Archiv der Kategorie: In eigener Sache

Ab heute: Bitcoin & das Darknet im Parlament

Vor einiger Zeit hatte ich kurz erwähnt, dass es hier auf dem Blog etwas ruhiger zugeht, weil ich gerade vermehrt im Auftrag anderer über Bitcoin schreibe. Nun ist es endlich soweit, dass die ersten Ergebnisse dieser Arbeit aus dem Druck kommen und allgemein zugänglich werden.

Wie zum Beispiel die aktuelle Ausgabe von Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), einer monothematischen Zeitschrift, von der die meisten von euch vermutlich noch nie etwas gehört haben (ginge mir vermutlich ähnlich, wenn ich nicht Politikwissenschaft studiert hätte). Diese Zeitschrift wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und erscheint regelmäßig als Beilage der Wochenzeitung Das Parlament. (Na, wer kennt die?)

Aus Politik und Zeitgeschichte – Darknet (und Bitcoin)

Das aktuelle Heft widmet sich jedenfalls dem Oberthema Darknet und neben sechs anderen Autoren, die sich von je anderen Perspektiven diesem Thema nähern, wurde ich gefragt, ob ich einen Artikel zu meinem Spezialthema beisteuern könnte. Konnte ich. Ergebnis: Phänomen Bitcoin. Geld, Technologie und gesellschaftliches Ereignis.

Apuz Bitcoin Darknet 2
Klicken um direkt zum Heft zu gelangen.

Ich freue mich aus gleich zwei Gründen sehr, dass ich das machen durfte. Zum einen weil dieses Heft seinen Autoren im Vergleich zu den meisten anderen Druckmedien sehr viel Platz einräumt. Gerade im Fall eines so facettenreichen und vielschichtigen Phänomens wie Bitcoin ist das natürlich von Vorteil.

Eine Institution mit enormer Reichweite

Der zweite Punkt ist, dass man die Reichweite dieses Medium, auch wenn es viele (noch) nicht kennen, enorm ist. Mit einer Startauflage von 70.000 liegt Aus Politik und Zeitgeschichte bspw. gar nicht so weit weg vom Handelsblatt, dass im dritten Quartal 2017 etwas über 85.000 Exemplare (pro Tag) verkaufte.

Wobei die APuZ-Distribution jedoch eine gänzlich andere ist. Die Zeitschrift geht nämlich zusammen mit Das Parlament (die übrigens vom Bundestag herausgegeben wird) größtenteils kostenlos unters Volk, in Bildungseinrichtungen, an politische Institutionen und in deren Peripherie.

Das aktuelle Darknet/Bitcoin-Heft kommt dementsprechend  also nicht nur in die Zeitung Das Parlament, sondern zusammen mit dieser in großer Stückzahl auch tatsächlich in den Bundestag und alle damit verbundenen Institutionen. Und damit letztlich auch in die Hände sehr vieler Entscheidungsträger und -beeinflusser, die sich bisher womöglich noch nicht wirklich mit Bitcoin auseinandergesetzt haben, die im Jahr 2017 aber eigentlich gut darüber Bescheid wissen sollten.

Alle Inhalte kostenlos und unter Creative Commons Lizenz

Doch ist das politische Ökosystem nicht die einzige Zielgruppe. Denn gemäß des Auftrags der Bundeszentrale für politische Bildung sollen die Hefte eben nicht nur Fachpublikum erreichen, sondern jedem Bürger zugänglich sein. Deshalb sind alle APuZ-Texte nicht nur auch online abrufbar, sondern stehen auch unter einer Creative Commons Lizenz, sodass sie auch leicht weiter verbreitet werden können und dürfen. Darüber hinaus kann man sich sowohl diese aktuelle wie auch viele ältere Ausgaben kostenlos zuschicken lassen.

Wer also immer schon mal ein Beispiel für die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern gesucht hat: Das hier ist eines und ich empfehle sehr, Gebrauch davon zu machen. Zumal auch die Artikel der anderen Autoren äußerst lesenswert sind.

Kostenloser Bitcoin-Workshop in Leipzig

Immer wieder werde ich gefragt, wann und wo denn all die Bitcoin-Vorträge und Workshops stattfinden, von denen ich u. a. im Honigdachs-Podcast rede und wie man daran teilnehmen könne. Die meisten, um die Frage mal allgemein zu beantworten, finden bisher im Rahmen von anderen Veranstaltungen z. B. an der Uni oder auf Konferenzen statt, quasi “Huckepack” zum Hauptprogramm.

Das macht die Veranstaltungen damit aber leider bislang recht exklusiv und unzugänglich für die, die sich nur privat für das Thema Bitcoin interessieren oder aber weder eine Konferenz besuchen noch einen kompletten Studiengang belegen können oder wollen.

Bitcoin-Workshops für alle!

Die gute Nachricht ist daher, dass ich schon länger auch an eigenständigen Bitcoin-Vorträgen und Workshops arbeite, die leichter zugänglich sind und an denen im Prinzip jeder teilnehmen kann, unabhängig von Job, sozialem Status, Alter, Bildungsstand etc.
Also letztlich all die, die Satoshi Nakamoto primär im Kopf hatte, als er Bitcoin ins Leben gerufen hat.

Insofern freue ich mich, auf die Veranstaltung Bitcoin – Hype, Blase oder zukünftige Weltwährung? (PDF) hinzuweisen , die am 23. August um 18:30 Uhr hier in Leipzig stattfinden wird.

In Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Sachsen e. V., einem in der politischen und sozialen Jugend- und Erwachsenenbildung tätigen Verein, werde ich dort die Grundlagen von Bitcoin erklären und alle Fragen zu dem Thema, die die Besucher mitbringen und die sich in drei Stunden klären lassen.

