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Bali, Sonne, Strand & Bitcoin

Schon Urlaub geplant? Falls nicht ist Bali ja vielleicht eine Option. Immerhin arbeitet das BitIslands-Team schon seit einiger Zeit daran die indonesische Insel so Bitcoin-freundlich wie möglich zu machen.

Snippet von der Website:

Was ist BitIslands?

BitIslands ist ein soziales Experiment das Bitcoin als globale Gemeinschaftswährung etablieren soll. Zunächst versuchen wir Bali in eine Bitcoin Insel (daher „BitIsland“) zu verwandeln, auf der die Menschen reisen und bleiben können ohne Bargeld mit sich führen zu müssen. Sie können in Hotels übernachten, in vornehmen Restaurants speisen, mit ihren Surfboards wellenreiten und für all das mit Bitcoin bezahlen! Es ist einfach und effizient! Plus, es ist wesentlich cooler als mit Bargeld zu bezahlen, oder?

Bali wird zum BitIsland. Aber langsam.

Die angepeilten 100 Händler auf Bali zu überzeugen haben die Initiatoren zwar bisher noch nicht erreicht, aber es sind doch schon einige. Wäre auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, wenn man Bitcoin eh mal als Reisegeld ausprobieren will.

Digitales Bezahlen #9 – Der Bitcoin-Podcast

Jeden Mittwoch gibt es hier die aktuelle Folge des  #DigitalesBezahlen-Podcasts, den ich in Kooperation mit dem Leipziger Onlineradio detektor.fm produziere. Abonnieren kann man den Podcast hier. Mehr Informationen und eine Übersicht über alle bisherigen Folgen gibt es auf der zugehörigen Podcast-Seite.

Diese Woche haben wir über staaten- und grenzenloses Geld geredet. Eine der großen und von Kritikern gerne unterschlagenen Errungenschaften des Euros ist es im Ausland bezahlen zu können, ohne Geld wechseln zu müssen. Wer sich jedoch auf große Reise begibt und den Euro-Raum verlässt, wird früher oder später an die Nachteile von staatlichem Geld erinnert. Nicht nur durch komplizierte Wechselkurse, sondern auch wenn der Ernstfall eintritt – man verliert sein Geld oder wird beklaut. Dann lohnt es sich auf eine nicht-staatliche Geldalternative wie Bitcoin zurück greifen zu können.

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In 101 Tagen um den Coin

In der Geo ist ein Artikel über die Reise von Austin und Beccy erschienen, die im vergangenen Jahr unterstützt von einigen namhaften Bitcoin-Unternehmen mit ihrem Projekt Life on Bitcoin für drei Monate um die Welt getingelt sind und dabei vom Frühstücks-Smoothie bis zur Flugreise alles nur mit Bitcoin bezahlt haben. Ganz einfach war das nicht, aber mit viel Engagement und Überzeugungsarbeit waren die beiden letztlich erfolgreich.

Trotz der offensichtlichen Premium-gesponsorten Bitcoin-Missionierung ist das Projekt interessanterweise ein spannender Gradmesser für die Akzeptanz von Bitcoin in der Gesellschaft jenseits der Medienöffentlichkeit und der dadurch geprägten vermeintlich vorherrschenden Meinung.

Schönes Beispiel: Ein Frühstück auf dem Wochenmarkt organisieren.

Neben der ganz ordentlichen Medienaufmerksamkeit entsteht nun auch noch ein Dokumentarfilm, der anschließend selbstverständlich in verschiedene Sprachen übersetzt werden wird. Ziemlich geschickte Bitcoin-PR- und Marketing-Aktion. Well played!

Ab ins Bitcoin-Ressort!

Darüber, dass Zypern in Sachen Bitcoin ambintioniert ist, habe ich ja schon geschrieben. Das darf man zurecht auch kritisch sehen. Hier nun aber nun ein konsequentes und gleichzeitig irgendwie auch verstörendes Beispiel dafür, dass sie es wirklich ernst meinen:
The First Bitcoin Resort

Schon ab nur 120 Bitcoins gibt es Garten-Appartments mit Pool oder voll ausgestattete Penthouse-Suiten mit Whirlpool und Grillecke auf dem Dach. Gut, Golf spielen müsste ich erst noch lernen, damit ich mich nicht langweile, aber Meerblick und der Yachthafen um die Ecke sind schon ganz nett. Am besten finde ich jedoch den Slogan A Resort for Bitcoiners to Spend Their Summers Together. Zitat von der Website:

„Use the bitcoins you have to buy a place to spend your summers on the beach with other Bitcoin enthusiasts, in a vivid community that will create Bitcoin hackathons and brainstorming sessons while drinking margaritas on the beach.“

Das klingt so strange, gerade deswegen würde ich mir das glatt gerne mal anschauen. Ich fürchte allerdings meine Bitcoin-Reserven reichen dafür noch nicht ganz. Das Angebot läuft nämlich nur noch bis Ende März.