Bitcoin- und Blockchain-Presseschau #92

Vor ein paar Tagen habe ich über den bevorstehenden Versuch geschrieben, „Blockchain“ zu definieren. Vor diesem Hintergrund passt es ganz gut, diese Presseschau den Begrifflichkeiten zu widmen, mit denen Akteure im Ökosystem gerne mal klug um sich schmeißen: „dezentral“, „permissionless“ und natürlich „Blockchain“ allen voran.

Begriffe, die auf jeder Konferenz, in jedem Pitch und jedem Crypto-Crowdfunding gut klingen, aber oftmals falsch oder missverständlich verwendet werden. Aus Unwissenheit, weil es hip ist oder auch um die Zuhörer gezielt zu täuschen.

Unter diesen Voraussetzungen will ich nicht behaupten, dass die folgenden Artikel die einzig wahre Wahrheit™ beinhalten. Aber sie helfen durchaus dabei, sich einmal kritisch mit den Begrifflichkeiten und ihrer jeweiligen Bedeutung auseinanderzusetzen. Und das wiederum hilft enorm, den Durchblick im Blockchain-Hype-Nebel zu bewahren, um zwischen all den Marketing-Nebelkerzen das zu erkennen, was wirklich Potential hat.

Dezentral

Einen ausführlichen Artikel zu den verschiedenen Ebenen, die der Begriff „dezentral“ mit sich bringt, hat Ethereum-Gründer Vitalik Buterin veröffentlicht: The Meaning of Decentralization

Sich mit diesem Wort auseinanderzusetzen ist insofern wichtig, als dass es sich hierbei um einen der zentralen (sic!) Begriffe im Bitcoin- & Blockchain-Fachvokabular handelt, der aber dennoch oft für Missverständnisse sorgt. Denn letztlich ist ja auch die Blockchain, selbst wenn sie auf technischer Ebene unterm Strich dezentral einen Konsens findet, letztlich in irgendeiner Form eine zentrale Institution.

Dass Vitalik Buterin dabei natürlich am wenigsten das Dezentralisierungskonzept seines eigenen Projektes, Ethereum, kritisiert, ist verkraftbar, solange er andere Blockchain-immanente Prozesse so auf den Punkt bringt, wie bspw. diesen: „transaction inclusion into blocks through miners/block proposers is actually a very rapidly rotating dictatorship“.

Das einzige, was mir in diesem Kontext noch fehlt, ist eine selbstkritische Bewertung seiner eigenen Person. Als Ethereum-Gründer und „Wunderkind“ ist sein persönlicher Einfluss auf das Projekt, ob das will oder nicht, übermäßig groß. Für mögliche (soziale) Manipulationen ist er damit selbst eine potentielle Schwachstelle. Ob er dieses Problem final zu lösen bereit ist, wird sich aber erst noch zeigen.

Es gibt jedenfalls einen guten Grund, warum Satoshi Nakamoto von Anfang an anonym geblieben ist und sich schon lange aus der aktiven Mitarbeit an Bitcoin zurückgezogen hat.

Dezentralität ist nicht alles

Passend zu obigen Artikel ist dieser: What Makes Bitcoin Great? One Scientist is On a Quest to Find Out. Darin geht es u. a. darum, dass „dezentral“ zwar eine einfache Erklärung für den Erfolg von Bitcoin sei, aber nicht ausreicht. Das zugrunde liegende Protokoll sei vielmehr herausragend „robust“. Und das mache es besonders.

Blockchain vs. „blockchain technology“

Coin Center hat mit Open Matters: Why Permissionless Blockchains are Essential to the Future of the Internet einen umfassenden, aber lesenswerten Report zur Bedeutung des Begriffs „Blockchain“ in seinem ursprünglichen Kontext, also offen und zugangsbeschränkungsfrei, veröffentlicht.

Wer zweifelt, ob sich die 62 Seiten lohnen, sollte zumindest das Abstract lesen, das als “Blockchain technology” is a buzzword with little meaning. Here’s what matters einen eigenen Artikel bekommen hat.

Permissionless vs. „private bockchains“

Wer sich speziell für den Ansatz permissioned bzw. „privater Blockchains“ interessiert, der sollte sich mit diesem Artikel befassen: What does “permissionless” mean? Wenn man danach den Unterschied zwischen „privaten Blockchains“ und privaten Anwendungen, die auf einem offenen Protokoll basieren, verstanden hat, ist man auf dem richtigen Weg.