Schwerpunkt: Bitcoin als gesellschaftliches Phänomen

Ein Schwerpunkt des Abends wird dabei auch das gesellschaftliche und entwicklungspolitische Potential von Bitcoin sein, denn gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bzw. dem Förderprogramm Entwicklungspolitische Bildung. Diese Förderung ermöglicht es gleichzeitig, dass die Teilnahme kostenfrei möglich ist. Aufgrund der Raumkapazitäten wird jedoch vorab um Anmeldung per E-Mail gebeten.

Je größer das Interesse, desto mehr Veranstaltungen sind machbar

Auch wer an dem Abend nicht kann, dennoch aber Interesse an dieser oder ähnlichen weiteren Veranstaltung hat, kann sich auch gerne melden. Nachweislich großes Interesse ist immer ein gutes Argument in den Verhandlungen mit potentiellen Partnern und Fördermittelgebern.

Oder individuellen Bitcoin- und Blockchain-Workshop buchen

Wer darüber hinaus auf der Suche nach einem individuell gestalteten Bitcoin- und Blockchain-Vortrag  oder -Workshop ist, kann gerne auch direkt mit mir Kontakt aufnehmen oder in den nächsten Tagen wieder hier auf der Seite vorbeischauen. Bald sollte es hier nämlich auch eine eigene Unterseite geben, die über das weitere Angebot an themen- und zielgruppenspezifischen Bitcoin- und Blockchain-Veranstaltungen informiert.

Bitcoin vs. Onecoin: Klage ist eingereicht

Ich weiß, viele warten darauf, dass ich endlich mal ein Update bzgl. der juristischen Sache Bitcoin vs. Onecoin schreibe. Immerhin hat mir die Community bereits Anfang Mai eine beachtliche fünfstellige Summe als Rückendeckung für einen möglichen Rechtsstreit gegen die Onecoin-Vertreter zur Verfügung gestellt. (Mehr zum Hintergrund hier: Bitcoin vs. Onecoin – Vor Gericht?, hier: Bitcoin vs. Onecoin – Der Stein kommt ins Rollen! und hier:  Süddeutsche, Heise und Co berichten über Onecoin)

Auch ich saß dabei die letzten Wochen wie auf heißen Kohlen, denn ich hätte gerne schon viel früher etwas zu dem Thema geschrieben, da jedoch jedes Wort, das ich hier veröffentliche, von bestimmten Menschen mit Argusaugen begutachtet und bewertet wird, war es nötig, zu schweigen, bis gewisse juristische Prozesse abgeschlossen bzw. final ihren Lauf genommen haben.

Klage gegen Onecoin Ltd u.a. liegt beim Landgericht Berlin

Nun aber kann ich bestätigen, dass die angestrebte negative Feststellungsklage sowohl gegen die Onecoin Ltd., die mich durch Anwälte aus Hamburg abmahnen ließen, als auch gegen einen Onecoin-Vertriebler, der Anwälte aus Köln engagierte, beim Landgericht Berlin vorliegt und dort bearbeitet wird. Die Richter sollen nun beurteilen, inwieweit die Abmahnungen aus Hamburg und Köln aus dem April diesen Jahres rechtens waren.

Gegenseite scheitert zwischenzeitlich mit einstweiliger Verfügung

An dieser Stelle konsequent zu bleiben und die angekündigte Klage gegen die meiner Meinung nach unberechtigten Abmahnungen durchzuziehen ist für mich aus zwei Gründen wichtig und konsequent. Zum einen muss man zu seinem Wort stehen. Zum anderen war auch die Gegenseite aus Köln nicht untätig und hat zwischenzeitlich versucht weiter Druck aufzubauen und eine einstweilige Verfügung gegen mich zu erwirken. Damit ist Sie jedoch erfreulicherweise gescheitert. Das Landgericht Köln hat das abgelehnt. Nun könnte das zuständige Oberlandesgericht diese Entscheidung noch korrigieren, ich bin aber recht zuversichtlich, dass das nicht passieren wird.

Soviel zum aktuellen Stand. Nun noch ein paar Antworten auf die wahrscheinlichsten Rückfragen.

Warum gerade das Landgericht Berlin?

Zwei Gründe waren entscheidend, für meine Klage das Landgericht Berlin auszuwählen. Zum einen ist bekannt, dass dort Leute arbeiten, die in Bezug auf Netzthemen durchaus kompetent sind. Zum anderen ist Berlin im Hinblick auf Bitcoin und andere Kryptowährungen nicht nur in Deutschland, sondern auch international nach wie vor einer der relevantesten Standorte. Das Thema passt hier einfach hin.

Was ist bislang mit dem Geld aus dem Crowdfunding passiert?

Bis auf eine Rechnung meines Anwalts, die ich bislang damit bezahlt habe, ruht das Geld.

Wie geht es jetzt weiter?

Sobald wieder etwas juristisch Relevantes passiert, dokumentiere ich das hier im Blog. Das kann schnell gehen, kann jedoch auch dauern. Auch in der Judikative ist Urlaubszeit. Ich bitte daher weiterhin um Geduld.

Ansonsten möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für das Vertrauen und die Unterstützung bedanken, die mir die Community in dieser Sache schenkt. Ich weiß das sehr zu schätzen und ziehe viel Kraft daraus, die Sache weiter konsequent und zuversichtlich durchzuziehen.

Süddeutsche, Heise & Co. berichten über Onecoin

Ich weiß, einigen von euch geht das Thema auf den Zeiger, aber auf die folgenden Artikel muss ich an dieser Stelle unbedingt verweisen. Die machen nämlich deutlich, dass wir bei unserem Ziel, das Thema Onecoin auch außerhalb der Bitcoin/Crypto-Filterbubble auf die Agenda zu setzen, einen guten Schritt weiter gekommen sind.

