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Bitcoin verlieren in Übersetzung

Eigentlich ist der Service, den badbitcoin.org bietet eine wirklich gute Idee. Die Seite listet nämlich betrügerische Bitcoin-Websites auf und von denen gibt es wahrlich nicht zu knapp. Überzogene und irrealistische Renditeversprechen, Phishing, Trojaner, gefälschte Identitäten, Schneeballsysteme – digitales Geld weckt die Gier der Menschen und den Anreiz selbige bei anderen, wenn mit Leichtgläubigkeit gepaart, auszunutzen. Davor will badbitcoins.org warnen und schützen.

Eine noble Idee, wären da nicht ein paar Dinge, die den Service an den Rand der Lächerlichkeit ziehen. Zum Beispiel die nicht nachvollziehbaren Kriterien, nach denen potentiell betrügerische Seiten beurteilt werden.

Wobei das allerdings noch das geringste Übel ist. Viel schlimmer ist die automatische Bing-Übersetzung der Website. Die sorgt dafür, dass sich die gesamte Website liest, als hätte man eine dieser skurril-irritierend übersetzten fremdsprachigen Bedienungsanleitungen in der Hand. Kleines Beispiel gefällig?

Wenn Sie Werbung, gibst du die Einnahmen um Betrüger. Die stetig steigenden Auszahlung Schwelle Betrug bedeutet, dass Menschen nie Auszahlung für ihre Arbeit erreichen können. Eure Arbeit hier profitiert nur die Betrüger. Für niedrige Schwelle PTCS gehen. Fick diese exploitational Twats. Oh. Und kein Https auf Login.“

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Naivität macht arm

Auch Betrug ist leider ein immer wiederkehrendes Thema, wenn es um Bitcoin und Altcoins geht. Gerade die noch komplizierte Technik in Kombination mit unerfahrenen oder unbedarften Nutzern ist für Kriminelle ein beliebtes, weil leichtes und lohnenswertes Ziel. An kreativen Ideen, wie man den DAU um seine Private Keys erleichtert, mangelt es jedenfalls nicht.

In dieser Geschichte beschreibt Eivind Helgesen, wie er sich auf Spurensuche begeben hat, nachdem ihm mehrere User meldeten, dass ihre Bitcoin vom Rechner gestohlen wurden. Vermutlich haben sie sich etwas leichtgläubig eine fancy Mining-Software installiert, die sie dann schnurstracks um ihr Geld erleichterte.

Zugegeben – es war schon arg naiv diese Software zu installieren, aber letztlich gibt es so viele Möglichkeiten sich einen Schädling einzufangen oder sonst wie ausgenommen zu werden. Ich kenne durchaus auch clevere, erfahrene Leute, die schon um ihre Bitcoins betrogen wurden.

Was lernen wir also daraus? Immer kritisch sein und keine großen Summen auf Rechnern speichern, die man im Alltags-Internet verwendet.