwischen dem Westen und China ist ebenso Grundlagenwissen, wie er auch direkt die obige Blocksize-Debatte betrifft. Fazit: Wer mit Bitcoin etwas erreichen will, muss auch verstehen, warum Chinesen handeln, wie sie handeln.</p>
<h6 class="null"><a href="http://us4.campaign-archive2.com/?u=507eeacc70b9c89cdf4617cd5&amp;id=1ac3716dd9&amp;e=6148abff27" target="_blank" rel="noopener">Smart Contracts Replace Paperwork with Automatic Execution</a><em> &#8211; The Distributed Ledger</em></h6>
<p><em>#Smart Contracts #Bitcoin #Blockchain 2.0<br />
BTC Media</em>, das Unternehmen hinter dem <em>Bitcoin Magazine</em> und <em>yBitcoin</em> hat mit <em><span class="removed_link" title="http://thedistributedledger.com/">The Distributed Ledger</span></em> einen wöchentlichen Newsletter, der neben aktuellen Geschichten auch immer ein Feature enthält. Dieses über Smart Contracts beleuchtet dabei sehr übersichtlich die Geschichte, Stärken, Schwächen und Aussichten verschiedener Smart Contract-Ansätze.</p>
<h6><a href="http://blog.zorinaq.com/?e=82" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin Mining is Not Wasteful</a><em> &#8211; Zorinaq</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Mining #Effizienz</em><br />
Marc Bavand hat ein paar Zahlen herausgearbeitet, die belegen, dass einer der häufigsten Kritikpunkt an Bitcoin, der ungeheure Mining-Energiebedarf, keine Verschwendung ist. Seine fünf Thesen sollte man mal durchdacht haben, wenn man bei dem Thema mitdiskutieren will.</p>
<h4><strong>#Business</strong></h4>
<h6 class="ibm-small"><a href="https://www-03.ibm.com/press/us/en/pressrelease/49029.wss" target="_blank" rel="noopener">IBM Delivers Blockchain-As-A-Service for Developers; Commits to Making Blockchain Ready for Business</a><em> &#8211; IBM</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Open Source #Code<br />
</em>Nach <em>Microsoft</em> positioniert sich nun auch <em>IBM</em> als <em>Blockchain-as-a-Service</em>-Anbieter (<em><a href="https://www.ibm.com/blockchain/what_can_blockchain_do_for_you.html" target="_blank" rel="noopener">&#8222;What can blockchain do for you?&#8220;</a></em>) und feiert sich dafür, im gleichen Zug 44.000 Zeilen Code zum <em>Hyperledger</em>-Projekt, <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/hyperledger-project-looks-at-options-to-build-blockchain-technology-with-ibm-dtcc-swift-and-others-1455127292">dem großen </span><em><span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/hyperledger-project-looks-at-options-to-build-blockchain-technology-with-ibm-dtcc-swift-and-others-1455127292">Linux-Tech-Banken-Open Source-Blockchain-Alternativprojekt</span></em> beigetragen zu haben. Das klingt beeindruckend und <em>IBM</em> beschäftigt sich schon so lange mit der Technologie, dass da bestimmt ein zwei gute Zeilen dabei sind. Aber nicht immer bedeutet viel gleich besser. Zur Erinnerung: Das <a href="https://bitcoin.org/bitcoin.pdf" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin-Whitepaper</a>, der Ursprung jeglicher Blockchain-Idee, ist gerade mal 9 Seiten lang.</p>
<h6 id="2aa7" class="graf--h3 graf-after--h4"><a href="https://medium.com/@SatoshiPay/press-release-5144f406697a#.o6wp5ezg0" target="_blank" rel="noopener">Nanopayments Company SatoshiPay Launches Login-free Paywall </a><em>&#8211; SatoshiPay</em></h6>
<p><em>#Berlin #Nanopayment #Wordpress</em><br />
Über die Nanopay-Ambitionen des deutsch-britischen Startups <em>SatoshiPay</em> habe ich <a href="http://coinspondent.de/2015/08/03/satoshipay-nanopayment-aus-berlin/" target="_blank" rel="noopener">vor einer Weile schon berichtet</a>. Damals noch in der Entwicklung ist der Service nun für alle Web-Publisher verfügbar, die ihren Content durch Mikrozahlungen von einem Cent und weniger monetisieren wollen.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/pwc-taps-uk-finance-watchdog-blockchain-consultancy/?utm_source=CoinDesk+subscribers&amp;utm_campaign=e9a323a116-EMAIL_RSS_CAMPAIGNT2&amp;utm_medium=email&amp;utm_term=0_74abb9e6ab-e9a323a116-78901053" target="_blank" rel="noopener">PwC Hires Ex-UK Regulator for New Blockchain Consultancy</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Unternehmensberatung #Geschäftsmodell</em><br />