Heise.de berichtet über Onecoin & die BaFin

Denn kurz nach dem Start der hiesigen Bitcoin vs. Onecoin-Crowdfunding-Aktion (aktueller Stand: knapp 19.000 Euro) erschien am 3.5. zunächst bei heise.de (einer der renommiertesten deutschsprachigen Quellen für Technologie/Wirtschaft/Netzpolitik etc. und dementsprechend reichweitenstark) der ausführliche Artikel: Finanzaufsicht verbietet Vertrieb des Digitalgelds Onecoin.

 t3n.de berichtet über Onecoin & die BaFin

Einen Tag später zog mit t3n.de auch eine weitere große Magazin-Website nach: Aus für angebliche Kryptowährung: Geschäfte mit Onecoin in Deutschland untersagt. t3n.de punktet an dieser Stelle vor allem mit einer enormen Reichweite in den sozialen Netzwerke.

Die Süddeutsche berichtet über Ermittlungen gegen Onecoin

Der für mich wichtigste Artikel erschien jedoch gestern bei der Süddeutschen: Ermittlungen wegen Betrugs bei Onecoin. Krimi ums Kryptogeld. Hierin geht es nämlich nicht nur um die BaFin-Entscheidungen zu Onecoin, sondern die Autoren graben noch viel tiefer: “Nach SZ-Recherchen ermittelt die Staatsanwaltschaft Bielefeld gegen sieben Vertreter aus dem Onecoin-Umfeld, unter anderem wegen Betrugs. […] Zusätzlich zur dortigen Staatsanwaltschaft ermittelt auch das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen. Künftig könnte die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen noch ausweiten, sagte ein Sprecher der Behörde.”

Wir dürfen also erwarten, dass das Thema Onecoin damit noch nicht vom Tisch ist. Im Gegenteil: Da wird noch Einiges kommen.

Onecoin-Kritik ganz oben in der Google-Suche

Erfreulich ist übrigens auch, dass alle drei Artikel wegen der Aktualität und der SEO-Relevanz der veröffentlichten Medien von Google neben vielen anderen Onecoin-kritischen Veröffentlichungen sehr weit oben geranked werden.

onecoin Goolge
Google Screenshot einer anonymisierten Suche. Zum Vergrößern klicken
Updates: Weitere Berichterstattung
WDR - Video - Betrug mit virtueller Währung
Auch der WDR hat lokal berichtet. Das Video ist aber wegen standardmäßiger Löschfristen leider nicht mehr verfügbar. (Danke, Harry!)

Zum aktuellen Stand

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich weiß, dass viele von euch gespannt auf ein Update in der aktuellen Sache warten. Bitte habt Verständnis dafür, dass ich aus guten Gründen an dieser Stelle noch nicht wieder berichten kann. Alles zu seiner Zeit.

Ich möchte mich aber noch einmal ausdrücklich für die vielen Mails, Kommentare und Spenden bedanken. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich so viele Leute für das Thema interessieren und hinter mir stehen.

Damit euch nicht langweilig wird, habe ich ein schönes Video-Fundstück herausgesucht. In stressigen Situationen sind Tier- und Naturvideos immer eine gute und beruhigende Sache.

Friedemann

 

Bitcoin vs. Onecoin – Der Stein kommt ins Rollen!

Seit etwas mehr als 36 Stunden ist der Artikel Bitcoin vs. Onecoin – vor Gericht? nun online und die Reaktionen darauf sind gleichermaßen beeindruckend wie bemerkenswert.

Deswegen – bevor ich hier detaillierter auf den aktuellen Zwischenstand eingehe – möchte ich mich zuallererst bedanken für alle die Unterstützung, die in den letzten Stunden eingegangen ist. Nicht nur finanzieller Art, sondern auch in Form von moralischer Unterstützung, motivierenden Mails, hilfreichen Tipps, persönlichen Erfahrungen und Zugang zu weiterem Onecoin-Recherchematerial. Das alles ist sehr hilfreich. Warum, werde ich weiter unten noch ausführlicher erläutern.

Ein ganz besonderer Dank geht an dieser Stelle aber auch an meine beiden Honigdachs-Podcast-Mitstreiter, Stefan und Manuel, ohne deren Mitwirken diese ganze Aktion in der Kürze der Zeit gar nicht erst zum Laufen hätte gebracht werden können. Honeybadger does care! … und das Thema des nächsten Podcasts ist damit ja auch schon klar.

Doch nun zum weitaus interessanteren Part: dem was in den letzten anderthalb Tagen alles erreicht bzw. angestoßen wurde.

Ein Blick aufs Finanzielle

Aktuelle sind auf der Bitcoin-Spendenadresse mit 69 Transaktionen 6,73 Bitcoin eingegangen. Zusammen mit den bsiherigen Paypal-Spenden liegen wir daher aktuell bei gut 8.500 Euro. Das ist ein grandioser Start und außerordentlich relevant. Nicht nur in monetärer Hinsicht, sondern auch in solidarischer und – besonders relevant – in puncto Öffentlichkeitswirksamkeit.

Solidarisch insofern, als dass sich die Kosten anteilsmäßig auf alle Spender verteilen und je mehr sich beteiligen, desto geringer wird der Anteil des einzelnen. Ich gehe nämlich nach wie vor davon aus, dass das ganze Geld nur im Worst Case-Szenario gebraucht wird und ich einen Großteil zurückerstatten kann.

