Archiv der Kategorie: Im Auftrag

Hörtipp – „Blockchain zwischen Hype und Hohn“

Gerade eben lief bei Deutschlandfunk Kultur eine lange Diskussion zum aktuellen Stand von „Blockchain“. Ich durfte dabei mitdiskutieren und finde, dass das eine der besten Diskussionen zum Thema war, die ich bisher erlebt habe.

„Blockchain“ im Bundestag, „Blockchain“ im Radio

Anlass war ja die Anhörung neulich im Digitalen Ausschuss des Bundestages zum selben Thema. Diese war wegen der vielen heißen Luft und des mangelnden Diskurses sehr schwer zu ertragen und letztlich auch kaum zielführend.

Genau das war bei dieser Talkrunde anders. Mit Philip Banse (Moderator), Michael Seemann (Netzkulturtheoretiker), Jutta Steiner (Mathematikerin, Parity) und Jürgen Geuter waren wir tatsächlich fünf Diskutanten, die sich seit langem mit dem Thema auseinandersetzen und daher auch respektvoll, fundiert, kritisch und konstruktiv gegen- und miteinander argumentieren konnten. Und das hört man. Gerne wieder.

10 Jahre Bitcoin – Das Radio-Feature

Gestern Abend habe ich mich sehr gefreut. Denn endlich war es  soweit: Mein halbstündiges Radio-Feature über „10 Jahre Bitcoin“, an dem ich die letzten zwei Monate gearbeitet habe, ging im Deutschlandfunk Kultur auf Sendung.

Viel Arbeit, Schweiß und Herzblut

Das ist insofern etwas Besonderes, als dass ich bisher an keinem anderen Beitrag so lange gesessen habe wie an diesem. Für die Interviews war ich in Frankfurt, Berlin, Prag, habe mit Leuten in England und den USA gesprochen (und sogar ein Interview von England aus nach Deutschland geführt) und hatte am Ende genug Material gesammelt, um damit locker auch einen Drei-Stunden-Sendeplatz füllen zu können.

Aber länger ist nicht immer gleich besser und die redaktionelle Entscheidung, sich letztlich auf die politische Dimension von Bitcoin und den Kampf um die Deutungshoheit über dieses „Experiment“ zu konzentrieren, war eine gute. Denn, wie auch im Feature angesprochen, ist diese politische Dimension ja einer der wichtigsten Aspekte von Bitcoin, weil hier die möglicherweise große gesellschaftspolitische Sprengkraft steckt, wird aber dennoch in der Öffentlichkeit bisher eigentlich kaum thematisiert.

Eine mutige Entscheidung gegen den allgemeinen Medientrend

Insofern bin ich auch meiner Redakteurin, Jana Wuttke, für ihre Entscheidung sehr dankbar, sich gegen den allgemeinen Medientrend zu stellen, über Bitcoin nur zu berichten, wenn der Preis rasant steigt oder fällt, und mir diesen prominenten Sendeplatz beim Deutschlandfunk Kultur zur Verfügung zu stellen.

Denn kaum eine andere Redaktion hat (derzeit) wirklich das Interesse oder den Mut, etwas hintergründiger über Bitcoin zu berichten oder zumindest zu versuchen, dieses Phänomen verständlich zu erklären. Außer natürlich, es geht um kontextlose Stromverbrauchs-Studien, um Kriminalität, Betrug oder um andere meist negative, aber Klicks versprechenden Schlagzeilen. Oder um irgendwas mit diesem kuriosen„Blockchain“.

Insofern bin ich allen sehr dankbar, die dieses Feature durch ihre Mithilfe ermöglicht haben (natürlich auch denen, deren Interviews nicht explizit zu hören sind) und freue mich auf Feedback und natürlich, wenn das Stück gehört und verbreitet wird. Daher hier nochmal der direkte Link zum Audio und dem zugehörigen Transskript und wer das Feature runterladen möchte, nutzt am besten diesen Link.

Unterstützt die Arbeit an weiteren guten Bitcoin-Beiträgen!

