re:publica 14

Ab heute bis Donnerstag bin ich auf der re:publica 14 in Berlin anzutreffen. Erwartungsgemäß wird es hier im Blog daher etwas ruhiger zugehen, den Twitterfeed halte ich aber so aktuell wie möglich.

Möglicherweise komme ich aber auch doch zum Schreiben. Ein Großteil der Workshops, Vorträge und Diskussionen klingt nämlich bedeutend weniger spannend als ich erwartet hätte, aber mir geht es in Berlin ja vor allem ums Netzwerken.

Falls ihr also auch vor Ort seid, schickt mir ne kurze Nachricht, dann treffen wir uns und machen unser eigenes, spontanes Bitcoin-Panel auf.

Will work for Bitcoin!

Am Samstag fand im Silicon Valley die erste reale Jobmesse nur zum Thema Bitcoin statt. Auf der Bitcoin Job Fair suchen Bitcoin-Unternehmen vor allem nach technischen Fachkräften. Für Entwickler, Programmierer und Ingenieure eine attraktive Gelegenheit den direkten Einstieg in das ein oder andere kleine, aber viel versprechende Unternehmen zu finden und es mit aufzubauen, solange das wirtschaftliche Bitcoin-Ökosystem noch so attraktive Freiräume bietet.

Dabei ist es naheliegend und offensichtlich, dass Bitcoin in der jetzigen Phase vor allem ein interessantes Tätigkeitsfeld für Soft- und Hardware-Experten ist, wer aber sucht, der findet auch jede Menge Jobangebote für Nicht-Techniker, die auch mit Bitcoin bezahlt werden. Journalisten, Grafiker, Übersetzer oder Filmemacher werden zum Beispiel auch im BitcoinJobs-Subreddit gesucht oder können dort ihre Dienste anbieten. Der Twitter-Account @bitcoinjobs wiederum re-tweetet regelmäßig neue Job-Gesuche der Bitcoin-Branche und das Forum BitGigs bietet Bitcoin-Jobangebote und -Gesuche sortierbar nach verschiedenen Tätigkeitsfeldern.

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Kurz-Urlaubspause

Jetzt kann ich es euch ja verraten. Ich bin sogar schon seit gestern im Kurz-Urlaub. Ich wollte euch aber – Auto-Post machts möglich –  nicht ohne angemessene Unterhaltung zurücklassen. Deswegen gab es gestern den subtilen Hinweis auf Take my Bitcoins. Ich glaube damit kann man sich auch mit den älteren Episoden ganz gut die Zeit vertreiben, wenn das Wetter nicht mitspielt und der Coinspondent auf der faulen Haut liegt seine Neffen bespaßt.

Ab Montag geht’s hier wie gewohnt weiter. Ich hab da schon ein zwei schöne Beiträge in der Pipeline.

Schönes Wochenende!

Kostenlose Bitcoin-Rechtsberatung

Ich persönlich bin ja kein großer Podcast-Fan. Erstaunlich, immerhin mache ich ja selbst Radio, aber zu Podcasts finde ich selten einen richtigen Zugang. Möglicherweise liegt das daran, dass ich bei meiner Arbeit nichts nebenbei hören kann, keinen langen Arbeitsweg habe und auch nicht regelmäßig lange Strecken mit dem Auto zurücklegen muss. Für diesen Podcast habe ich mir aber die Zeit genommen ihn sehr konzentriert und sogar zweimal anzuhören.

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Dieses Internet ist kaputt!

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber mein Internet Provider kriegt das gerade gar nicht hin hier eine halbwegs brauchbare Verbindung sicher zu stellen. Das ist ebenso frustrierend wie ärgerlich, denn ich kann weder ordentlich recherchieren, noch schreiben, hochladen oder verlinken. The Coinspondent ist damit kurzzeitig in Zwangspause, bis die Eierköppe das Problem geregelt haben und ich möchte mich gerade auch auf den Sonntagabend nicht weiter damit herumärgern.

Habe ich die Verursacher schon Eierköppe genannt? EIERKÖPPE!

Update: Jetzt gehts wieder einigermaßen und der Support war auch erfreulich kompetent.