Raus aus dem Schatten, rein ins Rampenlicht

Nichtsdestotrotz ist die Summe trotzdem aktuell sehr wichtig. Denn sie ist letztlich der Maßstab, an dem sich die Wucht abmessen lässt, mit der wir, die Bitcoin-Community, uns dem Onecoin-Lager entgegenzustellen bereit sind. Und je markanter und bemerkenswerter das Crowdfunding läuft, desto größer sind die Chancen, die Außenwirkung zu erzielen, die wir wollen: dass es nämlich nicht nur eine formal-juristische Entscheidung darüber gibt, dass meine Onecoin-Berichterstattung rechtens war, sondern dass die Methode Onecoin als solches publik gemacht wird und Medien und Öffentlichkeit einen Blick darauf werfen und sich selbst ein Bild darüber machen kann, auf welcher Seite der Macht die Onecoin-Verantwortlichen mit ihrem Projekt stehen.

Denn der Worst Case für Onecoin ist, wenn die Geldquellen versiegen. Und die Geldquellen versiegen, wenn die potentiellen “Kunden” erfahren, was eine echte Kryptowährung wie Bitcoin von einem kryptischen Geschäftsmodell wie Onecoin unterscheidet.  Um das zu erreichen, brauchen wir Presse und Öffentlichkeit und die wiederum gewinnen wir am ehesten, je berichtenswerter diese Aktion hier ist.

Wir sind dabei auf einem sehr guten Weg. Ich schreibe derzeit viele Redaktionen an und habe auch schon positives Feedback erhalten. Unsere Aktion bleibt keinesfalls unbemerkt, aber durch das lange Wochenende dauert es eben auch bis die größeren Medien das aufgreifen. Man darf auch nicht vergessen: Das Ganze hier läuft ja erst seit gut 36 Stunden.

Update Medienberichterstattung:
Unsere Schlagkraft weiter erhöhen!

Nichtsdestotrotz haben wir es natürlich auch in der Hand, die Aktion für die Öffentlichkeit noch berichtenswerter zu machen. Je bemerkenswerter das Crowdfunding, desto größer unser Potential noch viel mehr Menschen zu erreichen und Onecoin damit den Hahn weiter abzudrehen.

Wer sich unter diesen Gesichtspunkten noch an unserer Mission beteiligen möchte, ist herzlich willkommen. Je mehr mit machen, desto solidarischer verteilen sich die Kosten, desto größer wird unsere Außenwirkung, desto unschöner wird es für Onecoin und alle Beteiligten und desto mehr kann letztlich das Image von Bitcoin und der Bitcoin-Community davon profitieren.

Digitale Zivilcourage zeigen!

Denn eure Unterstützung zeigt, dass die Bitcoin-Community keineswegs nur das ist, was Öffentlichkeit bislang an Stereotypen kennen gelernt hat (Darknet-Drogenhändler und -Erpresser, irgendwelche Internet-Weirdos, egoistische Spekulanten etc.), sondern viele rechtschaffene Leute mit einem gesunden Verständnis von Richtig und Falsch und dem Mut dafür auch einzutreten.

Lasst uns diese Chance nutzen, dieses Image auch nach außen zu tragen – eine bessere wird es so bald nicht geben.

Bitcoin address: 13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3

bitcoin vs onecoin fund
Bitcoin vs. Onecoin legal defense fund
Auch eine Onecoin-Abmahnung erhalten? Melde dich!

Abschließend noch ein paar wichtige und interessante Hinweise:

  • Falls ihr auch eine Abmahnung bekommen habt, meldet euch mal bei mir. Das konkrete Ausmaß der aktuellen Abwahn-Welle gegen Onecoin-kritische Blogger zu kennen, ist für Redaktionen relevant.
  • Unser Beispiel macht Schule! Der ebenfalls von Onecoin-Anwälten unter Druck gesetzte Norweger Bjørn Bjercke hat vor ein paar Stunden auch einen Legal Defend Fund ins Leben gerufen.
  • Wie “smart” die Pro-Onecoin-Fraktion übrigens ist, zeigt sich an Kommentaren wie: “Ihr seid echt dum” (sic!), von denen auf diesem Niveau echt eine ganze Reihe hereinkommt.

Bitcoin vs. Onecoin – vor Gericht?

english translation below

zum Folgebeitrag: Bitcoin vs. Onecoin – Der Stein kommt ins Rollen!

Das hier ist der wichtigste Beitrag auf diesem Blog und tatsächlich hängt die Zukunft dieser Seite davon ab. Bitte lies ihn.

tl;dr Onecoin-Anwälte wollen mich mit konstruierten Behauptungen massiv abmahnen. Ich will den Spieß jedoch umdrehen und die Onecoin-Vertreter vor Gericht und in die Öffentlichkeit ziehen. Denn das ist das, was sie eigentlich nicht wollen. Dafür brauche ich jedoch deine Unterstützung. 

Zwischenstand: Aktuell (29.4. 20:30 Uhr) sind rund 5500 Euro zusammengekommen. Vielen Dank an alle Unterstützer, wir sind auf dem richtigen Weg!  

Ich habe in den letzten Tagen gleich von mehreren(!) Onecoin-Anwälten Post erhalten, die sich extrem an einem von mir veröffentlichten Beitrag gestört haben, in dem ich eigentlich nur auf zwei Veröffentlichungen der BaFin im Zusammenhang mit Onecoin hingewiesen habe. Konkret geht es um diese und diese in der Rubrik “Unerlaubte Geschäfte”.

Meinen originalen Beitrag habe ich aus juristisch-taktischen Gründen zwischenzeitlich offline gestellt, obwohl alle Nicht-Onecoin-Menschen, mit denen ich darüber gesprochen habe, nichts Schlimmes daran fanden. Die Onecoin-Vertreter jedoch – und dafür sind sie bekannt – reagieren im Allgemeinen sehr dünnhäutig auf Kritik. Dafür aber gerne umso heftiger.