Es spricht für sich selbst, wenn sich nun auch Unternehmensberatungen in Stellung bringen und <em>&#8222;blockchain advisory teams&#8220;</em> gründen. Allein das Team von <em>PricewaterhouseCoopers</em> soll dabei noch dieses Jahr auf 40 Mitglieder wachsen. Interessant ist dabei auch <a href="https://news.bitcoin.com/pwc-partners-blockstream-lead-disruption-global-finance/" target="_blank" rel="noopener">die strategische Partnerschaft mit <em>Blockstream, </em></a>einem Bitcoin-Unternehmen, das nicht nur gerade <a href="http://www.coindesk.com/blockstream-55-million-series-a/" target="_blank" rel="noopener">eine 55 Millionen Dollar-Finanzierungsrunde abgeschlossen hat</a>, sondern auch einige der smartesten Bitcoin-Entwickler beschäftigt.</p>
<h6 id="artTitle4728" class="articleTitle"><span class="removed_link" title="http://www.coinfox.info/news/company/4728-sony-corporation-looking-into-blockchain-technology">Sony Corporation looking into blockchain technology</span><em> &#8211; Coinfox</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Unterhaltungsindustrie #Musik &amp; Film<br />
</em>Sony, der japanische Elektronikkonzern, der die Welt bereits um grandiose Dinge wie den <em>Walkman</em> und die <em>Playstaion</em> bereichert hat, ist nun auch an der Blockchain interessiert und hat eingeladen Konzepte, Ideen und neue Lösungen für die Unterhaltungsindustrie vorzustellen. Das Unternehmen sucht nach einem attraktiven Kooperationsprojekt.</p>
<h6><a class="title may-blank " tabindex="1" href="https://www.reddit.com/r/Steam/comments/44sgnm/bitcoins_in_steam_coming_soon/" target="_blank" rel="noopener">Bitcoins in Steam coming soon&#8230;</a><em> &#8211; Reddit</em></h6>
<p id="4392" class="graf--h3 graf-after--figure"><em>#Bitcoin #Gaming #Durchbruch<br />
</em>Noch ist es nicht offiziell, aber es sind Daten auf den Servern<em> von Steam</em> aufgetaucht, die nahelegen, dass die Spieleplattform dabei ist Bitcoin als Zahlungsoption zu (testweise) implementieren. Das wäre ein Ding, immerhin ist <em>Steam</em> im Spielemarkt eine echte Größe.<br />
Siehe  dazu auch: <a href="https://medium.com/purse-essays/what-makes-steam-bitcoin-special-539c16efeb02#.cafbb3y5i" target="_blank" rel="noopener">What makes Steam + Bitcoin special?</a></p>
<p>Aber wie im Leben so oft, gibt es auch hier Gewinner und Verlierer, <a href="https://www.reddit.com/r/Steam/comments/44sgnm/bitcoins_in_steam_coming_soon/czssc2u" target="_blank" rel="noopener">wie dieser <em>Redditor</em> erkennt</a>: <em>&#8222;Ahh, fuck. I&#8217;m boned&#8230; I run PremiumGiftCards.com and I&#8217;ve enjoyed a long 3 years helping people with Bitcoin pay for Steam purchases. Over 1M USD worth of Steam giftcard sales. Time to find a regular day job now, I guess.&#8220;</em></p>
<h4>#Technologie</h4>
<h6 class="story-body__h1"><a href="http://www.bbc.com/news/technology-35604674" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin could help cut power bills</a><em> &#8211; BBC</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Automation #Stromkosten senken<br />
</em>Die Idee ist eigentlich naheliegend. Denn warum sollten sich Smart Contracts und die Blockchain nicht dazu nutzen lassen, Steckdosen und Häuser so auszurüsten, dass sie in Echtzeit immer zum aktuell  günstigsten Anbieter für den jeweiligen Strombedarf wechseln könnten? Allein im Vereinigten Königreich könnten so schätzungsweise wohl 660 Millionen Pfund pro Jahr eingespart werden, was vor allem den Geringverdienern zu Gute kommen würde.</p>
<h6 class="section-title"><a href="https://www.bigchaindb.com/" target="_blank" rel="noopener">Meet BigchainDB. The scalable blockchain database</a><em> &#8211; BigchainDB</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Datenbank #Das beste beider Welten<br />
</em>Das klingt wie ein bisschen der Stein der Weisen der Blockchain-Welt. Das Berliner Unternehmen <em>Ascribe</em> hat mit <em>BigchainDB</em> eine Blockchain/Datenbank-Lösung entwickelt, die die Vorteile beider Welten vereinen soll: enorme Kapazität und Schreibgeschwindigkeit moderner Datenbanken auf der einen Seite und Unveränderlichkeit, Dezentralität und sichere Verwaltung von Werten mit Hilfe der Blockchain-Technologie auf der anderen. Klingt erst einmal vielversprechend. Vor allem da <em>Ascribe</em> die Datenbank auch selbst für das eigene Kerngeschäft, das Verwalten von Urheber-, Nutzungs- und Verwertungsrechten im Netz, nutzen will. Über den langfristigen Erfolg von <em>BigchainDB</em> wird aber wie bei allen anderen Blockchain-Projekten letztlich die Praxis entscheiden.</p>
<h4><strong>#Wissenschaft</strong></h4>
<h6><a href="https://d28rh4a8wq0iu5.cloudfront.net/bitcointech/readings/princeton_bitcoin_book.pdf?a=1" target="_blank" rel="noopener">Bitcoin and Cryptocurrencies Technologies</a><em> &#8211; PDF</em></h6>
<p><em>#Stanford #Bitcoin-Buch #free4all<br />
