Bitcoin muss man selbst erfahren, um es zu verstehen

Ich bin heute in Berlin um mal wieder einen Bitcoin-Praxisworkshop zu geben und anschließend geht es direkt nach Liechtenstein um auf der dortigen Fintech.li-Konferenz über den Hype um die Blockchain zu diskutieren (Ich bin dort, um die heiße Luft etwas rauszulassen – mein Spezialgebiet).

Konfuzius meets Bitcoin

Die Tage wird es hier also etwas ruhiger, aber ich bin ja glücklicherweise nicht der einzige, der guten Content produziert. Und da ich mit der Idee der Bitcoin-Praxis-Workshops didaktisch quasi auf genau der selben Wellenlänge liege wie Andreas Antonopoulos (oder auch Konfuzius, der hatte aber von Bitcoin nicht so viel Ahnung), gibt es hier eine aktuelle, sehenswerte Introduction to Bitcoin von Andreas.

Weil Andreas kann man sich immer anschauen. Außerdem hat er dieses Mal neben guten Argumenten und erhellenden Bank-App-Zukunfts-Szenarien auch ein paar Ernährungstipps in petto.

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Zu viel heiße Luft. Oder: Das traurige Versagen der Bitcoin-Medien

Ich wollte erst nichts zu dieser PR-Aktion eines populären Mining-Anbieters schreiben, weil es eigentlich nichts dazu zu schreiben gibt.

Da aber so viele andere Medien des leider noch sehr überschaubaren Bitcoin-Informations-Ökosystems so dermaßen unkritisch und plump auf diese „Meldung“ reinfallen und die Aktion dadurch auf einmal eine unverdiente Öffentlichkeit bekommt, obwohl nichts, absolut nichts passiert ist, muss ich das kommentieren.

Denn leider handelt es sich hierbei um keinen Einzelfall, sondern ist vielmehr symptomatisch und zeigt: Um die Qualität der Bitcoin-Berichterstattung steht es schlecht. Ganz schlecht.

Was ist passiert?

Unter dem Titel „We’ve sent a Bitcoin to space!“ hat Genesis Mining neulich einen Blogbeitrag und dieses Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie sie angeblich die erste Peer-to-Peer-Transaktion im Weltall tätigt.

Nette Idee. Nur leider stimmt das hinten und vorne nicht.

Denn wie man bei Minute 3:00 sehr gut sehen kann, ist auf der Rückseite des an einem Wetterballon hochgeschickten 3-D-Bitcoins letztlich einfach nur eine Bitcoin-Adresse aufgeklebt. Nichts weiter. Am Boden findet dann wiederum eine Transaktion statt, bei der an die entsprechende Adresse einen Bitcoin gesendet wird.

Der Bitcoin hat die Erde niemals verlassen

Warum dieser Bitcoin nun allerdings „to space“ transferiert worden sein soll, bleibt das große Geheimnis. Denn außer einem Plaste-Bitcoin mit einer Bitcoin-Adresse hat Genesis-Mining nur ganz viel heiße Luft in den Himmel steigen lassen (und ins All schon gar nicht, weil Wetterballons nicht annähernd die Homosphäre verlassen können).

Was dagegen tatsächlich passiert ist: Irgendjemand hat auf der Erde via QR-Code auf blockchain.info eine Bitcoin-Transaktion vorgenommen und diese Transaktion wurde anschließend vom Bitcoin-Netzwerk verarbeitet, das ebenfalls auf der Erde stationiert ist.

Dass eine Kopie der verwendeten Adresse irgendwo da oben in 20-30 km Höhe rumschwirrte, ist zwar nett, aber letztlich für das Bitcoin-Netzwerk komplett irrelevant. Denn die besagte Transaktion hat die Erde niemals verlassen.

Das, was Genesis-Mining dort im Video zeigt, ist letztlich also eine ganz normale, standardmäßige Bitcoin-Transaktion, wie sie jeden Tag hunderttausende Mal stattfindet. Oder anders gesagt: Der Nachrichtenwert ist gleich Null.

Wie die „Bitcoin-Medien“ das Thema aufgreifen

Das hindert die Bitcoin-„Medien“ leider nicht daran, diese heiße Luft ungeprüft aufzusaugen, unkritische Interviews zu führen und zu klickträchtigen Schlagzeilen zu verarbeiten. Hier eine Auswahl.