Wer darüber hinaus meine Arbeit an weiteren Stücken wie diesem unterstützen möchte, der darf das gerne auch finanziell mit einer Spende tun. Denn ich kriege natürlich ein Honorar für dieses Feature, reich werde ich dadurch aber nicht. Im Gegenteil: Ich finanziere alle meine Recherchen zum Großteil aus eigener Tasche. Solche aufwendigen Radiostücke macht man daher nicht fürs Geld, sondern weil man für ein Thema brennt. Wer diese Flamme aufrecht erhalten will, darf sich also gerne ein bisschen an den Recherche-Unkosten beteiligen.

Die Katzifizierung der Blockchain (Hörtipp)

Ich weiß, dass der ein oder andere jetzt sagen wird, dass die CryptoKitties als Thema doch eigentlich schon längst durch sind.  Das dachte auch ich eine ganze Weile.

Doch stimmt das letztlich nur, wenn man selbst ganz tief in der Crypto-Szene mit dem entsprechenden News-Flow drin steckt, weniger außerhalb dieser Filterbubble. Dort sind non-fungible -Token-basierte Blockchain-Sammelkatzen noch immer kaum bekannt oder werden jetzt erst zu einem Thema, über das man spricht.

New Cats On The Block – Blockchain-Trend oder Ende des Hypes?

Insofern – und weil es einfach ein Thema ist, das sich unglaublich schön akustisch umsetzen lässt – habe ich für Breitband beim Deutschlandfunk Kultur einen Netzkultur-Beitrag über die CryptoKitties gemacht (Direktlink zur mp3), der die Katzifizierung der Blockchain einordnet und natürlich ganz subtil auch die Frage stellt: Ist das wirklich alles, was „Blockchain“ in den vergangenen drei Jahren Sinnvolles hervorgebracht hat?

Darauf deutet zumindest einiges hin. Wie zum Beispiel dieser Bloomberg-Artikel: Blockchain, Once Seen as a Corporate Cure-All, Suffers Slowdown.

Bitcoin & Lightning im Deutschlandfunk-Kultur

Am Samstag habe ich bei den Kollegen von Breitband beim Deutschlandfunk Kultur kurz über Lightning berichtet und inwieweit die weit verbreitete Analogie von Bitcoin und dem Internet der 90er Jahre eigentlich passt. (tl;dl passt schon.) 

Das Gespräch kann man in Gänze hier nachhören und ich sag es gleich vorweg – das ist nur der erste Einstieg in das Thema Lightning. Mehr Informationen sind in neun Minuten einfach nicht unterzubringen.

Es gibt aber durchaus noch mehr zu Lightning zu erzählen

Aber wie die Moderatorin Vera Linß schon sagt, könnte Lightning wohl auch in kommenden Sendungen noch mehr zum Thema werden.

Erklärungsbedarf gibt es ja genug, wie der folgende Tweet zeigt, der auf wunderbare Weise gleichzeitig weder ganz richtig noch ganz falsch ist.

Bild: „Classic old radio 1960s or 70s style“ Flickr-User theslowlane (CC BY 2.0)

Frische Bitcoin- & Blockchain-Lektüre

Morgen (0:00 Uhr deutscher Zeit) ist es soweit, die ersten Bitcoin Futures werden zum Handel verfügbar sein.  Wie sich das kurz- und mittelfristig auf den Bitcoin-Kurs auswirken wird, ist noch vollkommen unklar. Viele halten einen Kurseinbruch aber für nicht unwahrscheinlich. Das wiederum bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch genügend andere gibt, die von einem weiter steigenden Kurs ausgehen. Fakt ist jedoch: Seit Freitag geht es mit dem Kurs tendenziell bergab und aktuell liegt er laut Bitcoin Average fast 3500 US-Dollar unter den 17.000 US-Dollar vom Freitag.

Wer also schnell noch emotional auf die unmittelbar bevorstehenden Bitcoin Futures reagieren möchte – wahlweise euphorisch, besorgt oder irgendwas dazwischen – heute wäre dafür wohl noch die beste Gelegenheit.