</em>Arvind Narayanan, Joseph Bonneau, Edward Felten, Andrew Miller und Steven Goldfeder haben an der <em>Princton University</em> ein Buch über Bitcoin geschrieben und die gut 300 Seiten ins Netz gestellt. Ich hab kurz reingelesen und bin sehr angetan. So sehr, dass ich mich schon in die Liste der Kauf-Interessenten eingetragen habe, um nicht zu verpassen, wenn das Buch dann im Laufe des Jahres von der <em>Princton University Press</em> herausgegeben wird.</p>
<h4>#Legales</h4>
<h6><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/bitcoin-statt-bargeld-und-bitnation-statt-staat-regierung-14050237.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank" rel="noopener">Ist mit Kryptographie Staat zu machen?</a><em> &#8211; FAZ<br />
</em></h6>
<p><em>#Bitnation #Dezentralisierung #Staat</em><br />
Adrian Lobe hinterfragt für die <em>FAZ</em> die Bedeutung von <em>Bitnation</em>, einem Blockchain-Projekt, dass staatliche Dienstleistungen dezentralisieren will. Immerhin hat das Projekt nicht nur bereits <span class="removed_link" title="https://bitcoinmagazine.com/articles/bitnation-launches-world-s-first-blockchain-based-virtual-nation-constitution-1455895473">eine Blockchain-Verfassung veröffentlicht</span>, sondern mit Estland auch einen ersten Partner für die Praxis gefunden.</p>
<p>+ thematisch passend dazu hat das <em>h+ Magazine</em> <a href="http://hplusmagazine.com/2015/02/18/interview-bitcoin-pioneer-susanne-tarkowski-tempelhof-on-bitnation-and-m/" target="_blank" rel="noopener">ein langes und aufschlussreiches Gespräch</a> mit der <em>Bitnation</em>-Gründerin Susanne Tarkowsi Tempelhof über ihre Gründe solch ein Projekt ins Leben zu rufen.</p>
<h4>#Gesellschaft</h4>
<h6 class="article-title"><a href="http://money.cnn.com/2016/02/10/technology/daily-paychecks/" target="_blank" rel="noopener">Why do we get paid every two weeks instead of daily?</a><em> &#8211; CNN Money</em></h6>
<p><em>#Wandel #Gehalt #weg mit dem Mittelsmann<br />
</em>Ziemlich gute Frage, die da bei <em>CNN Money</em> gestellt und mit vielen alternativen Ansätzen als Blick in die Zukunft beantwortet wird.</p>
<h4><strong>#International</strong></h4>
<div class="textLayer">
<h6 data-canvas-width="479.9245999999999"><a href="https://www.ecb.europa.eu/paym/t2/shared/pdf/professionals/RTGS_services_consultative_report.pdf?7a30e88d06a34a4dd8d25fcb47712b5a" target="_blank" rel="noopener">Eurosystem&#8217;s vision for the future of Europe’s financial market infrastructur</a><em> &#8211; Europäische Zentralbank</em></h6>
<p><em>#Blockchain #Europa #Trägheit<br />
</em>Die <em>Europäische Zentralbank</em> will obigem Bericht zufolge künftig ein Auge auf solche Dinge wie die &#8222;Blockchain&#8220; werfen und mal schauen, ob man das nicht sinnvoll einsetzen könne. Echte Begeisterung klingt anders und ein bisschen mehr Engagement wäre wahrscheinlich auch von Vorteil, aber immerhin haben sie gemerkt, dass das wohl ein heißes Thema ist.</p>
</div>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/european-commission-customer-data-bitcoin-exchanges-wallets/" target="_blank" rel="noopener">European Commission Seeks More Customer Data from Bitcoin Services</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Europa #Überwachung #Freiheit</em><br />
Die <em>Europäische Kommission</em> ist noch einen Zacken schärfer und plant wohl über europäische Bitcoin-Börsen- und Wallet-Betreiber an mehr Informationen über die Nutzer von diesen ominösen &#8222;virtuellen Währungen&#8220; zu kommen. Mit der Aufhebung der Anonymität will die Kommission die Finanzströme der Terrorfinanzierung zu kappen. Pikantes Detail: Erst kürzlich hatte <em>Europol</em> festgestellt, dass es überhaupt keine Verbindung zwischen Bitcoin und Terror gibt (<a href="http://coinspondent.de/2016/01/30/bitcoin-presseschau-83/" target="_blank" rel="noopener">siehe Presseschau #83</a>).</p>
<h6 id="stcpDiv"><span class="removed_link" title="http://thecommonwealth.org/media/press-release/commonwealth-report-calls-clearer-legislation-virtual-currencies#sthash.xnKoJVmy.dpuf">Commonwealth report calls for clearer legislation for virtual currencies</span><em> &#8211; The Commonwealth</em></h6>
<p>Wesentlich begeisterter geht es im Rest der Welt zu. Die <em>Commonwealth Working Group on Virtual Currencies </em>kommt<a href="http://thecommonwealth.org/sites/default/files/press-release/documents/P14195_ROL_Virtual_Currencies_D_Tait_V5_LoRes.pdf" target="_blank" rel="noopener"> in ihrem Bericht</a> zu dem Schluss, dass &#8222;Virtuelle Währungen&#8220; der neue heiße Scheiß sind, ohnehin in jedem der Mitgliedsländer genutzt werden und Verbieten ja doch nichts bringt (Hallo, Bangladesh!). Also sollten die 53 Länder des <em>Commonwealth</em> lieber gleich das beste daraus machen und sich für eine sinnvolle Nutzung stark machen. Am besten zeitnah.</p>