Keine Angst vor Blockchain-Patenten

Als Bonus-Content hier noch ein Hinweis auf den Newsletter Blockchain Briefing von Philipp Sandner, der das Frankfurt School Blockchain Center leitet und wöchentlich ein Update rumschickt, dessen Editorial immer lesenswert ist. In Ausgabe 14 widmet er sich – passend zum obigen Thema „Permission“ – der Frage, wie man eigentlich die ganzen Berichte um Blockchain-Patentanmeldungen einordnen muss, die ja letztlich auch eine Form von Zugangsbeschränkung darstellen. Panik, Sorge oder Gelassenheit? Letzteres ist der Fall. Das Warum ist der Mehrwert des Artikels.

Props & Credits

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Titelbild: “Zeitungsausträger” Flickr-User barmala (CC BY 2.0)

Lob für diese zielgruppengerechte Onecoin-Aufklärung

Props an die Kollegen von SR 3 Saarlandwelle, die mit dem Radiobeitrag Verbraucherzentrale warnt vor Grauem Kapitalmarkt einen wichtigen Beitrag dazu leisten, ihre Hörer vor kryptischen Geschäftsmodellen wie dem von Onecoin zu warnen.

Auch ich habe mich zwar schon im Radio und hier im Blog kritisch dazu geäußert, allerdings weiß ich auch, dass meine Leser und die Hörer von Breitband wahrscheinlich eher nur am Rande zur Kernzielgruppe von Onecoin gehören.

Onecoin-Warnung genau für die, die sie brauchen

Bei SR 3 Saarlandwelle ist das jedoch ganz anders. Deren Hörerschaft ist vermutlich hundertprozentig kongruent mit potentiellen „Kunden“ von Onecoin und Co. Insofern ist es besonders wichtig, dass gerade solche Redaktionen sich dem Thema annehmen und sie so zielgruppengerecht aufbereiten, wie es Karin Mayer in diesem Fall getan hat.

Toller Beitrag, der aber nicht nur für das Saarland relevant ist. Wenn jetzt noch die anderen ARD-Rundfunkanstalten auf den gemeinsamen Senderspeicher zugreifen und den Beitrag für ihre Region wiederholen würden, wäre das ein noch besserer Beweis dafür, das Rundfunkgebühren durchaus sinnvoll verwendet werden.

Mit Dank an „Klingone“ für den Tipp / Bildnachweis „Classic old radio 1960s or 70s style“ Flickr-User theslowlane (CC BY 2.0)

Auf dem Weg zum „Blockchain“-Standard

Ich war die vergangenen Tage mal wieder in Berlin, um auf der Blockchain und Smart Contract-Konferenz einen Grundlagen-Workshop zu Bitcoin und der Blockchain zu geben. Dieser war ernüchternd und erfreulich gleichermaßen.

Ernüchternd, weil wir tatsächlich wieder einmal mehr als zwei Stunden warten mussten, bevor die Bitcoin-Transaktionen der Teilnehmer von den Paper Wallets in ihre mobilen Wallets vom Netzwerk bestätigt wurden. Wobei im Grunde ja auch das ein Ergebnis ist: Bitcoin ist angesichts des steigenden Kurses zur Zeit zwar eine interessante Wertanlage, aber keine verlässliche Bezahl-Option. Zumindest, wenn man nicht unbegrenzt Zeit hat oder keine großen Geldbeträge verschicken will.

Der dafür umso erfreulichere Teil war jedoch, wie gut die TeilnehmerInnen die Wartezeit für eine wirklich substantielle Diskussion über Bitcoin (das Geld, die Technologie und das Phänomen) und verschiedene „Blockchain“-Konzepte nutzten. Was aber wiederum auch die breite Expertise begünstigt, wenn Vertreter von Banken, der Industrie, Energiewirtschaft, der Datenverarbeitung, Steuerbranche, Forschung, Lehre und Aufsichtsbehörden an einem Tisch zusammenkommen.

Im kleinen Kreis hat sich in unserem Workshop damit direkt gezeigt, was später auch der Vertreter der EZB in seinem Vortrag formulierte: „Blockchain ist eines der wenigen Phänomene, das nahezu alle Bereiche gleichermaßen betrifft und beschäftigt.“

„Blockchain“ auf dem Weg zum ISO-Standard

Und in genau diesem Kontext gewann wiederum später im Programm eine eher beiläufig gefallene Bemerkung besondere Bedeutung: Auf Initiative aus Australien hat die International Organization for Standardization (ISO)mit ISO/TC 307 ein Komitee ins Leben gerufen, das Definitionen und Standards für „Blockchain and electronic distributed ledger technologies“ erarbeiten soll.

Aufgabenbereich von ISO/TC 307:
„Standardization of blockchains and distributed ledger
technologies to support interoperability and data
interchange among users, applications and systems.“

Während sich bei dem ein oder anderen Zuhörer in dem Moment aus Angst vor einer überzogenen Bürokratisierung „direkt die Füßnägel aufrollten“ , halte ich das nicht nur für einen logischen und letztlich unausweichlichen Schritt, sondern auch für einen sinnvollen.

