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Neue Shitcoin-Listicles – Von FiatMarketCap bis CoinMarketCrap

CoinMarketCap ist über die Jahre zu einer Institution im Bitcoin-Ökosystem geworden. Das kann man mögen oder nicht, Fakt ist aber, dass sich die Seite zu einem quasi Standard für die schnelle Informationsbeschaffung einfacher Kurs- und Wert-Statistiken in Bezug auf Bitcoin und aktuell fast 2500(!) andere „Kryptowöhrungen“ entwickelt hat.

Das CoinMarketCap-Prinzip hat sich also bewährt und früher oder später führt das zu Alternativen oder interessanten Remixen.

FiatMarketCap dreht den Basiswert-Spieß um

Eine davon ist FiatMarketCap, das den Spieß umdreht und nicht den Wert einzelner Kryptowährungen in US-Dollar anzeigt, sondern den Wert staatlicher Währungen in Bitcoin. Das Ziel der Seite:

1. Darüber lachen, dass alle Werte in Bitcoin bezeichnet sind.
2. Verfolgen zu können, wie Bitcoin gegenüber den größten Fiat-Währungen in den kommenden Monaten/Jahren steigt
3. Zu zeigen, welche Fiat-Währungen sich im Vergleich zu Bitcoin besonders schlecht zur Wertaufbewahrung eignen

China. die USA, die Euro-Zone und Japan verfügen über das meiste Geld.

Da FiatMarketCap ein Spaß-Experiement ist, kann man auf der Seite auch nicht viel mehr machen. Man findet hier aber durchaus ein paar Fun Facts für die nächste Party. Zum Beispiel dass alles Geld des vor Afrika gelegenen Inselstaats São Tomé und Príncipe aktuell gerade einmal für 14 Bitcoins reichen würde und dass Katar zwar wohlhabend ist, aber alle Katar-Riyal der Welt dennoch nicht reichen würden, um sämtliche bisher existierenden gut 17,5 Millionen Bitcoins zu kaufen.

Vorausgesetzt natürlich die Zahlen auf FiatMarketCap stimmen. Was sich nicht ganz so einfach nachvollziehen lässt, aber im Sinne von Punkt 1 seiner Existenzgründe letztlich auch nicht ganz so wichtig ist.

CoinMarketCrap – alles Kacke außer Bitcoin

Remix Nummer zwei ist CoinMarketCrap, dessen Name nicht nur ein wunderbares Wortspiel, sondern auch Programm ist. Denn im Prinzip ist die Seite anzeigentechnisch ein reduzierter Klon von CoinMarketCap, bei dem alle „Kryptowährungen“ nach Bitcoin letztlich aber nur durchnummerierte Shitcoins sind. Frei nach dem Motto „There’s Bitcoin and then there’s shitcoin“.

CoinMarketCrap zeigt Bitcoin und die Top 99 Shitcoins nach Marktkapitalisierung

Für einige mag das etwas hart wirken, ich finde diese satirische Darstellung aber durchaus sinnvoll. Kryptwährungen haben immer eine Bringeschuld. Sie müssen zunächst einmal zeigen, dass sie sinnvoll sind, ein Zweck erfüllen und es wert sind, sich ernsthaft damit auseinanderzusetzen. Jede Kryptowährung ist also zu Beginn ein Shitcoin. Das war ja auch bei Bitcoin anfangs nicht anders.

Ob es aber jemals auch ein anderer Coin schaffen wird, das Shitcoin-Label endgültig abzulegen (außerhalb der Bubble hat das ja selbst Bitcoin noch nicht), bleibt fraglich. Vielleicht ja, vermutlich nein. Denn: All (Crypto) Roads lead to Bitcoin.

Wann kommt FiatMarketCrap?

Bleibt nur noch die Frage, ob und wann im nächsten Schritt möglicherweise auch FiatMarketCap und CoinMarketCrap fusioniert werden. Noch scheint mir ein FiatMarketCrap ja sehr extrem. Aber wer weiß. Ein Blick nach Argentinien zeigt: Nach der Krise ist vor der Krise.

