Landgericht Berlin

Update: Onecoin-Gerichtsverhandlung

Gestern war es endlich soweit. Meine Klage u.a. gegen die Onecoin Ltd. wurde vor dem Landgericht Berlin verhandelt.

Zum Ergebnis kann ich noch keine Details verraten, da noch juristische Fristen laufen. Nur so viel: Wenn die Entscheidung, die gestern getroffen wurde, rechts- und bestandskräftig wird, bin ich sehr zufrieden.

Aktuell rechne ich damit, im Oktober dann hier mehr und ausführlicher berichten zu können.

Danke für eure Geduld.

5 Gedanken zu „Update: Onecoin-Gerichtsverhandlung“

  1. hallo Friedemann,

    zumindest zwei achverhalte könntest Du hier bitte aber ruhig trotzdem schon mal kundtun, schließlich war das ja nicht „unter ausschluss der öffentlichkeit“:

    1) durch wen wurde die gegenseite anwaltlich vertreten?
    und
    2) konntest du paar medienvetreter als „zuschauer“ feststellen, oder ist onecoin als thema in deutschland mittlerweile schon dermaßen out, dass die verhandlung quasi durch niemanden besucht wurde?

    1. 1) das kommt dann in dem ausführlichen Artikel
      2) ein Gast, aber nicht von der Presse. Das verwundert aber auch nicht. Es ging schließlich „nur“ darum, ob meine Aussagen über Onecoin abmahnwürdig waren oder nicht. Das ist kein Thema, zu dem jemand von der Presse kommt. Dafür ist der Kreis der Betroffenen zu klein.

  2. Und nun haben wir bereits Mitte November, aber das Ganze scheint wohl dermaßen uninteressant, dass es nichtmal mehr paar Zeilen wert ist.
    Deshalb mal kritisierend in den Raum geworfen:
    Diejenigen, welche „damals“ hier nach dem Spendenaufruf mit mehr oder weniger hohen Beträgen helfen wollten, haben jetzt also nichtmal mehr das Recht auf Information über den Fortlauf der Sache? 😮

    1. Hallo beobachter,
      ich kann deine Kritik und die zugehörige Frustration durchaus verstehen, aber tatsächlich warte auch ich immer noch auf den offiziellen Abschluss des Verfahrens. Ohne den kann ich hier leider nur sehr schwammig und vage berichten, was für mich wie für die LeserInnen ebenfalls sehr unbefriedigend wäre. Um aber ganz kurz den aktuellen Zwischenstand zu umreißen: Ich warte auf Fakten und mein Anwalt kümmert sich bereits darum, die offenen Kosten von der Gegenseite einzufordern. Sobald das alles da ist, kann ich die finale Abrechnung und Rückerstattung in die Wege leiten. Das bedeutet auch: das Verfahren ist definitiv abgeschlossen. Nur leider arbeiten die juristischen Mühlen sehr, sehr langsam. Falls du noch weitere Fragen hast, melde dich aber jederzeit gerne.
      PS: Und du kannst in der Zwischenzeit schon mal sicher stellen, dass du noch Kontrolle über die Adresse/Wallet hast, von der du damals Bitcoins geschickt hast. Wäre nämlich schade, wenn ich die zurückschicke, die dann aber im digitalen Nirvana landen.

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