<h6 data-canvas-width="312.796"><a href="http://www.cepal.org/en/publications/39860-opportunities-and-risks-associated-advent-digital-currency-caribbean" target="_blank" rel="noopener">Opportunities and risks associated with the advent of digital currency in the Caribbean</a><em> &#8211; ECLAC</em></h6>
<p><em>#Digitales Geld #Karibik #Und &#8217;ne Buddel voll Rum</em><br />
Auch die Die <em>Economic Commission for Latin America and the Caribbean (ECLAC)</em> der <em>Vereinten Nationen</em> ist von digitalen Währungen sehr angetan und hat einen Bericht erstellt, der zu der Empfehlung kommt, dass sich die karibische Staaten zu einem <em>Digital Currency Hub</em> zusammenschließen sollten. Die Vorteile eines neuen, wenn auch noch experimentellen Finanzsystems überwögen die Nachteile des jetzigen, dysfunktionalen. Die Menschen der Region könnte von der neuen Technologie sehr profitieren.</p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/unicef-innovation-chief-blockchain-child-poverty/" target="_blank" rel="noopener">UNICEF Eyes Blockchain As Possible Solution to Child Poverty Issues</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Kinderhilfswerk #Bargeldersatz #Identität<br />
</em>Und auch das Kinderhilfswerk<em> UNICEF</em> beobachtet schon seit geraumer Zeit die Entwicklungen im Bitcoin/Blockchain-Bereich. Selbst noch nicht aktiv sind die interessantesten Anwendungsfälle aber schon ausgemacht: Digitales Geld als Bargeldersatz für internationale Zahlungen und Identitätsregistrierung. Das käme u.a. den 200 Millionen Kinder unter fünf Jahren zu Gute die z. B. in Kriegsgebieten keinerlei offizielle Geburtsnachweise vorweisen könnten.</p>
<h6><a href="https://imgur.com/N4XHIM6" target="_blank" rel="noopener">Kleiner Zwischenstand aus Vietnam</a> &#8211; Imgur</h6>
<p>Kommentar dazu <a href="https://www.reddit.com/r/Bitcoin/comments/44x3ly/a_friend_travelling_in_vietnam_just_sent_me_this/" target="_blank" rel="noopener">auf <em>Reddit</em></a>: <em>&#8222;The sign belongs to a bar in Bui Vien Street (Backpacker Quarter) &#8211; but they don&#8217;t accept Bitcoin. One of the owners is a big Localbitcoins Trader though &#8211; so it is not completely without connection.&#8220;</em></p>
<h6><a href="http://www.coindesk.com/russian-central-bank-official-says-blockchain-is-the-future/" target="_blank" rel="noopener">Russian Central Bank Official Predicts Blockchain Future</a><em> &#8211; Coindesk</em></h6>
<p><em>#Bitcoin #Blockchain #Zukunftsaussichten</em><br />
Auch die russische Zentralbank sieht wohl großes Potential für die Blockchain und stimmt die heimische Finanzbranche darauf ein. Das ist insofern paradox, als das Bitcoins anzunehmen in Russland bislang wohl <a href="http://www.coindesk.com/receiving-bitcoin-payments-is-a-crime-says-russian-presidential-advisor/" target="_blank" rel="noopener">als Verbrechen angesehen wird</a>. Aber diese Widersprüchlichkeit zu ignorieren ist bekannterweise kein rein russisches Phänomen, sondern betrifft wohl eher grenzübergreifend die Finanzbranche.<em><br />
</em></p>
<h4>#Fundstück</h4>
<p>Der <a href="https://twitter.com/trumpchain" target="_blank" rel="noopener">Trumpchain</a> mixt auf Twitter plumpe Tröten-Rhetorik mit Bitcoin-Themen. Mit durchaus amüsanten Ergebnissen:</p>
<h4><strong>Bitcoin-Presseschau im Newsletter</strong></h4>
<p><figure id="attachment_8905" aria-describedby="caption-attachment-8905" style="width: 474px" class="wp-caption alignnone"><a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8905 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2015/11/Newsletter-474-1.png" alt="Bitcoin-Newsletter (474)" width="474" height="263" title="Bitcoin-Presseschau #84 6"></a><figcaption id="caption-attachment-8905" class="wp-caption-text">Klicken um zur Newsletter-Anmeldung zu kommen.</figcaption></figure></p>
<p>Die Bitcoin-Presseschau #85 erscheint in Kürze. Wer diese und weitere Ausgaben nicht verpassen will, dem empfehle ich <a href="http://coinspondent.de/news-nachrichten/bitcoin-newsletter/">den hiesigen Newsletter</a> zu abonnieren, der mit Erscheinen jeder Presseschau verschickt wird und diese und weitere Beiträge enthält.</p>
<h6>If I share with you my story &#8230;</h6>
<p>Diese Presseschau ist das Ergebniss mehrerer Stunden Recherche und Schreiben. Wenn dir diese Leistung etwas wert ist, dann unterstütze die Arbeit an weiteren Ausgaben <a href="bitcoin:1HeYBu495WjWMwjyKHCxX4ck6aAQRzivcJ">mit einer Spende</a>.</p>