Honigdachs #41 – Bitcoin in der Türkei

Die 41. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (Abonnieren)

Honigdachs #41 – Bitcoin in der Türkei

Eigentlich hatten wir ja versprochen, als nächstes über den sicheren Umgang mit Bitcoin sprechen zu wollen. Nur hatten wir dabei leider nicht bedacht, dass Sommerferien sind und wie schwer es da ist einen gemeinsamen Aufnahmetermin zu finden. Doch dann tauchte plötzlich dieser bemerkenswerte Tweet auf, der die Türkei hinsichtlich der Nutzung als DAS Bitcoin-Land schlechthin krönte. Noch vor den USA, Deutschland oder Argentinien. Wer hätte das gedacht?

https://twitter.com/TheCryptoDog/status/1159172659785003008

Also habe ich kurzerhand Philipp Mattheis zum Gespräch ans Mikro gebeten. Er ist Auslandskorrespondent, (lebt noch) in Instanbul, hat lange Zeit u.a. für die Wirtschaftswoche von dort und dem Nahen Osten berichtet. Vor allem aber kennt sich Philipp sehr gut mit Bitcoin aus, interessiert sich seit vielen Jahren für das Thema und hat mit Kryptopia ein tolles Buch über dieses faszinierende „Land“ geschrieben.

Ob er die Statistik für plausibel oder realitätsfern hält und wie es um Bitcoin in der Türkei und anderen nah- und fernöstlichen Ländern steht, erfahrt ihr auf unserem kleinen Honigdachs-Ausflug nach Istanbul (not Constantinople)

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Bitcoin als Organismus betrachtet

Ich weiß nicht, ob es unausweichlich ist, aber es ist zweifelsohne erstaunlich, wie Menschen, die sich mit Bitcoin auseinandersetzen, irgendwann dabei landen, Bitcoin mit etwas Organischem zu vergleichen. Egal ob Tiere, Pilze, Pflanzen oder einfach nur „Organismus“ – die Anlehnungen aus der Natur, um Bitcoin und seine Eigenschaften zu beschreiben, sind mittlerweile ebenso zahl- wie abwechslungsreich.

Ich selbst habe schon vor Jahren ebenfalls in die Richtung gedacht, bin nur nie soweit gekommen, einen Artikel dazu zu schreiben. Am Ende aber – und das war von diesem Standpunkt nicht beabsichtigt – haben ja auch wir uns vor Jahren schon dazu entschieden, unseren Bitcoin-Podcast nach einem Tier zu benennen, das oft zur Beschreibung von Bitcoin herangezogen wird: der Honigdachs.

Bitcoin lebt!

Mittlerweile sind jedoch eine ganze Reihe Artikel erschienen, die explizit auf die Parallelen zwischen Bitcoin und dem Aufbau und der Entwicklung verschiedener Organismen verweisen. Mit deren Argumentation lohnt es sich auseinanerzusetzen, denn manche Aspekte von Bitcoin – zum Beispiel dessen evolutionäre Entwicklung – lassen sich meines Erachtens ohne biologische Konzepte wie die Evolution eben nicht wirklich beschreiben.

Hier mal ein Beispiel-Snippet aus einem Artikel von Ralph Merkle, auf dessen kryptographischer Grundlagenarbeit der Bitcoin-Organismus quasi wächst.

Briefly, and non-technically, Bitcoin is the first example of a new form of life. It lives and breathes on the internet. It lives because it can pay people to keep it alive. It lives because it performs a useful service that people will pay it to perform. It lives because anyone, anywhere, can run a copy of its code. It lives because all the running copies are constantly talking to each other. It lives because if any one copy is corrupted it is discarded, quickly and without any fuss or muss. It lives because it is radically transparent: anyone can see its code and see exactly what it does.

Bitcoin als Organismus – Eine Artikelsammlung

Bild: Ornamism Specimen (CC BY-NC 2.0)

Die richtigen Bitcoin-Gebühren finden

Mit den Gebühren für Bitcoin-Transaktionen ist das so eine Sache. Meist zahlt man zuviel, weil die Wallet natürlich die beste User Experience bieten möchte. Dementsprechend versucht sie zu vermeiden, dass eine Transaktion zu lange im Mempool herumschwirrt, bevor sie endlich von einem Miner aufgegriffen und in die Blockchain geschrieben wird. Die Zahlung sollte hingegen so schnell wie möglich verarbeitet werden und im Zweifel wird sie dabei eben durch eine lieber etwas höher angesetzte Transaktionsgebühr für die Miner attraktiver gemacht.