„Traue keiner englischen Quelle.“

Bei den Kollegen vom BitcoinBlog ist ein sehr aufschlussreicher Artikel von Zhang Weiwu erschienen, einem chinesischen IT-Unternehmer, der sich mit Bitcoin beschäftigt, und der die chinesische Sicht der Welt vor dem Hintergrund der immer wiederkehrenden Regulierungsgerüchte/Kursschwankungen von innen heraus beschreibt.

Das Lesen lohnt sich nicht nur wegen des kulturell-philosophischen Insiderwissens, sondern weil man ja eigentlich weiß, dass der westliche Kulturkreis nicht der ultimative Nabel der Welt ist, die gern genutzten Scheuklappen, die diese unbequeme Wahrheit ausblenden, diesen Standpunkt aber immer wieder provozieren.

Kritik habe ich einzig am Medium BitcoinBlog. Der Artikel ist zweifelsohne eine Perle im Heuhaufen der mittlerweile stark Copy and paste-lastigen deutschsprachigen News-Alert-Bitcoin-Blogszene, aber das BitcoinBlog ist das Firmenblog der Bitcoin Germany AG, einem Unternehmen, das gutes Geld mit dem An- und Verkauf von Bitcoin verdient. Es wirkt daher irritierend-befremdlich, wenn mitten im Artikel und bei vielen anderen Gelegenheiten im Blog auf so anbiedernde Art um Bitcoin-„Spenden“ geworben wird. Das gibt dem Ganzen einen faden Beigeschmack. Entweder macht man als Unternehmen einen Blog oder nicht. So ein Zwischending auf Spendenbasis ist unseriös.

Warnung vor gut gemachtem Bitcoin-Spam

So schließt sich der Kreis: Montag habe ich noch geschrieben wie sich Spam mit Bitcoin ein für alle mal bekämpfen ließe, heute nun zeigt sich die Relevanz dieses Themas von ganz alleine. Aus aktuellem Anlass daher hier eine Warnung vor ziemlich gut gemachtem Bitcoin-Spam.

Vor ein paar Tagen erhielt ich nämlich folgende Mail, die mich hat stutzig werden lassen:

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Lucky Number 100

Kinners, wie die Zeit vergeht. Seit 100 Tagen blogge ich nun schon zum Thema Bitcoin und digitale Währungen. 100 Tage, 100 Beiträge. Ein guter Zeitpunkt also für ein Zwischenfazit und um sich mal selbst auf den Zahn zu fühlen. So richtig schonungslos und investigativ. Und da gerade niemand anderes da ist wer könnte das besser als ich selbst. Hier also die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. The Coinspondent im persönlichen Gespräch mit The Coinspondent.

100 Geburtstag

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Erst Not, dann Tugend

Gemeinhin wird ja behauptet, dass Bitcoin-Transaktionen unumkehrbar sind. Dass das aber nur so halb stimmt, hat vor einiger Zeit das Thema Transaction Malleability gezeigt, ein Bug, bei dem – ganz vereinfacht gesagt – das Bitcoin-Netzwerk mit gefälschten Überweisungen überflutet und so durcheinandergebracht wurde, dass die originale Überweisung womöglich nicht als erste verarbeitet und schließlich selber als Fälschung abgewiesen wird. Mt.Gox hatte u.a. diesen Bug dafür verantwortlich gemacht, dass ihnen hunderttausende Bitcoin abhanden gekommen sind.

Die Idee hinter BitUndo ist indes konstruktiver, aber ähnlich. Immerhin kann man die 10 Minuten, die es braucht ehe eine Bitcoin-Transaktion endgültig Teil der Blockchain wird, nicht nur nutzen um echte Transaktionen durch gefälschte zu ersetzen, sondern auch um fehlerhaft getätigte Transaktionen wieder zurückzuholen. Denn diese Option gibt es bisher ja nicht. Was weg ist, ist weg.

Allerdings müsste man dafür die dezentralen Kontrollinstanzen des Bitcoin-Netzwerks mit ziemlich viel Rechenleistung überwinden können und das ist bei Weitem nicht so leicht. Noch ist das undoing the undoable daher nur eine Idee, aber dennoch ein schönes Beispiel wie der von einigen als „Schwäche“ bezeichnete  10-Minuten-Verifizierungsintervall von Bitcoin in eine konstruktive Geschäftsidee umgewandelt werden kann.

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