Volles Droh-Szenario durch Onecoin-Abmahnanwälte

In den letzten Tagen kam eine Abmahnung aus Hamburg, eine aus Köln und noch ein Schreiben ging an meinen Web-Hoster, den sie wegen “Störerhaftung” dazu bringen wollten, gleich die ganze Seite aus dem Netz zu nehmen. Ziemlich schwere Geschütze gegen einen kleinen Blog wie diesen. Man hätte sich ja auch auf dem kurzen Weg per Mail melden können und um Klarstellung bitten. Will man auf Onecoin-Seiten aber offensichtlich nicht.

Mitunter doch sehr absurde und konstruierte Vorwürfe

Wer indes die Abmahnungen liest, wundert sich womöglich über die Argumentation. So ging es mir zumindest. Die erscheint mir doch an einigen Stellen ziemlich arg konstruiert. Zum Beispiel wird mir vorgeworfen, dass ich hätte überprüfen müssen, ob gegen die “rechtswidrige”(sic!) BaFin-Entscheidung Rechtsmittel eingelegt worden seien. Das hätte ich tatsächlich machen können, hätte aber nichts geändert, denn laut BaFin “darf die BaFin darüber gar keine Auskunft erteilen.” Laufendes Verfahren, Datenschutz und so. Wundert mich tatsächlich, dass Juristen so etwas nicht wissen.

Nichtsdestotrotz sind die Kanonen, die da gerade gegen mich in Stellung gebracht wurden, beachtlich. Und offenbar war die Drohkulisse bereits groß genug, um viele andere Seitenbetreiber dazu zu bringen, ihre Onecoin-Artikel schließlich final offline zu stellen. Das führen die Anwälte jedenfalls selbst stolz an.

Dass sich die jeweiligen Betreiber dabei tatsächlich falsch verhalten hätten, ist allerdings nicht bewiesen. Vermutlich hatten sie eher keine Lust auf rechtliche Streitereien und haben lieber in den sauren Abmahnungskosten-Apfel gebissen, als Recht und Unrecht tatsächlich richterlich feststellen zu lassen. Verständlich, denn “Recht haben” und “Recht kriegen” ist bekanntlich so eine Sache und im schlimmsten Fall kann es eben doch richtig teuer werden. Möglicherweise sogar existenzbedrohend. Will man das? Wegen Onecoin?

Klein beigeben oder Widerstand leisten?

Auch ich stehe nun vor genau dieser Entscheidung: Soll ich klein beigeben, den Beitrag offline gestellt lassen und eine für mich nicht unerhebliche Summe aus für mich nicht nachvollziehbaren Gründen an irgendwelche Anwälte zahlen soll, deren Mandanten sich auf den Schlips getreten fühlen, ohne dass überhaupt feststeht, dass ihnen jemand auf den Schlips getreten ist?

Mir allein diese Frage stellen zu müssen, macht mich wütend. SEHR, SEHR WÜTEND! Weil ich weiß, dass es wichtig und moralisch richtig ist, kritisch über Onecoin zu berichten. Weil ich weiß, dass ich nichts falsch gemacht habe. Weil mich das alles trotzdem gerade unnötig viel Zeit, Kraft und Geld kostet. Weil die mit der selben Abmahn-Droh-Geschichte schon viel zu oft Erfolg hatten. Und weil ich das schlichtweg nicht will. Punkt.

Onecoin darf nicht gewinnen!

Ich will den Onecoin-Anwälten mit ihrer künstlichen Drohkulisse, ihrer wortklauberischen Haarspalterei und ihrer verstörenden Auffassung von Richtig und Falsch kein Geld geben. Ich will Aussagen, die meines Erachtens sowohl rechtmäßig als auch wichtig waren, nicht zurücknehmen. Kurzum: Ich will Onecoin nicht gewinnen lassen.

Vielmehr noch: Ich möchte genau das machen, was sie mit dieser Aktion ja eigentlich verhindern wollen. Ich möchte die Leute, die die Onecoin-Anwälte vertreten, ins Rampenlicht ziehen. Möchte, dass sich die Öffentlichkeit mit dem auseinandersetzt, was diese Leute “geschäftlich” machen – ihre Praktiken, ihre Modelle, ihren Umgang mit gerechtfertigter Kritik. Ich möchte genau das, was die Onecoin-Vertreter am wenigsten wollen: Dass die Gesellschaft einen Blick auf Onecoin wirft und dass sich die Verantwortlichen rechtfertigen müssen. Zumindest die, die hier gerade so aggressiv vorpreschen.

Ohne Unterstützung geht es nicht

Das einzige Problem: Alleine schaffe ich das nicht. Denn “Recht haben” und “Recht kriegen” ist nun mal so eine Sache und als Familienvater kann auch ich mir den Worst Case letztlich nicht leisten. Ich habe daher lange überlegt und eines der folgenden zwei Szenarien wird eintreten:

Szenario 1: “Bitcoin vs: Onecoin”

Ich starte ein Bitcoin-Community-Crowdfunding und bis kommenden Dienstag kommt dabei eine Summe zusammen, die es mir ermöglicht, den vollen Konfrontationskurs mit Onecoin zu fahren.

Szenario 2: “Onecoin gewinnt”

Auch ich beiße letztlich in den sauren Abmahngebühren-Apfel, streiche die Segel und Onecoin und ähnlich Projekte grundsätzlich von meiner Themenliste.

