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Honigdachs #11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Die elfte Folge Honigdachs ist da, dem Bitcoin-Podcast, den Stefan (bitcoinprivacy.net), Manuel (guidap.de) und ich ins Leben gerufen haben, weil uns nur einmal im Monat beim Leipziger Bitcoin-Stammtisch über Bitcoin und die Blockchain zu reden auf Dauer zu wenig ist.

Honigdachs – 11 – Sinn und Unsinn von Altcoins

Dieses Mal sprechen wir über Altcoins bzw. über die 1000 Wege es anders machen zu wollen als bei Bitcoin und doch immer zu scheitern. Wobei – nicht alle Altcoins sind ja per se Unsinn. Oder doch?

Und doch gibt es Hunderte Altcoins. Tendenz weiter steigend. Denn Geld kann man immer noch damit machen. Insbesondere das von naiven Hobby-Investoren sitzt locker. Denn Hype, Gier, Abgewichstheit und Spaß am Risiko sind wichtige Faktoren im Altcoin-Universum, das wir in dieser Folge kritisch durchstreifen. Unterhaltsam begleitet durch Stefans neueste FOMO-Anfälle, Friedemanns Soundboxes und Manuels Begeisterung für den wertlosesten aller Altcoins. Aber hört selbst …

Shownotes nach dem Klick

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Bitcoin-Presseschau #75

Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 24. bis 30. August 2015 mit folgenden Themen:

  • Neues vom Kurs
  • Lösung in der Blocksize-Debatte in Sicht?
  • FinTechs sind mächtiger Bankenschreck
  • Blockchain-Kurse an immer mehr US-Unis
  • Blockchain zum Selberlernen
  • Litecoin-Blöcke nur noch halb so viel wert
  • „Blockchain“ ist nun offiziell ein Wort
  • Erste Bitcoin-Börse im Iran dank deutscher Software
  • Deutsche Börse will virtuelle Güter handeln
  • Crowdfunding für Bitcoin-Kinofilm aus Berlin

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Litecoin im neuen Gewand

Neulich hatte ich ja über die Emazipation der Altcoins berichtet, die sich am leichtesten an der Präzisierung der eigenen Markenkommunikation erkennen lässt.

Litecoin – Graphische Standards als Innovationsersatz

Damals ging es um Darkcoin und Mastercoin, nun hat wohl auch die Litecoin Association einen neuen, sehr detaillierten Styleguide für die Marke herausgegeben. Der soll nun einheitliche Standards hinsichtlich Form und Farbe bei der Darstellung des Logos und „Litecoin accepted here“-Schilder schaffen und auch dem Bezahlen mit Litecoin einen neuen Schub geben, denn in letzter Zeit war es still geworden um Litecoin. Keine neue technischen Entwicklungen, wenig Marketing-Aktivitäten.

Umsetzung des Styleguides ist nicht verpflichtend

Dazu passt irgendwie auch, dass es auf der eigenen, allgemein etwas eingestaubt wirkenden Website der Litecoin Association selbst bisher keinerlei Hinweise auf den neuen Styleguide gibt. Geschweige denn, dass er dort bislang vollständig Anwendung gefunden hätte. Aber bei Bitcoinist scheint zumindest eine Pressemitteilung eingegangen zu sein.

Nichtsdestotrotz: Der Styleguide existiert und hier gibt es die zugehörigen Dateien.

Litecoin Styleguide smart change
Ein Klick auf Bild öffnet das zugehörige PDF.

Litecoin-Mining in der Plastekiste

Zum Wochenstart gibt es hier mal ein schönes Video, in dem uns Maurice den Aufbau seines Scrypt-Mining-Rigs zeigt, die Komponenten erklärt und natürlich auch auf Kosten und Performance eingeht.

Bitcoins lassen sich mit diesem Miner nicht berechnen, denn die beruhen auf der SHA256-Verschlüsselung. Mit dem Scrypt-Algorithmus lassen sich hingegen Altcoins wie Litecoin oder Dogecoin minen, die beide hinter dem Bitcoin mittlerweile ebenfalls einen beachtlichen Wert erreicht haben. Im Allgemeinen sind Scrypt-basierte Kryptowährungen zwar schneller und mit weniger Aufwand zu minen, ich persönlich würde bei dem Stromverbrauch von konstant 1300 Watt aber ein schlechtes Gewissen kriegen.

Auch interessant ist der Reuters-Selbstversuch im Litecoin-Mining. Fazit: Es ist gar nicht so leicht.

Open Coinmap

Wer schon immer wissen wollte, wo er eigentlich seine ganzen  Bitcoins (BTC) und/oder Litecoins (LTC) ausgeben kann, der sollte sich die Seite www.coinmap.org als Lesezeichen speichern.

Auf der Karte werden alle Geschäfte angezeigt, die mindestens eine der beiden digitalen Währungen akzeptieren und über Geschäfts- oder Ladenräume verfügen, die man als Kunde besuchen kann. Das schließt zwar den Großteil aller Bitcoin-/Litecoin-Anbieter aus, denn es liegt in der Natur der Sache, dass die meist nur im Netz zu finden sind, macht die digitalen Währungen im Gegenzug aber sehr viel „Real-Life“-tauglicher und auch nutzerfreudlicher, wenn nicht ständig Links zu dubiosen Online-Bitcoin-Casinos pop-upen und werbeflimmern.

Mehr als 2500 BTC-Läden (ca. 220 LTC-Läden) sind weltweit schon in die Karte eingetragen und da das Ganze auf OpenStreetMap basiert, kann auch jeder neue Geschäfte und Läden in die Karte eintragen.