Denn es liegt in der Natur der Open-Source-Sache, dass es wohl niemals wieder nur eine einzige Blockchain geben wird. Vielmehr ist zum jetziger Stand das wahrscheinlichste Szenario, dass sich neben der Bitcoin-Blockchain wenige andere „echte“ Blockchains (offen, beschränkungsfrei, unveränderbar etc.) etablieren werden.

Plus eine Vielzahl spezialisierter Pseudo-Blockchains. Also Projekte, die in irgendeiner Weise „Blockchain-Technologie“ oder „distributed ledger technology“ einsetzen und für ihren jeweiligen ganz bestimmten Anwendungsfall womöglich tatsächlich die beste Lösung darstellen, auch wenn sie mit der ursprünglichen Idee einer „echten“ Blockchain nicht mehr viel zu tun haben, aber damit womöglich, wie viele andere Programme, Daten und Nutzer, interagieren müssen.

Das „Blockchain“-Mysterium braucht einheitliche Definitionen

In solch einem hochgradig fragmentierten, sich beständig wandelnden und wachsenden Umfeld frühzeitig einheitliche Standards und Definitionen auszuarbeiten, die die Interoperationalität verschiedener Ansätze langfristig sicher stellen, ist ein rationaler und notwendiger Schritt, von dem letztlich alle profitieren: Entwickler, Gründer und auch die Nutzer.

Auch die Gefahr einer vorschnellen Bürokratisierung und Regulierung von oben herab sehe ich nicht. Denn letztlich müssen sich die theoretisch ausgearbeitet Standards an der Realität messen lassen und beweisen, dass sie dem Status Quo ausreichend berücksichtigen. Sollten eine Blockchain-Definition später bspw. nicht Bitcoin-kompatibel sein, wäre das nicht das Problem von Bitcoin, sondern der Definition. Sie würde sich selbst ad absurdum führen, ansonsten aber nichts ändern.

Einer muss es machen, sonst macht es keiner

Noch viel wichtiger finde ich jedoch die Frage, wer es sonst machen sollte? Denn es steht außer Frage, dass es unbedingt zu verhindern gilt, dass sich in verschiedenen Teilen der Welt unterschiedliche Definitionen des Begriffs „Blockchain“ und wie man damit idealerweise umgehen sollte, herausbilden.

Doch wie soll sich ein dezentrales Ökosystem in diesem Punkt einig werden? Man könnte einfach abwarten und schauen, was sich schlussendlich durchsetzt. Die seit Jahren währende Blocksize-Debatte um die Skalierbarkeit der Bitcoin-Blockchain zeigt aber prototypisch, wie langwierig, aufreibend und ineffizient dieser Prozess sein kann.

Wenn sich also jemand bereit erklärt, sich die Mühe zu machen, sollte man das erst einmal als hilfreichen Schritt sehen. Man muss die Standards später ja nicht akzeptieren. Diese Wahlmöglichkeit ist jedenfalls 100-prozentig Bitcoin-kompatibel.

Über 30 Länder sind an „Blockchain“-Standards interessiert

Das internationale Interesse, diese Aufgabe anzugehen, ist jedenfalls groß. 16 Länder nehmen aktiv am ISO/TC 307-Komitee teil, weitere 17 sind Beobachter. Anfang April findet in Sydney dann das erste Treffen statt.

Um die deutschen Interessen dort zu repräsentieren, wurde im Rahmen des DIN-Gremiums Blockchain und Technologien für verteilte elektronische Journale die Vertretung bereits gewählt. Es gibt online leider kein Protokoll der Sitzung. Aber da das DIN-Gremium potentiell jedermann offen steht, gehe ich davon aus, dass das keine reine „Behördendelegation“ ist. Darauf lässt zumindest auch dieses Datei-Archiv schließen, das die Vorträge des ersten DIN-Treffens beinhaltet.

Standardisierung ist auch Lobbyarbeit

Sich dort einmal durchzuklicken, ist durchaus interessant. Denn neben den offiziellen Präsentationen des DIN e. V., die den Sachverhalt ISO/TC 307 und die zugehörigen Arbeitsprozesse noch einmal erläutern, finden sich dort auch die Präsentationen von anderen Teilnehmern, die ihre Interessen zum Thema „Blockchain“ frühzeitig in die entsprechenden Gremien eingebracht wissen und den Standardisierungsprozess entsprechend mitgestalten wollen.  Darunter u. a. die BaFin, T-Systems, IBM und Ascribe/BigchainDB.

Ein gewisse kritische Distanz gegenüber den potentiellen Ergebnissen angesichts dieser finanzkräftigen Wirtschaftslobby ist daher angebracht. Dennoch sehe ich auch hier noch keinen Grund zur Beunruhigung. ISO/TC 307 steht noch ganz am Anfang und mit Ergebnissen ist frühestens in 36 Monaten zu rechnen. In Bitcoin- und Blockchain-Zeitrechnung ist das eine halbe Ewigkeit.