Keep calm and educate yourself

Für alle andere habe ich hier ein paar Lesetipps rund um die Themen Bitcoin und Blockchain, die einem helfen, in diesen turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren. Denn der beste Weg mit all dem FUD (steht für: Fear, Uncertainty and Doubt) klarzukommen, der derzeit im Netz und den Medien floriert, ist, möglichst viel zu lernen. Denn Bitcoin und die Blockchain zu verstehen ist ein Prozess, den man nicht outsourcen kann.

t3n 50 Bitcoin-Blockchain
t3n 50 – Bitcoin & Blockchain

Los geht’s mit der aktuellen Jubiläumsausgabe der t3n, die das Schwerpunktthema „Bitcoin/Blockchain“ hat, optisch passend in einem fetten BlingBling-Look daherkommt und mir gleich aus zwei Gründen sehr sympathisch ist.

Zum einen hatte ich vor Jahren schon die Idee, einen sehr ähnlichen Spruch auf T-Shirts drucken zu lassen, bin aber nie dazu gekommen und freue mich nun, dass die Idee scheinbar gut genug war, dass sie auch jemand anderes hatte. (Auch wenn das einem gewissen Sido offensichtlich nicht ganz so gut gefällt)

Zum anderen haben ich mit Bitcoin. Die Währung, die es nicht geben dürfte selbst den Artikel zu dem Magazin beisteuern dürfen.

Wer darüber hinaus noch mehr über den Inhalt des Heftes erfahren will – hier gibt es das Inhaltsverzeichnis und hier ein digitales Pageflip mit ein paar Artikeln im Auszug. Sparfüchse können auch einfach warten. Früher oder später landen alle Magazin-Texte auch auf t3n.de

Recht Innovativ 02/2017

Von diesem Fachmagazin hatte ich noch nie gehört, bis ein Probeheft neulich in meinem Briefkasten lag.

Recht Innovativ Blockchain

Ein Artikel zog dann aber direkt meine Aufmerksamkeit auf sich: Bermudadreieck Ethereum – wo Recht derzeit baden geht: Grenzen der Nutzung von Smart Contracts.

Auf immerhin 17 Seiten wird dort diskutiert, warum Smart Contract ein irreführender Begriff ist und u.a. im Hinblick auf die Aspekte Eigentum, Datenschutz, Privatsphäre und Komplexität durchaus problematisch ist.

Diese Sicht ist insofern erfrischend, weil sie sich dem breiten und oftmals unkritischen Smart Contract-Hype entgegenstellt, der ja allgemein in der fachlich nicht so versierten Öffentlichkeit vorherrscht.

Einziger Nachteil: Als Fachzeitschrift mit Schwerpunkt Recht richtet sich die Zeitschrift weniger an ein Massenpublikum als vielmehr an eine eher liquide Fach-Zielgruppe. Mit 89 Euro pro Ausgabe ist die Zeitschrift daher wohl eher etwas für die, die solche Summe aus der Portokasse bezahlen oder einen Arbeitgeber haben, der die Kosten übernimmt.

Möglicherweise kann man die Artikel ja auch bald über die zugehörige Website lesen. Bisher funktioniert die aber leider noch nicht wirklich.

Wodurch der Bitcoin-Preis entsteht – Heute in der ZEIT

Es ist soweit, der nächste größere Artikel von mir zum Thema Bitcoin ist heute in der Die Zeit erschienen: Bitcoin. Ein Hype aus dem Nichts.

Hype? Welcher Hype?

Und bevor sich jemand beschwert: Mit der Überschrift hatte ich nichts zu tun und finde sie auch äußerst unglücklich gewählt. Denn wenn man den Artikel liest, muss man sich doch fragen, welchen „Hype“ der Überschriften-Redakteur denn eigentlich meint?

Immerhin geht es in dem Artikel ja genau darum, zu zeigen, dass Bitcoin eben nicht nur heiße Luft ist, wie es der Begriff „Hype“ impliziert. Vielmehr gibt es einen echten Bedarf für Bitcoin und aus dem generiert sich ein nicht unerheblicher Teil des Wertes.