Wenn fünf Minuten Recherche (inkl. das Promovideo bis Minute 3:00 zu schauen) reichen um die Inhaltsleere dieser PR-Aktion zu erkennen, ist obige Auswahl allein schon unter journalistischen Gesichtspunkten beschämend. Aber nicht nur das. Bei solch einer schlechten und unkritischen Berichterstattung darf sich niemand beklagen, dass Bitcoin die breite Bevölkerung nicht erreicht. Wie soll das denn gelingen, wenn man als Ottonormal-Leser so hinters Licht geführt wird und jeder Mist zu einer vermeintlichen „Nachricht“ aufgebauscht wird, solange das Wort Bitcoin darin vorkommt?

Genesis-Mining: Nichts geleistet und trotzdem das Ziel erreicht

Ungeachtet dessen hat die Aktion aber einen klaren Gewinner: Genesis-Mining. Die haben ihr Ziel erreicht, mit einem Plaste-Bitcoin und ganz viel heißer Luft ein enormes Maß an Aufmerksamkeit zu erreichen. Chapeau dafür!

Nächstes Mal schickt aber bitte wirklich einen Bitcoin ins All. Zum Beispiel, indem ihr nicht die Adresse bzw. den Public Key an euren Plaste-Bitcoin klebt, sondern den Private Key. Auch dann müsste man zwar beide Augen zudrücken, weil der Bitcoin trotzdem nicht mitfliegt, sondern in der Blockchain am Boden verwaltet wird. Der glückliche Finder würde sich aber freuen.

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Über das Phänomen Bitcoin und warum es so relevant ist

Eine meiner Alltagsbeobachtungen aus drei Jahren Bitcoin-Recherche ist: Besonders oft führt die Tatsache zu Missverständnissen, dass der Begriff „Bitcoin“ nicht nur eine oder zwei Bedeutungen hat, sondern drei.

Die drei Bedeutungen von „Bitcoin“
  • Bitcoin als Geldeinheit („Kann ich mit Bitcoins bezahlen?“)
  • Bitcoins als Bezeichnung für eine Technologie (Bitcoin. A Peer-to-Peer-Electronic Cash System – hier spielt auch die Blockchain eine Rolle) und
  • Bitcoin als Phänomen

Letztere ist die Bedeutung, die oftmals eher unbewusst verwendet wird, eigentlich aber die größte Relevanz hat. Denn das Phänomen Bitcoin beinhaltet letztlich alles, was bislang aus der Idee Bitcoin entstanden ist und noch daraus entstehen wird: Bitcoin selbst (als Geldeinheit und Technologie), alle Blockchain-, Blockchain 2.0- und Blockchain 3.0-Projekte, sämtliche Altcoins, jedes Unternehmen im Krypto-Ökosystem, jede App, jedes Kunstprojekt, das Bitcoin bzw. die Blockchain nutzt, jedes Lied, das darüber gedichtet wird, jede Kulturtechnik, die wir im Umgang mit digitalem Geld entwickeln usw. usf. Kurzum: alles.

Wie das Phänomen Bitcoin die Welt verändern wird

Oder um es anders zu sagen: Bitcoin als Phänomen zu betrachten, bedeutet sich damit auseinanderzusetzen, wie die Erfindung von Bitcoin unsere Gesellschaft grundlegend beeinflusst und nachhaltig transformiert. Klingt vielleicht abstrakt und schwer verständlich, ist es aber gar nicht, wenn man sich

a) erst einmal auf den Gedanken eingelassen hat, dass Bitcoin eben nicht nur dieses ominöse Drogengeld aus dem Internet™ ist, sondern von seiner Bedeutung her in einer Liga spielt mit Begriffen wie „Internet“ und „Social Media“. Und

b) solche TED-Vorträge sehen kann, wie „The future of money“ von Neha Narula, ihres Zeichen Director of Research der Digital Currency Initiative am MIT Media Lab. Darin veranschaulicht sie nämlich sehr prägnant, dass die Erfindung von Bitcoin letztlich unausweichlich war (und vom Prinzip her gar nicht so kompliziert ist) und wie es uns helfen wird, unnötig bremsende Barrieren in der Entwicklung der Gesellschaft zu überkommen.

Wer Bitcoin verstehen will, sollte diesen TED-Talk schauen

Keine leichte Aufgabe und umso größer ist mein Respekt, wie gut sie das macht. Wer das Potential und die Vision verstehen will, die das Phänomen Bitcoin beinhaltet, sollte sich diese 16 Minuten unbedingt anschauen.