<p><em>Titelbild: </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala/565718150/"><em>“Zeitungsausträger”</em></span><em> Flickr-User </em><span class="removed_link" title="https://secure.flickr.com/photos/barmala"><em>barmala</em></span><em> (</em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener"><em>CC BY 2.0</em></a><em>)</em><br />
<em>Newsletterbild: </em><a href="https://www.flickr.com/photos/andrewrennie/4472877398/" target="_blank" rel="noopener"><em>„Message (85/365)“</em></a><em> von Andy Rennie </em><a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/" target="_blank" rel="noopener"><em>(CC BY-SA 2.0)</em></a></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2016/02/24/bitcoin-presseschau-84/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die taz hat Bock auf Bitcoin</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/07/22/die-taz-hat-bock-auf-bitcoin/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/07/22/die-taz-hat-bock-auf-bitcoin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 06:04:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=2199</guid>

					<description><![CDATA[Seit gestern kann man für taz-Artikel online mit Bitcoin bezahlen. Das ist mal ein Ding, haben wir damit doch das erste überregional bedeutende deutsche Medium, das sich auf Bitcoin einlässt. Tatsächlich hat sich die tageszeitung aber selbst auch das ideale Umfeld für ein solches &#8222;Bitcoin-Experiment&#8220; geschaffen, da sie für ihr Online-Angebot keine strikte Paywall aufgebaut hat, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern kann man <a href="http://www.taz.de/Zahlen-per-Bitcoins/!142454/" target="_blank" rel="noopener">für taz-Artikel online mit Bitcoin bezahlen</a>. Das ist mal ein Ding, haben wir damit doch das erste überregional bedeutende deutsche Medium, das sich auf Bitcoin einlässt.</p>
<p>Tatsächlich hat sich <em>die tageszeitung</em> aber selbst auch das ideale Umfeld für ein solches &#8222;Bitcoin-Experiment&#8220; geschaffen, da sie für ihr Online-Angebot keine strikte Paywall aufgebaut hat, sondern auf freiwillige Zahlungen mit regelmäßiger Erinnerung setzt. Bitcoin dort nun neben der klassischen Überweisung (gibt es den taz-<em>Flattr</em>-Button eigentlich auch noch irgendwo?) als zusätzliche Bezahloption einzuführen, ist clever, gibt es dabei doch nichts zu verlieren. Im Gegenteil:</p>
<p>https://twitter.com/tazblog/status/491241333882114048</p>
<p>Bei allem Lob, hier aber auch die Kritik. So richtig gut erklärt hat der  verantwortliche <em>taz</em>-Redakteur die Zahlungsvariante Bitcoin auf der eigenen Seite aber nicht. Absätze wie</p>
<blockquote><p><span class="body">&#8222;Um einen Betrag zu überweisen, reicht die Angabe der Summe und unsere taz-Bitcoin-Adresse. Sie können auch den abgebildeten QR-Code einscannen und damit von Ihrem digitalen Portemonnaie überweisen. Persönliche Angaben müssen nicht gemacht werden – Sie müssen aber Mitglied des <a href="http://www.taz.de/Unterst%C3%BCtzung/%21142670/" target="_blank" shape="rect" rel="noopener">Bitcoin-Netzwerkes</a> sein. </span></p></blockquote>
<p>werfen doch einige Fragen auf. &#8222;Mitglied werden im Bitcoin-Netzwerk&#8220;? Was auch immer damit ausgedrückt werden soll &#8211; es scheint mir doch arg in eine falsche Richtung zu gehen. Da sollte dringend noch einmal jemand drüber redigieren und den Text so schreiben, dass potentielle neue Bitcoin-Unterstützer nicht unnötig verwirrt werden.</p>
<p>Dennoch &#8211; ich bin SEHR gespannt wie das weitergeht und welche Auswirkungen das auf die weitere Implementierung von Bitcoin als Bezahloption bei deutschen Medienanbietern hat. Immerhin erinnere ich mich in diesem Zusammenhang ja sehr gerne auch an die diesjährige re:publica, bei der ich verlacht wurde, als ich die Bühnengäste bei einer Diskussion zur Zukunft des Online-Journlismus fragte, was sie von Bitcoin als Zahlungsmittel hielten.</p>
<p>Den Mitschnitt der Veranstaltung <a title="Eine re:publica (fast) ohne Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2014/05/10/eine-republica-fast-ohne-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">findet ihr hier</a>, ebenso wie die spätere Diskussion mit Sascha Pallenberg (dem am lautesten lachenden Podiumsgast) und anderen Usern hier im Blog. Damals hab ich, als die Diskussion in den Kommentaren auf Grund von verhärteten Standpunkten anfing den Rahmen eines sachlich-respektvollen Austauschs von Argumenten zu verlassen, alle Diskutierenden zu einem Bier auf der nächsten re:publica eingeladen, das ich vor Ort mit Bitcoin bezahlen werde, obwohl die diesjährige re:publica nahezu gar nichts mit Bitcoin zu tun hatte.</p>
