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Honigdachs #51 – Das Ende ist nahe!

Die 51. Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan, Manuel und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin zu reden auf Dauer zu wenig ist. (Abonnieren)

Honigdachs #51 – Das Ende ist nahe!

In dieser Folge reden wir über das Ende. Denn der Lauf der Dinge und die Krise als Katalysator bringen Veränderungen mit sich. Das muss nicht unbedingt schlecht sein, sondern kann auch reinigende Kraft haben. So werden wohl nur die wenigsten all die ebenso mystischen wie inhaltslosen „Blockchain“- und „Crypto“-Konferenzen vermissen, die derzeit meist ersatzlos gestrichen werden. Die richtig guten Bitcoin-Events hingegen finden derzeit einfach in neuer, rein digitaler Form statt: Meetups in VR, Hacksprints, Vorträge und Podcast-Aufzeichnungen, wie die unsere. (Sorry für die durchwachsene Soundqualität, nächstes Mal wird es wieder sauberer. Wir haben schon einen Plan.)

Aber auch in anderer Form begegnet uns das Thema Ende in dieser Folge. Was zum Beispiel, wenn die präferierte Wallet das Zeitliche segnet und der Anbieter gleich mit? Kommt man dann noch so einfach an die eigenen Bitcoins? Nicht unbedingt, wenn man nicht weiß, auf welchem Wege die Adressen erzeugt werden. Dieses und mehr in der Folge, die schon vorne mit dem Ende beginnt. Aber hört selbst.

Die Shownotes gibt’s wie immer nach dem Klick.

Shownotes

4 Gedanken zu „Honigdachs #51 – Das Ende ist nahe!“

  1. Mal eine Frage zu Lightning: gibt es eigentlich schon Ideen, um Lightning wirklich als alternativen Bezahldienst zu etablieren?

    Also im Prinzip wie Paypal, nur dass ich damit Euros per Lightning versende?

    Ich meine, wenn ein Verlag tatsächlich auf Lightning setzen will, fehlt ein einfaches Online-Konto, dass ich mal mit 10€ aufladen kann, um dann beliebige Artikel zu lesen… Niemand, der nur konsumieren möchte, wird sich zunächst in Bitcoin einarbeiten…

    1. Ja, das ist das klassische Henne-Ei-Problem. Erst wenn die Leute Bitcoin nutzen, lohnt es sich für die Verlage eine entsprechende Bezahloption anzubieten. Aber erst, wenn es diese Option gibt, werden die Menschen auch anfangen, Bitcoin zu benutzen. Das ändert sich meines Erachtens nur ganz langsam, auch weil es bislang hierzulande so schwer ist, an Bitcoin-Kleinstbeträge zu kommen. Wenn es hier, wie in den USA, einmal die Möglichkeit gibt, Satoshis als eine Art Cashback zu bekommen, sähe die Sache schon ganz anders aus. Ich denke, dann könnten sich praktische Lösungen für diesesn Usecase ganz schnell entwickeln.

      1. Ich meine, es müsste doch auch möglich sein, Lightning als Transportmedium für Euros zu benutzen, über „Swaps“ oder was auch immer.

        Auf der Oberfläche dürfte es für die Anwender keinen Unterschied geben…. Ich würde also auf einer Paypal-ähnlichen Seite ein Guthaben kaufen, und könnte es dann auf allen Websites ausgeben, die das Lightning-Protokoll unterstützen….

        1. Das wäre der nächste Schritt, ja. Der Service, der dem bisher am nächsten kommt, ist wohl die Phoenix-Wallet. Da läuft schon wirklich viel „under the hood“. Kanal öffnen, Liquidität bereitstellen etc. Nur kann man die noch nicht mit Euro aufladen. Prinzipiell fehlt also nicht mehr viel. Die nötigen Bausteine liegen auf dem Tisch, aber wenn du als Anbieter mit Euro hantierst, bist du halt direkt in dem ganzen Regulierungsdschungel drin. Ich denke, das ist bisher noch eines der größten Hindernisse. Als Startup kannst du das nicht leisten und bis die klassischen Banken Lust haben, mir Lightning zu experimentieren wird wohl noch einige Zeit vergehen. Aber man weiß nie. Es haben ja so einige schon eine Banklizenz oder wollen eine. Oder vielleicht überrascht uns Jack Dorsey mit Square ja mit so einem Angebot?

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