Natürlich macht das jede Wallet etwas anders, aber im Großen und Ganzen ist das das Prinzip wie eine Bitcoin-Wallet im Standardfall die Gebühren berechnet. Weil sie dabei aber auch noch auf die Analyse von Gebühren aus der Vergangenheit zurückgreift, anhand derer sie versucht abzuschätzen, wie viele Gebühren man wohl in Zukunft für eine Bitcoin-Transaktionen ausgeben sollte, zahlt man unterm Strich immer etwas zu viel. Und wenn alle immer etwas zu viel zahlen, steigen die Preise, obwohl sie das eigentlich gar nicht müssten.

Bitcoin-Gebühren selber setzen

Wer diesem „Teufelskreis“ entfliehen möchte, kann dagegen die Gebühren für seine Transaktionen auch selbst einstellen. Diese Funktion bietet eigentlich jede Wallet. Der Vorteil: Je nachdem wie dringend eine Transaktion ist, kann man selbst entscheiden, wie viel man zahlen möchte. Die entscheidende Frage ist jedoch, woher weiß man, was gerade hohe und was niedrige Gebühren sind?

Mein erster Anlaufpunkt ist in dem Fall immer WhatTheFee.io von Felix Weis. Eine sehr schlanke und übersichtliche Seite, die die künftigen Gebühren abschätzt und mit deren Werten ich erfahrungsgemäß bisher immer sehr gut gefahren bin.

WhatTheFee.io – auch ohne Erklärungen nützlich

Leider stehen auf der Seite keine Erläuterungen, aber wenn man weiß, dass die Zahl in den Kästchen für Satoshi pro Byte (Sat/B) steht und das eben auch die Zahl ist, die man in der Wallet für die Gebühren angeben muss, ist der Rest eigentlich selbsterklärend.

Wer also entsprechend der abgebildeten Tabelle nahezu sicher sein will, dass seine Transaktion innerhalb eines Tages vom Netzwerk bestätigt wird, der kommt mit aktuell rund 11 Sat/B sehr gut hin. Wer es gar nicht eilig hat, kann es sogar mit der niedrigstmöglichen Gebühr von 1 Sat/B versuchen. Möglicherweise landet die Transaktion auch damit schon in wenigen Stunden in der Blockchain. Ganz Eilige müssen eben tiefer in die Tasche greifen, wobei hier die Grenzen nach oben offen sind. Bei Bitcoin darf jeder so viele Gebühren bezahlen, wie er mag.

Alternativ kann man auch einen Blick auf bitcoinfees.earn.com werfen, deren Seite ich aber nicht sonderlich übersichtlich finde. Für eine Zweitmeinung, falls nötig, reicht es aber allemal.

Mempool.space – Ansehnliche Block-Visualisierung

Eine andere praktische und sehr anschauliche Seite ist mempool.space. Hier werden die Daten der letzten paar Blöcke visualisiert und die Daten des Mempools genutzt, um die nächsten Blöcke abzuschätzen.

Links die erwarteten, rechts die bestehenden Blöcke

Manchmal füllt sich der nächste Block nur langsam mit Transaktionen. Zum Zeitpunkt des obigen Screenshots „stauen“ sich die Transaktionen aber schon bis in den vierten Block. Transaktionen werden also wieder teurer.

Wenn der mempool voll ist, sollte man Transaktionen aufschieben, wenn sie nicht dringen sind.

Das kann man auch sehr gut auf der Graphs-Seite nachvollziehen, die die historische Entwicklung der Gebühren abbildet. Besonders Interessant dabei: Bei der letzten größeren „Verstopfung“ des Mempools waren offensichtlich trotzdem die Hälfte aller Transaktionen mit nur 1 Sat/B Gebühren versehen.

Den leeren Mempool ausnutzen

Es lohnt sich also, das Einstellen der richtigen Gebühren zu üben und deren Entwicklung im Auge zu behalten. Gerade wenn wenig los ist, kann es sichnämlich lohnen, mal wieder Ordnung in sein UTXO-Set (Unspend Transaction Outputs) aka „seine Bitcoins“ zu bringen.