Podcast-Tipp: Über Makrelen & Knast-Bitcoins

Auf die Podcast-Serie Planet Money mit ihren kurzweiligen Geschichten aus der Schnittmenge Geld und Gesellschaft habe ich an anderer Stelle bereits hingewiesen. Mit Episode 753: Blockchain Gang ist dort nun aber wieder ein explizites Bitcoin/Blockchain-Thema aufgegriffen worden. Das Bemerkenswerte daran: mit einem smarten inhaltlichen Dreh wird die komplexe Materie nicht nur auf ein verständliches Niveau herunter gebrochen, sondern auch noch wunderbar unterhaltsam erzählt.

Makrelen, Bitcoins und die Mikroökonomie des Gefängisses

Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor der thematischen Verbindung von Makrelen als Gefängnis-immanenter Ersatzwährung und Bitcoin. Andererseits passt das eben auch, wenn man die Geschichte von Charlie Shrem erzählt. Snippet:

Charlie Shrem had a prison epiphany. Instead of using packets of mackerel to buy and sell things, inmates should use something more like the digital currency Bitcoin. He even came up with a way it could work in prison, never mind that it was Bitcoin that got him arrested in the first place.“

Fazit: Sehr hörenswerte 22 Minuten.

Berliner Blockchain-Studie. Leider nur gut gemeint

Die Technologie Stiftung Berlin hat mit Blockchains, Smart Contracts und das Dezentrale Web  vor Kurzem eine Studie zum Thema „Blockchain-Technologien“ veröffentlicht, die u. a. zu folgendem bemerkenswerten Schluss kommt: „Es gibt nach wie vor zu wenig Information über die Blockchain, vor allem deutschsprachige Information, die auch einem technisch nicht versierten Publikum verständlich ist.“ (S. 32)

Ein Satz, der kurz Hoffnung weckt. Doch wirklich nur kurz. Die Autorin scheitert nämlich selbst am formulierten Ziel, genau das mit dieser Studie zu ändern.

Die „Studie“ beinhaltet nämlich eine Vielzahl inhaltlicher und formaler Fehler. Das wiederum stellt die ganze Veröffentlichung in Frage: Was bringt so ein Arbeit, wenn man nicht weiß, welchen Aussagen man darin trauen kann? Letztlich nichts.

Hier die fünf Hauptkritikpunkte:

1. Hier schreibt ein Ethereum-Fangirl

Das wird recht schnell offensichtlich. Grafiken, die „Blockchain“ erklären sollen, bestehen vielfach aus Ethereum-spezifischen Begriffen und Strukturen (S. 11). Auch die immer wiederkehrende inhaltliche Fokussierung auf „dApps“ (dezentrale Applikationen) und „DAOs“ (dezentrale autonome Organisationen) sowie die inhaltlich Auslegung selbiger entsprechend des Ethereum-Duktus zeugen von mangelnder Objektivität. Dem könnte man begegnen, wenn man die gewählte Fokussierung klar kommuniziert und „Blockchain“ am Beispiel Ethereum erklärt. Wird hier aber nicht gemacht.

Wobei ich hier keinesfalls die Relevanz des Industrie- und Institutionen-Lieblings Ethereum abwerten will.  Dennoch werden hier andere „Blockchain-„Konzepte und Ansätze ohne Hinweis oder Begründung unterschlagen.

2. Keine kritische Diskussion

Wie in vielen anderen „Blockchain-Studien“ auch fehlt das, was solch eine Studie eigentlich so wichtig und wertvoll machen würde: die kritische Diskussion und Einordnung. Stattdessen finden sich im Kapitel „Potentiale und Herausforderungen“ irritierende Sätze wie dieser: „Die Frage, die sich hier stellt, ist nicht, ob diese Probleme gelöst werden können, sondern eher wann und wie genau sie gelöst werden.“ (S. 30)

Das lässt mich sprachlos zurück. Denn doch – genau darum geht es! Selbstverständlich stellt sich die Frage, ob sich bestimmte Probleme, Erwartungen und wundersame Heilsversprechen, die im aktuellen Blockchain-Hype herumgeistern, überhaupt jemals (ein-)lösen lassen.

Wer sich dieser zentralen Fragestellung jedoch von vornherein verweigert, zeigt, dass die eigene Mission nicht Aufklärung ist, sondern Marketing.

