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Honigdachs #59 – Neues Jahr, neue Bitcoin-Projekte

Die 59. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig war. (Podcast abonnieren)

Honigdachs #59 – Neues Jahr, neue Bitcoin-Projekte

Nachdem wir in der letzten Folge des Jahres 2020 stimmungsmäßig eher auf Moll geendet haben, sieht die Sache nun, Anfang 2021, schon wieder anders aus. Zwar gibt es auch dieses Mal wieder eine Reihe ärgerlicher und besorgniserregender Ereignisse zu besprechen – Datenleaks, Regulierungsidiotie, Journalismusversagen etc. – doch überwiegt bei uns dennoch das Positive. Denn nicht nur der Bitcoin-Kurs steht stabil „over 9000“ (cheap! cheap!), sondern auch Bitcoin als Ganzes reift und wächst.

Auch wir sind daran nicht ganz unschuldig. Denn wer sich länger intensiv mit Bitcoin auseinandersetzt, kennt das Phänomen. Ehe man sich versieht, ist man auf einmal nicht mehr nur passiver Teilnehmer oder Beobachter, sondern wird selbst aktive und stellt irgendetwas auf die Beine.

Strom, Geld, Zukunft – Wir müssen reden und handeln!

So haben auch wir zwei neue Projekte am Start, die wir in dieser Folge vorstellen und auf die wir vermutlich auch in den kommenden immer mal wieder zu sprechen kommen: Magic Future Money und netpositive.money

Aber hört selbst, was es mit beidem auf sich hat und gebt uns gerne Feedback, was ihr von beidem haltet.

Shownotes

Bitcoin, Strom & viele, viele Missverständnisse

In dieser Woche sind gleich zwei Beiträge erschienen, die sich kritisch mit dem Stromverbrauch von Bitcoin auseinandersetzen.

Dass kritisch in diesem Zusammenhang extra betont werden muss, ist bedauerlich, aber leider notwendig. Denn bisher wimmelt es beim Thema „Bitcoin & Strom“ im Netz ja eher von einseitigen, schlecht recherchierten und eher auf empörte Emotionen zielenden Berichten, die vielleicht für ’nen schnellen Klick gut sind, für mehr aber mehr eben auch nicht. Der allgemeine Erkenntnisgewinn ist jedenfalls bislang ungefähr dieser: „Oh nein, Bitcoin verbraucht voll viel Strom! Wir werden alle sterben!“

 

Nun ist das zugegeben aber auch echt kein ganz leichtes Thema und auch ich habe lange überlegt, wie sich die Zusammenhänge sinnvoll und verständlich beschreiben lassen. Am Ende ist es aber doch ganz gut geworden, auch wenn ich schließlich aus Platzgründen ca. 90 Prozent der Aspekte und Argumente weglassen musste, die ich zwischenzeitlich gesammelt hatte.

Zeit Online – Bitcoin. Der verkannte Stromfresser

Ja, Bitcoin benötigen sehr viel Energie. Nein, deshalb fangen die Meere nicht an zu kochen. Der Stromverbrauch ist ein Problem, aber nicht das Ende von Kryptowährungen.

Umso besser ist es daher, dass nahezu zeitgleich, aber in einem anderen Medium, der Beitrag meines guten Freundes und Journalisten-Kollegen Jochen Dreier erschienen ist.

Vorab hatten wir uns zwar über das Thema ausgetauscht und bestimmte Aspekte diskutiert, sind dann aber bei der Recherche und Umsetzung komplett eigene Wege gegangen. Dementsprechend haben beide Beiträge nun auch leicht unterschiedliche Schwerpunkte.

Deutschlandfunk Kultur – Diskussion um Bitcoin – Digitalwährung als Klimakiller 

Mit dem Höhenflug von Bitcoin hat auch eine Debatte über den Energieverbrauch der Kryptowährung eingesetzt: Bitcoin sei ein monströser Energiefresser. Der Energieverbrauch sei so hoch wie der von Dänemark. Wie seriös sind die Berechnungen und Vergleiche?

Für den größtmöglichen Erkenntnisgewinn empfehle ich daher einfach beide Beiträge zu lesen bzw. hören.

Bild: lightning (CC-BY 2.0)