Es steht außer Frage, dass ich ersteres Szenario favorisiere, aber letztlich kann ich – wenn auch widerwillig – mit beidem leben. Ersteres wird deutlich mehr Zeit Energie und Geld kosten, in letzterem Fall hätte ich schneller meine Ruhe und kann mich anderen wichtigen Themen widmen. Und es wird eintreten, wenn Szenario 1 nicht zustande kommt.

Die Entscheidung liegt (auch) bei euch!

Was letztlich die Entscheidung wesentlich beeinflusst, seid Ihr, die Bitcoin-Community. Ich habe schon viel Unterstützung zugesichert bekommen, dass man Onecoin auf keinen Fall gewinnen lassen könne. Das sind tröstende, aufbauende und willkommene Worte. Was aber letztlich den Ausschlag gibt, ist – so unschön das auch ist – das Geld.

Insofern starte ich hiermit das Crowdfunding und hoffe darauf, dass wir es als Bitcoin-Community gemeinsam schaffen, Onecoin (das ja mit dem guten Namen von Bitcoin hausieren geht) erfolgreich zurückzuschlagen. Mindestens den ehrenhaften Versuch unternehmen.

Ich selbst werde für meinen Teil soviel Geld in den Fond einzahlen, wie ich vermutlich auch für das unliebsame “Szenario 2” werde aufwenden müssen. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil, von dem was nötig ist im Falle des Worst Case-Szenarios.

Bitcoin needs you

An dieser Stelle bist also du gefragt:
  • Ist dir Onecoin ein Dorn im Auge?
  • Geht es dir gegen den Strich, wie deren Vertreter mit Kritikern umgehen?
  • Findest du diesen Blog wertvoll und unterstützenswert?
  • Hast du persönlich von echten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Monero, Litecoin etc. profitiert?
  • Hast du in der letzten Woche für irgendwas gespendet?
  • Bist du ein Fan von Gerechtigkeit?
  • Kannst du es dir leisten, etwas zu geben?

Wenn du eine dieser Fragen mit Ja beantworten kannst, freue ich mich, wenn du bereit bist, einen Beitrag zu leisten und einen dir angemessenen Betrag in den Prozesskosten-Fond “Bitcoin vs. Onecoin” einzuzahlen.

Bitcoin-Adresse: 13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3

bitcoin vs onecoin fund
Bitcoin vs. Onecoin-Spendenadresse

Alle weiteren Fragen beantworte ich im folgenden FAQ. Falls eine fehlt – schreibt eine Mail.

FAQ zum “Bitcoin vs. Onecoin”-Fond

Wie viel Geld ist nötig, damit du vor Gericht ziehst?

Das ist schwer zu sagen, weil es viele Faktoren gibt, die die Kosten beeinflussen. Mein Anwalt meinte, dass fünfstellig eine realistische Größe ist. Dieser Bereich ist jedoch (leider) sehr groß. Im Zweifel also lieber etwas mehr geben.

Bis wann läuft das Crowdfunding?

Dienstag, 2. Mai 12:00 Uhr MESZ – Die Kürze der Zeit resultiert aus juristischen Fristen.

Was passiert mit dem Geld, wenn zu wenig zusammenkommt bzw. es doch nicht zum Prozess kommt?

Ich gehe nicht davon aus, erstatte jedoch für den Fall, dass keinerlei Kosten anfallen,  das Geld auf die jeweilige Spender-Adresse zurück.

Was passiert mit überschüssigem Geld?

Das Geld geht ebenfalls anteilsmäßig an die jeweilige Spenderadresse zurück. Hier im Blog erscheint zudem eine Abrechnung, was wofür ausgegeben wurde.

Wie stehen denn die Chancen vor Gericht?

Auch das ist schwer zu sagen. Ich bin jedoch sehr optimistisch. Onecoin und seine Vertreter stehen hierzulande unter Druck. Immerhin hat sich auch die BaFin gestern erneut mit einer Veröffentlichung gemeldet: “Onecoin Ltd (Dubai), OneLife Network Ltd (Belize) und One Network Services Ltd (Sofia/Bulgarien): Untersagung von Geschäften mit „OneCoins“ in Deutschland” (Für die mitlesenden Abmahnanwälte: “Die Verfügungen beruhen auf § 37 Absatz 1 Satz 1 und 4 KWG. Sie sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.” und Nein, die BaFin hat mir keine Auskunft darüber erteilt, ob Rechtsmittel eingelegt wurden. Darf sie nämlich nicht.)

Sind die gespendenten Bitcoins sicher aufbewahrt?

Ja, Cold Storage.

Gibt es neben Bitcoin auch eine andere Spendenoption?

Andere Kryptowährungen zu nehmen, wäre ein zu großer organisatorischen Aufwand. Ausnahmsweise gibt es jedoch auch einen Paypal-Spendebutton:









Bitcoin vs Onecoin – in court?

This is the most important article in this blog and, indeed, the future of this site depends on it. Please read it!

tl;dr Onecoin lawyers are sending massive amount of Abmahnungen (translator’s note: An “Abmahnung” is a written warning in German law that demands from the recipient to sign a declaration that he will abstain from something and also to pay a large lawyer fee, in order to avoid being sued. Some people in other countries might call it an extortion.) to me that contain construed claims. I want to turn the tables on them, take the Onecoin actors to court and make it all public. That is what they want to avoid. However, I need your support for that.

In the past days I have received legal letters from several(!) Onecoin lawyers that are extremely irritated about an article I have published. In this article I was simply pointing out two publications by BaFin (t.n.: the German banking watchdog) concerning Onecoin. Concretely, the two publications in the section of “illegitimate business” are this one and this one.

For legally tactical reasons I have taken the original article offline, even though all the non-Onecoin people I have talked to about them couldn’t find anything wrong with it. Onecoin advocates, however, are known for being very sensitive about criticism. They react all the more fiercely for it.