<p>Ich bin mir immer noch ziemlich sicher, dass ich das ohne Schwierigkeiten werde einlösen können.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/07/22/die-taz-hat-bock-auf-bitcoin/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>5 überraschende Bitcoin-Händler</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/05/24/5-ueberraschende-bitcoin-haendler/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/05/24/5-ueberraschende-bitcoin-haendler/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 May 2014 10:05:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=1685</guid>

					<description><![CDATA[Bitcoin etabliert sich. Ein Indiz dafür ist die stark wachsende Anzahl von verzeichneten real (nicht nur digital) existierenden Bitcoin-Händlern und Institutionen auf coinmap.org. Mehr als 4500 haben sich mittlerweile bei eingetragen, weit mehr als Hundert davon in Deutschland, um die 40 in Österreich und knapp 60 in der Schweiz. Bei meinen Recherchen wollte ich mir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bitcoin etabliert sich. Ein Indiz dafür ist die stark wachsende Anzahl von verzeichneten real (nicht nur digital) existierenden Bitcoin-Händlern und Institutionen auf <a href="http://coinmap.org/" target="_blank" rel="noopener">coinmap.org.</a> Mehr als 4500 haben sich mittlerweile bei eingetragen, weit mehr als Hundert davon in Deutschland, um die 40 in Österreich und knapp 60 in der Schweiz.</p>
<p>Bei meinen Recherchen wollte ich mir mal einen Überblick verschaffen, wer sich so hinter all diesen Fähnchen auf der Karte verbirgt und ich muss sagen, die bunte Vielfalt hat mich sehr beeindruckt und geht quer durch wirklich alle Branchen. Klar sind viele IT-Dienstleister dabei, Bars und Restaurants, Online-Shops und Übernachtungsmöglichkeiten, aber es gibt auch viele dieser ganz besonderen Angebote &#8211; seien es Branchen, die einem (noch) nicht als erstes einfallen, wenn man an Bitcoin denkt oder Menschen, bei denen man nicht damit rechnet, dass Bitcoin sie in ihrem Lebensumfeld schon erreicht hat. Diese Einschätzung beruht letztlich aber immer auf eigenen Vorturteilen, eingefahrenen Denkmustern und vielleicht auch auf  dem Einfluss von zu stark verallgemeinerten Medienberichten.</p>
<p>Hier deshalb eine kleine, vollkommen willkürliche Auswahl von überraschenden und unerwarteten Perlen des deutschen Bitcoin-Handels.</p>
<p><span id="more-1685"></span></p>
<h6>1. Der Bitcoin Zahnarzt</h6>
<p>Ziemlich genau in der Mitte Deutschlands liegt die Gemeinde Südharz (knapp 10.000 Einwohner) und dort praktiziert der Zahnarzt Dr. Andreas Schnäckel, der fürs Bohren auch auch Bitcoins nimmt. Ich habe ihn vor einiger Zeit mal persönlich getroffen und er hat mir gesagt, dass bisher noch kein Patient mit Bitcoins bezahlt hat, obwohl ein großes Schild auf dem Thresen steht, er es aber trotzdem weiter anbietet, weil irgendwer muss ja den Anfang machen. Tolle Einstellung.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/zahnarzt-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1691" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/zahnarzt-1.png" alt="zahnarzt" width="650" height="452" title="5 überraschende Bitcoin-Händler 12" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/zahnarzt-1.png 650w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/zahnarzt-1-300x209.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<h6>2. Der Schniedelpulli-Stricker</h6>
<p><span class="removed_link" title="http://www.shop-franz-gruber.de/index.html">Franz Gruber</span> ist der nördlichste Bitcoin Händler Deutschlands und verkauft neben Büchern auch allererlei Selbsgemachtes und Selbstgezüchtetes. Mein Lieblingsprodukt ist sein &#8222;<em>Schniedelpulli, aktuell ca. 30 cm Länge&#8220; (!)</em>, der mir mit 3,5 BTC (rund 1300 Euro) aber derzeit etwas zu teuer ist. Hier müsste mal ein <a title="Endlich brauchbare Bitcoin-Kurs-Widgets" href="http://coinspondent.de/2014/05/15/endlich-brauchbare-bitcoin-kurs-widgets/" target="_blank" rel="noopener">dynamischer Preiskalkulator</a> hin, der die 17 Euro dem aktuellem Kurs entsprechend umrechnet.</p>
<p><span class="removed_link" title="http://www.shop-franz-gruber.de/selbst.html"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1690 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/schniedelpulli-1.png" alt="schniedelpulli" width="650" height="168" title="5 überraschende Bitcoin-Händler 13" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/schniedelpulli-1.png 650w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/schniedelpulli-1-300x78.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></span></p>