2. Löchrige oder fehlende Argumentation

Dazu kommt, dass die Studie quasi keine nachvollziehbare Argumentation besitzt, daraus aber trotzdem Handlungsempfehlungen für den Standort Berlin ableitet. Beispiel: „Obwohl Blockchain-Technologien längst der Grundlagenforschung entwachsen sind (sic!), gibt es dennoch in der angewandten Forschung erheblichen Forschungsbedarf, der sowohl durch Unternehmen als auch durch angewandte Forschung im öffentlichen Sektor bearbeitbar ist.“ (S. 27).

Eine interessante These, die durch zwei Eigenschaften besticht: Sie wird erstens in keiner Weise belegt und ist zweitens, wenn man genau hinschaut, gänzlich ohne Inhalt. Denn was sind denn eigentlich diese „Blockchain-Technologien“, von denen da die Rede ist und deren Grundlagenforschung angeblich abgeschlossen sein soll? Geht es hier um Ethereum? Oder um die Bitcoin-Blockchain? Oder um Konsortien-Blockchains? Oder um etwas ganz anderes?

Diese Antwort bleibt die Studie – wie viele andere Antworten übrigens auch – leider schuldig. „Blockchain-Technologien“ ist halt so ein schöner Begriff, der gut klingt und immer dann passt, wenn man möglichst schwammig bleiben will.

3. Fehlende oder falsche Quellen

Dazu kommt ein, für jemand mit einem höheren akademischen Abschluss durchaus fragwürdiger Umgang mit Quellen, die viel zu oft fehlen oder oft nicht gerade belastbar sind. Beispiel: „Obwohl das Konzept von Blockchain und P2P-Netzwerken im akademischen Umfeld schon seit den 1980er Jahren existiert, gab es nie einen Anwendungsfall, der eine bedeutende kritische Masse erreicht.“ (S. 15) Hier hätte ich aus journalistischem Interesse doch wirklich gerne gewusst, wer in welchem Kontext vor bald vierzig Jahren bereits über „Blockchain“ gesprochen hat. Ich vermute aber, keiner. Sonst hätte man ja eine Quelle verlinken können.

Darüber hinaus tauchen viele Mythen und Gerüchte auf, die seit Jahren unbelegt im Blockchain-Ökosystem umherschwirren. Auch hier werden sie kurzerhand als Fakten ausgegeben. Ich jedenfalls bin schon seit langen auf der Suche nach einer offiziellen Bestätigung, dass Honduras tatsächlich sein Grundbuch auf die Blockchain umstellen will. Aber auch in dieser „Studie“ gibt es keinen Verweis. Nicht zu einem der Online-Artikel, die das behaupten und erst recht nicht zu einem offiziellen Statement.

4. Mangelnde Recherche

Letztlich ist diese Studie ohne die dafür nötige Fachkenntnis oder Recherche geschrieben worden. Stattdessen wurde einfach alles zusammengeworfen, was halt irgendwie passt. Selbst wenn es nicht einmal passt. Zum Beispiel wird der künftige Erfolg von „Blockchain“ analog zu anderen „Erfolgen“ im Rahmen der Digitalisierung prognostiziert:  „Genau wie bis Ende der 1990er Jahre die meisten nicht abschätzen konnten, bzw. skeptisch waren, ob und wie man Online-Content Geld verdienen kann …“ (S. 30). Diese Aussage verwirrt, denn sie impliziert, dass das Problem mittlerweile gelöst sei. Das wage ich stark zu bezweifeln. Mir jedenfalls wäre es neu, dass Musiker, Künstler, Medienmacher und die gesamte Medienbranche ein adäquates Geschäftsmodell gefunden hätten, mit ihrem Content angemessen Geld im Netz zu verdienen. Ich würde mich aber gerne eines Besseren belehren lassen, doch fehlen auch hier die Belege für die steile These.

Die mangelnde Recherche wird aber noch an einem anderen Punkt offensichtlich. Die eingangs erwähnte Feststellung, dass es an deutschsprachigen Blockchain-Quellen mangele, beruht nämlich offensichtlich darauf, dass gar nicht nach solchen gesucht wurde.

Das Kapitel „Quellen und weiterführende Informationen“ listet nämlich überhaupt nur fünf „Online-Nachrichtenportale und Blockchain relevante Blogs“ auf, darunter Franchise-PR-Aggregatoren wie z. B. Cointelegraph, aber keinen einzige deutschsprachige Quelle.

Das ist peinlich. Denn man muss im Netz wirklich nicht lange suchen, um den Bitcoinblog zu finden, den Bitstaub-Podcast, den Altcoinspekulanten, deutschsprachige Blockchain-Newsletter und so Einiges mehr, was durchaus Informationen zu Bitcoin und der Blockchain liefert. Vor allem oftmals in einer Qualität, an der es dieser „Studie“ leider viel zu stark mangelt.

Fazit: Muss man nicht gelesen haben.