Full-on intimidation scenario by Onecoin Abmahn lawers

In the past days I have received one Abmahnung from Hamburg and one from Cologne, plus another one went to my web hoster that is meant to get them to take my entire web site down for “Störerhaftung” (t.n.: another strange German legal concept that seems to imply that, e.g., as a hoster you might be partially responsible for what people write on the websites you host). Pretty heavy artillery against a little blog as this one. They might have just quickly sent a mail asking for clarification. Obviously, that is not what the Onecoin side wants.

Rather absurd and construed allegations at times

If you do read the Abmahnungen, you might be astonished about their arguments. I know I was. They seem quite arbitrarily construed in some places. For example, it is alleged that I should have had to check if legal countermeasures had been put in place against the “illegal” (sic!) BaFin decision. Indeed, I could have tried, but that wouldn’t have changed a thing since, according to BaFinBaFin is not authorized to provide information about this.” Ongoing proceeding, privacy laws and so on. I am truly amazed that lawyers don’t know these kinds of things.

Nonetheless, the artillery that has been put into position against me is extraordinary. And it appears that the intimidation has been big enough to get many other website publishers to take their Onecoin articles down for good. At least that is what the lawyers proudly list.

However, it hasn’t been proven that the respective publishers have done anything wrong. Presumably, they just didn’t want any legal battles and rather bit the bullet of Abmahn costs instead of having decided right and wrong juristically. Understandably so, since “being right” and “being proven right” are not the same as we know, and in the worst case these things can get really expensive. Possibly even threatening livelihoods. Does one really want that? For Onecoin?

Back down or resist?

That is exactly the decision I am having to make right now: Should I back down, let the article stay offline and pay a non negligible – for me – sum for reasons I don’t understand to some lawyers whose clients feel trodden on their toes without it being clear that someone even stepped on their toes?

Just having to ask myself this question makes me angry. VERY, VERY ANGRY! Because I know it is important and morally right to report critically about Onecoin. Because I know I haven’t done anything wrong. Because all this is unnecessary taking my time, strength and money. Because they have been successful with this Abmahn-intimidation-story way too often already. And because I simply don’t want it. End of story.

Onecoin may not win!

I don’t want to give money to the Onecoin lawyers with their artificial intimidation scenario, their quibbling hair splitting and their disturbing view of right and wrong. I don’t want to take back statements that I feel have been legal as well as important. In short: I don’t want to let Onecoin win.

What’s more: I want to do exactly what they want to avoid with their actions. I want to shine a light on the people that are being represented by the Onecoin lawyers. I want the public to address the “business” these people do – their practices, their models, their way of dealing with justified criticism. I want exactly what the Onecoin advocates want the least: That society takes a look at Onecoin and the responsible have to justify themselves. At least those who press ahead so aggressively in this case.

I can’t do it without support

The only problem: I can’t do it alone. Because “being right” and “being proven right” are not the same and as a family man I can’t afford the worst case. So I have thought long and hard and there will be one of these two scenarios happening:

  1. Scenario 1: Bitcoin vs. Onecoin— I am starting a bitcoin community crowd fund and until tuesday we gather a sum that makes it possible for me to fully confront Onecoin.
  2. Onecoin wins— I, too, bite the bullet of Abmahn fees, back down, and generally avoid Onecoin and similar projects in my list of topics.

There is no question that I prefer the first scenario, but I can live – if reluctantly – with both. The first one will cost me considerably more time, energy and money. In the latter one, I get to live in peace more quickly and can get to other important topics. And that is what will happen if scenario 1 does not come to pass.

The decision is (also) yours!

The ones who ultimately influence the decision are you, the bitcoin community. I have had so many people tell me they support me, that we can’t let Onecoin win no matter what. These are comforting, reassuring and welcome words. As ugly as it is, what ultimately has to decide is – the money.

So I am hereby starting the crown fund and I hope that we as the bitcoin community together can defeat Onecoin (who have been abusing the good name of Bitcoin). At least make a honorable effort.

I myself will put as much money in the fund as I would have to spend in the unwanted “scenario 2” anyway. That is, however, just a small share of what would be necessary in the worst case scenario.

Bitcoin needs you

This is where you come in:
  • Is Onecoin a thorn in your side?
  • Are you pissed off by the way their advocates deal with critics?
  • Do you find this blog valuable and worth supporting?
  • Have you personally profited from real crypto currencies like Bitcoin, Ethereum, Monero, Litecoin etc.?
  • Have you donated for anything last week?
  • Are you a fan of justice?
  • Can you afford giving something?

If you can answer one of these questions with a Yes, I am happy if you are prepared to contribute an appropriate amount to the legal defense fund “Bitcoin vs. Onecoin”.

Bitcoin address: 13NyfikkgNZTubpzRGbBD1azrBav2Z9Qo3

bitcoin vs onecoin fund
Bitcoin vs. Onecoin legal defense fund

All further questions are answered in the following FAQ. If there is one missing – write me an email!

FAQ for the “Bitcoin vs. Onecoin” fund

How much money is necessary for you to go to court?

That’s hard to say because there are many factors that influence the costs. My lawyer says that five figures (t.n.: in Euro) is a realistic order of magnitude. Unfortunately that is a rather vague assessment. So if in doubt rather give a bit more.

Until when does the crowd fund run?

Tuesday, 2nd of May, 12:00 CEST – the short notice comes from the legal deadlines.

What happens with the money if it’s not enough or if there is no court proceedings?

I am not counting on it, but in the case that there are no costs I will send the money back to the respective donor’s address (t.n.: So please make sure you control that address!).

What happens with surplus money?

