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Bitcoin per Messenger zu M-Pesa transferieren

Die große Stärke von Bitcoin ist, dass es kein abgeschlossenes, sondern ein Open Source-Finanzsystem ist. Das bedeutet, dass jederman Bitcoin nutzen kann, um für sein spezifisches Problem oder für die ganz individuellen Ansprüche eine passende Lösung zu basteln. Oder, wie dieses Beispiel zeigt, andere, sehr erfolgreiche, aber eigentlich abgeschlossene Finanzsysteme zu penetrieren.

Bitcoins mittels M-Pesa binnen Minuten zu Bargeld machen

Michael Baumann zeigt nämlich in diesem bemerkenswerten Video, wie es jetzt schon technisch ganz einfach möglich ist, Bitcoins per Telegram-Messenger in das M-Pesa-Netzwerk zu schicken und sich direkt auszahlen zu lassen. Oder den Taxifahrer zu bezahlen. Oder noch viel mehr. (Hier gibt es noch eine Indoor-Demo, bei der man den Bildschirm noch besser sehen kann).

Bitcoin als grenzenloses Bindeglied

Das klingt vielleicht banal, ist es aber ganz und gar nicht, wenn man bedenkt was für eine reichweitenstarke Institution das M-Pesa-System mittlerweile im Peer-to-Peer-Bezahlen ist oder dass Anbieter wie Facebook zwar schon lange vollmundig Peer-to-Peer-Bezahlen per Messenger ankündigen, da aber bislang noch nichts Nennenswertes bei rumgekommen ist. Mal ganz abgesehen davon, dass die obige Lösung eine Einzelperson(!) gebaut hat und damit transantionale Überweisungen ins M-Pesa-Netz mit jedem(!) Messenger (Telegram, Whatsapp, WeChat etc.) möglich sind. Hut ab!

M-Pesa – Kenias Mobile-Payment-Erfolg

Gestern lief eine neue Folge der Serie Digitales Bezahlen, bei der ich wöchentlich im Programm von detektor.fm über Bitcoin und andere digitale Währungen berichte.

Nach drei Wochen intensiver Beschäftigung ging es dieses Mal neben aktuellen Ereignissen aus der Welt des digitalen Bezahlens um M-Pesa. Das kenianische Vorzeigeprojekt des Mobile Payment hat bezahlen mit dem Handy nicht nur im eigenen Land zum Standard gemacht, sondern ist mittlerweile in Afghanistan, Südafrika, Rumänien, Mosambik, Indien und sogar im EU-Land Rumänien verfügbar.

M-Pesa ist die kenianische Erfolgsgeschichte des Mobile Payments
Bei mehr als 80.000 in Kenia Agenten verfügbar: M-Pesa

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Bitcoin & Afrika

Ich habe schon lange nichts mehr über afrikanische Bitcoin- und Mobile Payment-Entwicklungen gebracht. Das hole ich nun mit diesen drei Linktipps nach:

How is the Bitcoin Start Up Scene in Africa? – Übersicht über Entwicklungen und spezialisierte Unternehmen in verschiedene Ländern. Besonders stark vertreten: Ost- und Südafrika.

Sierra Leone Fashion Company Brings Bitcoin to West Africa – Die gute Nachricht: Bitcoin kommt langsam auch in Westafrika an. Die schlechte: Sierra Leone ist eines der Länder, die gerade massiv von der außer Kontrolle geratenen Ebola-Epidemie betroffen sind.

Ten Days in Kenya With No Cash, Only a Phone – Bemerkenswerter Roadtrip von Businessweek-Autor Charles Gräber, der von New York nach Kenia geflogen ist, um dort herauszufinden wie es ist zehn Tage lang nur mit dem Handy zu bezahlen. Bestes Zitat nachdem der Autor ein kenianisches Handy gekauft und problemlos binnen kürzester Zeit all sein Bargeld in digitales verwandelt hat: „I feel like a caveman who’s just been handed a Bic lighter.“

M-Pesa – die afrikanische Bitcoin-Alternative

Kryptowährung und digitale Währung. Häufig wird beides synonym verwendet, aber es gibt einen Unterschied zwischen den Begriffen. Während sich Kryptowährung ganz spezifisch auf Bitcoin und Altcoins bezieht, umfasst die Kategorie digitale Währungen sowohl Kryptowährungen, als auch andere digitale „Währungen“, die nach einem anderen Prinzip funktionieren. Also zum Beispiel mit einer zentralen Verwaltungsinstanz, aber dennoch ohne Banken.

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