Wow! Such Rap, Much Flow, So Bitcoin Baron

Erst bin ich auf diesen Song gestoßen, dann auf der herrlichen Website von YTCracker hängen geblieben, einem ehemaligem Hacker, nun seines Zeichens Nerdcore Hip Hopper.

„YTCracker raps about all of the important things in life, like high frame rate and low latency pings.“

Mal abgesehen davon, dass sein Bitcoin Baron zu den am saubersten produzierten Bitcoin-Songs gehört, die ich bisher im Netz gefunden habe, mag ich auf seiner Website besonders die Minesweeper-Applikation und den guten alten AOL-Chat.

Downloaden kann man sich das Lied direkt über Soundcloud oder – für noch mehr Hack-Music-Input – im Komplettpaket des offiziellen DefCon 21-Soundtracks und nach dem Klick gibt’s hier noch die Lyrics.

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Master of Kryptowährung

Im Januar kündigte die Universität von Nikosia an, dass Studiengebühren ab sofort auch in Bitcoin beglichen werden können. Nebenbei erklärte die Uni zusätzlich noch die Einführung des Master of Science-Studiengangs Digital Currencies.

Um das ganze nun ein bisschen mehr zu promoten, ist die Einführung in das Thema als Massive Open Online Course angelegt, an dem jeder kostenlos über das Netz teilnehmen kann.

Snippet von der Website:

„Students who successfully complete the course and who are interested in pursuing the full MSc program will be able to receive credit if they successfully pass their assessment.

The MOOC will cover both a technical overview of decentralized digital currencies like Bitcoin as well as attempt to put them in a broader economic, legal and financial context.“

Detaillierte Übersichten über die Inhalte gibt es hier, eine Übersicht über den Themenfahrplan inkl. Literaturliste hier (u.a. das Bitcoin-Whitepaper). Die einzelnen Themenblöcke finde ich aber tatsächlich richtig spannend. Vom Problem der byzantinischen Generäle über Ethereum bis hin zu M-Pesa. Da kann man eventuell noch mal richtig solides Grundlagenwissen mitnehmen. Kann gut sein, dass ich da einfach mal mitmache.

Check! Ich bin dabei. Wer noch? Dann könnten wir nämlich ’ne Online-Fahrgemeinschaft aufmachen.

The complete Satoshi Nakamoto

Wer sich selbst mal näher mit dem mysteriösen Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto und seinen Ideen auseinander setzen will, dem empfehle ich sich auf der Seite des Satoshi Nakamoto Institute umzuschauen. Dort findet man nämlich neben einem ziemlich umfangreichen Literaturbereich mit allerlei Papers und Artikeln, die teilweise auch aus der Prä-Bitcoin-Ära stammen und mit Recht als Grundlage für das Bitcoin Whitepaper gelten auch sämtliche E-Mails von Satoshi Nakamoto aus der Cryptography Mailing List und seine Forenbeiträge bei der P2P Foundation.

Besonders lesenswert finde ich dort den ersten Beitrag von Satoshi Nakamoto vom 11. Februar 2009, in dem er nicht nur den ersten Bitcoin-Client vorstellt, sondern auch seine Gründe nennt, die ihn zur Entwicklung von BItcoin bewegt haben. Den ganzen Post gibt es nach dem Klick.

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M-Pesa – die afrikanische Bitcoin-Alternative

Kryptowährung und digitale Währung. Häufig wird beides synonym verwendet, aber es gibt einen Unterschied zwischen den Begriffen. Während sich Kryptowährung ganz spezifisch auf Bitcoin und Altcoins bezieht, umfasst die Kategorie digitale Währungen sowohl Kryptowährungen, als auch andere digitale „Währungen“, die nach einem anderen Prinzip funktionieren. Also zum Beispiel mit einer zentralen Verwaltungsinstanz, aber dennoch ohne Banken.

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Supernerdypoolstatistics

Falls du mit den Begriffen Multipool, Scrypt und BTC/MHs etwas anfangen kannst, kriegst du hiermit den offiziellen Mining-Insider Orden erster Klasse und darfst dich zur Belohnung an den Werten von poolpicker.eu erfreuen, die die durchschnittliche Auszahlungsrate verschiedener Scrypt-Mining-Multipools gegenüberstellen und dir somit helfen können dein Mining-Income zu optimieren.

Falls nicht: Es ist Wochenende und es gibt besseres zu tun als sich den Kopf mit bunten Statistikwerten zuzukleistern.

„Bitcoin ist das Internet des Geldes…“

„… und es ist ist derzeit auf dem Stand, auf dem das Internet 1994 war.“

Das ist wohl eines der in letzter Zeit am häufigsten angebrachten Argumente pro Bitcoin und tatsächlich sind bestimmte Parallelen zwischen Bitcoin und dem Internet nicht von der Hand zu weisen. Um das zu illustrieren hat Tristan Edwards zum direkten Vergleich nun auch mal ein durchaus unterhaltsames Video aus 90er-Jahre Internetberichten und aktuellen Mitschnitten von Vorträgen, Nachrichtensendungen und Fernsehdiskussionen zum Thema Bitcoin zusammengeschnitten.

Ich finde ja den Internet-Bitcoin-Vergleich ganz sympathisch. Irgendwas ist da dran meiner Meinung nach, aber mir wird das Argument ein bisschen zu häufig und zu unbedarft verwendet. Denn letztlich müsste man eigentlich mal das Internet von heute vergleichen mit dem Internet wie es sich die Netz-Enthusiasten in den frühen 90ern vorgestellt haben. Und ich bin mir nicht sicher, ob sie dabei über staatliche Regulierungsmaßnahmen wie Vorratsdatenspeicherung, NSA-Überwachung und YouTube- und Twitter-Sperren oder über die finanziell und inhaltlich zentralisierte Monopolstellung von Google, Amazon und Facebook so richtig amused wären.

Die wichtige Frage ist doch: Wenn Bitcoin das Internet des Geldes ist, wie kann dann verhindert werden, dass es künftig machtvolle zentralisierte Institutionen gibt, die letztendlich doch wieder manipulierenden Einfluss auf das ganze System nehmen können? Immerhin wird blockchain.info mittlerweile schon als Google des Bitcoin-Ökosystems bezeichnet.

Vielleicht sollte man das mehr als eine Warnung, denn als Ehrung auffassen.

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