Honigdachs #14 – Spaß mit Bitcoin-Wallets

Die 14. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Ursprünglich sollte sich diese lang erwartete Folge rund um die vielen Fragen drehen, die auf unseren Aufruf in Folge 13 folgend in den letzten Wochen bei uns eingegangen sind. Aber das Schicksal hat uns mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns gezwungen, kurzerhand eine Folge dazwischen zu schieben, bis Stefan wieder in einer Region unterwegs ist, in der Waldbrände, Zeitverschiebung und instabiles Schmalband-Internet nicht so relevant sind.

Honigdachs – 14 – Spaß mit Bitcoin-Wallets

Diese Folge bestreiten Manuel und ich daher als Duo und widmen uns noch einmal dem Thema Bitcoin-Wallets. Das hatten wir zwar schon einmal in Folge 1, aber dort haben wir bei Weitem nicht alles besprechen können, was es dazu zu sagen gibt.

Dieses Mal sprechen wir also über Bitcoin-signierte Nachrichten, mangelnde Nutzerfreundlichkeit, geben Tipps zum sicheren Erstellen von Paper Wallets, diskutieren persönliche Backup-Desaster und wie man diese vermeiden kann und loten das breite Spektrum aus zwischen anstrengender Sicherheits-Paranoia und dem verantwortungsbewussten Umgang mit Kryptowährungen.

Denn letztlich kennen wir doch alle diesen „Shit-Shit-Shit“-Moment …

… den es ohne Frage auch im digitalen Leben gibt. Zum Beispiel, wenn einem erst beim berühmt-berüchtigten Blue Screen of Death wieder einfällt, dass man eigentlich schon viel zu lange vorhatte, ein ordentliches Backup zu machen.

Wenn ihr also nicht nur die Funktionen eurer Bitcoin-Wallet endlich mal voll ausnutzen wollt, sondern auch wissen, wie ihr euch nicht um euer digitales Vermögen sorgen müsst, dann hört rein. Denn …

Die versprochene Frage-Antwort-Folge kommt dann (hoffentlich) als nächstes. Bis dahin können gerne noch weitere Fragen eingereicht werden. Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick.

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Bitcoin-Center „House of Nakamoto“ in Wien eröffnet

Ich hatte vor einiger Zeit schon auf das House of Nakamoto in Wien hingewiesen. Nun ist der „Bitcoin-Shop“, wie ihn der ORF in seinem zeitlich nur begrenzt online verfügbaren Fernseh-Beitrag nennt, eröffnet und ich bin gespannt, wie der prominent im Herzen Wiens platzierte Anlaufpunkt für Bitcoin-Interessierte angenommen wird.

Das nächste Bitcoin-Austria-Meetup findet jedenfalls schon dort statt und neben obigen ORF-Beitrag hab ich für einen weiteren Eindruck dieses Youtube-Video gefunden, das mehr ins Innere geht, allerdings mit anstrengend lauter Fahrstuhl-Musik hinterlegt wurde. Aber für einen ersten Eindruck reicht es.

Was ich mich nun nur noch frage, ist, warum es zwar einen @HouseOfNakamotoTwitter-Account gibt, aber houseofnakamoto.at, houseofnakamoto.com und houseofnakamoto.de komplett ins Leere führen?

Enter the Blockchain! Der Virtual-Reality-Blockexplorer

Ich hätte nicht gedacht, dass es soweit kommen würde, aber spätestens jetzt müssen wir Blockexplorer wohl als eigene Mediengattung definieren.

vr blockexplorer bitcoin

Denn was ursprünglich mit blockchain.info, blockr.io etc. als einfache Schnittstelle zwischen dem menschlichen Nutzer und seinem Computer auf der einen Seite und den kryptischen Rohdaten der Blockchain auf der anderen begann, wird zunehmend hübscher, komplexer und interaktiver.

Feel the blockchain. Be the blockchain.

Nun ist also auch der erste Virtual-Reality-Blockexplorer in Arbeit und wie dieses Vorab-Video zeigt, wird das wohl eine erstaunlich unterhaltsame Angelegenheit. Oder wie es dieser Dialog auf Reddit beschreibt: „it can´t get more geeky.“ – „Yes it can. I didn’t see him try to mine for blocks.“

Das globale Wachstum der Bitcoin-Akzeptanz

Reddit-User rende hat die Daten der letzten vier Jahre von coinmap.org genommen und zu einem Video verarbeitet. Dieses zeigt nun die global wachsende Verbreitung von Bitcoin-Akzeptanzstellen.

coinmap animiert

Wobei sich das Attribut „global“ dabei vor allem auf die Darstellung einer Weltkarte bezieht, denn die große Mehrheit der Bitcoin-Akzeptanzstellen befinden sich bislang in Europa und Nordamerika.