<h6>3. Der Häuslebauer</h6>
<p>Wer sich in Strullendorf-Amlingstadt oder Umgebung ein Haus bauen und dafür seine Bitcoins einsetzen möchte, kann sich an das Bauunternehmen <a href="http://helmrich-bau.de/" target="_blank" rel="noopener">T. Helmrich GmbH &amp; Co. KG</a> wenden. Und ja, es ist Zufall, dass Strullendorf-Amlingstadt direkt unter dem Schniedelpulli auftaucht. Also bitte!</p>
<p><a href="http://helmrich-bau.de/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1693 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/haeuslebauer.png" alt="häuslebauer" width="649" height="400" title="5 überraschende Bitcoin-Händler 14" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/haeuslebauer.png 649w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/haeuslebauer-300x185.png 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></a></p>
<h6>4. Der Klimperkasten-Transporteur</h6>
<p>Schon Wolferl &#8222;Rock-me&#8220; Amadeus wusste: Wien und klassische Musik &#8211; das passt. Nur umziehen ist auch hier mit einer umfangreichen Klavier- und Flügelsammlung etwas mühsam. Zum Glück gibt es dafür aber das Angebot von <a href="http://www.klavier.co.at/" target="_blank" rel="noopener">Lebinger Klaviertransporte</a>. Und wer selbst schon einmal im Treppenhaus einen Flügel in der Hand hatte, weiß, dass das hart und ehrlich verdiente Bitcoins sind und dass die umgerechnet 0,1 BTC, die pro Etage zum Grundpreis dazukommen, durchaus gerechtfertigt sind.</p>
<p><a href="http://www.klavier.co.at/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1696 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/klaviertransport-1.png" alt="klaviertransport" width="650" height="396" title="5 überraschende Bitcoin-Händler 15" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/klaviertransport-1.png 650w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/klaviertransport-1-300x183.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></a></p>
<h6>5. Die Tagesmutter</h6>
<p>Wer Wert darauf legt, dass die eigenen Kinder von Anfang an mit Bitcoin in Berührung kommen, kann mittlerweile sogar schon bei der Kinderbetreuung nach dem entsprechenden Logo suchen. In Köln bspw. gibt es solch ein Angebot, bei dem Kinder sehen können, wie ihre Eltern ganz selbstverständlich mit Bitcoin bezahlen. <em>Next generation technology</em> für die nächste Generation also.</p>
<p><span class="removed_link" title="http://www.pulguitas.de/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1699 size-full" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/kinderbereuung-1.png" alt="kinderbereuung" width="650" height="339" title="5 überraschende Bitcoin-Händler 16" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/kinderbereuung-1.png 650w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/05/kinderbereuung-1-300x156.png 300w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /></span></p>
<h6>Abschließendes</h6>
<p>Das mal als kurze Übersicht. Es gibt mit Sicherheit noch viele weitere überraschende oder unerwartete Bitcoin-Händler, die ihr auch gerne noch in die Kommentare posten könnt. Allzu offensichtliche Werbung fliegt dabei gleich wieder raus, je Bitcoin-fachfremder, desto besser. Also keine Online-Shops oder Ähnliches.</p>
<p>Und wo wir gerade beim Thema sind: Keines der oben genannten Beispiele wusste im Vorfeld, dass ich es verlinke oder hat mich dafür bezahlt, dass ich es auswähle. Das waren alles halb zufällig halb subjektiv ausgewählte Stichproben. Falls euch der Artikel jedoch gefallen/unterhalten/erhellt hat, <span class="removed_link" title="http://coinspondent.de/support-the-coinspondent/">freue ich mich sehr über ein Trinkgeld</span>. Vielleicht kann ich mir ja dann doch auch irgendwann noch mal einen Schniedelpulli leisten.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/05/24/5-ueberraschende-bitcoin-haendler/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ab ins Bitcoin-Resort Pt. II</title>
		<link>https://coinspondent.de/2014/03/15/ab-ins-bitcoin-ressort-pt-ii/</link>
					<comments>https://coinspondent.de/2014/03/15/ab-ins-bitcoin-ressort-pt-ii/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Friedemann Brenneis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 08:00:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Zypern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://coinspondent.de/?p=905</guid>