… und ich hab nun einen Ohrwurm.

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Bitcoin und Blockchain verstehen – durch Lyrik

Ich liebe dieses Projekt von Trevor Salyzyn (pdf / auf Github), in dem er in 150 Haikus Ökonomie, Technologie und Philosophie lyrisch miteinander verknüpft und damit ganz nebenbei auch die Grundlagen von Bitcoin und der Blockchain erklärt.

150 Haikus zu Bitcoin und der Blockchain

Für Geisteswissenschaftler wie mich zwischen all den technisch-abstrakten Whitepaper eine sehr willkommene Abwechslung. Hier eine Auswahl meiner Favoriten.

How can we apply
The lessons of Internet
To our capital?

A transcendental,
Meta-economic thought:
„What is currency?“

Permanent times stamps:
To maintain security.
Maintain the blockchain.

Deep security.
A blockchain is more hack-proof
Than a government.

Own your own data
Get paid if it’s valuable
End of Big Data.

Paypal stopped service
For WikiLeaks donations.
Spotlight on bitcoins.

Only consensus
Keeps the process running well.
No reward for cheats.

Open source software:
One can freely alter it
And look at the code.

The longest blockchain
Is automatically
The official one.

When trying to mine,
Trial-and-error solution.
Millions of attempts.

Two-of-three wallet
Requires two sigs to open.
Can be further scaled.

Is bitcoin a threat?
How will governments respond
To mathenomics?

Wenn das Problem zu abstrakt ist, kann Lyrik helfen

Am meisten begeistern mich aber die Dreizeiler über das Problem der Byzantinischen Generäle, dem Kernproblem, dessen Lösung die Blockchain so innovativ macht. Ganz ehrlich – diese Haikus erklären das sogar besser als der Wikipedia-Artikel.

A few generals,
Some loyal; some traitorous,
Surround a city.

For siege to succeed
Armies must coodinate
Through foot-messengers.

Loyal generals
Must be able to agree
On plan of attack.

Disloyal leaders
Must not cause loyalists to
Adopt a bad plan.

When a computer
Gets conflicting messages
It’s like Generals.

Byzantine problem:
Guarantee same messages
To all generals.

Unanimity:
Byzantine Fault Tolerance:
Loyals all agree.

How to guarantee?
A network in parallel
Forms a proof-of-work.

Every general
Receives hash data from each
And computes the hash.

The majority
Is the rule they all obey:
„Traitor tolerance“.

… und jetzt gehe ich erstmal meinen Zen-Garten harken.

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„Blockchain“ noch einmal verständlich erklärt

Nachdem auch am Dienstag in der KPMG-Klardenker-Sendung die Frage nach einer verständlichen Erklärung der Blockchain gestellt wurde, passt es eigentlich ganz gut, dass das Thema auch bei einem zeitgleich stattfindenden Event der AKA Bank auf der Agenda stand. Denn um die Gäste auf das Thema „Blockchain“ vorzubereiten, wollten die Verantwortlichen im Vorfeld gerne ein paar einsteigerfreundliche Informationen auf der eigenen Website anbieten und haben mich gebeten, dabei mitzuhelfen.

Grundlagenartikel, FAQ und Infografik zum Thema „Blockchain“

Aus dieser Kooperation sind u.a. der Artikel Die Blockchain. Was ist das?, ein FAQ mit den wichtigsten Fragen (z. B. Was macht die Blockchain so sicher?) und die folgende Infografik entstanden, die man hier auch als PDF herunterladen kann. Alles drei sollte erst einmal ein gute, fachliche Grundlage bieten, die ich dem interessierten Laien gerne ans Herz lege.

blockchain-was-ist-das-1
Klicken um das Bild zu vergrößern
blockchain-was-ist-das-2-1
Klicken um das Bild zu vergrößern
Tipps für mehr hilfreiche Bitcoin- und Blockchain-Informationen

Wer anschließend noch mehr erfahren will, dem empfehle ich aber auch die hiesige Mediathek, in der ich eine Sammlung guter Erklärvideos, Reportagen, weiterführender Literatur und hilfreicher Links führe.