Bitcoin-Akzeptanzstellen-Entwicklung so gut es eben geht

Trotzdem eine schöne Visualisierung, auch wenn harsche Kritiker monieren, dass auch die Rohdaten von coinmap.org in puncto Aktualität nicht hundertprozentig verlässlich sind. Bessere gibt es bislang aber nicht.

Die AfD & Bitcoin. Wenn nicht-politisches Geld politisch wird

2017 ist das Jahr der Wahlen. Das Saarland, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen wählen in der ersten Jahreshälfte neue Landtage,und Ende September geht es bei der Bundestagswahl um das Kanzleramt und eine Neuordnung der politischen Verhältnisse auf nationaler Ebene.

Nicht-politisches Geld ist eine Illusion

Für Bitcoin als nicht-staatliches, nicht-politisches Geld sollte das, so könnte man meinen, keine Rolle spielen.  Doch so einfach ist es nicht. Denn nur weil Bitcoin nicht-politisch sein soll, heißt es auch, dass es das sein kann. Zum einen „erzeugt der Wunsch nach einem a-politischen Zustand eine eigene politische Dimension in und aus sich selbst heraus“ (siehe The invisible politics of Bitcoin: governance crisis of a decentralised infrastructure) und zum anderen können politische Akteure das Thema Bitcoin selbst auf die Agenda setzen.

Dass es nun gerade die ursprünglich vor allem eurokritische AfD ist, die sich dem Thema Bitcoin widmet, ist wenig überraschend. Doch erzeugt gerade die Auseinandersetzung einer zunehmend rassistisch und nationalistisch auftretenden Gruppierung widersprüchliche Spannungen bei einem Projekt, dessen Kern ja die Überwindung von patriotistisch-kleingeistigem Denken in Grenzen ist und das den Menschen und nicht seine Herkunft in den Fokus stellt.

Bitcoin ist für alle Menschen gemacht, egal ob Idioten oder nicht

Das wiederum wirft die Frage auf: Muss man es als Bitcoin-Nutzer ertragen, dass Bitcoin auch von Menschen genutzt und politisch instrumentalisiert wird, deren Ideologie nicht der eigenen entspricht? Grundsätzlich ja. Doch muss letztlich jeder selbst für sich einen Weg finden, damit umzugehen.

Bitcoin ist noch nicht politisch instrumentalisiert

Allerdings ist auch noch immer offen, ob und inwieweit sich Bitcoin überhaupt politisch instrumentalisieren lässt? Der Bitcoin-Abend bei der AfD hat jedenfalls mehr Fragen offen gelassen, als beantwortet, wie die folgende Zusammenfassung eines befreundeten Journalistenkollegen zeigt:

„Euro in der Krise – Über das Geldsystem, Gold und Bitcoin“. 
Mein Abend bei der AfD

Berlin, Donnerstagabend. Ich bin auf dem Weg nach Charlottenburg zu einer Veranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD). Tief in den alten Westen der Stadt hat die Partei eingeladen, um über “das Geldsystem, Gold & Bitcoin” zu sprechen. Der Veranstaltungsort wurde erst kurzfristig bekannt gegeben. Aus Sicherheitsgründen, wie es in der Einladung heißt.

Ich muss nicht lange nach dem Veranstaltungsort suchen, zwei Gruppenkraftwagen der Berliner Polizei beschützen weit sichtbar den Eingang. Am Einlass Gesichts- und Namenskontrolle, Bekannte werden begrüßt, Unbekannte müssen ihren Personalausweis vorzeigen. Obwohl ich Unbekannter bin, geht an mir dieser Kelch vorbei.

Ich schlüpfe durch, finde mich im Foyer wieder. Verstohlen schaue ich mich um, nach Bekannten Ausschau haltend. Doch eher in der Hoffnung, hier niemanden zu treffen. Es fühlt sich irgendwie verboten an, was ich hier mache. Eine Veranstaltung der AfD! Ursprünglich als Eurokritikerpartei gestartet, hat sie in letzter Zeit vor allem mit wenig verschleierten nationalistischen und revisionistischen Parolen Aufmerksamkeit erzeugt. Da geht man doch nicht hin! Was habe ich mir nur dabei gedacht?

Es werden Häppchen serviert. Zeit Platz zu nehmen. Der Saal ist gut gefüllt, die geschätzten 300 Stühle sind fast vollständig besetzt. Das Durchschnittsalter liegt bei 50+, die Frauenquote ist sogar noch schlechter als auf den regulären Bitcoin-Veranstaltungen. Vereinzelt sehe ich junge Anzugträger mit AfD-Buttons.

