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Bitcoin-Feature mit Goldgräberstimmung

Das heutige Posting ist besonders geeignet für diejenigen unter uns, die sich noch ein bisschen vom Wochenende erholen müssen. Denn wenn es nicht unbedingt sein muss, sehe ich gar keinen Grund zu Beginn der Woche gleich alle Sinne auf einmal in Alarmbereitschaft zu versetzen. Wir fangen deshalb erst einmal nur mit den Ohren an und die Augen können noch einmal für knapp zwölf Minuten Pause machen.

Bei Radio Corax ist nämlich ein kurzes Feature erschienen, dass sich dem Thema Bitcoin auf rein hörspielerische Art nähert. Grundidee ist dabei der Vergleich vom Bitcoin-Minen mit der historischen Goldgräberstimmung Alaskas. Was mir an dieser Umsetzung besonders gut gefällt, ist, wie die Autorin ihre Geschichte auf Originaltöne aus einem alten Goldrausch-Film oder -Hörspiel gründet. Aber macht euch mit den Ohren ein eigenes Bild:

Das Feature steht übrigens unter Creative Commons-Lizenz und wer mag kann es hier herunterladen.

Ode to Satoshi

Country hat ja die Angewohnheit sich gerne mal mit schmissigen Melodien und einem hurtigen Takt ins Ohr zu schmeicheln und dort für längere Zeit als Loop zu verweilen. John Barrett nutzt das mit seiner Ode to Satoshi gnadenlos aus, ist aber ein zu talentierter Musiker, als dass man ihm deswegen böse sein könnte. Außerdem ist der subtile Jesus-Vergleich so schön selbstironisch:

„Well Satoshi Nakamoto that’s a name I love to say
And we don’t know much about him,
but he came to save the day
When he wrote about the way things are
and the way things ought to be
He gave us all a protocol this world had never seen“

Die ganzen Lyrics gibt’s in der Videobeschreibung bei YouTube das Lied mit Standbild hier:

Bitcoins minen im Selbstversuch – Update

Die Frage, ob es sich noch lohnt selbst nach Bitcoins zu minen, wird im Netz ja immer wieder gestellt. Für DRadio Wissen habe ich über den Jahreswechsel einfach mal den Test gemacht. Mit einem sehr überschaubaren Investitionskapital, großen Erwartungen und einer Woche Testzeitraum.

Das Ergebnis kann man bei DRadio Wissen nachhören.

Update vom 21. Februar 2014

In einem Anflug geistiger Umnachtung haben sich die Verantwortlichen von DRadio Wissen im Zuge ihrer Programmreform dazu entschieden ihr über Jahre mit viel Mühe und Arbeit aufgebautes und durch den Rundfunkbeitrag von der Öffentlichkeit finanziertes Beitragsarchiv offline zu stellen. Damit verschwinden auch jede Menge gut recherchierte Beiträge zum Thema Bitcoin vollkommen grundlos aus dem öffentlichen Zugriff. Freier Zugang zu Wissen und Bildung sieht anders aus.

Ich habe selten eine idiotischere Entscheidung erlebt und ganz offensichtlich muss man im Hause DRadio Wissen um ein Netzradio zu leiten weder das Internet verstanden haben – Stichwort Hyperlink – noch sich bildungspolitisch relevanten Zielen verbunden fühlen – Stichwort UNESCO „Open Access – Chancen für den Zugang zum Wissen für alle“

Es gab mal eine Zeit, da waren die Mitarbeiter von DRadio Wissen Stolz darauf, dass alle Beiträge online stehen und nicht gelöscht werden. Blöd, wer darauf vertraut hat. Glücklicherweise habe ich meinen Beitrag ja noch auf dem Rechner und stell ihn hier rein, die Anmoderation müsst ihr nun aber seber lesen.

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Medienschelte für den Deutschlandfunk

Am Samstag lief beim Deutschlandfunk in der Sendung Computer und Kommunikation ein Beitrag über Bitcoin, der nach journalistischen Standards so nicht hätte ausgestrahlt werden dürfen. Er verletzt nämlich gleich mehrere Grundprinzipien objektiver Berichterstattung.

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„Es ist eine Illusion die Banken abschaffen zu können“

Kritische Fragen zum Thema Bitcoin haben die Moderatoren der Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur gestellt, kritische Antworten haben sie bekommen. Denn der Informatikprofessor Raúl Rojas, der sich schon seit den Neunzigern mit digitalen Währungen beschäftigt, zeichnet im Interview ein ziemlich ernüchterndes Bild von Bitcoins.

Seiner Meinung nach hätten CyberCash und Digicash bereits in den Neunzigern bessere Algorithmen und Protokolle benutzt als Bitcoin heute. Sie seien damals aber von Banken ins Leben gerufen worden, nicht von „Idealisten“. Insgesamt sieht er in Bitcoins zwar einen interessanten Ansatz, sie würden aber definitiv nicht das Zahlungsmittel der Zukunft, sondern seien längst zum Spekulationsobjekt geworden.

Ich persönlich finde es wichtig sich auch mit den kritischen Tönen zum Thema Bitcoin auseinanderzusetzen. Viel zu oft und gerne werden die Schattenseiten, von denen keiner behaupten kann, dass es sie nicht gebe, ja ausgeblendet.

Den ganzen Beitrag kann man entweder direkt hier nachhören oder auf der Seite von Breitband.

Bitcoin: Die Grundlagen

Bei Dradio Wissen gibt Andreas Noll in einem Gespräch einen sehr anschaulichen Überblick zum Thema Bitcoin. Vom Grundprizip über Anwendungsmöglichkeiten bis hin zu Kritik und den aktuellen Stand der Diskussion.

Der Beitrag ist vom Mai 2013, deshalb stimmen die Zahlen, gerade was die aktuellen Kurse angeht, heute natürlich nicht mehr. Ein sehr interessanter Beitrag ist es dennoch und vor allem gut für den grundsätzlichen thematischen Einstieg.

Nachhören kann man den Beitrag auf der Seite von DRadio Wissen.