Schlagwort-Archive: Flüchtlinge

Rückblick: Bitcoin-Workshop in Halberstadt

Eigentlich ist diese Seite ja in vorübergehender Babypause, aber eine Sache gibt es dann doch, die keinen Aufschub duldet. Vergangene Woche Mittwoch fand nämlich wie geplant der Bitcoin-Workshop in Halberstadt für die Bewohner der dortigen Zentralen Anlaufstelle für Asylsuchende des Landes Sachsen-Anhalt (ZASt), statt und da ihr, die Bitcoin-Community, dieses ehrenamtliche Projekt mit einer nicht unerhebliche Summe unterstützt habt, ist es uns ein wichtiges Anliegen auch die versprochene Dokumentation nachzuliefern und zu zeigen, dass die Mittel sachgerecht verwendet wurden und dass sich das Engagement aller Beteiligten und Unterstützer gelohnt hat.

Denn um das Fazit in einem kurzen Satz zu bündeln: Der Bitcoin- Workshop war ein großer Erfolg. Ihr habt das möglich gemacht. Danke dafür!

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Bitcoin-Presseschau #76

Die Bitcoin-Presseschau fasst jeden Sonntag die wichtigsten Informationen, Entwicklungen und Links aus dem Bereich Bitcoin und digitales Geld zusammen. Für die Woche vom 31. August bis 6. September 2015 mit folgenden Themen:

  • Neues vom Kurs
  • Thema der Woche: Bitcoin und Flüchtlinge
  • Neues von der Blocksize/BitcoinXT/BIP100-Debatte
  • 300.000 Euro für deutsches Bitcoin-Startup
  • Zentralisierung – die Nemesis von Bitcoin
  • Deutschland kein Payment-Land
  • Was Zentralbanken weltweit von Bitcoin halten
  • Umfrage zum Bitcoin-Gebrauch in Deutschland
  • Internationale Überweisungen sind noch immer viel zu teuer

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Bitcoin als Hoffnung bei Flucht und Vertreibung

Das Brainwallet-Prinzip ist mit Verweis auf akute Sicherheitsbedenken zurecht umstritten. Immerhin geht es dabei doch darum einen Code-Schlüssel im Kopf zu behalten, aus dem sich meine Bitcoin-Wallet jederzeit wiederherstellen lässt. Ist der Code-Schlüssel dabei zu leicht, könnte jemand anderes ihn herausfinden, ist er zu schwer vergisst man ihn womöglich selbst. Auch bei der Erzeugung gibt es Risiken.

Bitcoin-Brainwallets sind leichtes Gepäck

Trotzdem ist das Prinzip genial und, wie dieser TEDx-Vortrag zeigt, durchaus praxisrelevant. Mehr als 50 Millionen Flüchtlinge sind weltweit unterwegs und welche Möglichkeiten hat man denn, wenn in Angst um sein Leben alles zurücklassen muss?

Klar, in den jetzigen Krisengebieten hilft eine Brainwallet niemandem, aber das Gedankenexperiment lohnt trotzdem. Man weiß ja nie, was noch kommt und auch wenn es schwer ist mit Brainwallets eine hundertprozentige Sicherheit zu erreichen, gibt es Situationen in denen „nur“ 80 Prozent oder auch nur 50 Prozent vielleicht das geringere Übel sind. Kann man zumindest mal drüber nachdenken.

Hier noch der zugehörige Reddit-Thread.