Über graue Schöpfe hinweg schaue ich auf Steffen Krug, der den Abend eröffnet und auch moderiert. Steffen Krug ist, wie alle anderen Redner an diesem Abend, glühender Anhänger der Österreichischen Schule und Gründer des Instituts für Austrian Asset Management. Eigentlich ganz in Satoshi Nakamotos Sinne. Krug würde sich wohl selbst als „Goldbug“ bezeichnen, äußert Bitcoin gegenüber aber große Sympathie.

Als nächstes kommt Beatrix von Storch, die für die AfD im EU-Parlament sitzt. Sie referiert überwiegend über die europäische Währungspolitik, über die Rückholung des deutschen Goldes und über das Verhältnis des EU-Parlaments zu virtuellen Währungen. Nur langsam erwache der Leviathan in Brüssel, es gäbe erste Berichte zum Thema Kryptowährungen aus dem EU-Parlament. Die anderen Politiker? Ahnungslos! Von Storch macht sich unverhohlen über ihre Kollegin von der CSU, Monika Hohlmeier, lustig. Und zitiert sie mit dem Satz: “Virtuelle Währungen können nicht anonym sein!” Terrorgefahr! Gefährlich! Es klingt erfrischend ehrlich, und unerwartet unpopulistisch, wird uns in diesen Zeiten doch immer wieder der unbewiesene Zusammenhang zwischen Terrorfinanzierung und virtuellen Währungen von der Politik suggeriert.

Die nächste Referentin ist Dr. Alice Weidel, promovierte Volkswirtin und Spitzenkandidatin der AfD in Baden-Württemberg. Sie redet über den historischen Zerfall von Währungsunionen und beschwört starke nationale Währungslösungen, zumindest verstehe ich sie so. Jedenfalls fällt das Wort national ziemlich häufig, aber vielleicht hat das auch mit dem beginnenden Wahlkampf zu tun. Die vielen gescheiterten nationalen Währungen, auch in der jüngeren Geschichte, unterschlägt sie unterdes.

Während von Storch eine gute Rednerin ist, wirkt Weidel ein bisschen wie jemand, der gegen seinen Willen ein Schulreferat abhalten muss. Stoisch leiert sie Fakten herunter, unterbrochen von kurzen Momenten gespielter Empörung. Immerhin nehme ich ein paar Schlagworte mit, Skandinavische Währungsunion 1872, Lateinische Münzunion 1865, Wiener Münzvertrag 1857. Da kann ich auf der Heimfahrt noch etwas Wikipedia strapazieren. Doch noch etwas gelernt.

Als nächstes kündigt Steffen Krug den “Bitcoin-König von Deutschland” an: Aaron Koenig. Der “auch das erste Buch über Bitcoin in Deutschland” geschrieben hat (zur Rezension). Was ja nun nicht so stimmt, aber Herr Koenig überhört das geflissentlich.

Die nachfolgende Powerpoint-Präsentation deckt in aller Kürze die Grundlagen von Bitcoin ab und hinterlässt in den Gesichtern des AfD-Rentnerpublikums große Fragezeichen. Koenig hält eine Lobrede auf die Blockchain und erwähnt dabei auch, dass „der Verrückte von Berlin“ wohl nicht 12 Unschuldige hätte töten können, wenn es eine individuelle Blockchain-Identität für jeden Menschen gäbe. Dann wäre Sozialbetrug nämlich unmöglich, und er hätte das Attentat am Breitscheidplatz nie ausüben können. Dem kann ich nicht ganz folgen. Die AfD-Rentner scheinbar auch nicht. Eine leicht verzweifelte Zwischenruferin merkt an, dass sie Bitcoin immer noch nicht verstanden hätte. Koenig: “Das Gute ist, dass sie es nicht verstehen müssen.”

Das Mikrofon ist inzwischen für Fragen aus dem Saal geöffnet, es startet der Versuch einer Podiumsdiskussion. Angespornt von dem Wunsch, endlich auch mal vor mittlerweile nur noch 250 Menschen etwas sagen zu dürfen, kommen allerlei Koreferate, Ausführungen und hier und da kleine Nachfragen zusammen. Mein Favorit: “Ich habe in der Zeitung gelesen, dass Frau Merkel einen Knopf hat, mit dem sie das Internet ausschalten kann. Wenn das passiert, kann man dann noch Bitcoin benutzen?”

Gefühlt ging der Abend an der Zielgruppe der „Silberpappeln“ vorbei. Was Bitcoin ist, wissen noch immer nur diejenigen, die es auch schon vorher wussten. Ich weiß jetzt, dass es tief in der AfD immer noch einen wirtschaftsliberalen Kern gibt, der aber so gut vergraben zu sein scheint, dass man ihn wohl nie wieder wird bergen können. Unter all dem populistischen Geschrei, mit dem ihn Höcke, Petry und auch von Storch mittlerweile begraben haben.

Aktuelle, hintergründige und verständliche Informationen zu Bitcoin, der Blockchain und digitalem Geld