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Bitcoin-Adresse per Münzwurf erstellen

Bitcoin Center Korea hat bisher genau ein Video produziert und ich liebe es! Denn es zeigt auf einfachste Weise, dass Bitcoin nicht aus für Laien unverständlichem Nerd-Code besteht (zumindest nicht übermäßig), sondern auf „simplen“ kryptografisch relevanten Prinzipien wie dem Zufall.

Bitcoin-Adressen bestehen aus Zufall

Genau deswegen kann man sich nämlich auch eine Bitcoin-Adresse nämlich mit einer Münze erzeugen, die man 256 Mal hintereinander wirft und die Ergebnisse als Einsen und Nullen notiert. Danach muss man das Ergebnis nur noch in einen Hexadezimalwert konvertieren und Base58-kodieren – fertig ist der Private Key, aus man bekanntlich die Bitcoin-Adresse erstellen kann.

Bitcoin-Adressen aus dem Taschenrechner

Matt Whitlock hat ein Programm für seinen alten TI-89 Taschenrechner geschrieben, das es ihm erlaubt mit Hilfe eines zwölfseitigen Würfels sichere Bitcoin-Adressen zu erzeugen. Möglich ist das, weil Bitcoin-Adressen keine Zauberei sind, sondern Mathe und sicher sind sie, weil die Architektur des Taschenrechners vergleichsweise simpel ist und die ausgegebenen Daten niemals auf einer Festplatte, in einem Speicher oder einem Netzwerk auftauchen.

Die Musik des Videos ist recht anstrengend, die zugehörigen Reddit-Diskussion aber ziemlich spannend.

Aus der Videobeschreibung: „I wrote a program for the TI-89 graphing calculator to read die rolls from the user, convert them into a Bitcoin private key via base conversion, and derive the public Bitcoin address. Elliptic-curve point multiplication is dog slow on the TI-89’s Motorola 68000 processor, but it’s just math, so of course it still works. (The computation of the public key is shown in this video at 10x speed.)

The program in written in C for the TIGCC compiler.

Source code: mattwhitlock.com/diceware/diceware.c
Compiled code: mattwhitlock.com/diceware/diceware.89z