					<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen habe ich über das First-Bitcoin-Ressort auf Zypern berichtet, eine Appartementsiedlung am Meer speziell für Bitcoiner (Bitcoinerinnen? Bitcontainer? Gibt&#8217;s dafür schon einen Begriff?). Damals hielt ich das ganze für eine lustige, halbernst gemeinte Idee und habe das mehr so aus Neugier beobachtet. Auf der Inside Bitcoins Konferenz in Berlin saß ich nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich über das <a title="Ab ins Bitcoin-Ressort!" href="http://coinspondent.de/2014/01/25/wohin-mit-dem-bitcoin-first-bitcoin-ressort/">First-Bitcoin-Ressort auf Zypern berichtet</a>, eine Appartementsiedlung am Meer speziell für Bitcoiner (<em>Bitcoinerinnen? Bitcontainer? Gibt&#8217;s dafür schon einen Begriff?</em>).</p>
<p>Damals hielt ich das ganze für eine lustige, halbernst gemeinte Idee und habe das mehr so aus Neugier beobachtet. Auf der <a title="Rückblick Inside Bitcoins in Berlin" href="http://coinspondent.de/2014/02/15/rueckblick-inside-bitcoins-in-berlin/">Inside Bitcoins Konferenz</a> in Berlin saß ich nun aber zufällig direkt neben Udi Ilan, dem Präsidenten der hinter dem <em>The First Bitcoin Resort</em> stehenden Immobilienfirma und nachdem er mir sein Faltblatt in die Hände gedrückt hat, habe ich die Gelegenheit genutzt ihm mal ein paar Fragen zu stellen. Hier nun die Antworten zusammengefasst.</p>
<p><a href="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-951" alt="Bitcoin resort" src="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2.jpeg" width="2550" height="3510" title="Ab ins Bitcoin-Resort Pt. II 19" srcset="https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2.jpeg 1860w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2-218x300.jpeg 218w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2-744x1024.jpeg 744w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2-768x1057.jpeg 768w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2-1116x1536.jpeg 1116w, https://coinspondent.de/wp-content/uploads/2014/03/bitcoin-resort-scaled-2-1488x2048.jpeg 1488w" sizes="auto, (max-width: 2550px) 100vw, 2550px" /></a></p>
<p>Zunächst einmal das Wichtigste: Das Bitcoin-Resort gibt es tatsächlich. Die ganze Anlage steht schon und von den rund 400 Wohnungen sind ungefähr 160 bereits verkauft. Allerdings haben noch nicht wirklich viele Eigentümer ausschließlich in Bitcoin bezahlt. Genaugenommen bisher nur zwei, einer aus Schweden und einer aus Großbritannien. Man kann die Wohnungen nämlich auch ganz klassisch in Rubel, Pfund, Kronen oder mit Öl kaufen, denn bisher kommen die meisten Interessenten aus dem Vereinigten Königreich, Skandinavien, Russland und dem Nahen Osten.</p>
<p>Die Preise für ein Appartement liegen zwischen 60.000 € und 250.000 € und daran orientiert sich dann auch der jeweilige Bitcoin-Preis. Um die Wertstabilität während des Kaufprozesses abzusichern &#8211; eine Wohnung zu kaufen ist ja mitunter etwas bürokratischer und zeitaufwändiger &#8211; sichert sich die Firma mit <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Option_%28Wirtschaft%29" target="_blank" rel="noopener">Optionen</a> ab.</p>
<p>Der große Vorteil von Bitcoin sei aber, dass sich Bitcoins sowohl international schnell transferieren als auch innerhalb kürzester Zeit in andere Währungen umtauschen ließen. Ähnlich wie die <a title="Studieren per Bitcoin" href="http://coinspondent.de/2014/01/14/studieren-per-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener">Universität von Nikosia</a> dient Bitcoin also auch hier eher als Medium des Werttransfers denn als Investitionsgut. Ein Schelm der dabei an Schwargeld, Steuerflucht oder Geldwäsche denkt.</p>
<p>Ganz von der Hand zu weisen ist diese Vermutung aber nicht, denn immerhin soll<em> The First Bitcoin Resort</em> denjenigen eine Investitions-Option bieten, die große Gewinne mit Bitcoin gemacht haben und nun nach einer Möglichkeit suchen ihr Vermögen wertstabil anzulegen. Ob und inwieweit der Gegenwertwert der Bitcoins dabei vom neuen Appartement-Besitzer zuvor zu Hause versteuert wurde, interessiert die Firma nicht. Das ist zugegebenermaßen auch gar nicht deren Aufgabe, lässt aber vor dem Hintergrund der Eurokrise weder Zypern noch den Bitcoin so richtig gut da stehen und ist am Ende wohl Wasser auf die Mühlen der Kritiker.<img loading="lazy" decoding="async" alt="1ce8814b2e3d4db1acbd58b36d37b92a" src="http://vg08.met.vgwort.de/na/1ce8814b2e3d4db1acbd58b36d37b92a" width="1" height="1" title="Ab ins Bitcoin-Resort Pt. II 20"></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://coinspondent.de/2014/03/15/ab-ins-bitcoin-ressort-pt-ii/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