Mehr „Behind The Shitcoins“-Dokus, bitte!

BlockTV hat mit Behind The Shitcoins ein Format erfunden, dass ich außerordentlich unterhaltsam und lehrreich gleichmaßen finde und mich frage, warum da vorher noch niemand drauf gekommen ist?

Der Name ist Programm: In den Episoden wird jeweils einer der unendlich vielen Shitcoins herausgepickt, ein Blick ins Whitepaper und das Promo-Video geworfen und ausgerechnet, wie viel man verloren hätte, wenn man einfältig genug gewesen wäre, in den entsprechenden Shitcoin zu investieren.

Es gibt noch Material für mehr als 1000 Folgen

Leider gibt es bisher erst zwei Folgen. Die erste zum Noah Coin (mit einem phänomenalen Return on Investment von -99,26 Prozent) finde ich nur auf der Website von BlockTV. Die zweite zum Callisto Coin (ROI: -90,85 Prozent) gibt es sowohl dort, als auch auf Youtube.

Bitte mehr davon! An Material für neue Folgen, mangelt es ja nicht.

Fun fact: Die Inspiration für dieses klasse Edutainment-Format kommt vermutlich bis wahrscheinlich direkt aus dem US-Congress. Zumindest fällt beides zeitlich sehr nah zusammen.

Einer der besten Bitcoin-Artikel ist von 2011

Ich sitze die Tage an einer längeren Recherche und bin dabei noch einmal auf Joshua Davis großartigen Artikel „The Crypto-Currency. Bitcoin and its mysterious inventor.“ gestoßen, der bereits im Oktober 2011 erschien und als einer der ersten Artikel gilt, der Bitcoin in die breitere Öffentlichkeit trägt.

Als Satoshi Nakamoto noch (fast) da war

Wer den Artikel noch nicht gelesen hat, weil er – wie ich – erst Jahre(!) später auf das Thema gestoßen ist, sollte das unbedingt nachholen. Denn obwohl der Text nun bald acht Jahre alt ist, was in Bitcoin bekanntlich eine Ewigkeit ist, wirkt er keineswegs antiquiert oder überholt. Als Zeitzeugnis einer Phase als Bitcoin im Umbruch war – immerhin war Satoshi Nakamoto erst kurz zuvor wieder in der Versenkung verschwunden – gibt er vielmehr einen bemerkenswerten Einblick in die frühen Jahre von Bitcoin und erklärt dabei Vieles besser als es die meisten heutigen Berichte über Bitcoin vermögen.

Toller Journalismus und eine Lektüre, die ich wirklich empfehlen kann. Sogar ich habe noch Einiges dazu gelernt. Außerdem scheint mir Bitcoin derzeit ereignistechnisch sowieso gerade in der Sommerpause zu sein. (Oder geht das nur mir so?)

Bitcoin-Mining auf ’nem 1960er Apollo-Mondmissions-Rechner

Ken Shirriff, mein absoluter Lieblings Bitcoin-Nerd (im positivsten aller Sinne), hat mal wieder zugeschlagen.

Nachdem er bereits einen alten Lochkartenrechner zum Bitcoin-Miner umfunktioniert hat und die dafür nötige Hash-Operation selbst auch mal mit Zettel und Stift durchexerzierte, ist er nun in neue Mining-Welten vorgestoßen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Bitcoin auf Mondmission

Passend zum 50. der Mondlandung hat er nämlich einen alten Apollo Guidance Computer, also so einen Space-Computer, wie sie ab den 1960ern mit auf die Mondmissionen flogen, zum Bitcoin-Miner umfunktioniert. Warum? Darum!

„Trying to mine Bitcoin on this 1960s computer seemed both pointless and anachronistic, so I had to give it a shot. Implementing the Bitcoin hash algorithm in assembly code on this 15-bit computer was challenging, but I got it to work.“

Eine Million mal das Universum für einen einzigen Block

Reich ist er dadurch natürlich nicht geworden. Zum einen baute er seinen Apollo-Block auf einem älteren Block aus dem Jahr 2014 auf, wodurch er bekanntlich kein neues Geld mehr erschaffen kann. Zum anderen ist die Leistung des damaligen Space-Rechners mit heutigen Rechnern nicht ansatzweise zu vergleichen.