Und wenn dann noch Fragen offen sind oder nach Theorie auch die Praxis folgen soll, einfach melden. Ein gut gemachter Bitcoin-Workshop ist ein lehrreicher, lebensnaher und unterhaltsamer erster Schritt, um die Funktion der Blockchain selbst einmal erleben und verstehen zu können.

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Heute: Bitcoin- & Blockchain-Talkshow im Livestream (Update)

Hier nochmal eine kleiner Tipp für die Gestaltung des heutigen Abendprogramms: Ich bin gleich auf dem Weg nach Hamburg, weil wir dort nachher ab 20:30 Uhr live „im Fernsehen“ über Bitcoin, die Blockchain und die Zukunft der Banken diskutieren wollen.

Warum es sich lohnt einzuschalten, hab ich im Beitrag vom vergangenen Mittwoch bereits erklärt. Würde mich freuen, wenn ihr einschaltet und mitdiskutiert.

KMPG Klardenker live „Die Zukunft der Banken. Wie Technologie den Finanzsektor ändert“, heute ab 20:30 Uhr im Livestream.

Update 15.09.

Die Sendung steht mittlerweile komplett online. Ein wenig schade, dass der Themenblock Bitcoin/Blockchain am Ende aus Zeitgründen etwas gekürzt werden musste. Aber ich habe mit meinem aufklärerischen Anspruch dennoch versucht, so viele Informationen wie möglich unterzubringen.

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Honigdachs #11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Die elfte Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs – 11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Dieses Mal sprechen wir über Altcoins bzw. über die 1000 Wege es anders machen zu wollen als bei Bitcoin und doch immer zu scheitern. Wobei – nicht alle Altcoins sind ja per se Unsinn. Oder doch?

Und doch gibt es Hunderte Altcoins. Tendenz weiter steigend. Denn Geld kann man immer noch damit machen. Insbesondere das von naiven Hobby-Investoren sitzt locker. Denn Hype, Gier, Abgewichstheit und Spaß am Risiko sind wichtige Faktoren im Altcoin-Universum, das wir in dieser Folge kritisch durchstreifen. Unterhaltsam begleitet durch Stefans neueste FOMO-Anfälle, Friedemanns Soundboxes und Manuels Begeisterung für den wertlosesten aller Altcoins. Aber hört selbst …

Shownotes nach dem Klick

Honigdachs #11 – Sinn und Unsinn von Altcoins weiterlesen

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Telefonguthaben aufladen mit Bitcoin in 150 Ländern

Heute gibt es mal wieder etwas aus der Praxis-Ecke: Wie man sein Telefonguthaben in 150 Ländern mit Hilfe von Bitcoin aufladen kann. Genau darauf hat sich nämlich Bitrefill spezialisiert, das nach eigenen Angaben 600 Anbieter in 150 Ländern unterstützt.

Bitrefill: Praktisch für Reisen und vieles mehr

Wer nur in Deutschland unterwegs ist, für den ist das Angebot von Bitrefill vielleicht eine Option von vielen. Immerhin kriegt man hier an jeder Ecke Guthaben. Aber wer hingegen viel auf Reisen ist und dabei auf lokale Telefon-Provider zurückgreift, hat hier eine echte Option, mal eben ganz bequem vom Hotelzimmer sein Guthaben aufzustocken. So wie in folgendem Beispielvideo aus Malaysia gezeigt.

Aber nicht nur für Reisende ist Bitrefill eine Option. Man könnte den Dienst auch nutzen, um jemand ganz anderem am anderen Ende der Welt das Telefonguthaben aufzuladen. Wenn das Kind im Auslandssemester ist oder, Richtung Spendenpatenschaften und Entwicklungshilfe gedacht, wenn man konkret eine Person vor Ort unterstützen will. Warum nicht, statt einer teuren Western Union-Überweisung, direkt das Telefonguthaben aufladen? Gerade in Entwicklungsländern ist das Telefon ja sowieso das zentrale Kommunikationstool und der Schlüssel zu gesellschaftlicher Teilhabe.

Gebühren im angemessenen Bereich

Wie hoch die Gebühren sind, die Bitrefill für das Angebot nimmt, ist jedoch nicht so leicht herauszufinden. Hängt wahrscheinlich von Land zu Land ab. Als ich eben testweise meine deutsche Nummer angegeben habe, wären zu meinen 20 Euro noch einmal knapp 80 Cent Gebühren gekommen. Das ist jedenfalls durchaus okay.