The money is given back to the respective donor’s address pro rata. Moreover, there will be an account of how much has been spent for what here in the blog.

How are the chances in court?

That’s also hard to say. However, I am very optimistic. Onecoin and their representatives are under pressure in this country (t.n.: and world wide). After all, BaFin has given another statement yesterday: Onecoin Ltd (Dubai), OneLife Network Ltd (Belize) and One Network Services Ltd (Sofia/Bulgaria): Prohibition of business dealing with “OneCoins” in Germany (For the Abmahn lawyers reading this: “Die Verfügungen beruhen auf § 37 Absatz 1 Satz 1 und 4 KWG. Sie sind von Gesetzes wegen sofort vollziehbar, jedoch noch nicht bestandskräftig.” and no, the BaFin has not provided information to me whether or not there have been appeals filed. Because it is not allowed to.)

Are the donated bitcoins securely stored?

Yes, cold storage.

Is there another donation option besides bitcoin?

Accepting other crypto currencies would be too much of an organisation effort. By way of an exception, however, there is a paypal donation button

Bildnachweis: dierk schaefer – Justitia (CC BY 2.0

DDoS-Attacke wegen Onecoin-Kritik?

Heute ist ein guter Tag. Denn zum einen ist Genesis Day – der achte Jahrestags des allerersten jemals gemined’en Blocks der Bitcoin-Blockchain. (Siehe dazu auch: Happy Genesis Day, Bitcoin!)

The Coinspondent ist endlich wieder online!

Vor allem aber ist es für mich persönlich ein sehr freudiger Tag, denn nach über einer Woche unfreiwilliger Auszeit, ist diese Seite wieder online (und damit auch der nervige “Service Temporarily Unavailable”-Fehlercode endlich verschwunden).

Pünktlich nach Weihnachten wurde The Coinspondent nämlich durch eine DDoS-Attacke gezielt angegriffen und lahmgelegt. Für eine Website dieser Größe und Reichweite eigentlich eher ungewöhnlich, kam der Angriff dennoch nicht überraschend.

DDoS-Attacke wegen Onecoin-Kritik? weiterlesen

Heute: Bitcoin- & Blockchain-Talkshow im Livestream (Update)

Hier nochmal eine kleiner Tipp für die Gestaltung des heutigen Abendprogramms: Ich bin gleich auf dem Weg nach Hamburg, weil wir dort nachher ab 20:30 Uhr live “im Fernsehen” über Bitcoin, die Blockchain und die Zukunft der Banken diskutieren wollen.

Warum es sich lohnt einzuschalten, hab ich im Beitrag vom vergangenen Mittwoch bereits erklärt. Würde mich freuen, wenn ihr einschaltet und mitdiskutiert.

KMPG Klardenker live „Die Zukunft der Banken. Wie Technologie den Finanzsektor ändert“, heute ab 20:30 Uhr im Livestream.

Update 15.09.

Die Sendung steht mittlerweile komplett online. Ein wenig schade, dass der Themenblock Bitcoin/Blockchain am Ende aus Zeitgründen etwas gekürzt werden musste. Aber ich habe mit meinem aufklärerischen Anspruch dennoch versucht, so viele Informationen wie möglich unterzubringen.

KPMG-Talkshow zu Bitcoin, der Blockchain & der Zukunft der Banken

Dass Youtube hinsichtlich Programmvielfalt, Reichweite und Relevanz längst eine dem Fernsehen mindestens ebenbürtige Plattform ist, ist keine Neuigkeit (außer vielleicht für die Fernsehprogramm-Verantwortlichen), sondern ein schönes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung eine Branche transformieren und tradierte Machtverhältnisse aufbrechen und neu arrangieren kann.

KPMG-Talkshow zur Zukunft der Finanzbranche

Umso passender ist daher, dass das Talkshow-Format KPMG Klardenker livedas sich selbst der digitalen Transformation von Wirtschaftsbranchen widmet, auf eben diesem Youtube stattfindet. So auch wieder am kommenden Dienstag um 20:30 Uhr, wenn es um die Digitalisierung der Finanzbranche und die Zukunft der Banken geht.

Selbstverständlich werden dabei auch Bitcoin und die Blockchain eine Rolle spielen, denn zum einen ist das bei dem Thema unausweichlich und zum anderen werde ich selbst für diesen Part mit in der Gesprächsrunde sitzen.

Live heißt live und Interaktion ist erwünscht

Doch auch ihr könnt teilnehmen an der Diskussion. Denn zum einen ist das “live” im Namen der Sendung nicht nur Schmuck, sondern Programm: Die Ausstrahlung ist live, das Publikum ist echt (wer ist am Dienstagabend in Hamburg?) und der bzw. die Social Media-RedakteurIn wird Fragen und Reaktionen direkt aus dem Netz aufgreifen und an uns weiterleiten. Wer will kann auch schon jetzt Fragen schicken. Die Redaktion sammelt die bis zur Sendung und arbeitet die mit ein.

Heißes Thema, professionelle Produktion

Ich freue mich da schon sehr drauf. Denn wie die erste Folge zum Thema E-Health bereits zeigte, handelt es sich bei dem KPMG Klardenker live-Konzept nicht um irgendein seichtes Internet-Format, sondern um eine Produktion, die sich qualitativ durchaus mit dem “alten Bruder” Fernsehen messen kann.

Außerdem ist das Interesse an dem Thema sehr groß. Schon der Trailer für die kommende Sendung wurde häufiger abgerufen, als die gesamte erste Sendung. (Die aber nichtsdestotrotz auch sehr sehenswert ist.)

KMPG Klardenker live “Die Zukunft der Banken. Wie Technologie den Finanzsektor ändert”, Di. 13.9. ab 20:30 Uhr im Livestream