Mit dem Apollo Guidance Computer würde es nämlich rund eine Million Mal das Alter unseres Universums brauchen, um einen aktuellen Block zu kreieren. Zur Erinnerung: Das Bitcoin-Netzwerk braucht dafür rund 10 Minuten.

The Apollo Guidance Computer took 5.15 seconds for one SHA-256 hash. Since Bitcoin uses a double-hash, this results in a hash rate of 10.3 seconds per Bitcoin hash. Currently, the Bitcoin network is performing about 65 EH/s (65 quintillion hashes per second). At this difficulty, it would take the AGC 4×10^23 seconds on average to find a block. Since the universe is only 4.3×10^17 seconds old, it would take the AGC about a million times the age of the universe to successfully mine a block.

Heute ist da jeder USB-Miner effizienter.

To put the AGC’s mining performance in perspective, a USB stick miner performs 130 billion hashes per second. The stick miner costs under $70, compared to $150,000 for the Apollo Guidance Computer. For its time, the Apollo Guidance Computer was an extremely compact, low-power system, using 55 watts and taking up under a cubic foot of space. The USB miner, though, uses 12 watts and fits in your hand. The enormous difference in performance is due to the exponential increase in computer speed described by Moore’s law as well as the advantage of custom Bitcoin mining hardware.

To the moon!

Aber um Effizienz geht es hier ja auch gar nicht. Denn mal abgesehen vom Mondlande-Jubiläum symbolisiert ja wohl nichts besser das inoffizielle Bitcoin-Motto „To the moon!“ als Mining mit einem Ex-Mondmissionsrechner.

Honigdachs #39 – Bitcoin-Kurs über 10.000 Libras

Die 39. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist. (Abonnieren)

Honigdachs #39 – Bitcoin-Kurs steigt auf über 10.000 Libras

Mannomann. Gestern saßen wir drei noch zusammen und haben uns über die Tausendersprünge amüsiert, die der Bitcoin-Kurs derzeit macht (und bei deren Nachhaltigkeit wir begründeterweise skeptisch sind). Über Nacht hat der Kurs dessen ungeachtet bereits die nächste Tausendermarke genommen.

Doch ist der Kurs eigentlich nur Aufhänger für viele andere Themen, die Bitcoin derzeit stattfinden. Neue, spannende Bitcoin-only Konferenzen etablieren sich, das Netz wird (endlich wieder) mit Memes geflutet und die Medien springen auch langsam wieder auf den „Woah! Bitcoin!“-Zug.

Von Libra und Handyknoten

Ach ja – und dann gab es da ja noch diese letztlich vollkommen unbedeutende Kleinigkeit, dass Facebook seinen Facebookcoin „Libra“ vorgestellt hat. Eigentlich wollten wir gar nicht wirklich darüber reden, aber scheinbar packte uns das Thema dann doch wegen der viel zu vielen Fragezeichen, die die mit Spannung erwartete Veröffentlichung des Whitepapers letzte Woche, wie bei vielen anderen auch bei uns hinterließ.

Und damit es nicht ganz abgehoben wird, sondern auch echte life changing Neuigkeiten gibt, erklärt Stefan noch kurz, wie er sein altes Smartphone „mal eben“ und ganz ohne Basteln in einen billigen und handlichen Bitcoin- und Lightning-Node verwandelt hat.

Viel Spaß beim Hören!

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick

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Bitcoin-Sommeranfang – „Gotta cash `em all“

Am Wochenende war nicht nur der „normale“ Sommeranfang, sondern mit dem Überschreiten der symbolträchtigen 10.000 US-Dollar-Marke ist auch der „Kryptosommer“ nun quasi offiziell wieder zurück.

Woran man das auch erkennt: Die Freaks* kommen aus ihren Löchern und füllen das Netz mit Meme-Perlen wie dieser.

* leider auch Scammer, Schlangenölverkäufer und andere Abzocker, aber von denen lassen wir uns die gute Laune heute mal nicht verderben.