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KPMG-Talkshow zu Bitcoin, der Blockchain & der Zukunft der Banken

Dass Youtube hinsichtlich Programmvielfalt, Reichweite und Relevanz längst eine dem Fernsehen mindestens ebenbürtige Plattform ist, ist keine Neuigkeit (außer vielleicht für die Fernsehprogramm-Verantwortlichen), sondern ein schönes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung eine Branche transformieren und tradierte Machtverhältnisse aufbrechen und neu arrangieren kann.

KPMG-Talkshow zur Zukunft der Finanzbranche

Umso passender ist daher, dass das Talkshow-Format KPMG Klardenker livedas sich selbst der digitalen Transformation von Wirtschaftsbranchen widmet, auf eben diesem Youtube stattfindet. So auch wieder am kommenden Dienstag um 20:30 Uhr, wenn es um die Digitalisierung der Finanzbranche und die Zukunft der Banken geht.

Selbstverständlich werden dabei auch Bitcoin und die Blockchain eine Rolle spielen, denn zum einen ist das bei dem Thema unausweichlich und zum anderen werde ich selbst für diesen Part mit in der Gesprächsrunde sitzen.

Live heißt live und Interaktion ist erwünscht

Doch auch ihr könnt teilnehmen an der Diskussion. Denn zum einen ist das „live“ im Namen der Sendung nicht nur Schmuck, sondern Programm: Die Ausstrahlung ist live, das Publikum ist echt (wer ist am Dienstagabend in Hamburg?) und der bzw. die Social Media-RedakteurIn wird Fragen und Reaktionen direkt aus dem Netz aufgreifen und an uns weiterleiten. Wer will kann auch schon jetzt Fragen schicken. Die Redaktion sammelt die bis zur Sendung und arbeitet die mit ein.

Heißes Thema, professionelle Produktion

Ich freue mich da schon sehr drauf. Denn wie die erste Folge zum Thema E-Health bereits zeigte, handelt es sich bei dem KPMG Klardenker live-Konzept nicht um irgendein seichtes Internet-Format, sondern um eine Produktion, die sich qualitativ durchaus mit dem „alten Bruder“ Fernsehen messen kann.

Außerdem ist das Interesse an dem Thema sehr groß. Schon der Trailer für die kommende Sendung wurde häufiger abgerufen, als die gesamte erste Sendung. (Die aber nichtsdestotrotz auch sehr sehenswert ist.)

KMPG Klardenker live „Die Zukunft der Banken. Wie Technologie den Finanzsektor ändert“, Di. 13.9. ab 20:30 Uhr im Livestream

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„Ich hatte in drei Jahren bestimmt 80 Wallets“

Was mich bis heute noch wundert: Es hat erstaunlich lange gedauert, bis ich im Netz auf den Altcoinspekulanten aufmerksam geworden bin, den Blog, auf dem Markus M. Bohl den Altcoinmarkt analysiert und einsteigerfreundliche Kryptoanlagetipps gibt.

Das ist aus zwei Gründen bedauerlich. Denn zum einen hätte ich mir wohl einige Verluste ersparen können, wenn ich seine Artikel gelesen hätte, bevor ich damals (wie so viele) plan- und erfahrungslos meine ersten Altcoin-Investitionen gemacht habe. Zum anderen schreibt Markus oftmals über Themen, die ich selbst überhaupt nicht auf dem Schirm habe. Obwohl ich mich sehr intensiv mit dem Bitcoin- und Kryptowährungssystem auseinandersetze.

Altcoins verstehen mit dem Altcoinspekulanten

Kein Wunder also, das sein Blog mittlerweile nicht nur einen festen Platz in meinem Feedreader hat, sondern wir hin und wieder – wenn es doch einmal zu Schnittmengen in unserer Berichterstattung kommt – direkt auf Twitter diskutieren.

Wobei die begrenzte Zeichenzahl dort jedoch verhinderte, dass ich die Fragen stellen konnte, die mich schon lange beschäftigen: Was bringt einen eigentlich dazu, mit solch großer Begeisterung und Ausdauer über Altcoins zu schreiben? Denn immerhin gibt es den Altcoinspekulanten schon länger als diese Seite.

Also habe ich Markus kurzerhand zum Interview gebeten. Denn wer Bitcoin verstehen will, sollte sich auch mal mit einem Altcoin-Experten unterhalten.

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