Archiv der Kategorie: Im Auftrag

Warnung vor Onecoin & Co. – Jetzt auch im Radio

Über Kryptoscams und Kleptocoin-Modelle habe ich hier im Blog ja bereits ausführlich berichtet. Am Samstag nun hat auch Breitband das Thema auf die Agenda gehoben und damit reichweitenstark in die radioaffine Öffentlichkeit gebracht.

Thema: Zweifelhafte Kryptowährungen

Das ist gut und wichtig, denn je mehr die Menschen über Onecoin & Co. erfahren, desto besser können Sie entscheiden, ob sie dort wirklich Geld investieren wollen. Insofern musste mich die Redaktion auch nicht zweimal bitten, ein paar Fragen zu beantworten.

Das Gespräch kann man hier nachhören, wobei ich guten Gewissens auch die ganze Sendung empfehlen kann, in dem es u. a. auch um den „Kalten Krieg der Hacker“ geht.

Bitcoin: Nach dem Hype, ist vor dem Hype

Am Samstag hat sich Breitband bei Deutschlandradio Kultur ausführlicher mit dem Phänomen des Hypes befasst und dabei zwei vermeintliche Hypes genauer hinterfragt und abgeklopft.

Hyper Hyper!

Neben dem Thema Künstliche Intelligenz waren das auch das seit Jahren im Raum stehende Versprechen von Bitcoin ein neues, faireres Finanzsystem für die ganze Welt zu erschaffen. Was daraus geworden ist, inwieweit der ganze Wirbel um Bitcoin und die Blockchain berechtigt ist und ob uns der ganz große Hype noch bevorsteht, das habe ich mit der Moderatorin diskutiert. Kann man hier nachhören.

Bild: urban_data (CC BY 2.0)

Ascribe – Blockchain am liebsten ohne Bitcoin

Am Samstag habe ich in der Deutschlandfunk-Sendung Computer und Kommunikation über mögliche Blockchain Anwendungen berichtet und dabei das Berliner Startup Ascribe vorgestellt, das, ganz nebenbei bemerkt, das bestfinanzierte deutsche Bitcoin/Blockchain-Startup ist.

Was aber viele nicht wissen, denn Ascribe hält sich ein bisschen raus aus der ganzen Bitcoin-ist-digitales-Geld-Nummer und arbeitet an einer ganz spezifischen nicht-monetären Blockchain-Nutzungs-Idee, die ihren Ursprung in der Kunst-Szene hat: Die Blockchain soll nämlich die Verwaltung von Urheber- und Nutzungsrechten von geistigem Eigentum in der digitalen Welt übernehmen.

Hier geht es zum Beitrag „Mit der Bitcoin-Blockchain digitale Rechte sichern“ und mit diesem Link kommt man direkt zur Audiodatei.

Ascribe & die Blockchain – Special-Extended-Version

Weil jedoch die Sendezeit im Radio knapp ist, konnte On Air nur eine vom Redakteur etwas ruppig auf 3:45 Minuten gekürzte Fassung des Beitrags laufen. Deshalb habe ich hier noch einmal die originalen fünf Minuten hochgeladen:

[powerpress]

Was lange währt …

Kleine Notiz noch am Rande. Es hat mich acht Monate(!) Beharrlichkeit gekostet den verantwortlichen Deutschlandfunk-Redakteur zu überzeugen, dass es wichtig ist, über die Blockchain und ihr Potential zu berichten. Soviel zum Innovationsstandort Deutschland.

Wer diese, nicht unanstrengende und zeitaufwändige, Beharrlichkeit unterstützenswert findet – die Blockchain ist ja auch ein prima Abstimmungstool, über das man seine Zustimmung ausdrücken kann. Wer mag, kann dafür folgenden Button nutzen:

t3n-Magazin mit Bitcoin-Schwerpunkt

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Unter dem Titel „Bargeld nervt“ hat das aktuelle t3n-Magazin einen Digitales Bezahlen-Schwerpunkt, der unter anderem auch Bitcoin umfasst. Ich weiß das, weil ich den Artikel „Wie Kryptonit fürs Kapital. Warum die Bitcoin-Ära gerade erst beginnt“ schreiben durfte, dessen Ziel es war den aktuellen Stand und das Zukunftspotential von Bitcoin verständlich (und auch für Einsteiger) zusammenzufassen.

Dass dabei jüngere Entwicklungen wie die Bitcoin XT-Debatte im Heft nicht auftauchen, liegt daran, dass Redaktionsschluss schon Mitte Juli war, ist aber nicht weiter schlimm. Denn die Themenvielfalt und die allesamt eher hintergründigen Artikel machen das Heft auch so lesenswert und relevant.

t3n bitcoin wie kryptonit fürs kapital artikel1
t3n-Magazin Nr. 41 u.a. mit Bitcoin-Schwerpunkt

Wer sich die 9,80 Euro für das gedruckte Heft nicht leisten kann oder will und ein bisschen Geduld hat – mit ein wenig Verzögerung werden alle Magazin-Artikel auch auf t3n.de veröffentlicht und sind dann dort frei zugänglich.