Aber wer sich Die Zeit kauft (und das sind bei einer verkauften Auflage von knapp 500.000 nicht wenige), liest in der Regel eh nicht nur die Überschriften. Insofern muss man deswegen auch kein großes Fass aufmachen. Ärgerlich ist es aber trotzdem.

Positiv: Der Artikel steht auch frei im Netz

Was mich hingegen sehr freut: Der Artikel ist einer von denen aus der aktuellen Print-Ausgabe , die gleichzeitig auch online publiziert wurden. Wer sich die grundsätzlich sehr gut investierten 5,10 Euro für die Zeitung nicht leisten kann oder will, der findet den Bitcoin-Artikel auch hier.

Ab heute: Bitcoin & das Darknet im Parlament

Vor einiger Zeit hatte ich kurz erwähnt, dass es hier auf dem Blog etwas ruhiger zugeht, weil ich gerade vermehrt im Auftrag anderer über Bitcoin schreibe. Nun ist es endlich soweit, dass die ersten Ergebnisse dieser Arbeit aus dem Druck kommen und allgemein zugänglich werden.

Wie zum Beispiel die aktuelle Ausgabe von Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ), einer monothematischen Zeitschrift, von der die meisten von euch vermutlich noch nie etwas gehört haben (ginge mir vermutlich ähnlich, wenn ich nicht Politikwissenschaft studiert hätte). Diese Zeitschrift wird von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und erscheint regelmäßig als Beilage der Wochenzeitung Das Parlament. (Na, wer kennt die?)

Aus Politik und Zeitgeschichte – Darknet (und Bitcoin)

Das aktuelle Heft widmet sich jedenfalls dem Oberthema Darknet und neben sechs anderen Autoren, die sich von je anderen Perspektiven diesem Thema nähern, wurde ich gefragt, ob ich einen Artikel zu meinem Spezialthema beisteuern könnte. Konnte ich. Ergebnis: Phänomen Bitcoin. Geld, Technologie und gesellschaftliches Ereignis.

Apuz Bitcoin Darknet 2
Klicken um direkt zum Heft zu gelangen.

Ich freue mich aus gleich zwei Gründen sehr, dass ich das machen durfte. Zum einen weil dieses Heft seinen Autoren im Vergleich zu den meisten anderen Druckmedien sehr viel Platz einräumt. Gerade im Fall eines so facettenreichen und vielschichtigen Phänomens wie Bitcoin ist das natürlich von Vorteil.

Eine Institution mit enormer Reichweite

Der zweite Punkt ist, dass man die Reichweite dieses Medium, auch wenn es viele (noch) nicht kennen, enorm ist. Mit einer Startauflage von 70.000 liegt Aus Politik und Zeitgeschichte bspw. gar nicht so weit weg vom Handelsblatt, dass im dritten Quartal 2017 etwas über 85.000 Exemplare (pro Tag) verkaufte.

Wobei die APuZ-Distribution jedoch eine gänzlich andere ist. Die Zeitschrift geht nämlich zusammen mit Das Parlament (die übrigens vom Bundestag herausgegeben wird) größtenteils kostenlos unters Volk, in Bildungseinrichtungen, an politische Institutionen und in deren Peripherie.

Das aktuelle Darknet/Bitcoin-Heft kommt dementsprechend  also nicht nur in die Zeitung Das Parlament, sondern zusammen mit dieser in großer Stückzahl auch tatsächlich in den Bundestag und alle damit verbundenen Institutionen. Und damit letztlich auch in die Hände sehr vieler Entscheidungsträger und -beeinflusser, die sich bisher womöglich noch nicht wirklich mit Bitcoin auseinandergesetzt haben, die im Jahr 2017 aber eigentlich gut darüber Bescheid wissen sollten.

Alle Inhalte kostenlos und unter Creative Commons Lizenz

Doch ist das politische Ökosystem nicht die einzige Zielgruppe. Denn gemäß des Auftrags der Bundeszentrale für politische Bildung sollen die Hefte eben nicht nur Fachpublikum erreichen, sondern jedem Bürger zugänglich sein. Deshalb sind alle APuZ-Texte nicht nur auch online abrufbar, sondern stehen auch unter einer Creative Commons Lizenz, sodass sie auch leicht weiter verbreitet werden können und dürfen. Darüber hinaus kann man sich sowohl diese aktuelle wie auch viele ältere Ausgaben kostenlos zuschicken lassen.

