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Medienschelte für den Deutschlandfunk

Am Samstag lief beim Deutschlandfunk in der Sendung Computer und Kommunikation ein Beitrag über Bitcoin, der nach journalistischen Standards so nicht hätte ausgestrahlt werden dürfen. Er verletzt nämlich gleich mehrere Grundprinzipien objektiver Berichterstattung.

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„Es ist eine Illusion die Banken abschaffen zu können“

Kritische Fragen zum Thema Bitcoin haben die Moderatoren der Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur gestellt, kritische Antworten haben sie bekommen. Denn der Informatikprofessor Raúl Rojas, der sich schon seit den Neunzigern mit digitalen Währungen beschäftigt, zeichnet im Interview ein ziemlich ernüchterndes Bild von Bitcoins.

Seiner Meinung nach hätten CyberCash und Digicash bereits in den Neunzigern bessere Algorithmen und Protokolle benutzt als Bitcoin heute. Sie seien damals aber von Banken ins Leben gerufen worden, nicht von „Idealisten“. Insgesamt sieht er in Bitcoins zwar einen interessanten Ansatz, sie würden aber definitiv nicht das Zahlungsmittel der Zukunft, sondern seien längst zum Spekulationsobjekt geworden.

Ich persönlich finde es wichtig sich auch mit den kritischen Tönen zum Thema Bitcoin auseinanderzusetzen. Viel zu oft und gerne werden die Schattenseiten, von denen keiner behaupten kann, dass es sie nicht gebe, ja ausgeblendet.

Den ganzen Beitrag kann man entweder direkt hier nachhören oder auf der Seite von Breitband.