Wer also immer schon mal ein Beispiel für die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern gesucht hat: Das hier ist eines und ich empfehle sehr, Gebrauch davon zu machen. Zumal auch die Artikel der anderen Autoren äußerst lesenswert sind.

Warnung vor Onecoin & Co. – Jetzt auch im Radio

Über Kryptoscams und Kleptocoin-Modelle habe ich hier im Blog ja bereits ausführlich berichtet. Am Samstag nun hat auch Breitband das Thema auf die Agenda gehoben und damit reichweitenstark in die radioaffine Öffentlichkeit gebracht.

Thema: Zweifelhafte Kryptowährungen

Das ist gut und wichtig, denn je mehr die Menschen über Onecoin & Co. erfahren, desto besser können Sie entscheiden, ob sie dort wirklich Geld investieren wollen. Insofern musste mich die Redaktion auch nicht zweimal bitten, ein paar Fragen zu beantworten.

Das Gespräch kann man hier nachhören, wobei ich guten Gewissens auch die ganze Sendung empfehlen kann, in dem es u. a. auch um den „Kalten Krieg der Hacker“ geht.

Bitcoin: Nach dem Hype, ist vor dem Hype

Am Samstag hat sich Breitband bei Deutschlandradio Kultur ausführlicher mit dem Phänomen des Hypes befasst und dabei zwei vermeintliche Hypes genauer hinterfragt und abgeklopft.

Hyper Hyper!

Neben dem Thema Künstliche Intelligenz waren das auch das seit Jahren im Raum stehende Versprechen von Bitcoin ein neues, faireres Finanzsystem für die ganze Welt zu erschaffen. Was daraus geworden ist, inwieweit der ganze Wirbel um Bitcoin und die Blockchain berechtigt ist und ob uns der ganz große Hype noch bevorsteht, das habe ich mit der Moderatorin diskutiert. Kann man hier nachhören.

Bild: urban_data (CC BY 2.0)

Ascribe – Blockchain am liebsten ohne Bitcoin

Am Samstag habe ich in der Deutschlandfunk-Sendung Computer und Kommunikation über mögliche Blockchain Anwendungen berichtet und dabei das Berliner Startup Ascribe vorgestellt, das, ganz nebenbei bemerkt, das bestfinanzierte deutsche Bitcoin/Blockchain-Startup ist.

Was aber viele nicht wissen, denn Ascribe hält sich ein bisschen raus aus der ganzen Bitcoin-ist-digitales-Geld-Nummer und arbeitet an einer ganz spezifischen nicht-monetären Blockchain-Nutzungs-Idee, die ihren Ursprung in der Kunst-Szene hat: Die Blockchain soll nämlich die Verwaltung von Urheber- und Nutzungsrechten von geistigem Eigentum in der digitalen Welt übernehmen.

Hier geht es zum Beitrag „Mit der Bitcoin-Blockchain digitale Rechte sichern“ und mit diesem Link kommt man direkt zur Audiodatei.

Ascribe & die Blockchain – Special-Extended-Version

Weil jedoch die Sendezeit im Radio knapp ist, konnte On Air nur eine vom Redakteur etwas ruppig auf 3:45 Minuten gekürzte Fassung des Beitrags laufen. Deshalb habe ich hier noch einmal die originalen fünf Minuten hochgeladen:

[powerpress]

Was lange währt …

Kleine Notiz noch am Rande. Es hat mich acht Monate(!) Beharrlichkeit gekostet den verantwortlichen Deutschlandfunk-Redakteur zu überzeugen, dass es wichtig ist, über die Blockchain und ihr Potential zu berichten. Soviel zum Innovationsstandort Deutschland.

Wer diese, nicht unanstrengende und zeitaufwändige, Beharrlichkeit unterstützenswert findet – die Blockchain ist ja auch ein prima Abstimmungstool, über das man seine Zustimmung ausdrücken kann. Wer mag, kann dafür folgenden Button nutzen: